Im Kino: Gran Torino
Clint Eastwood spielt den verbitterten Kriegsveteranen Walt Kowalski
© 2009 Warner Bros. Ent.
Er ist gekommen, um sich zu rächen. Mitten in der Nacht steht Walt Kowalski (Clint Eastwood) vor dem Haus, dessen Fenster hell erleuchtet sind. Stimmen und lautes Lachen dringen zu ihm heraus. Doch Walt Kowalski ist nicht zum Lachen zumute. Er ist entschlossen, die Jungs, die seinen besten Freund fast getötet hätten, ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen...
"Gran Torino": Walts gepflegtes Haus sticht zwischen den übrigen heruntergekommenen Häusern hervor.
© 2009 Warner Bros. Ent.
Detroit/Michigan: Der ehemalige Autofabrikant Walt Kowalski lebt in einem heruntergekommenen Viertel der "Motor City". Er ist der letzte Amerikaner in seiner Straße: Seine früheren Nachbarn sind weggezogen, nun wohnt er Tür an Tür mit Migranten der Hmong-Gemeinde - einem vertriebenen Volksstamm aus Südostasien. Walt, der im Koreakrieg gekämpft und getötet hat, sind seine neuen Nachbarn suspekt. Er will mit ihnen nichts zu tun haben, mit ihrer Kultur und ihren Bräuchen. Und er hasst es, wie sie ihre Häuser verwahrlosen lassen und strengt sich umso mehr an, damit sein Haus das schönste und eindrucksvollste der ganzen Straße ist.
Viel mehr hat er auch nicht zu tun, denn seitdem seine Frau gestorben ist, verbringt er seine Tage hauptsächlich damit, auf der Veranda sitzend Bier zu trinken, sein Gewehr regelmäßig zu säubern und vor allem: seinen 1972er Gran Torino auf Hochglanz zu polieren. Und obwohl der alte Ford sein ganzer Stolz ist, lässt Walt ihn stets im Dunkeln seiner Garage stehen, nur um ihn alle paar Tage nach draußen zu holen und zu putzen.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | weiter |


Frisuren
