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Inaktiver User
22.04.2008, 09:31
Da es im AbschlussExamensDis-Thread fast nur noch um Jobsuche nach dem Studiumsabschluss geht, dachte ich mir, ich mach einen neuen Thread auf.

Wer ist dabei? Ein bisschen austauschen über die Themen, den Lernalltag, usw.

Kleine Vorstellungsrunde:

Was studierst Du?
Thema der Abschlussarbeit?
Wann musst Du sie abgeben?
Wie lange soll sie sein?
Wo steht ihr?
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
Und was sonst halt noch interessant wäre.

strahleaugen
22.04.2008, 11:42
tolle idee! :rose2:

Was studierst Du?
grund- und hauptschullehramt
Thema der Abschlussarbeit?
"orthographieprinzipien und -strategien (sprachwissenschaft)
Wann musst Du sie abgeben?
27.5.
Wie lange soll sie sein?
zwischen 65 und 100 seiten :durchgeknallt: tolle angabe!
Wo steht ihr?
hinter seite 30 :)
ich hab den schwierigsten inhaltlichen teil allerdings grad hinter mich gebracht, der rest ist leseintensiv, aber nicht allzu kompliziert.
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
4 mündliche ab mitte juni (beide hauptfächer sowie das wahlpflichtfach und eine erziehungswissenschaft), ende august/anfang september dann zwei schriftliche (die hauptfächer).
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
ein aufbaustudium
Und was sonst halt noch interessant wäre.
ich will nicht mehr!

Inaktiver User
22.04.2008, 11:54
Oh toll! Ich fülls für mich auch gleich aus:

Was studierst Du? Geschichte und Germanistik
Thema der Abschlussarbeit? Ich mach eine alltagsgeschichtliche Untersuchung von Wunderberichten aus dem 15. Jahrhundert.
Wann musst Du sie abgeben? Ende September
Wie lange soll sie sein? 100 Seiten, bei mir kommt allerdings eine Quellenedition dazu.
Wo steht ihr?
Grobkonzept hab ich, Literatur auch mehr oder weniger beieinander, jetzt gehts ums Lesen der Sekundärliteratur und ums transkribieren der Quellen (d.h. ich muss die fotografierten Handschriften abtippen).
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
Die sind dann Januar bis März 2009. Im Hauptfach 3 mal 1/2 h mündlich (Antike, Mittelalter, Neuzeit) + 4h schriftlich (wohl Neuzeit), im Nebenfach eine 3-tägige Hausarbeit in Literaturwissenschaft und je 1/2 h mündlich in Literaturwissenschaft und Linguistik.
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
Ich mach parallel dazu die Ausbildung zum Gymnasialleher (studiere in der Schweiz, andere Ausbildungswege), die muss ich dann noch fertig machen. Dann kommt die Frage, ob Diss oder lieber als Lehrerin arbeiten.
Und was sonst halt noch interessant wäre.
Mein Alltag sieht momentan so aus: Ich hab ca. 3 Tage für die Arbeit, hinzu kommt das Planen der Prüfungen (welche Themen, Literaturlisten erstellen und so), dann hab ich 2 Veranstaltungen für die Lehrerausbildung und ich arbeite 30%, bin also ziemlich ausgelastet.

neonblond
22.04.2008, 12:09
Da es im AbschlussExamensDis-Thread fast nur noch um Jobsuche nach dem Studiumsabschluss geht, dachte ich mir, ich mach einen neuen Thread auf.

Wer ist dabei? Ein bisschen austauschen über die Themen, den Lernalltag, usw.



Hallo gute idee, ich bin auch dabei :bier:


Kleine Vorstellungsrunde:

Was studierst Du?
mehrere sachen, diplomarbeit schreibe ich in bwl
Thema der Abschlussarbeit?
HRM in Südosteuropa
Wann musst Du sie abgeben?
ich will m juni abgeben :durchgeknallt:
Wie lange soll sie sein?
80-100 seiten?
Wo steht ihr?
beim empirischen teil, interviews transkribieren
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
habe noch 3, alle dieses semester; 2 seminare mache ich noch aus interesse
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
JOb!
Und was sonst halt noch interessant wäre.[/QUOTE]

irgendwie
22.04.2008, 13:29
Ich bin auch dabei!

Was studierst Du?
Geschichte, Philosophie, Politik
Thema der Abschlussarbeit?
Kinderfürsorge im 19. Jh.
Wann musst Du sie abgeben?
Mitte September
Wie lange soll sie sein?
so 80-100 Seiten
Wo steht ihr?
Literatur ist weitgehend da bis auf ein paar Randgebiete, lese gerade Sekundärliteratur und werde hoffentlich bald mit Archivarbeit anfangen
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
mündliche Prüfungen in allen drei Fächern, insgesamt wohl 7-8 Themen, Oktober bis November 2008
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
hoffentlich Diss
Und was sonst halt noch interessant wäre.
Ich arbeite zwei Tage die Woche, zur Zeit eher mehr, und komme deswegen zu nichts :durchgeknallt: Kann aber hoffentlich bald Überstunden abbauen.

Inaktiver User
22.04.2008, 14:14
Oh toll noch jemand mit Geschichte! :-) (Über die anderen freu ich mich natürlich auch!)

raposinha
22.04.2008, 14:38
Darf ich mich auch einreihen, obwohl bei mir alles noch hin und sowieso nur Bachelor ist?


Was studierst Du?
Philosophie und Theaterwissenschaft
Thema der Abschlussarbeit?
Responsives Verhalten in interkulturellen Begegnungen nach B. Waldenfels
Wann musst Du sie abgeben?
Ende Juli
Wie lange soll sie sein?
ca 40-50 Seiten
Wo steht ihr?
Ich habe ein Tutorium im letzten Semester besucht und dafür mein Thema eingegrenzt und recherchiert. Besonders weit bin ich aber noch nicht. Unglücklicherweise will ich auch erst richtig anfangen, wenn ich alles andere davor (3 kurze Hausarbeiten) geschafft habe.
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
eben die 3 Hausarbeiten (ca. 12 Seiten) und eine mündliche Prüfung im Nebenfach. Es gibt noch ein Bachelorabschlusskolloquium, das wird aber nicht benotet.
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
Job oder Master
Und was sonst halt noch interessant wäre.
Ich bin im Moment im Erasmussemester und hab gottseidank ziemlich viel Zeit an dem unikram zu sitzen. Eine Hausarbeit schließe ich gerade ab... jedenfalls habe ich noch sehr viel zu tun und brauche ab und zu mal Motivation! :lesen:

Inaktiver User
23.04.2008, 08:45
@strahleaugen:O Gott Sprachwissenschaft! Das ist mein zweites Nebenfach und ich bin gar nicht warm geworden damit.

@neonblond: Was ist HRM?

@raposinha: Natürlich darfst Du mitmachen!

@irgendwie: Weisst Du die Themen der Prüfungen schon? Die Auswahl der Themen steht bei nämlich auch gerade an, ich will das möglichst früh hinter mich gebracht haben. Wir müssen jeweils ca. 2 Themen aussuchen und dann Literturlisten abgeben.
Morgen hab ich Besprechung mit meiner Professorin der Antike wegen der Themenwahl.

Heute bin ich ausnahmsweise zu Hause, sonst lern ich in einem Arbeitsraum an der Uni. Aber diesen Nachmittag hab ich Sitzung auf der Arbeit und dann muss ich direkt zum Arbeiten. Da ist nicht viel mit arbeiten für die Abschlussarbeit. Aber ich werd jetzt gleich etwas Sport machen. Ich bin ein absoluter Sportmuffel, merke aber immer wieder, dass es gut wäre in diesen intensiven Lernphasen einen Ausgleich zu haben.

neonblond
23.04.2008, 12:47
ups, ich bin schon ein fachtrottel geworden :D HRM ist Personalmanagement.
Mit dem Sport hast du sicher recht...hab ich mir letzens auch gedacht *hust

strahleaugen
23.04.2008, 18:38
@briseis, das hab ich die ersten 5 semester auch gedacht mit der sprachwissenschaft - dann hatte ich einen wunderbaren dozenten, der mir sehr viel nahebringen konnte (und jetzt mein betreuer ist), zwei tolle, spannende seminare und eine 1 in der obligatorischen pflicht-sprawi-hausarbeit ;)
und dann bin ich eben mal zum dozenten, ganz spontan, und hab mich angemeldet. mittlerweile ist die sprawi :lof:

ich hab mal eine frage an euch bzw mehrere... es wäre schön, wenn ihr euch dazu äußern wollen würdet :rose2:
- wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
- wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum ;) nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
- wieviele seiten schafft ihr am tag?

Paulinsche
23.04.2008, 19:24
Hallo, ich antworte auch einfach mal, obwohl ich glaube, dass es bei mir wahrscheinlich etwas anders abläuft. Ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen.
Also ich bin dran an der Abschlussarbeit, aber ich schreibe noch nicht.

Was studierst Du?
Chemie
Thema der Abschlussarbeit?
Anti-icing coating
Wann musst Du sie abgeben?
Ende September
Wie lange soll sie sein?
50-80 Seiten
Wo steht ihr?
hab erst am ersten April angefangen, also am Anfang
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
wenn ich die Arbeit abgegeben habe, bin ich fertig
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
ich will danach sofort arbeiten.

Bei Euch ist das ja Recherche und schreiben, oder habe ich das falsch verstanden? Bei uns machen wir erst Versuche, die wir dann in der Arbeit zusammenfassen.

wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
da ich an einem Institut arbeite, bin ich meist 7 Stunden am Tag dabei
wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
meistens nicht mehr als 90 Minuten (also schreiben und lesen), dann brauche ich eine Kaffeepause oder ich gehe ins Labor und mache was praktisches
wieviele seiten schafft ihr am tag?
momentan halt noch keine, weil ich noch nicht angefangen habe

raposinha
23.04.2008, 19:39
schön...

- wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
im moment 3-5mal die woche 6-8h, wobei ich dabei nicht sehr effektiv arbeite... und noch nichtmal für die ba-arbeit, sondern nur für hausarbeiten...:wirr:

- wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.

kommt auf mein Interesse an... im moment fällts mir schwer und ich kann immer nur so eine stunde lang. dann geh ich kaffee/tee kochen, mach musik und tanz ein bisschen (mein schreibtischstuhl ist so
unbequem ;) oder so... manchmal kann ich aber auch 2h oder sogar länger konzentriert arbeiten ohne auf die uhr zu schauen... am besten spät abends, weil ich da nicht so viel abgelenkt werde.

- wieviele seiten schafft ihr am tag?
so drei nur. aber ich hab auch immer zwischendurch noch lesen/nachschlagen müssen

Inaktiver User
23.04.2008, 22:57
- wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?

Ich hab ungefähr 3 Tage für die Arbeit zur Verfügung. An den zwei anderen Wochentagen hab ich noch andere Veranstaltungen. Recherchiert hab ich schon, also meine Literatur hab ich mehr oder weniger. Meistens les ich am morgen und am Nachmittag transkribier ich meine Quellentexte. Schreiben tu ich noch nicht, ausser in mein Journal oder ich erstell Exzerpte.

- wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum ;) nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
Rein theoretisch kann ich 6 Stunden konzentriert lernen/arbeiten. Mach ich aber nicht immer. ;) (Ich hab wohl noch nicht genug Stress)

- wieviele seiten schafft ihr am tag?
Kann ich nicht so genau sagen. Wenn ich alles gelesen und exzerpiert hab, dann krieg ich eine Seminararbeit von 20 Seiten in 2 Wochen à 5 Arbeitstagen hin. Also mit Korrektur und allem drum und dran dann.

raposinha
24.04.2008, 00:04
- wieviele seiten schafft ihr am tag?
Kann ich nicht so genau sagen. Wenn ich alles gelesen und exzerpiert hab, dann krieg ich eine Seminararbeit von 20 Seiten in 2 Wochen à 5 Arbeitstagen hin. Also mit Korrektur und allem drum und dran dann.
Das beruhigt mich... Ich mach mir bloß sorgen, ob ICH das auch schaffe... Aber gut zu sehen, dass es geht! Ich brauch ja auch bloß 10-15 Seiten. hab allerdings noch nicht zu allem genug gelesen...

irgendwie
24.04.2008, 09:41
@ Briseis: Ich habe dir ja wegen den Prüfungen in Alter Geschichte neulich schon geschrieben, das ist bei mir Herodot (war mal ein Seminar) und Augustus (ganz neu), wobei das bisher nur per Mail abgeklärt ist. In Neuerer weiß ich es noch nicht genau, da muss ich auch zwei Themen machen, habe mir aber noch nicht abschließend die Themen überlegt. Ich tendiere zu Aufklärung (hab da mal ne tolle Übung zu gemacht) und irgendwas mit British Empire und Kanada (hab in Kanada Auslandssemester gemacht und natürlich eine Vorlesung zur Geschichte Kanadas besucht).
Ich denke ich werde demnächst meine Themen in Neuerer absprechen, aber erst, wenn ich auch mit der Arbeit weiter bin, weil die Themen auch bei meinem Betreuer geprüft werden und wenn ich bei ihm in der Sprechstunde sitze, möchte ich ja auch was zu meiner Arbeit sagen können. ;)
In Philosophie mache ich Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (hab ich in Kanada gelesen) und in Politik was zu Demokratietheorien und zum Linkspopulismus (beides alte Hausarbeitsthemen).
Ich habe vor Ende Juni/Anfang Juli bevor das Semester zuende ist mal zu allen Profs zu latschen und die Themen noch mal genauer zu besprechen, d. h. bis dahin muss ich aber auch Literatur recherchiert und den Kant nochmal gelesen haben. Mal sehen, wann ich das so einschiebe. Ich hab halt später kaum Zeit zum lernen, das sind nur 10 Wochen. :durchgeknallt:

Zu den Fragen:
- wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
Sehr unterschiedlich, an Archivtagen mehr oder weniger durchgehend von 9 bis 17 Uhr abzüglich Mittagspause, bin dann meist mit einer Kommilitonin zusammen und wir sind sehr, sehr fleißig. Das ist dann Recherche, lesen und transkibieren/exzerpieren. Zuhause an guten Tagen etwa 6 Stunden, an schlechten weniger, oft einfach durch so Sachen wie Haushalt, Essen kaufen müssen etc. unterbrochen bzw. durch meinen Freund, der auch gerade MA schreibt und Kaffeepause machen will. Das ist im Moment dann ausschließlich lesen. Ich würde gerne in der Bibliothek arbeiten, aber unsere Bib ist so stickig, da krieg ich im Sommer Kreislaufprobleme, das geht also nicht...
Momentan komme ich oft auch gar nicht dazu, weil ich viel arbeiten muss, diese Woche habe ich bisher erst einen Tag für die MA gelesen, da aber 5 Stunden und bin danach noch im Kolloquium gewesen, wo die Prüfungsrichtlinien nochmal erklärt wurden. Heute nachmittag muss ich z.B. auch arbeiten, heute vormittag steht Haushalt auf dem Plan, die Wohnung vergammelt schon...
- wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum ;) nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
Kommt sehr drauf an, wie sehr mich das Thema gerade fesselt, beim Lesen etwa 2 Stunden, dann mache ich auch eine halbe Stunde Pause, beim Schreiben oft viel länger mit (mehr oder weniger) kurzen "ich muss mal nachdenken"-Solitär-Pausen. Allgemein kann ich mich am besten konzentrieren, wenn ich nicht am PC arbeite, weswegen ich handschriftlich Literatur exzerpiere. Beim Schreiben habe ich auch das Internet aus, sonst ginge gar nichts.
- wieviele seiten schafft ihr am tag?
Erfahrungsgemäß aus Hausarbeitszeiten: zwischen 2 und 5 Seiten pro Tag im normalen Arbeitstempo, also noch nicht im "Hilfe, ich schaff das nicht mehr"-Zustand.

Inaktiver User
24.04.2008, 12:19
@irgendwie: ich hab heute Sprechstunde mit der Professorin für Antike. Werd mal die Themen grob abstecken, fragen, ob sie ok sind und so. Ich nehm jetzt das Frauen-Thema, weil ich da schon wirklich gute Unterlagen habe und dann noch "Die Welten des Homer", weil mich das erstens sehr interessiert und zweitens, weil es griechisch ist. ;-)

irgendwie
25.04.2008, 12:58
Homer ist auch interessant, hab in der Schule Auszüge davon im Original gelesen, ist echt schön. Obwohl es teilweise schon recht weitschweifig ist.

christabelle
25.04.2008, 23:53
ok, ich bin auch dabei:



Was studierst Du? Landschaftsarchitektur/Freiraumplanung

Thema der Abschlussarbeit? Die Englische Sprache in der Landschaftsarchitektur

Wann musst Du sie abgeben? habe noch nicht angemeldet, aber ich denke es wird Mitte September

Wie lange soll sie sein? ca 60 Seiten plus diverse Zeichnungen

Wo steht ihr? ganz am Anfang, Literaturrecherche, Interviews etc

Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?) keine weiteren Prüfungen mehr, bis auf das Kolloquium zur Diplomarbeit bin ich durch mit allem

Was soll danach kommen? (Job? Diss?) ein Jahr lang rumprobieren, dann Masterstudium

Und was sonst halt noch interessant wäre: ich glaube der Studiengang ist nicht so bekannt, es darf gerne nachgefragt werden *g*


und zur Arbeitsweise:


- wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
total unterschiedlich, ich schätze durchschnittlich pro Tag 4 Stunden, ich mach auch mal einen Tag gar nichts und dann wieder 8 Stunden am Stück.
Hauptsächlich brauche ich Zeit für Recherche und Schreiben, direkt konzentriert lesen muss ich irgendwie nicht so viel

- wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum ;)
2-3 Stunden, dann bracuh ich irgendeine Pause, meistens kurz in den Garten gehen, Tee trinken etc

- wieviele seiten schafft ihr am tag?
nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
-kann ich noch nicht sagen, ich schätze 3 Seiten am Tag wenn die Recherche größtenteils abgeschlossen ist.

Inaktiver User
28.04.2008, 21:14
So diese Woche werde ich wohl nicht so produktiv sein, weil ich meine erste Schulstunde vorbereiten muss. Ich bin froh, wenn das Semester zu Ende ist (Ende Mai) und ich mich voll auf meine Abschlussarbeit konzentieren kann.

raposinha
28.04.2008, 23:32
Ich hab jetzt mit meinen Profs das Thema für die nächste Hausarbeit besprochen. Klang alles super und ist gering im Umfang - dachte ich. Als ich angefangen hab zu lesen hab ich auch gemerkt warum. Platon ist super, damit hab ich langsam auch Erfahrung, aber Wittgenstein bricht mir das Genick. Der Primärtext geht, aber ich hab ne Sekundärliteratur dazu bei der ich überhaupt nichts kapier. Aber sie vermittelt sehr überzeugend den Eindruck wichtig zu sein. Lasst ihr sowas weg, wenns euch nur verwirrt? Ich hab Angst den Text falsch zu verstehen wenn ich das weglasse.. Vielleicht sollte ich erstmal noch nach anderer Sekundärliteratur gucken...

strahleaugen
28.04.2008, 23:52
raposinha, ich hab in meiner examensarbeit ein ähnliches problem.
ich soll einen bereich x vom forscher y vorstellen und mit dem ansatz von forscher z vergleichen.
leider verstehe ich diesen bereich bei beiden nicht :uebel:
ich habe reine reproduktion betrieben, hübsch zitiert und zusammengefasst, aber verstanden? nein :durchgeknallt:

aber bei dir geht es ja um sekundärliteratur. wenn du dich da gar nicht durchwurschteln kannst, dann würde ich an deiner stelle zunächst nach anderer literatur schauen und eventuell die betreffende literatur nur häppchenweise einfließen lassen. ein bisschen was verstehst du doch bestimmt :rose2:

Inaktiver User
30.04.2008, 12:27
Ich versuch jeweils Stück für Stück zu verstehen, um was es geht. Manchmal versteh ich nicht alles, aber wenn ich die Texte zu strukturieren versuche, klappt es meist ganz gut.

Beim Exzerpieren schreib ich oft eigene Kommentare, Fragen und Unsicherheiten hin. Die lösen sich dann (meist) mit der Zeit, also wenn ich das Entsprechende bei anderen Autoren nachgelesen hab.

Inaktiver User
30.04.2008, 19:37
Ich werd heute mein Journal überarbeiten. Hab mir ein schönes Moleskine-Heft gekauft. Bisher hab ich es am PC gemacht, aber das ist nicht so schlau, weil man nicht immer was reinschreiben kann, wenn man eine Idee hat.

Das werde ich heute Abend überarbeiten.

raposinha
01.05.2008, 12:35
hm stimmt. Danke für eure Tips. Morgen hab ich das Gespräch mit meinem Prof. und er sagte ja, dass er mit mir Fragen klären will, damit es keine groben mißverständnisse gibt. hauptsache ich hab bis dahin überhaupt ein verständnis ;-)
einen schönen 1. mai euch!

Inaktiver User
02.05.2008, 01:12
kleine bagatellfrage mal kurz an die abschlussarbeitsschreiber (bin ja selbst gerade eine ;)):

"dies ist eine bemerkenswerte neue theorie," kommentiert autor xy.

so.
am satzende (hinter "autor xy" also, bzw. hinter dem punkt) steht bei mir eine fußnote, und was davor in "" steht, ist ein zitat. - ein in den laufenden text eingeschobenes zitat eben, das zu kurz ist, es extra einzurücken.

frage:
in der fußnote/fußzeile selbst - schreibe ich da dann "xy, s. 10" oder
"vgl. xy, s. 10."?

ich tendiere ja eher zu ersterem... ist ja ein direktes zitat, und kein sinngemäßes.
stimmt's?

irgendwie
02.05.2008, 12:32
Würde ich auch so sehen, ja.

Bei mir geht mal wieder gar nichts voran, ich habe hier einen Job liegen, den ich mir vor ein paar Monaten aufbrummen hab lassen und den ich besser nicht angenommen hätte, weil ich eigentlich keine Zeit dafür habe, aber zugesagt ist zugesagt. Das wird meine Wochendbeschäftigung sein.
Und danach endlich mal die MA. Ich fürchte, das wird hintenraus noch ganz schön eng alles...

Inaktiver User
02.05.2008, 13:47
Würde ich auch so sehen, ja.

bezog sich das jetzt auf mein posting...? *frag.
ich hab gestern das gegenteil gesagt bekommen... hm. :/


Bei mir geht mal wieder gar nichts voran, ich habe hier einen Job liegen, den ich mir vor ein paar Monaten aufbrummen hab lassen und den ich besser nicht angenommen hätte, weil ich eigentlich keine Zeit dafür habe, aber zugesagt ist zugesagt. Das wird meine Wochendbeschäftigung sein.
Und danach endlich mal die MA. Ich fürchte, das wird hintenraus noch ganz schön eng alles...

ich hab keinen job nebenher, arbeite "nur" an der DA, und finde so schon, dass die zeit sehr knapp bemessen ist... wir haben allerdings auch offiziell nur 3 monate, kein halbes jahr. wenn ich nebenher jetzt noch arbeiten müsste, bekäme ich wohl ein kleines problem.

Inaktiver User
02.05.2008, 13:56
@waldhörnchen: Ich würde ersteres nehmen. Du könntest es auch paraphrasieren und dann vgl. nehmen.

@raposinha: Du bist in Zürich momentan, hab ich das richtig gelesen? (In einem anderen Thread.)

Ich bin auch froh, wenn das Semester vorbei ist (Ende Mai) und ich mich voll auf meine Abschlussarbeit konzentrieren kann. Ab Juli arbeite ich dann auch nur noch 20%, d.h. so 2 Abende pro Woche. Momentan ist es etwas stressig, weil ich viel arbeiten muss und noch einiges für meine Lehrerausbildung tun muss. Übernächste Woche zum Beispiel meine erste Unterrichtsstunde. *bibber*

raposinha
02.05.2008, 19:00
@raposinha: Du bist in Zürich momentan, hab ich das richtig gelesen? (In einem anderen Thread.)


Ja, ich bin in Zürich :lof: .. du auch? (wo ich gerade lese, dass dein Semester auch Ende Mai zu Ende ist?)

sunflower_25
02.05.2008, 19:47
So, ich mach dann jetzt auch mal mit. :mrnerd:

Was studierst Du? Geographie (Diplom)

Thema der Abschlussarbeit?
genaues Thema mag ich hier nicht schreiben, es hat was mit dem demographischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung zu tun

Wann musst Du sie abgeben?
nach der Anmeldung hab ich 6 Monate, im Moment ist es so geplant, das ich Mitte Dezember abgebe

Wie lange soll sie sein?
sie sollte 100 Seiten nicht wesentlich überschreiten

Wo steht ihr?
ganz am Anfang, heute das erste Mal dem Prof geschrieben und in einem Exposé mein Vorhaben erläutert (er fands gut, zum Glück :-)). Jetzt kommt dann erstmal noch Literaturrecherche und geeignete Fallstudien finden, bis Mitte Juni soll die Gliederung stehen, damit ich anmelden kann

Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
sind bei uns in der Regel vor der Arbeit, ich hatte 5 mündliche Prüfungen (3 im Hauptfach, je eine in den beiden Nebenfächern) im Otober letzten Jahres

Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
Jobsuche :durchgeknallt:

Und was sonst halt noch interessant wäre.
Bin schon länger an der Themensuche dran gewesen und hab es ziemlich hinausgeschoben, mich mal beim Prof zu melden. Jetzt bin ich erleichtert, endlich auch offiziell loslegen zu können.

strahleaugen
02.05.2008, 20:07
waldhörnchen, puh, schwierig mit dem zitat! ich tendiere ja dazu, wörtlich übernomme sätze zu zitieren und nicht als vergleich darzustellen, also würde ich das in deinem beispiel auch so handhaben.


ich muss dieses wochenende auf einer regionalen messe arbeiten, täglich von 9-19 uhr - daher hab ich mir wenig vorgenommen mit der arbeit, aber der freund und ich lesen die erste hälfte korrektur an den abenden. gestern haben wir in 4 stunden 12 seiten geschafft - seid ihr auch so langsam bzw. gründlich?
heute und morgen wartet dann eben der rest auf uns, dann kann ich den kompletten theoretischen teil abschließen.
so langsam wird's zeitlich eng, mittlerweile ist der abgabemonat angebrochen... :uebel:

Inaktiver User
02.05.2008, 20:40
waldhörnchen, puh, schwierig mit dem zitat! ich tendiere ja dazu, wörtlich übernomme sätze zu zitieren und nicht als vergleich darzustellen, also würde ich das in deinem beispiel auch so handhaben.

ich hab mir heute die alte diss meines profs besorgt und werd da mal schauen, wie er das gehandhabt hat. da kann ich ja dann eigtl. nicht mehr viel falsch machen.


aber der freund und ich lesen die erste hälfte korrektur an den abenden. gestern haben wir in 4 stunden 12 seiten geschafft - seid ihr auch so langsam bzw. gründlich?

ich hab auch das gefühl, dass es endlos langsam vorwärts geht (bin allerdings noch am schreiben, nicht schon am korrekturlesen - wäre ja auch zu schön ;)). mehr als 2- max. 3 seiten pro tag sind selten drin... aber was ich von anderen so höre, da geht es denen wohl genauso. es ist einfach ein unterschied, ob man eine sache einfach mal so eben schnell runterschreibt, oder ob eben wirklich alles 100pro genau durchdacht, belegt werden muss, etc.

Inaktiver User
02.05.2008, 23:24
@raposinha: Ja, ich studiere in Zürich.

irgendwie
03.05.2008, 11:28
Korrekturlesen ist super langsam, ich weiß das aus bitterer Erfahrung (mein Nebenjob besteht zu 80% aus Korrekturlesen). 4 Stunden für 12 Seiten ist allerdings sehr langsam, aber ich lese auch schnell und muss bei meinen Korrektursachen nur auf die Form achten, nicht auf den Inhalt.

Inaktiver User
05.05.2008, 22:41
Wie läufts bei euch?

Ich muss diese Woche meine erste Unterrichtsstunde planen, deshalb hab ich nicht soviel Zeit für meine Abschlussarbeit. Bin froh, wenn das alles vorbei ist, also das Unterrichten. Momentan bin ich nur am Quellentexte transkribieren, d.h. die Fotos abtippen. Bis Ende Mai will ich damit fertig sein.

sunflower_25
06.05.2008, 08:46
Ich war gestern beim Diplomandenkolloqium. Normalerweise soll man da regelmäßig über seine Fortschritte berichten und so auch Tipps von den anderen bekommen. Gestern haben wir allerdings nur so allgemein nochmal was zum wissenschaftlichen Arbeiten gemacht (das kam bei uns während des Studiums sehr sehr kurz :durchgeknallt:).
Ich steh ja noch ganz am Anfang und werd jetzt halt erstmal Literatur recherchieren und lesen. Allerdings bin ich über Pfingsten auch 5 Tage zu Hause, da werd ich sowieso nichts schaffen.
Mein nächstes Ziel ist ja jetzt erstmal, eine Gliederung zu erstellen und Leitfragen zu erstellen (wie ich gestern gelernt habe, das wichtigste überhaupt, gleichzeitig aber auch der größte Feind eines jeden Schreibenden ;)). Außerdem muss ich meine Fallstudien auswählen.
Wünsch euch allen ein gutes Vorankommen!

strahleaugen
06.05.2008, 09:41
briseis, das klingt doch gar nicht so schlecht :rose2:

sunflower, da hast du ja echt noch jede menge zeit *beruhig* und du wirst sehen, wenn die gliederung erstmal steht, geht's dir gleich viel besser ;)


heute in drei wochen ist abgabe und ich habe noch jede menge zu schreiben :uebel:
wie ich das schaffen soll, steht noch ein wenig in den sternen.

uuuuund... :D ich habe gestern die zusage für mein traumpraktikum bekommen. 5 monate in kairo am goetheinstitut, ich kann es noch gar nicht richtig glauben *träum* anfang november geht's los!

sunflower_25
06.05.2008, 10:19
Hui, Glückwunsch zum Praktikum! Das klingt ja spannend!

Ich glaube irgendwie, wenn man nur noch 3 Wochen hat,schafft man dann auf einmal auch viel mehr. Mein Freund hat seine Examensarbeit auch vor allem in den letzten Wochen geschrieben und hatte 3 Wochen vor Abgabe noch fast gar nichts auf dem Blatt stehen. Und er hats auch pünktlich geschafft seine 60 Seiten voll zu kriegen. :rose2:

strahleaugen
06.05.2008, 10:44
das macht mut ;)

cuyahoga
07.05.2008, 12:54
ich muss meine diplomarbeit am 19.mai abgeben..muss auch noch ein bißchen was schreiben,das nervt mich.aber bin ja selbst dran schuld;) aber zeitlich wirds schon hinhauen

strahleaugen
07.05.2008, 18:37
wieviele seiten hast du noch vor dir?
ich will/sollte/muss bis zum 20. fertig sein... :rolleyes:
wir können uns ja gegenseitig motivieren ;)

cuyahoga
07.05.2008, 19:19
also meine arbeit ist etwa 70 seiten lang.ich verändere halt hier und da immer noch etwas,wo ich denke,dass ich nicht genug hab;) und einleitung und schluss fehlen mir auch noch:/ und bei dir?

strahleaugen
07.05.2008, 21:11
beschwer dich bloß nicht :aggro2: ;)

ich hab 35 seiten, die allerdings auch (bis auf ein kapitel) fix und fertig korrigiert - da müssen nur noch 4 scans rein. damit bin ich dann aber auch bei fast 40 seiten :bier:
fehlen also noch 40. aber der rest lässt sich zum größten teil einfach runterschreiben, darum krieg ich das in knapp drei wochen hin.
muss ja auch :durchgeknallt:

cuyahoga
08.05.2008, 10:06
knapp zwei wochen sinds noch;) aber das ist alles machbar,find ich..auch wenn ich mir eigentlich geschworen hatte,bei meiner abschlussarbeit nicht das gleiche zu machen wie bei dena rbeiten zuvor..;) was ist denn deint thema?und hast du für die fehlenden seiten schon exzerpiert?

strahleaugen
08.05.2008, 11:12
ich schreib in linguistik über orthographieprinzipien und -strategien.
exzerpieren tu ich so richtig gar nicht. ich hab alles an literatur kopiert, hab die kopien sortiert, wie ich sie für meine kapitel brauche und lese sie und schreibe dann. dann kommt das nächste kapitel dran und so weiter.

Cadi
08.05.2008, 15:48
Was studierst Du?
- Literaturwissenschaften / Linguistik

Thema der Abschlussarbeit?
- Eine bestimmte Erzählperspektive

Wann musst Du sie abgeben?
- Mein Abgabetermin wäre eigentlich der 22.05. da das aber Fronleichnahm ist, erst am 23.05. ABER ich würds trotzdem gerne schon am 21.05. weg haben

Wie lange soll sie sein?
- 80 - 100 Seiten

Wo steht ihr?
- 75 Seiten stehen, die letzten 4 Unterkapitel müssen noch runtergeschrieben werden

Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
- Alles schon hinter mir (zum Glück)

Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
- Traineestelle ab 02.06.

Und was sonst halt noch interessant wäre.
- öhm, ja, ich knabber auch an der "noch knapp zwei Wochen" Marke rum :durchgeknallt:

strahleaugen
11.05.2008, 21:00
frohe pfingsten euch allen! :bier:

seid ihr fleißig oder macht ihr pfingstferien?

gutes vorankommen weiterhin!

ich hab in der nacht auf samstag 10 seiten schreiben können, heute schon drei und ein bisschen geht's noch weiter. ich bin vollmotiviert - muss aber auch zum betreuer am dienstag und ausstehende fragen klären. dafür sollte ich wissen, wo und wie ich stehe ;)

raposinha
12.05.2008, 09:32
Danke! Dir auch frohe Pfingsten...
Ich werde heute die Hausarbeit fertig schreiben, die eigentlich (laut meinem persönlichen Plan) am Freitag fertig sein sollte. Dann werde ich mich noch ein wenig einlesen in ein anderers Thema und dann bin ich zum Kaffeetrinken am See verabredet!!! Juhuuu.... Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich gestern wirklich nur ganz knapp nicht mehr fertig geworden bin, weil dann eine Freundin zum kochen kam :D

Ich wünsch euch auch einen schönen sonnigen Tag!!

cuyahoga
12.05.2008, 09:57
ich bin kurz davor durchzudrehen..ich bin sowas von in zeitnot und korrigiere schon nachts in meinen träumen die seiten und schreibe neu..und heute muss ich auch noch arbeiten bis 22 uhr:( aber es muss ja.bis freitag abend will ich mit allem fertig sein..strahleaugen,schaffst dus denn bis zum 20.mit der abgabe??*daumendrück*
ich hab übrigens jetzt 90 seiten,maximum sind 70.hab gestern mal meiner professorin gemail,ob sie auch mehr akzeptiert..ich hoffe es so:(

strahleaugen
12.05.2008, 12:49
ich muss ja erst am 27. abgeben - am 20. will ich nur den hauptteil fertig haben, damit inhaltliches korrekturlesen durch den freund klappt. passenderweise ist er nämlich vom 22. bis zum 26. auf einem blockseminar :aggro2:
ob ich es bis dahin schaffe... ich hoffe es.
ich hab noch etwa 3 seiten für den hauptteil zu schreiben, dann kommt noch ein praktischer teil (der also nur zu schreiben ist, ausgewertet etc. ist er) und dann einleitung und schluss.
so langsam kommt tatsächlich das ende, wahnsinn! :cool:
ich schreib heute noch den tag über, gegen abend geht's spazieren und heute abend werd ich auch noch schreiben.

cuyahoga, ich drück fest die daumen, dass es positive antwort von deiner dozentin kommt! :rose2:
gegen den druck kann man schlecht was machen, fühl dich einfach gedrückt!
ich nehm mittlerweile schon rescue-tropfen gegen die panik :uebel:

sunflower_25
13.05.2008, 09:37
Ich wünsch allen, die in der letzten Phase des Schreibens sind ganz viel Durchhaltevermögen. :rose:

Ich hab die letzten 5 Tage nichts gemacht, war über Pfingsten zu Hause. Heute werd ich mal meine Literatur, die ich schon hab, etwas sortieren, damit ich sehe, was mir noch fehlt und was ich noch lesen muss. Irgendwie muss ich mir ja meine Gliederung erarbeiten.

strahleaugen
13.05.2008, 17:25
ich hatte heute quasi ein letztes beratungsgespräch beim dozenten, eigentlich ist alles okay (*puh*), aber nun bin ich wieder total verunsichert, weil ich das gefühl habe, seinen ansprüchen nicht gerecht zu werden.
auf ein paar details, die er am rande erwähnt hat, gehe ich in meiner arbeit gar nicht ein und ich merke zunehmend, dass ich noch brücken schlagen muss zwischen den einzelnen kapiteln, damit ein gesamtzusammenhang besteht :durchgeknallt:

sunflower_25
13.05.2008, 17:47
Was ich bei den Leuten gesehen habe, die im letzten Jahr geschrieben habe: nach Gesprächen mit dem Betreuer oder auch im Kolloqium kam meistens Panik auf und die Verunsicherung war groß. Aber im Endeffekt war es dann doch meistens nur der erste Schreck, grade kurz vorm Ende hat man ja schon so viel und weiß ja auch, dass das nicht alles schlecht und falsch ist. Grad so Bemerkungen am Rande, die vom Betreuer gemacht werden: wenn man dazu noch was einbauen kann ist es sicher nicht schlecht, aber viele haben das dann auch einfach gelassen, um sich nicht völlig zu verzetteln kurz vorm Ende. Und das war dann auch nicht schlimm. Aber man macht sich ja immer selber so viele Gedanken darum, ich kenn das auch. :rose:

Das mit dem Brückenschlagen zwischen den Kapiteln wurde bei uns auch als sehr wichtig herausgestellt. Aber das schaffst du bestimmt, in der Regel reicht es ja, zu Beginn eines neuen Kapitels nochmal kurz an das Ergebnis vom vorherigen anzuknüpfen.

Weiterhin gutes Vorankommen euch allen!

Inaktiver User
13.05.2008, 20:51
Ich konnte leider in letzter Zeit nicht soviel für meine Abschlussarbeit machen. Am Donnerstag muss ich meine erste Unterrichtsstunde halten und die Planung hat ziemlich viel Zeit gebraucht. Danach hab ich aber endlich wieder Zeit.

Bis Ende Mai will ich meine Quellentexte fertig transkribiert haben. Etwas problematisch ist bei mir, dass ich sozusagen zweigleisig arbeiten muss. Auf der einen Seite ist da die Quellenedition (400 Berichte), auf der anderen die Quelleninterpretation.

Ich weiss nicht, ob ich das schon geschrieben hab. Aber ich hab mir vor ein paar Wochen ein Journal zu getan, dass ich jetzt immer mit mir rumtrage. So eine Art wissenschaftliches Tagebuch. Ich find es hilft mir sehr dort meine Gedanken zu ordnen, Fortschritte aufzuzeichnen, Fragen zu notieren, usw.

Ich hab ja noch eine Weile Zeit, abgeben werd ich erst im September.

irgendwie
14.05.2008, 17:42
Kannst du mal ein bisschen ausführlicher beschreiben wie du das Journal nutzt? Schreibst du da alles auf, was dir gerade so einfällt? Ich finde das hört sich interessant an.

Ich bin in letzter Zeit zu gar nichts gekommen, muss mir morgen aber einen überarbeiteten vorläufigen Gliederungsentwurf entwerfen, weil ich am Freitag mit einer Projektmitarbeiterin ein Gespräch dazu habe, bin mal gespannt. Aber ist ganz gut, um so wieder in die Arbeit reinzukommen, ich hab jetzt schon echt lange nichts mehr gemacht...

sunflower_25
14.05.2008, 18:50
Das mit dem Journal würde mich auch interessieren.

Liv
14.05.2008, 19:31
Ich fang zwar erst mitte August an, aber ich schreib mal rein hier

Was studierst Du?
*Bewegungswissenschaften, theoretisch mit Schwerpunkt Sportphysiologie, praktisch eher mit Schwerpunkt Neurowissenschaften ;)

Thema der Abschlussarbeit?
* Genauer Titel steht nicht, aber es wird grob etwa um folgendes gehen:
"Plasticity of Spinal Cord Reflexes After a Complete Transection in Adult Rats: Relationship to Stepping Ability"

Wann musst Du sie abgeben?
*In nem Jahr etwa

Wie lange soll sie sein?
*Nicht vorgegeben

Wo steht ihr?
*Noch nirgends ;)

Wie siehts mit den Prüfungen aus?
*Wir haben keine Masterprüfungen, die letzten Fachprüfungen im August

Was soll danach kommen?
*Diss, wohl entweder auch Neurorehabilitation oder Neuropsychologie (dort hab ich quasi schon ein Angebot)

Inaktiver User
14.05.2008, 21:15
Mein Journals ist eine Art wissenschaftliches Tagebuch. Ich versuche regelmässig tagebuchartige Einträge zu schreiben. Also wo stehe ich, was kommt als nächstes, Ausführungen zu Texten, die ich gelesen hab.
Zu vorderst hab ich mein erstes Konzept eingeklebt, zu hinterst einen Zeitplan (mit ausführlicher Beschreibung der Arbeitsschritte)
Ich habs fast immer bei mir, falls mir etwas wichtiges in den Sinn kommt.

Rein kommen:

- Ideen/Geisteblitze, die ich nicht vergessen will
- To-Do-Listen
- Fragen, Dinge, die ich klären muss
- Tagebucheinträge, was habe ich diese Woche/diesen Tag gemacht
- kurze eigene Rezensionen zu meiner Sekundärliteratur
- Zusammenfassungen des Forschungsstandes u.ä.
- wichtige Begriffe
- Gliederungsideen, Entwürfe, usw. für den späteren Schreibprozess

Nachzulesen unter anderem bei Kruse, Otto. Keine Angst vor dem leeren Blatt: Ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt/New York 2004. (S. 35-38)

Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Oder auch: Schmale, Wolfgang. Schreib-Guide Geschichte: Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen. (Kapitel 2)

sunflower_25
15.05.2008, 08:52
Das klingt ja wirklich interessant. Ich werd mir nachher auch mal das eine Buch anschauen, was du empfohlen hast. Uns wurde auch gesagt, das es hilfreich sein kann, in einer Art Tages- oder Wochen zusammenfassung seine Fortschritte festzuhalten. Ich befürchte nur irgendwie, das ich da schnell meine Motivation verliere, das auch regelmäßig zu machen.:durchgeknallt:

raposinha
15.05.2008, 09:03
Das mit dem Journal klingt wirklich gut! Aber ich fürchte auch, dass es bei mir nicht sooo gut klappen würde. Toll, dass du es dann auch so viel nutzt. Ich vergess sowas dann immer wieder schnell. Aber probieren sollte ich es vielleicht mal!

Ansonsten habe ich gerade ein kleines Tief. Hänge in meinem Zeitplan ein paar Tage, weil ich nicht in mein neues Hausarbeitsthema reinkomme. Aber immerhin hat mir mein Prof gestern zurückgeschrieben und ich kann mich jetzt gezielter einlesen. Nun bin ich am morgen ganz früh aber auch noch in Hamburg! Das ist zwar toll, aber ich werde zu gaaaaaar nichts kommen... Menno....

strahleaugen
16.05.2008, 12:21
mein theorieteil ist fertig und kann korrektur gelesen werden :bier: :cool: :D

und auf einmal sind's schon knapp 70 seiten :lof:
ich habe endlich mal wieder das gefühl, dass es gut werden könnte.

wie geht's euch?

cuyahoga
16.05.2008, 12:31
besser:) ich hab die letzten tage jeweils 10 stunden vor dem pc verbracht,ändere gerade noch am fazit rum.korrektur ist aber auch schon gelesen.später kontrollier ich nochmal alle fußnoten durch und morgen lass ich biiiiiiinden:)

strahleaugen
16.05.2008, 12:46
ich hab ja noch ein bisschen zeit ;)
der plan ist folgender jetzt:
bis sonntag will ich den praktischen teil (eben darstellung und vergleich zweier tests) soweit fertig haben, weil der freund nur noch bis diestag zeit hat, korrektur zu lesen. dabei soll er sich nur auf den groben inhalt konzentrieren.
bis donnerstag einschließlich stelle ich fazit und einleitung fertig, optimiere das literaturverzeichnis etc und drucke alles aus.
samstag lesen dann mein papa und mein bruder korrektur (das allerdings nur formal) und montags gehe ich drucken und binden.
und dann ist es geschafft :lof:

cuyahoga
16.05.2008, 12:51
wir sind SO gut;) *lob*

Mira00
18.05.2008, 22:49
Bin auch gerade dabei meine BA-Arbeit zu schreiben und muss bis Ende Juni abgeben. Habe bis jetzt 14 Seiten geschrieben, müssen etwa 50 werden... . Ich hänge allerdings gerade etwas meinem Zeitplan hinterher, was mir v.a. Angst macht ist, dass ich nochmal eine Runde lesen muss, mir fehlt nämlich noch etwas Literatur. Ach und ich habe zur Zeit das Gefühl irgendwie die Arbeit zu versemmeln, weil ich zu viele Sekundärzitate mache, zu wenig Theorie usw., ach ich weiß auch nicht...
Naja auf jeden Fall habt ihr mich gerade motiviert endlich mit dem Schreiben für heute anzufangen, will nämlich eigentlich noch ein Kapitel fertig kriegen......

strahleaugen
18.05.2008, 23:04
cuyahoga, und, hat mit dem binden alles gut geklappt? :rose2:

mira, schön, dass wir dich motivieren konnten ;)
magst du die fragen zu beginn des threads vielleicht noch beantworten? das wäre fein, um direkt einen überblick zu haben.
und du brauchst dir doch noch gar keinen druck zu machen, die zeit reicht, ganz bestimmt!

Miss60
18.05.2008, 23:36
hallo

Was studierst Du? Lehramt für Grund- und Hauptschule
Thema der Abschlussarbeit? Erziehung zu Fairness und Fairplay - Umsetzung des olympischen Gedankens im Fächerverbund der Grundschule
Wann musst Du sie abgeben? 04.07.2008
Wie lange soll sie sein? ca. 70 Seiten
Wo steht ihr? Seite 7 :ups1:
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)im Anschluss an das SS
Was soll danach kommen? (Job? Diss?) Referendariat
Und was sonst halt noch interessant wäre.
das Thema ist doof :(

Inaktiver User
19.05.2008, 07:53
Toll, dass hier noch ein paar sind, die nicht schon im Juni abgeben müssen. Bei mir gehts nämlich noch bis September!

Diese Woche werde ich mich voll darauf konzentrieren. Muss nur 2 Stunden an die Uni, der Rest der Woche gehört meiner Abschlussarbeit. Am 30. Mai ist dann sowieso das SEmester zu Ende.

sunflower_25
19.05.2008, 10:51
Ich glaube im Moment bin ich diejenige, die noch am meisten Zeit hat mit Abgabe Mitte Dezember. Finds deshalb auch gut, das hier nen paar dabei sind, die noch ne Weile schreiben, dann steht man nicht auf einmal alleine da und alle sind fertig. ;)

Ich bin leider krank zur Zeit, hab mir ne dicke Erkältung eingefangen. Da geht die Konzentration natürlich gleich null und ich schaff dementsprechend auch fast nichts. Hoffe ich habs bald überstanden und bin wieder fit. Denn obwohl ich noch soviel Zeit habe, denk ich schon jetzt, dass ich meinen ersten Fixtermin Mitte Juni nicht schaffen werde. :durchgeknallt:

Briseis, du machst ein Doppelstudium, oder? Ich stell mir das auch nicht so einfach vor, seine Abschlussarbeit zu schreiben und parallel noch Univerpflichtungen zu haben. Bin auch echt froh, dass es bei uns so geregelt ist, dass man im Normalfall zuerst seine Prüfungen macht und dann die Arbeit schreibt. Nach den 6 Monaten Diplomarbeit nochmal für die Prüfungen zu lernen stell ich mir nicht so prickelnd vor.

cuyahoga
19.05.2008, 12:01
ich bin jetzt endgültig fertig:) (vor allem mit den nerven;) ) hab sie eben binden lassen..erstmal ist der kleber verlaufen und zwei arbeiten waren versaut.aber die hab ich dann kostenlos geschenkt bekommen...bin schon erleichtert.aber so richtig freuen kann ich mich noch nicht irgendwie...

Cadi
19.05.2008, 12:06
Glückwunsch, cuyahoga!!
Ich bin gerade an den Schönheitskorrekturen, sowas nerviges! Morgen lasse ich binden und am Mittwoch gebe ich ab - das ist dann sogar ein Tag vor Ablaufen der Frist *stolzist*

sunflower_25
19.05.2008, 12:12
Hey, Glückwunsch cuyahoga! :rose2:

Ich glaube es ist normal, dass man sich direkt nach der Abgabe noch nicht so freuen kann, aber das kommt dann nach und nach! Nach meinen Prüfungen, die alle wirklich gut gelaufen sind, kam auch keine Freude auf, ich war einfach total geschafft. Aber nach ein paar Tagen hab ich mich dann auch gefreut. Mach jetzt einfach all das Schöne, was du die letzten Tage unbedingt machen wolltest, aber wegen der Arbeit nicht zu gekommen bist!
Hast du denn jetzt frei und bist ganz fertig mit dem Studium?

Inaktiver User
19.05.2008, 12:14
Briseis, du machst ein Doppelstudium, oder? Ich stell mir das auch nicht so einfach vor, seine Abschlussarbeit zu schreiben und parallel noch Univerpflichtungen zu haben. Bin auch echt froh, dass es bei uns so geregelt ist, dass man im Normalfall zuerst seine Prüfungen macht und dann die Arbeit schreibt. Nach den 6 Monaten Diplomarbeit nochmal für die Prüfungen zu lernen stell ich mir nicht so prickelnd vor.

Nein ich mach kein Doppelstudium. Studiere in der Schweiz, da ist es etwas anders. Nach dem Fachstudium (Geschichte und Germanistik), oder so wie ich gegen Ende des Fachstudiums, kann man mit der Lehrerausbildung beginnen. (Also Gymnasiallehrer, Primar- und Sekundarlehrer haben eine ganz andere Ausbildung)
Weil ich nicht ewig studieren will, hab ich im 7. Semester meines Fachstudiums mit der Lehrerausbildung begonnen. Allerdings ist man da relativ frei, kann sich den Stundenplan also selber zusammenstellen.

Und das mit den Prüfungen und der Abschlussarbeit ist bei uns genau umgekehrt. Erst schreibt man die Abschlussarbeit und dann darf man sich für die Prüfungen anmelden. Find ich aber gut so.

cuyahoga
19.05.2008, 12:17
Hey, Glückwunsch cuyahoga! :rose2:

Ich glaube es ist normal, dass man sich direkt nach der Abgabe noch nicht so freuen kann, aber das kommt dann nach und nach! Nach meinen Prüfungen, die alle wirklich gut gelaufen sind, kam auch keine Freude auf, ich war einfach total geschafft. Aber nach ein paar Tagen hab ich mich dann auch gefreut. Mach jetzt einfach all das Schöne, was du die letzten Tage unbedingt machen wolltest, aber wegen der Arbeit nicht zu gekommen bist!
Hast du denn jetzt frei und bist ganz fertig mit dem Studium?
naja viel mit schöne dinge machen ist im moment nicht.ich hab noch volles uniprogramm,muss noch zwei sachen vorstellen,zwischendrin arbeiten und bewerbungen fertigstellen..und für zwei prüfungen im juli lernen.aber daaann bin ich fertig;)

sunflower_25
19.05.2008, 12:40
Nein ich mach kein Doppelstudium. Studiere in der Schweiz, da ist es etwas anders. Nach dem Fachstudium (Geschichte und Germanistik), oder so wie ich gegen Ende des Fachstudiums, kann man mit der Lehrerausbildung beginnen. (Also Gymnasiallehrer, Primar- und Sekundarlehrer haben eine ganz andere Ausbildung)
Weil ich nicht ewig studieren will, hab ich im 7. Semester meines Fachstudiums mit der Lehrerausbildung begonnen. Allerdings ist man da relativ frei, kann sich den Stundenplan also selber zusammenstellen.

Und das mit den Prüfungen und der Abschlussarbeit ist bei uns genau umgekehrt. Erst schreibt man die Abschlussarbeit und dann darf man sich für die Prüfungen anmelden. Find ich aber gut so.

Ah okay, wieder was gelernt! :mrnerd:
Bei uns darf man übrigens seine Prüfungen auch nach der Arbeit machen, der Regelfall ist aber andersrum. Aber so kann auch jeder selber entscheiden, wie man es machen möchte.



naja viel mit schöne dinge machen ist im moment nicht.ich hab noch volles uniprogramm,muss noch zwei sachen vorstellen,zwischendrin arbeiten und bewerbungen fertigstellen..und für zwei prüfungen im juli lernen.aber daaann bin ich fertig;)

Ah okay, dann ist das bei dir also auch anders. Aber ich denke, die Freude kommt dann trotzdem noch!

irgendwie
19.05.2008, 17:23
Cuyahoga: Herzlichen Glückwunsch zur fertigen Arbeit!!!

Ich war heute zum ersten Mal seit Januar endlich wieder im Archiv und bin jetzt sehr müde, war aber ein halbwegs produktiver Tag heute, auch wenn ich mich gerade total verrückt mache und sehr unter Zeitdruck stehe. Zum Glück bin ich ab jetzt erstmal von der Hiwiarbeit freigestellt. Ich habe mir jetzt einen Zeitplan erstellt, um hoffentlich bis Anfang Juli mit den Archivalien durch zu sein, mal sehen, ob das klappt *hoff*.

@Briseis: Du transkribierst doch auch Quellen, wie schnell bist du dabei etwa? Ich muss mich jetzt erstmal wieder ins Sütterlin reinfinden, heute hatte ich eine geschätzte Lesegeschwindigkeit von einer halben Stunde pro Seite, das ist nicht lustig :durchgeknallt:

Schnelmi
19.05.2008, 18:04
hm ich weiß nicht, ob ich hier schon mitschreiben kann, aber quasi jetzt gehts bei mir eigentlich auch los. die ersten beiden abschlussprüfungen hab ich schon gemacht (eine mach ich aber nochmal, weil die mir nich gut genug war und ich nen freiversuch hab), mach jetzt auslandssemester und ab juli bin ich wieder zurück und lerne und mache hoffentlich mein letztes praktikum. im november solls dann, wenn alles gut geht (und darum bete ich), endlich mit diplomarbeit losgehen.

Was studierst Du? marine umweltwissenschaften auf diplom
Thema der Abschlussarbeit? noch nicht ganz raus, aber es wird in richtung elementkreisläufe und toxikologie in plankton hinauslaufen. mit viel glück dreht sichs irgendwie um die antarktis. aber dafür ist es gerade noch zu frisch, um das genau sagen zu können. wenn alles so weiterläuft, gehe ich nach stockholm zum forschen.
Wann musst Du sie abgeben? erstmal anmelden :D
Wie lange soll sie sein? siehe eben
Wo steht ihr? 1 von 4 abschlussprüfungen habe ich gemacht, bald folgt die wiederholung von prüfung nr. 2 und wenn alles gut geht, prüfung nr. 3 und 4 im oktober. aber vorher muss ich noch sämtliche protokolle abgeben und in stress ausbrechen.
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
Was soll danach kommen? (Job? Diss?) keine ahnung. wenn ich ne stelle finde, würd ich wohl promovieren.

irgendwie
19.05.2008, 18:10
Verwechsle ich dich, oder hattest du mich mal wegen Kanada und DAAD ausgefragt? Wenn ja, gehst du jetzt nach Kanada??

Schnelmi
19.05.2008, 18:15
nein, du verwechselst mich nich. kanada hat nich geklappt, daher bin ich ja jetzt in italien mit erasmus (: und nächstes semester gehe ich dann wie gesagt, wenn jetzt nich doch noch was dazwischenkommt, man weiß nie *auf holz klopf*, an ein umweltinstitut in stockholm. is ja auch fast kanada ;)

Inaktiver User
19.05.2008, 21:45
@Briseis: Du transkribierst doch auch Quellen, wie schnell bist du dabei etwa? Ich muss mich jetzt erstmal wieder ins Sütterlin reinfinden, heute hatte ich eine geschätzte Lesegeschwindigkeit von einer halben Stunde pro Seite, das ist nicht lustig :durchgeknallt:


Oh scheisse Sütterlin!

Bei mir ist gotische Minuskel. Ziemlich einfach zum Lesen. Allerdings mach ich ja eine Edition und muss noch Textanmerkungen machen. Zeichensetzung und Sachanmerkungen mach ich dann später.

Ich hab gerade mal Zeit gestoppt für Dich. ;) Ein durchschnittlicher Wunderbericht hat etwas mehr als 500 Zeichen (ohne Leerzeichen), darfür brauch ich etwa 5 min. Je nach dem wie viele Anmerkungen ich einfügen muss etwas länger.

Aber mittlerweile bin ich ja auch fast am Ende und mit der Zeit gings immer einfacher. Heute hab ich die 300er Grenze gekappt, muss "nur" noch etwa 115 Berichte transkribieren.

strahleaugen
19.05.2008, 23:30
briseis, das klingt aber nach einer netten arbeit :) nett in dem sinne, weil ich es mag, wenn man einfach im minutentakt was abhaken kann, sei es ein kleiner text oder einfach ein paar zeilen mehr. das ist so schön produktiv.
ich wünsch dir weiter gutes vorankommen!


mir ist so langsam echt nach angst :uebel:
morgen muss ich zum glück nur 2 stunden arbeiten und mittwoch/donnerstag hab ich noch komplett für die arbeit zur verfügung, freitag muss sie dann fertig sein, dass ich nur noch nach tippfehlern korrektur lesen (lassen) muss.
aber ich hab noch jede menge arbeit vor mir :durchgeknallt:

Inaktiver User
20.05.2008, 09:13
Hast Du niemanden, der Korrekturlesen könnte für Dich? Ich kann meine eigenen Texte überhaupt nicht gut korrigieren, weil ich sie irgendwann einfach nicht mehr sehen kann.

Ja meine Texte sind sehr dankbar, da sie so kurz sind. Was mir etwas Angst macht ist, dass es am Rand oft lateinische Bemerkungen/Nachträge hat. Die hab ich vorerst weggelassen. Aber die muss ich dann noch mit einbeziehen. Mein Problem ist aber, dass ich die erstens nicht lesen kann (andere Schrift und diverse Abkürzungen) und zweitens meine äusserst schlechten Lateinkenntnisse.

Aber heute muss ich erst mal weiter Texte zum Forschungsstand exzerpieren und am Nachmittag wird transkribiert.

strahleaugen
20.05.2008, 09:34
latein, uah! :uebel:
aber du kriegst das hin! :rose2:

der freund liest flüchtig inhaltlich korrektur, er studiert auch deutsch und hat vom thema ahnung immerhin. aber ab morgen ist er eben auf einem blockseminar und ich hab's leider nicht geschafft, die arbeit komplett fertigzuhaben, wie es eigentlich geplant war.
aber korrektur bzgl. ausdruck und rechtschreibung liest mein papa am wochenende, mein bruder wollte auch drübergucken, das muss dann reichen...

irgendwie
20.05.2008, 13:42
@ Schnelmi: Na, Italien ist doch auch was, ist sicher entspannter als Kanada!

@ Briseis: Ich denke auch, dass ich schon noch schneller werde mit der Zeit, an sich kann ich halbwegs Sütterlin lesen und so ein bisschen auch die noch älteren Sachen, ich hab auch mal zwei Paläographie-Kurse an der Uni gemacht. Aber du bist dann echt schon sehr geübt, Respekt. Meine Kommilitonin, mit der ich manchmal zusammen ins Archiv gehe, ist auch viel geübter als ich, sie liest bestimmt doppelt so schnell...
Morgen gehts dann wieder ins Archiv. Hast du deine Quellen eigentlich zuhause und wenn ja in welcher Form?

Inaktiver User
20.05.2008, 13:50
Ich hab alles fotografiert. Meine Quelle ist einen Handschrift aus dem 15./16. Jh. und liegt in einem Stiftsarchiv in einer anderen Stadt, kann da also nicht immer wieder hin.

Am Computer gehts recht gut mit Abtippen, Foto auf der einen, Word auf der anderen Seite.

Ich hab auch einen Paläographie-Kurs gemacht. Da gibts auch einen Onlinekurs, wo man immer wieder mal üben oder was nachlesen kann.

Ich hab übrigens bemerkt, dass ich die Schreibweise aus der Quelle zu übernehmen beginne. Beim Exzerpieren hab ich heute immer wieder Kranckhait geschrieben. Und ie vergess ich auch häufig. ;)

raposinha
20.05.2008, 13:55
Herzlichen Glückwunsch, Cuyahoga!!!:rose2:

Ich war am Wochenende in Deutschland und voll beschäftigt. Habe überhaupt gar nichts geschafft. Auch nicht auf der Fahrt... :wirr:

Deswegen hänge ich jetzt auch schon eine Woche nach, was bei meinem engen Zeitplan echt ein Problem ist, aber ich versuche mal nicht den Kopf in den Sand zu stecken und mich ganz hängen zu lassen, sondern langsam weiter zu wuseln..

Einen erfolgreichen Tag euch allen!

irgendwie
21.05.2008, 17:33
Ich hab alles fotografiert. Meine Quelle ist einen Handschrift aus dem 15./16. Jh. und liegt in einem Stiftsarchiv in einer anderen Stadt, kann da also nicht immer wieder hin.

Am Computer gehts recht gut mit Abtippen, Foto auf der einen, Word auf der anderen Seite.

Ich hab auch einen Paläographie-Kurs gemacht. Da gibts auch einen Onlinekurs, wo man immer wieder mal üben oder was nachlesen kann.

Ich hab übrigens bemerkt, dass ich die Schreibweise aus der Quelle zu übernehmen beginne. Beim Exzerpieren hab ich heute immer wieder Kranckhait geschrieben. Und ie vergess ich auch häufig. ;)

Ich geh halt immer ins Archiv, sind zwei Archive hier in der Stadt und eines etwa 2 Std. von hier, das geht noch ganz gut. Ich mag die Atmosphäre in Archiven, ich will da später auch mal arbeiten ;)

Und was die Rechtschreibung angeht: ich will jetzt auch immer Wohlthätigkeit schreiben ;)

Inaktiver User
21.05.2008, 17:45
Ich mag Archive auch sehr, wenn sich da ein Türchen auftun würde, hätte ich auch nichts dagegen. Wäre eine Alternative zum Lehrerberuf. Ich hab allerdings erst im Laufe des Studiums gemerkt, dass ich so ein Freak bin, der auf Handschriften und verstaubte Archive steht. ;)
Mein Betreuer für die Abschlussarbeit ist übrigens neben seiner PD-Tätigkeit hauptberuflich Archivar.

Ich hätte von meiner Unistadt etwa 1 h ins Archiv in der anderen Stadt. Von mir zu Hause etwas fast 2h. Mir ist das zu weit.

strahleaugen
22.05.2008, 02:58
ich hab richtig viel geschafft heute abend.
morgen (bzw schon heute :durchgeknallt: ) bricht quasi der letzte tag an.
einleitung und fazit sind das schlimmste, was noch fehlt.

wie schreibt ihr ein fazit? damit hatte ich schon in hausarbeiten arge probleme :uebel:
ich bin immer geneigt, alles zusammenzufassen, aber das ist ja nicht sinn des ganzen *seufz* davor graut's mir.

aber jetzt gute nacht erstmal!

Inaktiver User
22.05.2008, 12:14
So, ich war heute bei meinem Professor für Neuzeit, um mich über die Prüfungen zu informieren. Hier muss ich mir ebenfalls 2 Themen aussuchen. Eines davon wird politische Säuberung nach dem 2. WK in Italien, Österreich und Frankreich sein.

Jetzt muss ich mir noch ein zweites Thema aussuchen. Eher was aus dem 19. Jh. Mal schauen.

Jedenfalls hab jetzt dann bald meine Themen zusammen. Fehlt nur noch mein zweites Nebenfach, Lingustik.

sunflower_25
22.05.2008, 12:49
ich hab richtig viel geschafft heute abend.
morgen (bzw schon heute :durchgeknallt: ) bricht quasi der letzte tag an.
einleitung und fazit sind das schlimmste, was noch fehlt.

wie schreibt ihr ein fazit? damit hatte ich schon in hausarbeiten arge probleme :uebel:
ich bin immer geneigt, alles zusammenzufassen, aber das ist ja nicht sinn des ganzen *seufz* davor graut's mir.

aber jetzt gute nacht erstmal!

Erstmal gutes Vorankommen heute noch! Bald ist es geschafft! :rose2:
Ich hab jetzt auch nicht so die Ahnung was in ein Fazit gehört. Aber ich würde sagen, dass man seine zentrale Aussagen/Ergebnisse nochmal kurz zusammenfasst und auf seine Thesen vom Anfang nochmal eingeht. Wenn irgendwelche Sachen offen geblieben sind kann man die auch nennen. Und eventuell nen Ausblick geben oder auf weiteren Forschungsbedarf hinweisen. Was halt wichtig ist (wurde uns im Kolloqium nochmal erklärt), ist, dass man auf keinen Fall irgendwas ganz neues zur Sprache bringt, das verwirrt nur und macht sich gar nicht gut. Wichtig bei der ganzen Arbeit ist immer die innere Logik, da sollte man beim Korrekturlesen nochmal drauf achten.

strahleaugen
22.05.2008, 12:59
wie lang sollte so ein fazit denn ungefähr sein? gibt's da eine richtlinie?

sunflower_25
22.05.2008, 13:34
Hab grad mal in meine Unterlagen zum Kolloqium geguckt.
Also erstmal steht da noch, dass das Fazit eine bewertende Zusammenfassung ist, die Bewertung also hier stattfindet.
Uns wurde gesagt, das Einleitung und Schluss je ca. 1/12 des Gesamtumfangs sein sollten. (Bei unseren Arbeiten soll der Gesamtumfang 100 Seiten nicht überschreiten.) Wenn man beides fertig geschrieben hat, sollte man es zusammen lesen, um so zu gucken, ob es schlüssig ist.

strahleaugen
22.05.2008, 13:39
danke :rose2:

ohweh, 1/12 schaffe ich aber nicht *denk*
mal sehen, wieviel ich später zusammenbekomme.

ich mach mich jetzt ans letzte kapitel, das noch verfeinert werden muss.

sunflower_25
22.05.2008, 13:45
Ich glaube mich aber auch dran zu erinnern, dass der Prof dann meinte, 1/12 ist schon viel. Mein Freund hatte bei seiner Examensarbeit (Lehramt) 1 1/2 Seiten Einleitung und 1 1/2 Seiten Aufbau der Arbeit. Gesamtumfang 60 Seiten.
Viel Erfolg dann weiterhin heute!

Inaktiver User
22.05.2008, 14:06
Ich hab grad meine Unterlagen zum Thema Schreiben nicht da, kanns aber nachlesen. Bei uns heissts ungefähr einen 10tel sollten Einleitung und Schluss ausmachen.

Das was sunflower schreibt ist jedenfalls alles richtig.

strahleaugen
22.05.2008, 14:25
ich schätze, ich komme tatsächlich auf 120 seiten, inkl. einleitung und fazit :durchgeknallt:
verdammt.
allerdings, zu meiner beruhigung, habe ich auf einen anhang mit abbildungen verzichtet. screenshots und scans sind direkt im text enthalten, was ich mit der besseren übersichtlichkeit begründen kann ;)

aber 120 seiten für eine examensarbeit bei ghs-lehramt ist schon arg viel *glaub*

strahleaugen
22.05.2008, 19:13
ich hab's tatsächlich geschafft :bier:
ich bin fertig. krass. glauben kann ich's noch nicht.

ich muss noch einiges abändern und das inhaltsverzeichnis erstellen und so krams, aber der letzte satz ist tatsächlich geschrieben.

sunflower_25
22.05.2008, 20:07
:daumenhoch:
Das sind ja dann jetzt nur noch die Feinheiten...

irgendwie
24.05.2008, 14:28
ich hab's tatsächlich geschafft :bier:
ich bin fertig. krass. glauben kann ich's noch nicht.

ich muss noch einiges abändern und das inhaltsverzeichnis erstellen und so krams, aber der letzte satz ist tatsächlich geschrieben.

Herzlichen Glückwunsch!!! :rose2:

Inaktiver User
25.05.2008, 09:38
Von mir natürlich auch herzlichen Glückwunsch!

Ich hab noch eine Woche Uni, dann sind Semesterferien bis Mitte September. Mitte Juni geh ich einen Monat weg, da werd ich nicht soviel machen. Danach muss ich wirklich Gas geben.

Wenigstens sind meine Prüfungsthemen schon einigermassen geplant. Ich sollte schon mal anfangen Schiller zu lesen.

raposinha
25.05.2008, 15:28
Ich schreibe ja immer noch an meinen restlichen Hausarbeiten. Aber genau da hab ich grad mal ne Frage: Ich schreibe über ein Thema aus einer Vorlesung, die der Prof ziemlich nah an seiner eigenen Publikation zu dem Thema gehalten hat (hab ich erst gemerkt, als ich das Buch in den Händen hielt). Ich habe noch kein genaues Thema und suche gerade rum. Das was mich grob interessiert und was ich auch so mit ihm abgesprochen habe, versuche ich in eine sinnvolle Gliederung/Argumentation zu bringen. Aber dabei bin ich sehr sehr nah, an seiner Argumentation. Wie gefährlich ist das? Ich will ja nicht alles nachplappern oder so aussehen lassen als hätte ich nur abgeschrieben. Klar such ich auch noch in anderer Literatur, aber ic hab trotzdem Angst, dass es zu dicht ist. Wie handhabt ihr sowas? Ich muss nicht wirklich eine eigene "neue" Idee bringen, weils ja "nur" eine Modulabschlussarbeit ist... aber trotzdem. Wenns nicht sein Buch wär, hätt ich vielleicht weniger Bedenken.. Hm.. Was meint ihr? Dankeschön...:-)

Wolkenlos
25.05.2008, 23:19
dann schreib in die einleitung, dass du dich in deiner argumentation auf seine arbeit stützt...

Miss60
25.05.2008, 23:53
aktuelle Zwischenstand: ich bin auf Seite 21, aber nicht sehr glücklich mit dem, was ich bisher geschrieben habe. irgendwie hab ich das gefühl, es ist ein einziges wirr-warr... wie kommt man aus so etwas wieder raus ?

sunflower_25
27.05.2008, 10:38
@Miss 60: :rose: Hab da leider auch keinen Tipp, ich bin ja noch nicht am Schreiben.

Ich bastel zur Zeit an meiner Gliederung, hab mir einen groben Zeitplan gemacht, damit ich auch mal einen Abschluss finde. Ich merke nämlich, dass ich mich schon jetzt ziemlich verhedder und immer schon viel zu viel will, quasi als ob nicht die Gliederung, sondern die Arbeit Mitte Juni fertig sein muss.
An die, die schon weiter sind: Habt ihr eure Gliederung noch oft geändert, als ihr dann angefangen habt zu schreiben?
Ich hab grad so nen bisschen das Gefühl, in meiner Literatur zu versinken. Hab schon superviel gelesen und die Texte dann auch schon grob den Themenbereichen zugeordnet, aber ich befürchte, dass ich dann, wenn ich mit schreiben anfange, erst nochmal wieder einiges lesen muss. Ich kriege es irgendwie nicht hin, jetzt schon die wesentlichen Sachen aus den Texten rauszuziehen und die wirklich relevanten Texte zu erkennen.

Mmh ja, hat vielleicht einer nen Tipp dazu oder kann von ähnlichen Erfahrungen (mit dann gutem Ende ;)) berichten?

strahleaugen
27.05.2008, 14:37
ich habe gerade meine arbeit abgegeben :lof:
ein tolles gefühl ist es!
leider war's gestern noch außerordentlich stressig, sie vernünftig drucken und binden zu lassen, aber im endeffekt hat alles geklappt.

raposinha, hast du inzwischen eine lösung gefunden?
ich würde es machen, wie wolkenlos gesagt hat, eben in die einleitung einfließen lassen, dass du dich auf seine argumentation stützt.

miss60, das ist schwierig :rose:
mir hat es teilweise geholfen, den wirrwarr-teil rauszukopieren, woanders abzuspeichern und ein zweites mal drauf los zu schreiben.
dann hab ich beide versionen verglichen und meistens musste an der ersten version nur ein bisschen was geändert werden.
und oft ist es so, dass sich erst später aus einem wirrwarr etwas ergibt. nicht den mut verlieren! :mrnerd:

sunflower, du schreibst
Hab schon superviel gelesen und die Texte dann auch schon grob den Themenbereichen zugeordnet, aber ich befürchte, dass ich dann, wenn ich mit schreiben anfange, erst nochmal wieder einiges lesen muss. Ich kriege es irgendwie nicht hin, jetzt schon die wesentlichen Sachen aus den Texten rauszuziehen und die wirklich relevanten Texte zu erkennen.
so ging's mir auch. plane wirklich nicht zuviel, wenn du beim schreiben noch was lesen musst, dann ist das eben so. kein grund zur panik! :-)
wenn du erstmal schreibst und die gedanken ordnest, erkennst du auch, was relevant ist und was nicht.
und die gliederung habe ich mehrfach geändert, das letzte mal erst zwei tage, bevor ich fertig war ;)

Inaktiver User
27.05.2008, 15:06
@sunflower: ich würd auf keinen Fall erst alles lesen und dann erst mit schreiben beginnen. Ich hab jetzt einiges gelesen, aber noch lange nicht alles und werd nächstens mein Konzept überarbeiten und nochmals eine Gliederung entwerfen.
Meistens fang ich dann beim Forschungsüberblick an und arbeite mich dann Kapitel für Kapitel weiter.
Wichtig in der Lesephase ist halt, dass du wirklich in Bezug auf deine Fragestellung(en) hin liest und nicht einfach wahllos alles.

Ich arbeite mit einem Literaturverarbeitungsprogramm (citavi) da kann man sein Wissen bzw. seine Zitate strukturieren. Ich ordne dort meine Zitate gleich der vorläufigen Gliederung nach.

irgendwie
27.05.2008, 17:34
Ich kann Briseis da nur zustimmen und plane das auch für mich so, ich habe jetzt halbwegs genug gelesen, um überblicksmäßig soviel Ahnung von meinem Thema zu haben, dass ich weiß, wonach ich in den Akten suchen muss und will jetzt parallel zur Archivarbeit nur noch zwei oder drei Titel lesen (an den Wochenenden). Die Archivalien werde ich wohl alle an einem Rutsch machen, aber selbst da ist es vielleicht sinnvoll, wenn ich zwischendrin mal wenigstens alle verstreuten Infos stichpunktartig für mich als eine Art vorläufigen Text zusammenfasse.
Diese Woche mache ich Archivarbeit und komme gut voran, bin abends aber auch entsprechend platt. Heute abend geh ich aber erstmal ins Kino :)

sunflower_25
27.05.2008, 17:41
@strahleaugen: Erstmal Glückwunsch zur endgültigen Abgabe, ich hoffe das feierst du auch ein bisschen! :bier:
Du hast mich schonmal beruhigt! Denke ja auch, dass sich beim Schreiben nochmal viel ergibt. Werd mich jetzt einfach auf das Ziel der fertigen Gliederung konzentrieren und wenn die steht, anfangen mit schreiben. Ich werd allerdings auch noch nen längeren Zeitraum für meine Untersuchung der Beispiele benötigen, also meine Arbeit besteht nicht nur aus einer reinen Literaturarbeit.

@Briseis: Ich arbeite auch mit Citavi und habe da auch gleich die Literatur schonmal den groben Gliederungspunkten zugeordnet. Teilweise auch Zitate, das aber eher selten. Das Problem ist halt, das ich da jetzt schon bei 100 Einträgen bin, ich hab halt viel Literatur, die ich wohl gar nicht benötigen werde, ich aber im Recherchierwahn auch aufgenommen und zumindest quergelesen habe.

Ich hab heute beim Lesen aber auch gemerkt, das man irgendwann einfach immer wiederkehrende Sachen hat und die notier ich mir dann auch immer gleich Themenweise auf nem Zettel.
Aber mein großes Problem ist wohl wirklich das zielgerichtete Lesen, das hab ich bisher halt eigentlich gar nicht gemacht.

Wenn meine Gliederung steht, werde ich wohl schonmal mit dem ersten Kapitel (schätze ich grade als relativ leicht ein) anfangen und dann parallel mit meinen Untersuchungsgebieten anfangen (Begehungen, etc.). Davon erhoff ich mir dann nen Motivationsschub, weil man endlich schreibt und auch ein konkretes Ergebnis hat.
Ich kann halt leider noch nicht abschätzen, wieviel Zeit ich für den praktischen Teil brauchen werde, da fehlt mir noch einiges an Grundlagen und so. Aber darum kümmer ich mich erst ab nächster Woche, der 1. Gliederungsteil muss bis dahin stehen. :mrnerd:

sunflower_25
27.05.2008, 17:44
@irgendwie: Dann scheint es ja wirklich schonmal gut zu sein, das ich meine Literatur schon Themenweise sortiert hab und auch größtenteils Vermerke dazu gemacht hab, was der Inhalt ist und was genau brauchbar. Wo ich suchen muss zu den Themen weiß ich zumindest.;)

Ich merke, so schlimm scheints bei mir ja dann doch nicht auszusehen! :mrnerd:

Miss60
28.05.2008, 01:34
@ strahleaugen
danke für den tipp. ich habs jetzt glaube ich auch so geschafft, mit ner neuen grobstruktur auf nem schmierzettel, aber wenn es mir das nächste mal so geht, werde ich deinen tipp ausprobieren :)

@sunflower
da hast du das ganze ja schon um einiges besser vorstrukturiert als ich. habe zwecks zeitmangels vorher sehr wenig gelesen. daher hat sich mein inhaltsverzeichnis auch noch sehr abgeändert während dem schreiben. das wird dann bei dir nicht so extrem passieren, denke ich.

Inaktiver User
28.05.2008, 12:13
sunflower, du schreibst
Hab schon superviel gelesen und die Texte dann auch schon grob den Themenbereichen zugeordnet, aber ich befürchte, dass ich dann, wenn ich mit schreiben anfange, erst nochmal wieder einiges lesen muss. Ich kriege es irgendwie nicht hin, jetzt schon die wesentlichen Sachen aus den Texten rauszuziehen und die wirklich relevanten Texte zu erkennen.
so ging's mir auch. plane wirklich nicht zuviel, wenn du beim schreiben noch was lesen musst, dann ist das eben so. kein grund zur panik! :-)

ich find's auch nicht schlimm, wenn ich beim schreiben alle naselang nochmal was wiederholend lesen muss...
ich hab zuerst mehrere wochen lang gelesen - mich eingelesen, mir einen überblick über die gesamtthematik verschafft, entschieden, wo schwerpunkte zu setzen sind, gliederung entsprechend nochmal überarbeitet (die sah anfangs zwar sehr ähnlich, aber eben doch etwas anders aus...).

meine literatur hab ich teilweise bündelweise zusammengepackt (den entsprechenden kapiteln zugeordnet, für die sie in erster linie gebraucht wird), dazu noch eine übersichtstabelle erstellt, teilweise auch exzerpiert.

beim schreiben hab ich mich dann kapitelweise vorgearbeitet. dabei ist es nicht ausgeblieben, dass der ein oder andere text aus der sekundärliteratur nochmal gelesen werden muss... man behält zwar viel im gedächtnis, aber eben auch nicht alles. und dann ist es nur sinnvoll, das wissen vor dem schreiben des betreffenden kapitels/unterpunktes nochmal aufzufrischen.
wenn ich einen text vor mir habe, den ich schonmal intensiv bearbeitet habe (und der entsprechende markierungen trägt und notizen mit dabei stehen hat), dann geht das rausfischen der relevanten inhalte beim erneuten lesen sowieso 100x schneller.

raposinha
28.05.2008, 13:51
@Strahleaugen: Herzlichen Glückwunsch!!!! Ich freu mich für dich!

Und naja, ich hab noch keine richtige Lösung gefunden, weil ich gerade mit kaputtem Fuß zwischen Apotheke und Impfen hin und herhumpel. Außerdem hat gestern mein Internet gestreikt. Deswegen gabs eine kleine Zwangspause. Ich finde euren Tip aber sehr gut! Ich glaub so mach ichs und sowieso schick ich meinem Prof jetzt nochmal ne Mail. Da kann ich auch gleich fragen, ob das in Ordnung ist.... Danke!

sunflower_25
28.05.2008, 14:01
@alle: Offenbar bin ich mit meiner Literaturarbeit ja doch nicht so neben der Spur wie ich dachte. Ihr habt mich auf jeden fall beruhigt und ich werd jetzt so weiter machen wie bisher und nen paar Tipps von euch berücksichtigen. :rose2:

Ab nächster Woche muss ich mich dann eh erstmal um den praktischen Teil kümmern, Untersuchungsgebiet aussuchen und Methodik wählen und so. Bis dahin soll ja dann auch die Gliederung zum theoretischen Teil stehen.

Viel Erfolg weiterhin allen, die am Schreiben sind!

Rockstar
28.05.2008, 15:49
Nachdem ich hier ein bißchen quergelesen hab, platz ich einfach mal mit einer Frage rein: Was habt ihr denn mit dem Binden von Arbeiten für Erfahrungen gemacht - wie lange dauert sowas? Mein Vater hat neulich was binden lassen, was wohl einige Tage dauerte. Und zuerst dachte ich mir "dann planst du halt fürs Binden deiner Bachelorarbeit vorsichtshalber mal drei Tage ein". Jetzt komm ich aber ziemlich in Zeitdruck und wär froh um jeden Tag, den ich mehr zum Schreiben hab. Also? :)
Ich hab sogar schon gehört, dass manche Copyshops es wohl sofort binden und man nicht Tage warten muss? Hat jemand mal was in Hamburg binden lassen und kann mir einen Shop empfehlen?
Danke schon mal und euch allen weiterhin viel Erfolg beim Schreiben! :-)

Cadi
28.05.2008, 18:15
@ Rockstar
Der Copyshop, indem ich meine Arbeit drucken und binden lassen wollte, hätte 2-3 Stunden dafür gebraucht. Ich habe extra vorher angerufen und danach gefragt, wie lange sie dafür brauchen würden, eine Arbeit von dem Umfang in 4facher Ausführung mit der Bindeart fertig zu stellen.
Leider war dann der Mitarbeiter, der das Binden dort macht, an dem Tag krank und meine ganze Planung ist ins Wasser gefallen ... bin dann zu einem anderen Copyshop und die haben glücklicherweise alles sofort erledigt, während ich dort gewartet habe. Und das alles am Tag der Abgabe, das war so nervenaufreibend :durchgeknallt:
Also, mein Tipp: Vorher im Copyshop deiner Wahl anrufen und fragen, wie lange die dort brauchen, aber gleichzeitig noch einen zweiten Copyshop in unmittelbarer Umgebung recherchieren, falls beim ersten irgendwas schief gehen sollte.

Inaktiver User
28.05.2008, 18:42
@ Rockstar
Der Copyshop, indem ich meine Arbeit drucken und binden lassen wollte, hätte 2-3 Stunden dafür gebraucht. Ich habe extra vorher angerufen und danach gefragt, wie lange sie dafür brauchen würden, eine Arbeit von dem Umfang in 4facher Ausführung mit der Bindeart fertig zu stellen.
Leider war dann der Mitarbeiter, der das Binden dort macht, an dem Tag krank und meine ganze Planung ist ins Wasser gefallen ... bin dann zu einem anderen Copyshop und die haben glücklicherweise alles sofort erledigt, während ich dort gewartet habe. Und das alles am Tag der Abgabe, das war so nervenaufreibend :durchgeknallt:
Also, mein Tipp: Vorher im Copyshop deiner Wahl anrufen und fragen, wie lange die dort brauchen, aber gleichzeitig noch einen zweiten Copyshop in unmittelbarer Umgebung recherchieren, falls beim ersten irgendwas schief gehen sollte.

würde ich auch sagen.
ich hab heute in unserem (uni-nächsten) copyshop nachgefragt... für drucken + binden rechnen die so etwa einen arbeitstag. manchmal ist es aber wohl auch schon nach wenigen stunden fertig, je nachdem, wieviel andrang/betrieb gerade im laden ist.
konkreten tipp für hh hab ich leider nicht.

Inaktiver User
29.05.2008, 09:07
Guten Morgen,

ich hab gestern was ähnliches gemacht, wie Waldhörnchen geschrieben hat. Nachdem ich jetzt mehrere Wochen gelesen (und parallel dazu die Quellentexte transkribiert) hab, hab ich gestern mein provisorisches Inhaltsverzeichnis, also meine Gliederung, nochmals überarbeitet. Nach dem ich das geschrieben hatte und jedes Kapitel und Unterkapitel etwas beschrieben hatte, hab ich eine Tabelle erstellt. Dort habe ich jedem Kapitel und Unterkapitel die Sekundärliteratur zugeordnet, meist mit genauen Seitenangaben. Bei Citavi hab ich dann meist gleich das Zitat zu und so sollte ich eigentlich mit schreiben beginnen können.

@sunflower: Zum Thema zielgerichtetes Lesen: Ich hab mal in meinem "Handbuch Studieren" etwas nachgelesen. Das klingt jetzt alles furchtbar banal, aber ich glaub, man muss es sich trotzdem immer wieder bewusst machen.
Die empfehlen vor dem Lesen Leseabsicht, Vorwissen und Leseerwartung zu klären und folgende Fragen zu stellen:

mit welchem Ziel will ich lesen?


was weiss ich bereits über das Thema?


was kann ich von diesem Text für mich erwarten?

Rockstar
29.05.2008, 09:18
Danke @ cadi und Waldhörnchen!
Ich werd wohl heute mal zu dem Shop fahren, den ich mir ausgeguckt hatte, und dann können die mir hoffentlich sagen, wie lange es dauert. Wenn sie zu langsam sind, such ich mir einen anderen... bei manchen gehts ja anscheinend innerhalb von einem Tag :)

sunflower_25
29.05.2008, 10:47
@sunflower: Zum Thema zielgerichtetes Lesen: Ich hab mal in meinem "Handbuch Studieren" etwas nachgelesen. Das klingt jetzt alles furchtbar banal, aber ich glaub, man muss es sich trotzdem immer wieder bewusst machen.
Die empfehlen vor dem Lesen Leseabsicht, Vorwissen und Leseerwartung zu klären und folgende Fragen zu stellen:
mit welchem Ziel will ich lesen?
was weiss ich bereits über das Thema?
was kann ich von diesem Text für mich erwarten?

Sowas hab ich auch schon gelesen in einem Skript zum wissenschaftlichen Arbeiten, was es jetzt von unserem Institut habe. Ich hab das jetzt bei den neueren Sachen auch versucht, zumindest gleich zu erkennen, ob ich den Text wirklich brauche, oder ob der wieder nur das gleiche beschreibt wie überall.
So sortiert wie du bin ich glaub ich nicht, aber da ich ja meine Texte auch schon gleich nach Themen sortiert habe, hoffe ich mal, dass es so beim Schreiben auch schon leichter wird.

moony17
29.05.2008, 17:53
So, ich reihe mich auch mal bei euch ein. Es beruhigt schon ungemein, diesen Thread hier zu lesen und zu sehen, dass man nicht die einzige ist und alleine kämpft :)
Im Moment bin ich aber wie Raposinha noch mit Hausarbeiten beschäftigt und fange dann erst mit der Recherche für meine Magisterarbeit an. Trotzdem komme ich schon mal zu euch :)
Was studierst Du?
Kommunikationswissenschaften
Thema der Abschlussarbeit?
Weiß ich noch nicht genau, will aber was im Bereich interkulturelle Kommunikation machen
Wann musst Du sie abgeben?
hat noch Zeit, melde mich im Oktober erst an...
Wie lange soll sie sein?
ich glaub so 80 Seiten...
Wo steht ihr?
noch vor der Anfangsphase quasi...
Wie siehts mit den Prüfungen aus? (Wann, wie, was?)
drei mündliche 4 monate nachdem man die arbeit abgegeben hat...
Was soll danach kommen? (Job? Diss?)
ausland oder job

wieviel zeit/tag nutzt ihr (effektiv!) für eure arbeit? wieviel davon für recherchen, wieviel für lesen, wieviel für schreiben?
die letzten Tage war ich immer 6-7 stunden in der bib, dazwischen aber mittags- und kaffeepausen. hab mir vorgenommen, ab nächster woche von 9-6 in die bib zu gehen.

wie lange könnt ihr euch am stück konzentrieren, also ohne forum nebenher, ohne trödeln, kaffee machen... je nach lesen und schreiben eingeteilt.
schwierig zu sagen, aber ich glaube nicht mehr als 2 stunden wenn überhaupt. kommt sehr auf meine tagesfassung an und ob mich das interessiert was ich da mache...
wieviele seiten schafft ihr am tag?
die letzten tage so 3 seiten am tag

sunflower_25
29.05.2008, 19:10
Was mir grade so auffällt: Ihr habt alle während des Studiums auch schon ne Menge Hausarbeiten geschrieben, oder?
Weil das war bei uns absolut nicht so. Ich musste im Hauptstudium 2 Oberseminare belegen und da dann auch jeweils ein Referat mit mind. 30 Minuten Vortrag halten. Das Referat mussten wir dann auch ausgearbeitet abgeben (15-20 Seiten). Im ersten Seminar hat das keine Sau gelesen, geschweige den bewertet. Im zweiten wurde es dann immerhin vom Hiwi gelesen und Verbesserungstipss gegeben.

Ich hab also echt überhaupt keine Übung im Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten und ich glaube ich kann froh sein, dass mir strukturiertes Arbeiten grundsätzlich eigentlich liegt und ich viele Dinge schon automatisch so gemacht habe, wies auch in den Ratgebern steht.
Und so wie ich das jetzt hier mitbekommen habe, sind meine Probleme ja auch eher verbreitet und haben nichts damit zu tun, das ich das einfach nicht kann. ;)

irgendwie
30.05.2008, 10:48
Ich hab im Studium viele Hausarbeiten geschrieben, bestimmt so 10-15 *schätz*
Trotzdem mache ich viele Arbeitsmethoden jetzt bei der MA zum ersten Mal richtig, eine kurze Hausarbeit, die man in zwei oder drei Wochen schreibt, muss man meiner Meinung nach nicht immer so methodisch ausgefeilt angehen, da behält man einfach auch sehr viel im Gedächtnis, weil man das Zitat, das man einbauen will eben drei Tage vorher und nicht drei Monate vorher gelesen hat und sich dann eher erinnern kann, wo es steht. Ich hab für meine Hausarbeiten auch fast nie exzerpiert, das mache ich jetzt ganz fleißig.

Ich war heute morgen übrigens zu faul ins Archiv zu fahren, das Wetter ist so drückend bei uns und schlägt mir langsam auf den Kreislauf. Mal sehen, ob ich heute noch was mache, ich war eigentlich sehr fleißig die letzten Tage...

Inaktiver User
30.05.2008, 12:11
Ich hab im Studium viele Hausarbeiten geschrieben, bestimmt so 10-15 *schätz*
Trotzdem mache ich viele Arbeitsmethoden jetzt bei der MA zum ersten Mal richtig, eine kurze Hausarbeit, die man in zwei oder drei Wochen schreibt, muss man meiner Meinung nach nicht immer so methodisch ausgefeilt angehen, da behält man einfach auch sehr viel im Gedächtnis, weil man das Zitat, das man einbauen will eben drei Tage vorher und nicht drei Monate vorher gelesen hat und sich dann eher erinnern kann, wo es steht. Ich hab für meine Hausarbeiten auch fast nie exzerpiert, das mache ich jetzt ganz fleißig.

ja, das geht mir ähnlich, bzw. das seh ich ähnlich. ich hab zwar auch relativ viel schreiberfahrung aus dem studium selbst (hab ein fremdsprachenstudium mit literaturwissenschaftlichem schwerpunkt absolviert, da ergibt sich das mehr oder weniger von selbst)... aber die DA jetzt ist, was länge, umfang und auch komplexität angeht, doch nochmal ein etwas anderes kaliber.
sich so ganz ohne schreiberfahrung im hintergrund an ein solches abschlussprojekt ranmachen zu müssen stell ich mir schon hart vor.

geht's mit eurer motivation eigtl. auch immer so rauf und runter...? :/
ich häng grad im letzten drittel der arbeit und muss mich ganz fürchterlich treten.

irgendwie
30.05.2008, 12:24
Ich bin eigentlich gerade in einer hochmotivierten Phase, aber heute wars dann nach vier Tagen Vollzeit im Archiv zuviel für mich und ich mache heute frei, dafür dann am Wochenende halt wieder mehr.

So Schwankungen sind aber normal, ich habe von vielen gehört, dass sie etwa nach der Hälfte einen totalen Einbruch hatten... Solange du es trotzdem hinkriegst, geht es ja, du bist ja immer sehr diszipliniert, habe ich den Eindruck :rose2:

Inaktiver User
30.05.2008, 12:34
Ich bin eigentlich gerade in einer hochmotivierten Phase, aber heute wars dann nach vier Tagen Vollzeit im Archiv zuviel für mich und ich mache heute frei, dafür dann am Wochenende halt wieder mehr.

die pausentage braucht man einfach auch, denke ich... man kann den kopf nicht nonstop anstrengen. ich bin auch nicht unbedingt jeden tag gleich produktiv... das ist z. t. auch nur schwer steuerbar.


So Schwankungen sind aber normal, ich habe von vielen gehört, dass sie etwa nach der Hälfte einen totalen Einbruch hatten... Solange du es trotzdem hinkriegst, geht es ja, du bist ja immer sehr diszipliniert, habe ich den Eindruck :rose2:

meine disziplin hat sich gestern und vorgestern wenig blicken lassen, ich hoffe aber mal, dass sie bald wieder da ist. ;)
bis dato bin ich eigtl. ganz gut im zeitplan, aber es muss jetzt auch so weitergehen...

Liv
30.05.2008, 14:24
Wir hatten keine einzige Hausarbeit und auch keine Bachelorarbeit, wir werden quasi ins kalte Wasser geworfen mit der Masterarbeit und Ziel ist auch noch, dass wir in einem möglichst guten Journal publizieren können...haha

sunflower_25
30.05.2008, 15:23
sich so ganz ohne schreiberfahrung im hintergrund an ein solches abschlussprojekt ranmachen zu müssen stell ich mir schon hart vor.

Wir hatten keine einzige Hausarbeit und auch keine Bachelorarbeit, wir werden quasi ins kalte Wasser geworfen mit der Masterarbeit und Ziel ist auch noch, dass wir in einem möglichst guten Journal publizieren können...haha
Ja ich find das auch echt ganz schön krass irgendwie. Wie gesagt, ich krieg das glaub ich ganz gut hin, aber viele haben ja doch schon einige Probleme mit dem Schreiben, geschweige denn mit dem wissenschaftlichen Schreiben. Und dann soll man am Ende vom Studium 100 Seiten abliefern, möglichst perfekt natürlich. :durchgeknallt:


geht's mit eurer motivation eigtl. auch immer so rauf und runter...? :/ Ja allerdings. Die letzte Zeit liefs ganz gut, aber gestern kam irgendwie gar nichts bei rum. Ich habs dann auch sein gelassen, erzwingen kann man das ja auch nicht. Da ich aber auch gut in meinem Plan bin, muss ich mich deswegen noch nicht stressen. Heute wirds auch nicht mehr viel und am Wochenende vermutlich auch nicht.

Liv
30.05.2008, 18:35
Naja, bei uns gibts wenigstens keine Vorgabe bezüglich Seitenanzahl..., lieber qualität statt quantität hat es geheissen. Schreiben, auch wissenschaftliches liegt mir allerdings

sunflower_25
30.05.2008, 18:39
Dann hast du ja auch Glück. Ich frag mich echt wie das Leute machen, die das wissenschaftliche Schreiben einfach nicht drauf haben und auch im Studium nicht die Möglichkeit hatten, sich daran mal auszuprobieren. :suspekt:

Ich hab heute dann gar nichts mehr gemacht, dafür muss ich dann morgen ran. :wirr:

Gutes Vorankommen allen weiterin! :rose2:

Inaktiver User
30.05.2008, 20:20
Also ich hab 6 Proseminararbeiten (7-10 Seiten) und 6 Seminararbeiten (20-25 Seiten) geschrieben. Und ich find schon, dass ich mir damit von mal zu mal mehr Kompentenzen angeeignet habe. Ich hab allerdings immer wieder Bücher zum Thema schreiben gelesen und wirklich versucht Fortschritte zu machen. Und wenn man so die Profs hört, dann scheint es schon so, als würden einige Studenten trotz der vielen Arbeiten, die sie schreiben müssen, nicht lernen wie man es eigentlich macht.

Meine Motivation ist eigentlich schon da, allerdings hab ich Angst, dass ich es nicht schaff bis im September.

Mira00
30.05.2008, 22:45
Wollte mal fragen wie bei euch eigentlich die Betreuung abläuft, also was macht euer Betreuer alles? Ist es z.B. normal oder kann man zumindest darum bitten, dass man ihm einen Teil der Arbeit schickt, damit er evtl. Verbesserungsvorschläge anbringen kann? Oder wäre das dann Verfälschung, weil man dann praktisch das schon korrigiert bekommt, was erst nach Abgabe korrigiert werden soll?

Liv
31.05.2008, 00:06
In den Naturwissenschaften ist die Betreuung natürlich sehr viel enger als wohl meist in den Geisteswissenschaften, da man ja mit dem Betreuer oft Hand in Hand im Labor arbeitet. Ja, bei uns ist es durchaus üblich, dass man mit dem Betreuer Resultate bespricht und ihm auch im Voraus Teile der Arbeit für Korrekturen geben kann

Inaktiver User
31.05.2008, 13:05
Also ich hab 6 Proseminararbeiten (7-10 Seiten) und 6 Seminararbeiten (20-25 Seiten) geschrieben. Und ich find schon, dass ich mir damit von mal zu mal mehr Kompentenzen angeeignet habe. Ich hab allerdings immer wieder Bücher zum Thema schreiben gelesen und wirklich versucht Fortschritte zu machen. Und wenn man so die Profs hört, dann scheint es schon so, als würden einige Studenten trotz der vielen Arbeiten, die sie schreiben müssen, nicht lernen wie man es eigentlich macht.

die leute gibt es natürlich, ja. und das mit dem "durch's üben wird man besser" ist in den meisten fällen sicher auch zutreffend.
trotzdem finde ich, dass es von der seminar- zur abschlussarbeit je nach anspruch doch schon nochmal ein ganzer "sprung" ist. es macht einfach einen unterschied, ob man 20-25 seiten (hauptseminararbeit, bei uns) oder 80 oder mehr seiten zu schreiben hat (abschlussarbeit).

Inaktiver User
31.05.2008, 13:09
Wollte mal fragen wie bei euch eigentlich die Betreuung abläuft, also was macht euer Betreuer alles? Ist es z.B. normal oder kann man zumindest darum bitten, dass man ihm einen Teil der Arbeit schickt, damit er evtl. Verbesserungsvorschläge anbringen kann? Oder wäre das dann Verfälschung, weil man dann praktisch das schon korrigiert bekommt, was erst nach Abgabe korrigiert werden soll?

mein prof liest keine einzige zeile und betont das auch immer wieder ausdrücklich... von anderen lehrstühlen/fachgebieten, selbes institut hab ich aber auch schon anderes gehört. da wird dann quasi schon im voraus korrigiert, und entsprechend verbessert sich die abschlussnote dann. "fair" ist sicher was anderes.. aber was will man machen.

dass die zusammenarbeit zwischen prof und prüfling in den naturwiss. enger ist, kann ich mir aber gut vorstellen... allein schon wg. der projektarbeit.

sunflower_25
31.05.2008, 14:06
Wollte mal fragen wie bei euch eigentlich die Betreuung abläuft, also was macht euer Betreuer alles? Ist es z.B. normal oder kann man zumindest darum bitten, dass man ihm einen Teil der Arbeit schickt, damit er evtl. Verbesserungsvorschläge anbringen kann? Oder wäre das dann Verfälschung, weil man dann praktisch das schon korrigiert bekommt, was erst nach Abgabe korrigiert werden soll?

Mein Prof sieht es eher lieber, wenn man sich regelmäßig meldet und auch mal bei ihm blicken lässt, grad um sich auch mal ne Rückmeldung abzuholen. Man kann dann halt fragen wenn man nicht weiter kommt oder auch mal die Gliederung durchsprechen, um zu sehen, ob die Tendenz stimmt. Aber Teile richtig lesen macht er auch nicht. Die Betreuungssituation bei uns ist ansonsten sehr gut, neben mir Schreiben aktuell nur 2 andere bei ihm die Diplomarbeit, da können jetzt aber noch nen paar Leute dazu kommen.

raposinha
31.05.2008, 15:40
@ moony. Herzlich willkommen! Interkulturelle Kommunikation ist ja interessant!! Hast du schon Ideen worüber du genauer schreiben wollen würdest? Meine Arbeit geht ja auch ein bisschen in diese Richtung.

Ich fühle mich sehr gut betreut. Wir hatten im 5. Semester (normalerweise sollten wir zwischen dem 5. und 6. Semester schreiben. Kommt bei mir aber nicht hin, weil ich ja gerade im Erasmussemester bin) ein "Tutorium zum Schreiben von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten". Das war sehr gut! Wir haben besprochen wie man Themen findet und eingrenzt und schonmal eine erste Gliederung erstellt. Das wurde dann immer den Anderen vorgestellt und besprochen. Sehr hilfreich! Dabei waren auch die Dozenten/Professoren abwechselnd dabei, die uns betreuen werden, sodass man schonmal bei dem präsentieren konnte, der dann Erstprüfer wird. So weiß er schonmal wie mein Stand ist und was ich vorhabe. Man läuft schonmal nicht Gefahr sich total zu übernehmen oder zu verrennen. Gerade schreibe ich noch eine Seminararbeit bei meinem Prüfer. Da sagte er kann ich ihm gern die Gliederung und eine erste Argumentationsskizze schicken, die er dann kommentiert. Habe ich in anderen Hausarbeiten auch schon gemacht, aber nicht bei allen. Kommt immer auf den Prof an.

Ich muss im Studium 6 Arbeiten (eine kurze von ca. 5-7 Seiten und die Anderen mit 10-20 schreiben) außerdem zwei Essays, aber die waren wirklich kurz (so 4 Seiten).
Leider habe ich es verschlampt die rechtzeitig nach den Seminaren zu schreiben. Deswegen muss ich jetzt 4 am Stück und direkt danach die BA-Arbeit schreiben. :durchgeknallt: Total scheiße und anstrengend. Aber man bekommt Schreibroutine. Hoffe ich. Irgendwann...:D

sunflower_25
31.05.2008, 16:12
Achja, ein Kolloqium haben wir ja auch. Da sitzen dann alle Diplomanden des Instituts drinnen und eigentlich auch alle betreuenden Profs. Wir haben da letztes Mal ja auch was zum wissenschaftlichen Arbeiten gehört. Ich war erst einmal da, aber normalerweise ist es so, dass man in dem Kolloqium auch regelmäßig seinen Arbeitsstand vorträgt. Nächstes Mal muss ich meine Arbeit und mein Vorhaben vorstellen. Und dann soll man natürlich möglichst viel konstruktive Kritik der anderen bekommen. Letztes Jahr war es aber wohl so, dass die Leute nach den Sitzungen total verunsichert waren und überhaupt kein Selbstbewusstsein mehr bezüglich ihres Vorhabens hatten. :durchgeknallt: Ich weiß ja nicht, was die da gemacht haben und ob das Ziel darin bestand, sich gegenseitig möglicht fertig zu machen. Ich hoffe mal, das ist dieses Jahr anders.
Aber grundsätzlich finde ich das eigentlich ne gute Idee, so bekommt man regelmäßig Feedback.

raposinha
31.05.2008, 18:30
Bei uns hat das letztes Jahr auch einfach im Rahmen des Forschungskolloquiums der Dozenten stattgefunden. Da haben dann immer abwechselnd die ihre Forschungsvorhaben und die Studenten ihren Arbeitsstand für die Bachelor (jaja, schon richtig, nicht etwa dipl oder so..) vorgestellt. Total sinnlos. Da wurden auch immer alles ziemlich fertig gemacht. In dem neuen Rahmen war dann alles viel besser. Ich war zwar hinterher auch immer verunsichert, aber es hat trotzdem geholfen. Wir haben uns immer in 3er Teams auf eine Präsentation vorbereitet. Einer hat Präsentiert, einer moderiert und einer protokolliert. Im Idealfall hat man sich voher zu dritt (mind. aber mit dem Moderator) getroffen und besprochen welche Fragen man hat etc. Während des Gesprächs musste man sich dann weder um den roten Faden noch ums mitschreiben kümmern. Was wirklich sehr gut war!!!

Mira00
01.06.2008, 11:11
Ok, teilweise kommt es also schon vor, dass der Prof vorher was liest, bloß ist es nicht so üblich? Und wie große Hilfen gibt der Prof dann nach der Korrektur noch?

moony17
01.06.2008, 12:03
@raposinha
danke für dein willkommen :-)
nein, viel genauer weiß ich leider noch nicht worüber ich schreiben will. das macht mir auch ein wenig angst, aber wenn ich die nächste (und letzte!) hausarbeit fertig hab, werd ich mit recherchieren anfangen und hoffentlich schnell was nettes finden. angst macht mir dabei nur, dass ich den umfang nicht so recht einschätzen kann. mir ging es auch schon bei hausarbeiten ab und an mal so, dass ich mühe hatte, 15 seiten sinnvoll zu füllen...
dein turorium hört sich toll an. sowas gibts hier leider nicht :( ich habe aber noch in ca. einem monat ein eintägiges seminar zum thema "wie verfasse ich eine abschlussarbeit", aber ich weiß auch nicht, ob es das dann bringt... so eine veranstaltung über ein semester stell ich mir schon sinnvoller vor. ansonsten hab ich mir auch literatur geholt, u.a. bücher, die hier schon empfohlen worden sind und gerade lese ich "frei geschrieben" von judith wolfesberger, was mir gut gefällt. ein kolloquim gibts hier auch, aber da ich ja noch nicht mal angefangen hab, war ich da bisher noch nicht.

puuh, 4 seminararbeiten hört sich echt viel an ;) da hab ich es ja noch "gut" dass ich nur noch eine "verschlampte" schreiben muss. eine hab ich voller stolz am freitag in das fach des dozenten geworfen :-)

Ach und bestimmt hast du das schon mal im thread geschrieben, aber wo bist du denn grad im ausland?

raposinha
01.06.2008, 14:29
Hmmm.. immerhin habt ihr noch einen "Workshop" zu dem Thema.. Da kann man wenigstens nochmal Fragen stellen und die ganz groben Unsicherheiten beseitigen. Bei uns war halt toll, dass wir kontinuierlich arbeiten mussten, obwohl uns allen die BA-Arbeit noch sooo weit weg vorkam. So hatte am Ende wenigstens jeder ein Thema, eine grobe Gliederung und vor allem Feedback dazu. Aber du kannst dich ja mit uns austauschen ;)

Und, mach dir keine Sorgen über die Themenfindung... Ich denke mal du wirst eher das Problem haben, dass du auf einmal ganz viele Fragen hast, über die du gern schreiben würdest. Man hat so viele Möglichkeiten auf einmal... Gibt es denn Seminare, die dir besonders gut gefallen haben? Oder etwas mit dem du sehr unzufrieden warst? Bei mir war es so, dass ich ein Referat zu einem Kommunikationswissenschaftler gehalte hab, den ich vorher live bei einem Vortrag gesehen hatte. Zuerst fand ich ihn super, aber als ich dann alles nochmal nachgelesen hab, hats mir gar nicht gefallen und ich möchte in der BA-Arbeit andere Antworten auf die gleichen Fragen kennen lernen - eben weil ich seine so scheiße fand :D

Ja, vier verschlampte Hausarbeiten sind die Hölle... :durchgeknallt: Aber es sind ja jetzt nur noch anderthalb.. *seufz*

Ach, und ich bin gerade in Zürich...

moony17
01.06.2008, 16:30
Auf mein Rahmenthema bin ich gekommen, weil ich ein Seminar zu "Interkultureller Medienkommunikation" hatte. Jetzt hab ich nochmal ein Seminar dazu, was aber nicht ganz so spannend ist (teilweise weil ich die Sachen ja schon kenne ;) ) Jedenfalls hab ich da Texte gelesen, die ich wirklich spannend fand und das kam in meinem Studium leider nicht oft vor :durchgeknallt: Naja, da hab ich mir gedacht, da lässt sich hoffentlich was in die Richtung finden. Ich habe auch eine Hausarbeit zum Thema Stereotype geschrieben, aber die war dann eher nicht so spannend, also in die Richtung sollte es nicht nochmal gehen. Ich hoffe wirklich es ist wie du sagst, das einem beim lesen gaaanz viele Ideen kommen (und ich nich feststelle, dass ich es doch nicht so toll finde... weil dann stünde ich wirklich mit leeren Händen da und müsste neu anfangen...).
Welcher Kommunikationswissenschafler war das denn und wozu hat er sich geäußert in dem Vortrag?
Wie lange bist du noch in Zürich? Kommst du zurück nach Deutschland zum Bachelor Arbeit schreiben oder machst du das auch da?
Morgen geh ich die letzt HA an :cool:

Edit: hab grad auf der ersten Seite gelesen, über was du schreibst. Wadenfels sagt mir nichts, aber dein Thema hört sich spannend an :-)

raposinha
01.06.2008, 22:44
Was ist denn interkulturelle Medienkommunikation? Klingt spannend!

Der Kommunikationswissenschaftler von dem ich geredet hab ist Milton Bennet. Es ging um Stufen des interkulturellen Lernens. Er beschreibt z.b. dass als erstes ein Bewusstsein darüber entwickelt werden muss, dass es überhaupt unterschiedliche Kulturen gibt und mein Gegenüber mir vielleicht deswegen verschieden ist. (Bis dahin bin ich ja noch einverstanden). Probleme habe ich hauptsächlich mit der letzten Stufe. Bennets letzte Stufe heißt "Integration". Darin beschreibt er die Menschen als "Weltbürger" als "bikulturell" und sagt, sie leben gleichermaßen in zwei Kulturen. Zunächst klingt das super. Aber irgendwie gibt es da einen Haken für mich. Verleugne ich mich damit selbst? Welche Teile der fremden Kultur sollen "angenommen" werden welche nicht? Verliere ich dann meine Kultur? Oder entsteht aus beiden irgendwas Neues, Drittes? Bei Waldenfels habe ich dann was gefunden, was ich (bisher, soviel weiß ich ja noch nicht ;)) sehr spannend finde. Er sagt, es müsse gar nichts drittes oder so entstehen. Interkulturelle Kommunikation/Zusammenleben wie auch immer funktioniere am besten, wenn alle sich den kulturellen Unterschieden bewusst seien und sie akzeptieren, aber dabei fremd sein lassen. Das Fremde könne nie ganz durchdrungen werden, weil es z.B. schon in uns selbst beginnt (Es gibt immer Fremdes auch im eigenen Leben, weil wir uns z.b. nicht an unsere Geburt erinnern). Zitat:
"Es stellt sich am Ende die Frage, wie wir mit dem Fremden umgehen können, ohne ihm den Stachel des Fremden zu rauben, und es stellt sich die Frage, wie ein interkultureller Austausch aussehen könnte, der nicht auf eine einseitige oder allgemeine Aneignung hinausliefe". Seine Antwort darauf ist das "Antworten" bzw. "Reflexive Verhalten". Aber dazu kann ich dir auch noch nicht viel erzählen. Ich hoff ich hab jetzt nichts verdreht. Habe ja eigentlich auch noch nicht richtig angefangen...
Ich bin noch bis Anfang Juli in Zürich und fange hier an die Arbeit zu schreiben. Die letzten Wochen bin ich dann schon wieder in Deutschland...

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg morgen beim Beginnen mit deiner HA!! Worum gehts? Ich muss mich morgen auch mal wieder reinhängen. Bin heute nicht sehr viel weiter gekommen..
Lieben Gruß

moony17
01.06.2008, 23:19
hey!!!
das hört sich sehr spannnend an! mit namen ab ich es ja nicht so, aber als du das stufenmodell erklärt hast, ist mir eingefallen, dass wir genau darüber neulich im seminar auch gesprochen haben. und pass auf, über das problem, woran du dich störst, haben wir ganz am ende auch noch ein wenig diskutiert :) das ist echt interessant und ich glaube da kann man super was drüber schreiben bzw. verschiedene standpunkte zu beleuchten. hoffentlich finde ich auch so einen interessanten aspekt! die letzten male war das seminar (ist eigentlich interkulturelle psychologie) nicht sooo spannend, aber ich hoffe, diese woche wird es besser.
ich bin jetzt auch mit dem buch von wolfesberger fast durch und das war echt toll, hat mir richtig lust aufs schreiben gemacht. ich bin ein wenig neidisch, dass du in zürich schreibst ;) die autorin des buches hat ihre diplomarbeit in berkeley geschrieben und da ein tolles bild entworfen, wo sie jeden tag sass und geschrieben hat. bei dir ist es sicher auch toll, oder? (btw. ich habe eine freundin in zürich, die mich zu sich eingeladen hat :-)
meine ha, die ich morgen anfange, geht um skandale ;) warhscheinlich wirds eine grundlagen HA, also wie entstehen skandale, welche stufen/ entstehungsprozesse gibt es. hab da mal ein referat drüber gehalten und das war ganz spannend. ist nur schon leider etwas her, sodass ich mich wieder komplett neu einarbeiten muss. würd ich nochmal studieren, würde ich immer die arbeiten direkt im anschluss schreiben. so nervig das ist, aber sinnvoller auf jeden fall...
in dem anderen seminar ging es erst mal um kulturvergleichende studien (hall, hofstede, trompenaars und co.) und dann um den vergleich von mediensystemen in verschiedenen ländern (z.b. aufbau de zeitschrift geo in deutschland und frankreich, mtv in unterschiedlichen ländern, was für verschiedene journalistische traditionen es in verschiedenen ländern gibt...). war ein echt interessantes seminar.

camel
02.06.2008, 14:55
*klopf klopf

eigentlich bin ich ja nur stille mitleserin, weil ich schon so lang mit meiner diplomarbeit herumgurke, dass ich mich hier gar nicht mehr schreiben traue...

raposinha, das thema find ich sehr, sehr spannend! ich bin selbst ins ausland gezogen, und stecke irgendwo in einem selbstfindungsprozess oder so ;)
wie heißen die publikationen von denen du schreibst denn? vielleicht kann ich da mal reinlesen. wenn ich mit der diplomarbeit fertig bin, versteht sich ;)

sunflower_25
02.06.2008, 19:12
*klopf klopf

eigentlich bin ich ja nur stille mitleserin, weil ich schon so lang mit meiner diplomarbeit herumgurke, dass ich mich hier gar nicht mehr schreiben traue...

Ach quatsch, hier kann doch jeder mitschreiben! :mrnerd:
Ich bin ja erst Ende des Jahres fertig, brauch also auch noch ne Weile. In welchem Fach schreibst du denn und wann musst du abgeben?

camel
03.06.2008, 10:45
In welchem Fach schreibst du denn und wann musst du abgeben?

ich schreib in sprachwissenschaft, sprachlehrforschung. allerspätestens mitte september muss ich abgeben, aber ich wäre gern früher fertig.
ich muss praktisch "nur" mehr schreiben- lesen, datenerhebung und -analyse und so ist ja alles schon erledigt- nur gerade daran spießt es sich... aber zur zeit geht es gerade ganz gut :)

sunflower_25
03.06.2008, 14:00
ich schreib in sprachwissenschaft, sprachlehrforschung. allerspätestens mitte september muss ich abgeben, aber ich wäre gern früher fertig.
ich muss praktisch "nur" mehr schreiben- lesen, datenerhebung und -analyse und so ist ja alles schon erledigt- nur gerade daran spießt es sich... aber zur zeit geht es gerade ganz gut :)

Aha, Sprachlehrforschung klingt ja ganz interessant! :-)
Du bist ja schon recht weit, wenn du nur noch schreiben musst. Ich glaube, ich werd das nachher gar nicht mehr so richtig trennen können und parallel schreiben und untersuchen.
Bis Mitte September ist es ja auch noch ne Weile hin und wenns grad gut läuft, umso besser! :rose2:

raposinha
03.06.2008, 14:10
och menno.. jetzt hab ich gerade was geschrieben und alles ist weg. wieso das denn... also nochmal

@camel: das zitat war aus einem aufsatz von waldenfels "zwischen den kulturen", ansonsten gibts viel von ihm zu dem thema und ich kann auch noch nicht genau sagen, was wo zu finden ist. z.b. "topographie des fremden" "der stachel des fremden" "grundmotive einer phänomenologie des fremden" etc...
wohin bist du denn gezogen und wieso?

@moony, lustig, dass ihr gerade darüber gesprochen habt!! interkulturelle psychologie klingt eigentlich spannend. wieso hats dir nicht so gefallen?
oh zürich ist so schön, du solltest unbedingt herkommen! aber ob hier schreiben so gut ist weiss ich nicht. man kennt sich nicht so gut aus wie zuhause (bib und so) und der betreuer ist nicht vor ort.. außerdem ist man so abgelenkt!
skandale klingt auch spannend. erzähl mal mehr, wenn du mehr weißt! hofstede kann ich langsam nicht mehr sehen.. hehe.. aber diese mediensache klingt so, als wenn man da tolle themen finden könnte, oder nicht?

ansonsten hab ich gestern schon wieder nicht viel für meien ha geschafft, weil ich was für ein anderes seminar machen musste. blöd. wie wars bei euch?

sunflower_25
03.06.2008, 18:52
ansonsten hab ich gestern schon wieder nicht viel für meien ha geschafft, weil ich was für ein anderes seminar machen musste. blöd. wie wars bei euch?
Ich stell mir das echt anstrengend vor, neben der Abschlussarbeit noch Hausarbeiten schreiben zu müssen und auch Uni zu haben! :rose:

Ich hab jetzt zumindest den theoretischen Teil der Gliederung soweit stehen, das ich die auch im Kolloqium vorstellen kann. Es wird sich ja eh noch einiges ändern beim Schreiben, aber so hab ich schonmal ne gute Orientierung.
Außerdem hab ich meine Literatur jetzt endgültig den groben Gliederungspunkten zugeordnet. Hab schon nen ganzen Haufen hier rumstehen. In Citavi hab ich das jetzt auch alles den richtigen Punkten zugeordnet.
Jetzt gehts an den praktischen Teil.
Generell find ich aber das Wetter total anstrengend und schaff eher wenig.

Inaktiver User
03.06.2008, 20:59
Ich hab heute mein überarbeitetes Konzept einem wissenschaftlichen Mitarbeiters eines anderen "mittelalterlichen" Professors gegeben. Den hab ich vor ein paar Monaten zufällig kennengelernt und ich kann jederzeit zu ihm und ihn ausquetschen. ;)
Es ist eine Art Beschreibung der Arbeit und ein kommentiertes Inhaltsverzeichnis mit vorläufiger Bibliographie.

Er hat sichs gleich angeschaut und dann mit mir besprochen. Anscheinend fand er es sehr gut und er hat mir einige Tipps gegeben. Morgen werd ich es überarbeiten und meinem Betreuer schicken.

Ich bin grad sehr motiviert. :)

sunflower_25
04.06.2008, 08:10
Das klingt ja sehr gut! So ein positives Feedback motiviert ungemein. Ich hab ja letzte Woche zufällig meinen Prof auf dem Flur im Institut getroffen und er hat mein Exposé nochmal ausdrücklich gelobt und fands sehr gut. Danach war ich dann auch sehr motiviert! :D
Aber das du so nen ausführliches Feedback zu deiner Gliederung bekommen hast ist glaub ich echt nen Glücksfall, also bei uns hier würde das wohl keiner so intensiv machen.

Inaktiver User
04.06.2008, 08:49
Na das ist ja eher was privates. Hab den kennengelernt, als ich mal ein Buch für meine Arbeit gesucht hab. Es war in seinem Büro und ich musste nachfragen. Da wollte er wissen, was ich so machte und seitdem tauschen wir uns ab und zu aus. Universitäres Netzwerk. ;)

sunflower_25
04.06.2008, 09:39
Ist bestimmt hilfreich, wenn man weiß, dass man immer jemanden fragen kann, der vom Thema Ahnung hat. Neben dem Prof, bei dem ja immer alles gleich so offiziell ist.
Dann mal gutes Vorankommen an alle weiterhin!

irgendwie
04.06.2008, 10:03
Briseis, so was ist toll. Ich habe neulich auch mein Konzept mit einer Doktorandin durchgesprochen, für die ich Hiwiarbeit mache.

Ich bin im Moment etwas planlos :durchgeknallt: Eigentlich plane ich die Zeit jetzt für Archivarbeit, aber nachdem ich jetzt einige Sachen im Archiv exzerpiert habe, habe ich das Gefühl total den Überblick zu verlieren und habe mir gedacht, dass ich erstmal zusammenschreibe, was ich schon so weiß bevor ich weiter ins Archiv gehe - allerdings schaffe ich dann ganz sicher nicht meine Akten noch vor dem Vortrag im Kolloquium, was wichtig wäre, weil von der Aktenlage meine Fragestellung abhänging ist...

Zu allem Überfluss fahr ich übermorgen auch noch für eine Woche zu meinen Eltern, worauf ich mich tierisch freue, aber Zeit habe ich dafür eigentlich keine, ich wollte aber niemanden enttäuschen und es steht auch eine Familienfeier an, wo ich hingehen sollte...

Ich hab so Angst, dass ich das alles nicht schaffe, obwohl ich im Moment gut arbeite, wird der Berg nicht merklich weniger. Und ich hab nur noch 3 Monate!

raposinha
04.06.2008, 11:31
Ich stell mir das echt anstrengend vor, neben der Abschlussarbeit noch Hausarbeiten schreiben zu müssen und auch Uni zu haben! :rose:

Naja, ich schreibe ja eigentlich noch gar nicht an meiner Abschlussarbeit. Ich habe schon ein bisschen was dafür gemacht, aber es ist erstmal Pause, bis ich mit den anderen Sachen fertig bin. Und Uni hab ich jetzt im Juni auch nur noch zwei Seminare/Woche. Es nervt schon, aber es geht... ;)


Ich hab so Angst, dass ich das alles nicht schaffe, obwohl ich im Moment gut arbeite, wird der Berg nicht merklich weniger. Und ich hab nur noch 3 Monate!

:rose2: Vielleicht sind es so kleine Dinge, die man nicht sofort sieht, die dann aber irgendwann viel ausmachen? Es ist doch total super, wenn du momentan gut arbeitest. Lass ich nicht davon entmutigen, dass du zur Zeit keine großen Sprünge erkennen kannst, ja? Es geht trotzdem voran!!

Ich will bis morgen abend meine aktuelle Hausarbeit fertig haben! Ich fahre von Freitag bis Montag nun tatsächlich ins Tessin! Yeah! :danke1:

Also: Los gehts! :lesen:

sunflower_25
04.06.2008, 13:18
Naja, ich schreibe ja eigentlich noch gar nicht an meiner Abschlussarbeit. Ich habe schon ein bisschen was dafür gemacht, aber es ist erstmal Pause, bis ich mit den anderen Sachen fertig bin. Und Uni hab ich jetzt im Juni auch nur noch zwei Seminare/Woche. Es nervt schon, aber es geht... ;)

Achso, na dann ist es ja nicht ganz so schlimm. Aber bestimmt nervig genug, ich kanns mir vorstellen! Aber wenn du morgen schon die nächste Hausarbeit abhaken kannst ist das ja super! :rose2:

sunflower_25
04.06.2008, 13:29
Ich bin im Moment etwas planlos :durchgeknallt: Eigentlich plane ich die Zeit jetzt für Archivarbeit, aber nachdem ich jetzt einige Sachen im Archiv exzerpiert habe, habe ich das Gefühl total den Überblick zu verlieren und habe mir gedacht, dass ich erstmal zusammenschreibe, was ich schon so weiß bevor ich weiter ins Archiv gehe - allerdings schaffe ich dann ganz sicher nicht meine Akten noch vor dem Vortrag im Kolloquium, was wichtig wäre, weil von der Aktenlage meine Fragestellung abhänging ist...

Zu allem Überfluss fahr ich übermorgen auch noch für eine Woche zu meinen Eltern, worauf ich mich tierisch freue, aber Zeit habe ich dafür eigentlich keine, ich wollte aber niemanden enttäuschen und es steht auch eine Familienfeier an, wo ich hingehen sollte...

Ich hab so Angst, dass ich das alles nicht schaffe, obwohl ich im Moment gut arbeite, wird der Berg nicht merklich weniger. Und ich hab nur noch 3 Monate!

Ich hab so Phasen ja auch immer. Dann denk ich auch, ich verlier komplett den Überblick und hab gar keinen Plan mehr. Mir hilft es dann immer, das ganze zu strukturieren. Also jetzt hab ich meine Sachen ja schonmal den Gliederungspunkten zugeordnet, das hat mich dann ungemein beruhigt. Wenn es dir hilft, die Sachen aufzuschreiben würd ich das glaub ich machen. Vielleicht kannst du das ja auch zu Hause machen, ich denke es wird ja jeder Verständnis haben, das du auch was für deine Arbeit machen willst. Wenn du dann zumindest nen halben Tag was schaffst, ist das doch auch gut und beruhigt auch etwas. Wann ist denn dein Vortrag? Und wär es wirklich so schlimm, wenn du bis dahin noch nicht alle Akten durch hast? Du schreibst ja selber, das du eigentlich gut voran kommst und viel machst, ich denke da auch wie raposinha, das man vielleicht nicht immer die Fortschritte sofort erkennt aber trotzdem weiter kommt.
3 Monate sind ja noch ne Menge Zeit und du schaffst das bestimmt bis dahin! Ich sag mir dann immer, man ist ja nicht der erste, der seine Abschlussarbeit schreibt und die anderen haben es auch in der Zeit geschafft, wieso sollte ausgerechnet man selber es jetzt nicht schaffen!
Viel Erfolg und gutes Vorankommen weiterhin! :rose2:

Inaktiver User
04.06.2008, 13:42
Zu allem Überfluss fahr ich übermorgen auch noch für eine Woche zu meinen Eltern, worauf ich mich tierisch freue, aber Zeit habe ich dafür eigentlich keine, ich wollte aber niemanden enttäuschen und es steht auch eine Familienfeier an, wo ich hingehen sollte...

das kenn ich soo gut... ich freu mich auch schon sehr darauf, nach abschluss der DA dann mal wieder wirklich zeit für die familie zu haben. war in den letzten wochen/monaten auch bei einigen familientreffen nicht, weil es einfach nicht drin gewesen wäre, wegen ein paar stunden (kaffeetrinken/kaffeetreffen) "mal eben schnell" mehrere 100 km zu fahren und dafür einen oder zwei ganze tage wegzugeben. phasenweise hätte ich auch lieber gern zu hause als am studienort hier gearbeitet, aber das war ebenfalls nicht drin (weil ich die bib vor der nase brauche).


Ich hab so Angst, dass ich das alles nicht schaffe, obwohl ich im Moment gut arbeite, wird der Berg nicht merklich weniger. Und ich hab nur noch 3 Monate!

ich glaube, das gefühl, dass die zeit für alles zu knapp ist, kennen alle... ich hab meine anfangsgliederung auch schon sehr zusammengestutzt und gekürzt, um, was stoffumfang und zeit angeht, hinzukommen. war aber vielleicht auch nicht ganz so schlecht... man ist dann mehr gezwungen, sich auf's wesentliche zu konzentrieren.

camel
04.06.2008, 20:56
@camel: das zitat war aus einem aufsatz von waldenfels "zwischen den kulturen", ansonsten gibts viel von ihm zu dem thema und ich kann auch noch nicht genau sagen, was wo zu finden ist. z.b. "topographie des fremden" "der stachel des fremden" "grundmotive einer phänomenologie des fremden" etc...
wohin bist du denn gezogen und wieso?


danke! :)
ich bin vor fast einem jahr nach athen zu meinem freund gezogen.

ich bin heute zu nichts gekommen, da ich arbeiten war. aber vielleicht schaff ich jetzt noch was *vornehm*

Rockstar
05.06.2008, 10:34
Ich hab mal eine Frage. Wie ich weiter vorne geschrieben hab, schreib ich grade meine Bachelorarbeit.
Und bin grad ein bißchen verwirrt wegen ein paar Quellen. Ich hab Studienergebnisse miteinbezogen, die ich in Büchern und Zeitschriften gefunden hab. Und die Bücher und Zeitschriften haben halt als Quelle für ihre Daten immer "Nielsen Media Research" angegeben. Wie pack ich das in mein Literaturverzeichnis? Soweit ich weiß, sind die Zahlen nirgends sonst veröffentlicht, ich muss also entweder irgendwie schreiben, dass ich das aus Büchern hab, oder nur "Nielsen Media Research"... aber das ist als Angabe ja ein bißchen wenig.
Weiß jemand, wie man das in der Regel macht?

Inaktiver User
05.06.2008, 11:18
Wenn Du die Quelle nicht selbst angeschaut hast und die Daten aus Sekundärliteratur hast, dann musst Du das angeben.

Mit "zitiert nach".

Mira00
07.06.2008, 18:01
Da habe ich aber auch noch mal eine Frage: Ich brauche für meine Bachelorarbeit einige statistische Daten, komme an die aber häufig nicht aus der Primärquelle (sprich dem Statistischen Amt) ran, weil die nicht im Internet veröffentlicht wurden. Keine Ahnung ob das noch über Fernleihe gehen würde, aber dafür ist es jetzt eh schon zu spät. Muss ich dann zitiert nach angeben oder kann ich auch das Buch aus dem ich das habe angeben? Das meine ich vor allem, wenn das Buch/Aufsatz... selber keine Quelle dieser Zahlen angibt, passiert bei mir nämlich öfters. Vielleicht haben die ja eigene Berechnungen angestellt oder so... . Und zum "zitiert nach" habe ich noch eine andere Frage: Darf man sowas überhaupt in der BA-Arbeit noch machen? Weil ich habe immer gehört, dass man sowas maximal im 1. oer 2. Semester noch machen darf und das später, erst recht für die Abschlussarbeit, als zu unwissenschaftlich angesehen wird und man nicht mehr machen darf.
Also was soll ich jetzt mit dem "zitiert nach" allgemein und im Speziellen bei den statistischen Daten machen?!

sunflower_25
07.06.2008, 19:26
Also bei uns wurde gesagt, das man eigentlich immer die Primärquellen nutzen soll/muss. Ausnahme wäre, wenn die Originalquelle z.B. schon älter ist und nicht mehr veröffentlicht vorliegt oder so. Dann muss es aber schon was elementar wichtiges sein. Wir sollen es am Besten ganz vermeiden.

Wegen den Zahlen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob die Zahlen im Buch vllt eigene Berechnungen sind oder Daten vom Stat.Bundesamt ist das natürlich blöd. Wenn es eigene Berechnungen wären, hättest du ja die Primärquelle quasi vorliegen. Kann man das nicht irgendwie rauslesen? Ich hab das auch manchmal gehabt, aber dann war eigentlich bei genauerem Nachlesen erkennbar, dass die entweder einfach keine Quellen angegeben haben (das zog sich dann aber durch den ganzen Taxt und der war demnach auch unwissenschaftlich) oder eigene Berechungen waren (steht manchmal auch unter Grafiken oder so).
Sind die Datenvom Stat. Bundesamt, die du benötigst, schon älter? Eigenlich kommt man ja an ziemlich viele Daten noch ran. Ansonsten würde ich (wenn die Zahlen sehr wichtig sind für die ganze Arbeit) den Prof fragen, vllt haben die übers Institut ne Möglichkeit, an die Zahlen zu kommen.
Gibts die Daten auch nicht hier (https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon)? (Die Seite hab ich nämlich auch erst später gefunden, deswegen die Frage.)

Ehm ja, weiß jetzt nicht ob das so hilfreich war. :rose:

sunflower_25
09.06.2008, 14:49
Na wie läufts bei euch so?

Ich krieg heute gar nichts hin irgendwie. Dabei hab ich doch schon die letzten 3 Tage nichts gemacht. :durchgeknallt: Aber die Konzentration ist heute einfach nicht da. Ich lass es jetzt mal liegen, dann gehts eben erst morgen weiter. Wird halt heute mal wieder die Wohnung auf Vordermann gebracht. ;)

Inaktiver User
09.06.2008, 15:20
Ich hab grad ein bisschen was hingebröselt. 1 Seite. :( Und jetzt muss ich zur Arbeit.

Aber seit ich weiss, dass ich ein paar Arbeiten abgeben kann, gehts mir besser. Meine Schwester wird in den Wunderberichten die Satzzeichen einfügen und eine Studienfreundin würde mir ev. auch noch helfen bei der Edition.

Ausserdem hab ich jetzt ein bisschen was geschrieben. Wenig, aber der Anfang ist gemacht. Mein Dozent ist sehr zufrieden mit dem Konzept, er hat noch am selben Tag zurückgemailt. Und am Tag drauf, hat er mir seine neueste Veröffentlichung geschickt. Süss.

Am Freitag flieg ich nach Singapore. Ich besuche da meinen Freund. Für 4 Wochen. Die ersten zwei Wochen werd ich Zeit haben an der Arbeit zu arbeiten, da er arbeiten muss. (Geiler Satz...:D ) Danach machen wir zwei Wochen Ferien.

Und dann werd ich bis Herbst voll dran sein müssen.

sunflower_25
09.06.2008, 16:34
Oh aber das klingt ja gut bei dir mit dem Arbeit abgeben. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach ist, so alte Quellen aufzuarbeiten.
Und auch das positive Feedback vom Dozenten, sowas ist immer toll! :-)
Und um den Urlaub beneide ich dich! ich bin schon froh, wenn ich es im Sommer mal für ne Woche nach Hause schaffe (das ist dann wie Urlaub, da Insel in der Nordsee). Aber ansonsten werd ich wohl bis Weihnachten hier in der Studistadt hocken. :wolke:

Mira00
11.06.2008, 16:17
Ich habe noch zwei Wochen, dann muss ich fertig sein... sieht momentan an sich ganz gut aus, muss mich halt nur echt ran halten und habe für jedes meiner restlichen Kapitel (die relativ klein sind, so vier Seiten max.), zwei Tage. Wird schon gehen, ich habe nur einfach keine Lust mehr, aber da hilft nix...

Inaktiver User
12.06.2008, 09:47
@mira: ist da das Überarbeiten eingerechnet? Hört sich ziemlich stressig an.

raposinha
14.06.2008, 11:57
danke! :)
ich bin vor fast einem jahr nach athen zu meinem freund gezogen.

Oh schön... Gefällt es dir?

Wo seid ihr alle? Wie kommt ihr voran?
Ich häng grad schon wieder ein bisschen. Wollte eigentlich bis gestern meine letzte Hausarbeit fertig haben, aber die DVD die mein Prof mir dazu schicken wollte kam und kam und kam und kam nicht. Nun ist sie da, aber kaputt :wirr: Jetzt muss ich sie doch noch bei amazon bestellen und dann ewig warten. Menno :durchgeknallt: Stattdessen hab ich schon mal Bücher für die BA ausgeliehen. Aber ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll...

sunflower_25
14.06.2008, 12:41
Ich häng auch immer noch. Diese Woche war echt zu nix zu gebrauchen. Hab mich Donnerstag und Freitag in die Bib gesetzt und mir ein kurzes, vermeintlich leichtes Kapitel vorgenommen, damit ich ins schreiben finde. Aber so wirklich gut lief es da auch nicht. Mir fehlen auch noch meine Untersuchungsgebiete. Werd jetzt am Wochenende alles bewusst liegen lassen und Montag dann mit neuer Motivation starten.
Raposinha, dass mit der DVD ist ja ärgerlich. Grad wenn man dann dadurch seinen eigenen Zeitplan nicht einhalten kann. :rose:

raposinha
14.06.2008, 14:21
Ich glaub es ist gut, dann mal bewusst nichts zu machen. Sonst hat man nur ständig ein schlechtes Gewissen. Aber ich hab nach solchen Tagen auch immer Schwierigkeiten wieder rein zu kommen. War ja auch gerade im Tessin (:lof: ) und nun komm ich nicht weiter. Aber das liegt eben vor allem an den äußeren Umständen wie dieser Scheiß-DVD-Geschichte... :wirr: Dabei war das eine Arbeit auf die ich mich gefreut hatte. Ist einfach ein tolles Thema und ich darf sehr frei dazu arbeiten, weils kaum Literatur gibt. Jetzt muss ichs irgendwo zwischenquetschen.

Wie fange ich denn mal am besten mit der BA-Arbeit an?!? Ich glaub ich muss mal irgendwo anfangen weiter zu lesen... Also: auf auf :mrnerd: *seufz*

Dir alles Gute! Genieß dein freies Wochenende! :-)

Miss60
15.06.2008, 00:30
hier hab ich ja ewig nicht mehr hereingeschaut... bin gerade im endspurt und habe das gefühl, die zeit läuft mir davon. bin auf seite 50, 70 sind das ziel... ich werde mir auch gerade immer unsicherer, wegen den quellen oder formulierungen, weil ich jetzt schon ein paar mal gehört hab, das mein prof leute bei den kleinsten zitationsfehlern durchfallen lässt. ich hab zwar überall genau aufgepasst, hab aber angst, dass ich doch mal was vergessen ha. muss nochmal alles genau durchschauen. ansonsten steig ich bei meinem Kapitel, an dem ich gerade schreibe mal wieder nicht durch, aber das kann ja nur besser werden :) ich freu mich auf den tag in 3 wochen, an dem ich abgebe und nicht mehr bjede minute dran denken muss, dass man eigentlich schreiben sollte..

rockverdacht
15.06.2008, 17:08
ich hab meine magisterarbeit gestern vom copyshop abgeholt und geb sie morgen ab :D

ich bin FERTIG OLEOLEOLE :party:

raposinha
15.06.2008, 18:14
ich hab meine magisterarbeit gestern vom copyshop abgeholt und geb sie morgen ab :D

ich bin FERTIG OLEOLEOLE :party:

WOW!!!!! Ganz herzliche Glückwünsche :rose2:
Und jetzt? Party? Entspannung? Reisen? Arbeiten? Nichtstun?

Rock it, Rockverdacht!!! :danke1:

sunflower_25
15.06.2008, 18:50
Boah Neid! ;) Aber herzlichen Glückwunsch auf jeden Fall! Das muss so ein tolles Gefühl sein, wenn man endlich fertig ist! Ich hoffe du feierst jetzt ordentlich! :bier:

Ich hab das Wochenende nur mit gammeln verbracht. Jetzt ist mir nahezu langweilig, gute Voraussetzungen um morgen motiviert weiter zu machen. Ich hoffe, die Woche läufts dann besser.

Miss60: Viel Durchhaltevermögen für die letzten 3 Wochen! :rose2:

Miss60
15.06.2008, 19:48
ich hab meine magisterarbeit gestern vom copyshop abgeholt und geb sie morgen ab :D

ich bin FERTIG OLEOLEOLE :party:

hey, gratulation... das gefühl muss echt toll sein :)
bist du zufrieden ?

camel
17.06.2008, 11:18
ich hänge gerade extrem beim 2. kapitel.... hab schon unendlich viel zeit damit vertan, und komm einfach nicht weiter. ich werde wohl einfach mit einem anderen kapitel weitermachen...
wie handhabt ihr sowas?




Oh schön... Gefällt es dir?


ja. vieles ist sehr gewöhnungsbedürftig, und an manches gewöhn ich mich sicher auch nie. aber im großen und ganzen gefällt es mir hier schon sehr.

Inaktiver User
17.06.2008, 11:30
ich hänge gerade extrem beim 2. kapitel.... hab schon unendlich viel zeit damit vertan, und komm einfach nicht weiter. ich werde wohl einfach mit einem anderen kapitel weitermachen...
wie handhabt ihr sowas?

ich hatte diese "hänger" während der diplomarbeit auch.
was geholfen hat... hm.
teils einfach unerbittliche disziplin, teils aber auch "auszeit nehmen und den tag/nachmittag/abend/was auch immer als 'verloren' wegstreichen".

und ich hab die kapitel der arbeit in der reihenfolge geschrieben, wie ich lust hatte. (bei dem gewählten thema war das glücklicherweise ohne allzugroße abstriche möglich.) wenn man relativ flott das abgearbeitet hat, was einem leicht fällt, dann ist es (zeitmäßig gesehen...) nicht ganz so schlimm, wenn dann schwierigere kapitel etwas länger brauchen.
trotzdem würde ich beim nächsten mal evtl. doch eher chronologisch arbeiten... dieses kapitel-abarbeiten-nach-lust hat nämlich natürlich auch seine nachteile (und ist je nach themenstellung auch manchmal/oft gar nicht wirklich möglich).

Inaktiver User
17.06.2008, 11:45
So ich melde mich auch wiedermal. Bin seit Samstag bei meinem Freund in Singapore. Er arbeitet relativ lange (ca. 9-20/21 Uhr) und ich hab Zeit an meiner Abschlussarbeit zu arbeiten. Jedenfalls die nächsten zwei Wochen, dann hat er auch Ferien und wir reisen nach Vietnam für 14 Tage. :jubel:

Ich hab mir vorgenommen mindestens vormittags zu arbeiten, so von 9-12:30/13 Uhr. Dann geh ich essen, dreh eine Runde im Einkaufscenter ;), mach ein bisschen Sightseeing oder leg mich an den Pool, abends noch etwas Sport im Fitnessraum und dann nochmals für eine kleine Runde an die Arbeit.

Ich hab auf dem Flug das Buch von Wolfsberger, "Frei geschrieben" heissts, gelesen. Hat das nicht jemand hier empfohlen? Ich finds genial! Habs heute anchmittag am Pool fertig gelesen.

@camel: Da fändest Du auch eine Antwort auf Dein Problem. Sie empfiehlt erstmal nur Rohtexte zu schreiben. Und diese erst später zu überarbeiten. Die Rohtexte kannst Du so schreiben, wie wenn Du einer Studienkollegin etwas erklären würdest. Und zwar darf man die Literatur nicht brauchen dazu, sondern nur die Notizen, die man zur Literatur gemacht hat.

Wenn Du magst, kann ich es noch weiter ausführen.

Ich empfehle also das Buch allen wärmstens.

Inaktiver User
17.06.2008, 11:58
Ich hab auf dem Flug das Buch von Wolfsberger, "Frei geschrieben" heissts, gelesen. Hat das nicht jemand hier empfohlen? Ich finds genial! Habs heute anchmittag am Pool fertig gelesen.

@camel: Da fändest Du auch eine Antwort auf Dein Problem. Sie empfiehlt erstmal nur Rohtexte zu schreiben. Und diese erst später zu überarbeiten. Die Rohtexte kannst Du so schreiben, wie wenn Du einer Studienkollegin etwas erklären würdest. Und zwar darf man die Literatur nicht brauchen dazu, sondern nur die Notizen, die man zur Literatur gemacht hat.

Wenn Du magst, kann ich es noch weiter ausführen.

Ich empfehle also das Buch allen wärmstens.

das buch kenne ich nicht, aber die sache mit dem rohtext ist im prinzip keine schlechte idee.
ich hab mir bei manchen kapiteln im vorhinein grob notizen gemacht... eine grobe struktur für das betreffende kapitel entworfen, grob einige inhaltliche punkte aufgeschrieben, die ich dann (nacheinander) abgearbeitet habe... einfach auch, um die eigenen gedanken zu ordnen. das geht ja im prinzip in dieselbe richtung (... auch, wenn "rohtext" nach "weiter ausformuliert über stichpunkte hinaus" klingt). aber der gedanken-ordnende und gerüst-bauende effekt dürfte ja im endeffekt derselbe sein.

Inaktiver User
17.06.2008, 12:33
Ja es ist ziemlich ähnlich. Ich habs auch immer etwa so wie Du gemacht. Hab mir Stichworte und Fragen aufgeschrieben, die ich in diesem Kapitel oder Unterkapitel beantworten wollte und dann alles Schritt für Schritt abgearbeitet.

Sie schlägt vor so vorzugehen:


überlegen welches Kapitel (oder Unterkapitel) dran kommt


Cluster machen, welche Punkte (Fragen/Stichworte) in diesem Kapitel abgehandelt werden sollen


Infos aus der Sekundärliteratur sammeln (oder schon erstellte Exzerpte hervornehmen; auch bei den Exzerpten arbeitet sie übrigens mit Clustern) und mit Seitenanzahlen ins Cluster einzutragen und dann die Bücher bzw. Aufsätze zur Seite zu legen


Zeit oder Seitenanzahl festlegen


mit dem Cluster als Hilfe zu schreiben beginnen, einfach Punkt für Punkt, ohne das Geschriebene zu überarbeiten, Ideen oder fehlende Infos nur notieren


wenn die Zeit vorbei oder die Einheit fertig ist eine Pause machen, den Text ausdrucken und ablegen

strahleaugen
17.06.2008, 14:54
briseis, singapur, ich beneide dich ;)
genieß die zeit!

camel, das mit den rohtexten kann ich auch empfehlen.
und was sonst noch helfen soll (ist ähnlich wie ein rohtext): wenn man einfach nicht weiter kommt und vor einer leeren seite sitzt, einfach mal drauf los schreiben, was einem zum thema einfällt. nach den ersten sätzen kommt man dann oft besser voran.
und den mist, den man vorher verzapft hat, kann man später immer noch überarbeiten ;)


ich hab ja schon längst abgegeben, aber ich meld mich trotzdem mal wieder... es gibt ein problem mit meinem zweitkorrekteur :durchgeknallt:
die dozentin, die ich auf's titelblatt geschrieben hab, hat das prüfungsamt nicht berücksichtigt, sondern die arbeit wem anders gegeben. der wollte die arbeit nicht annehmen ("steht ja nicht mein name drauf") und die erste konnte sich an keine absprache erinnern.
entweder hab ich was falsch in erinnerung gehabt oder mein betreuer/erstprüfer hat was falsches aufgeschrieben oder das prüfungsamt hat einen fehler gemacht. der zettel, auf dem der zweitkorrekteur offiziell vermerkt ist, ist beim amt nicht auffindbar :wirr:
stand der dinge ist, dass aktuell kein zweitprüfer meine arbeit korrigieren mag und ich wohl noch ewig warten muss nun auf ein ergebnis. großartig :durchgeknallt:

Inaktiver User
17.06.2008, 14:55
Ja es ist ziemlich ähnlich. Ich habs auch immer etwa so wie Du gemacht. Hab mir Stichworte und Fragen aufgeschrieben, die ich in diesem Kapitel oder Unterkapitel beantworten wollte und dann alles Schritt für Schritt abgearbeitet.

Sie schlägt vor so vorzugehen:


überlegen welches Kapitel (oder Unterkapitel) dran kommt


Cluster machen, welche Punkte (Fragen/Stichworte) in diesem Kapitel abgehandelt werden sollen


Infos aus der Sekundärliteratur sammeln (oder schon erstellte Exzerpte hervornehmen; auch bei den Exzerpten arbeitet sie übrigens mit Clustern) und mit Seitenanzahlen ins Cluster einzutragen und dann die Bücher bzw. Aufsätze zur Seite zu legen


Zeit oder Seitenanzahl festlegen


mit dem Cluster als Hilfe zu schreiben beginnen, einfach Punkt für Punkt, ohne das Geschriebene zu überarbeiten, Ideen oder fehlende Infos nur notieren


wenn die Zeit vorbei oder die Einheit fertig ist eine Pause machen, den Text ausdrucken und ablegen


mache ich sehr ähnlich, ja.

wobei ich exzerpieren auch mühselig finde. habe ich früher bei hausarbeiten nie gemacht... bei der DA bin ich dann einfach nicht mehr drumrumgekommen. aber die investierte zeit lohnt sich auch, wenn man's gut macht.

raposinha
17.06.2008, 16:58
Wie exzerpiert man eigentlich "gut"?? Ich mache das bisher bei Hausarbeiten nämlich auch nicht... Ich klebe nur meine Bücher mit kleinen Post-its voll, damit ich mich besser orientieren kann und ehrlich gesagt lesen und schreibe ich (nach einem recht groben Überblick) auch ziemlich gleichzeitig. Ich hab das Gefühl, dass ich das irgendwie ändern muss, aber ich weiß nicht recht wie? Fragen für die einzelnen Kapitel formulier ich mir aber schon... Habt ihr Tips?

Mira00
17.06.2008, 18:41
Also ich habe es jetzt in der BA-Arbeit ein bisschen anders gemacht als bei meinen Hausarbeiten, aber eigentlich nur weil der Umfang größer war, das Prinzip ist gleich. Rohtexte oder so schreibe ich nicht, sobald ich eine Gliederung habe unterteile ich die einzelnen Gliederungspunkte (bei sowas großem wie der BA-Arbeit) nochmal in kleinere Unterpunkte und ordne dann alles was ich gelesen habe und lese in die Gliederungs- und Unterpunkte ein. Exzerpte mache ich zusätzlich auch, habe jetzt aber gemerkt, dass ich die ausführlichen Exerzepte die ich gemacht habe, eigentlich nie benutzt habe, Stichpunkte reichen auch.
Und wenn ich dann schreibe, stecke ich Post-its in die Literatur, die gerade was zu dem Gliederungspunkt hat und lese mir dann das was die Bücher/Texte dazu sagen nochmal durch und schreibe dann anhand dieser Quellen, zitiere also indirekt. Hat eigentlich so recht gut geklappt, das Problem waren bei mir eher die anderen Ablenkungsmanöver wie das Internet... .

sunflower_25
17.06.2008, 19:10
Puh, soviel neues hier! :mrnerd:

strahleaugen, das ist ja wirklich sehr großer Mist mit der Korrektur! Ich hoffe, es findet sich doch noch schnell nen Zweitkorrekteur! :rose:

Ich schreib ja jetzt auch und kann ja mal sagen, wies mir bisher ergeht. Ich hab mir das erste große Kapitel vorgenommen. Angefangen hab ich dann mit dem vermeintlich leichtesten Unterkapitel. Eigentlich war mein Plan, immer ein Unterkapitel komplett abzuschließen, bevor ich das nächste anfange. Ich hatte aber jetzt auch schon immer Hänger und hab dann einfach ein neues Kapitel angefangen, zu dem mir auch schon Sachen eingefallen sind. Ist sicher nicht ganz optimal so, aber mir hats geholfen, da ich so zumindest weitergekommen bin. Und meistens fällt mir dann auch wieder was zum usprünglichen Kapitel ein. Ich springe also ein wenig hin und her, aber noch ist das nicht so tragisch, da inhaltlich alles sehr eng miteinander zusammenhängt und man eh in einem Thema bleibt.
Meine Literatur hatte ich ja bereits den Gliederungspunkten zugeordnet. Die entsprechenden Ordner liegen jetzt immer neben mir und ich les dann immr jeweils direkt in den Texten nocheinmal nach. Ich hab das ja mit dem Exzerpieren nicht so wirklich hinbekommen, mir aber zumindest immer nen Post-It Zettel mit Stichpunkten auf den Text geklebt und außerdem die relevanten Sachen markiert. So gehts ganz gut eigentlich.
Generell versuch ich erstmal einfach drauf loszuschreiben, ohne auf stilistische Sachen zu achten. Allerdings passe ich sehr drauf an, direkt hinter alles die Quelle zu setzen, das erspart einfach Arbeit nachher. Mein Literaturverzeichnis erstelle ich dann auch gleich parallel dazu, also immer wenn ne neue Quelle kommt, trag ich die gleich ein. Ich merke auch jetzt schon, dass ich dazu neige, erstmal alles sehr ausführlich zu beschreiben (ich hantiere grad viel mit Statistischen Daten), da gibts dann nachher noch Kürzungspotential wenn nötig. ;)
Ansonsten war ich jetzt gestern und heute in der Bib zum Schreiben, da bin ich konzentrierter und selbst das vorhandene Internet ist nicht so eine Ablenkungsgefahr wie zu Hause. Werd das also beibehalten, auch wenn es immer ein ganz schönes Geschleppe ist, die Ordner und Laptop mitzunehmen.

Nachdem es ja letzte Woche nicht so lief, war es glaub ich wirklich gut, am Wochenende dann mal bewusst nichts zu machen, es geht jetzt einfach wieder besser voran. Allerdings fehlen mir immer noch die Untersuchungsgebiete und generell müsste ich mir dringend mehr Gedanken um den praktischen Teil machen. Aber da bin ich immer noch eher Ideenlos. :durchgeknallt:

Euch allen gutes Vorankommen weiterhin!

Inaktiver User
18.06.2008, 02:39
Ich schreib meine Exzerpte am PC. Früher hab ichs auf Powerpoint-Folien gemacht. Auf jede Folie einen neuen Abschnitt/eine Themeneinheit, so wie Literaturkarten halt. Mit Seitenangaben, Paraphrasierungen und wörtlichen Zitaten. (So hatte ich es in meinem ersten Proseminar, anhand dieses Buches (http://www.amazon.de/Schreib-Guide-Geschichte-Wolfgang-Schmale/dp/3205990382) gelernt. Hier (http://www.arbeitschreiben.de/kap8b.htm) wirds auch erklärt.)
Dann hab ich mir Citavi angeschafft. Da kann man auch Zitate sammeln, mit einer Kernaussage versehen und ordnen. Ich hab sie gleich nach meinem provisorischen Inhaltsverzeichnis geordnet.
Ich persönlich könnte nicht nur mit Postit-Zettelchen arbeiten, das wär mir zu unstrukturiert. Vor allem kann ich ja auch nicht immer mit Leuchtstift arbeiten, weils oft Bibliotheksbücher sind.

Allerdings tendiere ich schon dazu, sehr viel aufzuschreiben. Wobei ich vieles dann direkt in meine Arbeit übernehmen kann. Aber den Vorschlag von Wolfsberger erstmal nur ein Cluster zu machen und dann das Exzerpt ohne den Text, nur aus dem Kopf, zu schreiben find ich noch gut.

sunflower_25
18.06.2008, 08:52
Ich empfehl auch nochmal Citavi. Hier (http://www.citavi.com/de/loesungen/studium.html) gibts das kostenlos zum Downloaden, ist aber alles wie in der Vollversion, der einzige Unterschied ist, dass man nur 100 Titel in einem Projekt speichern kann, man kann aber auch mehrere Projekte anlegen. Und es lohnt sich, dazu auch mal auf der Bibliotheksseite der eigenen Uni nachzuschaun, bei uns konnte man mit der Unimailadresse umsonst die Vollversion bekommen.
Mir hat Citavi vor allem dabei geholfen, die Texte gleich nach Themen zu ordnen.

Inaktiver User
18.06.2008, 09:59
Ich hab auch die Vollversion runtergeladen. Hab entdeckt, dass meine Uni da dabei ist. *freu*

raposinha
18.06.2008, 11:46
Citavi nutz ich auch, aber hauptsächlich zum Literaturverzeichnis erstellen. Habt ihr dann pro Kapitel ein neues Projekt oder wie sortiert ihr? Ich blick das alles noch nicht so recht... :durchgeknallt:

Inaktiver User
18.06.2008, 12:04
Wie exzerpiert man eigentlich "gut"?? Ich mache das bisher bei Hausarbeiten nämlich auch nicht... Ich klebe nur meine Bücher mit kleinen Post-its voll, damit ich mich besser orientieren kann und ehrlich gesagt lesen und schreibe ich (nach einem recht groben Überblick) auch ziemlich gleichzeitig. Ich hab das Gefühl, dass ich das irgendwie ändern muss, aber ich weiß nicht recht wie? Fragen für die einzelnen Kapitel formulier ich mir aber schon... Habt ihr Tips?

wie gesagt, bei hausarbeiten hab ich eigtl. auch nie exzerpiert... bei dem umfang der arbeiten (die längste hatte um die 35 seiten, glaube ich) war das einfach nicht nötig.
jetzt bei der DA ging es aber einfach nicht mehr anders.
das exzerpieren hab ich denkbar einfach gestaltet: ein neues word-dokument erstellt und dann zu jedem gelesenen titel (buch) in stichpunkten wesentliches inhaltliches oder besonders bemerkenswertes - inkl. besonders geeigneter zitate - aufgeschrieben bzw. rausgeschrieben, inklusive entsprechender seitenverweise natürlich.
im ausdruck selbst hab ich dann nochmal mit textmarker gearbeitet, um besser den überblick zu behalten. (übergreifende themenblöcke farbig gekennzeichnet, etc...)

könnte mir aber gut vorstellen, dass ein literaturverwaltungsprogramm wie citavi da durchaus auch gute dienste leistet. ich hab mir (für die DA) leider nicht die zeit genommen, mich da einzuarbeiten... falls je nochmal eine umfangreichere schriftliche arbeit anstehen sollte, würde ich mir das schon überlegen.

Inaktiver User
18.06.2008, 12:17
@raposinha: Nein ich hab nur 1 Projekt pro Arbeit. Für Seminararbeiten ist das ja kein Problem, bei Abschlussarbeiten ist es praktisch, wenn man die Vollversion hat, weil man ev. mehr als 100 Titel hat.

Unter Wissensanordnung kannst du Kategorien (und Unterkategorien) machen. Da nehm ich einfach die Kapitelüberschriften. Dann kann man jedes Zitat einer (oder mehreren) Kategorien zuordenen. Super praktisch!

Lies mal die Kurzanleitung.

camel
18.06.2008, 12:28
oh, danke für eure ausführlichen antworten! :rose2:

ich hab bei seminararbeiten immer bei dem kapitel begonnen, bei dem ich mir am sichersten war, und das war eben nicht immer das erste.
nur jetzt hab ich mir eingebildet, der reihe nach schreiben zu müssen... ich werde wohl jetzt das letzte theoriekapitel schreiben, dann bin ich auch beruhigter, wenn ich was abhaken kann. und überarbeitet/abgestimmt kann es ja dann immer noch werden.

raposinha
18.06.2008, 15:14
Super! Danke euch allen!!! Werde mich mal bei Citavi näher einarbeiten... ach, und sowieso wird meine BA-Arbeit ja auch kaum länger als 35 Seiten... ein Klacks eigentlich ;-)

Euch noch einen erfolgreichen, sonnigen Tag. Ich geh jetzt mal in die Uni, dann sporteln und dann schon wieder zur nächsten Abschiedsparty. Abschiede sind sooo schrecklich *leisewein*

sunflower_25
18.06.2008, 17:53
ich hab bei seminararbeiten immer bei dem kapitel begonnen, bei dem ich mir am sichersten war, und das war eben nicht immer das erste.
nur jetzt hab ich mir eingebildet, der reihe nach schreiben zu müssen... ich werde wohl jetzt das letzte theoriekapitel schreiben, dann bin ich auch beruhigter, wenn ich was abhaken kann. und überarbeitet/abgestimmt kann es ja dann immer noch werden.

So mach ich das ja auch jetzt, möchte einfach mal schon irgendwas fertig haben und da bieten sich die leichten Kapitel ja an. Überarbeitet wird es dann alles nochmal, wenn ein Überkapitel komplett ist, dann kann man auch hinsichtlich der Logik usw. nochmal gucken.

Ich hab Feierabend für heute, morgen gehts dann weiter!

irgendwie
18.06.2008, 18:07
Ich exzerpiere meine Sekundärliteratur handschriftlich auf normale karierte Din A4-Blätter und schreibe einfach die wichtigsten Stichpunkte auf, auf den Rand kommt dann die Seitenzahl. Ich mach das so, weil ich so erstens mal ein paar Tage nicht am PC arbeite und meine armen Handgelenke schone (bin da sehr empfindlich) und weil ich zweitens zumindest zuhause viel besser arbeiten kann, wenn kein PC oder gar Internet an ist.
Meine Archivexzerpte mache ich aber am Laptop direkt vor Ort im Archiv, da schreibe ich aber meistens die interessanten Passagen direkt ab und paraphrasiere nicht, auch wenn ich das meiste wohl kaum direkt zitieren werde. Aber irgendwie bin ich so froh, wenn ich den Inhalt entziffert habe, dass ich ihn nicht auch noch paraphrasieren will, weil mal schnell eben nachlesen ist nicht so einfach...

Citavi habe ich mir mal angeschaut und fands ganz gut, aber da ich meine Arbeit in Anbindung an ein Projekt schreibe, muss ich mit deren Software arbeiten, damit sie was von meiner Arbeit haben (und ich profitiere ja auch davon) und es wäre irgendwie blödsinnig alles doppelt zu haben. Ich finde das bei Citavi aber gerade mit den Zitaten und Aufgaben sehr gut...

Arbeitet ihr eigentlich zuhause oder in der Bibliothek? Ich merke, dass ich jetzt im Archiv sehr konzentriert arbeite, viel besser als zuhause und es mir auch gut tut, die Zeit zuhause bewusst als Freizeit zu sehen. Der große Nachteil ist aber, dass ich jeden Abend Kopfweh habe, weil ich tagsüber zu wenig trinke, die Luft schlecht und stickig ist und so Dinge halt, mein Körper mag keine Bibliotheken :durchgeknallt: Und ich will auch nicht wirklich jede halbe Stunde rausrennen um was zu trinken bzw. dafür müsste ich mir wohl einen Wecker stellen oder so.

Übernächste Woche habe ich schon meinen Vortrag und ich bin noch längst nicht so weit wie ich wollte, glaube aber das einfach durch die Komplexität der Archivalien halbwegs rechtfertigen zu können, so dass eine Verlängerung okay sein sollte *hoff* Von der Sekundärliteratur habe ich leider auch noch gar keinen Plan, da sollte ich auch noch ein paar Dinge anschauen, das geht nur dann leider von meiner Archivzeit ab...

sunflower_25
18.06.2008, 18:11
Arbeitet ihr eigentlich zuhause oder in der Bibliothek? Ich merke, dass ich jetzt im Archiv sehr konzentriert arbeite, viel besser als zuhause und es mir auch gut tut, die Zeit zuhause bewusst als Freizeit zu sehen. Der große Nachteil ist aber, dass ich jeden Abend Kopfweh habe, weil ich tagsüber zu wenig trinke, die Luft schlecht und stickig ist und so Dinge halt, mein Körper mag keine Bibliotheken :durchgeknallt: Und ich will auch nicht wirklich jede halbe Stunde rausrennen um was zu trinken bzw. dafür müsste ich mir wohl einen Wecker stellen oder so.


Ich hab ja oben schon geschrieben, dass ich jetzt auch in der Bib schreibe, einfach weil ich da länger am Stück konzentrierter bin. Und ich seh dann die Zeit abends zu Hause auch als Freizeit an und mach nix mehr. Aber mir gehts da wie dir, ich hab abends dann auch oft Kopfweh, befürchte es ist ne Mischung aus zu wenig trinken und Augen anstrengen am PC. Bei uns darf man aber was zu trinken mit in die Bib nehmen, geht das bei euch nicht?

irgendwie
18.06.2008, 18:27
Nein, das geht nicht mal in der Uni-Bibliothek und dass sie es im Archiv nicht machen, wo man die alten Handschriften, die ja Unikate sind, vor sich liegen hat, verstehe ich sogar sehr gut!!

Das einzige wo ich was trinken kann, ist in dem Kellerloch, wo einige meiner Akten in einem Privatarchiv lagern, da kümmert sich keiner drum, was meine Kollegin und ich da tun :D Nur da kümmert sich leider auch keiner um die Akten.

Ich hol mir jetzt doch mal ne Kopfwehtablette...

Inaktiver User
18.06.2008, 19:32
Ich hab ja oben schon geschrieben, dass ich jetzt auch in der Bib schreibe, einfach weil ich da länger am Stück konzentrierter bin. Und ich seh dann die Zeit abends zu Hause auch als Freizeit an und mach nix mehr. Aber mir gehts da wie dir, ich hab abends dann auch oft Kopfweh, befürchte es ist ne Mischung aus zu wenig trinken und Augen anstrengen am PC. Bei uns darf man aber was zu trinken mit in die Bib nehmen, geht das bei euch nicht?

ich hatte mir ursprünglich für meine DA-zeit einen arbeitsplatz in der bib reservieren lassen, habe diesen dann aber doch auf letzte minute wieder abgegeben.
in der bibliothek arbeiten ist einfach auch nicht so meins... der ablenkungsfaktor ist relativ hoch (weil ich nach fast 6 jahren studium hier einfach so viele kenne, dass ich ständig irgendwo gegrüßt werde und dann zum schwatzen stehenbleibe). essen + trinken darf ich dort nur an einem der tischchen im eingangsbereich.
und meine hauptarbeitszeiten (spätabends/nachts) und die bib-öffnungszeiten vertragen sich auch nicht so wirklich. ;D
ich mag mir einfach beim arbeiten zwischendrin mal eben schnell nen kaffee oder nen apfel oder ein stück schoki holen und damit dann weiterarbeiten können... und das geht dann dort nicht. genausowenig wie "mal eben 10 minuten aufs sofa hauen und dann gestärkt weiterarbeiten."

arbeiten zu hause allein hat aber auch seine nachteile... ich bin froh, wenn die DA-zeit rum ist.

Inaktiver User
19.06.2008, 03:08
Ich arbeite prinzipiell nicht zu Hause. Ich wohne noch bei meinen Eltern und hätte in meinem Zimmer nicht genügende Ruhe. Ausserdem würde ich vereinsamen. Früher bin ich immer in die Bib. Da darf man zwar nichts trinken, ich kannte aber immer Leute da, mit denen man seinen Pausen verbringen kann und Essensmöglichkeiten gibts auch rundherum. Es gibt noch andere Bibliotheken, aber die war meine liebste. Da hatte ich auch ein Garderobenschränkchen, wo ich meine Bücher lassen konnte, aber keinen fixen Arbeitsplatz. Für Seminararbeiten war das ok, aber für die Abschlussarbeit eher mühsam, da die Bücher nicht alle ins Schränkchen passen.

Jetzt bin ich in einem Arbeitsraum für uns Geschichtsstudenten. Offiziell darf man da keine Plätze reservieren, inoffiziell sind es die Arbeitsplätze für die, die an der Abschlussarbeit oder an den Abschlussprüfungen sind. Es gibt Tische und Regale, wo man seine Sachen lassen kann. Man darf trinken und essen, es hat einen Wasserkocher und die Mensa ist nicht weit. Ausserdem hab ich da jetzt auch ein Schliessfach. Und ein paar Studienkollegen mit denen man mal einen Kaffee trinken gehen kann.

Momentan arbeite ich ja gerade in der Wohnung meines Freundes. Er ist den ganzen Tag am Arbeiten und ich hab sie für mich. Das funktioniert auch recht gut, auf die Dauer wäre es aber nichts, ich würd mich zu einsam fühlen.

Inaktiver User
19.06.2008, 03:26
Momentan arbeite ich ja gerade in der Wohnung meines Freundes. Er ist den ganzen Tag am Arbeiten und ich hab sie für mich. Das funktioniert auch recht gut, auf die Dauer wäre es aber nichts, ich würd mich zu einsam fühlen.

tja, das ist ja eben genau der punkt... ich hab mich auch phasenweise sehr abgeschnitten gefühlt (bzw. tue das immer noch, bin ja jetzt in den letzten wochen der arbeit).
bib wäre aber auch keine wirkliche alternative für mich gewesen, in dem fall.
ich bin einfach nur erstmal froh, wenn die zeit vorbei ist.. und so lange muss ich halt aufpassen, dass mir die decke nicht gar zu sehr auf den kopf fällt. :/

Inaktiver User
19.06.2008, 04:59
Schreibort mal wechseln? Sich ein bestimmtes Kapitel vornehmen. Die entsprechenden Exzerpte oder Texte, Laptop, usw. einpacken und in ein Café, einen Park, o.ä. gehen.

Empfiehlt Wolfsberger.

Inaktiver User
19.06.2008, 05:24
Schreibort mal wechseln? Sich ein bestimmtes Kapitel vornehmen. Die entsprechenden Exzerpte oder Texte, Laptop, usw. einpacken und in ein Café, einen Park, o.ä. gehen.

Empfiehlt Wolfsberger.

... daran hatte ich auch gedacht, aber ich fürchte, im café/park etc. hätte ich nicht die nötige konzentration. dazu reicht mein laptop-akku auch gerade mal 45 minuten (maximal)... und wenn einem dann draußen noch die ganzen kopien wegflattern oder die sonne blendet, ist das bestimmt auch sehr förderlich für die konzentration. ;)

Inaktiver User
19.06.2008, 05:39
Geht mir ähnlich, aber vielleicht wärs mal ein Versuch wert.

raposinha
19.06.2008, 12:05
Ich arbeite eigentlich immer zuhause. Da kann ich mich morgens erstmal im Schlafanzug hinsetzen und eben zwischendurch kaffee kochen gehen etc. und ich mag auch nicht meine ganzen bücher und laptop soviel rumtragen... ich bin ja nur im erasmussemester hier, da hab ich natürlich keinen festen arbeitsplatz. einmal hab ich in der uni gearbeitet, was allerdings super war. hab mich in den gang gesetzt... allerdings wars da natürlich recht laut. habe musik gehört, weil mich das weniger ablenkt als dauernd wechselnde stimmen, aber auf dauer ist das natürlic auch nichts.
eigentlich ist es so, dass ich an guten tagen überall konzentriert arbeiten kann und an schlechten nirgends... :D

Inaktiver User
19.06.2008, 12:15
Bei mir ist es schon so, dass ich in der Bib oder an meinem Arbeitsplatz an der Uni am besten arbeite. Dort bin ich halt wirklich am wenigsten abgelenkt. Dort ist es eigentlich nur das Internet, das manchmal dazwischen funkt.

Hier in Singapore gehts auch, weil mich hier das Fernsehprogramm nicht interessiert, ich keine Zeitung, keine Zeitschriften, keine spannenden Bücher, keine Freunde, keine Familie, usw. hier hab. Nur einen Pool (zum Glück sind da meist nervtötende Kinder drin!), tausend Shoppinggelegenheiten und leckeres Essen.
Aber meine Arbeitsmoral ist bis jetzt sehr gut.

Inaktiver User
19.06.2008, 12:19
Ich hab übrigens heute einen Text nach dem System von Wolfsberger exzerpiert.

Erst hab ich den Text überfolgen und Fragen gestellt. Darauf habe ich ohne den Text ein Cluster entworfen, mit Stichworten und/oder Fragen. Dann hab ich den Text gelesen und gleichzeitg Stichworte ins Cluster eingetragen. (Mit Seitenzahlen)

(Diesen Teil hab ich übrigens am Pool gemacht, als ich fertig war, erschien gerade eine Horde dicker chinesischer Kinder, die laut und spritzden plantschten...)

Dann hab ich mit Citavi die Exzerpte gemacht. Und zwar ohne den Text, nur mit dm Cluster. Ging ziemlich gut und vor allem schnell, weil ich so wirklich nur das wichtigste aufschreiben konnte.

Inaktiver User
19.06.2008, 12:20
Aber meine Arbeitsmoral ist bis jetzt sehr gut.

ich finde, das ist schon fast das wichtigste bei der ganzen sache... schreiben ohne motivation kann so unglaublich zäh sein.

wirklich konzentriert arbeiten in lärmiger/wuseliger umgebung könnte ich wohl auch nicht, bzw. nur schlecht. bewundere immer so etwas die leute, die das können - ich nicht. ;)

und kindergeschrei gibt es hier auch. aber wenn man das fenster zumacht, ist es - gottseidank - in der regel meist ruhig. :mrnerd: :D

camel
19.06.2008, 12:35
ich arbeite von zu hause aus, aber es gibt schon sehr viele dinge, die mich ablenken. einmal kaffeekochen hier, wäschewaschen da, einkaufen gehen, usw.... da ich ja in athen bin, wüsste ich leider auch gar nicht, wo ich außerhalb hingehen könnte. unibibliothek (die einzige, die ich von erasmus-zeiten her kenne) fällt flach, weil die am anderen ende der stadt ist und ich ohne griechischen studiausweis wohl auch gar nicht hineinkäme....

ich hab zwar anfangs exzerpte geschrieben- handschriftlich oder auch am laptop, aber irgendwie verwende ich die jetzt gar nicht, "vertrau" ihnen so zu sagen nicht, und überfliege lieber noch mal den ursprünglichen text. das ist zwar blöd, aber ähm, ja...
ich bin einfach viel zu unsystematisch... das hat bei seminararbeiten noch funktioniert, aber jetzt...

Inaktiver User
19.06.2008, 13:12
@camel: Ich find, es ist aber schon ein Unterschied, ob man erst Exzerpte liest und diese dann nochmals überprüft oder ob man gar nichts aufgeschrieben hat, nicht? Ich find irgendwelche Zusammenfassungen, Stichwortlisten, o.ä. müssen schon sein.

Zum Weg bis zur Bib/Arbeitsplatz an der Uni: ich wohn ausserhalb der Stadt auf dem Land und hab ca. 1 h Weg von Tür zu Tür. Find das aber in Ordnung. Aber ich bin wohl daran gewöhnt. Das ist dann meine Zeit um Zeitung zu lesen.

Wenn ich eine eigene Wohnung hätte, würd ich mich wohl von Haushaltskram ablenken lassen. Da räumt man plötzlich gern auf und entdeckt hundert spannende Dinge. Hier in Singapore muss ich zum Glück keinen Haushalt machen, da kommen sie jeden Tag vorbei und putzen. Nur waschen muss er selber.

irgendwie
19.06.2008, 17:29
Bei mir ist ein Nachteil am Zuhause arbeiten ähnlich wie bei Briseis: ich wohne hier nicht allein, sondern mit Freund und der schreibt auch gerade seine MA. Und dann kommt er (oder ich) ständig an und fragt, ob ich auch einen Kaffee will, wann wir Mittag essen sollen etc.
Einmal haben wir uns feste Zeiten gesetzt, wann wir zusammen Pause machen, das hat ganz gut geklappt. Wenn ich mit der Archivarbeit fertig bin, ist das wohl auch der einzige Weg, in die Bib gehe ich wohl eher doch nicht. Glücklicherweise haben wir wenigstens jeder den Schreibtisch in einem anderen Zimmer.

sunflower_25
19.06.2008, 17:48
Ich wohn ja auch zusammen mit meinem Freund und das ist auch echt nen großer Ablenkungsfaktor. Er hat auch ne ganz andere Arbeitsmoral und macht dadurch tagelang auch einfach mal nix. Und dann sitz ich immer im Schlafzimmer und weiß ganz genau, dass er nebenan am gammeln ist. Das demotiviert mich dann total. Außerdem kommt er dann immer ständig rein, weil ihm langweilig ist. ;) Und dann noch das Einkaufen, Haushalt, usw. Jetzt machen wir das so, dass er nen großen Teil davon macht, während ich in der Bib bin (er hat generell grade weniger zu tun als ich). Das ist ganz angenehm, weil ich dann abends auch richtig frei habe.

camel, ich verwende meine wenigen Sachen, die ich rausgeschrieben habe, auch nicht wirklich und zwar aus dem gleichen Grund wie du: ich guck einfach lieber nochmal in die Originalquelle. Aber ich finde Briseis hat recht, es macht schon nen Unterschied, wenn man sich vorher schonmal intensiv mit dem Text beschäftigt hat (und das macht man ja beim rausschreiben), als wenn man ihn dann das erste Mal sehen würde. Und im Endeffekt arbeitet ja auch einfach jeder anders, wenn es uns so besser liegt, warum dann anders machen?

Inaktiver User
19.06.2008, 20:30
ich arbeite von zu hause aus, aber es gibt schon sehr viele dinge, die mich ablenken. einmal kaffeekochen hier, wäschewaschen da, einkaufen gehen, usw....

naja.. aber die haushaltsdinge müsstest du doch so oder so erledigen, unabhängig davon, ob du nun zu hause oder in der bib arbeitest? ;)
es gab auch tage, an denen ich über dinge wie einkaufen, wäsche waschen etc. sehr geschimpft habe (weil einfach auch zeitaufwendig)... aber letzten endes tut es auchmal gut, für wenigstens kurze zeit mal "abgelenkt" zu sein und mal was anderes zu sehen.


ich hab zwar anfangs exzerpte geschrieben- handschriftlich oder auch am laptop, aber irgendwie verwende ich die jetzt gar nicht, "vertrau" ihnen so zu sagen nicht, und überfliege lieber noch mal den ursprünglichen text. das ist zwar blöd, aber ähm, ja...
ich bin einfach viel zu unsystematisch... das hat bei seminararbeiten noch funktioniert, aber jetzt...

ich hätte ohne meine exzerpte teilweise kaum arbeiten können.. hätte da völlig den überblick verloren, was eigentlich wo in der sekundärliteratur zu finden ist. aber wenn du auch so gut klarkommst, dann ist das ja auch völlig o.k.

Inaktiver User
20.06.2008, 03:00
Ich denke, wenn man daheim lernt/schreibt, dann muss man einfach ganz klar Grenzen setzten. Heilige ruhige Stunden zum schreiben festlegen, Pausen einplanen, usw.

Für mich war das fast unmöglich, weil immer irgendjemand zu Hause ist, der einem dreingefunkt hat und nicht mal mit böser Absicht.

Und wenn ich in der Bib oder sonst wo auswärts lerne, dann kann ich abends wie von der Arbeit nach Hause gehen und brauch nichts mehr für die Abschlussarbeit zu tun, sondern hab wirklich Feierabend.

Liv
20.06.2008, 11:02
Ich kann auch absolut nicht daheim arbeiten, werde bald noch ein Essay für das Didaktikzertifikat schreiben müssen (sag mal Briseis ist das bei euch so ne Wischiwschi Scheisse, das MASHE und co?) und werde mich dazu wohl wieder in die Bibi bewegen.

Was mich zu Hause ablenkt sind weniger andere Personen, als Internet, Fernseher usw. Ich fang dann auch ganz gerne mal an Putzen und aufräumen und so :D

Und ich finds auch sehr schön, wenn Arbeitsplatz und zu Hause getrennt sind, dass Zu Hause wirklich eine Arbeitsfreie Zone ist quasi

Inaktiver User
20.06.2008, 11:30
(sag mal Briseis ist das bei euch so ne Wischiwschi Scheisse, das MASHE und co?)

:D Der allgemein-didaktische Teil ist schon ziemlich scheisse, ja. Wischiwaschi triffts genau. Viel Blabla, nichts handfestes. Und dann viele bescheuerte Leute, die auch Lehrer werden wollen. (Will ich eigentlich wirklich Lehrerin werden?)
Fachdidaktik geht noch. Ich hab momentan eh überhaupt keinen Bock auf das Zeugs. Sollte im September noch meine ersten 4 richtigen Lektionen halten und hab gar keine Lust darauf.

Machst Du's auf ein Fach? Ihr könnt doch noch Bio oder so aufwerten, oder? (Meine Schwester studiert eben jetzt auch Sport- und Bewegungswissenschaften.)


Und ich finds auch sehr schön, wenn Arbeitsplatz und zu Hause getrennt sind, dass Zu Hause wirklich eine Arbeitsfreie Zone ist quasi

DAS find ich auch ganz wichtig.

Liv
20.06.2008, 11:46
Bei uns war auch die Fachdida fürn Arsch, die allgemeine Dida sowieso...Ich mach momentan nur Bewegungswissenschaften, evt nehm ich später noch Bio dazu, ja. Aber ich werd wahrscheinlich eh nie Lehrerin, es wäre aber ne Alternative, falls ich sonst nichts finde.
Wie weit ist denn deine Schwester?

Inaktiver User
20.06.2008, 12:32
Sie musste das erste Jahr wiederholen und kommt jetzt ins dritte Semester.

Liv
20.06.2008, 13:00
Uhm ja im ersten Jahr bleiben einige hängen...aber ich glaube sie ist dann schon nach neuem Reglement und es fallen für sie einige ätzende und sauschwere Fächer weg, die wir noch machen mussten...;)

camel
20.06.2008, 13:01
zu den exzerpten noch mal:
ich hab schon schlagworte rausgeschrieben, mach anmerkungen am rand, unterstreiche, aber richtig ausformulieren tu ich nichts, eben weil ichs dann ja eh nicht verwende.

ich bin so wie waldhörnchen eher nachtaktiv, habe aber versucht, mich zu einem "normalen" arbeitsrhythmus zu zwingen, sprich untertags arbeiten, abends feierabend. funktioniert nicht wirklich, und so etwas ist für die allerletzte arbeit wohl auch ohnehin ein nutzloses unterfangen. abends hab ich irgendwie selbst mehr die ruhe zum schreiben...

Inaktiver User
20.06.2008, 13:11
ich bin so wie waldhörnchen eher nachtaktiv, habe aber versucht, mich zu einem "normalen" arbeitsrhythmus zu zwingen, sprich untertags arbeiten, abends feierabend. funktioniert nicht wirklich, und so etwas ist für die allerletzte arbeit wohl auch ohnehin ein nutzloses unterfangen. abends hab ich irgendwie selbst mehr die ruhe zum schreiben...

geht mir hundertpro genauso... abends/nachts hab ich einfach die beste konzentration zum arbeiten. es frage mich keiner, warum das so ist... bisherige versuche, sich einen anderen rhythmus anzugewöhnen, waren auch nicht so wirklich erfolgreich.

Mira00
22.06.2008, 19:07
Habe nochmal eine Frage: Wie lang kann denn die Zusammenfassung der Arbeit im Schlussteil sein? Bei mir werden es wohl etwa drei Seiten, ist das zu lang? Werde dann wohl noch zwei Seiten zur Theorie usw. schreiben, das wären also insgesamt fünf Seiten. Von der Seitenzahl her habe ich kein Problem, frage mich nur gerade, wie lang der Anteil der Zusammenfassung sein darf...

Inaktiver User
22.06.2008, 21:12
Habe nochmal eine Frage: Wie lang kann denn die Zusammenfassung der Arbeit im Schlussteil sein? Bei mir werden es wohl etwa drei Seiten, ist das zu lang? Werde dann wohl noch zwei Seiten zur Theorie usw. schreiben, das wären also insgesamt fünf Seiten. Von der Seitenzahl her habe ich kein Problem, frage mich nur gerade, wie lang der Anteil der Zusammenfassung sein darf...

wie lang ist denn die übrige arbeit? ich denke, das muss man immer im verhältnis sehen. ich hab das bisher immer nach gefühl gemacht, und lag damit dann auch meist richtig, bzw. im "o.k.-bereich".
aber 5 seiten finde ich für eine längere arbeit (so ab etwa 40 seiten aufwärts) als abschließende zusammenfassung/kommentierung völlig o.k. so furchtbar streng würde ich das auch nicht sehen.

ich hab etwas über 100 seiten geschrieben und werde, denke ich, am ende dann bei so etwa 7 seiten abschließendem kommentar/zusammenfassung landen.

jetzt nochmal eine frage von mir selbst (an alle schreiberInnen ;)):

ich hab auch ein problem mit dem schlussteil... und zwar die tatsache, dass sich hier manche formulierung aus der vorherigen arbeit 1:1 wiederholt und das ganze damit passagenweise wie abgeschrieben wirkt. ich versuche schon, so gut es geht umzuformulieren, aber an manchen stellen ist das einfach schwierig.
:durchgeknallt:
ging/geht das wem von euch auch so? wie habt ihr das gelöst?

Mira00
23.06.2008, 00:13
Also die Arbeit ist insgesamt 60 Seiten lang... drei bis vier Seiten davon werden wohl Zusammenfassung im Fazit und der Rest Theorie usw.

Ach und das Problem mit dem abgeschrieben wirken habe ich auch, momentan geht es aber noch.... bei mir war das Problem auch, dass ich ein Zwischenfazit habe und jetzt im ersten Teil der Zusammenfassung teilweise das Zwischenfazit wiederholt habe. Allerdings habe ich jetzt irgendwie die Zusammenfassung im Fazit länger geschrieben (doppelt so lang) und v.a. beim Schreiben des Fazits nicht zu oft in das Zwischenfazit gekuckt, sondern mich am ursprünglichen Text orientiert, bzw. versucht das meiste aus dem Kopf zu machen. Ging eigentlich dann doch ganz gut... ansonsten hilft eben nur umformulieren und v.a. einfach länger oder kürzer schreiben, als du es in der ursprünglichen Formulierung geschrieben hast.

Inaktiver User
23.06.2008, 00:49
Also die Arbeit ist insgesamt 60 Seiten lang... drei bis vier Seiten davon werden wohl Zusammenfassung im Fazit und der Rest Theorie usw.

ich denke, das müsste völlig o.k. sein... bzw. völlig im rahmen des normalen.


Ach und das Problem mit dem abgeschrieben wirken habe ich auch, momentan geht es aber noch.... bei mir war das Problem auch, dass ich ein Zwischenfazit habe und jetzt im ersten Teil der Zusammenfassung teilweise das Zwischenfazit wiederholt habe.

bingo... same here. naja. ich lass den schluss wohl erst nochmal liegen und schau ihn in paar tagen nochmal an. vielleicht hab ich dann noch etwas mehr abstand.
einen teil der einleitung muss ich nämlich auch noch schreiben. :/

strahleaugen
25.06.2008, 16:45
ich habe heute meine note erfahren - eine 2,0 :D
bei dem dozenten ist das gold wert, er ist so anspruchsvoll, dass er eher eine note schlechter gibt als andere, was man so hört.
ich bin rundum zufrieden :lof:

sunflower_25
25.06.2008, 17:34
Glückwunsch! :jubel: Und schön, dass du zufrieden bist. So Noten muss man echt auch immer relativ betrachten, bei uns war es früher kein Problem ne 1er Note zu bekommen, der neue Prof jetzt ist da dann doch anspruchsvoller und ich denke, da kann man mit ner 2,0 auch durchaus zufrieden sein. Dann feier mal schön heute!

Ich war die ganze letzte Woche und auch diese Woche bisher ziemlich fleißig. Mein erstes Kapitel steht soweit, ich hab überall was stehen. Klar, das wird noch überarbeitet werden und eventuell muss ich auch noch ergänzen und streichen, aber es beruhigt irgendwie, das zumindest ein Teil der Arbeit schonmal weitgehend steht. 15 Seiten hab ich da jetzt.
Jetzt muss ich mir aber dringend Gedanken über den praktischen Teil machen und mir fällt einfach nichts ein. Das ist ziemlich ätzend grade. :durchgeknallt:

Wie siehts bei den anderen hier aus, die noch schreiben?

Inaktiver User
25.06.2008, 17:41
Glückwunsch! :jubel: Und schön, dass du zufrieden bist. So Noten muss man echt auch immer relativ betrachten, bei uns war es früher kein Problem ne 1er Note zu bekommen, der neue Prof jetzt ist da dann doch anspruchsvoller und ich denke, da kann man mit ner 2,0 auch durchaus zufrieden sein. Dann feier mal schön heute!

Ich war die ganze letzte Woche und auch diese Woche bisher ziemlich fleißig. Mein erstes Kapitel steht soweit, ich hab überall was stehen. Klar, das wird noch überarbeitet werden und eventuell muss ich auch noch ergänzen und streichen, aber es beruhigt irgendwie, das zumindest ein Teil der Arbeit schonmal weitgehend steht. 15 Seiten hab ich da jetzt.
Jetzt muss ich mir aber dringend Gedanken über den praktischen Teil machen und mir fällt einfach nichts ein. Das ist ziemlich ätzend grade. :durchgeknallt:

Wie siehts bei den anderen hier aus, die noch schreiben?

na siehst du, da steht doch wenigstens schonmal ein teil. glückwunsch. ;)

hier geht es ziemlich unglaublich langsam vorwärts... bin jetzt bei etwa 100 seiten, habe den schluss fast fertig, bin aber noch unzufrieden mit der einleitung und muss diese nochmal um- bzw. neu ausformulieren. kapitel-übergänge müssen noch geschrieben werden... formatierungstechnischer kleinkram muss noch erledigt werden, und solche sachen. hab noch etwa 3 wochen zeit (etwas mehr)... man sollte eigentlich denken, dass der endspurt jetzt leicht fällt, aber ich muss mich schon sehr treten.
und zufrieden mit dem, was ich produziert habe, bin ich auch nicht so wirklich. und wenn ich das anspruchsdenken meines profs so betrachte... huh.

naja.
strahleaugen:
herzlichen glückwunsch auch zur guten note. :magie:

Inaktiver User
26.06.2008, 11:43
@Strahleaugen: Von mir auch: GLÜCKWUNSCH!!!

Ich bin in diesen zwei Wochen in Singapore auch ein Stückchen vorwärts gekommen. Hab etwa 17 Seiten geschrieben, nur Rohtext, also wirklich einfach mal geschrieben, was mir in den Sinn kam. Aber es funktioniert ziemlich gut nach der Methode von Wolfsberger. Daneben einen Teil der Quellen überarbeitet. Diese Woche war ich zwar nicht so fleissig, wie in der letzten, denn anfangs Woche waren zwei Freunde von mir zufällig hier. Auf ihrem Weg nach Bali haben sie hier einen Stopover gemacht und es bot sich natürlich an, ihnen die Stadt etwas zu zeigen.

Am Samstag gehts dann für 2 Wochen nach Vietnam und ich werd erst zu Hause wieder an der Abschlussarbeit weiterarbeiten. Vielleicht les ich ein bisschen was für die Prüfungen. Hab mal die Odyssee und die Illias eingepackt. ;)

irgendwie
26.06.2008, 17:08
Ich schreibe ja noch nicht, sitze ja immer noch an meinen Archivalien. Nächste Woche habe ich Vortrag im Kolloquium, bin mal gespannt auf die Fragen dort. Mit meinem Betreuer habe ich heute gesprochen und ich werde jetzt meine Arbeit wegen der vielen Archivarbeit verlängern können und habe jetzt noch bis Ende Oktober Zeit, was mir echt ganz gut Luft gibt.

Im Moment geht's bei mir echt gut voran, ich bin grad ziemlich motiviert und hab heute 4 Aufsätze gelesen *stolz*.


strahleaugen: Herzlichen Glückwunsch zur 2,0!!!

camel
26.06.2008, 18:28
herzlichen glückwunsch, strahleaugen!

ich hab ein e-mail von meinem betreuer bekommen, der sich erkundigt "wie meine aktien stehen"... frag mich grad, ob ich in der antwort drauf einsteigen soll/darf, oder lieber doch nicht....

ansonsten gehts bei mir sehr zäh voran (wars irgendwann schon einmal nicht zäh?). ich sitze seit tagen an einem kapitel, von dem ich mir eigentlich dachte, es gehe relativ schnell zum "runterschreiben"...

Inaktiver User
26.06.2008, 19:13
ansonsten gehts bei mir sehr zäh voran (wars irgendwann schon einmal nicht zäh?). ich sitze seit tagen an einem kapitel, von dem ich mir eigentlich dachte, es gehe relativ schnell zum "runterschreiben"...

die "zäh-phasen" kenne ich (und ich find sie auch furchtbar :/).
naja.
*ganz große tüte motivation schick.

camel
26.06.2008, 21:26
vielen dank! :rose2:

es hat eine gewisse ironie, dass es in meiner arbeit um motivation geht *lach* ;)

Miss60
27.06.2008, 00:36
ich habe heute meine note erfahren - eine 2,0 :D
bei dem dozenten ist das gold wert, er ist so anspruchsvoll, dass er eher eine note schlechter gibt als andere, was man so hört.
ich bin rundum zufrieden :lof:

glückwunsch. das ist ja toll. :)

ich bin auch in den letzten zügen. hab 76 seiten, muss aber noch hier und da korrigieren und einfügen. dann noch alles formatieren ( da grauts mir jetzt schon davor) und am sonntag geh ich zum korrektur lesen.. am mittwoch wirds dann gedruckt und dann hab ichs hoffentlich geschafft.

Inaktiver User
27.06.2008, 16:48
So ich melde mich für 2 Wochen ab. Bin in Vietnam. :)

Ich wünsche euch ein gutes Vorankommen!

Mira00
28.06.2008, 22:11
Juhu, ich habe die Arbeit abgegeben! Bin so froh endlich fertig zu sein, war am Ende doch noch mal relativ streßig... Jetzt warten erstmal die Sommerferien!!!
Wünsche euch auch noch ein gutes Vorankommen!

irgendwie
29.06.2008, 16:14
Glückwunsch zur Abgabe! Und Briseis, dir einen schönen, verdienten Urlaub.

Ich habe meinen Vortrag für Dienstag fast fertig, er ist wohl nur noch etwas lang, aber sonst bin ich recht zufrieden.

sunflower_25
29.06.2008, 16:34
Glückwunsch Mira00 zur Abgabe. Genieß deine freie Zeit! Was steht denn dann danach an bei dir?

Ich muss nächste Woche auch im Kolloqium vortragen, hab grad schonmal die Präsentation grob vorbereitet. Außerdem muss ich diese Woche wohl mal zum Prof, anmelden und Gliederung mal zeigen.

Inaktiver User
29.06.2008, 18:34
Juhu, ich habe die Arbeit abgegeben! Bin so froh endlich fertig zu sein, war am Ende doch noch mal relativ streßig... Jetzt warten erstmal die Sommerferien!!!
Wünsche euch auch noch ein gutes Vorankommen!

glückwunsch auch von hier zur abgabe. :rose2:

irgendwie, sunflower... ihr hattet entsprechende kolloquien? da beneide ich euch ja fast ein bisschen drum... sowas gab/gibt es hier bei uns leider nicht. wir haben kolloquien für mündliche prüfungen (die aber oft auch total überlaufen sind), für schriftliche arbeiten gibt es kein entsprechendes pendant.

Inaktiver User
29.06.2008, 18:35
vielen dank! :rose2:

es hat eine gewisse ironie, dass es in meiner arbeit um motivation geht *lach* ;)

das ist ja dann wirklich passend. ;)

sunflower_25
29.06.2008, 18:51
irgendwie, sunflower... ihr hattet entsprechende kolloquien? da beneide ich euch ja fast ein bisschen drum... sowas gab/gibt es hier bei uns leider nicht. wir haben kolloquien für mündliche prüfungen (die aber oft auch total überlaufen sind), für schriftliche arbeiten gibt es kein entsprechendes pendant.

Ja, bei uns gibt es ein Kolloqium, wo alle Diplomanden des Instituts teilnehmen (unser Institut ist nicht so groß). Da soll man dann regelmäßig über seinen Fortschritt berichten und kann sich austauschen. Leider wars wohl bisher so, dass man da von den anderen eher niedergemacht wird, als das man konstruktive Kritik bekommt. Ich war aber erst einmal da und an dem Termin wurde lediglich was zum wissenschaftlichen Arbeiten gemacht. Von daher weiß ich nicht, wie es dieses Jahr ist.

Inaktiver User
29.06.2008, 22:42
Ja, bei uns gibt es ein Kolloqium, wo alle Diplomanden des Instituts teilnehmen (unser Institut ist nicht so groß). Da soll man dann regelmäßig über seinen Fortschritt berichten und kann sich austauschen. Leider wars wohl bisher so, dass man da von den anderen eher niedergemacht wird, als das man konstruktive Kritik bekommt. Ich war aber erst einmal da und an dem Termin wurde lediglich was zum wissenschaftlichen Arbeiten gemacht. Von daher weiß ich nicht, wie es dieses Jahr ist.

"keine konstruktive kritik" und "jediglich niedergemacht werden" ist natürlich weniger schön... hm. :/
aber ansonsten finde ich diese kolloquien eigentlich so grundsätzlich nicht schlecht... mir hat der fachliche austausch mit anderen während der diplomarbeitsphase zum teil sehr gefehlt. außer meinem prof hatte ich eigentlich niemanden, mit dem ich mal wirklich über das thema hätte reden können... und mein prof ist auch noch so der typ, der sehr viel wert auf selbständiges arbeiten legt und einen mit vielen dingen auch einfach gern allein lässt ("machen sie mal, wie sie meinen, das wird schon."). das kann auch anstrengend sein.

Inaktiver User
30.06.2008, 00:04
nochmal eine frage an die leute hier...
ich bin gerade an der endüberarbeitung der DA, und ich überlege, wie die gestaltung der absätze zu handhaben ist. eigentlich sollte die jeweils erste zeile eines neuen absatzes doch leicht eingerückt werden...? oder wie macht ihr das?
lasst ihr zwischen den absätzen jedesmal ne leerzeile?

bin mir grad etwas unschlüssig... einerseits denke ich, dass "einrücken" augenfreundlicher ist und entspannender zu lesen, andererseits... naja. meinungen?

irgendwie
30.06.2008, 08:41
Zum Kolloquium: Bei uns macht jeder Teilbereich eines Faches sein eigenes Kolloquium, also die Neuere Geschichte hat ein eigenes, die Alte Geschichte hat ein eigenes usw., dann sind es auch nicht so viele Teilnehmer. Es tragen aber bei weitem nicht alle Abschlusskandidaten vor, meistens nur die engagierteren, die noch was vorhaben. :D Insofern ist es schon ein bisschen Schaulaufen vor den ganzen Profs und Mitarbeitern. Der Umgangston ist aber eigentlich ganz angenehm und die Kritik ist eigentlich immer konstruktiv (oder zumindest so gemeint, oft kommen Empfehlungen, dass man noch das und das und das einbauen sollte, dann vergessen die Leute gerne, dass man keine Diss schreibt und nur 100 Seiten Platz hat).
Ich bin mal echt gespannt auf morgen und auf die Fragen, die kommen. Ich kann mich zum Glück aber auch immer mit den Doktoranden, die ich von der Hiwiarbeit kenne, austauschen, das ist auch schon viel wert. Und eine Kommilitonin macht ein sehr ähnliches Thema wie ich (eigentlich das Anschlussthema an meines), wir gehen auch oft zusammen ins Archiv, empfehlen uns gegenseitig Literatur und so.

Zu den Absätzen: Leerzeilen dazwischen würde ich nicht machen, das schluckt soviel Platz, einrücken fände ich aber gut, gerade wenn du lange Absätze hast. Bei kurzen Absätzen ginge es wohl auch ohne Einrücken oder so.

sunflower_25
30.06.2008, 10:02
Ich lass es einfach auf mich zukommen mit dem Kolloqium, vielleicht ist es ja diesmal besser als im letzten Jahr. Die anderen Professoren sitzen übrigens bei uns auch mit drin. Und bei uns muss jeder vortragen.

Zu den Absätzen steht bei uns im Skript zum wissenschaftlichen Arbeiten:

Um das Dokument zu strukturieren können neue Absätze in der ersten Zeile eingerückt werden. Alternativ wird zwischen zwei Absätzen eine Leerzeile gelassen. Der erste
Absatz nach einer Kapitelüberschrift, Abbildung oder Tabelle wird nicht eingerückt. Auch sollte aus
optischen Gründen nie eine Zeile eines Absatzes allein auf einer Seite bleiben oder eine neue Seite
mit der letzten Zeile eines Absatzes beginnen. Neue Hauptkapitel werden immer auf einer neuen
Seite angelegt.

Inaktiver User
30.06.2008, 12:04
Zu den Absätzen steht bei uns im Skript zum wissenschaftlichen Arbeiten:

Um das Dokument zu strukturieren können neue Absätze in der ersten Zeile eingerückt werden. Alternativ wird zwischen zwei Absätzen eine Leerzeile gelassen. Der erste
Absatz nach einer Kapitelüberschrift, Abbildung oder Tabelle wird nicht eingerückt. Auch sollte aus
optischen Gründen nie eine Zeile eines Absatzes allein auf einer Seite bleiben oder eine neue Seite
mit der letzten Zeile eines Absatzes beginnen. Neue Hauptkapitel werden immer auf einer neuen
Seite angelegt.

o.k., danke...
hm. steht da auch, um wieviel konkret ihr einrücken sollt?
wenn ich die automatische tab-voreinstellung nehme, lande ich bei 0,63... ob das so o.k. ist?
und nein, ich denke, leerzeilen werde ich in dem fall wirklich nicht nehmen, die arbeit umfasst schon 105 seiten und muss wirklich nicht noch länger werden.

Inaktiver User
30.06.2008, 12:14
Zum Kolloquium: Bei uns macht jeder Teilbereich eines Faches sein eigenes Kolloquium, also die Neuere Geschichte hat ein eigenes, die Alte Geschichte hat ein eigenes usw., dann sind es auch nicht so viele Teilnehmer. Es tragen aber bei weitem nicht alle Abschlusskandidaten vor, meistens nur die engagierteren, die noch was vorhaben. :D Insofern ist es schon ein bisschen Schaulaufen vor den ganzen Profs und Mitarbeitern. Der Umgangston ist aber eigentlich ganz angenehm und die Kritik ist eigentlich immer konstruktiv (oder zumindest so gemeint, oft kommen Empfehlungen, dass man noch das und das und das einbauen sollte, dann vergessen die Leute gerne, dass man keine Diss schreibt und nur 100 Seiten Platz hat).
Ich bin mal echt gespannt auf morgen und auf die Fragen, die kommen. Ich kann mich zum Glück aber auch immer mit den Doktoranden, die ich von der Hiwiarbeit kenne, austauschen, das ist auch schon viel wert. Und eine Kommilitonin macht ein sehr ähnliches Thema wie ich (eigentlich das Anschlussthema an meines), wir gehen auch oft zusammen ins Archiv, empfehlen uns gegenseitig Literatur und so.

also ich finde, das klingt wirklich toll. ;)
genau dieser fachliche austausch und dieses sich-gegenseitig-tipps-geben haben mir während der DA sehr gefehlt. und mein prof wird leider auch immer ziemlich schnell ungeduldig... dem war/ist es wirklich am liebsten, man stört ihn mit fragen möglichst wenig und arbeitet entsprechende probleme nach möglichkeit selber ab.
und als hiwi hat man natürlich i.d.r. sowieso meist besseren zugang, weil man die leute schon kennt.

sunflower_25
30.06.2008, 13:28
o.k., danke...
hm. steht da auch, um wieviel konkret ihr einrücken sollt?
wenn ich die automatische tab-voreinstellung nehme, lande ich bei 0,63... ob das so o.k. ist?
und nein, ich denke, leerzeilen werde ich in dem fall wirklich nicht nehmen, die arbeit umfasst schon 105 seiten und muss wirklich nicht noch länger werden.

In dem Skript war das als Beispiel gemacht, es sah aus wie die automatische Voreinstellung. Leider ist das jetzt nen pdf-Dokument, kann also nicht genau nachgucken.