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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : uni gewechselt und unglücklich



*pinocchia*
19.01.2009, 10:02
nach dem grundtstudium bin ich von trier nach berlin gewechselt, einfach weil ich nochmal lust auf eine andere, größere stadt hatte. aber jetzt, obwohl ich schon fast ein semester hier bin, vermisse ich meine erste unistadt und all die vielen lieben menschen da so sehr. ich krieg echt schweißausbrüche und nen kloß im hals, wenn ich daran denke, dass ich jetzt auch einfach im kreis meiner freunde in trier sein könnte. mir gehts deswegegn echt richtig mies. habe zwar ein paar leute hier schon kennengelernt, aber es ist alles noch sehr unverbindlich und vor allem fehlt mir hier ein mensch, für den ich an erster stelle stehe. wisst ihr, was ich meine?
ging es jemandem ähnlich?

grünchen
19.01.2009, 22:27
aber es gab doch einen grund, dass du die uni gewechselt hast?

ich hab auch gewechselt und denke manchmal, dass ich das auch hätte lassen können, aber ich hatte einen grund zum wechseln, und den führ ich mir dann immer wieder vor augen.

und wahrscheinlich brauchst du auch einfach noch zeit zum eingewöhnen. tolle neue freunde wachsen halt nicht aus dem boden. berlin ist doch super - genieß deine zeit dort!

freefish
20.01.2009, 07:32
Könntest Du denn zurück?

Meiner Erfahrung nach kann es schon 2 Semester dauern, bis man sich einen neuen Freundeskreis aufgebaut hat. Und so wie vorher wird es nicht, sondern anders.

°Tab
20.01.2009, 08:29
du musst geduld haben. berlin ist eine GROOOOOOOOOOOOOOOOOOße stadt:)..noch dazu sind die berliner ansich sehr distanziert (auch wenn nicht alle deiner kommilitonen berliner sind).
ich denk mal der studiengang ist größer jetzt als in tübingen. noch dazu kennen sich die leute alle schon 4 semester und sind nicht mehr so interessiert auf neue bekanntschaften, wie ganz am anfang. so gesehen, musst du NOCH mehr geduld haben.
ich kenn deine lager aber. hab von karlsruhe nach köln gewechselt:)..und bin jetzt das 3. semester hier und hab vielleicht 2-3 gute freunde. wobei die auch nicht so sind, dass ich sie als clique bezeichnen würde (weil die nichts miteinander zu tun haben)..

also kopf hoch!! du hast es dir so ausgesucht und wolltest mal in ner riesen stadt wohnen, also nutz das. und wenn du keine freunde zum unternehmen hast, dann mach halt was allein. berlin is schließlich soooooooooooooo schön:)..

Amylen
20.01.2009, 17:02
Mein Freund hat mal von Trier nach Düsseldorf gewechselt und leidet noch jetzt (6 Semester später) darunter. Dasselbe Problem: Die Leute, die er da hatte, fehlen einfach. Er studiert seit 6 Semestern vollkommen einsam und hasst es entsprechend! In Düsseldorf sind auch viele Pendlerstudenten, die nur tagsüber da sind. Studentenleben ist da auch eher Fehlanzeige! Ich hab auch in Trier studiert und es ist einfach viel familiärer dort, wenn auch provinziell.

Wenn das Studium noch länger dauert und ein erneuter Wechsel nicht zu viel Aufwand bedeutet, würde ich zurück gehen...

Timedrop
20.01.2009, 20:45
Ich habe zweimal die Uni gewechselt.
DAs erste Mal, weil mir die Stadt nicht gefallen hat, Ich habe nette Leute kennengelernt, mit denen ich jetzt immer noch Kontakt habe, war aber trotzdem nicht glücklich. In meiner zweiten Unistadt, wars dann im ersten Semester auch schwer und ich war oft alleine. Aber als ich dann gegen Semesterende in ein Wohnheim gezogen bin und nette Leute kennengelernt habe, da wurde es richtig toll.Leider musste ich diese Stadt schon wieder verlassen ;(

In einer neuen Stadt, v.a. in einer so großen, dauert es bis man Leute kennenlernt. Aber du bist sicher nicht die einzige, die nach dem Grundstuium hergewechselt hat. Guck doch mal im Studivz (falls du drin bist) nach Hochschulwechsler oder Neu-in-Berlin-Gruppen. Wenn du mehr Kontakte hast, wirst du ein ganz andere Lebensqualität haben und Berlin wird so wie dus dir vorgestellt hast.

Fettnäpfchen
21.01.2009, 13:14
Ich hab auch die Uni gewechselt und es sehr bereut. An der ersten Uni hat es mir gut gefallen und ich hatte auch viele Freunde, aber ich hatte vorher auch schon mal ein paar Jahre in der Stadt gelebt und wollte mal was anderes sehen, außerdem gab es in der neuen Studistadt ganz interessante Spezialisierungen für's Hauptstudium.

Ich hab mich die drei Jahre dann in der neuen Stadt durchgequält, weil ich nicht schon wieder wechseln wollte, das wäre mit den Anerkennungen schwierig geworden, dann hätte ich ein Jahr verloren. Ich hab dann langsam auch ein paar Freunde gefunden, aber nur relativ wenige im Studiengang direkt, weil die sich ja alle aus dem Vordiplom kannten und es schwer war, da reinzukommen. Ich hatte dann Freunde in der WG und beim Sport, das hat es erträglich gemacht.

Arimal
23.01.2009, 16:35
Darf ich mal fragen was du studierst? Weil ich wollte ja letztes Semester schon so gerne nach B wechseln. Aber ich habe mir natürlich auch Gedanken gemacht, wie es ist da, neue Leute kennen zulernen.

*pinocchia*
27.01.2009, 19:14
hey, danke für eure antworten! die letzten tage waren ganz schön, das hat mir wieder etwas mut gemacht. ich weiß grade nicht, ob ichs schon geschrieben hab, ich war aber auch ne ganze zeit lang immer wieder krank seid ich hier bin, das hat es auch alles nicht einfacher gemacht. und jetzt hat die lernphase angefangen. das heißt, aufs leute kennenlernen und einleben kann ich einfach grade nicht fokussieren. aber es wird leute. ich hoffe es. ich studier psychologie.

Timedrop
27.01.2009, 22:38
Hihi hab mir auch nach dem Vordiplom überlegt nach Berlin zu wechseln :)
Wars sehr schwer da rein zu kommen?

coconut-sunrise
02.02.2009, 11:39
ich hab damals während meines Praktikums sehr nette Leute über die "Neu in Berlin" Studivz-Gruppe kennengelernt ;) Die treffen sich jeden Mittwochabend und auch sonst gibt es oft gemeinsame Aktivitäten (Museumsbesuche, Kinobesuche etc.). Da solltest du einfach mal hingehen und sobald du neue Leute kennengelernt hast, wirst du Berlin bestimmt auch ganz toll finden :)