"Wenn ich nicht hier bin, bin ich aufm Sonnendeck."
"Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grund nicht."
Also mir gehts auch ähnlich, ich glaube ich wäre wahnsinnig gerne mal schwanger - aber ein Kind möchte ich nicht unbedingt, weiß nicht ob der Kinderwunsch noch kommt.
Aber ich denke wenn man den Knirps im 9 Monate mit sich rumgeschleppt hat, dann ist egal wie wenig Kinderwunsch man vorher hatte, den wollen dann doch wohl die meisten trotzdem behalten. Das ist ne Quatschidee. Also da könnte man auch sagen "Werd doch schwanger um es mal erlebt zu haben - kannst dann ja zur Adoption freigeben!".
ja. eine schwangerschaft ist ja auch in den seltensten fällen das reine vergnügen und wer sich dann auch noch durch die geburt gequält...ich glaube, keine frau würde das nur der erfahrung wegen machen.
Und wisst ihr, was das merkwürdigste ist? Ich habe mir immer Kinder gewünscht und hatte nie einen Zweifel daran, dass ich welche haben möchte, sobald es irgendwie geht. Ich habe mich danach gesehnt auch schwanger zu sein.
Ich war zwar nie vernarrt in die Babies anderer, aber der Wunsch nach eigenen war zum Teil schon sehr groß.
Plötzlich ist das alles weg und genau das Gegenteil der Fall.
Und trotzdem beschäftigt mich das, und ich fühle mich unter Druck gesetzt, obwohl wir seit längerem nicht mehr wirklich darüber gesprochen haben, haha![]()
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Ich bin da zwiegespalten.
Einerseits ist es schon eine Erleichterung, weil es vorher ein zum Teil frustrierender Zustand war. Ich habe das Gefühl, dass das erstmal abgeschlossen ist, und dass ich frei davon bin und lieber andere Dinge genieße. Das macht vieles leichter.
Aber andererseits weiß ich ja, dass sich mein Freund genau gegensätzlich entwickelt. Und ja, das beunruhigt mich wirklich.
Zudem nehmen Andeutungen anderer zu (wir heiraten diesen Sommer, da bietet sich das traditioneller Weise an), was ich etwas zu bremsen versuche, ohne zu direkt zu werden. Aber bis auf eine Freundin, mit der ich länger darüber gesprochen habe, nimmt mich wohl niemand wirklich ernst. Kann aber auch sein, dass ich mir das nur einbilde.
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Yuuna mir geht es wirklich ganz genauso wie dirDeine beiden letzten Beiträge hätten von mir sein können.
Effi, komm!
Dein Freund weiß, dass du dir noch nicht im Klaren darüber bist? Find ich ehrlich gesagt schwierig, wenn er so einen deutlichen Kinderwunsch hat und du nicht mal weißt, ob du überhaupt irgendwann mal welche willst...
Von anderen würde ich mich aber nicht unter Druck setzen lassen, denn es geht die mal so gar nichts an, ob man sich für oder gegen Kinder entscheidet.
detta:![]()
Hast du auch Probleme, mit deinem Mann darüber zu sprechen (du bist doch schon verheiratet, oder?).
Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass es mich schon etwas erleichtert, dass ich nicht die Einzige bin, die so empfindet.
Ich habe eine ganz liebe Freundin, die hat es ganz klassisch gemacht: Hochzeit und jetzt ein Baby, und sie scheint sehr glücklich damit zu sein. Und ich finde das ganz toll für sie und freue mich, dass sie so ein schönes Leben wie im Bilderbuch hat. Aber wenn ich mir vorstelle, dass das bei mir so sein könnte, dann bekomme ich etwas Panik und etwas in mir sträubt sich dagegen.
Manchmal möchte ich sagen "Lasst mich doch damit in Ruhe!", dabei kann ich mich selber nicht in Ruhe damit lassen![]()
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Das Problem ist, dass ich mir ja früher ganz sicher war, dass ich das möchte.
Und nun meint er eben nur, dass das schon alles wird und ich mir nicht so viele Sorgen machen soll.
Ich finde die Situation auch wirklich schwierig.
Nachdem es ihm öfter ungelegen war, wenn ich mit ihm darüber sprechen wollte, habe ich ihn ja gebeten, dass er auf mich zukommen soll, wenn es ihm passt. Dabei habe ich auch ganz deutlich gesagt, dass ich denke, dass sich unsere Wünsche auseinander entwickeln. Aber das ist schon wieder so viele Wochen her und es kommt nichts.
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Mein Freund hat mir ganz klar gesagt, dass er Kinder will und hat das auch mit mir "abgeklärt", also die Bereitschaft meinerseits mit ihm Kinder zu haben, wenn medizinisch nichts dagegen spricht. Sonst hätte er wohl keine Zukunft für uns gesehen. Ich glaube, er wird mich auch bald fragen, ob ich ihn heiraten will (was ich wirklich will) und wenn's nach ihm ginge, würde er auch gleich ein Kind haben wollen. Aber wir sind 25 und zumindest ich fühle mich noch ein bisschen zu jung für Kinder.
Ich würde nochmal ein ernstes Gespräch (vor der Hochzeit) mit ihm suchen und ihm sagen, dass du noch nicht weißt, was du willst in dieser Sache und dass er dich ernst nehmen soll. Vielleicht ist es nur eine kurze Phase, die vorbei geht, vielleicht aber auch nicht.
Hat er denn Verständnis dafür, dass du noch nicht soweit bist?
Bei euch liest es sich zumindest so, als hättet ihr grundsätzlich dieselben Wünsche. Oder machst du dir Sorgen?
Du hast natürlich absolut Recht. Ich weiß nur nicht, wie ich es anpacken soll, weil es so oft nicht geklappt hat.
Ich muss auch zugeben, dass ich etwas verschreckt bin. Er hat immer gesagt, dass das Wichtigste für ihn ist, dass wir zusammen sind, und dass ihm das auch wichtiger sei, als Kinder zu haben.
Als wir allerdings letztens bei diesem Termin waren, und er so vehement die Frage nach unserem gemeinsamen Kinderwunsch bejaht hat, ohne mich auch nur eine Sekunde lang anzusehen - ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich da gefühlt habe. Er hat so schnell und bestimmt geantwortet, dass ich etwas vor den Kopf gestoßen war. Eben weil er die Jahre, in denen ich diesen Wunsch hatte, hat verstreichen lassen. Eben weil ich seit Jahren sage, dass es Umstände gibt, unter denen ich mir das nicht vorstellen kann (die wie gesagt demnächst eintreten werden). Und eben weil ich versucht habe ihm zu verdeutlichen, dass mein Wunsch seit längerem immer schwächer wird.
Ich will es ja gar nicht vollkommen ausschließen, aber momentan ist es für mich ganz weit weg.
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Hey, congratulate me, I'm the new Defence Against the Dark Arts Teacher at Hogwarts. Expelliarmus!
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Bis letztes Jahr war das auch für mich ein "Irgendwann mal"-Thema. Eigentlich wollte ich noch mal den Job wechseln und frühestens mit 32/33 Kinder haben. Und dann wurde meine Schwester letztes Jahr schwangerUnd das war so toll mitzuerleben. Dann kam im Januar ihr Mädchen zur Welt. Und auf einmal ging alles ganz schnell bei uns: bin jetzt in der 9. Woche (und bin 30).
Lumière, das hört sich schön anHerzlichen Glückwunsch!!
Ja, vielleicht wird es ja auch ganz einfach und die Gefühle setzen von alleine wieder ein.
Momentan geht es mir aber so wie 007. Ihre Worte treffen es genau. Je näher es kommt, je mehr es in meinem Umfeld so weit ist, desto mehr bin ich froh, nicht in dieser Situation zu sein.
Ein bisschen hoffe ich ja, dass es irgendwann einfach passiert, und dann ist es eben so und alle Gedanken waren umsonst![]()
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Ich finde es ziemlich beruhigend, euch zu lesen. Mir geht es auch so, dass ich lange einen ganz klaren Kinderwunsch verspürt habe. Jetzt, wo es quasi real werden könnte (mein Freund und ich sind seit einigen Jahren zusammen, wir haben ein Haus), ist er beinahe verschwunden.
Ich genieße das Leben als Paar mit meinem Freund so sehr, ich weiß nicht, wie ein Kind da reinpassen würde. Auch wenn wir eigentlich ganz normal leben, ohne irgendwelche Extravaganzen, glaube ich nicht, dass uns jemals langweilig wird gemeinsam. Zudem haben wir beide künstlerische Ambitionen, wollen uns irgendwie wohl noch selbstverwirklichen. Hmmm. Und ich hätte auch Angst, ein Kind irgendwie zu "verderben", in der Erziehung irgendwas grundsätzlich falsch zu machen, keine Ahnung.
Dem entgegen steht am stärksten die ganz egoistische Angst, im Alter allein da zu stehen. Ich will nicht die demente alte Frau werden, die ständig von irgendwem im Winter barfuß auf dem Dorfplatz aufgegabelt wird, weil sie ganz allein auf der Welt ist und sich niemand um sie kümmert, überspitzt formuliert.
Und ich glaube schon, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind etwas überwältigendes sein muss, ich weiß nicht, ob ich mich dieser Erfahrung wirklich berauben will.
Glücklicherweise habe ich keine Probleme mit meinem Freund diesbezüglich. Er ist großartig und er konnte sowohl den Kinderwunsch gut verstehen als auch die Tatsache, dass er plötzlich verschwunden scheint. Ich denke, er könnte mit allen Varianten gut leben.
Äh ja, das war jetzt wohl etwas wirr, aber ich kann meine Gedanken zu dem Thema so schlecht ordnen.
ich gehöre auch eher hierher. also bei mir wechselt das ständig mit dem kinderwunsch. eine ganze zeitlang wollte ich gar nicht, dann wieder irgendwann, in letzter zeit denke ich dann auch oft: joa, so in 2 jahren dann vielleicht und sowas... aber immer ist diese grundangst da. ja, ich habe eher angst davor ,schwanger zu werden, diese riesige veränderung, ich weiß nicht, ob ich damit klarkomme. zudem habe ich auch pco und da kann es ja auch dauern, bis ich überhaupt mal schwanger werde. mein freund würde lieber heute als morgen ein kind bekommen, er guckt babies immer sehnsüchtig hinterher:/ das setzt mich dann halt auch unter druck. und da wir auch nächstes jahr heiraten macht seine mutter manchmal auch so bemerkungen von wegen enkel und sowas. da bekomme ich die krise! ich werd da wütend. es ist mein körper, ich entscheide, wann und wie.
ezehipsi: bei mir ist es auch so, dass ich die zweisamkeit mit meinem freund so sehr genieße, dass ich ar nicht weiß, welche rolle das kind spielen würde oder könnte. glaube ich wäre nachher noch eifersüchtig auf das kind, weil ich meinen freund für mich alleine haben möchte. ich weiß, dass das bescheuert klingt, aber ich bin da glaub ich auch komisch.
Geändert von .scented sachet (16.05.2012 um 21:31 Uhr)
~Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie.~