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Skippyli
16.12.2008, 12:36
Würde mich mal interessieren, wie sinnvoll oder wahrscheinlich es ist, nach einem Studium (Magister) erstmal nur Praktika zu machen. Viele aus meinem Freundeskreis die fertig sind machen ein Praktikum oder bewerben sich dafür... sind auch alle unbezahlt!

jewa
16.12.2008, 14:35
Die Diskussion gab es hier doch schon gefühlte zehntausendmal.

So rein grundsätzlich sind ja die meisten gegen Praktika nach dem Studium, aber wenn man auf einmal selber in der Lage steckt, keinen Job zu finden und sich zusätzlich noch qualifizieren will, macht man es dann doch.

Ich kenne einige, die es gemacht haben und würde sagen, dass es in den allermeisten Fällen der Jobsuche dienlich war. Hängt aber auch von Deinem eigenen Lebenslauf und der Branche, in die du willst, ab.

Und die Unterschiede der Lebensläufe sind ja teilweise schon gewaltig. Ich habe selber während des Studiums viele Praktika gemacht, als Hiwi und als Freie jahrelang gearbeitet und werde sicherlich kein Praktikum mehr machen nach dem Studium.

Andere haben teilweise kein einziges Praktikum gemacht und holen das dann meist nach dem Studium nach. Es geht ja nicht nur um Berufserfahrung, sondern auch um die Frage, wohin man selber möchte. Und da haben eben einige, besonders in den Magisterkombis, einfach keinen Plan. Und ein Praktikum ist da sicherlich nicht das Schlechteste.

Inaktiver User
16.12.2008, 15:30
Die Diskussion gab es hier doch schon gefühlte zehntausendmal.

So rein grundsätzlich sind ja die meisten gegen Praktika nach dem Studium, aber wenn man auf einmal selber in der Lage steckt, keinen Job zu finden und sich zusätzlich noch qualifizieren will, macht man es dann doch.

Ich kenne einige, die es gemacht haben und würde sagen, dass es in den allermeisten Fällen der Jobsuche dienlich war. Hängt aber auch von Deinem eigenen Lebenslauf und der Branche, in die du willst, ab.

Und die Unterschiede der Lebensläufe sind ja teilweise schon gewaltig. Ich habe selber während des Studiums viele Praktika gemacht, als Hiwi und als Freie jahrelang gearbeitet und werde sicherlich kein Praktikum mehr machen nach dem Studium.

Andere haben teilweise kein einziges Praktikum gemacht und holen das dann meist nach dem Studium nach. Es geht ja nicht nur um Berufserfahrung, sondern auch um die Frage, wohin man selber möchte. Und da haben eben einige, besonders in den Magisterkombis, einfach keinen Plan. Und ein Praktikum ist da sicherlich nicht das Schlechteste.

*zustimm.

Skippyli
16.12.2008, 20:54
Die Diskussion gab es hier doch schon gefühlte zehntausendmal.

So rein grundsätzlich sind ja die meisten gegen Praktika nach dem Studium, aber wenn man auf einmal selber in der Lage steckt, keinen Job zu finden und sich zusätzlich noch qualifizieren will, macht man es dann doch.

Ich kenne einige, die es gemacht haben und würde sagen, dass es in den allermeisten Fällen der Jobsuche dienlich war. Hängt aber auch von Deinem eigenen Lebenslauf und der Branche, in die du willst, ab.

Und die Unterschiede der Lebensläufe sind ja teilweise schon gewaltig. Ich habe selber während des Studiums viele Praktika gemacht, als Hiwi und als Freie jahrelang gearbeitet und werde sicherlich kein Praktikum mehr machen nach dem Studium.

Andere haben teilweise kein einziges Praktikum gemacht und holen das dann meist nach dem Studium nach. Es geht ja nicht nur um Berufserfahrung, sondern auch um die Frage, wohin man selber möchte. Und da haben eben einige, besonders in den Magisterkombis, einfach keinen Plan. Und ein Praktikum ist da sicherlich nicht das Schlechteste.


ups, da hätte ich wohl mal suchen sollen! ;)

Naja, also klar, wenn man eh erstmal nix anderes bekommt oder so hab ich da auch nix gegen Praktika aber besagte Leute haben sich für nix anderes beworben und das obwohl die schon viele Praktika hatten im Studium.
Und nun ja, bei mir stellt sich da auch ganz massiv die Frage nach dem Geld...und hab da jetzt grade leicht die Panik, wenn ich sehe wie das bei den anderen läuft.

Inaktiver User
16.12.2008, 21:15
Naja, also klar, wenn man eh erstmal nix anderes bekommt oder so hab ich da auch nix gegen Praktika aber besagte Leute haben sich für nix anderes beworben und das obwohl die schon viele Praktika hatten im Studium.

wenn man schon viele praktika gemacht hat (während des studiums), dann halte ich weitere auch eigentlich nicht für sinnvoll.
um welches studienfach geht's denn, und um welche branche?

nachtwind
17.12.2008, 09:47
würd mich auch mal interessieren.


ich gehöre ebenfalls zu jenen mit vielen nebentätigkeiten/praktis während des studiums und hätte nie im leben noch eins drangehangen nach dem abschluss. brauchte ich aber aufgrund meiner erfahrung auch nicht - ich habe direkt angefangen zu arbeiten.
während der praktika habe ich aber auch weitere praktis getroffen, die seit 1-2 jahren schon fertig sind mit uni und sich nun von praktikum zu praktikum hangeln in der hoffnung, ihren traumjob dadurch zu bekommen. wäre nichts für mich gewesen - lieber hätte ich irgendwas anderes gemacht als das was ich eigentlich wollte, als noch zwei jahre blöde praktika zu machen.

Skippyli
09.01.2009, 12:07
Naja, bei mir im Bekanntenkreis sind es sowohl Leute die nie Praktika gemacht haben als auch solche, die sich extra Urlaubssemester genommen haben!

Hatte mich nur gefragt, weil die besagten Personen eben einfach gezielt nahc Praktika gesucht haben bzw. gar nicht erst versucht haben sich für einen Job zu bewerben!

Lucaa
09.01.2009, 12:18
manchmal kann man sichs eben nicht aussuchen.

also, extra für praktikum statt job bewerben, würde ich nicht. aber wenns nicht klappt mit dem job.... besser als rumzusitzen ist es allemal.

cyan
09.01.2009, 12:37
aber wenns nicht klappt mit dem job.... besser als rumzusitzen ist es allemal.

ja.

aber unbezahlte praktika würde ich nur im absolutenabsolutenabsoluten notfall machen.

catherine197
09.01.2009, 12:55
ich kann jewa erst mal soweit zustimmen.

ich selbst habe auf magister studiert und nebenbei ne menge praktika und jobs gemacht, davon einige im ausland. das war zunächst ein grund für mich, nach dem studium kein praktikum mehr machen zu wollen. da ich magisterarbeit und prüfungen in kürzerer zeit als andere durchgezogen habe (zwei meiner profs gingen ins ausland bzw. in ruhestand, daher meine eile...), hab ich nebenbei komplett verpasst, mich um bewerbungen zu kümmern, obwohl ich schon wusste, in welcher richtung und region ich suche.
um kein "loch" im lebenslauf zu haben und in der praxis zu sein (in meinen bereichen sind kontakte und empfehlungen äußerst wichtig, zu hause hocken und stellenanzeigen lesen bringt da wenig), habe ich mich dann für zwei praktika beworben. das eine hat geklappt (unbezahlt) und nach drei wochen hat man mir einen vertrag angeboten.
sicher ist das jetzt nicht der normalfall und finanziell ist es zunächst auch kein honigschlecken, aber je nach bereich ist es sehr gefährlich, als absolvent die nase zu hoch zu halten und sich für schlecht bzw. nicht vergütete praktika zu schade zu sein. so lange das zeitlich im rahmen ist und die sonstigen bedingungen stimmen, ist es als jobeinstieg oft sehr gut geeignet.
den meisten meiner mitstudenten (ich spreche vom politischen und kulturellen bereich) ging es so, dass sie über praktika (ob bezahlt oder unbezahlt) an ihre jobs kamen: entweder sie wurden übernommen oder sie bekamen über arbeitskontakte ein jobangebot. ich habe auch immer wieder gehört, dass es den meisten rein psychisch mit einem praktikum während der jobsuche besser ging, als nur zu hause rumzuhocken und auf die richtige stellenanzeige zu warten.
aber da sollte wohl jeder für sich -abhängig von der gewünschten branche- vor- und nachteile abwägen.

Wolkenlos
09.01.2009, 14:34
und wie finanzieren sich dann leute, wenn sie wirklich gar nix bekommen?

Lucaa
09.01.2009, 14:58
ja.

aber unbezahlte praktika würde ich nur im absolutenabsolutenabsoluten notfall machen.


nee, das auf keinen fall.

etwas ot, aber bemerkenswert:
ich hab erst heute was von einem gerichtsurteil gelesen, da hat einer recht bekommen, der 17 monate praktikum für 200 euro im pflegebereich gemacht hat. der bekam über 10.000 euro nachbezahlt, weil das gericht entschieden hat, dass er wie eine normale kraft eingesetzt wurde und das nicht rechtens ist. und der hatte noch nicht mal eine ausbildung in diesem bereich.

cyan
09.01.2009, 14:59
nee, das auf keinen fall.


na, wie gesagt: in ganzganz besonders besonderen sonderfällen schon. :D
zb wenn die firma DAS traumunternehmen schlechthin ist und ich mir supersupergute chancen dort ausrechne.
oder so. ;)

catherine197
09.01.2009, 15:02
wolkenlos:
während der kurzen zeit unbezahltes praktikum hab ich hauptsächlich von ersparnissen und ein bisschen taschengeld von meinen eltern gelebt. zudem war ich in der komfortablen situation, dass mein freund einen gut bezahlten job hat und mir in der zeit unter die arme gegriffen hat, indem er den großteil unserer miete und lebensmittelkosten getragen hat. da war ich ziemlich dankbar für, ansonsten hätte ich noch mehr an meine ersparnisse gehen müssen.

Skippyli
09.01.2009, 15:55
Mmh, da alle Absolventen meines Faches, die ich kenne, sich erstmal Praktika gesucht haben hab ich dann begonnen zu überlegen, wie es dann in einem Jahr für mich sein wird...

klar, wenn ich mich auf Jobs bewerbe und dann nix bekomme ist ein Praktikum sicher sinnvoll, aber worauf bewerbe ich mich zuerst?
Einfach alles was in Frage käme oder eben gezielt erstmal Praktika oder Jobs?

Zum anderen: Ich kann mir zum Beispiel nach dem Studium kein unbezahltes Praktikum mehr leisten, habe weder Freund mit Geld, noch werden mich meine Eltern viel unterstützen können und wollen, d.h. einen Nebenjob brauch ich auf jeden Fall, falls ich ein unbezahltes oder wenig bezahltes Praktikum machen werde und leider hab ich auch nicht viel erspartes was ewig reichen würde....deshalb eben meine Überlegungen.
Leider wird auch in meinem "Bereich" ein Praktikum nie bezahlt. Klar, für ein zwei Monate würde das gehen, aber eben für länger?!

Lucaa
09.01.2009, 16:15
na, wie gesagt: in ganzganz besonders besonderen sonderfällen schon. :D
zb wenn die firma DAS traumunternehmen schlechthin ist und ich mir supersupergute chancen dort ausrechne.
oder so. ;)

hab ich auch gemacht. war ganz bescheiden :D.
aber klar, für den fuß in die tür zum traumjob hätte ichs vielleicht auch wieder gemacht.
jetzt könnte ich das nicht mehr. mit meinen ganzen fixkosten am bein... aber die hatte ich ja auch erst, als der job ein jahr da war.

Lucaa
09.01.2009, 16:15
Mmh, da alle Absolventen meines Faches, die ich kenne, sich erstmal Praktika gesucht haben hab ich dann begonnen zu überlegen, wie es dann in einem Jahr für mich sein wird...

klar, wenn ich mich auf Jobs bewerbe und dann nix bekomme ist ein Praktikum sicher sinnvoll, aber worauf bewerbe ich mich zuerst?
Einfach alles was in Frage käme oder eben gezielt erstmal Praktika oder Jobs?

Zum anderen: Ich kann mir zum Beispiel nach dem Studium kein unbezahltes Praktikum mehr leisten, habe weder Freund mit Geld, noch werden mich meine Eltern viel unterstützen können und wollen, d.h. einen Nebenjob brauch ich auf jeden Fall, falls ich ein unbezahltes oder wenig bezahltes Praktikum machen werde und leider hab ich auch nicht viel erspartes was ewig reichen würde....deshalb eben meine Überlegungen.
Leider wird auch in meinem "Bereich" ein Praktikum nie bezahlt. Klar, für ein zwei Monate würde das gehen, aber eben für länger?!

zuerst jobs.