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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mündliche Prüfung - Eure Erfahrungen



Marie05
13.01.2009, 13:21
Habe in den kommenden Wochen meine mündlichen Magisterprüfungen (Medien, Sport und Psychoanalyse) - mach mir ordentlich Druck...

Wie sind denn Eure Erfahrungen? Irgendwelche guten Tipps für mich?

Inaktiver User
13.01.2009, 13:28
tipp? hm... ja.
wenn du die reihenfolge der prüfer selbst wählen darfst, würde ich immer mit dem prüfer anfangen, der am meisten auf dich hält bzw. dir am besten gesonnen ist, und/oder in dessen prüfungsgebiet du dich am fittesten fühlst.

meine erfahrung ist, dass vom einstieg und von den ersten 15 min. einer solchen prüfung sehr viel abhängt. wenn der einstieg positiv ist bzw. sehr gut, dann gibt das auch der ganzen restlichen prüfung sehr viel mehr schwung, und die prüfer, die zuletzt dran sind, sind dann ggf. schon von vornherein positiver gestimmt.

aber so ganz grundsätzlich sollte man sich wohl nicht allzu verrückt machen (sagt sich immer so leicht, ich weiß...).
wie waren denn deine erfahrungen in der zwischenprüfung? oder hattest du da nichts mündliches?

Marie05
13.01.2009, 17:19
Danke - klingt, als hätte da jemand schon echt Erfahrungen gesammelt!!

Habe auch schon gedacht, mir einen "festen Einstieg" zu überlegen, damit ich damit dann schon mal die erste "Sprechhürde" überwunden habe.

Zwischenprüfung hatte ich nur eine mündliche - die war eher seltsam bis grausam; musste meinen Prüfer praktisch unterbrechen, damit ich auch mal zu Wort komme. Habe dann im Nachhinein erfahren, dass das so eine Masche von ihm ist - er will austesten, wie die Prüflinge reagieren... Unterbrechen war dann aber wohl die richtige Entscheidung. ;)

Vor der einen Prüfung Freitag bin ich besonders nervös, weil ich das Gefühl habe, die schriftliche in dem Fach ziemlich versemmelt zu haben und das natürlich gerne im mündlichen "wieder gut machen" würde.

Ach, wahrscheinlich ist es echt alles halb so wild - aber gerade habe ich gar kein gutes Gefühl... :durchgeknallt:

*förby*
13.01.2009, 20:43
ich habe nur gute erfahrungen gemacht mit mündlichen prüfungen im vergleich zu den schriftlichen in meinem studium.
klar, man ist aufgeregter, weil man dem prüfer "ins gesicht schaut". aber man kann auch viel mehr rausreißen. man kann nochmal nachfragen, wenn man eine frage net so recht verstanden hat und es wird einem weitergeholfen.
es lohnt sich auf jeden fall, bei bestimmten gebieten, sich eine art "text" zurecht zulegen. also sich bereits vorher zu überlegen, wie man von einem thema zum anderen kommen kann. je mehr man selbst redet, desto weniger wird blödes zeug gefragt. sollte man zuviel abschweifen, wird man schon unterbrochen (o:
und bei mir wars so, dass ich immer direkt danach die note gesagt bekommen habe. das find ich auch sehr angenehm!
du packst das!!!!
*

Inaktiver User
13.01.2009, 21:03
Danke - klingt, als hätte da jemand schon echt Erfahrungen gesammelt!!

Habe auch schon gedacht, mir einen "festen Einstieg" zu überlegen, damit ich damit dann schon mal die erste "Sprechhürde" überwunden habe.

Zwischenprüfung hatte ich nur eine mündliche - die war eher seltsam bis grausam; musste meinen Prüfer praktisch unterbrechen, damit ich auch mal zu Wort komme. Habe dann im Nachhinein erfahren, dass das so eine Masche von ihm ist - er will austesten, wie die Prüflinge reagieren... Unterbrechen war dann aber wohl die richtige Entscheidung. ;)

Vor der einen Prüfung Freitag bin ich besonders nervös, weil ich das Gefühl habe, die schriftliche in dem Fach ziemlich versemmelt zu haben und das natürlich gerne im mündlichen "wieder gut machen" würde.

Ach, wahrscheinlich ist es echt alles halb so wild - aber gerade habe ich gar kein gutes Gefühl... :durchgeknallt:

das hatte ich vor der prüfung (diplom) auch nicht, und letztendlich ist alles viel besser gelaufen als gedacht.

zum "sich vorher einen text zurechtlegen": das ist einerseits richtig, andererseits denke ich aber auch, dass es wichtig ist, bei den fragen genau hinzuhören (was will der jetzt eigentlich, konkret, bzw. worauf will er hinaus?). man muss flexibel sein und sollte auch keine angst vorm improvisieren haben.
bei meiner prüfung gab es auch ein-zwei fragen, bei denen ich im ersten augenblick dachte, auweia, das war's jetzt. ich hab dann einfach versucht, eine verknüpfung zum vorhandenen wissen herzustellen, und so gut wie eben möglich geantwortet. hat im endeffekt dann auch sehr gut funktioniert.

und man sollte sich nicht in die defensive rolle drängen lassen (sprich, sich in die situation bringen, wo der prof einem dann wirklich alles mühsam stück für stück aus der nase ziehen muss, und man dann ggf. auch noch falsch antwortet). je mehr man von sich selber aus erzählt, desto besser im prinzip.
(aber vorsicht auch da wieder: es gibt profs, die sich selbst sehr gern reden hören, und "plattreden" wiederum sollte man niemanden. das ist mir in meiner vordiplomprüfung passiert. ich war so eifrig, hatte soviel gelernt, wollte das auch alles in den wenigen minuten prüfung unterbringen... am ende hieß es dann, "ja, frau waldhörnchen, sie müssen die prüfer auch ausreden lassen!" ^^).

Marie05
14.01.2009, 11:10
Danke fürs Mut machen!!
Eigentlich war ich auch immer der Ansicht, die mündlichen Prüfungen seien nach Magisterarbeit und Klausur einfach nur noch ne Art "Schikane" - man muss da durch, aber richtig passieren kann einem nichts mehr.
Naja, je näher die Prüfung rückt, desto mehr Gedanken macht man sich natürlich dann aber doch noch. Zum Glück bin ich eigentlich ein Mensch, der immer gerne Referate hält und kein großes Problem hat, vor Leuten zu sprechen.

Oh Mann, ich bin schon froh, wenn das Ganze vorbei ist!!
Nehme mir jetzt vor, in der Prüfung einfach all' das unterzubringen, was dann (hoffentlich noch) in meinem Kopf ist und eventuelle Lücken mit gutem Auftreten zu überspielen... ;)

Suncat
14.01.2009, 18:30
ich war vor mündlichen prüfungen schon immer fast vorm umfallen. aber irgendwie lief's doch meist recht gut.
vor der diplomprüfung wars ganz schlimm. die schriftlichen waren seit fast 3 monaten vorbei und die motivation war gleich 0. die luft war sowas von raus. viel gelernt hab ich dafür nicht und hatte ein super schlechtes gewissen und auch ein beschissenens gefühl.
den einstieg hab ich dann mit der präsentation und verteidigung meiner diplomarbeit aber echt super hinbekommen und dadurch dann natürlich auch total viel sicherheit bekommen.
und am ende hat's dann dank der prüfung sogar noch zu nem 1,-schnitt gereicht! :D

viel glück und erfolg! du schaffst das.
immer nett lächeln, versuchen möglichst sicher zu wirken und einfach reden, reden, reden.

hellogoodbye
17.01.2009, 00:07
.

wolfgang
17.01.2009, 00:13
Habe in den kommenden Wochen meine mündlichen Magisterprüfungen (Medien, Sport und Psychoanalyse) - mach mir ordentlich Druck...

Wie sind denn Eure Erfahrungen? Irgendwelche guten Tipps für mich?

In ner Mündlichen Prüfung hängt von den Anfangsfragen ab, wie Du gefragt wirst. Es lohnt sich also, die einfachen Sachen sehr gut zu können. Wenn Du nur die schweren lernst, wirst Du die eventuell gar nicht gefragst, weil die einfachen Sachen zu zäh kommen.

Gut hilft beim Lernen, sich gegenseitig zu prüfen, wann immer möglich. Gut fand ich auch die Beschreibung von einem Kumpel, der meinte, er hätte immer die mündliche Prüfung als eine Folge von Kurzreferaten begriffen, und sich darauf vorbereitet.

Es ist auch wichtig, "proaktiv" zu sein. Du machst es dem Prüfer einfach, wenn Du bei Nachfragen klar sagen kannst, womit Du anfangen möchtest.

wolfgang
17.01.2009, 00:14
Versuch sicher aufzutreten, auch wenn du vlt. nicht so viel Ahnung hast.

Ja, genau, als Sieger reinkommen :)

Marie05
17.01.2009, 08:48
So, kurze Zwischenstandsmeldung... ;)
Erste Prüfung gestern hab ich hinter mich gebracht. War irgendwie sehr schräg, kam aber letztendlich trotzdem ne 2 bei raus. Aber angenehm war es echt nicht. Lag aber wohl auch daran, dass ich die Prüferin nur aus zwei Sprechstunden kannte. Sie hat sehr punktuell und aus dem Zusammenhang gerissen gefragt und einem kaum Zeit zur Orientierung gegeben. Hat mich etwas durcheinander gebracht.
Aber hey, werd mich hier nicht über ne 2 beschweren!!

Jetzt gehts in die Bibliothek, um für Montag zu lernen. Denke, dass ich in diese zweite Prüfung schon etwas lockerer gehe und mir das helfen wird.

wolfgang
17.01.2009, 08:49
So, kurze Zwischenstandsmeldung... ;)
Erste Prüfung gestern hab ich hinter mich gebracht. War irgendwie sehr schräg, kam aber letztendlich trotzdem ne 2 bei raus. Aber angenehm war es echt nicht. Lag aber wohl auch daran, dass ich die Prüferin nur aus zwei Sprechstunden kannte. Sie hat sehr punktuell und aus dem Zusammenhang gerissen gefragt und einem kaum Zeit zur Orientierung gegeben. Hat mich etwas durcheinander gebracht.
Aber hey, werd mich hier nicht über ne 2 beschweren!!

Jetzt gehts in die Bibliothek, um für Montag zu lernen. Denke, dass ich in diese zweite Prüfung schon etwas lockerer gehe und mir das helfen wird.
Viel Erfolg!

Marie05
17.01.2009, 08:51
Danke!