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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wissenschaftliche Karriere?



ICH18w
13.02.2009, 09:13
Hallo ihr!

Ich studiere nun schon seit 2 Jahren Soziologie und werde im Sommer meinen Bachelor machen. Danach wollte ich eigentlich in Richtungen empirischer SOzialforschung gehen und auf dem Gebiet meinen Master machen, um später in der Marktforschung oedr, noch besser, in der Wissenschaft (also an Instituten und Einrichtungen oder Unis) tätig zu sein.
Leider habe ich jetzt in letzter Zeit immer häufiger gelesen, dass, wenn man nicht promoviert und habilitiert und dann zum Prof ernannt wird, dass man dann eigentlich gar keine wirkliche Chance in der Wissenschaft hat. Also man würde nur Projekte machen und hat nur befristete Arbeitsverträge. Das will ich aber gar nicht.

Kennt sich irgendwer damit aus oder studiert bereits in diese Richtung und kann mir dies bezüglich was sagen? Was könntet ihr euch vorstellen kann man als empirischer Sozialforscher noch machen? Es heiußt ja immer, dass man als Soziologe auch in der Unternehmensforschung oder dem Personalrecruiting tätig sein kann, aber was heißt das genau?

Ich habe Angst, dass ich mir das alles "zu einfach" vorstelle und nachher ohne Job dastehe, obwohl ich einigermaßen gut bin in dem, was ich tue und es mir auch noch Spaß macht.

Wäre lieb, wenn mir jemand antworten würde! :)

Vielen Dank schon mal!

urban_solitude
14.02.2009, 10:51
Um an der Uni zu forschen braucht man schon die Promotion. Ich bin mir nicht so sicher ueber private Institute, kann mir aber kaum vorstellen, dass man da unbedingt einen Doktortitel haben muss. Ich hab mal in der Marktforschung gejobbt und da war nur der Institutsleiter promoviert. Welche Art Forschung meinst du denn genau?

Aurora
14.02.2009, 13:46
Um an der Uni zu forschen braucht man schon die Promotion. Ich bin mir nicht so sicher ueber private Institute, kann mir aber kaum vorstellen, dass man da unbedingt einen Doktortitel haben muss. Ich hab mal in der Marktforschung gejobbt und da war nur der Institutsleiter promoviert. Welche Art Forschung meinst du denn genau?
das denke ich auch. und das hat auch sicher seinen grund. in der promotion macht man ja erst mal die erfahrung ein größeres forschungsprojekt allein zu bearbeiten und das sit schon was anderes als ne diplom bzw. masterarbeit.

was spräche denn gegen eine promotion?

@personalwesen da musst du aber mit personalschwerpunkt studieren und praktika in der richtung machen. (und am besten noch was tolles nebenher. :durchgeknallt:) der bereich ist halt ziemlich beliebt und man konkurriert mit BWLern und anderen sozialwissenschaftlern.

ICH18w
14.02.2009, 14:55
Danke schon mal!

ABer die Üebrlegung ist, ob man dann nicht in privaten Instituten auch nur projektweise beschäftigt wird. Also es geht mir darum ob es möglich ist in der Wissenschaft auch Festanstellungen zu bekommen. Stelle mir das schwierig vor, wenn man nicht gerade in einer leitenden Position ist.

@ Aurora: So gesehen spricht nicht so viel gegen eine Promotion, nur eigentlich möchte ich geren nach dem Master dann auch arbeiten gehen. Sonst sitze ich ja noch länger in der Ausbildung "fest"... Promotion würde ich mir so offen halten, dass wenn es wirklich ohne unmöglich ist, dass ich das dann noch anschließen kann.

Aurora
14.02.2009, 15:02
also in privaten instituten kannst du womöglich teilzeit (und dann nebenher promotion) arbeiten oder projektweise. oder vllt auch dort promovieren, ich weiß nicht, wie es da in der richtung aussieht.

aber in der wissenschaft sind feste anstellungen tatsächlich eher nicht vorgesehen (außer natürlich in der verwaltung). weiß nicht genau, wie das im ausland wäre, falls das für dich überhaupt eine option wäre. meines wissens nach gibts dort außer professuren auch festanstellungen als lecturer. aber das schwebt dir ja nicht vor.

Aurora
14.02.2009, 15:03
achja. ich weiß nicht, wie es in dem bereich überhaupt mit doktorandenstellen aussieht? sonst könntest du ja auf jeden fall arbeiten und quasi extern promovieren.

urban_solitude
14.02.2009, 17:23
in england braucht man auch als lecturer den phd. in den usa soweit ich weiss auch. plus: als lecturer unterrichtet man mehr als das man forscht.

Aurora
14.02.2009, 19:39
ja, das meinte ich ja, man lehrt, daher schwebt ihr das ja eher nicht vor. und dass man trotzdem dr. braucht ist auch klar ;)

Mira00
15.02.2009, 09:39
Also ich mache zwar was in der Richtung genau auskennen tue ich mich mit einer evtl. wissenschaftlichen Karriere aber auch nicht. Es gibt ja auch so Institute wie GESIS und ZUMA und ich dachte schon, dass es da auch möglich ist, festangestellt zu sein, auch wenn das anfangs mit Sicherheit eher nur auf Projektbasis ist. Aber kann auch sein, dass es generell nur Projekte sind, keine genaue Ahnung. Für die Marktforschung brauchst du, wie du ja weißt, definitiv keine Promotion. Personalwesen ist eben schwierig, kann man theoretisch als Soziologe aber auch. Was du sonst noch machen kannst? Hmm, vielleicht irgendwie in Ministerien arbeiten, statistisches Bundesamt und so? Unternehmensberatung natürlich auch, ist aber auch entsprechend schwierig. Wo studierst du denn? Kannst ja sonst vielleicht auch mal auf den Uni HPs gucken, da sind ja meistens auch Berufsanregungen dabei.

ICH18w
16.02.2009, 09:04
Ja, da hat Aurora schon Recht, lehren, da hab ich net so unbedingt Lust zu. 100 Studenten was erzählen, wsa mir Freude macht, was bei ihnen aber ein Pflichtfach ist und woran niemand Spaß hat... nein danke! :D
"Nebenbei promovieren" wäre auf jeden Fall eine Option, die ich mir definitiv offenhalten werde.

@Mira00: Das Problem bei den Uni-Homepages ist, dass da halt fast immer das gleiche steht und alles sehr allgemein. Von daher finde ich das nicht so brauchbar und auch im Internet ist es schwer etwas zu finden, deswegen habe ich mich ja nun an ein Forum gewendet, weil es einem interaktiv und über Erfahungen oder Anregungen anderer nochmal neue Impulse geben kann. :)
Du hast ja gesagt, dass du was in die Richtung machst. Was genau machst du denn? Was hast du nachher vor oder weißt du es noch nicht?

Mira00
17.02.2009, 23:20
Also ich studiere eben Soziologie und da ist auch Sozialforschung dabei. Will dann später wohl in die Richtung Marktforschung gehen, ganz vielleicht auch an einem Sozialforschungsinstitut promovieren. Viel mehr Beschäftigungsmöglichkeiten als das Allgemeine fällt mir aber leider auch nicht ein. Marketing, Personalabteilungen, Erwachsenenbildung und so Zeug eben, aber dafür scheinst du dich ja eher nicht zu interessieren.

Inaktiver User
18.02.2009, 02:56
Ja, da hat Aurora schon Recht, lehren, da hab ich net so unbedingt Lust zu. 100 Studenten was erzählen, wsa mir Freude macht, was bei ihnen aber ein Pflichtfach ist und woran niemand Spaß hat... nein danke! :D
"Nebenbei promovieren" wäre auf jeden Fall eine Option, die ich mir definitiv offenhalten werde.
warum willst du dann in der wissenschaft bleiben? reine forschung?

ICH18w
20.02.2009, 09:21
@ DelilahhII:
Wissenschaft ist ja nicht gleichzuseten mit an der Uni lehren... ich möchte forschen und eben nicht vor Studenten stehen und ihnen was erzählen... *denk*

Treffe mich nun aber bald mal mit einer Professorin bei uns und dann werde ich sie da mal drauf ansprechen und hoffen, dass sie mir was genaues erzählen kann (am besten was positives :D )

Aurora
20.02.2009, 10:23
wissenschaft lebt aber auch davon, wissen weiterzugeben und zu diskuttieren. ;)
und bei guten seminaren wird den leuten auch nicht langweilig. und zu langweiligen vorlesungen muss man ja nicht hin.

zumindest kann ich nicht bestätigen, dass das bei mir im studium so war, dass da nur ein desinteressierter haufen saß.

Inaktiver User
20.02.2009, 12:30
deswegen sagte ich: nur forschung.

Citronella
20.02.2009, 16:10
wissenschaft bedeutet, zumindest in deutschland, aber auch, sein wissen weiter zu vermitteln. daher wirst du es, selbst wenn du es spaeter mal mit glueck auf eine reine research-stelle schaffst, nicht drumherum kommen zu lehren.
wie saehe es denn mit der direkten betreuung von studenten aus, koenntest du dir das vorstellen?

aber was ich nicht so ganz verstehe ist eher, was du von der arbeit an der uni bzw. in der forschung erwartest, wenn du schon relativ wenig lust hast zu promovieren? ich wuerde behaupten, dass man da fast die meiste zeit zum tatsaechlichen forschen hat - als postdoc oder gerade auch als festangestellter an der uni haeufen sich (lehrverpflichtungen mal aussen vor) die verwaltungs- und betreuungsaufgaben doch ganz gewaltig.

wendo
20.02.2009, 20:23
.

ICH18w
22.02.2009, 17:18
So ist das ja alles gar nicht gemeint... ich will nicht sagen "Ich will auf keine Fall promovieren und ich will auch auf keine Fall arbeiten!" Ich habe bereits ein Praktikum in der universitären Forschung gemacht und es ist keinesfalls so, dass man als PHDler nur forscht, sondern man lehrt eigentlich mehr als alles andere. (auch wenn es theoretisch andersherum sein sollte)

Im Grund wollte ich eigentlich nur wissen OB es solche Stellen gibt, bzw. ob jemand eine solche Stelle kennt, wo man halt sich komplett auf die Forschung beschränken kann.
Ich will ja auch auf jeden Fall etwas mit anderen Menschen zu tun haben, mein Traum ist es halt nur nicht gerade vor Studenten zu stehen und Wissen zu vermitteln, ich würde es auch machen und hätte auch nicht so ganz große Probleme damit, aberw ie schon angemerkt wurde, dneke ich, dass man dann doch eher wenig Zeit um sich um die Wissenschaft an sich zu kümmern.

@ Aurora: Natürlich ist es bei uns auch nicht so, dass da nur Desinteressierte Leute sitzen... sonst wäre wahrscheinlich auch nach einem Semester niemand mehr da :D

@ wendo: Ich habe nie gesagt, dass eine Promotion keine Arbeit ist, aber es ist einfach im Moment meine persönliche Vorstellung, nicht zu promovieren!

Forschungsprojekte,wo man mit Studenten z.B. zusammenarbeitet und ihnen so etwas beibringt fänd ich auch total klasse. Oder in welche Richtung hats du gedacht, Citronella.

Wollte hier jetzt auf jeden fall nicht ausdrücken, dass ich mich für keine Lehrstelle interessiere und dass promovieren nix mit Arbeit zu tun hat!!! Bitte keiner falsch verstehen!!!!

:)

Sidonie
22.02.2009, 17:27
Hier in Österreich gibt es Promotionsstellen, die über Projekte finanziert werden (FWF zB). Da forscht man "nur", macht keine Lehre. Allerdings sind die je nach Fachbereich schwierig zu bekommen (Elektrotechnik gibts zB mehr Stellen als Interessenten, in Soziologie weiß ich es nicht, aber da ist es, fürchte ich, anders). Aber generell gebe ich den anderen schon recht, an der Uni gehört die Lehre dazu...

In meinem Bereich fallen mir noch Forschungsinstitute ein, das gibts in der Soziologie sicher auch.

Aurora
22.02.2009, 18:33
da gibts sicher auch das ein oder andere max planck institut. da lehrt man auch nicht und bekommt noch ein stipendium dazu. ist aber schwierig, da ranzukommen.

Citronella
22.02.2009, 18:46
Forschungsprojekte,wo man mit Studenten z.B. zusammenarbeitet und ihnen so etwas beibringt fänd ich auch total klasse. Oder in welche Richtung hats du gedacht, Citronella.


Naja, eher an Betreuung von Bsc/Msc-Arbeiten, Doktoranden, sowas. Also falls man auf lange Sicht auf eine Forschungsstelle schielt.

Bzgl. des Lehrens als Doktorand ist das aber auch ganz oft einfach eine Absprachensache, natuerlich muss man Lehren, wenn man von der Uni bezahlt wird, aber ich kenne z.b. niemanden wo das ueber die gesamte Dauer der Doktorarbeit der Hauptanteil war. Ich hab z.b. im ersten Jahr relativ viel Lehre gemacht (aber weit davon weg, dass das meine Hauptbeschaeftigung gewesen waere) und muss jetzt die naechsten zwei Jahre nichts mehr machen.
Alternativen waeren dazu Graduiertenschulen oder Sonderforschungsbereich, wo man statt ueber Unistellen ueber Stipendien finanziert wird und daher natuerlich auch nicht lehren muss.

Trotzdem denke ich aber weiterhin, dass sich die Aussage "ich will eher nicht promovieren" mit dem Wunsch einer wissenschaftlichen Karriere widerspricht. Zumindest wenn Karriere einen gewissen Fortschritt bedeuten soll.
Als nicht-promovierte wird man sicherlich immer mal wieder irgendwelche Projektstellen an der Uni bekommen und vielleicht auch mal eine laengerfristige Verwaltungsstelle, aber mit Eigenverantwortlichkeit, Karriere und Forschungserfolg hat das dann nix zu tun. Alleine schon, weil man in den meisten Bereichen doch nur eine Chance hat, gute Ergebnisse zu produzieren, wenn man mit anderen zusammen arbeitet und evtl. auch mal Diplomanden oder Doktoranden auf interessante, verwandte Themen ansetzt.

Knuspermaus
22.02.2009, 22:07
...und es ist keinesfalls so, dass man als PHDler nur forscht, sondern man lehrt eigentlich mehr als alles andere. (auch wenn es theoretisch andersherum sein sollte)
:verwirrt: du verallgemeinerst ein wenig sehr, findest du nicht? ich lehre z.b. im moment gar nicht, bei uns ist das im 1. jahr nicht üblich. und danach ist es auch nicht zwangsläufig verpflichtend, wobei die möglichkeit i.d.r. natürlich gern wahrgenommen wird, weil es einfach eine wichtige erfahrung ist. ist sicher von uni zu uni und von fachbereich zu fachbereich verschieden, aber ich würde sagen, dass die forschung eindeutig im vordergrund steht (was ja auch sinn und zweck der promotion sein sollte).

durga
22.02.2009, 23:31
Ich hab zwar immer noch nicht verstanden, was genau Du primär mit "Arbeit" meinst, aber die in der Hierarchie untersten wissenschaftlichen Stellen an der Uni SIND doch Anstellungsverhältnisse zum Zwecke der Promotion, soweit ich weiß... Haben viele Vorteile, z.B. dass es eine sozialversicherungspflichtige Anstellung ist und (meist als Vorteil gesehen, weil das vielen Spaß macht und für die Karriere wichtig ist) Lehrtätigkeit beinhaltet. Stipendien gibt es sowohl für die Promotion an Unis als auch an außeruniversitären Forschungsinstituten, da kann man sich dann voll auf sein Projekt konzentrieren. Allerdings erwirbt man mit nem Stipendium keinen Rentenanspruch.

Wie das dann hinterher im Mittelbau ist, weiß ich nicht genau, k.A. wie bald und wie festgelegt die alle schon an ihrer Habil basteln, aber wenn man an der Uni was werden will, ist das ja schon der folgerichtige Schritt (obwohl es ja mittlerweile auch andere Modelle gibt).
Dass man als Wissenschaftler kaum oder spät unbefristete Stellen findet, ist zumindest in Deutschland eher die Regel. Da muss man sich irgendwann entscheiden, ob man das will und deshalb sollte man sich auch noch Alternativen offen halten.

Inaktiver User
23.02.2009, 14:49
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wolfgang
24.02.2009, 18:25
man muss auch bei Unistellen nicht immer lehren. Ich *muss* bei meiner Stelle einfach gar nichts tun ausser forschen.

Ja, aber das was da rausfällt ist dann am Ende keine Unikarriere. Akad Räte gibt es so gut wie nicht mehr, und bei Assistellen und Juniorprofessuren wird schon draufgeguckt, ob die Leute mal gelehrt haben.

wolfgang
24.02.2009, 18:31
Leider habe ich jetzt in letzter Zeit immer häufiger gelesen, dass, wenn man nicht promoviert und habilitiert und dann zum Prof ernannt wird, dass man dann eigentlich gar keine wirkliche Chance in der Wissenschaft hat.

Wenn Du habilitierst wirst Du nicht automatisch zum Prof ernannt. Ebensowenig, wie Du mit einem bestandenen Staatsexamen automatisch eine Stelle als Studienrat bekommst. Habilitation ist aber sowieso nicht mehr zwingend, als äquivalent gilt eine erfolgreiche Evaluation nach 3 Jahren Juniorprofessur.

Klar, Wissenschaft ist Hopp oder Topp. Akademische Räte gibt es so gut wie gar nicht mehr, und unbefristete Forschungsstellen unterhalb einer Professur sind damit ziemlich rar. Unbefristete Stellen in Forschungsinstituten auch. Befristete Stellen werden nur verlängert, wenn sie auf Drittmittelverträgen basieren und damit ein natürliches Ende haben. Ansonsten kannst Du Dich nämlich nach 6 (Uni) bzw. 2 Jahren (privates Institut) einklagen. Das führt dann dazu, dass Du als Forscher unterhalb der Professur alle 2 Jahre tierisch Druck hast... Nicht jeder ist für sowas gemacht.

wolfgang
24.02.2009, 20:34
Trotzdem denke ich aber weiterhin, dass sich die Aussage "ich will eher nicht promovieren" mit dem Wunsch einer wissenschaftlichen Karriere widerspricht.
Das denke ich auch ganz laut :D

Inaktiver User
25.02.2009, 09:31
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Zoor
25.02.2009, 20:05
.

wolfgang
25.02.2009, 20:56
"mal" ist aber was anderes. Lecturer werden will ja auch keiner.

Nee aber ehrlich. Wann willst Du denn anfangen zu lernen? Im Postdoc?

wolfgang
25.02.2009, 20:58
Naja, es hängt von der Art der Finanzierung ab. Wer ganz normal an der Uni angestellt ist und über die Standardtöpfe finanziert wird, hat, zumindest in NRW, eine Lehrverpflichtung über x Stunden (sind nicht sooo viele). Anders kann es bei Drittmittelprojekten aussehen, da dort die Mittel oftmals zweckgebunden sind und deshalb Lehre ausgeklammert ist.
Ich würde mal von 5 Stunden ausgehen.

Inaktiver User
26.02.2009, 14:56
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