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Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Junior Member
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    psychischer Zusammenbruch Angehörige

    Hat das jemand mit/durchgemacht oder Erfahrung?
    Was macht man denn erstens im Akutzustand und zweitens danach, wenn kein Angehöriger/ Freund beim betreffenden Menschen sein kann?
    Ich überlege gerade psychiatrische Notaufnahme...
    Und was, wenn in den Wochen danach derjenige sich nich um wichtige (terminliche, rechtliche, gerichtliche, finanzielle, etc) Dinge kümmern kann?
    Gibt es dafür Anlaufstellen?

  2. #2
    V.I.P. Avatar von sora
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    ich hab es mal miterlebt bei einer freundin (wobei ich auch nicht weiss, was genau jetzt unter "psychischen zusammenbruch" fällt. sie hat halt geweint, gezittert, atemnot gehabt, sich nicht mehr beruhigen lassen).

    ich war eigentlich hauptsächlich überfordert und bin einfach bei ihr geblieben, habe sie gehalten und versucht, sie irgendwie zu beruhigen, und ich habe jemanden gebeten, ihre eltern anzurufen (die in derselben stadt wohnen) und die wiederum haben dann den grossen bruder vorbeigeschickt und sie wohl zum arzt gebracht. ich glaube, nicht lange danach ist sie dann auch freiwillig in eine klinik gegangen.

    ich weiss nicht, um was für wichtige dinge es bei dir geht, aber bei ihr war es so, dass sie wegen ihres zustandes atteste vorlegen konnte, weswegen sie bestimmte fristen nicht einhalten musste. aber da ging es eigentlich nur um die uni.

  3. #3
    Regular Client Avatar von allo
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    Zitat Zitat von luftballon Beitrag anzeigen
    Hat das jemand mit/durchgemacht oder Erfahrung?
    Was macht man denn erstens im Akutzustand und zweitens danach, wenn kein Angehöriger/ Freund beim betreffenden Menschen sein kann?
    Ich überlege gerade psychiatrische Notaufnahme...
    Und was, wenn in den Wochen danach derjenige sich nich um wichtige (terminliche, rechtliche, gerichtliche, finanzielle, etc) Dinge kümmern kann?
    Gibt es dafür Anlaufstellen?
    - psychiatrische Notaufnahme ist eine gute Variante. Bei einem echten Hausarzt auch dieser, wobei der Schritt nur vor krassen Fehleinschätzungen bewahrt bzw. den Patienten besser überzeugen kann, dass er sofort behandlungsbedürftig ist.

    Für die anderen Sachen halt eine Krankschreibung anfordern. GGf. nachfragen, ob es neben AU noch andere mögliche Atteste für spezielle Fälle (Ämter, Gericht etc.) gibt. Im Extremfall (Gericht) könnte von dort eine amtsärztliche Untersuchung angefordert werden.

  4. #4
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    das ist jetz irgendwie schwer zu sagen, ohne zu wissen was du mit "zusammenbruch" meinst.
    wohnst du in bayern? da kann man sich mit dem kassenärztlichn notarzt auch nen psychiater nach hause holen und es kostet nur 10 euro notfallgebürh.
    wie das in anderen bundesländern ist weiß ich nciht genau.
    würdemal googlen nach notfallnummern für dein gebiet.

  5. #5
    Junior Member
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    danke für eure tipps. es geht um emine mutter, die retnerin ist, also keine atteste braucht für arbeit, o.ä. aber gerichtliche fristen, uvm (deswegen auch teilweise die psychische situation) einzuhalten hat.
    @kandiskuh: das wusste ich gar nicht... sie wohnt in bayern, allerdings gibt es nur einen psychiater im umkreis, soweit ich weiß und den würde ich nicht holen. aber generell gut zu wissen.
    ich meinte jetzt nicht den akut-akut-zustand. (mit zusammenbruch meint eich heulkrampf, bewegungsunfähigkeit, atemnot, anschwellen der gelenke, engegefühle, tiefe verzweiflung), sondern eher jetzt die wochen danach. sie war vorher schon psychisch stark labil, aber jetzt ist es eben eskaliert und wird wohl so schnell nicht mehr besser. da sie extreme situationen momentan zu bewältigen hat, hab ich mir überlegt, ob es nicht das schlaueste für sie wäre, sie da einfach rauszunehmen, in "geschützten" rahmen, bis sie wieder alltags- und lebensfähig ist. da klinik zu lange dauert, dachte ich an notaufnahme der psychiatrischen klinik in meiner studienstadt(da selbstvorstellung möglich) und anschließende stationäre therapie. aber keine ahnugn, ob das so einfach geht.

  6. #6
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    naja sorry aber DU wirst da sicher keine lösung haben
    wieso kannst du dich nciht an den psychiater wenden?
    ist münchen weit weg?
    war sie denn garnicht in behandlung wegen dem ursprünglichen zusammenbruch??
    du wirst nciht umhin kommen, dir und ihr hilfe zu holen, auf eigne faust kannst du das kaum organisieren.

  7. #7
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    ich weiß, dass ich das nicht kann. das merke ich ja. ich fang selbst bald eine therapie an
    nur: wo bekommt man denn hilfe?
    zum einen fürs psychische "wohlbefinden", zum anderen für die ganzen alltags-dinge (schulden, offene termine, etc, etc). gemeinde, caritas und diakonie (hier auf dem land) verweigern hilfe dabei.
    münchen ist 2 h weg, aber in der näheren umgebung gibt es auch keine große klinik o.ä.
    nehmen wir mal an, eine stationäre therapie in stadt xy würde bewilligt. helfen die einem auch die praktischen dinge zu organisieren (wer kümmert sich um offene rechnungen, anstehenden umzug)? sie ist leider nicht nur psychisch, sondern auch körperlich chronisch, unheilbar krank. ich bin studentin ohne auto und (eigentlich) ohne geld, 2 stunden weit weg. weiß nicht, ob das hier jemand weißt, bin nur ratlos...
    wegen des akuten zusammenbruchs war sie beim hausarzt. da gleichzeitig ein psychosomatisch bedingter rheumaschub dazu kam, gab es eine große dosis cortison, zusammen mit imap, einem psychotikum. dann gings ab nach hause. ich weiß nicht, was in einem solchen fall üblich ist und kenne mich mit psychopharmaka nur in ansätzen aus. aber irgendwie kommt mir das nicht wie eine umfassende behandlung vor...

  8. #8
    Ureinwohner Avatar von rhabarber*
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    was sagt denn deine mutter selbst dazu?

  9. #9
    Urgestein Avatar von Nachtkerze
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    ich hätte jetzt gedacht, dass da auch die psychosozialen-beratungsstellen von caritas und co weiterhelfen. das wäre ja dann praktisch der soziale aspekt.

    vielleicht kannst du dich als angehörige auch an eine beratungsstelle der uni wenden. die kennen sich ja auch mit juristischen sachen und sozialleistungen aus.

  10. #10
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    @rhabarber: so lang ist es ja noch nich her. die ersten zwei tage hat sie nichts gesagt, nur geweint und gemeint, dass sie nicht mehr kann.
    daraufhin habe ich das mit der ev. stationären therapie mal erwähnt und vorgeschlagen, in der zwischenzeit mein einwöchiges seminar sausen zu lassen, um den umzug zu organisieren.
    jetzt geht es ihr wieder ein bisschen besser und sie wird nicht in therapie gehen. gleichzeitig denkt sie aber, dass ich ihr im alltag helfen kann, was aber einfach nicht so ist (arbeit, uni). das geld soll auch erst mal von mir kommen, einen richtigen masterplan zur bewältigung gibt es nicht.

    @Nachtkerze: hatte ich auch schon überlegt. die psychologische beratung hackt aber immer nur auf der tatsache herum, dass das nicht gut für mich ist und ich mich abgrenzen muss (haha... und dann lebt sie unter der brücke?), aber die sozialberatung könnte ich befragen.

  11. #11
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    häh wieso hat der hausarzt sie nicht an den psychiater überwiesen??
    und was ist jetzt das problem an dem psychiater?

    googel doch einfach mal: beratungsstelle + psychische probleme + dein wohnort oder plz

    oder ruf halt in der psychiatrischen praxis an, es gibt doch auch sicher nicht nur eine einzige da?
    und schau in den gelben seiten nach psychotherapeuten, die können dir evtl. auch die notaufnahme für die region nennen.

    du wirst die antworten wohl nicht hier im forum finden!

    ABER!!! wenn du wirklich bei deiner mutter bleiben musst jetzt weißt du schon, dass du auchn pflege-urlaubssemester einlegen kannst?
    informier dich doch dahingehend mal.

  12. #12
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    @kuh: danke für den tipp mit dem urlaubssemester. es ist mein letztes semester, das wäre doof. aber gut zu wissen für den notfall. ich denke, das dürfte probleme mit stipendium, bafög und arbeit (an der uni) geben, aber werde mich mal informieren...

    keine ahnung, warum der hausarzt nicht überwiesen hat? vermutlich, weil er wie viele ärzte hier, nicht sonderlich kompetent ist?

    die nächsten reinen psychiater sind 30 km entfernt, meine mutter hat kein auto, außerdem ja rheumaschub. für den notfall ging es mal, an sich keine lösung.

    der psychiater und neurologe in der nachbarstadt ist eng mit meinem vater befreundet, den er auch neurologisch betreut - meine eltern hassen sich. ich kann nicht einschätzen, wie professionell/loyal der arzt dann noch ist, für meine mutter kommt es nicht in frage.

    krankenhäuser in der nähe (auch ohne auto unmöglich zu erreichen) haben nur tagespsychiatrische angebote, wenn überhaupt, dann schon eher doch die studistadt.


    danke auf jeden fall. ich weiß, dass ich hier keine antworten finde, aber allein deine antworten haben mir schon ein bisschen geholfen. es ging auch mehr darum, über die situation zu reflektieren und ein paar ideen zu sammeln...

  13. #13
    Stranger Avatar von Monkey
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    Der sozial-psychiatrische Dienst könnte auch die richtige Anlaufstelle sein. Einfach, um sich beraten zu lassen, welche Hilfsmöglichkeiten es in diesem Fall gibt. Weiß nicht, ob es bei deiner Mutter einen gibt, sonst vielleicht in deiner Studistadt?
    Ich wünsch dir alles Gute.

  14. #14
    Junior Member
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    AW: psychischer Zusammenbruch Angehörige

    sie war beim sozialpsychiatrischen dienst hier. sie meinten, sie könnten ihr nciht weiterhelfen. sie müsse sich wenn dann an die stadt wenden, die sie an den sozialpsychiatrischen dienst verwiesen haben. jetzt probiert sie mal den in der unistadt.
    aber danke.

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