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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : studiumsabbruch psychologie :/



räjähdysaine
14.01.2009, 15:41
studiere momentan psychologie in wien. bin nun im 4. semester.....
bin aber jetzt schon sehr unmotiviert und das fach an sich macht mir schon garkeinen spaß mehr. kann mir kaum vorstellen das noch 3 bzw 3 1/2 jahre weiterzumachen.
bin aber auch zudem noch in einer zwickmühle. ich weiß nicht genau was ich sonst machen würde und außderdem würde ich bei einem studiumswechsel wohl kein bafög mehr bekommenn :( wüsste aber eh net was ich studieren sollte. denke momentan auch an eine ausbildung,

zu psycho nochmal. konnte mich ab dem 1. semster schon nciht mehr begeistern. bin ein sehr disziplinierter mensch. nur deswegen habe ich bisher ganz gut was geschafft. seit ich aber studiere bin ich kaum noch glücklich und meistens nur noch gestresst. es ist halt sehr anstrengend sich für etwas ins zeug zulegen woran man aber eigentlich keinen spaß hat :/

würdet ihr dann noch weiterstudieren.

sollte ja eigenlich froh sein, sowas studieren zudürfen. in D hatte ich erst nix bekommen und in Ö hab ichs durch nen test geschafft


und vor allem meine eltern. :( weiß net wie ich denen das sagen soll. besonders da ich ja garkeine alternative vorweisen kann





einfach scheisse alles :(

derfabian
14.01.2009, 20:06
studiere momentan psychologie in wien. bin nun im 4. semester.....
bin aber jetzt schon sehr unmotiviert und das fach an sich macht mir schon garkeinen spaß mehr. kann mir kaum vorstellen das noch 3 bzw 3 1/2 jahre weiterzumachen.
bin aber auch zudem noch in einer zwickmühle. ich weiß nicht genau was ich sonst machen würde und außderdem würde ich bei einem studiumswechsel wohl kein bafög mehr bekommenn :( wüsste aber eh net was ich studieren sollte. denke momentan auch an eine ausbildung,

zu psycho nochmal. konnte mich ab dem 1. semster schon nciht mehr begeistern. bin ein sehr disziplinierter mensch. nur deswegen habe ich bisher ganz gut was geschafft. seit ich aber studiere bin ich kaum noch glücklich und meistens nur noch gestresst. es ist halt sehr anstrengend sich für etwas ins zeug zulegen woran man aber eigentlich keinen spaß hat :/

würdet ihr dann noch weiterstudieren.

sollte ja eigenlich froh sein, sowas studieren zudürfen. in D hatte ich erst nix bekommen und in Ö hab ichs durch nen test geschafft


und vor allem meine eltern. :( weiß net wie ich denen das sagen soll. besonders da ich ja garkeine alternative vorweisen kann





einfach scheisse alles :(
...numero uno: sag deinen eltern das du dich selbst annalisiert hast und findest das du nur ein ingenieur, physiker, sociologe, pharmacologist (sehr gutes beruf---die welt is voll alte menschen und sie brauchen medicine, eh?)...

...numero dos: mach immer was dir freude macht...jede katze hat 9 leben...also der mensch hat auch viel moeglichkeiten neuen anfang zu machen....

Fabian
Der Blaue Ritter
Canadas geschenck and die Welt
u. Ingenieur par excellance....................

Lina88
14.01.2009, 21:59
mir gings mit medizin ähnlich. ich habe das sehr früh schon angesprochen mit meinen eltern und immer wieder überlegt was es für alternativen gibt und nach und nach dann innerhalb des 2. semesters eine davon gewählt und gewechselt. ich bin total glücklich jetzt, das neue ist genau das, was ich machen möchte, ich bin sehr froh diesen schritt gemacht zu haben. klar zwei jahre vergeudet ist blöd, aber jetzt weißt du schonmal,w as es nicht sein soll.
du musst ja hinterher dann beruflich auch noch damit zurecht kommen. am besten du überlegst in ruhe, was eine alternative wäre, die du dir vorstellen kannst. dabei können auch eltern und freunde vllt. helfen mit vorschlägen.

Inaktiver User
14.01.2009, 22:42
Ich würd mir zuerst eine Alternative überlegen und dann mit den Eltern sprechen. Ausser man hat ein sehr gutes Verhältnis, dann kann man die Entscheidungsfindung zusammen angehen.

Und sich bewusst werden, dass es die Alternative dann sein muss.

hellogoodbye
17.01.2009, 00:03
.

air.sur.terre
17.01.2009, 00:38
mir gings mit medizin ähnlich. ich habe das sehr früh schon angesprochen mit meinen eltern und immer wieder überlegt was es für alternativen gibt und nach und nach dann innerhalb des 2. semesters eine davon gewählt und gewechselt. ich bin total glücklich jetzt, das neue ist genau das, was ich machen möchte, ich bin sehr froh diesen schritt gemacht zu haben. klar zwei jahre vergeudet ist blöd, aber jetzt weißt du schonmal,w as es nicht sein soll.
du musst ja hinterher dann beruflich auch noch damit zurecht kommen. am besten du überlegst in ruhe, was eine alternative wäre, die du dir vorstellen kannst. dabei können auch eltern und freunde vllt. helfen mit vorschlägen.

was studierst du denn jetzt wenn ich fragen darf :)

wendo
17.01.2009, 13:16
.

myphoenix
17.01.2009, 13:57
Ich weiß auch nicht wirklich einen Rat für dich, hast du dir denn schon Alternativen zum Psychologie-Studium überlegt? Hast du dir das Studium anders vorgestellt oder warum möchtest du genau abbrechen?
Ich bin so neugierig, aber ich studiere auch im 7. Semester/2. Abschnitt Psychologie in Wien und deswegen interessiert es mich natürlich ;) .

Lina88
17.01.2009, 18:01
was studierst du denn jetzt wenn ich fragen darf :)
klar, darfst du fragen. ich mache jetzt Englisch und Theologie auf Lehramt.:-)

Timedrop
17.01.2009, 19:42
Ich habe 3 Semester auf Lehramt studiert und war mir schon im ersten Semester total unsicher. Wusste aber keine Alternative und in den Studiengang, den ich machen wollte - PSychologie- bin ich nicht reingekommen.

Nun habe ich per Losverfahren einen Studienplatz bekommen und bin sehr froh :)
Psychologie ist unglaublich anspruchsvoll und lernintensiv v.a. Statistik. Aber ich glaube es lohnt sich.

Hattest du den ein bestimmtes Ziel, dass du mit Psychologie erreichen wolltest (Therapeutin werden) oder war einfach der Studiengang von Interesse?

Ich würde das Studium nur abbrechen, wenn ich A) ne Alternative hätte oder B) wirklich GANZ GENAU weiß, dass ich nicht mehr will und nur noch meine Zeit und Energie verschwende. Es gibt ja immer Durststrecken und in Psycho fangen die "interessanten" Themen angeblich erst im Hauptstudium an.

Eliza Day
18.01.2009, 17:56
hm, ich war offiziell 6 semester für psycho eingeschrieben, davon 1 krankheits-freisemester, hingegangen bin ich aber nur zu sehr wenig.

Ich habe das Studium mit dem festen Vorhaben begonnen, Therapeutin zu werden. Durch verschiedene Umstände wollte ich das dann aber nicht mehr und habe mich dann schlussendlich mit viel Mühe dazu durchgerungen, das Studium nach 6 Semestern ohne Vordiplom abzubrechen.

ich habe dann einen medienwissenschafts-BA begonnen, absolviert und mache jetzt den zugehörigen Master mit Schwerpunt Psychologie. Ich würde auch gerne in dem Bereich der Medienpsychologie bleiben, kann das auch mit dem Studium (also, sich noch mal rückbesinnen ist möglich), aber ich bereue jetzt, keine fundierte psychologische Ausbildung zu haben.

Geh noch mal in dich - warum wolltest du es studieren, warum jetzt nicht mehr, was willst du später mal machen und kämest du da auf anderen Wegen auch hin?

Naja, und gibt es andere Finanzierungsmöglichkeiten? ;)


Wenn du 4 Semester schon hast, musst du doch auch keine 3,5 Jahre mehr studieren?

Inaktiver User
19.01.2009, 16:44
Ich kann dich gut verstehen. Studiere auch im 4. Semester, zwar nicht Psychologie, aber ich überlege auch abzubrechen. Bei mir war es auch so, dass ich schon seit einiger Zeit unsicher bin über meine Berufswahl und nicht mehr zufrieden bin. Ich bin halt auch ein sehr disziplinierter mensch und hab deshalb weitergemacht und auch alles geschafft bisher.
Bei mir hängt es jetzt von einem praktikum ab, ob ich wirklich weitermache oder abbreche....
Ja und wie ich das meinen Eltern dann beibringen soll, falls das praktikum nicht gut läuft, weiß ich auch nicht...
Ist wirklich scheiße so eine situation, kann das echt gut nachvollziehen...

Mmmh...hast du schonmal überlegt, eine Beratung mitzumachen wegen Berufswahl? Also keine beim Arbeitsamt (meiner Meinung nach kann man die sowieso knicken) sondern privat irgendwo? Ist zwar nicht so billig, aber ich glaub, wenn ich mich entscheiden sollte abzubrechen wär das zunächst einmal etwas, was ich machen würde (weil ich weiß auch noch keine gute Alternative...). Und auch wenn du dir noch nicht sicher bist ob du abbrechen willst ist es vielleicht eine gute Orientierungshilfe. Ist halt leider nur teuer, aber meiner Meinung nach lohnt sich so was vll auch....
Oder vielleicht könntest du auch ein praktikum im bereich psychologie machen und dann entscheiden ob du das wirklich machen möchtest?

want2be
24.01.2009, 15:43
Verstehe euch auch sehr gut. Hab mei nStudium auch nach dem 4. Semester abgebrochen - bin im 4. Semester auch schon kaum mehr zu den Vorlesungen gegangen. War einfach unglücklich damit.
Jetzt hol ich nochmal Abi nach und fange im WS an Lehramt zu studieren - und ich bin mir sicher da werde ich viel Glüklciher sei nals vorher!

Nur Mut!

Dampfwutz
03.02.2009, 13:32
Was genau hat euch denn an Psychologie nicht gefallen?
Würde mich interessieren, da ich auch lange überlegt habe, Psychologie zu nehmen und mich dann doch für BWL entschieden hab, und damit bis jetzt (hab erst 1 Semester hinter mir) nicht wirklich zufrieden bin, weil es so viel aus auswendig lernen besteht. Hatte mir das irgendwie praxisorientierter und kreativer vorgestellt Ist das bei Psychologie auch so?

Eliza Day
03.02.2009, 13:42
Psychologie ist nicht kreativ und auch nicht praxisorientiert, zumindest nicht in den ersten Semestern.
Statistik, Methoden, Grundlagen der verschiedenen psychologischen Richtungen - das ist schon trocken und mit viel (auswendig)lernen verbunden.

Genau das hat mir dann auch nicht so gefallen, aber ich hätte mich weiterhin durchgebissen, wenn ich einen Anreiz gehabt hätte.

Dampfwutz
03.02.2009, 13:56
Hmm, okay... Wie war denn im Vergleich dazu dein Medienwissenschaftsstudium, und wo hast du das gemacht?

Eliza Day
03.02.2009, 14:07
Ich studiere in Duisburg. Es ist schon praktischer, wir haben auch fest verankerte Praxisprojekte im Studium. Außerdem durch den hohen Anteil von Informatik einfach ganz anders und nicht zu vergleichen.

Ich hab damals von berufsfixiertem Studium auf inhaltlich interessantes Studium gewechselt und das war ganz gut.

Aber letztendlich bin ich jetzt doch wieder bei der Psycho-Richtung gelandet und ärgere mich, dass ich nicht eine fundierte psychologische Ausbildung zu Ende gebracht habe, nur weil ich damals nicht wusste, was ich damit mal machen soll. Ist halt immer schwierig.

~lifetime~
03.02.2009, 14:11
Ich studiere Psychologie mittlerweile im 7.Semester und habe auch seit dem 1.Semester meine "Probleme" mit dem Studium.
Für mich war halt vor dem Studium klar, dass ich später nicht in die Forschung gehen möchte. Leider ist das Studium sehr darauf ausgerichtet, wodurch es mir häufig sehr schwer fällt mich dazu zu motivieren. Hinzu kommt noch, dass das Konzept "Studium" auch einfach nicht meins ist; ich hätte gerne mehr Praxis, mehr Struktur...
Ich habe mich trotzdem von Anfang an entschieden, dass ich dieses Studium möchte, weil Psychologie der Bereich ist, in dem ich später arbeiten möchte. Das Fach ist so vielfältig und mir haben viele jetzt arbeitende Psychologen gesagt, dass das Studium nicht mit der späteren Arbeit vergleichbar ist. Ich habe mich jetzt nach diesem Semester endlich durch alle theoretischen Fächer gekämpft und werden den Rest jetzt auch noch durchziehen.

Ich würde mir halt genau überlegen, ob Du Dir vorstellen kannst, in diesem Bereich zu arbeiten. Und Psychologie hat viele Bereiche. Man muss in dem Studium halt wirklich sehr, sehr breit lernen, aber auf einem anderen Weg kommt man leider nicht in das Arbeitsfeld Psychologie.

Dampfwutz
03.02.2009, 15:13
Wie ist es denn mit Psychologie Bachelor? Macht das eurer Meinung nach Sinn, oder sollte man das besser immer noch auf Diplom studieren, falls möglich?
Und was haltet ihr von Wirtschaftspsychologie?

Ich hab mich halt schon irgendwie aus "Vernunftgründen" für BWL entschieden, weiß aber nicht, ob das die richtige Entscheidung war. Wobei es ja nach euren Erfahrungsberichten keinen Sinn macht, von BWL zu Psychologie zu wechseln, weil man BWL zu theoretisch findet und nicht dauernd nur auswendig lernen will. Hmm... :-/

~lifetime~
03.02.2009, 15:57
Also, ich studiere Psychologie noch in einem Diplom-Studiengang, deshalb kann ich dazu nichts sagen.

Also, wie gesagt das Studium ist sehr theoretisch und man muss viel lernen, aber entweder man möchte später in diesem Bereich arbeiten oder nicht. Und wenn man in diesem Bereich arbeiten möchte, dann muss man durch dieses Studium nunmal durch. Aber ein Psychologie-Studium eignet sich meiner Meinung nach nicht, wenn man es nur des Studiums wegen studiert (versteht man das :suspekt: ?!).

neonblond
03.02.2009, 16:08
Was genau hat euch denn an Psychologie nicht gefallen?
Würde mich interessieren, da ich auch lange überlegt habe, Psychologie zu nehmen und mich dann doch für BWL entschieden hab, und damit bis jetzt (hab erst 1 Semester hinter mir) nicht wirklich zufrieden bin, weil es so viel aus auswendig lernen besteht. Hatte mir das irgendwie praxisorientierter und kreativer vorgestellt Ist das bei Psychologie auch so?

du wirst in jedem akademischen studiengang auswendig lernen müssen, und praxisorientiert und kreativ sind auch die wenigsten per se.. vielleicht eher eine fh oder ba, wenn du weniger theorie und mehr praxis willst?

@ räjä.. nur aus dankbarkeit, weil du einen raren platz bekommen hast, würde ich mich nicht weiter quälen. vielleicht erstmal eine woche urlaub und mögliche alternativen überlegen? an dem, was eliza schreibt, ist aber auch was dran, daß man oft auf anderem wege wieder in einem alten fach/gebiet landet..

Eliza Day
03.02.2009, 16:36
Was die bachelor-Diplom-Frage angeht:

Ich glaube, dass die umstrukturierten Studiengänge an genau dieser Umstrukturierung zu knabbern haben, da der Schnitt ja genau zwischen Vordiplom und Diplom liegt.
Andererseits gibt es kaum noch Diplom (meines Wissens nach waren die letzten Zulassungen dazu sowieso dieses WS) und die Leute sind dann natürlich die letzten ihrer Art und müssen damit rechnen, sich durch einen Wald an Bachelorveranstaltungen zu schlagen ;)

Dampfwutz
03.02.2009, 17:06
@neonblond: Ok, da hast du wohl Recht.
Es ist halt so, dass mich grad mehrere Dinge an meinem Studium stören. Es kommt noch dazu, dass der Großteil meiner Kommilitonen eben ziemlich BWLer-mäßig ist, das heißt irgendwie versnobt und "Wir sind ja so Elite" und das kotzt mich irgendwie an. :-/ So bin ich nicht und so will ich auch nicht werden, ich frag mich haltm, ob das an der Uni liegt oder am BWL-Studium an sich.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, später jeden Tag im Anzug oder Kostüm rumzurennen, da fühl ich mich einfach nicht wohl. :durchgeknallt:
Und Psychologie fand ich "schon immer" sehr interessant, kann mir nur unter dem Studium halt nicht so viel vorstellen, und hatte mich eigentlich dagegen entschieden, weil ich dachte, ich wär dafür zu sensibel. Wobei man ja auch nicht in die Therapeutenrichtung gehen müsste...
Mein Problem ist, dass ich mich für sehr viele Dinge interessiere und mich ganz schlecht für eins entscheiden kann. Es gibt so gut wie nichts, das ich ausschließen kann, außer Medizin und was mit Sport oder Musik. Und was den NC angeht, müsste ich mir wohl auch eher keine Sorgen machen.
Ich hab nur Angst, dass ich mich mit BWL falsch entschieden hab, weiß aber nicht, wie ich das rausfinden soll.

Eliza Day
03.02.2009, 19:54
Dampfwutz,

gibts bei dir an der Uni Psychologie?

Dann geh doch mal zur Fachschaft.
Und wichtig: Schau dir die Prüfungsordnungen an, bei den Bachelorstudiengängen müsste es auch Modulhandbücher geben, da steht sehr genau drin, was durchgenommen wird.

Man lernt eben am Anfang so grundsätzliche Sachen, Grundlagen der Physiologie, der Wahrnehmung, auch, was im Hirn passiert, Grundlagen davon, wie Emotionen entstehen, was sie bewirken, Grundlagen von sozialen Zusammenhängen, Grundlagen, wie Versuche durchgeführt, ausgewertet und beschrieben werden und eben Statistik.
Vertu dich nicht, das ist am Anfang sehr trocken.

Vielleicht könntest du dir auch das PSychologiebuch von "Zimbardo" in einer nicht ganz neuen Auflage (wg. Kostenfaktor) zulegen oder in der Uni-Bib mal ansehen (gibt es bestimmt), ich denke, da bekommt man nen guten Überblick, welche Themen auf einen zukommen.

air.sur.terre
03.02.2009, 22:08
dampfwutz, studierst du nicht in mannheim? oder hab ich da was falsches im kopf?
die bwl-ler in mannheim sollen sich ja (den rankings nach ja zu recht) sehr elitär fühlen:suspekt:

Dampfwutz
03.02.2009, 22:25
Jaaa, ich studier BWL in Mannheim. Ich wusste ja auch vorher, dass die Uni einen sehr guten Ruf hat und man nicht so leicht reinkommt.
Aber ich habs mir dann doch nicht so schlimm vorgestellt, dass die Leute sich dann so was drauf einbilden. :-/
Im Studivz gibts ne Gruppe, die heißt "In Mannheim gehören alle Bibs den BWLern". :durchgeknallt:

Und man gönnt den Mitstudenten keine guten Noten und ist ziemlich Markenklamotten-fixiert. (Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, ich kenn auch Ausnahmen gottseidank, aber der Großteil scheint wirklich so zu sein.)
Deshalb fühl ich mich irgendwie nicht wohl da. Die ganz schlimmen hören in den Vorlesungen nie zu, aber setzen sich demonstrativ mit ner Financial Times in den Hörsaal und labern, damit auch alle sehen, wie toll sie doch sind. *kotz*
Da gehör ich irgendwie nicht rein.

Inaktiver User
28.04.2009, 18:17
ich habe vor ein paar monaten mein medizinstudium abgebrochen und psychologie ist einer der studiengänge, die ich mir noch einigermaßen für mich vorstellen kann.

aber von dem was ihr so schreibt, hört sich das irgendwie ähnlich an wie medizin :/. also es ist nicht mein traum später menschen zu helfen und ich hab auch nicht das gefühl dass ich das unbedingt machen muss. ich weiß aber generell nicht was ich machen soll und hab überhaupt kein wirkliches ziel. aber zumindest hört sich psychologie inhaltlich interessant an.

Eliza Day
28.04.2009, 19:22
Du musst mit Psychologie doch auch nicht zwangsläufig Therapeutin werden, du kannst doch auch in die Wirtschaft, Werbung oder was weiß ich gehen.

Ich kenn ne Dipl-Psy, die jetzt in ner Arbeitsagentur arbeitet...

opheliac
03.05.2009, 23:15
später menschen helfen zu wollen ist auch die absolut falsche motivation, wenn man mit psychologie anfängt, da ist es vielleicht gerade gut, wenn du das nicht möchtest.

Inaktiver User
03.05.2009, 23:23
später menschen helfen zu wollen ist auch die absolut falsche motivation, wenn man mit psychologie anfängt, da ist es vielleicht gerade gut, wenn du das nicht möchtest.

wieso meinst du das?

opheliac
04.05.2009, 00:14
weil das studium schon sehr auf den bereich forschung und grundlagen ausgerichtet ist. mit dem wunsch, menschen zu helfen, kann man dann meiner meinung nach in die therapeutenausbildung, aber leute, die mit der (und hauptsächlich nur mit der) motivation ins studium gehen, sind denke ich sehr sehr oft enttäuscht, weil das mit dem studium an sich, vor allem am anfang, nicht so viel zu tun hat. ich hab das bei vielen beobachtet, die abgebrochen haben und auch schon von vielen dozenten gehört.

ich kenn viele, die gesagt haben "ich will menschen helfen, toll, mach ich mal psychologie" und dann kam die geballte ladung methoden und sie waren ziemlich schnell wieder weg.

Inaktiver User
04.05.2009, 21:56
achso, okay, das ist plausibel.

mit bio hatte ich eigentlich nie so probleme und englisch ist auch gar kein problem, aber mathe...wie übel wirds denn für jemanden der noch kein mathematisches grundverständnis hat und mathe auch sehr ungern macht? :/

und ganz wichtig: an welchen unis ist der matheanteil besonders hoch und an welchen nicht?

Timedrop
09.05.2009, 11:20
Statistik ist zu schaffen

Inaktiver User
09.05.2009, 12:33
Jaaa, ich studier BWL in Mannheim. Ich wusste ja auch vorher, dass die Uni einen sehr guten Ruf hat und man nicht so leicht reinkommt.
Aber ich habs mir dann doch nicht so schlimm vorgestellt, dass die Leute sich dann so was drauf einbilden. :-/
Im Studivz gibts ne Gruppe, die heißt "In Mannheim gehören alle Bibs den BWLern". :durchgeknallt:

Und man gönnt den Mitstudenten keine guten Noten und ist ziemlich Markenklamotten-fixiert. (Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, ich kenn auch Ausnahmen gottseidank, aber der Großteil scheint wirklich so zu sein.)
Deshalb fühl ich mich irgendwie nicht wohl da. Die ganz schlimmen hören in den Vorlesungen nie zu, aber setzen sich demonstrativ mit ner Financial Times in den Hörsaal und labern, damit auch alle sehen, wie toll sie doch sind. *kotz*
Da gehör ich irgendwie nicht rein.

lol ohgott... das klingt ja wirklich nach den schlimmsten klischee-bwlern, die es so gibt.
ich habe selbst wiwi als 2. hauptfach studiert und habe in etwa eine vorstellung von dem, was du meinst bzw. was dich so sehr stört. es hat schon so jedes fach so seine eigene mentalität/kultur, und bei den bwlern finden sich (m. e., leider...) wirklich viele überdurchschnittlich rücksichtslose arroganzbolzen (karriere, karriere, karriere, profit profit profit, und dann kommt erstmal lange nichts). das ist jetzt sehr zugespitzt formuliert, und es gibt sicher auch nicht wenige nette, aber ich versteh sehr genau, wovon du schreibst (weil mich genau das im studium auch selber immer wieder gestört hat - und diese art von mensch sitzt dann künftig in den management-etagen und lenkt die wirtschaftsgeschicke).

ich würde dir aber trotzdem raten, nicht gleich sofort ans abbrechen zu denken, sondern erstmal den jobmarkt/stellenanzeigen zu studieren und zu gucken, ob da nicht doch irgendwas dabei ist, worauf du lust hättest (und was du über diesen abschluss erreichen könntest). der arbeitsmarkt für bwler ist nämlich wirklich sehr vielfältig (das wiederum ist ja eine große stärke dieses studiengangs).
im non-profit-bereich z. b. werden auch viele bwler gesucht. (fällt mir jetzt dazu gerade ein, weil ich in den letzten monaten da entsprechend viele stellenanzeigen gesehen habe und das immer wieder sehr interessant fand - letztlich sind ja auch non-profit-unternehmen wirtschaftsunternehmen, die mit der entsprechenden fachkenntnis gemanagt werden müssen.)

wenn du dann immer noch das gefühl hast, dass du wechseln musst bzw. nicht glücklich bist, könntest du dich an die studienberatung, die psychologische beratungsstelle oder auch das career center deiner uni wenden.