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  1. #1
    Enthusiast Avatar von Highhopes
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    Daumen runter Anfang 30 und mannlos

    Ich hab gerade 'ne Trennung hinter mir, über das Gröbste bin ich hoffentlich hinweg, aber ich fühl mich trotzdem als stünde ich vor den Scherben meines Privatlebens. Es ist jetzt so, wie ich mich nie gesehen hab und was ich mir nie gewünscht habe.
    Vielleicht mag sich ja jemand mit mir austauschen, der in einer ähnlichen Situation ist.

  2. #2
    Member Avatar von Imogen
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Mir ging es letztes Jahr im Frühling so ähnlich wie dir: ich habe mich nach etwa 7 Jahren von meinem Freund getrennt, das war kurz vor meinem 30. Geburtstag. Die Entscheidung habe ich nie bereut, denn es war definitiv besser so, aber vorgestellt hatte ich es mir nicht so. Ich hab mich gefragt, ob ich die besten Jahre meines Lebens "weggeworfen" habe, ob ich noch jemals Kinder haben werde etc.
    Und dann? Eigentlich wollte ich meine Zeit als Single noch länger genießen, doch nach 5 Monaten bin ich mit meinem jetztigen Freund zusammen gekommen - und die Beziehung ist besser, als meine Vorige es die letzten drei oder vier Jahre war. Und es ist wieder alles möglich

    Du musst die Hoffnung noch nicht aufgeben!

  3. #3
    Enthusiast Avatar von biedronka
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Highhopes Beitrag anzeigen
    Es ist jetzt so, wie ich mich nie gesehen hab und was ich mir nie gewünscht habe.
    .

    Ich bin noch nicht ganz Anfang 30, werde aber dieses Jahr 30 und komme auch gerade ein bisschen schlecht damit klar, dass ich meinen 30.Geburtstag mit allergrößter Wahrscheinlichkeit mannlos verbringen werde. Leider habe ich die Trennung noch nicht ganz so gut verwunden, habe also keine klugen Ratschläge, aber austauschen kann ich mich gerne.

    Ich hatte früher (vor der Beziehung jetzt) oft Angst, dass mich niemand mehr will. Zur Zeit lerne ich eigentlich halbwegs leicht Leute kennen, habe aber plötzlich unglaubliche Angst, dass ich einfach nie mehr Jemanden will. Meine Beziehung war bis ganz kurz vor der Trennung extrem harmonisch, alle Leute fanden uns als Paar ganz großartig und ich denke nun ständig, das war´s jetzt, das sollte so sein und das kommt nie wieder
    Geändert von biedronka (30.06.2013 um 14:18 Uhr)

  4. #4
    Enthusiast Avatar von Highhopes
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von biedronka Beitrag anzeigen
    Ich hatte früher (vor der Beziehung jetzt) oft Angst, dass mich niemand mehr will. Zur Zeit lerne ich eigentlich halbwegs leicht Leute kennen, habe aber plötzlich unglaubliche Angst, dass ich einfach nie mehr Jemanden will. Meine Beziehung war bis ganz kurz vor der Trennung extrem harmonisch, alle Leute fanden uns als Paar ganz großartig und ich denke nun ständig, das war´s jetzt, das sollte so sein und das kommt nie wieder
    Dass die 30 an sich kein Grund zum Hoffnung aufgeben ist, weiß ich eigentlich, aber es fühlt sich manchmal sehr hoffnungslos an.
    Danke für eure Antworten und das ist ein guter Punkt, biedronka. Es dauert bei mir auch sehr lange, bis mir mal einer so sehr gefällt, dass ich mit ihm zusammen sein möchte, ich ihn lieben und annehmen kann und das hat jetzt nichts mit übersteigerten Ansprüchen zu tun. Ich bin da halt einfach so gestrickt. Mein Ex war auch in vielen Punkten gar nicht mein Traummann, trotzdem hat sich bei mir mit der Zeit eine tiefe Liebe zu ihm entwickelt und ich dachte halt, dass der DER ist, mit heiraten und Kindern und so...
    Und ja, mit der Hoffnungslosigkeit... Ich will es nicht, aber ich ertappe mich bei Gedanken wie "die guten Männer in deinem sind doch alle längst in einer Beziehung" und sowas halt.

  5. #5
    Senior Member
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Highhopes Beitrag anzeigen
    Und ja, mit der Hoffnungslosigkeit... Ich will es nicht, aber ich ertappe mich bei Gedanken wie "die guten Männer in deinem sind doch alle längst in einer Beziehung" und sowas halt.
    das würde ja bedeuten, dass alle hier im thread keine "guten frauen" sind.

    aber ja, ich denk mir das auch manchmal. denke, dass die doch irgendwie spinnen müssen, wenn die in meinem alter single sind. dann denke ich mir "aaach, ich bin doch auch noch single!" das ist der moment, wo ich entsetzt feststelle, dass die in der tat alle bekloppt sein können.

  6. #6
    Urgestein Avatar von felissi
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Bei mir war die Trennung ein paar Monate bevor ich 30 wurde und damals erschien mir das auch furchtbar.
    Aber ich habe mich anfangs sehr auf mich und meine Wünsche konzentriert, auf meine neue Wohnung, meine Arbeit, bin viel raus und hab mich wieder intensiv um meine Freunde gekümmert.
    In dieser Zeit habe ich viele neue Leute kennengelernt, auch viele Single Frauen jenseits der 30, die mir gezeigt haben, dass das kein Weltuntergang ist.
    Schlußendlich ist 30 nur eine Zahl und keiner sagt, dass man mit 30 einen Mann an seiner Seite haben muss.
    Einige FreundInnen führen Beziehungen um nicht alleine zu sein, das wollte ich auch nicht.
    Ich habe lange gebraucht bis mir klar wurde wer ich bin, was ich will, wo ich hin will, wie es mit mir weiter gehen soll, wlechen Partner ich mir wünsche. Natürlich wurde ich dadurch kritischer und hatte immer wieder Angst, dass ich nie mehr einen Mann finde, der meinen Vorstellungen entspricht, bei dem ich Kompromisse eingehen möchte und das wird sicher schwieriger je länger man alleine ist.
    Aber ich kann dich beruhigen, es gibt diesen Mann und auch dir wird er begegnen. Das klingt wie ein Märchen, kam mir damals zumindestens so vor, wenn mir das gesagt wurde.
    Wichtig ist, dass du dich nicht selbst unter Druck setzt oder dich von andren unter Druck setzen läßt.

    Und zum Thema die guten Männer sind doch alle schon vergeben. Wer sagt dir denn, dass dieser vermeintlich gute Mann auch gut für dich wäre?
    Und die Männer, die gerade Single sind, sind nicht zwangsläufug verrückt, vielleicht suchen sie auch noch nach der Traumfrau und kommen gerade aus einer gescheiterten Beziehung
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

  7. #7
    Enthusiast Avatar von biedronka
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von felissi Beitrag anzeigen

    Und zum Thema die guten Männer sind doch alle schon vergeben. Wer sagt dir denn, dass dieser vermeintlich gute Mann auch gut für dich wäre?
    Zumindest das denke ich selten. Immerhin ist mein Ex, der immer noch meinem Idealbild von Mann entspricht mit über 30 wieder frei Sehr viele gute Freunde, an denen mir nichts übermäßig Seltsames auffällt, auch. Aber im Moment kann ich mir verlieben einfach nicht mehr vorstellen. Und das ist sicher normal nach einer gescheiterten Beziehung, aber in dem Maß hatte ich das bisher nicht.

    Ja, sicher ist die 30 nur eine Zahl, aber für mich war das irgendwie immer eine Zahl, die ich im Idealfall mit einer gewissen Stabilität verbunden habe und jetzt bin ich 3 Monate vor meinem 30.Geburtstag frisch beziehungslos, mitten in Umzug und beruflicher Umorientierung und gesundheitlich nicht 100%ig auf der Höhe. Das fühlt sich schon wie ein kleines Versagen an, zumal ich immer meine eigene Schwester vor Augen habe, die mit 26 Mann, Kind und Beruf hat. Mein Schwager ist netterweise auch noch Arzt und erzählt mir sehr gerne Horrorgeschichten über späte Schwangerschaften (Ich weiß gar nicht, ob ich Kinder will, aber trotzdem...)

    Aber nein, Beziehung, um nicht alleine zu sein, bringt es natürlich auch nicht.
    Geändert von biedronka (30.06.2013 um 16:58 Uhr)

  8. #8
    Junior Member Avatar von |Penny
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Der Thread hier spricht mir so ein bißchen aus der Seele... ich habe zwar noch etwas über einen Monat Zeit, bis ich 30 werde, aber es ist trotzdem unglaublich frustrierend. Die Trennung ist jetzt ca. 6 Wochen her, und so richtig abgeschlossen damit habe ich natürlich noch nicht. Single, aber nicht date-fähig

    Bei mir ist da so eine generelle Bindungsangst-Problematik vorhanden, und ich habe gerade auch ein bißchen Angst, dass ich mir nahtlos wieder so einen suche, der dann nach zwei Jahren merkt, dass er "irgendwie nichts mehr fühlt". Und ja, auch bei mir hatte ich mir meine Lebenssituation mit 30 irgendwie anders vorgestellt (wobei ich dazu sagen muss, dass ich wohl schon verdammt viel erreicht habe, was die charakterliche/seelische Entwicklung angeht, aber dann ist es eben umso frustrierender, wenn dann trotzdem die Beziehung nicht klappt).

    Tja. Gott ist das alles scheiße.

  9. #9
    gelöscht

    AW: Anfang 30 und mannlos

    ich bin 31 und schon recht lange single (mit unverbindlicheren sachen dazwischen). ich hatte zwar nie ein konzept für mein leben, das vorsah, mit 30 irgendwie gesettled zu sein (was jetzt denk ich ganz hilfreich ist), aber ich stelle auch fest, dass es mir immer schwerer fällt, mich überhaupt für jemanden zu begeistern. inzwischen kommt es mir ganz im ernst total unwahrscheinlich vor, jemanden zu finden, den ich will und der mich dann auch will.

  10. #10
    Member Avatar von Froschbabe
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Das ist doch nichts anderes als der Glaube an ein gesellschaftliches Idealbild, das noch dazu nicht mal mehr der Realität entspricht. Kommt mal in unserer Generation an...
    Wo hast du dich mit 30 gesehen? In einer unglücklichen Beziehung? Nein? Dann hast du ja alles richtig gemacht...

    Aber gut, ich kann es eh nicht verstehen, dass man einfach rein grundsätzlich "Stabilität" oder "einen Partner" will. Das klingt für mich eher nach 70 und "ne nette Gesellschaft reicht mir schon". Dass das nicht klappt, wundert ja nun nicht oder?

    Außerdem ziehe ich zumindest mit zunehmenden Alter "Stabilität" aus mir selbst und brauche dafür viel weniger meinen Freund oder andere Menschen als vielleicht noch vor 10 Jahren. Stabilität im Sinne von zu wissen, was ich will. Dass man mit 30 schon sein ganzes Leben festgemacht haben will, ist für mich eine absolute Horrorvorstellung...und ich sehe in Weiterentwicklung und Veränderung was sehr Positives...

  11. #11
    Addict Avatar von Caly
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Kluge Ratschläge habe ich auch keine, aber ich kenne das Gefühl auch sehr gut. Trennung mit 30, vor paar Tagen nun 32 geworden und weder was in Sicht, noch großartig Interesse an was neuem - dummerweise aber ein sehr großes Interesse an Beziehung, Liebe, Familie, was sich natürlich dezent widerspricht und das ganze Gefühlsleben nicht wirklich leichter macht. Ich wäre gerne so ein glücklicher Single, der vollkommen zufrieden und entspannt ist, bins aber leider überhaupt nicht und hab gleichzeitig furchtbare Angst vor was Neuem, weil ich ja eh weiss, wies am Ende wieder ausgehen wird (So fühlt es sich jedenfalls an). Alles zum Kotzen.

  12. #12
    Ureinwohnerin Avatar von Milly
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    ich mache es nicht an der 30 fest (das ist bei mir noch über ein jährchen hin), aber ich habe auch schon lange, lange, lange keinen mehr sow irklich toll gefunden. keine ahnung...
    es gitb phasen, da bin ich glücklicher single und zufrieden und freue mich meines lebens, aber ab und an gibts dann auch so depriphasen. im moment ists eher letzteres, es ist warm draussen und man sieht überall nur glückliche pärchen rumlaufen... da hätte ich dann auch gerne mal wieder wen... aber ich kann es ja auch incht erzwingen??
    böse gibts nicht! nervös und bewaffnet, das gibts... (nuhr)

  13. #13
    Enthusiast Avatar von Highhopes
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Caly Beitrag anzeigen
    Kluge Ratschläge habe ich auch keine, aber ich kenne das Gefühl auch sehr gut. Trennung mit 30, vor paar Tagen nun 32 geworden und weder was in Sicht, noch großartig Interesse an was neuem - dummerweise aber ein sehr großes Interesse an Beziehung, Liebe, Familie, was sich natürlich dezent widerspricht und das ganze Gefühlsleben nicht wirklich leichter macht. Ich wäre gerne so ein glücklicher Single, der vollkommen zufrieden und entspannt ist, bins aber leider überhaupt nicht und hab gleichzeitig furchtbare Angst vor was Neuem, weil ich ja eh weiss, wies am Ende wieder ausgehen wird (So fühlt es sich jedenfalls an). Alles zum Kotzen.
    Das trifft meine Situation ganz gut. Und ich wollte auch mit 30 nichts bestimmtes erreicht haben, aber ich wollte nicht in so einer Situation sein, in der ich mich jetzt befinde. Und ich stehe auch nicht besonders unter gesellschaftlichem Druck, die Wünsche sind einfach da und werden mir nicht von anderen vordiktiert. Und ein Ding ist eben, dass ich nie eine alte Mutter werden wollte (Angst vor einer Risikoschwangerschaft hab ich nicht), aber ich find's irgendwie doof über 50 zu sein, wenn mein Kind ein Teenager ist. Naja.

  14. #14
    Member Avatar von metrocard
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    ich befinde mich auch in so einem hoffnungslosen Strudel.... Trennung von der großen Liebe und dann das tiefe schwarze Loch.
    Ich lerne eigentlich viele Männer kennen, aber ich kann mich da noch nicht drauf einlassen und ich weiß, dass ich noch nicht bereit bin für was Neues. Auf der anderen Seite wird der Wunsch nach Mann und Kind immer größer...

  15. #15
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    ich mache grade etwas, was mir die auswahl an potentiellen partnern noch verkleinert, aber irgendwie scheiß ich drauf.

    ich finde es krass, wie viele klare vorstelleungen hatten, wie ihr leben mit 30 aussieht (beziehungsmäßig). ich wollte nur nicht verheiratet sein. das habe ich geschafft.

  16. #16
    Member Avatar von Imogen
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Was machst du denn? Rasierst du dir den Kopf? (Ich frage, weil das eine Erfahrung ist, die ich irgendwie gern mal gemacht hätte, mich aber nie getraut habe. Zum Teil wegen der Männer nicht, auch wenn das nicht der einzige Grund ist.)

  17. #17
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    nö, das wäre ja nichts dauerhaftes. bei mir geht es ums aussehen und is schon was dauerhaftes (hoffentlich).

    ich kriege bei euren beziehungs- und zukunftsvorstellungen klaustrophobie. also ich hätte schon irgendwie gerne jemand. aber bitte nicht festgefahren in routine und klammern und nur-als-paar-wahrgenommen-werden. buah.

    wahrscheinlich finde ich deswegen niemanden, bei dem es klappt. aber seitdem ich mit dem kinderwunsch abgeschlossen habe, ist alles entspannter.

  18. #18
    Urgestein Avatar von felissi
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Sylar Beitrag anzeigen
    aber bitte nicht festgefahren in routine und klammern und nur-als-paar-wahrgenommen-werden. buah.
    Das will ich auch nicht. In meiner vorherigen Beziehung hatte ich gegen Ende hin das Gefühl, dass ich nur mehr zusammen mit meinem Parten wahrgenommen werde *bissiübertrieben*
    Ich halt das auch bei Paaren nicht aus wenn die nur mehr im Doppelpack auftreten.

    Es muss halt die richtige Mischung zwischen "ich" und "wir" sein.
    das einzig beständige im leben ist die veränderung

  19. #19
    Member Avatar von Imogen
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Sylar Beitrag anzeigen
    wahrscheinlich finde ich deswegen niemanden, bei dem es klappt. aber seitdem ich mit dem kinderwunsch abgeschlossen habe, ist alles entspannter.
    Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt. Wenn man allerdings noch Kinder haben möchte, und mit 30 plötzlich eine langjährige Beziehung in die Brüche geht, kann man das wohl nicht so locker sehen. Und das hat nicht nicht mal unbedingt was mit gesellschaftlich festgefahrenen Rollenbildern zu tun.

  20. #20
    Regular Client Avatar von _____
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    AW: Anfang 30 und mannlos

    Zitat Zitat von Froschbabe Beitrag anzeigen
    Das ist doch nichts anderes als der Glaube an ein gesellschaftliches Idealbild, das noch dazu nicht mal mehr der Realität entspricht. Kommt mal in unserer Generation an...
    Wo hast du dich mit 30 gesehen? In einer unglücklichen Beziehung? Nein? Dann hast du ja alles richtig gemacht...

    Aber gut, ich kann es eh nicht verstehen, dass man einfach rein grundsätzlich "Stabilität" oder "einen Partner" will. Das klingt für mich eher nach 70 und "ne nette Gesellschaft reicht mir schon". Dass das nicht klappt, wundert ja nun nicht oder?

    Außerdem ziehe ich zumindest mit zunehmenden Alter "Stabilität" aus mir selbst und brauche dafür viel weniger meinen Freund oder andere Menschen als vielleicht noch vor 10 Jahren. Stabilität im Sinne von zu wissen, was ich will. Dass man mit 30 schon sein ganzes Leben festgemacht haben will, ist für mich eine absolute Horrorvorstellung...und ich sehe in Weiterentwicklung und Veränderung was sehr Positives...
    schön gesagt!

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