.
.
Geändert von spencerhastings (30.06.2012 um 16:32 Uhr)
Ehm...ja...
Es gibt keine Rechtfertigungsgründe dafür, jemanden zusammenzuschlagen?!
Und wenn jemand von klein auf Scheiße gefressen hat, dann hat er immernoch nicht das Recht, jemanden halbtot zu schlagen.
Und mit 18 ist man erwachsen. Natürlich normale UHaft. Wobei später dann vermutlich Jugendstrafe in einem Jugendknast draus wird, weil die vermutlich noch nicht ausgereifte Erwachsene sind.
Hätten sie ihn nicht zusammengeschlagen hätten sie ihn anzeigen können. Jetzt sieht es eher schlecht aus.
..
Geändert von spencerhastings (30.06.2012 um 16:33 Uhr)
und klar, hätten sie ihn angezeigt obwohl sie keinerlei vertrag oder beweise haben, hätten sie ihren lohn und ihr vorgestrecketes geld bestimmt in null komma nix wieder bekommen...
kann mir nicht vorstellen, dass der typ über den institutionellen weg die vergeltung bekommen hätte, die er verdient hat und die jungs hätten ihr geld auch nie wieder gesehen...
nicht, dass ich es OKAY finde, was sie gemacht haben. aber es ist ihnen halt nix anderes übrig geblieben in ihrer verzweiflung. und wer so mit dem geld und der arbeitskraft von anderen menschen spielt, hat das imho verdient.
Wenn du nur Zustimmung willst, geh zurück an deinen Stammtisch. Wer schwarz arbeitet, weiß, dass er keine Handhabe hat, wenn das Geld nicht fließt.
Die Jungs sind auf ein Arschloch reingefallen und haben zu dem einzigen Mittel gegriffen, dass ihnen logisch erschien. Und nun werden sie vollkommen zu Recht die Möglichkeit erhalten, neue Handlungsweisen zu erlernen.
Es gibt keine Rechtfertigung dafür.
Unter Umständen kann natürlich ein psychologisches Gutachten strafmildernd wirken.
Und auch die illegalen aktionen des anderen werden aufgedeckt werden und können dann zur Anzeige und vor Gericht gehen.
Verknackt werden die trotzdem.
man könnte auch sagen: wer in kriminellen machenschaften verstrickt ist, weiß, dass man im zweifelsfall nicht mit ner anzeige derer zu rechnen hat, die man verarscht hat, sondern mit anderen druckmitteln.
mir erscheint es halt unglaublich unfair, dass der typ wahrscheinlich mit ner kleinen strafe wegen anstellung von schwarzarbeitern davon kommt und die zukunft der jungs jetzt endgültig im arsch ist.
Verprügel ihn doch noch mal
Das Autsch, bleibt
achso auch arme pflegekinder können mit 18 brutale psychopathen sein.
ich würde sogar vermuten wer sucht findet einen zusammenhang.
Den Jungs ist die Zukunft bei ihrer Geburt verbaut worden.
Das Ausmaß allerdings haben sie selbst bestimmt.
Sie hätten auch Hartz beantragen können. Sie wären in ein Förderprogramm der ARGE gekommen, in dem Sozialarbeiter ihnen von "Hilfen für junge Volljährige" erzählt hätten.
Aber ein Minimum an Eigenverantwortung muss ich auch von fallengelassenen Pflegekindern erwarten. Gerade wenn man ständig Sozialarbeiter des Jugendamtes um sich hat, erfährt man immer wieder, dass es für alles Lösungen gibt. Sie anzufordern nimm aber niemand ab.
.
Geändert von spencerhastings (30.06.2012 um 16:33 Uhr)
aber das weiß man ja, dass das geld mit 18 jaghren nicht mehr kommt?
und was gras kostet.
trotzdem setzen wohl die wenigsten pflegeeltern ihre kinder knallhart vor die tür und hegen auch noch zuneigung für das kind, wenn die kohle nicht mehr fließt? die haben die knallhart rausgeworfen, ohne ihnen beim umzug zu helfen oder bei irgendwas. die koffer des einen sind wochenlang in unserem keller gestanden weil er nicht wusste wohin damit...
und dass süchtige nicht die besten geldkalkulierer und -haushalter sind, ist ja wohl auch nix neues.
Ja, aber das alles hat mit der Tatsache, dass ihnen für Körperverletzung eine Gefängnisstrafe zustehen wird, gar nichts zu tun? In deiner Argumentation geht es dir doch auch gar nicht darum, die Strafe für den Menschenhändlertypen für zu milde zu erklären, sondern die Tat der Jugendlichen zu entschuldigen, habe ich den Eindruck. Ersteres würde ich vollkommen verstehen, je nach dem, was jetzt auf den tatsächlich zukommt (und da haben die Jungs ihm womöglich noch eher einen Gefallen getan), das zweite finde ich bedenklich
Das Autsch, bleibt