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#21 (permalink) |
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Ureinwohner
Registriert seit: 14.06.2003
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Ich arbeite jetzt schon seit 2 Jahren und fühle mich immer noch nicht erwachsen
![]() Also eigentlich verhalte ich mich jetzt oft viel kindlicher als im Studium, weil ich jetzt ganz viele Freiheiten habe, die ich vorher nicht hatte und vor allem das Geld habe um das ganze zu finanzieren. So schlimm wirds nach dem Studium also gar nicht. |
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Nachdem der Abendstern den Morgenstern abgelöst hatte, sah man nur noch Zwergelstern.
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#22 (permalink) |
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V.I.P.
Registriert seit: 19.05.2003
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Doch, das Darwin-Beispiel ist häufig präsent bei mir. Eigtl immer, wenn ich etwas von oder über jemanden lese, der schon tot ist.
Andere Gedanken sind bei mir z.B. wie kurz Zeiträume eigtl sind, die uns aus unserem Blickwinkel "eeeewig lang" vorkommen. Jesus lebte vor 2000 Jahren. Boah ist das lange her! Andersrum könnte mich eine Kette von nur 100 Personen mit Menschen aus dieser Zeit verbinden. Finde ich nicht soo viel. Und wie viele kennt man? Nach meinem Uropa ist schluss, Ururopa kennt man vllt noch aus schwammigen Erzählungen von der Oma. Ganz toll. Wenn ich nichts besonderes schaffe wird man mich in spätestens 5 Generationen vergessen haben. :P Ich denke so viel drüber nach in letzter Zeit, nimmt mir ab und zu schon ein Stück Unbeschwertheit. Und manchmal hoffe ich, dass meine Angst vorm Ende mal weggeht. Wäre ja tragisch, wenn ich mit 70 immer noch so Angst hätte. Dann wirds ja immer wahrscheinlicher, das muss ja unerträglich sein. @sparklehorse: Ich sehe mich im Moment überhaupt nicht in den Naturwissenschaften. Mein Studium interessiert mich und klappt auch gut - aber die Berufsaussichten finde ich sehr unbefriedigend. Und das sind eben alles Dinge, die mir leider nicht früher als mit dem Fortschreiten des Hauptstudiums klar werden konnten. Aufgeben und was neues anfangen kommt so kurz vor Schluss einfach nicht in Frage. Danach den leichtesten Weg gehen und für einen Hungerlohn Drecksarbeit machen (sorry, kein anderes Bild habe ich von der Promotion im Moment ...) nur weil man ohne Doktortitel in meinem Fach direkt das Handtuch werfen kann kommt für mich auch nicht wirklich in Frage. Ich sehe im Moment echt nur Wege, die über andere Studiengänge führen. Und ja, ein Weg u.a. führt über Geisteswissenschaften. Ist halt mit eine Möglichkeit, die ich im Moment sehe. Wo es mich hintreibt weiß ich noch nicht. Aber lieber bin ich noch 5 Jahre länger knapp bei Kasse um für nicht wesentlich mehr Geld den Doofmann für andere zu spielen - wobei ich noch nichtmal in die Wissenschaft will. Edit: Sag mir wenn ich mich täusche, aber du studierts doch Pharmazie mit Aussicht eigene Apotheke? Ich finde das sind ganz andere Vorraussetzungen als wenn man sich als Wissenschaftler in der Uni durchschlagen muss. Nicht bös gemeint. Nur als Denkanstoß, dass Naturwissenschaft nicht Naturwissenschaft und vor allem nicht gleich "Super Jobaussichten, yeah!" ist.Ich finde es auch schlimm, wie wenig Info man da als Schüler an die Hand bekommt. Unter den Vorraussetzungen was ich heute weiß und von den Absolventen her sehe hätte das meine Entscheidung direkt nach dem Abi schon sehr beeinflusst. Geändert von NeNichtWirklich (08.02.2010 um 16:57 Uhr). |
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Living is easy with eyes closed. Als ich nur wollt und nichts war als ich nur wartend da stand als in der Kälte ich fror als ich kein Wort für dich fand als ich den Mut nahm und sprach als deine Nähe mich zog als es nachklang im Ohr als mir Flügel wuchsen und ich flog als ich zu mir kam sah ich als du riefst nach mir war ich glücklich falls es das gibt als ich bei dir war, war ich verliebt.
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#23 (permalink) |
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Foreninventar
Registriert seit: 07.01.2005
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nenichtwirklich, die aussicht für biologen ist wirklich nicht so pralle, aber in anderen naturwissenschaften siehts deutlich besser aus, sorry *hust* ich kenn ja stories von verschiedenen leuten (chemie, physik, bio, naturwissenschaft+verfahrenstechnik) und da sind die biologen immer die, die am meisten jammern.
und in den geisteswissenschaften ist es oft nochmal schlechter als als biologe, könnte ich mir vorstellen.. ich arbeite jetzt übrigens auch erstmal an der uni, es ist nicht so, dass alle pharmazeuten straight in die apotheke rennen mal abgesehen davon, dass die bezahlung und der job in der öffentlichen apotheke auch nicht unbedingt super-befriedigend sind.und auch mit nem bioabschluss kannst du doch super in der industrie arbeiten? wissenschaft ist da ja nicht die einzige option. da hätte ich auch bei uns langfristig keine lust drauf. du könntest auch bei uns nen master machen. :P |
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#24 (permalink) |
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V.I.P.
Registriert seit: 19.05.2003
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Gibt es kein Staatsexamen mehr in der Pharmazie? Und sorry, vllt verwechsel ich dich (hier sausen ja rel. viele Pharmazeuten rum), aber einer "von euch" meinte mal direkt in die Selbstständigkeit gehen zu wollen nach dem Studium, also dass da schon ne spezielle Apotheke in Aussicht wäre.
Was bei mir hinzu kommt: Ich habe im Hauptstudium gemerkt, dass mir die praktische Arbeit im Labor ganz und gar nicht liegt. In jedem fast Fach läuft es molekularbiologisch. Ich würde mich zu Tode langweilen müsste ich jeden Tag ne PCR fahren und Fotos einer Gelelektrophorese auswerten. Habe mit viel viel Glück eine theoretischere Fachrichtung bei mir an der Uni gefunden (wirklich ein Glückstreffer, hätte vorher nie gedacht, dass mir Programmieren liegt und dann musste ich quasi das Praktikum machen und war verliebt), denke auch, dass ich meine Diplomarbeitszeit dort gut überstehen werde. Aber wirklich glücklich werden die Forschung und ich sicher nie miteinander. Und in der Industrie muss ich auch entweder praktisch arbeiten oder bereits nen Doktor mitbringen um vllt etwas Verantwortung zu bekommen. Dann dieser Umzugszwang, den man hat, wenn man in die Forschung geht. Find ich persönlich sehr zum kotzen. Vor allem wenn man einen Partner hat, der auch noch berufstätig ist und keiner zurückstecken will. Was sind denn da die Aussichten? Heimchen am Herd oder Fernbeziehung, find ich beides nicht so prall. Zu den Geisteswissenschaften. Hm naja. Wenn ich mir mal ansehe, was Freundinnen von mir im Moment machen, die vor mehr oder weniger kurzer Zeit absolviert haben: Sie haben (fachbezogene) Jobs. Haben ihr Auskommen. Manche promovieren, ohne am Lehrstuhl angestellt zu sein. Manche haben 2 oder mehr kleine Jobs, andere Halbtagsstellen irgendwo. Arbeiten alle in irgendeiner Art und Weise noch auf ein Ziel zu und verdienen nebenbei Geld. Freizeit ist auch vorhanden. Ich find die Aussichten nicht so viel anders als in der Bio direkt nach dem Studium - mit dem Unterschied, dass man neben der Promotion nur schwer woanders als in dem Insitut arbeiten kann, in dem man promoviert, und man eben auch nicht die breite Ausbildung für andere Jobs hat. Ich finde für Geisteswissenschaftler kommt da häufig viel mehr in Frage. Insofern finde ich die Aussichten in der Hinsicht schon ein wenig besser als in der Biologie. Wenn ich promoviere kann ich hoffen eine Stelle oder ein Stipendium zu bekommen. :P (Ich fand es ja neben meinem Studium und den Praktika schon schwierig genug nen Job zu finden, der nicht abends stattfindet). :P Alles Mist. Edit: Vllt sollte ich in die Politik gehen! ![]() |
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#25 (permalink) |
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Foreninventar
Registriert seit: 07.01.2005
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doch, staatsexamen gibts noch, aber es gibt auch andere möglichkeiten danach noch..
und ich hätte keine lust, neben dem studium noch irgendwas nicht-studiumsbezogenes jobben zu müssen irgendwie.. ich weiß nicht, da gibts doch echt bessere möglichkeiten? du könntest ja auch was journalistisches machen, volontariat geht auch mit naturwissenschaftlichem abschluss (und ich behaupte, das geht sogar einfacher, weil das viel weniger naturwissenschaftler machen...ich hab auch mal was über ne physikerin gelesen, die jetzt im politikteil der faz schreibt). oder fachübersetzen (wäre ein master glaube ich). oder du machst noch was mit informatik weiter.. nur weil dir die laborarbeit nicht liegt, musst du ja jetzt nicht komplett nochmal von vorne anfangen.. aber ein komplettes geisteswissenschaftliches grundstudium..naja. ein freund von mir hat jetzt mit dem studium angefangen und wenn ich mir da schon alleine seine kommilitonen anschaue..ich käm mir da komplett fehl am platz vor mit lauter so jungen hüpfern, die alle völlig andere prioritäten setzen als ich. und zum thema umzugszwang: ich glaub, das ist mittlerweile fast überall so, wenn man bisschen karriere machen will. son festes immer-am-selben-ort halte ich für relativ utopisch eigentlich. |
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#26 (permalink) | |
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Ureinwohner
Registriert seit: 29.07.2002
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Zitat:
![]() ich fphl mich in keienr weise scheintot, nur weil täglich zur arbeit gehe und mich um meine versicherungen kümmern muss. ganz im gegenteil, mein leben war nie so entspannt und ungezwungen wie seit dem ende des studiums. |
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21 ist nur die halbe Wahrheit.
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#27 (permalink) | |
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Foreninventar
Registriert seit: 07.01.2005
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Zitat:
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#28 (permalink) |
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V.I.P.
Registriert seit: 19.05.2003
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Ich will auch nicht immer an einem Ort bleiben. Finde es in der Bio nur krass, wenn ich sehe, dass in ner gewissen Richtung dann gerade mal weltweit 3, 4 Arbeitsgruppen in Frage kommen. Die müssen dich dann auch bitteschön noch wollen. Ich möchte mir nicht so krass mein Leben vom Job diktieren lassen. Lieber möchte ich mir ein Land aussuchen und dann schauen "Wo kann ich denn da arbeiten?"
Ach und ich will noch viel Zeit für meine Hobbys haben. Und Zeit zum Glücklich sein. Ich will mich nicht durch nen trockenen, öden Job kaputt machen lassen. *angst* |
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#29 (permalink) | |
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Foreninventar
Registriert seit: 07.01.2005
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Zitat:
ich glaub dass du das, was du gerne hättest auch absolut mit deinem jetzigen studium erreichen kannst. gibts nicht sowas wie berufsberatung für biologen, wo mal bisschen aufgezeigt wird, wohin man überall kann mit dem studium? ich bin mir sehr sicher, dass da auch irgendwas dabei ist was dir vielleicht eher gefällt und was vielleicht gar nicht mehr soviel mit den ungeliebten studiumsinhalten zu tun hat. und zum beziehungskram nochmal: wenn beide wollen, kriegt man das auch irgendwie hin, dass man zusammenbleiben/wohnen und arbeiten kann. kompromisse muss man da vielleicht schon machen, aber da muss man eben überlegen, was einem wichtiger ist. |
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#30 (permalink) | |
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Regular Client
Registriert seit: 11.03.2008
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Zitat:
Und absehen davon muss ein Job doch nicht zwangsläufig scheiße sein. |
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#31 (permalink) | |
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Ureinwohner
Registriert seit: 29.07.2002
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Zitat:
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#33 (permalink) |
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Ureinwohner
Registriert seit: 29.07.2002
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naja, ich kann heute entscheiden nur noch 50% zu arbeiten und keiner redet mir rein. meinen eltern hätte ich kaum verklickern können, dass ich aufgrund meines wunsches nach mehr freizeit lieber 14 statt 8 semestern studieren möchte. ich seh da durchaus einen gewaltigen unterschied, gerade wenn man in finazieller abhängigkeit steht.
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#34 (permalink) | |
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Foreninventar
Registriert seit: 07.01.2005
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Zitat:
und ich denke, wenn ich das plausibel begründet hätte und nicht nur "hab keine lust, will weniger stress", dann hätten meine eltern damit auch kein problem gehabt. mein bruder studiert momentan auch was rein aus interessensgründen und wird danach noch ein anderes fach studieren, damit haben sie auch kein problem. |
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#35 (permalink) |
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Alter Hase
Registriert seit: 25.08.2003
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ach, ich kann meine eigentliche angst gar nicht so richtig in worte fassen. es ist nicht so, dass ich keine lust auf arbeiten habe oder auf die verantwortung, die ich zu tragen habe. ich arbeite jetzt schon recht viel und es macht mir großen spaß! ich bin mir auch sicher, dass es genügend abwechslungsreiche jobs gibt, mit denen ich (zumindest eine zeit lang) glücklich werden kann.
aber nach ende des studiums kommt nur noch dieser große abschnitt des berufslebens, der durch nichts mehr 'aufgelockert' wird. während der schulzeit freut man sich auf das abitur, anschließend auf das studium usw. aber nun ... das hat so etwas finales. die zeit rennt weg, jedes jahr fühlt sich noch kürzer an und schwupps bin ich mitte 30 und erst die hälfte der dinge getan, die ich mir vorgenommen habe. es gibt so viele möglichkeiten im leben und am liebsten würde ich alle wahrnehmen, aber dann müsste ich wohl 200 jahre alt werden ![]() vielleicht ist es einfach die angst vor der 'ernsthaftigkeit'. angst vor dem verlust der unbeschwertheit und leichtigkeit des lebens, die für mich die jugend hatte. bisher hatte ich zb immer das gefühl, fehler machen zu dürfen oder mich auch einmal falsch entscheiden zu können. immer der gedanke 'ich bin ja schließlich noch jung und muss erfahrungen sammeln'. die auswirkungen haben ja auch immer nur mich selbst getroffen. aber je älter man wird, desto mehr hängt daran. aber eigentlich beschreibt das immer noch nicht die 'ernsthaftigkeit', oder eben das, was mich so beängstigt. ich weiß ja, dass ich auch später fehler machen 'darf'... meine gedanken sind so konfus, dass ich sie nicht einmal in worte fassen kann ![]() |
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#36 (permalink) |
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Alter Hase
Registriert seit: 25.08.2003
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venea, ich verstehe was du meinst. bei einem entsprechenden background würde es mir vielleicht ähnlich gehen. aber da ich andere erfahrungen gemacht habe, hatte ich diese gedanken nie ...
ich war/bin selbst meine größte kritikerin und die ansprüche, die ich selbst an mich habe, sind immer größer als die meiner familie. ich habe schon immer selbst entschieden, was ich machen wollte, ohne dass ich meiner familie groß dafür rechenschaft abgeben musste. daher habe ich mich auch nie abhängig gefühlt (ich bin auch schon seit einiger zeit finanziell unabhängig). das gefühl, nicht ernst genommen zu werden, hatte ich eigentlich auch nie - zumindest nicht so, als dass es mich sehr gestört hätte! aber vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich aufgrund des fehlenden wunsches nach erwachsensein auch nicht darauf geachtet habe. |
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#37 (permalink) |
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V.I.P.
Registriert seit: 19.05.2003
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Ich habe direkt nach dem Abi angefangen zu studieren. Das Bild, das ich von meinem zukünftigen Job hatte, war trotz Praktika in dem Bereich ein ganz anderes. Und auch mit ein paar Wochen Praktikum weiß man da noch nicht, dass man irgendwann überhaupt gar keine Lust mehr auf Laborarbeit hat. Es sind mir einfach viele Dinge erst während des Hauptstudiums klar geworden, mit meinem letzten Praktikum, das nur am PC stattfand, wurde mir erstmal richtig bewusst wie furchtbar ich es im Labor finde. Wie niedrig meine Frustrationsschwelle bei praktischer Arbeit ist. Den Arbeitsalltag in der Wissenschaft kann man auch nicht mit Broschüren vom Arbeitsamt einschätzen. Meinen Abschluss nicht zu machen wär Blödsinn. Aber nur weil ich mir das ausgesucht habe muss ich mich nicht zwingen lassen 100% in dem Bereich zu bleiben. Und mMn nach geht das nicht ohne zumindest teilweise sich in anderen Bereichen ausbilden zu lassen, Zusatzstudium oder sonstwas.
Klar werd ich mir in den 1,5 Jahren, die mir noch bleiben, versuchen zu schauen was ich denn auch cooles mit dem Abschluss hinkriege - aber wenn ich dann irgendwann doch noch was ganz anderes studieren mag und mir das finanzieren kann seh ich nicht was dagegenspricht. Ich kenne auch genügend Studenten, die jetzt in der Biologie sind und vorher was anderes gearbeitet/studiert haben und mit Anfang 30 sehr glücklich mit der Umentscheidung sind. Mein persönliches Glück stelle ich vor eine Karriere. Ich werde sicher nicht Vater Staat auf der Tasche liegen, gearbeitet habe ich schon immer und werde ich auch immer, denn zu Arbeiten und Geld zu verdienen um sich schöne Sachen kaufen zu können, gehört für mich auch zum Glück dazu. Und natürlich muss ein Job nicht zwangsläufig scheiße sein. Ich seh halt nur nicht unbedingt grad den straighten Weg vom Abschluss zum Job, den ich mag, bei mir. |
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Living is easy with eyes closed. Als ich nur wollt und nichts war als ich nur wartend da stand als in der Kälte ich fror als ich kein Wort für dich fand als ich den Mut nahm und sprach als deine Nähe mich zog als es nachklang im Ohr als mir Flügel wuchsen und ich flog als ich zu mir kam sah ich als du riefst nach mir war ich glücklich falls es das gibt als ich bei dir war, war ich verliebt.
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#38 (permalink) | |
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Addict
Registriert seit: 01.01.2004
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Zitat:
As when the leaves began to change And how we thought those days would never end Sometimes I'd hear that song And I'd try to sing along And think, man, I'd love to see that girl again *sing* ![]() Vor dem "Erwachsensein" mit Arbeiten und so hab ich gar keine Angst, im Gegenteil, trotzdem werd ich mich vielleicht für ein Zweitstudium entscheiden und weiß gerade nicht, was richtig ist... Davor, dass mir die Lebenszeit wegläuft, fürchte ich mich zum Glück auch nicht, aber es ist soauch nervig genug. Aaaaaahhhhh, Fluch der Freiheit, aber ohne wär ja auch scheiße. |
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How good, how bad does it need to get? Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.
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#39 (permalink) | |
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Addict
Registriert seit: 20.07.2009
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Zitat:
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#40 (permalink) |
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Foreninventar
Registriert seit: 11.05.2001
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bei mir ist es genau umgekehrt. ich bin so froh nicht mehr zu studieren, ich genieße das leben seitdem viel mehr. keine prüfungssituationen, es ist finanziell entspannt (bitte erspart mir jetzt wie materialistisch ich sei) und ich weiß ungefähr wo ich stehe. und ich liebe meinen job.
also es KANN auch alles gut gehen nach dem studium (und auch ich denke nicht an haus, kinder etc) |
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«Si votre femme est en train de devenir une amie, il est temps de proposer à une amie de devenir votre femme.»
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