Sich selbst perfekt föhnen: ein Ding der Unmöglichkeit? Nein! Wir räumen mit den gängigsten Vorurteilen auf, verraten die wichtigsten Tricks - und schon bist du fit fürs Do-it-yourself
Macht Föhnen das Haar stumpf?
Richtig ist, dass häufiges Föhnen mit zu hoher Temperatur die Haare auf Dauer strapaziert. Wer die Temperatur aber erst gegen Ende hochschaltet, schadet dem Haar nicht, sondern kann sogar dessen Oberfläche "polieren": Am besten geht das, wenn du eine Naturborstenbürste verwendest und die Föhnluft vom Ansatz zu den Spitzen übers Haar gleiten lässt - so schließt sich die Schuppenschicht und reflektiert das Licht gleichmäßiger. Noch etwas Glanzcreme (z. B. "Drei Wetter Taft Glanz Gel-Wax" von Schwarzkopf ) in die Hände geben und leicht übers Haar fahren.
So gut wie beim Friseur krieg ich´s nie hin, oder?
Aber klar doch! Achte einfach darauf, dass du die Haare beim Föhnen immer wieder in eine andere Richtung stylst - also im Wechsel von links nach rechts. Wenn du zum Beispiel alle Partien am Oberkopf mit der Rundbürste bearbeitet hast, gehst du anschließend mit den Händen von hinten nach vorn durch, föhnst alles noch einmal nach hinten und legst es dann so hin, wie du möchtest. Knete das Haar auch nach dem Styling noch mal richtig durch. Bei sehr feinem Haar bleib lieber bei der Bürste, aber halte diese in alle Richtungen. Das Haar muss in Bewegung bleiben, so erreichst du einen lockeren Fall - und erst dieser wird mit etwas leichtem Haarspray fixiert.







