Ich hatte zweimal eine Vollnarkose. Mir ging es danach relativ gut, also mir war nicht übel oder so. Aber diese kurze Zeit, bevor man ganz weg ist, emfpand ich beide Male als ganz schlimm. Ich kann mich heute noch an das Gefühl erinnern, dass ich bei der ersten OP als Kind hatte und bei der zweiten war es genauso. Auch wenn es sehr schnell geht, habe ich mitbekommen, wie ich die Kontrolle über meinen Körper verloren habe und fand das ganzs chlimm zu wissen, dass ich da jetzt liege und zu nichts mehr fähig bin.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
@Teddy: wie alt warst du dann bei der zweiten OP? Wusstest du schon länger vorher von der OP oder war das was akutes? Also, mich hätte das total fertig gemacht, schon Wochen vorher zu wissen, dass ich operiert werden, mit Vollnarkose!...
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Dieses Wissen im Vorhinein fand ich tatsächlich auch am blödesten, ich wurde zweimal als Kind operiert, da war natürlich eh Holland in Not, wegen Krankenhaus und dann auch noch Spritzen, oh Gott, und ich hab da auch Thater gemacht (mit fünf und acht Jahren) und das Einschlafen und Aufwachen war beides nicht so super, aber ich bin da nicht irgendwie traumatisiert. Dann mit 14 war das ne Not-OP (nicht dramatisch, aber halt ohne Vorlauf und ich hatte solche Schmerzen, ich wollte nur noch, dass die was machen), einschlafen war lehrbuchmäßig, aufwachen auch unkompliziert. Mit 22 war das dann geplant und obwohl ja gerade die jüngste Erfahrung gut war und ich auch wusste, dass es keinen Grund zur Sorge gibt, fand ich das unschön zu wissen, dass ich an dem und dem Tag in die Klinik fahren und mich ausknipsen lassen werde...
How good, how bad does it need to get?
Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Hm, das hatte ich so eigentlich kaum. Die erste OP war nach einem Unfall. Da ging es mir drum, dass mein Bein wieder heil wird.
Die zweite OP war dann Schrauben raus. Da sah ich der Narkose eher mit Spannung entgegen. Fand das beim ersten Male ziemlich faszinierend irgendwie und dann doch zu schnell vorbeigegangen. Darum hab ich mir vorgenommen, diesen Eindruck bewusster zu erleben. Dauerte dann aber länger mit dem Einschlafen, als ich das von der ersten OP in Erinnerung hatte.
Bei der dritten OP (Mandel-OP) war ich auch gespannt. Dann sagte die Narkoseärztin zu mir, ich könnte mir einen Traum aussuchen. Ich dachte nur noch "Gute Idee!" dann merkte ich aber auch schon, wie sich alles irgendwie auflöste und ich konnte keinen Gedanken mehr fassen.
Als ich dann nochmal operiert werden musste, war das auch geplant und ich hab mir aber vorher schon den Traum ausgedacht. Und immer wenn ich vorher an die OP denken musste, hab ich mir zur Ablenkung meinen Narkosetraum immer mehr ausgemalt. Das hat geholfen!![]()
Doch, habe ich. Was genau weiß ich allerdings nicht. Als ich als Kind operiert wurde, musste ich auch zweimal hin, weil ich beim ersten Mal vor Aufregung Fieber bekommen hatte.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
als ich aufgewacht bin, dachte ich es sind nur 30 minuten vergangen. nach dem aufwachen hatte ich ganz schlimmer schmerzen. vorallem weil ich was ganz tolles geträumt hab und sehr glück war, als ich auf wachte und dann kam die wand mit schmerzen.
vor der narkose, hab ich eien lma tablette bekommen und war sehr gelassen. der arzt meinte dann nur, dass ich jetzt so zeug bekomme und dann hätte man das gefühl, man hätte zuviel getrunken. als es dann soweit war, sollte ich bescheid geben und dann wusste ich nichts mehr.
Kinder brauchen Wurzeln und Flügel.
Wurzeln um zu wissen wo sie herkommen und Flügel um die Welt zu erkunden.
ein wunsch für mich
Ich hatte bisher zwei Vollnarkosen, die erste als Notfall, die zweite wurde mir einen Tag vorher angekündigt. Allerdings waren beide Eingriffe nur kurz.
Und den Moment zwischen "es wird kalt im Arm" und "weg sein" fand ich immer relativ angenehm.
WHO AM I TO FEEL SO FREE
Wenn du sie noch nicht schon aufhast, kriegste dann die Maske aufgesetzt und dann wird die Atmung zunehmend unterstützt. Das wird notwendig, weil einerseits die Schmerzmittel die Atemtätigkeit abschwächen und das Hypnotikum anfänglich zum Atemstillstand führen kann.(geht aber vorbei!)
Einen Schlauch kriegt man nicht immer in den Hals, sondern es kann auch eine Larynxmaske verwendet werden, die nur den Kehlkopf "abdichtet".
Wenn endotracheal, also in die Luftröhre hinein intubiert wird, werden Muskelrelaxantien gespritzt, die die Stimmbänder erschlaffen lassen, aber auch die Atemmuskulatur lahmlegen. Darum muss hier wirklich manuel mit der Maske beatmet werden. Hier wird auch mit einem hohen Sauerstoffanteil beatmet, damit genügend Reserven in der Lunge ist. Dann kann der Schlauch in aller Ruhe eingeführt werden.
Was mich mal interessiert: Wer wurde wegen welcher OP noch richtig intubiert, also endotracheal und wer bekam nur eine Kehlkopfmaske oder wer weiss es gar nicht...
also ich hatte einen blinddarmdurchbruch und auf jeden fall nen schlauch im hals während der op, hatte hinterher deswegen auch total die halsschmerzen
LaMa bei Gefäß-OP.
In meiner alten Klinik wurden mindestens 95% der Patienten mit Endotrachealtuben versorgt. Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich dort überhaupt mal jemanden mit einer LaMa gesehen habe.
Don't listen to a word I say.
Hm...von den ersten weiss ich es nicht mal so genau.Aber ich denke mal, dass ich richtig intubiert wurde. Aber wohl auf alle Fälle bei der Mandel-OP, wie hätten sie sonst operieren sollen?
Die letzte OP gabs dann so ne Larynxmaske. Das war ne Unterleibs-OP. Die ersten beide Male wurde ich am Bein operiert( Unfallfolgen). Probleme gab es nicht. Also nicht ein einziges Male bei den ganzen OPs.
Wozu willst denn das wissen?
Hallo Sternenauge,
Zwei Tabletten und weg war ich bei der Herz-OP 2006, das Aufwachen hat dann über einen Tag gedauert.
Gruß Robertos