Unter einem Boykott des ESC hätten vor allem die Teilnehmenden Künstler und das aserbaidschanische Volk gelitten, das wirklich ehrlich stolz darauf ist, den ESC gewonnen zu haben und dieses Jahr austragen zu dürfen. Außerdem hat die Opposotion in Aserbaidschan durch den Wettbewerb eine solche Aufmerksamkeit bekommen, wie sie es sonst, auch mit Boykott, nie gegeben hätte.
Ich fand Ankes Statement daher super, vielleicht trägt es dazu bei, dass in zwei Wochen nicht schon wieder alles vergessen ist und vermittelt auch Menschen in Aserbaidschan, die sich um eine freie Presse und Demokratie im Land bemühen das Gefühl, dass sie gehört werden und dass ihre Arbeit und Bemühungen respektiert, geschätzt und unterstützt werden.
Und zu der Frage, ob Baku wirklich so eine schöne Stadt ist:
JA! Baku ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Ich war vor 2 Jahren für 2 Wochen dort und war einfach unheimlich fasziniert und begeistert. Die Lage am kaspischen Meer, Promenaden am Ufer entlang, die Altstadt mit ihren alten Karawansereien,... unheimlich gastfreundliche und weltoffene Menschen... es ist toll!
Heide Rasch (Moskau-Korrespondentin) hat das (die wunderbare Stadt Baku, das autoritäre Regime) in einem Kommentar auf Tagescshau.de sehr gut beschrieben:
Die Gäste und Beobachter des Eurovision Song Contests in Baku erlebten ein janusköpfiges Land: Auf der einen Seite jede Menge ungemein freundliche, liebenswerte, gastfreundliche Menschen, eine wunderschöne Stadt mit viel Flair und blauem Himmel und auf der anderen Seite eine Regierung, die zwar vollmundig Toleranz predigt, aber die Menschenrechte missachtet, die Opposition unterdrückt, friedliche Demonstranten gewaltsam daran hindert, frei ihre Meinung zu äußern.







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