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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : in welchen fächern schreibt man eigentlich hausarbeiten?



air.sur.terre
04.02.2009, 17:10
mhh?

alle erzählen doch hier davon, dass sie noch so und so viele hausarbeiten schreiben müssen. und weil ich das in meinem studiengang nicht muss, interessiert mich das mal.
achja, wofür sind die hausarbeiten gut?zählen die dann zur klausur?

Wolkenlos
04.02.2009, 17:12
in eigentich allen geisteswissenschaftlichen fächern schreibst du sie fast nur - anstatt einer klausur. oder zusätzlich. ganz unterschiedlich.

und wozu sie gut sind? damit man wissenschaftliches arbeiten lernt.

lassie_singers
04.02.2009, 17:15
ich würde auch mal sagen generell schreibt man in den geistes- und sozialwissenschaftlichen fächern hausarbeiten.
meine naturwissenschaftsfreunde müssen eher protokolle/laborberichte schreiben und meine bwl/medizin/jura-freunde haben größtenteils nur klausuren. so kommt es mir zumindest vor.

wie wolkenlos schon sagt: um wissenschaftliches arbeiten zu lernen.
bei mir sind hausarbeiten statt einer klausur.

Lucaa
04.02.2009, 17:20
die sind dazu da, damit man nicht - wie in anderen studiengängen - hier zur diplomarbeit threads eröffnen muss, die lauten "ich hab keine ahnung. erklärt mir mal, wie man das macht." ;)

ich hab immer lieber klausuren geschrieben und war schlecht in hausarbeiten. aber ich bin froh, dass ich für meine abschlussarbeiten üben konnte.

Inaktiver User
04.02.2009, 17:25
die sind dazu da, damit man nicht - wie in anderen studiengängen - hier zur diplomarbeit threads eröffnen muss, die lauten "ich hab keine ahnung. erklärt mir mal, wie man das macht." ;)

ja. wobei ich schon fand, dass es vom seminar- zum diplomarbeitsniveau nochmal ein ganz schöner sprung war, was anspruch und komplexität anbelangt. aber das ganze vorher schonmal "in klein" zu üben kann natürlich nicht schaden.

air.sur.terre
04.02.2009, 17:26
ich bin, muss ich zugeben, auch froh, keine hausarbeiten zu schreiben, aber es stimmt schon,dass man dadurch lernt, wissenschaftlich zu arbeiten.
darf man sich die themen aussuchen oder sind die vorgegeben?

Inaktiver User
04.02.2009, 17:32
ich bin, muss ich zugeben, auch froh, keine hausarbeiten zu schreiben, aber es stimmt schon,dass man dadurch lernt, wissenschaftlich zu arbeiten.
darf man sich die themen aussuchen oder sind die vorgegeben?

das ist unterschiedlich, je nach uni, kurs und dozent.
bei uns (amerikanistik/literaturwissenschaft) war es meist so, dass das thema des seminars einen übergeordneten rahmen vorgegeben hat (z. b.: "american modernism: poetry"), und dass man dann innerhalb dessen sich ein thema suchen durfte (also etwa, sich auf einen bestimmten autor oder bestimmte aspekte eines oder mehrere werke konzentrieren).

Inaktiver User
04.02.2009, 18:11
die sind dazu da, damit man nicht - wie in anderen studiengängen - hier zur diplomarbeit threads eröffnen muss, die lauten "ich hab keine ahnung. erklärt mir mal, wie man das macht." ;)

ich hab immer lieber klausuren geschrieben und war schlecht in hausarbeiten. aber ich bin froh, dass ich für meine abschlussarbeiten üben konnte.

Naja, ein ordentliches Protokoll eines Praktikums unterscheidet sich genau so von einer Diplomarbeit wie eine Hausarbeit von einer Magisterarbeit, würde ich mal sagen.

Anathema
04.02.2009, 18:22
ich muss in Pädagogik relativ viele Hausarbeiten schreiben, in Wiwi jedoch gar keine

Chisa
04.02.2009, 18:33
ich hab jura studiert und musste immer mal wieder hausarbeiten schreiben. teils falllösungen, teils themenarbeiten (ok, das sind dann die seminararbeiten gewesen, aber egal...). und ja, man lernt dadurch wissenschaftliches arbeiten.

Rumpelstiltskin
04.02.2009, 19:22
Eine Freundin von mir studiert Englisch und Geschichte auf Lehramt und die schreibt fast nur Hausarbeiten. Mehrere pro Semester.
Ich studiere Übersetzen, Englisch und Spanisch und musste bisher insgesamt 4 schreiben, dafür pro Semester so 6 Klausuren. Ich finde, ein paar sollte man schon schreiben, weil man dadurch einfach auf die Abschlussarbeit vorbereitet wird und weil man sich meist intensiver als für Klausuren mit den Themen auseinandersetzt.

engl
04.02.2009, 19:35
also in jura hab ich welche geschrieben und in geographie auch viele eigentlich. in geographie war das bei uns so, dass man im 1. semester ne vorlesung hatte und am ende klausur, und im 2. dann zu jeder vorlesung das entsprechende seminar, da musste man dann n referat halten und ne hausarbeit dazu. in geo waren die hausarbeiten aber dann immer unterm semester, in jura über die vorlesungsfreie zeit.
und jetz studier ich wirtschaftsingenieurwesen und die würden im leben nicht auf die idee kommen, hausarbeiten schreiben zu lassen :D
dafür aber halt praktikumsberichte (also laborpraktikum), jede woche einen.

grünchen
04.02.2009, 22:28
mein freund studiert diplom-geographie, wo sich die hausarbeiten nochmal sehr von denen in den geisteswissenschaften unterscheiden. er muss nur fünf bis acht Seiten inkl. Bildern schreiben und das, wie engl schon schrieb, während des semsters.

Inaktiver User
05.02.2009, 08:57
die sind dazu da, damit man nicht - wie in anderen studiengängen - hier zur diplomarbeit threads eröffnen muss, die lauten "ich hab keine ahnung. erklärt mir mal, wie man das macht." ;)


Aus dem Grund wohl müssen wir jedes Jahr eine "Projektarbeit" schreiben, nur im dritten Jahr ist die dann halt doppelt so lang und heißt Bachelorarbeit :D

Die ganzen Lehramtsleute, die ich kenne, schreiben öfters Hausarbeiten.

Inaktiver User
05.02.2009, 09:16
Ich studieren Geschichte und Germanistik (d.h. nur noch etwa 6 Wochen lang. ;))

Bei uns bestand das Studium hauptsächlich aus Hausarbeiten schreiben. Insgesamt waren es 5 Proseminararbeiten, und 6 Seminararbeiten plus dann die Abschlussarbeit. Dafür sind die Prüfungen, bis auf die Abschlussprüfungen ein Klacks.

Inaktiver User
05.02.2009, 09:46
Ich studieren Geschichte und Germanistik (d.h. nur noch etwa 6 Wochen lang. ;))

Bei uns bestand das Studium hauptsächlich aus Hausarbeiten schreiben. Insgesamt waren es 5 Proseminararbeiten, und 6 Seminararbeiten plus dann die Abschlussarbeit. Dafür sind die Prüfungen, bis auf die Abschlussprüfungen ein Klacks.

hm, bei uns haben die ganzen seminararbeiten im sprachlichen hauptfach null gezählt, für die abschlussnote. und die prüfungsphase am ende war dann das so ziemlich heftigste im ganzen studium, eigentlich (... eben auch genau deshalb, weil soviel druck dran hing: "alles oder nichts", quasi).

Inaktiver User
05.02.2009, 11:17
Noten gabs auch keine, es ging nur darum, ob sie genügend waren oder nicht. Völlig blödsinnig, weil man sich so, auch mangels qualitativer Rückmeldungen, überhaupt nicht einschätzen lernte. Die Abschlussarbeit wird dann aber benotet.

Achja bin übrigens gerade an meiner letzten Hausarbeit. :) An den Abschlussrprüfugen muss man bei uns unter anderem eine dreitägige Hausarbeit schreiben.

Inaktiver User
05.02.2009, 16:36
Noten gabs auch keine, es ging nur darum, ob sie genügend waren oder nicht. Völlig blödsinnig, weil man sich so, auch mangels qualitativer Rückmeldungen, überhaupt nicht einschätzen lernte. Die Abschlussarbeit wird dann aber benotet.

noten für seminararbeiten hatten wir schon, aber sie haben dann halt im endeffekt nicht für den abschluss gezählt. ;) das meinte ich.


Achja bin übrigens gerade an meiner letzten Hausarbeit. :) An den Abschlussrprüfugen muss man bei uns unter anderem eine dreitägige Hausarbeit schreiben.

ja, davon habe ich schon gelesen (im abschlussarbeits-/examensthread). find ich ganz schön heftig. wünsch dir viel erfolg. :rose2:

sparklehorse
05.02.2009, 16:36
Naja, ein ordentliches Protokoll eines Praktikums unterscheidet sich genau so von einer Diplomarbeit wie eine Hausarbeit von einer Magisterarbeit, würde ich mal sagen.

hm, bei uns ist das nicht so. klar muss man für protokolle auch nen theorieteil schreiben, aber da ist es lang nicht so wichtig, dass man richtig zitiert, man benutzt im normalfall keine fußnoten, blablub. und oft ist bei uns der theorieteil auch verschwindend gering.

und protokolle sind zumindest bei uns nicht für die note relevant. wie gut man die macht, ist eher egal. dieses semester wurden sie zwar bepunktet und man musste eine mindestpunktzahl erreichen, damit man zur abschlussklausur zugelassen wurde, aber im normalfall gibt man sich damit eben nicht so viel mühe.

aber ich weiß nicht, wie das in anderen fächern ist, hmm.

hausarbeiten würden bei uns aber auch einfach gar keinen sinn machen, weil sich niemand bei uns rein theoretisch mit irgendwelchen themen befasst. wenn, dann müsste es mit einer experimentellen arbeit verbunden sein und das ist ja eh schon wieder nicht durchsetzbar, weil bei uns alle das gleiche machen, mal vom letzten semester abgesehen.

wir müssen aber auch keine abschlussarbeit schreiben. wenn ich mich zu einer promotion oder für den master entscheiden sollte, wäre das meine erste wissenschaftliche arbeit..

Lucaa
05.02.2009, 16:52
Naja, ein ordentliches Protokoll eines Praktikums unterscheidet sich genau so von einer Diplomarbeit wie eine Hausarbeit von einer Magisterarbeit, würde ich mal sagen.

seh ich eigentlich nicht so.
meine hausarbeiten waren immer ein kleinformat meiner magisterarbeit. ich hab sogar eine davon einfließen lassen, das war dann 1/3 meiner magisterarbeit. in den anderen 2/3 habe ich zwei zusätzliche texte unter anderen gesichtspunkten untersucht.

Inaktiver User
05.02.2009, 17:02
seh ich eigentlich nicht so.
meine hausarbeiten waren immer ein kleinformat meiner magisterarbeit. ich hab sogar eine davon einfließen lassen, das war dann 1/3 meiner magisterarbeit. in den anderen 2/3 habe ich zwei zusätzliche texte unter anderen gesichtspunkten untersucht.

ich fand die diplomarbeit erheblich komplexer als alle seminararbeiten, die ich je geschrieben hatte. allein schon die masse an zu verarbeitendem material und die damit verbundenen herausforderungen haben das schwierigkeitsniveau ja schon ein ganzes stück gepusht.

Kiya
05.02.2009, 17:37
also wir müssen keine Hausarbeiten über die Semesterferien schreiben. Haben aber innerhalb des Semesters auch viele Belege zu bearbeiten im Umfang von 20-60 seiten war da auch schon alles dabei. Die zählen dann meist als Zulassungsarbeit zur Klausur oder mal komplett allein. Achso ich studier Geographie (also auch eine naturwissenschaft)
Ich find es sehr gut, ist eine gute Vorbereitung auf die Diplomarbeit...

Inaktiver User
05.02.2009, 17:41
Im Grundstudium war das auch nicht so - da mussten die Protokolle eine Grundform erfüllen.

Bei meinem ersten Hauptstudiumsprotokoll hab ich mit den Ohren geschlackert, was die alles anzukreiden hatten. An Grundstudiumsmaßstäben gemessen war das echt gut - aber jetzt bekommen wir eingetrichtert, die Form einer Diplomarbeit einzuhalten.

Okay der Theorieteil ist nicht so lang, aber ich muss auch schon zitieren woher ich das habe - und man macht ja auch keinen Thread auf um zu fragen "Hilfe wie schreib ich einen Theorieteil, der länger ist als eine Seite?"

Inaktiver User
05.02.2009, 18:05
ich studiere soziale arbeit und muss jedes sem. mindestens eine schreiben. ich könnt drauf verzichten, aber man gewöhnt sich dran

Inaktiver User
05.02.2009, 18:06
ach ja und ich muss die dinger gott sei dank nie in den semferien schreiben.

Lucaa
05.02.2009, 18:30
ich fand die diplomarbeit erheblich komplexer als alle seminararbeiten, die ich je geschrieben hatte. allein schon die masse an zu verarbeitendem material und die damit verbundenen herausforderungen haben das schwierigkeitsniveau ja schon ein ganzes stück gepusht.

ich fands einfach nur mehr. aber nicht anders, als hausarbeiten. aber ich war auch wie gesagt nie wirklich gut darin.