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Geändert von Idee (09.07.2012 um 12:53 Uhr)
ich hab nur 10 km von der uni weg gewohnt und dadurch, dass ich was studiert hab, wo man eh schwierig leute kennenlernt, hab ich aus dieser zeit so gut wie keine freunde mehr und war auch sonst kaum auf uniparties und so. bereu ich im nachhinein.
an der fh war das anders. die war 20 km weit weg, aber durch den klassenverband war man dann doch immer mittendrin.
als pendler ist man schon immer ein bisschen außen vor, wenn man sich den dem öpnv richten muss oder nichts trinken kann, wenn man mit dem auto da ist.man muss ein bisschen mehr tun, um den anschluss zu kriegen. so zumindest meine erfahrung.
Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.
hab nur 14 km von der uni weggewohnt, aber ich brauchte länger mit dem öpnv.
die frage ist - wie ist die anbindung nachts? (meine war schlecht, aber ich hatte noch die möglichkeit mit dem auto zu kommen)
ich hatte auch im studium dann ne freundin, da hätte ich sicherlich jederzeit übernachten können (wollt nur meistens ich nicht)
also, es war schon etwas problematisch, aber ich war eh so oder so nicht der "häufig abends weggeher" kommt auch einfach auf den stundenplan an. dank labor hingen wir eh wochenlang jeden nachmittag 5h aufeinander rum. da lernt man sich zwangsläufig besser kennen.
von dem her - probier es doch erstmal von zu hause aus. ausziehen kann man doch immer noch (hab ich jetzt gemacht am ende. 3 monate vor dem examen. aber nur, um besser lernen zu können)
Johnny was a chemist's son,
But Johnny is no more.
What Johnny thought was H20
was H2SO4.
Ich hätte das niemals machen wollen, allein aus dem Grund, dass ich schon mit 16 keinen Bock mehr hatte, zu Hause wohnen.
Rolf J. hatte damals seinen Aufenthalt in den USA unter anderem mit einer Deutschland-Allergie begründet
Kommt auf die Anbindung (nachts) an, würd ich auch sagen. Wenn man mit dem Auto fahren kann, gehts auf jeden Fall, ansonsten ists halt mir einigem Aufwand verbunden, wenn man denn bei Partys etc. dabei sein will.
Studiumstechnisch seh ich da noch das Problem, dass man zwischendruch nicht heimgehen kann, wenn man mal zwischendrin den halben Tag Luft hat. Wenn man gut in der Bibliothek lernen kann, ist das nicht so tragisch, es nervt nur manchmal.
Geändert von feu follet (04.08.2011 um 23:55 Uhr)
Ich bin selbst 3 Jahre knapp 70 km zur FH gependelt (knapp 1:40h) und werde es ab kommenden WS wieder so machen. Manchmal hat es genervt, ich hab mich damit aber im Laufe der Zeit gut arrangiert. Hab dann halt z.B. die Zugfahrt genutzt, um Kurse nachzuarbeiten und gaaaaanz viel gelesen. Es gibt zwei Dinge, die am Pendeln manchmal blöd waren. Die eben erwähnten Freistunden und dass der Zug nicht immer so verlässlich war. Bezüglich der Freistunden hatte ich das Glück, dass ich einige Leute kennengelernt habe, die ebenfalls pendelten und so haben wir die Pausen oft gemeinsam genutzt oder ich hab in der Bib irgendwas vor-/nachgearbeitet.
Es war zwar schon anstrengender, als um die Ecke zu wohnen aber alles machbar und erträglich. Außen vor war ich dadurch bei meinen Kommilitonen auch nicht.
Aber jeder hat eine andere Belastbarkeitsgrenze.
Denke auch, dass es auf die Verbindung ankommt. Ich wohne in einer Großstadt und da ist eine Stunde, um von A nach B zu kommen nichts ungewöhnliches! Als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich, wenn alle Anschlüsse passten 50-60 Min gebraucht. Nachdem ich ausgezogen bin, brauche ich, wenn alles super läuft 30 Min und finde das immer schon flott! (Mitm Rad brauch ich ca 45-60 Min für ca 10 km (Stadt und ihre fahrradunfreundlichen Ampelphasen)
Klar, wenn man Kleinstadt gewohnt ist, dann ist ne Stunde immer gleich schon eine gefühlte Ewigkeit.
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Geändert von Alison (19.08.2011 um 13:02 Uhr)
ich überlege auch gerade, ob ich für den master 60km pendeln soll..
habe hier in der heimatstadt freund und gemeinsame wohnung und tollen nebenjob, das wären schon vorteile. aber ich hab auch angst, dann im studium überhaupt keinen anschluss zu finden, zusätzliche kosten sind es auch und auf die bahn kann man sich ja auch nie verlassen..![]()
so it goes.
Ich denk es kommt darauf an, was du von deinem Studium erwartest. Es gibt einfach Leute, die sind in ihrer derzeitigen Heimat sehr zufrieden und eingebunden und wollen "nur" studieren und nicht ein ganz neues Netz aufbauen. Ich habe aber schon die Erfahrung gemacht, dass diejenigen, die nicht dort wohnen nicht so in der Gruppe sind. Dabei kommt es aber auch auf die Größe des Studiengangs an. Ich habe in Hildesheim studiert und alle die in Hannover gewohnt haben, waren eben "die Hannoveraner". Gruppenarbeiten zu organisieren war schwierig, abends waren sie meist nicht dabei und sie hatten auch wenig Bezug zu Hildesheim. Die die nicht dort gewohnt haben, sind mit Hildesheim meist nicht warm geworden, fanden die Stadt schrecklich.. andererseits kenne ich natürlich auch viele, für die das genau richtig war so und die damit sehr zufrieden waren, eben weil sie Freund und Wohnung etc. in Hannover hatten. Wie immer: schwer das pauschal zu beantworten..![]()
O amor talvez seja uma coisa que até nem sei se precisa ser dita..
Ich würds einfach erstmal ausprobieren an deiner Stelle. Hinziehen kannst du ja immer noch!
Ich persönlich würds nicht machen. Wollte aber auch unbedingt woanders hin nach dem Abi und hab mich gar nicht in der Nähe beworben. Für mich gehörte es dazu, im Studium unabhängig zu werden, ein paar Jahre in ner Wg zu wohnen usw.
Aber ich stimm da raposinha zu, es kommt darauf an, was du von deinem Studium erwartest! Deswegen würd ich erstmal ausprobieren.
in the end
all you can hope for
is the love you felt
to equal the pain you've gone through
Ich kenn ein paar Pendler aus der Nachbar-Kleinstadt, und für die ist es kein Problem (mit dem Zug 40 min, Verbindung ist ok, aber nicht berauschend).
Manchmal kann man ja auch bei Freunden pennen.
Und gerade bei mir ist es so, dass ich zwar um die Ecke wohne, aber trotzdem nicht jedes Wochenende feiern gehe. Das Unileben spielt sich auch oft unter der Woche ab, also zusammen in die Mensa gehen, mal in den Freistunden Kaffee trinken, nach der Uni ne Runde in den Park...sowas halt. Und da kannst du ja genauso teilhaben! (Zu den unpraktischen Freistunden: Ich kenn nur wenige Leute, die diese Zeit effektiv zu Hause nutzen. Die meisten gehen bummeln oder Kaffeetrinken oder Einkäufe erledigen, einige in die Bib. Ich hab einen Nebenjob an der Uni, und nutze dort meine Zeit um zu arbeiten)
Ich würde es erstmal probieren, und dann während dem Semester umziehen, wenn du merkst dass es für dich nicht gut ist. Ein Vorteil ist auch noch, dass du dann nicht zur Stoßzeit nach einem Zimmer/einer Wohnugn suchst, sondern dann wenn der Markt sich wieder etwas entspannt hat.
fight, kill, and die
fight, kill, and die
ich würde nienieniemals zum studienort pendeln.
Ich war immer Pendler. Als Schüler, als Auszubildende und auch jetzt im Berufsleben. Die Wege waren/sind von 30min bis 80min Dauer. Aus meiner persönlichen Sicht kann ich sagen, dass ich es immer so wollte und es teilweise ganz bewusste Entscheidungen dafür waren, da ich den Abstand brauche. Für mich würde es nicht in Frage kommen unter 20km nah an der Arbeitsstelle zu leben.
Für ein Studium könnte eine Distanz von 45 Minuten aber eher unpassend sein. Es ist am Ende einfach eine Typfrage.
- "...I'll never let your head hit the bed
without my hand behind it..." -
Ich hab am Anfang meines Studiums (2 Jahre) mit der Bahn ca. 1 1/2h zur Uni gebraucht, weil ich noch zu Hause gewohnt hab. Das fand ich ok, ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dadurch weniger Leute kennengelernt habt. Wir haben uns direkt am Anfang zu nem kleinen Mädelsgrüppchen zusammengefunden, die alle gependelt sind, von daher hat das ganz gut gepasst.
Zumal in meinem Studium die Leute auch tagsüber gut kennenlernt, weil man zusammen im Labor steht (wurde oben schonmal erwähnt auch) und es schon recht verschult war und man eben immer die gleichen Leute in den Kursen hat.
Bahnverbindung war bei mir immer schrecklich, aber wenn man am Tag ca. 8 h in der Uni ist, muss man dann auch nicht unbedingt unter der Woche abends Party dort machen, sondern ist auch mal ganz froh was anderes zu sehen, z.B. zu Hause noch Freunde zu treffen oder einfach nix zu machen.
Nach 2 Jahren bin ich u.a. wegen langer Pendelzeit, endlich mal selbstständiger sein, lange Uni-Tage, die durch's pendeln auch nicht besser wurden, ausgezogen. Hab dann direkt auf dem Campus gewohnt, war dadurch zwar öfter als vorher auch mal unter der Woche weg, hatte jetzt aber deswegen nicht das erfülltere Unileben. Es war natürlich ein eindeutiger Vorteil, dass ich vom Hörsaal innerhalb von 10 min zu Hause war und dadurch nicht noch über Bus und bahn stressen musste. Aber das kann einem ja auch noch passieren, wenn man in die Uni-Stadt zieht und da innerhalb der Stadt noch fahren muss, was ja je nach Stadt auch mehr als ne halbe Stunde mit umsteigen etc. sein kann.
Zusammenfassend: Ich würd's einfach ausprobieren, ob du mit pendeln klar kommst. Wenn's zu stressig wird, du das Gefühl hast, du verpasst zuviel, kannste ja immernoch umziehen.
Leben heißt kämpfen!
ich bin auch immer zu meiner Uni gependelt (so 1-1,5 Std. pro Strecke)....und ich fand es völlig in Ordnung. Ich habe die Zeit dann im Zug genutzt um zu lernen, zu schlafen, ... Ich habe auch einen Großteil meiner Bachelorarbeit im Zug geschrieben.
Trotz Pendelei hatte ich an der Uni ein paar Anlaufstellen bei denen ich immer hätte übernachten können...
Man muss in Flammen stehen um ausbrennen zu können
leider sind ja nicht alle strecken so entspannt.
ich bin auch zwei jahre gependelt (ca. 1:15 h von haustür zu hörsaal), aber die 40 min zugfahrt hab ich nahezu immer gestanden, weil der zug brechend voll war, laut, stickig .. nee, ich würds nie wieder machen.
Ich bin ein halbes Semester lang ca. 30 Kilometer gependelt und habe dann mal ausgerechnet wie viel Zeit ich in Zügen und vor allem an Bahnhöfen verschwende.
Bin dann ganz schnell in unmittelbare Nähe zur Uni in eine WG gezogen. War die beste Entscheidung. Ich habe so viele interessante Leute kennen gelernt und so viele nach wie vor aktive Freundschaften geknüpft. Das wäre wohl nicht passiert, wenn ich jeden Tag nach den Vorlesungen schnell schnell zur U-Bahn gesprintet wäre.
Mein Studium konnte ich so auch enorm verkürzen. Dadurch, dass ich so nah an der Uni gewohnt habe, gingen Seminare zu Randzeiten, die andere Studenten eher gescheut haben problemlos in meinen Stundenplan rein. Hab auf diese Weise die Regelstudienzeit um ein Semester geschlagen und trotzdem ausreichend das Studentenleben genossen.
Die Zeit am Bahnhof hatte ich dann ja wieder drin.
Jetzt pendel ich täglich 70 Kilometer zur Arbeit. Pro Weg. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist furchtbar. Aber umziehen lohnt sich direkt mehrfach nicht.
Ich würd's ausprobieren. Teilweise sind es echt Kleinigkeiten, die ausmachen können, ob man voll dabei ist, oder nicht. Am Studienanfang sind aber meist sehr viele Leute noch in Bewegung.