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räjähdysaine
22.01.2009, 13:57
interessiere mich sehr für wirtschaft. möchte nun auch nach meinem erfolglosen 2 jährigem psychostudium endlich damit beginnen.
mathe war für mich auch nie ein problem, doch siehts im studium ja oft ganz anders aus.

habe daher mal eine frage an die bwl studis, welche auf bachelor studieren.

ist die mathematik sehr schwer im studium oder ist es eher nur viel arbeitsaufwand?

rubidoux
22.01.2009, 15:30
schwer fand ich nur mathematik für wirtschaftswissenschaftler sowie deskriptive und induktive statistik, wobei das mit entsprechenden lernaufwand auch machbar ist.

alles weitere (kosten- und leistungsrechnung, mikroökonomik, buchhaltung, investition & finanzierung etc.) ist weniger komplex, obwohl man natürlich trotzdem verstehen muss, was man da gerade berechnet. d.h. mit entsprechendem arbeitsaufwand kann man aus den klausuren locker mit guten noten rausgehen.

räjähdysaine
22.01.2009, 18:05
HI! wie gefällt dir das studium den insgesamt??? und kommt dir das bachlor system zustressig vor oder ist alles gut machbar??

würde mich über antwrten freuen, da sie mir beim orientieren weiterhelfen würden:durchgeknallt:

rubidoux
22.01.2009, 18:47
insgesamt gefällt mir das studium gut. es ist ziemlich lernintensiv, da in so gut wie allen fächern klausuren geschrieben werden. nicht alles macht spaß (z.B. wirtschaftsinformatik, war bei mir einfach nur ätzende auswendiglernerei), aber es gab eigentlich bisher in jedem semester fächer, die mich inhaltlich mehr interessiert haben.

generell würde ich sagen, dass der bachelor schon in 6 semestern machbar ist; vorausgesetzt, man muss nicht nebenbei jobben und schafft alle klausuren im dafür vorgesehenen/vorgeschlagenen semester. ansonsten kann es natürlich schon stressig werden.

*Sonnenblume*
23.01.2009, 13:13
also bei mir war mathe im bwl-bachelor (fh) um einiges einfacher als mathe-abitur (kernkompetenzfach in bawü). bin jetzt fertig und fand das studium zum kotzen, aber war immer zu feige um abzubrechen. schau dir auf jeden fall vorher genau die beschreibung der fächer an und die formen der leistungserbringung. bei uns war es z.B. so, dass man in fast jedem fach präsentationen halten musste um überhaupt mal für die klausur zugelassen zu werden, aber die note der präsentation war dann fast egal...nicht sehr motivierend.

Söfchen
23.01.2009, 13:41
ich finde es sehr stressig alles. aber bin auch erst im ersten semester ;P deswegen kann ich auch noch nichts über klausuren sagen

rubidoux
23.01.2009, 16:14
bei uns war es z.B. so, dass man in fast jedem fach präsentationen halten musste um überhaupt mal für die klausur zugelassen zu werden, aber die note der präsentation war dann fast egal...nicht sehr motivierend.

das ist ja ätzend! gott sei dank ist das an meiner uni nicht so.

rubidoux
23.01.2009, 16:16
ich finde es sehr stressig alles. aber bin auch erst im ersten semester ;P deswegen kann ich auch noch nichts über klausuren sagen

ich fand das 1. semester auch stressig, aber danach musste ich nie wieder so viele klausuren schreiben.

Lucaa
26.01.2009, 13:32
statistik hatte ich nie, das ist wohl nicht ganz einfach. aber den rest fand ich wirklich easy und ich bin bei gott kein mathegenie. im gegenteil.
mir fiel es deswegen leichter als in der schule, weil ich endlich verstanden habe, wozu ich eigentlich die ganze oberstufe durch ableiten geübt habe :durchgeknallt:

Inaktiver User
26.01.2009, 13:37
statistik hatte ich nie, das ist wohl nicht ganz einfach. aber den rest fand ich wirklich easy und ich bin bei gott kein mathegenie. im gegenteil.
mir fiel es deswegen leichter als in der schule, weil ich endlich verstanden habe, wozu ich eigentlich die ganze oberstufe durch ableiten geübt habe :durchgeknallt:

ja, ging mir ähnlich. mit dem entsprechenden einsatz und der entsprechenden übung war das alles gut zu schaffen.
wobei ich auch sagen muss, dass ich mittlerweile den eindruck habe, dass die anforderungen in mathe doch von uni zu uni z. t. nochmal recht unterschiedlich sind...
und die statistikvorlesungen sind auch bei uns gefürchtet. die Ier-stufe vielleicht noch nicht unbedingt, aber die IIer.

neonblond
26.01.2009, 13:38
interessiere mich sehr für wirtschaft. möchte nun auch nach meinem erfolglosen 2 jährigem psychostudium endlich damit beginnen.
mathe war für mich auch nie ein problem, doch siehts im studium ja oft ganz anders aus.

habe daher mal eine frage an die bwl studis, welche auf bachelor studieren.

ist die mathematik sehr schwer im studium oder ist es eher nur viel arbeitsaufwand?

vergiss den irrglauben, daß man im bwl-studium viel und schweres mathe hat.

außer natürlich du willst dich auf corporate finance, versicherungswirtschaftich o.ä. spezialisieren.
ich bin wirklich eine absolute niete und habe auf die scheine wie mathe, kostenrechnung usw. 2er und 3er. grundrechnungsarten, prozentrechnen und minimale statistikkenntnisse reichen.

Zoor
26.01.2009, 17:58
.

Topolina
26.01.2009, 19:22
statistik hatte ich nie, das ist wohl nicht ganz einfach. aber den rest fand ich wirklich easy und ich bin bei gott kein mathegenie. im gegenteil.
mir fiel es deswegen leichter als in der schule, weil ich endlich verstanden habe, wozu ich eigentlich die ganze oberstufe durch ableiten geübt habe :durchgeknallt:

Echt, gar nicht? Wir machen Statistik beim H. im Rahmen von quantitative methods. Und ansonsten kann ich dir nur zustimmen: Mathe hier ist wesentlich leichter als mein Mathe-LK war.

Lucaa
27.01.2009, 10:58
macht ihr? holla. und das blickt der h.? LOL, der checkt doch mathe fast nicht :D. hihi, aber nix gegen den h., der war lieb und alle immer fies zu ihm.
vielleicht haben sie die pläne ein bisschen umgestrickt seit der akkreditierung. was macht ihr denn da genau?
haben die prüfungen eigentlich schon angefangen? ich drück dir die daumen!!!

Topolina
27.01.2009, 14:41
macht ihr? holla. und das blickt der h.? LOL, der checkt doch mathe fast nicht :D. hihi, aber nix gegen den h., der war lieb und alle immer fies zu ihm.
vielleicht haben sie die pläne ein bisschen umgestrickt seit der akkreditierung. was macht ihr denn da genau?
haben die prüfungen eigentlich schon angefangen? ich drück dir die daumen!!!

Haha, nein! Das mussten wir uns in Teamarbeit selbst erarbeiten und dann nochmal zu ihm kommen und abklären, ob wir das auch richtig verstanden haben :D
Wir machen auch nicht viel, nur Streuungsmaße und Mittelwerte und sowas. Pipifax.
Prüfungen fangen nächste Woche an. Hab schon Angst irgendwie. Es ist halt einfach so verdammt viel. Danke fürs Daumendrücken!

Sethos
27.01.2009, 21:46
Wir hatten vier Semester Mathe im Bachelor und im Master auch noch mal einiges, was daran liegt, dass ich Finance habe. Insgesamt hatten wir recht viel mit Mathe zu tun und es war teilweise doch mit recht hohem Lernaufwand verbunden (da half mir meine 1 in Mathe in der Oberstufe auch nur wenig)

Lucaa
01.02.2009, 15:44
Haha, nein! Das mussten wir uns in Teamarbeit selbst erarbeiten und dann nochmal zu ihm kommen und abklären, ob wir das auch richtig verstanden haben :D
Wir machen auch nicht viel, nur Streuungsmaße und Mittelwerte und sowas. Pipifax.
Prüfungen fangen nächste Woche an. Hab schon Angst irgendwie. Es ist halt einfach so verdammt viel. Danke fürs Daumendrücken!

lol hab ichs mir doch gedacht :D. aber der kann euch doch nicht mal sagen, ob ihrs verstanden habt. der weiß es doch selbst nicht ;).
aber mittelwert und so find ich gut. einige von uns haben das in der thesis gebraucht und mussten sich das mühevoll anlesen. und das dauert natürlich.
ja, es ist viel, aber wie gesagt: sie kommen euch entgegen : ). und immer schön merken: der b. will bildchen sehen! :D

Cokelight
01.02.2009, 22:06
Die wenigstens Abbrecher scheitern in der BWL tatsächlich an der Mathematik. Meist haben sie keinen Bock, so viel auswendig zu lernen.

wenn man in bwl irgendetwas auswendig lernen sollte, dann hat man das fach nicht wirklich verstanden :suspekt:

mathe ist zwar schwer, aber machbar, sind schließlich nur 2 prüfungen. ansonsten ist es weniger ein "blabla"-fach sondern, relativ viel zu rechnen, viele kurven :D und mit etwas verständnis für die materie schaffbar.

Sethos
01.02.2009, 22:11
wenn man in bwl irgendetwas auswendig lernen sollte, dann hat man das fach nicht wirklich verstanden :suspekt:

mathe ist zwar schwer, aber machbar, sind schließlich nur 2 prüfungen. ansonsten ist es weniger ein "blabla"-fach sondern, relativ viel zu rechnen, viele kurven :D und mit etwas verständnis für die materie schaffbar.

Ähm, wie Menge der Prüfungen hängt von der PO ab. Wir hatten 4 Matheprüfungen im BA und sehr mathelastige Prüfungen im MA.

engl
02.02.2009, 02:22
wenn man in bwl irgendetwas auswendig lernen sollte, dann hat man das fach nicht wirklich verstanden :suspekt:


das halte ich für unsinn.

Inaktiver User
02.02.2009, 09:38
das halte ich für unsinn.

ich auch, sorry. natürlich ist auch einiges an verstehensarbeit dabei, aber ich hab tatsächlich selten soviel auswendig lernen müssen wie im wiwi-studium.

Lucaa
02.02.2009, 10:15
ja. und mathe schwer? also.....nein :D

Cokelight
02.02.2009, 10:45
das halte ich für unsinn.

naja, sorry, ich studier bwl und hab noch nichts auswendig lernen müssen. was z.b. muss man denn auswendig lernen?

Lucaa
02.02.2009, 10:49
wie lernst du fächer wie marketing zum beispiel?

engl
02.02.2009, 11:06
naja, sorry, ich studier bwl und hab noch nichts auswendig lernen müssen. was z.b. muss man denn auswendig lernen?
da schließe ich mich Lucaa an: Marketing zb. Ich finde, da gab es eher kaum was zu verstehen, dafür musste man 250 Seiten Skript beherrschen. Und Definitionen allgemein muss man halt nunmal auswendig lernen, wenn sie so abgefragt werden, da hilft es ja nix, wenn ich auch verstanden habe, worum es geht.

Übrigens studier ich nicht BWL, sondern Wirtschaftsingenieurwesen, daher hab ich nicht soviele Beispiele jetzt. Aber wir haben die ganz normalen BWL-Veranstaltungen bei den BWL-Profs. Und gerade so im Vergleich zu unsren techniklastigen Fächern sind die BWL-Fächer tendentiell eher aufs Auswendiglernen aus.

Sethos
02.02.2009, 11:16
ja. und mathe schwer? also.....nein :D

Echt? Ich fand die Berechnungen von dem "Brownschen Nebel" und überhaupt das Thema Aktienkursberechnung recht schwer. Da kamen Dinge dran, die unsere Leute nicht mal im Mathe-LK angeschnitten hatten. Aber vielleicht hängt es wirklich von der PO und dem Prof ab.

Und in der Regel sind die Rausschmeißer-Klausuren nicht irgenwelche Marketing-Blabla-Klausuren bei uns gewesen, sondern eben die Maheklausuren bzw. die Finanzierungsklausuren. Da trennte sich dann schon eher die Spreu vom Weizen. Aber vielleicht treffen sich hier im Strang gerade auch ausschließlich Mathe-Cracks, die schon in der Schule im LK immer ihre 15 Punkte kassierten ;) Bei uns an der FH jedenfalls hätte man ohne gute Mathekenntnisse den Bachelor nur mit Ach und Krach geschafft, den Master hingegen kaum.

Lucaa
02.02.2009, 11:46
Echt? Ich fand die Berechnungen von dem "Brownschen Nebel" und überhaupt das Thema Aktienkursberechnung recht schwer. Da kamen Dinge dran, die unsere Leute nicht mal im Mathe-LK angeschnitten hatten. Aber vielleicht hängt es wirklich von der PO und dem Prof ab.

Und in der Regel sind die Rausschmeißer-Klausuren nicht irgenwelche Marketing-Blabla-Klausuren bei uns gewesen, sondern eben die Maheklausuren bzw. die Finanzierungsklausuren. Da trennte sich dann schon eher die Spreu vom Weizen. Aber vielleicht treffen sich hier im Strang gerade auch ausschließlich Mathe-Cracks, die schon in der Schule im LK immer ihre 15 Punkte kassierten ;) Bei uns an der FH jedenfalls hätte man ohne gute Mathekenntnisse den Bachelor nur mit Ach und Krach geschafft, den Master hingegen kaum.

äh nein, ich hatte eine 4 im abi in mathe :D
das hängt sicher von der po ab. mathe war bei uns kein drama, aber ich hab auch kein volles bwl studium. und mathe für bwler ist ja angewandt (also in der vwl zum beispiel) ja wirklich nur ableiten in seiner einfachsten form.

Inaktiver User
02.02.2009, 13:09
naja, sorry, ich studier bwl und hab noch nichts auswendig lernen müssen. was z.b. muss man denn auswendig lernen?

zoor studiert ebenfalls bwl (und arbeitet dazu noch als hiwi). ich hab mein eigenes wiwi-studium schon abgeschlossen. und unsere erfahrungen waren eben andere.
etwas im grundsatz verstanden zu haben schadet nie, aber es war letztlich überall wirklich sehr viel gepauke dabei (im sinne von: mehr oder weniger stures auswendig-lernen). eine ausnahme waren da eigtl. nur die kurse mit mathematischem schwerpunkt (... aber auch da bestand ein gut teil der arbeit letztlich darin, bestimmte schemata so lange stur zu pauken, bis man sie beherrscht).

Inaktiver User
02.02.2009, 13:16
Und in der Regel sind die Rausschmeißer-Klausuren nicht irgenwelche Marketing-Blabla-Klausuren bei uns gewesen, sondern eben die Maheklausuren

war bzw. ist bei uns genauso, statistik ist noch gefürchteter. gerade im gs wird da zum teil sehr hart gesiebt.

bei marketing macht es bei einigen kursen nicht so sehr die schwere des stoffs an sich, sondern eher die pure stofffülle. es gibt profs, deren kurspensum reicht für zwei. wenn dann zeitgleich oder -nah noch zusätzlich andere prüfungen anstehen...

Sethos
02.02.2009, 14:06
äh nein, ich hatte eine 4 im abi in mathe :D
das hängt sicher von der po ab. mathe war bei uns kein drama, aber ich hab auch kein volles bwl studium. und mathe für bwler ist ja angewandt (also in der vwl zum beispiel) ja wirklich nur ableiten in seiner einfachsten form.

Man sollte wirklich nach Schwerpunkt differenzieren. Es kann gut angehen, dass die Marketing-Leute nur simple Mathematik anwenden müssen, aber Controlling- und Finanzieurngsleute haben u. U. einiges mehr zu rechnen.

Sethos
02.02.2009, 14:07
war bzw. ist bei uns genauso, statistik ist noch gefürchteter. gerade im gs wird da zum teil sehr hart gesiebt.

bei marketing macht es bei einigen kursen nicht so sehr die schwere des stoffs an sich, sondern eher die pure stofffülle. es gibt profs, deren kurspensum reicht für zwei. wenn dann zeitgleich oder -nah noch zusätzlich andere prüfungen anstehen...

Das stimmt. Selbst jetzt bei uns im Master sind die Marketing-Leute extrem am Auswendiglernen. Wobei, Accounting beinhaltet auch viel Auswendig-Gelerne, allerdings auch das Verstehen des Stoffes. Ich kann in der Regel keine Standards anwenden, wenn ich sie nicht verstanden habe.

Dampfwutz
02.02.2009, 14:20
Das ist ja blöd...
Ich komm jetzt ins 2. Semester und werd da auch zum ersten Mal Marketing haben, und ich dachte, das wird bestimmt toll, weils bestimmt praxisorientiert ist und kreativ. Ich hasse auswendig lernen :-/

Sethos
02.02.2009, 14:22
Das ist ja blöd...
Ich komm jetzt ins 2. Semester und werd da auch zum ersten Mal Marketing haben, und ich dachte, das wird bestimmt toll, weils bestimmt praxisorientiert ist und kreativ. Ich hasse auswendig lernen :-/
Zumindest bei uns sind die Marketing-Leute nicht kreativer als die Zahlen-Leute.

rubidoux
02.02.2009, 15:12
Das ist ja blöd...
Ich komm jetzt ins 2. Semester und werd da auch zum ersten Mal Marketing haben, und ich dachte, das wird bestimmt toll, weils bestimmt praxisorientiert ist und kreativ. Ich hasse auswendig lernen :-/

mit kreativität hatte marketing bei uns, wenn überhaupt, nur entfernt zu tun.

Dampfwutz
02.02.2009, 17:25
Was wollt ihr denn nach dem BWL-Studium machen bzw. was macht ihr?

Lucaa
02.02.2009, 18:34
Das ist ja blöd...
Ich komm jetzt ins 2. Semester und werd da auch zum ersten Mal Marketing haben, und ich dachte, das wird bestimmt toll, weils bestimmt praxisorientiert ist und kreativ. Ich hasse auswendig lernen :-/

kreativ wirds erst im beruf. wenn überhaupt.
vorher lernst du stur bildchen, schemata und theorie auswendig :D.

aber ich muss sagen: im strategischen marketing kann man die sogar 1:1 anwenden im beruf. hätte ich nie gedacht. bzw. ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen job haben würde, in dem ich den ganzen mist nochmal brauche :durchgeknallt:

Lucaa
02.02.2009, 18:35
Was wollt ihr denn nach dem BWL-Studium machen bzw. was macht ihr?

ich bin projektmanager marketing in einem design büro (auch werbeagentur genannt ;) aber wir machen noch mehr als werbung)

Sethos
02.02.2009, 18:36
Was wollt ihr denn nach dem BWL-Studium machen bzw. was macht ihr?

Ich bin derzeit im anlagen- und Projektcontrolling, kann mir nach dem Studium aber auch Wirtschaftsprüfung vorstellen.

Topolina
02.02.2009, 19:35
Man sollte wirklich nach Schwerpunkt differenzieren. Es kann gut angehen, dass die Marketing-Leute nur simple Mathematik anwenden müssen, aber Controlling- und Finanzieurngsleute haben u. U. einiges mehr zu rechnen.

Ja klar. Aber da ist man ja dann selbst dran schuld ;)
Wer Mathe überhaupt nicht mag wird kaum so einen Schwerpunkt wählen.

Inaktiver User
02.02.2009, 20:19
kreativ wirds erst im beruf. wenn überhaupt.
vorher lernst du stur bildchen, schemata und theorie auswendig :D.

aber ich muss sagen: im strategischen marketing kann man die sogar 1:1 anwenden im beruf. hätte ich nie gedacht. bzw. ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen job haben würde, in dem ich den ganzen mist nochmal brauche :durchgeknallt:

eine ex-kommilitonin von mir ist noch nach dem studium teilweise in die bib gerannt... "in der konzernzentrale machen wir gerade das und das, und prof. xy (ihr ehemaliger dozent) hat genau dazu noch einen essay geschrieben, und alles von dem war doch immer so praxisnah". :D
die konnte es auch kaum glauben. der prof war allerdings auch ein ehemaliger praktiker, der aus dem management eines konzerns später an die uni gewechselt war.

Sethos
02.02.2009, 20:51
Ja klar. Aber da ist man ja dann selbst dran schuld ;)
Wer Mathe überhaupt nicht mag wird kaum so einen Schwerpunkt wählen.

Mir macht es ja auch Spaß ;) Aber dennoch möchte ich diejenigen warnen, die sich u. U. zu leicht vorstellen.

Zoor
03.02.2009, 10:29
.

Zoor
03.02.2009, 10:31
.

Sethos
03.02.2009, 11:24
Zum Auswendig-Lernen: Daran kommt man in der Tat nicht vorbei. Allein was ich jetzt für diese Bilanzierungs-Klausur auswendig lerne, passt auf keine Kuhhaut drauf. Aber da muss man dann durch.

Julias Zweitnick
03.02.2009, 19:54
ich hab auch viel auswendig lernen müssen im bwl studium. und ich würde schon sagen, dass ich es verstanden hätte. zumindest waren die noten nicht schlecht und arbeitslos bin ich auch nicht.

mathe fand ich okay, bei uns gabs aber auch nur zwei mathe- und zwei statistikkurse. selbst finanzierung und versicherung waren nicht all zu schwer, aber bei uns (mannheim) war das auch nicht besonders mathelastig.

Inaktiver User
04.02.2009, 09:58
ich habe 2 Jahre Wirtschaftswissenschaften auf Bachelor studiert und habe jezt gewechselt. Das Pensum war extrem. Hatte teilweise 11 Klausuren im Semester und es war eher so "Bulimi-Lernen". Also alles reinprügeln und zur Klausur auskotzen.
Des Weiteren hab ich gemerkt, dass es mir einfach zu öde ist, dieses stupide Geradeausdenken. Man hat keinen Platz für Kreativität und ich hab mich nicht einem solchen Beruf später gesehen

Dampfwutz
04.02.2009, 11:39
@diecaro: Was machst du denn jetzt stattdessen?

Inaktiver User
04.02.2009, 13:45
ich studiere jetzt Europa Studien mit wiwi/kuwi ausrichtung. konnte mir also zum glück alles anrechnen lassen und hab jetzt noch sehr schöne kuwi module zum ausgleich :-)

Lucaa
04.02.2009, 14:09
ich habe 2 Jahre Wirtschaftswissenschaften auf Bachelor studiert und habe jezt gewechselt. Das Pensum war extrem. Hatte teilweise 11 Klausuren im Semester und es war eher so "Bulimi-Lernen". Also alles reinprügeln und zur Klausur auskotzen.
Des Weiteren hab ich gemerkt, dass es mir einfach zu öde ist, dieses stupide Geradeausdenken. Man hat keinen Platz für Kreativität und ich hab mich nicht einem solchen Beruf später gesehen

kenn ich aus dem mba. anders gehts ja auch nicht.
aber dass da alle berufe unkreativ sind, stimmt so nicht ganz.

klar, wenn ich marketing in ner riesen firma mache, in der alles von oben diktiert wird und es ganz strenge ci-richtlinien gibt, macht das wenig spaß. aber das kann man ja auch umgehen.
das potential einer firma auszuloten, kann aber auch ganz schön spannend sein.

*rosalie*
04.02.2009, 14:37
bwl studium hat ja nur bedingt was damit zu tun wie es dann tatsächlich im berufsleben aussieht...ich kenn eigentlich keinen der da wirklich viel aus dem studium anwenden konnte

Lucaa
04.02.2009, 14:41
das außerdem.
wobei ich wie gesagt im strategischen marketing tatsächlich ab und zu auf modelle zurückgreife.

Inaktiver User
04.02.2009, 14:45
ja gut, marketing fand ich sowieso immer am langweiligsten von allen...Und ausserdem gibt es so unglaublich viele, die das in irgendeiner form versuchen.

ich bin jedenfalls froh über meine entscheidung gewechselt zu haben

Julias Zweitnick
04.02.2009, 14:46
das einzige, was ich bis jetzt gebraucht hab, waren meine kenntnisse aus dem e-business & outsourcing kurs. den hab ich eigentlich nur gemacht, weil er einfach und unterhaltsam war und der dozent alle studenten & ehemaligen zum glühweintrinken auf den weihnachtsmarkt einlädt. :D

neonblond
06.02.2009, 02:37
also ich habe schon den einen oder anderen businessplan erstellt und da konnte ich erstaunlich viel von der uni wirklich brauchen. marketing, gesellschaftsrecht, finanzierung, arbeitsrecht...

auswendig lernen (und verstehen) musste ich jede menge, würde mich auch interessieren wo du studierst cokelight.

Baddy
06.02.2009, 12:25
es gibt sicherlich einige Bereiche, bei denen man nicht auswendiglernen muss, sondern hauptsächlich anwenden. Jedenfalls bei mir.
Allerdings ist bei mir die Vorlesung BWL und Marketing reines auswendiglernen - leider. Da muss man sogar die Folien 1:1 auf die Klausur bringen können... selbst umgestaltete Sätze die eigentlich richtig wären, wenn man kurz darüber nachdenkt, werden als falsch angerechnet.

Inaktiver User
06.02.2009, 12:51
Allerdings ist bei mir die Vorlesung BWL und Marketing reines auswendiglernen - leider. Da muss man sogar die Folien 1:1 auf die Klausur bringen können... selbst umgestaltete Sätze die eigentlich richtig wären, wenn man kurz darüber nachdenkt, werden als falsch angerechnet.

ich hatte mal einen vwl-prof, der die erklärung eines ganz bestimmten sachverhalts nur in seinen eigenen worten akzeptiert hat. in der klausur musste das dann auch ganz genau so wiedergegeben werden, alles andere gab punktabzug.
die sache mit dem folien-wiedergeben kenne ich auch (ganz besonders aus dem bereich marketing).

Baddy
06.02.2009, 14:30
ich finde sowas ganz furchtbar, da ich keine gute Auswendiglernerin bin...