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Richtig bewerben auf Englisch
Ihr möchtet für ein Praktikum nach London gehen, ein Praxissemester in San Francisco machen oder in Sydney arbeiten? Prima! Doch wie bewirbt man sich auf Englisch? Wir geben euch Tipps, wie es mit der englischsprachigen Bewerbung klappt
Foto: www.pixelio.de / S. Hofschlaeger
Arbeiten in einem englischsprachigen Land - klingt weltläufig, aufregend, verlockend. Bloß: wie bewirbt man sich eigentlich für einen Job im Ausland?
Es gibt inhaltliche und formale Unterschiede zwischen einer Bewerbung in Deutschland und einer englischsprachigen Bewerbung, und die solltet ihr beachten. Hier die wichtigsten Punkte:
Die vier Grundregeln
Ihr wollt euch initiativ um eine Stelle bewerben? Vorsicht, Bewerbungen ohne vorherigen Anruf haben keine besonders guten Chancen. Lieber vorher nachfragen, wie es mit freien Stellen aussieht. Lasst euch den Ansprechpartner geben und am besten auch gleich seinen Namen buchstabieren. So vermeidet ihr peinliche Fehler im Anschreiben
Eine Bewerbung für das englischsprachige Ausland besteht aus einem Anschreiben (Cover Letter) und einem Lebenslauf (Amerikanisch: Resume, Britisch: Curriculum vitae oder CV). Schulzeugnisse, Universitäts-Abschlüsse und andere Referenzen reicht ihr nur auf Anfrage ein. Auch auf ein Bewerbungsfoto verzichtet man. Außerdem lasst ihr Angaben zu Religion, Familienstand, Geburtsort oder Geburtsdatum weg
Viele Unternehmen erwarten, dass sie die Bewerbung per E-Mail erhalten. Das spart Zeit und ist für den Arbeitgeber bequemer. Ihr solltet euch also schon beim Telefongespräch darüber informieren, ob eine Online-Bewerbung erwünscht ist
Auch wenn ihr eine Absage erhaltet, behält das Unternehmen eure Bewerbungsunterlagen und schickt sie nicht zurück - anders als in Deutschland.