The Streets im Interview: "Geld ist mir nicht wichtig"
BYM.de: Lass uns über etwas anderes reden, bevor dir der Appetit vergeht. Ich habe neulich gelesen, dass du in einem Hotel in Brighton darauf bestanden hast, dass ein Karussellpferd in deinem Zimmern steht. Was wolltest du denn damit?
Mike Skinner: Okay, ich muss erklären, wie es zu dieser Geschichte gekommen ist. Wir hatten einen Auftritt in Brighton und im Hotel habe ich ein Upgrade bekommen, für ein besseres Zimmer. Der Mann an der Rezeption war anscheinend ein Fan von "The Streets". Und mitten in dieser Suite stand ein Karussellpferd.
BYM.de: Also hast du gar nicht danach gefragt? So stand es nämlich in der Zeitung.
Mike Skinner: Nein. Aber ich habe eine Theorie: Wir waren an dem Abend in einem mexikanischen Restaurant und ich habe meiner Band erzählt: Wisst ihr, ich habe dem Hotel-Typen gesagt, dass ich verdammt noch mal ein Karussellpferd in meinem Zimmer haben will! Und das hat wahrscheinlich irgendwer gehört und einer Zeitung erzählt.
BYM.de: Stört es dich gar nicht, dass Leute so einen Quatsch über dich schreiben?
Mike Skinner: Nein. Wenn man die Geschichte hört, muss man doch denken, dass ich ein ziemlich kreativer Typ bin.
BYM.de: Oder dass du ganz schön verrückt bist. Hast du auch schon mal ein Hotelzimmer zertrümmert?
Mike Skinner: Klar, das macht man halt so, wenn man jung ist. Man denkt, dass das von einem erwartet wird. Aber ich war nicht so schlimm wie unser Keyboarder!
BYM.de: Das gehört sich also als Rockstar?
Mike Skinner: Irgendwie schon. Da ist diese Wut - man ist als Teenager doch immer wütend auf all die Frauen, die nicht mit einem schlafen wollten. Und dann auf einmal ist man berühmt, alle Frauen wollen mit einem schlafen und man darf auch noch in Hotelzimmern randalieren. Aber irgendwann trifft man dann die Putzfrau und merkt, dass es ziemlich rücksichtslos ist, so eine Sauerei zu machen.
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