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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Promovieren wenn man "nur" an der FH studiert hat...



Generica
17.12.2008, 20:44
....hat das jemand gemacht? Wie geht das ganze denn vor sich?

Tinelli
18.12.2008, 09:42
....hat das jemand gemacht? Wie geht das ganze denn vor sich?

Meinem Freund wurde das angeboten. Er hätte an der FH seine Forschung gemacht und hätte nebenbei an einer Partneruni noch einige Scheine nachholen müssen.

pfeilgiftfrosch
18.12.2008, 10:18
kenne auch nur jemanden um ein paar Ecken der das macht. Die Bedingungen sind von Fachbereich zu Fachbereich verschieden. Teilweise braucht man bestimmte Noten, muss Sachen nachholen...

Delisha
18.12.2008, 10:26
Bei uns wurde immer gesagt man muss es halt mit Kooperation einer ausländischen Uni machen und dann ist das ganz problemlos.

Fettnäpfchen
18.12.2008, 11:08
Ich habe einen Kollegen an der Uni, der einen FH-Abschluss hat. Er muss hier ein Aufbaustudium Wirtschaft machen (obwohl er einen BWL-Abschluss hat :ups1:), und wenn er das besser als mit 2,5 besteht, wird er endgültig zur Promotion zugelassen. Ich hab das Gefühl, dass FH-Absolventen an einigen Unis doch eher schikaniert werden. Aber prinzipiell lassen die meisten Promotionsordnungen das zu, dass FH-Absolventen unter Auflagen promovieren.

Inaktiver User
18.12.2008, 13:22
bei meinem mann im arbeitskreis (fb chemie) gab es einen, der das gemacht hat. er war wohl der erste fall überhaupt, vorher hat die uni das nicht zugelassen. er musste das komplette chemiehauptstudium "nochmal" machen und hatte dabei alle teilprüfungen bei mehreren profs, nicht wie sonst mit assistenten oder prof und assistent als beisitzer. und die notenklausel am ende gabs auch. also kann ich fettnäpfchens eindruck bestätigen.
allerdings arbeitet mein mann auch gerade mit fh-studenten zusammen und deren arbeitsmethoden z.b. beim umgang mit literatur oder in den versuchsprotokoll sind wohl schon extrem anders als an der uni.

jewa
18.12.2008, 14:23
Also bei meinem Freund an der FH ist es wohl gar nicht so unüblich hinterher zu promovieren. Er studiert Informatik in enger Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut und viele können hinterher auch dort promovieren. Ich würde schätzen, dass aus jedem Master-Jahrgang von etwa 20 Leuten, so zwei diesen Weg einschlagen.

Generica
18.12.2008, 14:44
Hm...ok....klingt ja alles etwas komplizierter.
ein Prof hat mir nämlich vor kurzem erzählt ich könnte ja auch promovieren, wobei ich das bei meinem Fach....ähm....sehr sehr ungewöhnlich und nicht so...weiß nicht.....sinnvoll halte. Studiere übrigens Soziale Arbeit....

Tigerente99
19.12.2008, 16:02
Ich würde schätzen, dass aus jedem Master-Jahrgang von etwa 20 Leuten, so zwei diesen Weg einschlagen.
Ist es nicht eh so, dass das jetzt mit den neuen Studiengängen anders ist? Beim MA gibt es doch keine formale Trennung zwischen FH und Uni mehr, oder?

Fellfrosch
19.12.2008, 20:49
Bei uns wurde immer gesagt man muss es halt mit Kooperation einer ausländischen Uni machen und dann ist das ganz problemlos.

Unsere Partneruni war Dresden. :D

Generica
19.12.2008, 20:51
@Tigerente: Das kann gut sein aber ich mache noch auf Diplom....zum Glück :D

Sethos
20.12.2008, 14:48
Ist es nicht eh so, dass das jetzt mit den neuen Studiengängen anders ist? Beim MA gibt es doch keine formale Trennung zwischen FH und Uni mehr, oder?

Schön wär's. Wenn man vom BA zur Uni wegen MA wechseln möchte, darf man teilweise noch einiges an Kursen nachholen/wiederholen, weil die Uni diese nicht anerkennt. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dich leicht promovieren lassen

Delisha
20.12.2008, 19:54
Schön wär's. Wenn man vom BA zur Uni wegen MA wechseln möchte, darf man teilweise noch einiges an Kursen nachholen/wiederholen, weil die Uni diese nicht anerkennt. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie dich leicht promovieren lassen
Ein Freund von mir hat an meiner FH vom Diplom zum Bachelor gewechselt und den Master danach noch gemacht. Der promoviert grad ganz problemlos am Fraunhofer Institut.
Und alle anderen, die "nur" Diplom gemacht haben, machen direkt an der FH Promotion, aber quasi im Auftrag einer ausländischen Partneruni.
Also bei der FH scheint das total problemlos zu gehen.

Delisha
20.12.2008, 19:55
Unsere Partneruni war Dresden. :D
Is ja auch Ausland oder wie? ;)
Hab ich erwähnt, dass ich aus Sachsen komme?

Sethos
20.12.2008, 20:07
Ein Freund von mir hat an meiner FH vom Diplom zum Bachelor gewechselt und den Master danach noch gemacht. Der promoviert grad ganz problemlos am Fraunhofer Institut.
Und alle anderen, die "nur" Diplom gemacht haben, machen direkt an der FH Promotion, aber quasi im Auftrag einer ausländischen Partneruni.
Also bei der FH scheint das total problemlos zu gehen.

Ist doch super. Wir hier in Berlin haben noch etwas mit Standsdünkeln zu tun.

Aber habe ich es richtig verstanden: Er hat erst das Diplom und dann noch einmal den Bachelor gemacht?

Delisha
20.12.2008, 20:18
Ist doch super. Wir hier in Berlin haben noch etwas mit Standsdünkeln zu tun.

Aber habe ich es richtig verstanden: Er hat erst das Diplom und dann noch einmal den Bachelor gemacht?
Er promoviert ja in Berlin ;)
Nein er hat mit dem Diplomstudiengang angefangen, aber dann zum Bachelor gewechselt. Bei uns war das noch so ne Übergangslösung, dass man da so einfach ne Bachelorarbeit schreiben konnte und damit den Abschluss hatte.

wolfgang
20.12.2008, 20:23
Ist doch super. Wir hier in Berlin haben noch etwas mit Standsdünkeln zu tun.

Na, so daneben isses doch nicht. Viele Leute, die an der FH sind, haben einfach einen VIEL praktischeren Fokus, und das kann für manche Karrierewege schon hinderlich sein. Aber eigentlich sollte sich das IMHO in der Promotion zeigen. Dann sieht derdie DoktorandIn halt, dass es nicht passt, und gibt die Promotion auf und hat was gelernt dabei.

Ich kenn eine, die hat grad fertigpromoviert, aber auf die Harte Tour mit Scheine nachholen und so. Das hat ihr die ersten Semester ziemlich versaut, aber es gab ja ein happy end.

Ich kenne einen anderen Fall (nicht persönlich), der ist halt nach der FH ins Ausland gegangen, wurde da Professor und ist jetzt Chef eines großen Instituts.

Zoor
21.12.2008, 02:22
.

Sethos
21.12.2008, 11:15
Er promoviert ja in Berlin ;)
Nein er hat mit dem Diplomstudiengang angefangen, aber dann zum Bachelor gewechselt. Bei uns war das noch so ne Übergangslösung, dass man da so einfach ne Bachelorarbeit schreiben konnte und damit den Abschluss hatte.

Das haut mich gerade um. Ein Kumpel, der mit dem Master auf die TU wollte, durfte alles noch einmal machen. Und er war kein Einzelfall.

Sethos
21.12.2008, 11:17
Ich würd nicht sagen, dass sie schikaniert werden. Ein FH-Studium ist eben kein Universitätsstudium. Warum sollte es dann so behandelt werden?

Weil es durchaus FH-Studenten geben soll, die in der Lage sind, auch etwas Transferwissen vorzuweisen und wissenschaftlich arbeiten zu können. Aber vielleicht ist das auch nur ein Gerücht.

Feli Filu
21.12.2008, 12:13
Hm. Mein Bruder hat in Ulm an der FH Medizintechnik (Diplom) studiert. Anschließend hat er in München an der TU den Master dazu gemacht und war jetzt die letzten 3 Jahre Doktorand in der Schweiz und hat an der ETH promoviert. Bei dem ging das alles ohne Probleme.

wolfgang
21.12.2008, 12:23
Hm. Mein Bruder hat in Ulm an der FH Medizintechnik (Diplom) studiert. Anschließend hat er in München an der TU den Master dazu gemacht und war jetzt die letzten 3 Jahre Doktorand in der Schweiz und hat an der ETH promoviert. Bei dem ging das alles ohne Probleme.
So isses doch auch gedacht, dass man an vielen Orten (überall??) vom FH-Bachelor direkt in einen Uni-Master einsteigen kann.

Bei den anderen Postings schien es doch um Leute zu gehen, die bisher nur (im Sinne von nicht nur... sondern auch) FH-Abschluss haben und dann erstaunt sind, dass ein 7-8-semestriges FH-Studium nicht als voll äquivalent zu einem 9-10-semestrigen Uni-Studium anerkannt wird.

Zoor
21.12.2008, 12:39
.

Sethos
21.12.2008, 13:07
Bei den anderen Postings schien es doch um Leute zu gehen, die bisher nur (im Sinne von nicht nur... sondern auch) FH-Abschluss haben und dann erstaunt sind, dass ein 7-8-semestriges FH-Studium nicht als voll äquivalent zu einem 9-10-semestrigen Uni-Studium anerkannt wird.
Mein Studium dauert lt. Regelstudienzeit 10 semester.

Sethos
21.12.2008, 13:10
Es gibt sicher auch Menschen, die gar nicht studiert haben und wissenschaftlich arbeiten können. Das Argument zieht so nicht, schließlich könnte man dann sämtliche Abschlüsse einfach vergessen und fortan nur noch auf die wahren Qualifikationen schauen (hast du einen Vorschlag, wie man dies kostengünstig messen kann?). Ein FH-Studium ist eben "nur" ein FH-Studium. Wer sichergehen will, dass eine Promotion reibungslos anzuschließen ist, soll eben eine Universität besuchen.

Diese Menschen können wir ausschließen, da sie die Formalien eines Hochschulabschlusses nicht erfüllen, daher ist es müßig, über diese zu diskutieren. Dir ist klar, dass es darum nicht geht, oder?

Es ist lediglich Augenwischerei, dass mit BA und MA angeblich ein Wechsel möglich gemacht werden soll. Dann sollen die Herrschaften, die das System umgestellt haben, bitte auch weiterhin darauf bestehen, FH und Uni hinter die Abschlüsse zu schreiben und nicht offiziell verlauten lassen, dass mithilfe der neuen Abschlüsse alles felxibler wird. Dem ist nämlich nicht so.

Tinelli
21.12.2008, 13:23
Bei den anderen Postings schien es doch um Leute zu gehen, die bisher nur (im Sinne von nicht nur... sondern auch) FH-Abschluss haben und dann erstaunt sind, dass ein 7-8-semestriges FH-Studium nicht als voll äquivalent zu einem 9-10-semestrigen Uni-Studium anerkannt wird.

Das Argument mit der Dauer klappt aber nicht mehr, wenn man vom Bachelor-Master-System ausgeht. Dann dauert ein Unistudium genauso 8 Semester wie ein FH-Studium.


Meine Chefin war übrigens auch an der FH. Sie hätte eigentlich nicht promovieren können, aber sie hatte halt Glück, dass sie einen Doktorvater gefunden hat, der das anders sah.

Fellfrosch
21.12.2008, 13:25
Is ja auch Ausland oder wie? ;)
Hab ich erwähnt, dass ich aus Sachsen komme?

Deshalb sage ich das doch. ;)

wolfgang
21.12.2008, 13:31
Das Argument mit der Dauer klappt aber nicht mehr, wenn man vom Bachelor-Master-System ausgeht. Dann dauert ein Unistudium genauso 8 Semester wie ein FH-Studium.


Meine Chefin war übrigens auch an der FH. Sie hätte eigentlich nicht promovieren können, aber sie hatte halt Glück, dass sie einen Doktorvater gefunden hat, der das anders sah.

Das muss dann die Fakultät sein, die das anders sieht. Die muss einen zur Promotion zulassen.

Tinelli
21.12.2008, 13:38
Nö, weil er sie mit ins Ausland mitgenommen hat ;P

Sethos
21.12.2008, 14:03
Das Argument mit der Dauer klappt aber nicht mehr, wenn man vom Bachelor-Master-System ausgeht. Dann dauert ein Unistudium genauso 8 Semester wie ein FH-Studium.


Meine Chefin war übrigens auch an der FH. Sie hätte eigentlich nicht promovieren können, aber sie hatte halt Glück, dass sie einen Doktorvater gefunden hat, der das anders sah.

Wie gesagt, bei uns hat sich das Studium um ein Jahr verlängert dank neuer Abschlüsse :/

wolfgang
21.12.2008, 14:04
Nö, weil er sie mit ins Ausland mitgenommen hat ;P
Ja, klar.

Wenn man in's Ausland geht, kann man bei der Anrechnung gern mal nach oben oder nach unten fallen. Da muss man halt gucken... Ich kenne einen FH-ler, der dann halt zur Diss. nach UK gegangen ist. Nur selten wird im Ausland differenziert:

In Frankreich ist es z.B. so, dass wenn Du aus einem Land kommst, in dem es keine Habilitation gibt, Du auch keine Habil brauchst. Als Deutscher brauchst Du aber eine Habil, um dort Prof. zu werden. Wie das mit Juniorprofs ist, weiß ich nicht, ich würde aber annehmen, dass da eine positive Zwischenevaluation als Habilitationsäquivalent anerkannt wird, kenn aber keinen, der sich das angetan hat.

wolfgang
21.12.2008, 14:05
Wie gesagt, bei uns hat sich das Studium um ein Jahr verlängert dank neuer Abschlüsse :/
Sehr sinnreich.

Ich muss sagen, dass FH und Uni eigentlich zwei verschiedene Zielsetzungen haben und das auch offensiv vertreten sollten. Diese ganze "University of Applied Sciences" sch... finde ich hingegen nicht so dolle.

Sethos
21.12.2008, 14:47
Sehr sinnreich.

Ich muss sagen, dass FH und Uni eigentlich zwei verschiedene Zielsetzungen haben und das auch offensiv vertreten sollten. Diese ganze "University of Applied Sciences" sch... finde ich hingegen nicht so dolle.

Ich finde es auch unsinnig. Denn es war ja gerade ein Kriterium für die FH, nämlich dass man kürzer studieren kann. An meiner FH muss man jetzt sogar 5,5 Jahre Regelstudienzeit einplanen, weil der MA nicht direkt an den BA anschließt, sondern ein Leersemester dazwischen liegt. Dieses bietet sich zwar für ein Praktikum an, nur hat man während dem BA bereits ein halbjähriges Praktikum absolviert.

Es ist einfach ärgerlich.

Sidonie
21.12.2008, 18:15
an meiner Uni ist es theoretisch möglich, praktisch aber schwierig - man findet nur schwer einen Betreuer. Die meisten haben offenbar Vorbehalte, es gibt auch Gerüchte, dass es den Professoren nahegelegt wird, keine FH-Absolventen zu nehmen.

Wenn man vorher an der Uni den Master gemacht hat, ist es kein Problem grundsätzlich - dann hat man ja den Uni-Abschluss.

wolfgang
21.12.2008, 18:19
an meiner Uni ist es theoretisch möglich, praktisch aber schwierig - man findet nur schwer einen Betreuer. Die meisten haben offenbar Vorbehalte, es gibt auch Gerüchte, dass es den Professoren nahegelegt wird, keine FH-Absolventen zu nehmen.

Wenn man vorher an der Uni den Master gemacht hat, ist es kein Problem grundsätzlich - dann hat man ja den Uni-Abschluss.

Naja, das ist doch wie überall. Eine Neueinstellung von jemandem, den man nicht kennt, ist immer ein Risiko. Und das Risiko wird um so größer, je weniger man beurteilen kann, was die Person vorher wirklich gemacht hat. Bei einem Ausländer kann man grob danebenhauen, wenn man nicht weiß, was eine "1" oder eine "A" oder eine "mention très bien" nun in dem Land wert ist. Genauso ist das bei FHs und Nachbarunis. Und dann hat halt der Prof. XY auf dem Gang einen Schwung FHler gehabt, die nicht reingepasst haben, dann werden halt die nächsten genauer beäugt, bis sie ne Promotion anfangen können. Das ist für die nicht dolle, aber aus Sicht der Promotionsstellenvergeber ist das allemal sinnvoll.

Sidonie
21.12.2008, 20:08
Wenn's um ne Einstellung geht hast du sicher recht, da nimmt man oft nichtmal jemanden, der von ner anderen Uni kommt. Bei uns promovieren allerdings die meisten extern.... Da ist es für den Prof bei weitem nicht so schlimm, wenn er bei nem Doktoranden danebengreift, der wird dann einfach nicht fertig.

Zoor
21.12.2008, 20:25
.

Sethos
21.12.2008, 20:35
Ich wäre absolut dafür, FH-Abschlüsse deutlicher als FH-Abschluss zu kennzeichnen.
Ein Universitätsstudium ist eben doch etwas anderes.

Sicher springen nun alle FH-Studenten im Dreieck, aber ich halte die Ansprüche an Uni und FH für sehr unterschiedlich. Mit beidem hat man nachher einen qualifizierten Abschluss, aber sobald es wissenschaftliche Arbeitsweisen betrifft, weisen viele FH-Studenten gravierende Mängel auf, da ihr Lehrplan einfach andere Schwerpunkte setzt. Würde ich Promotionsstellen zu vergeben haben, würde ich mit Sicherheit nur Universitätsstudenten nehmen und mir gar nicht die Mühe machen, die Ausnahmen aus dem Rest der Bewerber zu suchen.

Du, ich springe nicht im Dreieck. In der Wissenschaft mag es zutreffen, dass Unistudenten mehr Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeiten haben. Allerdings bezweifle ich, dass es immer so ist.

Aber ich arbeite nun schon länger in der freien Wirtschaft und da sehe ich häufiger, dass sich Uni-Studenten nicht aufgrund ihres Uni-Studiums hervorstechen. Einige unserer Werkstudenten, sie mögen in der Uni Bestnoten haben, bekleckern sich in der Praxis alles andere als mit Ruhm. Da helfen die wissenschaftlichen Ansprüche dann auch nicht weiter.

wolfgang
21.12.2008, 21:08
Du, ich springe nicht im Dreieck. In der Wissenschaft mag es zutreffen, dass Unistudenten mehr Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeiten haben. Allerdings bezweifle ich, dass es immer so ist.

Aber ich arbeite nun schon länger in der freien Wirtschaft und da sehe ich häufiger, dass sich Uni-Studenten nicht aufgrund ihres Uni-Studiums hervorstechen. Einige unserer Werkstudenten, sie mögen in der Uni Bestnoten haben, bekleckern sich in der Praxis alles andere als mit Ruhm. Da helfen die wissenschaftlichen Ansprüche dann auch nicht weiter.
Yay! Das isses doch. Ich denke, dass das, was ein guter Uni-Student gelernt hat doch eher ist, wie er schnell neue Kenntnisse erwirbt, und wie er neue, interessante Fragestellungen entwickelt. Das wird sich nicht unbedingt darin äußern, dass er schneller als seine Kollegen die Standardprobleme lösen kann, die das Tagesgeschäft meist verlangt.

Wir sprechen aber doch über eine Promotion, die nach meinem Dafürhalten immer noch ein akademischer Abschluss ist. Es geht hier darum, ein recht großes, wissenschaftliches, Problem tiefgehend und relativ selbstständig zu untersuchen. Ein Abschluss, der in der Wissenschaft, aber nicht für die freie Wirtschaft Vorteile bietet sollte also gerade hier seine Vorteile ausspielen können.

Und seien wir doch ehrlich: Die FH ist doch stolz auf so viele ihrer Eigenheiten, das verschultere Studium, den stärkeren Praxisbezug, etc. Dann sollte man auch so ehrlich sein, und verschiedene Dinge verschieden benennen.

wolfgang
21.12.2008, 21:09
Wenn's um ne Einstellung geht hast du sicher recht, da nimmt man oft nichtmal jemanden, der von ner anderen Uni kommt. Bei uns promovieren allerdings die meisten extern.... Da ist es für den Prof bei weitem nicht so schlimm, wenn er bei nem Doktoranden danebengreift, der wird dann einfach nicht fertig.
Öh, vielleicht fehlt mir da die Einsicht in geisteswissenschaftliche Arbeitsweisen. In Natur- und Ingenieurwissenschaften ist das Team wichtig, und wenn da einer ausfällt, dann ist das ungünstig, egal ob der Mensch bezahlt ist, oder nicht.

Sidonie
21.12.2008, 21:17
Die Einsicht in die Geisteswissenschaften fehlt mir auch - Wirtschaftswissenschaften war's bei mir. Wenn man extern promoviert macht man das bei uns normalerweise alleine, da schadet man sich nur selbst, wenn man die Promotion nicht schafft.

Sethos
21.12.2008, 21:31
Yay! Das isses doch. Ich denke, dass das, was ein guter Uni-Student gelernt hat doch eher ist, wie er schnell neue Kenntnisse erwirbt, und wie er neue, interessante Fragestellungen entwickelt. Das wird sich nicht unbedingt darin äußern, dass er schneller als seine Kollegen die Standardprobleme lösen kann, die das Tagesgeschäft meist verlangt.

Wir sprechen aber doch über eine Promotion, die nach meinem Dafürhalten immer noch ein akademischer Abschluss ist. Es geht hier darum, ein recht großes, wissenschaftliches, Problem tiefgehend und relativ selbstständig zu untersuchen. Ein Abschluss, der in der Wissenschaft, aber nicht für die freie Wirtschaft Vorteile bietet sollte also gerade hier seine Vorteile ausspielen können.

Und seien wir doch ehrlich: Die FH ist doch stolz auf so viele ihrer Eigenheiten, das verschultere Studium, den stärkeren Praxisbezug, etc. Dann sollte man auch so ehrlich sein, und verschiedene Dinge verschieden benennen.

Wolfgang, auch ich habe gelernt, Fragestellungen zu formulieren, Wissen mir schnell anzueignen und Lösungen selbstständig herzuleiten. Wobei - und das gebe ich zu - weniger in der FH als im Arbeitsleben. Im Arbeitsleben hat man nicht immer nur mit Standardproblemen zu tun, zumindest dann nicht, wenn du über die Sachbearbeiter-Ebene hinaus willst.

Ich weiß aus dem Stehgreif auch keinen idealen Lösungsweg, wie man geeignete FH-Kandidaten auswählt. Aber ich denke, dass diese auch wichtig in der akademischen Laufbahn sind. Ich sehe es bei uns: Wir haben Profs, die die Uni nie verlassen haben (ok, doch, und zwar um an die FH zu gehen) und dann haben wir Profs, die jahrelang in der Wirtschaft gearbeitet haben und Praxismenschen sind. Ich muss gestehen, dass mir die zweite Kategorie wesentlich besser gefällt, da diese anders an Probleme herangeht und man als BWL-Student nicht das Gefühl hat, zwar extrem viel Theorie zu lernen, aber für die Praxis immer noch unbrauchbar zu sein. (Und auch wenn man an einer Uni studiert: Nur sehr wenige werden an der Uni bleiben, sondern der Großteil wird diese verlassen. Da schadet ein gewisser praktischer Bezug überhaupt nicht)

wolfgang
21.12.2008, 21:47
Wolfgang, auch ich habe gelernt, Fragestellungen zu formulieren, Wissen mir schnell anzueignen und Lösungen selbstständig herzuleiten. Wobei - und das gebe ich zu - weniger in der FH als im Arbeitsleben. Im Arbeitsleben hat man nicht immer nur mit Standardproblemen zu tun, zumindest dann nicht, wenn du über die Sachbearbeiter-Ebene hinaus willst.

Ich weiß aus dem Stehgreif auch keinen idealen Lösungsweg, wie man geeignete FH-Kandidaten auswählt. Aber ich denke, dass diese auch wichtig in der akademischen Laufbahn sind. Ich sehe es bei uns: Wir haben Profs, die die Uni nie verlassen haben (ok, doch, und zwar um an die FH zu gehen) und dann haben wir Profs, die jahrelang in der Wirtschaft gearbeitet haben und Praxismenschen sind. Ich muss gestehen, dass mir die zweite Kategorie wesentlich besser gefällt, da diese anders an Probleme herangeht und man als BWL-Student nicht das Gefühl hat, zwar extrem viel Theorie zu lernen, aber für die Praxis immer noch unbrauchbar zu sein. (Und auch wenn man an einer Uni studiert: Nur sehr wenige werden an der Uni bleiben, sondern der Großteil wird diese verlassen. Da schadet ein gewisser praktischer Bezug überhaupt nicht)

Jetzt wechseln wir mal schnell und elegant die Baustelle, das ist nämlich IMHO eine andere. Ich weiß nicht, wie bereichernd mehr exFH-Doktoranden auf die Uni-Landschaft wirken. Die haben nämlich hauptsächlich andere Studiengänge gesehen, ein paar Praktika aber noch nicht das langfristige Arbeitsleben. Allgemein denke ich aber, dass es allen Lehrenden guttäte, wenn sie mehr darüber wissen würden, wie das von ihnen vermittelte Wissen später genutzt oder eben nicht genutzt wird. Ich fände es beispielsweise gut, wenn Uni-Professoren ab und zu Praktika machen würden und derartige Praktika unterstützt werden würden. Es geht hier IMHO nicht um gehobene Management-Tätigkeiten, sondern zu sehen, wo die Absolventen im Schnitt einsteigen, was die Stolpersteine sind etc..

Sethos
21.12.2008, 21:56
Jetzt wechseln wir mal schnell und elegant die Baustelle, das ist nämlich IMHO eine andere. Ich weiß nicht, wie bereichernd mehr exFH-Doktoranden auf die Uni-Landschaft wirken. Die haben nämlich hauptsächlich andere Studiengänge gesehen, ein paar Praktika aber noch nicht das langfristige Arbeitsleben. Allgemein denke ich aber, dass es allen Lehrenden guttäte, wenn sie mehr darüber wissen würden, wie das von ihnen vermittelte Wissen später genutzt oder eben nicht genutzt wird. Ich fände es beispielsweise gut, wenn Uni-Professoren ab und zu Praktika machen würden und derartige Praktika unterstützt werden würden. Es geht hier IMHO nicht um gehobene Management-Tätigkeiten, sondern zu sehen, wo die Absolventen im Schnitt einsteigen, was die Stolpersteine sind etc..

Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Uni-Doktoranten, später Promovierten und schließlich Habilitierten, einen ganz anderen Unterrichtsstil haben. Und genau diesen züchtet man, wenn man behauptet, dass nur Uni-Studenten in der Lage sind, promovieren zu können. Uni-Professoren, die gelegentlich mal ein Praktikum gemacht haben, haben nicht wirklich Ahnung von der Praxis. Ich spreche von Professoren, die Manager waren und dann an die Uni/FH zurückgekehrt sind. Es gibt ja "Forschungssemester", aber diese werden eben häufig für die Theorie verwendet, wie eben viele Profs beweisen.

Und ich rede von der gesamten Laufbahn. Die Einsteigerjobs sind für jeden gleich, egal ob Uni oder FH. Einer von der Uni wird nicht automatisch höher eingestellt als einer von der Uni. Aber mit der "Karriere" zeigt sich dann, ob jemand sein Handwerkszeug versteht.

(Für dich mag das übrigens ein Baustellenwechsel sein, für mich IMHO nicht).

wolfgang
21.12.2008, 22:10
Nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Uni-Doktoranten, später Promovierten und schließlich Habilitierten, einen ganz anderen Unterrichtsstil haben. Und genau diesen züchtet man, wenn man behauptet, dass nur Uni-Studenten in der Lage sind, promovieren zu können. Uni-Professoren, die gelegentlich mal ein Praktikum gemacht haben, haben nicht wirklich Ahnung von der Praxis. Ich spreche von Professoren, die Manager waren und dann an die Uni/FH zurückgekehrt sind. Es gibt ja "Forschungssemester", aber diese werden eben häufig für die Theorie verwendet, wie eben viele Profs beweisen.

Und ich rede von der gesamten Laufbahn. Die Einsteigerjobs sind für jeden gleich, egal ob Uni oder FH. Einer von der Uni wird nicht automatisch höher eingestellt als einer von der Uni. Aber mit der "Karriere" zeigt sich dann, ob jemand sein Handwerkszeug versteht.

(Für dich mag das übrigens ein Baustellenwechsel sein, für mich IMHO nicht).

Ich denk, Du bildest hier einmal zuviel einen Grenzwert.

Es ist die Frage, ob IM SCHNITT ein FH-Absolvent für eine Uni-Promotion genauso geeignet ist, wie ein Uni-Absolvent. Diese Frage würde ich verneinen.

Wenn Du die Frage umformulierst, in der Art: "Kann man Tripel aus 1 FH-Absolvent (A) und 1 Uni-Absolvent (B) und 1 Promotionsthema (C) wählen, so dass (A) aus dem Stand besser als (B) für die Bearbeitung von (C) geeignet ist?" dann sind wir uns sicher einig, dass man geeignete A,B,C finden kann.

Ich denke, im Moment macht so gut wie niemand, der Habilitiert ist, mal ein halbjähriges Praktikum am Fuße eines Unternehmens. Und gerade das wäre doch mal interessant. Viele (vielleicht noch nicht genug) Professoren haben Kontakte in Unternehmen hinein, in denen sie Problemstellungen bearbeiten, die die Unternehmen lieber mittels Subventionen vom Staat lösen wollen. Aber da werden sie wohl kaum sehen, was der Informatik-Berufsanfänger nun mit seinen Haskell-Kenntnissen anfangen oder nicht anfangen kann.

wolfgang
21.12.2008, 22:14
Die Einsicht in die Geisteswissenschaften fehlt mir auch - Wirtschaftswissenschaften war's bei mir. Wenn man extern promoviert macht man das bei uns normalerweise alleine, da schadet man sich nur selbst, wenn man die Promotion nicht schafft.
Also verstehe ich das richtig? Eine Wiwi-Promotion bindet keinerlei Resourcen in der Universität die den Doktor vergibt? Erstaunlich.

Sidonie
21.12.2008, 22:24
Also verstehe ich das richtig? Eine Wiwi-Promotion bindet keinerlei Resourcen in der Universität die den Doktor vergibt? Erstaunlich.

Kommt (wie immer) drauf an. In meinem Fall musste ich mich um das meiste selbst kümmern bzw. auch selbst finanzieren. Was es natürlich bindet ist der Studienplatz an sich, wir mussten zB einige Lehrveranstaltungen besuchen. Das kann man den FH-Absolventen bestimmter Studienrichtungen aber von Gesetzes Wegen nicht verbieten, das machen auch sehr viele - und das bringt (mit den vielen anderen Interessenten) durchaus die Uni an Kapazitätsgrenzen. Die erste echte Herausforderung ist es, einen Prof und ein Thema zu finden, das schaffen die wenigsten - und da habens die FH-Absolventen nochmal deutlich schwerer.

Um das zu illustrieren - mit mir haben sich 300 - 400 Leute fürs Doktoratsstudium eingeschrieben, einige davon aber nur als Überbrückung für die Jobsuche. Die Lehrveranstaltungen haben vielleicht noch 100 gemacht, abgeschlossen haben im gesamten Jahr etwa 45 - an der gesamten Uni, alle Fachrichtungen. Bei meinem Promotionstermin (wir waren 14 oder so) waren 2 von ner FH.

Zoor
21.12.2008, 23:02
.

Sethos
22.12.2008, 08:46
Ich denk, Du bildest hier einmal zuviel einen Grenzwert.

Es ist die Frage, ob IM SCHNITT ein FH-Absolvent für eine Uni-Promotion genauso geeignet ist, wie ein Uni-Absolvent. Diese Frage würde ich verneinen.

Wenn Du die Frage umformulierst, in der Art: "Kann man Tripel aus 1 FH-Absolvent (A) und 1 Uni-Absolvent (B) und 1 Promotionsthema (C) wählen, so dass (A) aus dem Stand besser als (B) für die Bearbeitung von (C) geeignet ist?" dann sind wir uns sicher einig, dass man geeignete A,B,C finden kann.

Ich denke, im Moment macht so gut wie niemand, der Habilitiert ist, mal ein halbjähriges Praktikum am Fuße eines Unternehmens. Und gerade das wäre doch mal interessant. Viele (vielleicht noch nicht genug) Professoren haben Kontakte in Unternehmen hinein, in denen sie Problemstellungen bearbeiten, die die Unternehmen lieber mittels Subventionen vom Staat lösen wollen. Aber da werden sie wohl kaum sehen, was der Informatik-Berufsanfänger nun mit seinen Haskell-Kenntnissen anfangen oder nicht anfangen kann.

Und was soll man in einem halbjährigen Praktikum lernen? Ein Prof. wird garantiert nicht irgendetwas machen wollen, sondern etwas Anspruchsvolles. Doch a) sind viele Projekte nicht auf ein halbes Jahr angelegt, b) dauert es, bis auch ein Prof eingearbeitet ist (besonders, wenn er die Uni kaum verlassen hat), c) wird ein Unternehmen keine internen Daten rausrücken, wenn es weiß, dass der Prof danach eventuell bei der Konkurrenz ist. Ich halte von solch einem Praktikum gar nichtsl

Sethos
22.12.2008, 08:50
Das stimmt so nicht. Wer bei uns an der Uni mit einem Uni-Abschluss anfängt, kommt in Gehaltsstufe E13. FH-Absolventen werden unter E12 eingestuft bzw. bekommen erst gar keine Anstellung.
.

Womit wir wieder beim Thema sind: Ich rede von der Praxis, du von der reinen Forschung.



Das hat aber doch nichts mit FH-Absolventen, die promovieren wollen, zu tun. Im Regelfall werden sie auch frisch von der Hochschule kommen und keine besondere Berufserfahrung aufweisen, von daher auch keinen Mehrwert für die Universität haben.
.

Es geht um die Einstellung, die vermutlich bei einem Uni-Absolventen anders als bei einem FH-Studenten ist.



Es stimmt natürlich, dass Dozenten nach Möglichkeit Praxisbezug aufweisen sollten, allerdings erlangen sie dies nicht über FH-Abschlüsse, sondern über "normale" Arbeitstätigkeit.
.

as habe ich auch bei Wolfgang geschrieben. Die Profs müssen mal raus an der Uni und nicht nur in ihren Labors rumglucken. Doch bis jetzt zeigt sich, dass die meisten Profs nicht sonderlich mobil sind, was die Wirtschaft betrifft.



Ich möchte übrigens keineswegs FH-Abschlüsse abwerten, jedoch sehe ich es ähnlich wie wolfgang. Wenn die FHs sich damit brüsten, besonders praxisnah zu sein, müssen sie gleichfalls damit leben, als weniger forschungstauglich eingestuft zu werden.

Tust du auch nicht. Für mich ist es keine automatische Aufwertung, nur weil man in der Forschung ist

Fellfrosch
22.12.2008, 12:33
Aber ich arbeite nun schon länger in der freien Wirtschaft und da sehe ich häufiger, dass sich Uni-Studenten nicht aufgrund ihres Uni-Studiums hervorstechen. Einige unserer Werkstudenten, sie mögen in der Uni Bestnoten haben, bekleckern sich in der Praxis alles andere als mit Ruhm. Da helfen die wissenschaftlichen Ansprüche dann auch nicht weiter.

Als Konsequenz aus diesen Beobachtungen werden bei uns jetzt praktisch nur noch FH Absolventen mit abgeschlossener Berufsausbildung eingestellt. Lediglich in der Berechnungsabteilung halten sich noch Mathematiker und Physiker. Dort sind sie allerdings auch jedem mir bekannten Ingenieur überlegen.

Fettnäpfchen
22.12.2008, 13:39
Ich würd nicht sagen, dass sie schikaniert werden. Ein FH-Studium ist eben kein Universitätsstudium. Warum sollte es dann so behandelt werden?

Ich glaube du missverstehst mich. Ich denke durchaus, dass ein FH-Studium und ein Unistudium sich unterscheiden, zumindest was die Diplome angeht. Deshalb finde ich es sehr richtig, dass FH-Studenten z.B. noch bestimmte Scheine machen müssen oder ein Rigorosum oder so.
Was ich allerdings als Schikane empfinde ist, die Anforderungen für FH-Studenten so hoch zu machen, dass das eigentlich keiner mehr macht und dass sie bei Erfüllung all dieser Anforderungen letztlich besser ausgebildet sind als die Unistudenten.

Und das mag an anderen Unis anders sein, aber ich hör bei Hochschulkonferenzen sehr oft, dass man sich für was Besseres hält als die FHs und dass da ja im Prinzip ne normale Ausbildung gemacht wird und kein Studium, was - meiner Meinung nach zumindest im Bereich der Wirtschaftswissenschaften - ziemlicher Unsinn ist. Der Unterschied ist da, aber so groß, wie oft getan wird, ist er nicht in allen Fächern.