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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Praktika- Es klappt einfach nicht!!



Inaktiver User
30.11.2008, 23:12
Habt ihr da auch so Probleme, ein Praktikum für die Semesterferien zu finden?
Meine Bewerbungsunterlagen finden immer alle toll und sie wollen mir zusagen, aber: "Bitte mindestens 3 Monate".

Haben die überhaupt eine Ahnung, wie lang Semesterferien gehen?!
Ich frage mich, wie ich 3 Monate Praktikum machen soll, wenn ich in der ersten Ferienwoche schonmal Klausuren schreibe und danach noch eine Hausarbeit verfassen muss (benötige 3 Wochen dafür), für die ich in meiner Unistadt sein muss. Danach bleiben noch 8 Wochen übrig, mehr geht beim besten Willen nicht.
Ich habe einfach nie 3 Monate reine Ferienzeit :suspekt:

Und ich möchte auch nicht einen Monat von sowieso nur 3.5 Monaten Vorlesungszeit verpassen?!

Dass die Firmen bei Studenten möchten, dass sie länger als 2 Wochen dort ein Praktikum absolvieren, ist klar, aber ich frage mich ernsthaft, wieso es diese festgelegte 3-Monats-Grenze gibt, und zwar kompromisslos.

Wie managt ihr das denn???

Waermflasche
01.12.2008, 00:24
*

Inaktiver User
01.12.2008, 00:28
Aber nicht mal mit erster Uniwoche schwänzen komme ich auf 3 Monate.

Und einen Tag frei bringt mir herzlich wenig, weil ich 7 Klausuren innerhalb einer Woche schreibe und ich mein Praktikum in Berlin machen will, und das ist schlappe 630km von meinem Studienort entfernt, also mit Pendeln ist da nichts ;)

Hier in der Studistadt kann ich auch keins machen, hier gibts überhaupt keinen Betrieb, in den ich könnte. Ist leider eine äh ich sage mal eher provinizielle Kleinstadt mit nichts außen rum.

MissTraeumerlie*
01.12.2008, 13:08
also bei uns war es nie ein problem in der uni dann halt für ein paar wochen zu fehlen. man hat dies vorher mit den betreffenden profs geklärt und bisher hat jeder sein einverständnis bekommen.

Zoor
01.12.2008, 15:52
.

Inaktiver User
01.12.2008, 17:04
Heute schon wieder ne Zusage bekommen und dasselbe Problem -.-
Mein Pflichtpraktikum habe ich schon, aber ich WILL noch eins machen, aber irgendwie ist es echt bescheuert.
Was du gemacht hast Zoor stelle ich mir auch ziemlich hart vor.
Mal sehen, ob ich das vllt. schaffe, im Sommer meine Ferien zu "verlängern", miss MissTräumerlie das meinte... blöd.

+Julie+
02.12.2008, 19:10
hm bei mir hats bisher immer geklappt nur 2 monate n prakiktum zu machen, 1x wars glück weil ich genau die "lücke" zwischen dem alten und dem neuen praktikanten war...
ansonsten vielleicht auch mal anrufen und nachfragen?? oder einfach doch den 1. monat verpassen :( oder falls es zwingend is urlaubssemester nehmen, dann kannst du ja 2 praktika machen

tooth.fairy
02.12.2008, 19:14
wie stellen die sich eigentlich vor, wie man das schaffen soll?
nehmen alle nen semester frei oder wie?

Inaktiver User
02.12.2008, 20:21
wie stellen die sich eigentlich vor, wie man das schaffen soll?
nehmen alle nen semester frei oder wie?

keine ahnung...

urlaubssemester ist keine option für mich wegen kursen, die ich dann verpasse, dann verlängert sich mein studium, ich bekomme kein bafög mehr und und und.
mein pflichtpraktikum habe ich schon, das jetzt ist freiwillig. ich kann mit meinem studium in 2 branchen gehen und in der einen habe ich schon ein 3monatiges gemacht (direkt nach dem abi, da hatte ich die zeit), aber jetzt, seit ich das alles studiere, will ich doch lieber in branche 2 und ich will das halt unbedingt auch in der praxis kennenlernen und denke auch, dass ich später nicht so gute chancen habe, wenn ich in branche 2 noch keinerlei praktische erfahrungen gesammelt habe.

Liara
02.12.2008, 20:28
hm also hab einmal drei monate praktikum gemacht, da hab ich die ersten vier wochen des neuen semesters verpasst, bzw. hab die sachen ausfallen lassen, die gingen und zu anderen bin ich gegangen (der praktikumsbetrieb hat das nicht so eng gesehen), musste die zeit, die ich weg war, dann aber abends nacharbeiten. das war sehr stressig, weil ich ja auch noch uni-sachen machen musste in der zeit und ich fand es ne blöde zeit, aber ein monat geht schon mal. mein zweites praktikum ging nur zwei monate innerhalb der semesterferien, mein drittes sechs monate, da hab ich ein urlaubssemester genommen.

bittersweet
03.12.2008, 15:21
Mir gings auch so. Und ich hatte zusätzlich das Problem, dass ich eben nicht mal einfach so einen Monat Uni ausfallen lassen konnte, weil ich Anwesenheitspflicht hatte und man nach 2 mal fehlen aus dem Kurs flog. Ich hab dann ein Urlaubssemester genommen und 6 Monate Praktikum gemacht.

Kiya
04.12.2008, 21:32
also bei mir hat da keiner Probleme und die machen alle sogar nur 6 Wochen wie in der Prüfungsordenung vorgeschrieben. Ich hab in der ersten Firma der betreffendne Person eine E-mail geschickt und hatte mein Praktikum und so schnell ging es bei fast allen in meinem Studiengang

neonblond
04.12.2008, 23:47
wie stellen die sich eigentlich vor, wie man das schaffen soll?
nehmen alle nen semester frei oder wie?

ja wieso auch nicht? ein gscheites praktikum bringt einem ja wohl wesentlich mehr als mindeststudienzeit. bei mir an der uni ist das ganz normal, während dem semester für ein praktikum wegzugehen. wenn man nur 1-2 monate uni verpasst, kann man sich oft was mit dem professor ausmachen, zb. die klausur vorverlegen oder nach dem praktikum nachmachen.

würde auch jedem raten, sich im zweifelsfall mal ein semester frei zu nehmen und lieber ein längeres oder eben 2 jobs zu machen..

Tigerente99
04.12.2008, 23:53
Wieso musst du für die Hausarbeit in deiner Studienstadt sein?
Ich hab meine dann halt während des Praktikums abends nebenher geschrieben. Ist zwar anstrengend, aber dann kommt man im Sommer auch auf drei Monate.

Zoor
04.12.2008, 23:56
.

neonblond
05.12.2008, 00:51
ja da hast du schon recht, es sollte einem schon fachlich was bringen und natürlich auch vergütet sein, falls das nicht gegeben ist, würde ich eh noch weitersuchen ;)

bittersweet
05.12.2008, 08:29
Andererseits ist da zu überlegen, ob man mit einem halben Jahr früherem Berufseinstieg nicht besser dasteht als mit einem, oftmals ausbeuterischen und vom Lerneffekt her wertlosen, Praktikum. Man weiss leider nicht vorher, was für ein Praktikum man bekommt.

Naja, ohne Praktika ist es halt generell sehr schwer mit Berufseinstieg. Die Zeit sollte man auf jeden Fall investieren.

Zoor
06.12.2008, 00:18
.

bittersweet
06.12.2008, 09:01
Bei meinen Vorstellungsgesprächen gings hauptsächlich um meine Praktika, mein Studium hat da kaum jemanden interessiert, das hat ja jeder, der eingeladen wird.

das hotel
06.12.2008, 13:42
Ich kenn einige, die nach dem Studium auch ohne Praktikum Arbeit gefunden haben. Der Einstiegslohn war dann zwar durchweg etwas geringer, aber nach ein paar Monaten gab es immer die ersten Nachverhandlungen. Grob überschlagen wird es finanziell für alle besser gewesen sein, als um ein Semester wegen Praktika zu verlängern.

Ich halte nicht viel vom Praktikumswahn. Meist lernt man ohnehin nur firmenspezifische Dinge, die einem anderswo nicht wirklich weiterhelfen. Zum Glück gibt es auch ein paar Personaler, die es ähnlich sehen. Ich muss aber zugeben, dass ich auch schon Praktika gemacht habe ;). Rückblickend halte ich es aber nicht für besonders lohnend.
kommt bissl drauf an, a) was man studiert und b) in was für eine richtung man beruflich will.
es gibt eben studiengänge, in denen man entweder kaum was praxisbezogenes lernt oder die so weit gefächert sind, dass sich keiner so richtig vorstellen kann, dass man auch was spezielles machen kann. dafür sind dann praktika super bzw. lebensnotwendig.
geisteswissenschaftler ohne praktika z.b. haben sowas von schlechte karten. erlebe ich grade in meinem freundes- und bekanntenkreis... und ich selbst (geographie) käme ohne praktika auch nicht weit.

Kiya
06.12.2008, 17:11
kommt bissl ich selbst (geographie) käme ohne praktika auch nicht weit.

wo hast du dnen bisher Praktika gemacht, also in welchen Branchen? Mir fehlt noch eins *gg* und so richtig hab ich gar keine Ahnung, was man als Geograph alles machen kann. Ich werd demnächst eins im IÖR (leibnitz-institut) und dnan noch eins im Umweltamt

neonblond
06.12.2008, 19:33
Ich kenn einige, die nach dem Studium auch ohne Praktikum Arbeit gefunden haben. Der Einstiegslohn war dann zwar durchweg etwas geringer, aber nach ein paar Monaten gab es immer die ersten Nachverhandlungen. Grob überschlagen wird es finanziell für alle besser gewesen sein, als um ein Semester wegen Praktika zu verlängern.

also das sehe ich ganz anders bzw. so haut das nur hin, wo man etwas sehr gefragtes studiert oder statt praktika eben teilzeit neben der uni gearbeitet hat. einen bwler oder geisteswissenschafter ohne praktikum lacht doch jeder aus.



Ich halte nicht viel vom Praktikumswahn. Meist lernt man ohnehin nur firmenspezifische Dinge, die einem anderswo nicht wirklich weiterhelfen. Zum Glück gibt es auch ein paar Personaler, die es ähnlich sehen. Ich muss aber zugeben, dass ich auch schon Praktika gemacht habe ;). Rückblickend halte ich es aber nicht für besonders lohnend.

hm, ich habe während meiner praktika extrem viel gelernt und könnte mir überhaupt nicht vorstellen, ohne diese erfahrungen ins berufsleben zu starten. ich bin mir auch ziemlich sicher, daß ich ohne praktikum die nächsten gar nicht bekommen hätte ;)

Zoor
07.12.2008, 13:18
.

Inaktiver User
07.12.2008, 18:31
Also ich kann dazu aus Personalersicht nur sagen, dass die Leute, die einstellen, auch wissen, wie man Arbeitserfahrung gegen Studiendauer zu gewichten hat.


In meinem Unternehmen wirst du z.B. ohne relevantes Praktikum bzw. Nebenjob schon so gut wie nicht für ein Praktikum genommen. Geschweige denn für einen festen Job nach dem Studium. Das ist immer der 1. Blick. Erst der 2. und 3. geht auf die Noten und die Studiendauer. "Der hat 2 Semester zu lange studiert" ist so gut wie kein Kriterium.

Daher rate ich für ein gutes Praktikum auf jeden Fall zu einem Urlaubssemester.

Topolina
07.12.2008, 20:05
Ob das so gut ist ist jetzt wieder die andere Frage. Ich frage mich immer, was denn ein Unternehmen davon hat, jemanden einzustellen, der vielleicht mal ein 3 monatiges Praktikum woanders gemacht hat. Die Einarbeitungszeit wird sich dadurch kaum verkürzen. Und irgendwie hab ich auch den Eindruck, dass diese Fixierung auf Praktika wieder so eine typisch deutsche Sache ist.
Ich meine, wenn jemand eigentlich besser ist als der andere Bewerber, bessere Noten hat, mehr Engagement, mehr Auslandsaufenthalte, fachlich mehr drauf, aber ein Praktikum weniger: der kann doch innerhalb von kurzer zeit das lernen, was der fachlich schlechtere in 6 Monaten Praktikum gelernt hat, oder nicht?

Inaktiver User
07.12.2008, 20:54
Kompletter Unsinn. Gute Noten sagen oft wenig aus. Dass jemand gut auswendig lernen kann unter Umständen, mehr Zeit investiert, an einer leichteren Uni war oder einen netteren Prof hatte.

Auslandsaufenthalt? Erasmus? Ein halbes Jahr saufen? Ist bestimmt lustig und kann man echt gut machen, aber wenn bei vielen Jobs reicht Englisch vollkommen - alles andere ist Zugabe.

Dagegen hab mal einen dasitzen, der eine 40+-Stundenwoche noch nie erlebt hat oder überhaupt noch kein Büro von Innen gesehen hat. Ganz abgesehen vom Fachlichen gehts allein schon darum, zu wissen, wie das Arbeitsleben abläuft.

Topolina
07.12.2008, 21:06
Dagegen hab mal einen dasitzen, der eine 40+-Stundenwoche noch nie erlebt hat oder überhaupt noch kein Büro von Innen gesehen hat. Ganz abgesehen vom Fachlichen gehts allein schon darum, zu wissen, wie das Arbeitsleben abläuft.

Wenns nur drauf ankommt zu wissen wie das Arbeitsleben abläut, Noten und sonstige Erfahrungen nichts aussagen und man einfach nur ein Idiot mit einem Praktikum sein muss könnte man sich das Studium ja gleich sparen.
Ich hab mehrer Praktika gemacht und ganz ehrlich war es für mich von Anfang an absolut kein Problem, 40 Stunden die Woche zu arbeiten. Aber, oh, ich hab sie ja im Ausland gemacht, wahrscheinlich war ich noch so besoffen immer, dass alles leichter erträglich war. :D
Was ich damit sagen will: auch jemand, der kein Praktikum gemacht hat kann ja durchasu in der Lage sein, sich schnell ans Arbeitsleben zu gewöhnen. Und nur weil man mal ein Praktikum gemacht hat, heißt das nicht, dass man bei der neuen Arbeitsstelle nicht auch wieder die gleiche Eingewöhnungszeit braucht wie auch beim Praktikum.
Aber mei, so ist das halt in D, damit muss man halt leben. Oder auswandern :)

Zoor
07.12.2008, 21:26
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Inaktiver User
07.12.2008, 21:59
Wenns nur drauf ankommt zu wissen wie das Arbeitsleben abläut, Noten und sonstige Erfahrungen nichts aussagen und man einfach nur ein Idiot mit einem Praktikum sein muss könnte man sich das Studium ja gleich sparen.
Ich hab mehrer Praktika gemacht und ganz ehrlich war es für mich von Anfang an absolut kein Problem, 40 Stunden die Woche zu arbeiten. Aber, oh, ich hab sie ja im Ausland gemacht, wahrscheinlich war ich noch so besoffen immer, dass alles leichter erträglich war. :D
Was ich damit sagen will: auch jemand, der kein Praktikum gemacht hat kann ja durchasu in der Lage sein, sich schnell ans Arbeitsleben zu gewöhnen. Und nur weil man mal ein Praktikum gemacht hat, heißt das nicht, dass man bei der neuen Arbeitsstelle nicht auch wieder die gleiche Eingewöhnungszeit braucht wie auch beim Praktikum.
Aber mei, so ist das halt in D, damit muss man halt leben. Oder auswandern :)

Wie du meinst. Ich sag dir nochmal: Ich arbeite in der Personalabteilung eines nicht allzu kleinen und nicht allzu unbekannten Unternehmes. Und da ist die praktische Erfahrung höchste Priorität. Und das meiner Ansicht nach völlig zurecht. Ob man überhaupt schon mal in seinem Gebiet gearbeitet hat oder nur mal ein paar Seiten zu dem Thema in der Uni vorgelesen bekommen hat, macht sehr wohl einen riesigen Unterschied.

Ich hätte den Job übrigens nie ohne meine einschlägige Erfahrung gekriegt. Ich hab keine herausragenden Noten im Studium, habe öfter unterbrochen und bin auch noch nicht fertig. Nur mal nebenbei.

Wie man der Meinung sein kann, was jemand kann beweist er am besten in der Theorie, ist mir nicht so ganz klar, aber bitte.

Tigerente99
07.12.2008, 22:01
Also finden kann man das ja, wie man will, aber ich hab die gleiche Erfahrung gemacht, wie Frogbabe sie schildert. Ich habe mich auf eine Stelle beworben, als ich noch kein Diplomzeugnis hatte. Ich kenne einige andere, die sich auch drauf beworben haben, und zwar mit einem sehr guten Diplom und weniger Semestern. Die wurden gar nicht erst eingeladen. Ich hab die Stelle jetzt...

Zoor
08.12.2008, 12:38
.

Topolina
08.12.2008, 18:52
Ich weiß ja, dass Praktika wichtig sind und ich sehe auch ein, dass sich die Praxis von der Theorie stark unterscheidet. Aber meiner Meinung nach wird die Berufserfahrung die man in Praktika erlangt einfach überbewertet. Klar sind ein bis zwei Praktika sinnvoll, aber diese Praktikafixiertheit finde ich doch übertrieben. Außerdem gibt es ja auch Möglichkeiten, neben dem Studium Einblicke ins Berufsleben zu bekommen, ohne dass sich das Studium dadurch gleich um 1 Jahr verlängert, z.B. Werkstudententätigkeiten oder die Abschlussarbeit in einem UT schreiben. Früher haben die Leute eben im ersten Job Berufserfahrung gesammelt und wurden dafür bezahlt. Heute wird erwartet, dass die Leute erstmal gratis oder unterbezahlt als Praktikanten arbeiten. Diese Entwicklung finde ich nicht gut.

Inaktiver User
08.12.2008, 19:44
würde auch jedem raten, sich im zweifelsfall mal ein semester frei zu nehmen und lieber ein längeres oder eben 2 jobs zu machen..

das geht nun mal bei vielen bachelor-studiengängen nicht, weil sich dann die regelstudienzet verlängert und man dann probleme mit dem bafög bekommt etc.
es hängt ja auch viel vom finanziellen ab.

Inaktiver User
08.12.2008, 19:47
Ist es eigentlich immer noch in manchen Branchen angesagt, Absolventen für 6-12 monatige Praktika einzustellen und auszubeuten? Bin da gar nicht mehr so informiert. ja :durchgeknallt:

in anzeigen siehst du oft "6monatiges praktikum mit der option auf übernahme" etc. :suspekt:

Tigerente99
08.12.2008, 20:48
das geht nun mal bei vielen bachelor-studiengängen nicht, weil sich dann die regelstudienzet verlängert und man dann probleme mit dem bafög bekommt etc.
es hängt ja auch viel vom finanziellen ab.
Dafür kann man Urlaubssemester nehmen und die zählen für die Regelstudienzeit nicht.

Inaktiver User
08.12.2008, 21:01
Ich weiß ja, dass Praktika wichtig sind und ich sehe auch ein, dass sich die Praxis von der Theorie stark unterscheidet. Aber meiner Meinung nach wird die Berufserfahrung die man in Praktika erlangt einfach überbewertet. Klar sind ein bis zwei Praktika sinnvoll, aber diese Praktikafixiertheit finde ich doch übertrieben. Außerdem gibt es ja auch Möglichkeiten, neben dem Studium Einblicke ins Berufsleben zu bekommen, ohne dass sich das Studium dadurch gleich um 1 Jahr verlängert, z.B. Werkstudententätigkeiten oder die Abschlussarbeit in einem UT schreiben. Früher haben die Leute eben im ersten Job Berufserfahrung gesammelt und wurden dafür bezahlt. Heute wird erwartet, dass die Leute erstmal gratis oder unterbezahlt als Praktikanten arbeiten. Diese Entwicklung finde ich nicht gut.

bei dem überangebot an bewerbern heutzutage können es sich die unternehmen einfach leisten, entsprechend hart auszusieben... und dass dann diejenigen ohne praktika entsprechend schnell(er) ins hintertreffen geraten, ist ja auch irgendwo klar.
ich finde die ansprüche irgendwo auch überzogen (in vielen fällen), aber was will man (als einzelner absolvent) tun?

wolfgang
08.12.2008, 21:13
bei dem überangebot an bewerbern heutzutage können es sich die unternehmen einfach leisten, entsprechend hart auszusieben... und dass dann diejenigen ohne praktika entsprechend schnell(er) ins hintertreffen geraten, ist ja auch irgendwo klar.
ich finde die ansprüche irgendwo auch überzogen (in vielen fällen), aber was will man (als einzelner absolvent) tun?

Dumm gefragt: ist das Praktikum bezahlt, und was ist das für eine Arbeit im Praktikum? Nach welcher Zeit nützt der Praktikant/die Praktikantin mehr als ersie Arbeit Verursacht? 6 Wochen sind zwar die Semesterferien, aber für die Praktika, die ich so zu vergeben hätte die Untergrenze. 6 Wochen können sich lohnen, aber weniger lohnt sich garantiert nicht mehr.

Inaktiver User
08.12.2008, 21:19
Dumm gefragt: ist das Praktikum bezahlt, und was ist das für eine Arbeit im Praktikum? Nach welcher Zeit nützt der Praktikant/die Praktikantin mehr als ersie Arbeit Verursacht? 6 Wochen sind zwar die Semesterferien, aber für die Praktika, die ich so zu vergeben hätte die Untergrenze. 6 Wochen können sich lohnen, aber weniger lohnt sich garantiert nicht mehr.

? was hat das jetzt mit meinem posting zu tun (sorry)? ;)

ich finde praxiserfahrung einerseits auch wichtig, andererseits aber auch irgendwo überbewertet. nur kann man sich dem als absolvent bei den heutigen arbeitsmarktverhältnissen eben kaum entziehen. ob man die wirklich wirklich braucht, ist die eine frage, was der markt offiziell fordert, eine andere.

wolfgang
08.12.2008, 21:25
? was hat das jetzt mit meinem posting zu tun (sorry)? ;)

ich finde praxiserfahrung einerseits auch wichtig, andererseits aber auch irgendwo überbewertet. nur kann man sich dem als absolvent bei den heutigen arbeitsmarktverhältnissen eben kaum entziehen. ob man die wirklich wirklich braucht, ist die eine frage, was der markt offiziell fordert, eine andere.
Ich denk schon, dass das was damit zu tun hat. Das ist nicht nur die Berwerberlage. Es ist auch die Frage, ab wann sich das für den Arbeitgeber lohnt. Gut, er kann natürlich dendie PraktikantIn einfach an den Kopierer stellen. Das ist dann aber kaum der Sinn des Ganzen.

wolfgang
08.12.2008, 21:26
(sorry)?
Hey, da bin ich echt schmerzbefreit :), keine Angst :D.

So, der Abwasch wartet. Die Kinder schlafen :) .

Zoor
10.12.2008, 10:19
.

Inaktiver User
13.12.2008, 14:17
ein bewerber, der nie in seinem leben richtig gearbeitet hat (studium komplett von den eltern finanziert usw.) wäre mir als personaler auch suspekt. ein oder zwei praktika sind sicher sinnvoll, aber diesen wahn, immer mehr und mehr und längere praktika zu machen find ich auch übertrieben.

und in vielen berufen find ich jobs neben dem studium auch viel sinnvoller. ich hab so einige praktika gemacht, aber meinen job hab ich bekommen, weil ich freiberuflich für das unternehmen gearbeitet hab, wo ich jetzt bin, meine praktika haben da niemanden interessiert.

wolfgang
13.12.2008, 14:58
ein bewerber, der nie in seinem leben richtig gearbeitet hat (studium komplett von den eltern finanziert usw.) wäre mir als personaler auch suspekt.

Gibt es Untersuchungen darüber, wie Studienleistungen Arbeiten nebenher etc. mit Erfolg später korrelieren? Das würde mich sehr interessieren.

Und für meinen interessierten Sohn tun wir mal ein Smiley rein. :musik:

wolfgang
13.12.2008, 15:08
ein bewerber, der nie in seinem leben richtig gearbeitet hat (studium komplett von den eltern finanziert usw.) wäre mir als personaler auch suspekt. ein oder zwei praktika sind sicher sinnvoll, aber diesen wahn, immer mehr und mehr und längere praktika zu machen find ich auch übertrieben.

und in vielen berufen find ich jobs neben dem studium auch viel sinnvoller. ich hab so einige praktika gemacht, aber meinen job hab ich bekommen, weil ich freiberuflich für das unternehmen gearbeitet hab, wo ich jetzt bin, meine praktika haben da niemanden interessiert.

Ich denk' das Grundproblem ist, dass zu viele Leute Abschlüsse bekommen, die weder für eine akademische Karriere geeignet sind, noch in der Lage sind, die Techniken, die sie an der Uni hätten lernen sollen, auf das richtige Leben zu übertragen.

Das sind beileibe nicht alle, aber ein Unternehmen kann sich nicht sicher sein, dass jemand, der einen Abschluss hat, in seinem Fachgebiet genügend bringt, um im Unternehmen zu bestehen. Das Praktikum wird dann zur verbilligten Probezeit. Ist immer noch teuer genug, weil ein Praktikant, der's nicht bringt, halt einfach Zeit kostet.

Inaktiver User
13.12.2008, 15:25
Ist immer noch teuer genug, weil ein Praktikant, der's nicht bringt, halt einfach Zeit kostet.

naja, für den bewerber ist ein unbezahltes praktikum auch verdammt teuer.

wolfgang
13.12.2008, 16:02
naja, für den bewerber ist ein unbezahltes praktikum auch verdammt teuer.

Ich stimme Dir zu, dass die Linie zwischen "Abzocke" und "Verlustgeschäft" je nach Unternehmen und Art des Praktikums sowohl bei bezahlten als auch bei unbezahlten Praktika verdammt dünn ist. Ich habe mal einen getroffen, der arbeitete bei einem Consultant. Der generierte pro TAG mehr Umsatz als er pro MONAT bekam.

magda
26.12.2008, 14:59
naja, für den bewerber ist ein unbezahltes praktikum auch verdammt teuer.
Eben. Und sicher wäre er auch motivierter, wenn er sich nicht neben dem Vollzeitpraktikum durch Nebenjobs das Leben mitfinanzieren müsste..

Ich weiß noch immer nicht wie ich mein Pflichtpraktikum im nächsten WS finanzieren soll. Wird ein großer Spaß.


Ich glaub eine Kombination aus Praktika und studienbegleitende Tätigkeiten sind sinnvoll. Ich mach noch Fortbildungen in meinem Bereich, spez. mich und sammel auf selbstständiger Basis erste Berufserfahrungen. Sicher gerade in dem Bereich (Päda.) sinnvoll...

Ergo, Praktika sind in vielen Bereichen sinnvoll und nötig, aber auch keine Erfolgsgarantie. Manchmal wird halt trotzdem der "sympathische Theoretiker" eingestellt und nicht der "unsymp. Absolvent" mit zig Praxiserfahrungen. ;)