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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wichtig ist das Thema der Abschlussarbeit?



Shenny
22.01.2009, 15:56
Sollte man mehr nach Interesse oder/und beruflichem Interesse gehen?

Wolkenlos
22.01.2009, 15:58
kommt aufs fach an.

chaosmädchen
22.01.2009, 18:56
..und von deinem berufsziel.

..und davon, mit welchem thema du etwa 6 monate verbringen möchtest.

Shenny
22.01.2009, 20:34
Naja, ein geisteswissenschaftliches studium
möchte gerne ins verlagwesen oder sowas ähnliches, habe kein so direktes berufsziel

thema wird was mit literatur sein
hatte nur überlegt ob ich was nehmen soll, was ich grad im moment total gerne machen würde
oder was anderes, was ich etwas weniger gerne machen will, aber meine beiden fächer verbindet, daher auch beruflich wahrscheinlich schlüssiger wäre

frage mich nur, wie wichtig das dann im endeffekt ist, vor allem auch, wenn es mit dem verlag nicht klappen sollte!

Lucaa
22.01.2009, 21:12
du machst dir viel zu viele gedanken.
ich würde einfach was wählen, das dir spaß macht. sonst wirds sehr ätzend.

Softball-girl
22.01.2009, 22:57
ich denke, dass es sehr wichtig ist, gerade bei geisteswissenshcfaten, da man damit ja sein spezialgebiet festlegt.

Wolkenlos
23.01.2009, 09:05
ich denke, dass es sehr wichtig ist, gerade bei geisteswissenshcfaten, da man damit ja sein spezialgebiet festlegt.

blödsinn. glaubst du wirklich, dass es in den meisten berufen (die kaum noch etwas mit dem kram zu tun haben, den man bei den geisteswissenschaften im studium lernt) wichtig ist, ob ich über den postmodernen roman oder über sonstwas geschrieben hab? wohl eher nicht.

Inaktiver User
23.01.2009, 09:27
Naja, ein geisteswissenschaftliches studium
möchte gerne ins verlagwesen oder sowas ähnliches, habe kein so direktes berufsziel

thema wird was mit literatur sein
hatte nur überlegt ob ich was nehmen soll, was ich grad im moment total gerne machen würde
oder was anderes, was ich etwas weniger gerne machen will, aber meine beiden fächer verbindet, daher auch beruflich wahrscheinlich schlüssiger wäre

frage mich nur, wie wichtig das dann im endeffekt ist, vor allem auch, wenn es mit dem verlag nicht klappen sollte!

eine freundin von mir war in einer ähnlichen lage wie du und hat dann versucht, in ihrer geisteswiss. abschlussarbeit wirtschaft und medien/kultur zu verbinden, sodass sie den wirtschaftsaspekt wenigstens ein bisschen mit drin hat. sie denkt, dass das evtl. besser kommt, wenn es mit ihrem bevorzugten arbeitsfeld (öffentlichkeitsarbeit/pr an der uni) nicht klappen und sie gezwungen sein sollte, auf die freie wirtschaft auszuweichen.

ansonsten denke ich aber, dürfte es relativ egal sein. ob du nun über den roman des 20. jh. oder die dichtkunst der romantiker schreibst... beides hat eigtl. ähnlich wenig bezug zur "praxis".

softball:
was du da schreibst, gilt eigtl. nur für den fall, dass die betreffenden eine wiss. karriere anstreben. ansonsten eher siehe oben.

Softball-girl
23.01.2009, 19:44
ja, ganz grosser bloedsinn, den ich da schrieb... aber es gibt auch leute,die in dem bereich arbeiten, den sie studiert haben! jawoll, auch ausserhalb der wissenschaft.

und ueberhaupt: meine aussage direkt als "bloedsinn" abzustempeln finde ich komisch. schliesslich haben alle dort unterscheidliche erfahrungen gemacht.

und natuerlich kann es auch egal sein, weil man dann was ganz anderes macht.

Wolkenlos
23.01.2009, 19:51
das blödsinn bezog sich darauf, dass du meintest, dass es "sehr wichtig" sei, dem würde ich so einfach nicht zustimmen.

Shenny
23.01.2009, 21:07
Naja, ich dachte halt nur daran, weil ich gestren eine freundin traf, die meinte sie schreibt über literatur (hat kein literatur fach), weil sie später gerne mal in einem verlag arbeiten will...

da hab ich mich dann gefragt, wenn ich ein thema nehme das nix mit literatur sondern mit medizin zu tun hat, und ich immer höre, das man im vorstellungsgespräch nach der abschlussarbeit gefragt wird, da denk ich halt drüber nach...

andererseits könnte es ja auch ein vorgegebenes thema sein
oder wie bei uns, wenig dozenten die das thema haben etc.

klar, will ich promovieren, dann würd das nur in dem bereich gehen
allerdings kann man auch im 2. HF bei uns promovieren, da hat man dann gar keine abschlussarbeit geschrieben!

Wolkenlos
23.01.2009, 21:43
das literaturthema kann deiner freundin helfen, ja, vielleicht, aber ohne praktische erfahrung während des studiums in nem verlag, wird sie nachm studium da auch eher nich unterkommen.

ich hab z.b. ein bissel ein medizinisches thema bearbeitet ;-=) naja, eher ein gesundheitspolitisches, obwohl ich beruflich damit eher nix machen will. hat sich halt so ergeben. aber wie das bei vorstellungesprächen ist, weiß ich nicht, war nämlich bei noch keinem ;-)

Inaktiver User
23.01.2009, 22:37
das literaturthema kann deiner freundin helfen, ja, vielleicht, aber ohne praktische erfahrung während des studiums in nem verlag, wird sie nachm studium da auch eher nich unterkommen.

das denke ich auch.

softball...
ich denke mal, dass ein literaturwissenschaftler abseits der uni in "seinem" gebiet arbeitet, kommt eher selten vor. es sei denn, er ist lektor bei einem (schöngeistigen) verlag, oder aber er kommentiert etwa als fachjournalist literarische werke.
die meisten litwis brauchen ihr expertenwissen aber, wenn sie dann tatsächlich mal in die freie wirtschaft wechseln, in der regel nie wieder, würd ich sagen. die arbeiten dann als quereinsteiger in anderen gebieten.


ich hab z.b. ein bissel ein medizinisches thema bearbeitet ;-=) naja, eher ein gesundheitspolitisches, obwohl ich beruflich damit eher nix machen will. hat sich halt so ergeben. aber wie das bei vorstellungesprächen ist, weiß ich nicht, war nämlich bei noch keinem ;-)

ich denk mal, für deinen bereich dürfte das relativ egal sein, hm?
da ist die note entscheidend, die drunter steht, und die tatsache, dass du im betreffenden feld schon viel praktische erfahrung gesammelt hast (letzteres vor allem auch).

jewa
24.01.2009, 00:47
es gibt stellen, für die ist das abschlussthema deiner arbeit relevant. ich weiß von einer freundin, dass etwas im deutsch historischen museum projektstellen an leute vergeben wurden, die sich inhaltlich bereits in ihrer abschlussarbeit mit dem thema auseinander gesetzt haben. aber das ist wohl eher die ausnahme.

insofern mach lieber das, was du richtig gerne machen möchtest.

Schnelmi
24.01.2009, 02:38
da du dich 6 monate SEHR ausführlich damit beschäftigen musst, würde ich das nehmen, das dir persönlich mehr zusagt. ich glaube einfach, sich 6 monate durch ein doofes thema durchzukämpfen, macht nicht sehr viel spaß und wird sicher auch nicht so positiv für die entnote.

abschlussthemen sind glaub ich nicht sooo wichtig. ich kenne so viele leute, die ihre themen wirklich nur dann angeben, wenn sie irgendwie passen. wenn nicht, dann nicht und die meisten leute interessiert es dann auch nicht. nicht mal für promotion ist das SO wichtig. klar, es kann hilfreich sein, aber es muss nicht. ich kenne inzwischen ne menge physiker, die in ökonomiethemen promovieren oder mathematiker, die in informatik promovieren ...

neonblond
24.01.2009, 03:12
softball:
was du da schreibst, gilt eigtl. nur für den fall, dass die betreffenden eine wiss. karriere anstreben. ansonsten eher siehe oben.

das denke ich nicht unbedingt. ich kenne einen haufen leute, bei denen sich durch die diplomarbeit der erste job ergeben hat, entweder weil sie bei einem unternehmen gearbeitet haben, oder weil sie interviews geführt haben etc. die arbeiten auch jeweils in dem bereich der DA. wenn man schon berufserfahrung hat, ist das thema mmn. "egal" (nach außen). trotzdem könnte ich niemals eine DA über ein thema schreiben, das mich nicht wirklich interessiert.

Inaktiver User
24.01.2009, 12:44
das denke ich nicht unbedingt. ich kenne einen haufen leute, bei denen sich durch die diplomarbeit der erste job ergeben hat, entweder weil sie bei einem unternehmen gearbeitet haben, oder weil sie interviews geführt haben etc. die arbeiten auch jeweils in dem bereich der DA. wenn man schon berufserfahrung hat, ist das thema mmn. "egal" (nach außen). trotzdem könnte ich niemals eine DA über ein thema schreiben, das mich nicht wirklich interessiert.

ich hab mich auf die literaturwissenschaftler bezogen. und ich kenne kaum ein unternehmen in der freien wirtschaft, für das literaturwiss. fragestellungen relevant wären. deshalb. (vorher lesen, bitte.)

milchmaus
24.01.2009, 13:26
ich stimme schnelmi zu.
ich schreibe gerade eine arbeit zu einem thema, welches sich eben so ergeben hat und es sich praktisch mit meinem hiwijob verbinden lässt. thematisch haut es mich nicht gerade vom hocker und das ist gerade mit ein grund dafür, dass ich mich so schlecht motivieren kann mich endlich mal an den tisch zu setzen und was zu machen.

Shenny
25.01.2009, 11:01
Ich wäre froh ich hätte ein Thema und eine Fragestellung...

Lucaa
25.01.2009, 11:03
Ich wäre froh ich hätte ein Thema und eine Fragestellung...

dann jammer nicht und schlaf, sondern tu was dafür.

Shenny
25.01.2009, 11:52
ja, tu ich doch auch! ich les hier rum und erstelle konzepte neben dem jammern! ;)