James Bond: Ein Quantum Trost
Geheimagent James Bond (Daniel Craig) und Bond-Girl Camille (Olga Kurylenko)
Knapp zwei Jahre ist sein letzter Auftritt als Geheimagent her. Für alle, die es seit "Casino Royale" also vergessen haben könnten, stellt 007 (Daniel Craig) gleich zu Beginn des 22. Bond-Films klar: Die feine englische Art ist nicht sein Stil. Im Affentempo heizt er über Serpentinenstraßen und Baustellen, feuert auf seine Verfolger, lässt die italienischen Carabinieri links liegen. Und hängt natürlich alle ab. Im Kofferraum seines völlig verdreckten Aston Martin steckt Mr. White. Zur Erinnerung: Er agierte in "Casino Royale" als Mittelsmann einer Terrororganisation und erschoss Bonds Gegenspieler Le Chiffre. Seine Organisation war es auch, die Bonds große Liebe Vesper erpresst und unfreiwillig zur Doppelagentin gemacht hat.
Im Verhör erfahren der Doppel-Null-Agent und seine Chefin M (Judi Dench) von Mr. White, welche Ausmaße die mysteriöse Organisation, für die er arbeitet, tatsächlich hat. "Wir haben unsere Leute überall", orakelt er. Und soll Recht behalten. Bond folgt der Spur eines Verräters aus den eigenen Reihen bis nach Haiti. Dort trifft er auf Camille (Olga Kurylenko) und den schmierigen Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric), der sich als treibende Kraft innerhalb der Organisation herausstellt.
Agentin Fields (Gemma Arterton)
Seine Mission führt Bond nach Österreich, Italien und Südamerika - in der ersten Hälfte des Films wechseln die Drehorte so häufig wie früher die Bond-Girls. Was die Frauen angeht, ist 007 diesmal erstaunlich zurückhaltend. Zwar knistert es gewaltig zwischen ihm und der schönen Camille. Auch der Agentin Fields (Gemma Arterton), die ihm als Aufpasserin zur Seite gestellt wird, kann er nicht widerstehen. Trotzdem ist nicht zu übersehen, dass der knallharte Agent leidet. Und an amourösen Abenteuern nicht interessiert ist. Die Frau, die er liebte, hat ihn auf Drängen der Organisation verraten und sich selbst umgebracht. Vergebens versucht Bond, seine Mission nicht zu einem persönlichen Rachefeldzug werden zu lassen.
Weil sie glaubt, dass er Freund und Feind nicht mehr voneinander unterscheiden kann, zieht M ihren Agenten ab. Doch so leicht lässt sich 007 nicht abschütteln. Er macht auf eigene Faust weiter - und gerät in ein immer undurchsichtigeres Netz aus Verrat, Lügen und Raffgier.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | weiter |


Frisuren
