ja.
wie ist das gewichtet bei euch, wieviel seid ihr bereit, vom einen fürs jeweils andre aufzugeben?
wie ist das generell bei euch auf der arbeit?
erzählt mal ein bisschen.
![]()
ja.
wie ist das gewichtet bei euch, wieviel seid ihr bereit, vom einen fürs jeweils andre aufzugeben?
wie ist das generell bei euch auf der arbeit?
erzählt mal ein bisschen.
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frühstücke
sprengstoff
ich finde es sollte ausgeglichen sein, aber ich bin immer eher dafür bereit, auf kosten des privatlebens mehr in die arbeit zu investieren, als umgekehrt. und das finde ich mittlerweile gar nicht mehr so gut.
warum bist du dafür bereit?
frühstücke
sprengstoff
weil ich ehrgeizig bin und schon früh alles am (äußerlichen) erfolg gemessen hab. leider.
ich hab mal für die arbeit alles andere aufgegeben, für knappe 2 jahre.
würd ich nie wieder machen. ich liebe meine arbeit durchaus, aber ich sehe es nicht mehr ein, mich dafür körperlich (und zu einem gewissen teil dann schon auch geistig und seelisch) aufzuopfern.
sowas kann eine zeitlang mal gutgehen, aber permanent ist das nichts.
aber müsste man nicht - gesetz dem fall, man macht den job, den man liebt - ohnehin 24/7 dafür verfügbar sein? also, rein vom denken her.
frühstücke
sprengstoff
irgendwie biste das ja eh.
also gerade wenn ich an neuen projekten dran bin, kann ich nicht einfach um 18.00 mein hirn an der tür abgeben. da schleppt man schon einiges gedanklich mit nach hause und überlegt weiter etc. ...
aber ich finde das ganz, ganz wichtig, dass man selbst es schafft, abstand zu gewinnen. von dem begriff "verfügbar sein" differenziere ich mich aber, das mag für ärze so sein, aber jeder andere, der das nicht MUSS sollte gar nicht erst in die denkfalle tappen.
ähm unter den kapitalistischen gegebenheiten bin ich gezwungen mehr zu arbeiten als mir lieb is.
wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich gar nicht arbeiten, allenfalls etwas, das mir auch wirklich spass macht.
wenn du dich kaputt machen willst....Zitat von herz
egal wie toll ein job ist, arbeit ist immer auch mit stress und problemen verbunden. und je weniger du dich davon abgrenzen kannst, desto mehr gehst du zugrunde. schleichend meistens.
ich bin weit davon entfernt, mich für meinen job aufgeben zu wollen und trotzdem nehme ich sorgen mit nach hause, termindruck, druck von den chefs. und ich kann nachts oft nicht schlafen.
wenn man nicht lernt, das abzustellen, endet das böse.
Das Paradies gibt's nicht. Net mal in Unterfranken.
bei meiner Arbeit ist es derart "pervers", dass ich mit den meisten Kollegen auch gut befreundet bin und so auch sehr gerne da bin und man dadurch auch immer sehr viel vom restlichen Leben dafür opfert.
Dieses zusammen feiern etc wird irgendwie auch gefördert und sogar gefordert.
Hat sektenhafte Züge.
Also im Moment bin ich nur sehr wenig bereit, für den Job viel Privates zu opfern. Liegt auch daran, dass sich das für einen Standard-BWLer-Job echt nicht lohnt.
Da ich mittlerweile flexibel und auch von daheim aus arbeite, hab ich da auch endlich wieder den nötigen "Abstand", um das halbwegs durchzuziehen. Wenn man da 12h am Tag drinnenhängt, kommt man ja nicht mehr zum Denken...
das kenn ich nur zu gut.Zitat von Oenchi
frühstücke
sprengstoff
ja, so ist das bei uns auch...Zitat von Oenchi
haha, das war bei mir früher auch so. dass man fast schon GERNE geblieben ist, auch wenn es dann bis spät in die nacht ging. wir haben schon mal gewitzelt, ob uns der chef irgendwelche drogen ins leitungswasser kippt
ich hab meine neuen kollegen auch alle sehr gern, aber wir differenzieren da alle ganz gut zwischen arbeit und restliches leben und das find ich auch gut so![]()
aber ich find, grad dieses von zuhause aus arbeiten können, das macht die sache nicht besser. mal eben noch abends nach gzsz mails schreiben, nachm tatort texte...
frühstücke
sprengstoff
ich hab ja noch keinen "richtigen" job, aber hab zwischendurch im studium auch schon mal ein paar monate gearbeitet und da wars bei mir auch so. in dem moment war es mir auch gar nicht so bewusst, aber rückblickend fand ich das ganz schön krass und möchte das eigentlich in der form auch nicht wieder.Zitat von Oenchi
*Take your fucking hat off when you are talking to a fucking lady!*
Ich merke jetz (bin sein Ende November aufgrund eines Beschäftigungsverbotes zu hause, bin schwanger), wie viel Zeit und Nerven mich meine Arbeit gekostet hat. Das ich fast jeden Abend Kopfweh hatte, weil ich zu viel von der Arbeit mit nach hause genommen und gegrübelt habe. Und das ich so viel Energie in alles gesteckt habe, wo es eh nicht gesehen und honoriert wurde. Ich habe mein eignes Leben schon etwas nach hinten gestellt und die Arbeit war irgendwie vorrangig. In der Woche habe ich nach der Arbeit nie groß was gemacht, da ich so kaputt war und auch am WE hatte ich oft keine Lust und war froh, wenn ich einfach nur auf dem Sofa lag.
Erst jetzt merke ich, wie schön es ist, mehr Zeit für mich und den Kopf frei für andere Sachen zu haben, wie z.B. schwimmen, Yoga, Freunde treffen, spazieren gehn und und und... Und Kopfschmerzen habe ich seitdem ich zu hause bin gar nicht mehr![]()
ich finde es auch schwierig den nötigen abstand zu bewahren. denn je mehr man sich mit den sachen beschäftigt, desto mehr vereinnahmen sie einen auch und verdrängen eben anderes. und wenn man dazu noch einen job hat, wo man nicht um 18 uhr den stift fallen lassen kann (bei welchem klassischen akademischen beruf ist das schon der fall?), beschleunigt sich der prozess noch. bei mir ist auch das wochenende zum arbeiten eingeplant...
edit: ich bin noch am fertigstudieren, aber arbeite bei einer wirtschaftsprüfungsgesellschaft nebenbei und bereite meine diss vor.
Na ja, davon ab dass ich nach Stunden bezahlt werde, mach ich das einfach nicht. Ich hab einen Firmenlaptop und einen Privaten und kann das gut trennen. Um ein Blackberry reiß ich mich auch nicht, daher telefonisch nicht erreichbar... ;)Zitat von herz
Ich finds einfacher, als in den Monaten, als ich Vollzeit im Büro war. Da wurden aus 8 Stunden pro Tag schleichend 9, 10, 11, 12...und ich hing so in der Schleife drinnen, da denkst du dir kaum "Meine Güte, hab ich da Bock drauf?" Immer wenn ich daran gedacht habe, abends im Bett, war ich auch schon eingeschlafen... :D
ist auch schwierig. echt.
Aber gerade, wenn man zum Arbeiten in eine neue Stadt zieht, ist es so schwierig, das zu vermeiden. Wenigstens in meinem Job oder in meiner Firma.
"Either you're with us or against us."