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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich hasse Dozenten



Sethos
02.02.2009, 23:53
...die eine Woche vor Abgabeschluss auf einmal noch kreativ werden und lauter Änderungsvorschläge in Sachen Hausarbeit machen :( Ich durfte jetzt noch ein Kapitel hinzufügen und meine Gliederung umstellen.

So etwas nervt mich tierisch. Ich wette, dass der Herr wiederum Monate braucht, um die Hausarbeiten zu korrigieren.

Zoor
03.02.2009, 10:22
.

rhabarber*
03.02.2009, 10:29
So etwas nervt mich tierisch.
hast du ihm das auch mal gesagt?

Inaktiver User
03.02.2009, 10:53
hast du ihm das auch mal gesagt?

es gibt profs, denen ich sowas nie sagen würde (auch nicht höflich verpackt), weil ich genau weiß, kritik prallt an denen ab wie sonstwas, und das einzige wirkliche resultat wäre negative stimmung. (sind gottseidank nicht alle so, aber exemplare der art gibt's nicht wenige.)

mir hat mal mein diplombetreuer kurz vor ende der arbeit (2 wochen vor schluss, oder so) noch "mal eben schnell" einen literaturtipp genannt (nachdem die monate vorher in der hinsicht von ihm praktisch gar nichts kam). das hat vielleicht ne hektik verursacht.
brauchen konnte ich das buch dann letztlich nicht mehr. zum einarbeiten völlig neuer dinge wäre es auch einfach zu spät gewesen.

rhabarber*
03.02.2009, 10:59
es gibt profs, denen ich sowas nie sagen würde (auch nicht höflich verpackt), weil ich genau weiß, kritik prallt an denen ab wie sonstwas, und das einzige wirkliche resultat wäre negative stimmung. (sind gottseidank nicht alle so, aber exemplare der art gibt's nicht wenige.)

mir hat mal mein diplombetreuer kurz vor ende der arbeit (2 wochen vor schluss, oder so) noch "mal eben schnell" einen literaturtipp genannt (nachdem die monate vorher in der hinsicht von ihm praktisch gar nichts kam). das hat vielleicht ne hektik verursacht.
brauchen konnte ich das buch dann letztlich nicht mehr. zum einarbeiten völlig neuer dinge wäre es auch einfach zu spät gewesen.
eine woche vor abgabetermin hätte ich mich wohl nicht mehr auf einen grundlegenden änderungswunsch eingelassen, wenn ich denn die arbeit tatsächlich schon fast fertig hätte.
das muss ja nicht gleich wie kritik klingen. aber ich denke, ich würde dann einfach sagen, dass ich die arbeit jetzt so geschrieben habe, wie wir es zuvor besprochen hatten und dass die arbeit nun so gut wie bereit zur abgabe ist (und es für änderungswünsche grundlegender art jetzt wohl etwas spät ist).

Inaktiver User
03.02.2009, 11:08
eine woche vor abgabetermin hätte ich mich wohl nicht mehr auf einen grundlegenden änderungswunsch eingelassen, wenn ich denn die arbeit tatsächlich schon fast fertig hätte.
das muss ja nicht gleich wie kritik klingen. aber ich denke, ich würde dann einfach sagen, dass ich die arbeit jetzt so geschrieben habe, wie wir es zuvor besprochen hatten und dass die arbeit nun so gut wie bereit zur abgabe ist (und es für änderungswünsche grundlegender art jetzt wohl etwas spät ist).

ich hatte jetzt andere erlebnisse im hinterkopf, als ich oben von "kritik ist manchmal mehr oder weniger zwecklos" schrieb (sorry, vielleicht war es nicht offensichtlich genug, dass sich der 1. nicht auf den 2. absatz beziehen sollte). bei den profs laufen einfach etliche mit ziemlich großem... ego rum. und das zeigt sich (leider) auch immer wieder im verhalten. es sind nicht alle so, aber eine gewisse tendenz gibt's meiner beobachtung nach schon.

Sethos
03.02.2009, 11:22
Ich glaube nicht, dass Diskussionen etwas bringen :( Was mich aber richtig auf die Palme bringt: Vor der Hausarbeit haben wir die Gliederung abgestimmt und uns darau geeinigt, mangels Seiten kein Fallbeispiel zu behandeln. Was schlägt der Dozent jetzt vor? Ein Fallbeispiel. Wir sollen ihm die Hausarbeit per Mail schicken. In der Mail werde ich wahrscheinlich darauf hinweisen, dass ich einen Teil der Änderungswünsche eingebaut habe und das Fallbeispiel, wie ursprünglich abgesprochen, weggelassen habe. Vor allem: Wir haben "nur" 10-12 Seiten, da kann man keine Doktor-Arbeit draus machen. Irgendwie fehlt manchen Dozenten da so der Überblick...

Ich mache echt drei Kreuze, wenn ich dieses Jahr fertig bin.

rhabarber*
03.02.2009, 11:39
ich würde auch nicht diskutieren wollen ;)

wenn man sich im vorfeld geeinigt hat und alles abgesprochen ist, würde ich nur 5 tage vor abgabetermin die halbe hausarbeit umschreiben. ganz einfach, da gibt es nichts zu diskutieren.

hab teilweise das gefühl, dass sie viele von ihren dozenten viel zu sehr auf der nase herumtanzen lassen und alles anstandslos akzepieren und sich dann zuhause aber darüber aufregen. ich denke aber auch, dass die meisten profs. wohl auch einsehen würden, dass man kurz vor der abgabe der arbeit nicht alles umschreiben kann und will...wenn man dem dozenten das dann aber nicht sagt, kann man evtl. auch nicht erwarten, dass ihm das von allein auffallen muss.

Inaktiver User
03.02.2009, 11:42
ich würde auch nicht diskutieren wollen ;)

wenn man sich im vorfeld geeinigt hat und alles abgesprochen ist, würde ich nur 5 tage vor abgabetermin die halbe hausarbeit umschreiben. ganz einfach, da gibt es nichts zu diskutieren.

hab teilweise das gefühl, dass sie viele von ihren dozenten viel zu sehr auf der nase herumtanzen lassen und alles anstandslos akzepieren und sich dann zuhause aber darüber aufregen. ich denke aber auch, dass die meisten profs. wohl auch einsehen würden, dass man kurz vor der abgabe der arbeit nicht alles umschreiben kann und will...wenn man dem dozenten das dann aber nicht sagt, kann man evtl. auch nicht erwarten, dass ihm das von allein auffallen muss.

ach, es war im studium nicht so, dass ich nie kritisiert hätte. wohl aber, dass ich den mund gehalten habe, wenn ich gemerkt habe, es bringt nichts (... sondern den prof nur auf die palme). letztendlich.
ich denke, man muss von situation zu situation entscheiden, was sinnvoller ist.

rhabarber*
03.02.2009, 11:43
ich denke, man muss von situation zu situation entscheiden, was sinnvoller ist.
ja, das denke ich ja auch ;)

Sethos
03.02.2009, 11:48
ach, es war im studium nicht so, dass ich nie kritisiert hätte. wohl aber, dass ich den mund gehalten habe, wenn ich gemerkt habe, es bringt nichts (... sondern den prof nur auf die palme). letztendlich.
ich denke, man muss von situation zu situation entscheiden, was sinnvoller ist.

Ja, manchmal ist es taktisch klüger, die Kröte zu schlucken ;)

Inaktiver User
03.02.2009, 21:12
hab teilweise das gefühl, dass sie viele von ihren dozenten viel zu sehr auf der nase herumtanzen lassen und alles anstandslos akzepieren und sich dann zuhause aber darüber aufregen. ich denke aber auch, dass die meisten profs. wohl auch einsehen würden, dass man kurz vor der abgabe der arbeit nicht alles umschreiben kann und will...wenn man dem dozenten das dann aber nicht sagt, kann man evtl. auch nicht erwarten, dass ihm das von allein auffallen muss.
Hm. Also ich hab mich am Wochenende bei ner Dozentin (keine Prof) beschwert, weil sie die Prüfungsbedingungen etwas geändert hat. Vorher hieß es, wir dürfen ne halbe bis eine Seite schreiben, dann auf einmal hat sie zwei Leuten gesagt, etwas mehr wär auch kein Problem. Ich hab ihr dann gemailt, dass ich finde, dass die Info so kurz vor Abgabe (heute war die letzte Veranstaltung, Termin ist nächsten Dienstag) auch allen zugehen sollte (sie hat ne Liste mit allen Mailadressen), und ziemlich einen auf den Deckel gekriegt. Demnächst überleg ich mir auch dreimal, ob ich was sage.

Sethos
03.02.2009, 21:21
Unser Dozent hat auch so was gemacht. Erst hieß es, dass wir auf keeeeeeeeinen Fall mehr als zehn Seiten schreiben sollen. Auf einmal meinte er zu anderen, dass auch 10-12 Seiten ok seien. So was liebe ich ja.