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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Finanzierung der Zeit nach dem Studium



Blodeuwedd
07.01.2009, 15:03
So ihr lieben, mich interessiert mal, wie Ihr die Zeit nach dem Studium finanziert habt (bzw. wie Ihr es vorhabt). Natürlich nur, wenn Ihr nicht direkt einen Job bekommen habt.

Normalerweise steht ja dann erstmal eine längere oder kürzere Orientierungs- und Bewerbungsphase an, in der man ja auch von was leben muß.
Gleichzeitig fallen mit dem Studienende ja viele Finanzierungsmöglichkeiten weg (Studijob, evtl. Bafög, Kindergeld etc.)

Mir fällt jetzt nur ein, daß man sich einen Übergangsjob sucht (Quasi Nebenjob, für den man kein Student sein muß), oder HarzIV beantragt. Oder von Rücklagen lebt.
Wie habt Ihr das gemacht?

Fettnäpfchen
07.01.2009, 15:43
Ich hab von Rücklagen gelebt. Allerdings hat es sich bei mir nur um wenige Monate gehandelt (hatte die Stellenzusage schon zum Diplom, die Stelle fing nur halt erst fünf Monate später an), und ich hatte dann nach einem Monat auch einen Job als freier Mitarbeiter, bei dem ich allerdings nach zwei Monaten erst das erste Geld gesehen habe... Rücklagen waren allerdings schon sehr praktisch.

venea
07.01.2009, 16:19
von einer orientierung NACH dem studium hab ich hier im forum zum ersten mal gelesen, alle in meinem umfeld direkt nach der letzten prüfung nen normalen job angenommen, um den sie sich gegen ende des studiums gekümmert hatten.

hätte ich nicht direkt ins ref gehen können, wäre meine pläne folgende gewesen:
- anderen job annehmen (den hatte ich auch sicher)
- nebenjob weitermachen bis zum ref (wir haben den studenten status nicht direkt verloren, sondern konnten bis semesterende immatrikuliert bleiben, was im schnitt dann auch satte 5 monate waren -> das haben auch alle gemacht, die noch auf's ref warten mussten)
- zeitarbeit als vorübergehende lösung bis sich was gescheites findet

sozialhilfe o.ä. hätte ich persönlich nicht beantragt.

Blodeuwedd
07.01.2009, 22:13
von einer orientierung NACH dem studium hab ich hier im forum zum ersten mal gelesen, alle in meinem umfeld direkt nach der letzten prüfung nen normalen job angenommen, um den sie sich gegen ende des studiums gekümmert hatten. Naja, kommt vielleicht ein bißchen darauf an, was man studiert hat. Ich kenn es nur so, daß man sich erst mit dem Abschlußzeugnis überhaupt bewerben kann, und das dauert nach der letzten Prüfung gut und gerne 3 Monate oder mehr. Aber das sind eher Studienfächer, die es eh eher schwer haben auf dem Arbeitsmarkt, bei Ingenieuren sieht das vielleicht anders aus.

Zeitarbeit ist ja auch ne Idee, danke. Kommt man da leicht ran? (Ich hab echt keine Ahnung)

Wolkenlos
07.01.2009, 22:21
Ich befinde mich gerade in dieser Phase. Ich hab allerdings noch 2 Monate lang meinen Nebenjob.

Und Venea, das klingt ja schön und gut, aber Du kennst den Arbeitsmarkt ja selbst...ich habe mich selbst auch schon Monate vor Studienende beworbe, aber nichts bekommen...ohne Zeugnis ist es wohl nochmal ne Ecke schwieriger, zudem gibt es einfach für bestimmte Sparten sehr wenig Jobs.

Zeitarbeit ist aber wohl ne Alternative, anders wird es nicht gehen...

rhabarber*
08.01.2009, 09:22
ich würde versuchen, mir frühzeitig einen aushilfsjob oder etwas in der art zu suchen, um die zeit zu überbrücken, bis man eine "richtige" stelle gefunden hat.

fanta°
08.01.2009, 17:38
sagt mal, wisst ihr, ob man direkt mit abschluss des examens das bafög "verliert"?
und noch weiter: muss man das dem bafögamt selber mitteilen oder macht das die (zentrale) automatisch?
hmmm?

Nila
08.01.2009, 20:22
Also ich wurde vor kurzem daraufhin gewiesen, das ich es selber mitteilen soll.

fanta°
08.01.2009, 20:57
was meinst du mit "vor kurzem"?
war das vor oder nach der endprüfung?
ich musste so einen wisch mit beim prüfungsamt abgeben, ob ich bafög bekommen habe...
hmmm...

Nila
11.01.2009, 15:21
....

Lupine
11.01.2009, 16:01
Ich wusste schon, dass ich 6 Wochen nach Ende einen Job haben würde (dementsprechend heftig war natürlich der Druck während der Diplomarbeit...).
Mein Vater hatte zugesagt, den Unterhalt in dieser Zeit weiter zu zahlen und sogar noch den ersten Monat, in dem ich schon gearbeitet hab, weil ich da ja noch keinen Lohn hatte. Gleichzeitig hab ich in dieser Zeit, wie schon die letzten 7 Jahre während Abi und Studium auch, meinen Nebenjob weitergemacht.
Dadurch bin ich sehr gut über die Runden gekommen.


Ich denke, ohne dieses Wissen hätte ich 3 Monate vor Abgabe der Diplomarbeit ALG2 beantragt. Die hätten dann zahlen müssen, sobald ich den positiven Bescheid der Uni gekriegt hätte, was ja meinen Vater aus der Verantwortung entlassen hätte.

Blodeuwedd
11.01.2009, 16:33
ich würde versuchen, mir frühzeitig einen aushilfsjob oder etwas in der art zu suchen, um die zeit zu überbrücken, bis man eine "richtige" stelle gefunden hat.

Das würde ich an und für sich auch.
Aber mit einem Aushilfsjob hat man ja normalerweise keine Absicherung, wenn man krank wird, oder? Also wenn man wegen Krankheit nicht arbeiten kann, hat man auch kein Geld. (Oder wird bei einem 400€-Job auch Krankengeld gezahlt?)
Zumal man davon ja dann auch die volle Krankenversicherung zahlen muß. D.h. man müßte schon recht viel arbeiten dann. Hm.

Wolkenlos
11.01.2009, 17:05
und vor allem nimmt einen auch nicht jeder, wenn derjenige weiß, dass man bald wieder weg ist.

ich würde (werde) die zeit wohl mit zeitarbeit überbrücken.

Nila
12.01.2009, 21:00
...