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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hochschulpolitisches Engagement



Freja
17.02.2009, 10:32
Mich würde mal interessieren, ob hier noch andere Studenten sind, die sich hochschulpolitisch engagieren. Und wenn ja, in welchen Bereich, welche Tätigkeiten, Ziele, etc.
Seit ihr in einer politischen Hochschulgruppe?

Inaktiver User
17.02.2009, 17:06
Mich würde mal interessieren, ob hier noch andere Studenten sind, die sich hochschulpolitisch engagieren. Und wenn ja, in welchen Bereich, welche Tätigkeiten, Ziele, etc.
Seit ihr in einer politischen Hochschulgruppe?

Seit/Seid.

Und: Das ist doch nur Beschäftigungstherapie. Überparteiliche Arbeit an der Uni zur Verbesserung der Bedingungen und dergleichen, ja. Zu meinen, in den parteilichen Hochschulgruppen auch nur einen Funken politisches Gewicht zu haben, sehr süß. Wenn ich mir meine Ex-Uni ansehe, ist das aber wirklich auch besser so. Die sollen da ein bisschen spielen und gut ist.

nanana
17.02.2009, 20:16
naja, was heißt beschäftigungstherapie. das hängt total von der hochschule ab. ich war hochschulpolitisch aktiv und das ging an meiner uni nur über eine hochschulgruppe. und trotzdem haben wir jede menge für die verbesserungen der bedingungen beigetragen!

Inaktiver User
17.02.2009, 21:29
naja, was heißt beschäftigungstherapie. das hängt total von der hochschule ab. ich war hochschulpolitisch aktiv und das ging an meiner uni nur über eine hochschulgruppe. und trotzdem haben wir jede menge für die verbesserungen der bedingungen beigetragen!

Lesen. Ich habe oben geschrieben: Arbeit an den Unibedingungen ist das eine. Dafür brauch ich keine Partei(zugehörigkeit).

Stimme in einer Partei das andere.

ichs
18.02.2009, 10:27
Seit/Seid.

Und: Das ist doch nur Beschäftigungstherapie. Überparteiliche Arbeit an der Uni zur Verbesserung der Bedingungen und dergleichen, ja. Zu meinen, in den parteilichen Hochschulgruppen auch nur einen Funken politisches Gewicht zu haben, sehr süß. Wenn ich mir meine Ex-Uni ansehe, ist das aber wirklich auch besser so. Die sollen da ein bisschen spielen und gut ist.

das ist schlicht unsinn. in den bundesländern in denen es asten gibt werden diese durch politisch orientierte gruppen gestellt. da die asten den haushalt verwalten haben sie je nach unigröße durchaus politischen einfluss. er ist immer noch relativ gering verlgichen mit den anderen statusgruppen an der uni, aber das man da nichts bewegen würde ist falsch. kommt halt auch sehr auf den asta drauf an. ich war in mehreren asten und manche haben sehr gute arbeit gemacht und viel auf die beine gestellt, andere haben sich im kleinkrieg der unipolitik verloren.

Inaktiver User
18.02.2009, 11:05
das ist schlicht unsinn. in den bundesländern in denen es asten gibt werden diese durch politisch orientierte gruppen gestellt. da die asten den haushalt verwalten haben sie je nach unigröße durchaus politischen einfluss. er ist immer noch relativ gering verlgichen mit den anderen statusgruppen an der uni, aber das man da nichts bewegen würde ist falsch. kommt halt auch sehr auf den asta drauf an. ich war in mehreren asten und manche haben sehr gute arbeit gemacht und viel auf die beine gestellt, andere haben sich im kleinkrieg der unipolitik verloren.

Ach komm, nicht mal den Protest gegen die Studiengebühren haben die vernünftig hingekriegt. Nicht dass ich grundsätzlich gegen diese wäre. Aber wenn ich nicht mal bei diesem Thema auch nur irgendwas hinkriege, dann bin ich wirklich froh, dass die Leute da vor sich hinwerkeln und gut.

Dass man das anders sehen muss, wenn man da selbst aktiv war, liegt in der Natur der Sache...

ichs
18.02.2009, 14:24
ich denke das kommt sehr drauf an von welcher uni du sprichst, wenn du "die" sagst. während meiner asta zeit gab es sehr gute proteste gegen studiengebühren und sehr schlechte.
allg. ist aber schon die formulierung "haben die nicht higekriegt" bescheuert, denn selbst ein gut organisierter asta kann nicht alleine so einen protest tragen. ne demo o.ä. zu organisieren ist eine sache, aber hingehen und mitmachen müssen schon die studis. meiner erfahrung nach ist es mit studentischen protesten meist einfach so, dass die masser der studis sich nicht für hochschulpolitik interessiert, aber dann wenn das kind in den brunnen gefallen ist (in diesem fall die gebühren eingeführt waren), dann waren die, die vorher den arsch nicht hoch gekriegt haben vorne dabei wenn es darum ging zu heulen, wieso "IHR denn da nichts gemacht habt".
jede wählerschaft hat die regierung die es verdient. wenn halt nur ein winziger bruchteil der studis jedes jahr zur wahl gehen, kann man sich hinterher schlecht beschweren, dass im asta nur idioten wären.

und anders sehen "muss" ich das gar nicht, wie ich oben schrieb, ich war in sehr schlechten asten (chaotisch, politisch ohne aussage und schlagkraft etc.) und in sehr guten.

funkysun
19.02.2009, 18:56
Ich bin Fachschaftssprecherin und bin in unserem Studiengebürengegnergremium aktiv. Außerdem bin ich in der Gewerkschaft.

AstA… nuja… unserer hat da eher den Ruf eines Partyorganisationskomitees, was echt recht nervig ist, weil auch kulturell recht wenig geht.

An meiner Hochschule ist hochschulpolitisches Engagement eher was total uncooles, weil man sich da ja doch lieber zulaufen lässt…

*Eve*
20.02.2009, 18:25
Ich engagiere mich in der Fachschaft. Meine Gruppe setzt sich für die Verbesserung der Lehre ein, führt Gespräche mit den verschiedenen Dozenten / Fächern und kümmert sich jedes Halbjahr um die Evaluation der Lehrveranstaltungen. Ziemlich zeitintensiv das Ganze...

Zoor
20.02.2009, 19:07
.

Don Finanzio
21.02.2009, 00:24
Ich engagiere mich in der Fachschaft. Meine Gruppe setzt sich für die Verbesserung der Lehre ein, führt Gespräche mit den verschiedenen Dozenten / Fächern und kümmert sich jedes Halbjahr um die Evaluation der Lehrveranstaltungen. Ziemlich zeitintensiv das Ganze...


Herzlichen Glückwunsch...


Wer von euch aus der Fachschaft weiß denn, was eine Verbesserung der Lehre ist..? Gibt es da ein normatives Bild, das auch noch umsetzbar ist..?
Ihr führt Gespräche mit Dozenten..? Und ihr redet mit Fächern..?
Was kommt da so bei raus..?
Am Ende denken Leute in solchen Gremien eher daran, sich profilieren zu können...

Dass eine Fachschaft keinerlei Macht o.ä. hat, ist doch jedem Erstsemesterstudenten klar...

Partys können sie organisieren, lieblose Homepages mit Altklausuren basteln - das geht auch noch, aber dann ist schon Schluss...


Meinen Respekt für die Leute, die sich da engagieren - auch in Studienparlamenten, aber es fehlt leider schon an Potenzial an der Basis...

Eliza Day
21.02.2009, 13:21
Herzlichen Glückwunsch...


Wer von euch aus der Fachschaft weiß denn, was eine Verbesserung der Lehre ist..? Gibt es da ein normatives Bild, das auch noch umsetzbar ist..?
Ich weiß ja nicht, wo du studierst, aber natürlich gibt es ganz klare Punkte, die verbessert werden können.
Wenn z.B. die Dozenten keine Ahnung davon haben, was ihre Studenten können (bzw. können sollten und nach der Veranstaltungn müssen) und komplett daran vorbei lehren.

Oder wenn es unterschiedliche Bewertungskriterien aufgrund unterschiedlicher Credit-Gewichtung geben sollten usw.

Abgesehen davon finde ich zum Beispiel auch die Beratung für die Erstis und allgemein während des Semesters wichtig, das wird bei uns auch viel in Anspruch genommen, wir organisieren auch Kennenlernfahrten usw., damit die Leute überhaupt mal wissen, wer mit ihnen studiert.


Im Prüfungsausschuss sitz ich auch noch.


Aber klar, sowas hängt auch immer stark damit zusammen, wie offen die Dozenten sind, aber wir haben da eigentlich sehr gute Kontakte.

Freja
21.02.2009, 13:47
Ich bin der Meinung, dass politische Hochschulgruppen auch ihre politische Meinung in den Gremien vertreten können. Ein Beispiel, die auf Initative einer politischen Hochschulgruppe eingeführten Maßnahmen zu mehr Umweltbewusstsein an der Uni in Form von Engergiesparmaßnahmen.
Vor allem besteh aber bei uns ein enger Kontakt zwischen der politischen Partei und der Hochschulgruppe. Was dazu führt, dass studentischen Belange auch in die Politik hereingetragen werden können und dort behandelt werden.

Eliza Day
21.02.2009, 13:55
Ich bin der Meinung, dass politische Hochschulgruppen auch ihre politische Meinung in den Gremien vertreten können.
Ich find, das schreit gradezu nach Verzetteln ;)

*duck*

Don Finanzio
21.02.2009, 14:28
Ich weiß ja nicht, wo du studierst, aber natürlich gibt es ganz klare Punkte, die verbessert werden können.
Wenn z.B. die Dozenten keine Ahnung davon haben, was ihre Studenten können (bzw. können sollten und nach der Veranstaltungn müssen) und komplett daran vorbei lehren.

Da stellen sich gleich eine Menge von Fragen:

1. Was hat der Studienort damit zu tun?

2. Müssen Dozenten Ahnung davon haben, was ihre Studenten können..? Die meisten Dozenten machen so eine Veranstaltung nicht zum ersten Mal und daraus lässt sich ableiten, dass sie durch vergangene Klausuren durchaus wissen, was Studenten können...

3. Die Dozenten vermitteln in einer Vorlesung Stoff. Darüber sind wir uns hoffentlich einig. Also sollte ein Student auch nach dieser Veranstaltung wissen, was Inhalt war. Folglich sollte und müsste er jenen Inhalt wiedergeben könnnen...
Kann er das nicht, dann muss er zu Hause nacharbeiten. Das macht das Studieren im engeren Sinne aus...
Im Übrigen stellt der Dozierende den Erwartungshorizont und der darf (!) nur Stoff aus der Vorlesung/dem Seminar enthalten... Ist das nicht der Fall, sind die jeweiligen Institute sehr danach bestrebt, sich so zu einigen, dass es für den Studenten eine gute Lösung gibt...

4. Wie kann ein Dozent an seinem Thema vorbeilehren..?

5. Was will eine Fachschaft daran ändern..? Will sie sich und die eigenen Studenten selbst diskreditieren, indem sie behauptet, die Studenten verstehen nicht, was da gelehrt wird..? (Ich hoffe, dass du das nicht ernst meinst...)




Oder wenn es unterschiedliche Bewertungskriterien aufgrund unterschiedlicher Credit-Gewichtung geben sollten usw.

Abgesehen davon finde ich zum Beispiel auch die Beratung für die Erstis und allgemein während des Semesters wichtig, das wird bei uns auch viel in Anspruch genommen, wir organisieren auch Kennenlernfahrten usw., damit die Leute überhaupt mal wissen, wer mit ihnen studiert.


Im Prüfungsausschuss sitz ich auch noch.


Aber klar, sowas hängt auch immer stark damit zusammen, wie offen die Dozenten sind, aber wir haben da eigentlich sehr gute Kontakte.

Dass der Fachschaftsrat Fahrten organisiert und Leute dazu bewegt, andere Leute kennen zu lernen - nun ja - ich sagte bereits, dass der FR für eben solche Dinge gut ist... Für mehr nicht - und das hast du mir ja mit deiner Argumentation gerade bewiesen...

Was soll mir das jetzt sagen, dass du im Prüfungsausschuss sitzt..? Willst du dich damit, wie viele andere Mitglieder im FR, profilieren..? Würde ja gut zu meiner eingangs angezogenen These passen...

Dass Dozenten auch nur Menschen sind und unterschiedliche Persönlichkeiten haben, ist glasklar, dennoch sind deine obigen Punkte m.E. nicht einschlägig für die sinnvolle Arbeit eines FR...

Eliza Day
21.02.2009, 14:39
Da stellen sich gleich eine Menge von Fragen:

1. Was hat der Studienort damit zu tun?
dass, wie oben schon beschrieben wurde, man halt unterschiedliche Erfahrungen mit unterschiedichen Gremien an unterschiedlichen Orten machen


2. Müssen Dozenten Ahnung davon haben, was ihre Studenten können..?
Ja.
Wenn jemand denkt, dass der Großteil der Studierenden in der Vorlesung bereits 2 Mathekurse belegt haben und dementsprechend lehrt, und nicht darauf hört, wenn einzelne Studis sagen "ähm?" dann kann man ihn darauf hinweisen. Hat auch was gebracht, hat imo auch nichts mit Diskreditieren zu tun.
Und bei uns gibt es zur Zeit jede Menge neue Profs und Dozenten, die eben noch nicht auf jahrelange Erfahrung mit dem Studiengang zurückgreifen können.



3. Die Dozenten vermitteln in einer Vorlesung Stoff. Darüber sind wir uns hoffentlich einig. Also sollte ein Student auch nach dieser Veranstaltung wissen, was Inhalt war.
Richtig, darauf wollte ich aber nicht hinaus.
Wenn eine Grundlagenvorlesung nicht den Stoff vermittelt, den die Studis in späteren Semestern können müssen, ist das ein Mangel.
Beantwortet dann auch Frage 4, oder?


Ist das nicht der Fall, sind die jeweiligen Institute sehr danach bestrebt, sich so zu einigen, dass es für den Studenten eine gute Lösung gibt...richtig, und daran arbeitet unser FSR mit.



Für mehr nicht - und das hast du mir ja mit deiner Argumentation gerade bewiesen... Wie du meinst =)


Was soll mir das jetzt sagen, dass du im Prüfungsausschuss sitzt..?
Die Ausgangsfrage hast du aber schon gelesen, oder?
Fachschaftsarbeit hat imo nicht viel mit Profilierung zu tun.
Da sich die meisten Leute nicht für Gremienarbeit und Hochschulpolitik interessieren, kann man sich da nicht mit viel profilieren, im Endeffekt wird eh immer gemeckert und man ist der Buhmann =)



Dass Dozenten auch nur Menschen sind und unterschiedliche Persönlichkeiten haben, ist glasklar, dennoch sind deine obigen Punkte m.E. nicht einschlägig für die sinnvolle Arbeit eines FR...
Find ich schon.
Aber ich denke eben (s. Frage 1), dass es auch darauf ankommt, was für Erfahrungen man selbst gemacht hat.

Don Finanzio
21.02.2009, 15:40
dass, wie oben schon beschrieben wurde, man halt unterschiedliche Erfahrungen mit unterschiedichen Gremien an unterschiedlichen Orten machen

Das ist in erster Linie eine Frage der Studierenden und kann (!) nicht in einem Zusammenhang mit dem Studienort stehen.



Ja.
Wenn jemand denkt, dass der Großteil der Studierenden in der Vorlesung bereits 2 Mathekurse belegt haben und dementsprechend lehrt, und nicht darauf hört, wenn einzelne Studis sagen "ähm?" dann kann man ihn darauf hinweisen. Hat auch was gebracht, hat imo auch nichts mit Diskreditieren zu tun.
Und bei uns gibt es zur Zeit jede Menge neue Profs und Dozenten, die eben noch nicht auf jahrelange Erfahrung mit dem Studiengang zurückgreifen können.

Na klar, wenn das Argument nicht zieht, dann sagt man eben, dass man an seiner Uni jede Menge neuer Professoren hat... Wahrscheinlich sind 10/12 Professoren ohne Erfahrung, nicht wahr..?
Und auch hier bei dem angezogenen Beispiel greift eure Arbeit in das falsche Problem ein: Ihr weist darauf hin, dass einige Studenten nicht zwei Mathekurse belegt haben und deswegen das Niveau gesenkt werden soll, weil eben einige oder mehrere das nicht verstehen, weil ihnen die Grundlage fehlt... Richtig, nicht..?
Sollte dem nun so sein, da muss doch die Arbeit nicht beim Dozenten, sondern beim Institut oder was weiß ich, wer die Rahmenpläne dafür macht, erfolgen...
Sollte der Dozent sich von euch belabern lassen, werden dann eben die mit den zwei Mathekursen benachteiligt, weil die es eben können und ergo mehr drauf haben als die Anderen...

Der Knackpunkt liegt also ganz woanders und eure Arbeit ist streng genommen nicht für alle Studenten, wahrscheinlich nur für die Hälfte nützlich, für die andere tendenziell schlecht...






Richtig, darauf wollte ich aber nicht hinaus.
Wenn eine Grundlagenvorlesung nicht den Stoff vermittelt, den die Studis in späteren Semestern können müssen, ist das ein Mangel.
Beantwortet dann auch Frage 4, oder?

richtig, und daran arbeitet unser FSR mit.


Wie du meinst =)

Du willst mir also ernsthaft erzählen, dass ein Professor ein oder zwei Semester lang eine Vorlesung so gestaltet, dass die Grundlagen nicht geschaffen werden..?
Entweder sind die Studenten zu insuffizient, der Dozent hat eine ernsthafte geistige Beeinträchtigung (und da ist dann der FR sicherlich sinnvoll darauf hinzuweisen, wenn es selbst dem Dekan nicht auffällt) oder aber das ist ein Scheinargument...

Bei aller Liebe: Ein Dozent bereitet Vorlesungen vor und kann doch selbst seine Handlungen reflektieren... Das bestreitest du ja hiermit...

Und nur weil es eine Grundlagenvorlesung ist, heißt das übrigens nicht automatisch, dass man in späteren Semestern nur das Wissen braucht, was ein anderer Dozent vor drei Jahren mal beibringen wollte...

Du hast ein sehr schulhaftes Verständnis vom Prinzip der Universität scheint mir...



Die Ausgangsfrage hast du aber schon gelesen, oder?
Fachschaftsarbeit hat imo nicht viel mit Profilierung zu tun.
Da sich die meisten Leute nicht für Gremienarbeit und Hochschulpolitik interessieren, kann man sich da nicht mit viel profilieren, im Endeffekt wird eh immer gemeckert und man ist der Buhmann =)

Und auch hier sieht man wieder: Du konntest zum zweiten Mal nicht eindeutig zeigen, dass eure Arbeit notwendig ist und vor allem in die richtige Richtung geht... Solltest du ein besseres Beispiel haben, lass ich mich natürlich auch gern eines besseren belehren - so soll es ja nicht sein...

Richtig, und warum ihr vom FR der Buhmann seid, sollte mal diskutiert werden und nicht als scherzhaft abgetan werden...

In der Regel ist da nämlich durchaus was dran...

Eliza Day
21.02.2009, 15:48
Doch, Erfahrungen haben schon damit zu tun, wo man studiert.
Wenn man an ner gut organisierten Uni studiert oder ein Fach, dass schon seit Jahrzehnten existiert und sich eingespielt hat, ist das eben was anderes, als wenn neue Leute kommen.
Wir sind ein interdisziplinärer Studiengang, wir besuchen zum Beispiel Vorlesungen aus der Informatik, in der die Informatik-Hauptfächler natürlich 2 Mathe-Vorlesungen hatten, wir aber eben nicht.
Der externe Dozent wusste davon aber nichts, er dachte, dass er zu 95% die Informatiker vor sich hat.

(ach so, konkreter Ausgang des Falles war, dass es dann eine andere Klausur für meinen Studiengang gab, die Informatiker haben trotzdem ihre Lehre gekriegt, keine Sorge :-p)

Und natürlich sind die Dozenten nicht ohne Erfahrung, aber eben ohne Erfahrung mit dem Studiengang und teils auch nicht mit dem Bachelor-/Masterprinzip vertraut (leider sehr schulhaft ;))
Und ja, ich bestreite bei einigen, dass sie in der Lage sind, ihre Lehre zu reflektieren - sind ja auch nur Menschen, oder wie war das :-p

Ich glaube schon, dass viel von der Buhmann-Qualität aus Uninformiertheit etc. erfolgt, viel kommt imo auch von der Kundenmentalität, die sich seit den Studiengebühren verbreitet.
Ist im Prinzip ja auch okay, aber das gilt halt nur für die Leute, die bezahlt werden. Zu Fachschaftsleuten sagen "Tu mal was für dein Geld"... naja. Kommt aber desöfteren vor.

Aber ich mag mich da auch nicht mit dir drüber streiten.
Ich weiß ja, wie die Verhältnisse bei uns sind, dass man teils was erreichen kann und teils auch eben nicht. Du zeigst imo andererseits, dass Gremienarbeit nichts ist, womit man sich profilieren kann ;)

Don Finanzio
21.02.2009, 16:19
Doch, Erfahrungen haben schon damit zu tun, wo man studiert.
Wenn man an ner gut organisierten Uni studiert oder ein Fach, dass schon seit Jahrzehnten existiert und sich eingespielt hat, ist das eben was anderes, als wenn neue Leute kommen.

Alle Universitäten müssen gut organisiert sein, ansonsten fehlt ihnen schnell eine Daseinsberechtigung. Ergo ist Argument höchstens drittrangig...
Und auch hier: Was hat ein Fach, das schon seit Jahrzehnten an einer Uni existiert oder eben nicht mit dem Ort der Uni zu tun..? Richtig...
Es sind die Hintergrundfaktoren, die zu berücksichtigen sind und nicht der Ort...




Wir sind ein interdisziplinärer Studiengang, wir besuchen zum Beispiel Vorlesungen aus der Informatik, in der die Informatik-Hauptfächler natürlich 2 Mathe-Vorlesungen hatten, wir aber eben nicht.
Der externe Dozent wusste davon aber nichts, er dachte, dass er zu 95% die Informatiker vor sich hat.

(ach so, konkreter Ausgang des Falles war, dass es dann eine andere Klausur für meinen Studiengang gab, die Informatiker haben trotzdem ihre Lehre gekriegt, keine Sorge :-p)


Jetzt reden wir also von externen Dozenten..?

Also du solltest dich entscheiden ob wir jetzt von einer Uni mit dazugehörigen Dozenten reden, oder über Sonderfälle, wenn eine Professur unbesetzt bleibt... (Dass es da Probleme gibt, ist sicher der Fall, aber das für eure Arbeit im FR heranzuziehen - na ja...)




Und natürlich sind die Dozenten nicht ohne Erfahrung, aber eben ohne Erfahrung mit dem Studiengang und teils auch nicht mit dem Bachelor-/Masterprinzip vertraut (leider sehr schulhaft ;))
Und ja, ich bestreite bei einigen, dass sie in der Lage sind, ihre Lehre zu reflektieren - sind ja auch nur Menschen, oder wie war das :-p


Das Problem, das du ja durchweg ansprichst, ist, dass die Professoren an jeglichem Problem Schuld haben...
Dass es dämliche Studenten gibt, die unfähig sind, die richtigen Dinge zu lernen, Dinge zu verstehen und in Verbindung zu bringen und manchen eben eine Hirnwindung fehlt und schlichtweg selbst so schlecht organisiert sind, nicht zu Vorlesungen gehen und sich am Ende des Semesters über alles beschweren, bleibt in eurer Arbeit unberücksichtigt...

Klar, ihr vertretet Interessen der Studenten, aber wenn ihr euch schon als deren Repräsentanten seht, dann müsst ihr denen auch mal sagen, dass es eben nicht das Mittel der Wahl ist, das Studium leichter zu machen, sondern sich bestimmten Gegebenheiten auch anpassen zu müssen...



Ich glaube schon, dass viel von der Buhmann-Qualität aus Uninformiertheit etc. erfolgt, viel kommt imo auch von der Kundenmentalität, die sich seit den Studiengebühren verbreitet.
Ist im Prinzip ja auch okay, aber das gilt halt nur für die Leute, die bezahlt werden. Zu Fachschaftsleuten sagen "Tu mal was für dein Geld"... naja. Kommt aber desöfteren vor.


Dann müsst ihr Uninformiertheit beheben - das sollte ja eine eurer Hauptaufgaben sein...

Und klar: "Tu mal was für dein Geld" ist gar nicht so falsch beim FR - "Geld" wäre hier durch "Vertrauen" oder "meine Stimme" zu ersetzen... Und dafür müsst ihr natürlich was tun, denn ihr habt euch ja nicht wählen lassen, weil ihr nichts machen wollte... (Bei dem eben zitierten Abschnitt könnte man nämlich den Eindruck bekommen...)



Aber ich mag mich da auch nicht mit dir drüber streiten.
Ich weiß ja, wie die Verhältnisse bei uns sind, dass man teils was erreichen kann und teils auch eben nicht. Du zeigst imo andererseits, dass Gremienarbeit nichts ist, womit man sich profilieren kann ;)

Es geht hier nicht um einen Streit, es geht nur darum, dass ich von einer anscheinend ambitionierten Fachschaftsratgewählten einen Einblick in ihre Arbeit haben möchte - sie also transparent machen will. Und genau das gelingt für meinen Geschmack viel zu wenig...

Deinem letzten Satz muss ich widersprechen, denn es soll (!) keine Arbeit zum Profilieren sein, sondern in erster Linie der Verbesserung etc. dienen... und da wird zu wenig getan oder - wie wir gesehen haben - an den falschen Punkten angesetzt und das vielleicht auch noch inkonsequent...

Daraus folgt, dass eben viele denken: "Ah, ich bin jetzt gewählt, lass ich mir mal die Eier kraulen..."

Eliza Day
21.02.2009, 16:35
PM oder ICQ?

Hab keinen Bock, alles im Forum auszubreiten, aber wenn du tatsächlich Interesse hast, kann ich gerne was dazu sagen.

Und nein, ich rede nicht nur von externen Dozenten, aber tatsächlich hat grade unser Studiengang das Problem, dass die Dozenten da oft nicht viel mit anfangen können.

Und ja, wir geben uns Mühe, zu informieren, aber man kann ja nicht jedem einzelnen Vorträge halten.

Don Finanzio
21.02.2009, 16:48
PM oder ICQ?

Hab keinen Bock, alles im Forum auszubreiten, aber wenn du tatsächlich Interesse hast, kann ich gerne was dazu sagen.

Und nein, ich rede nicht nur von externen Dozenten, aber tatsächlich hat grade unser Studiengang das Problem, dass die Dozenten da oft nicht viel mit anfangen können.

Und ja, wir geben uns Mühe, zu informieren, aber man kann ja nicht jedem einzelnen Vorträge halten.

Mir war bis eben nicht bewusst, dass wir uns kennen... (Ich musste erst mal auf dein Profil klicken... haha...)

Verlagern wir es auf die PM-Schiene... Etwaige Fragen kommen demnächst...:)

Eliza Day
21.02.2009, 16:52
Alle Universitäten müssen gut organisiert sein
Ich sag mal so... Ich hab letztes Semester den Bachelor fertig gemacht und mich als Master eingeschrieben. Dann war ich aus unerfindlichen Gründen für 2 Studiengänge (Bachelor und Master) eingeschrieben. Jetzt haben sie wohl gecheckt, dass ich kein Bachelor mehr bin, denn bei der Online-Rückmeldung kam, dass mein Sozialbetrag abgebucht würde und meine Rückmeldung nicht durchgeführt werden könne, da ich die letzte Prüfung bestanden habe.....



Was hat ein Fach, das schon seit Jahrzehnten an einer Uni existiert oder eben nicht mit dem Ort der Uni zu tun..? Häng dich doch nicht an dem "wo" so auf.
Das war gemeint als "Wo kommst du denn her" o.Ä.



Also du solltest dich entscheiden ob wir jetzt von einer Uni mit dazugehörigen Dozenten reden, oder über Sonderfälle, wenn eine Professur unbesetzt bleibt...
Nö, es ist doch letztendlich egal, woher die Probleme rühren, die auftauchen. Aber nein, das sind auch nicht die einzigen Ursachen.


Dass es dämliche Studenten gibt... ist unbestritten.
Die Leute sind leider z.T. unglaublich doof.
Aber auch das ist nicht die alleine Ursache für Probleme.


...bleibt in eurer Arbeit unberücksichtigt... Nein, aber wer nie zur Uni kommt, seine E-Mails nicht liest usw usw, den können wir eben auch nicht erreichen.


Klar, ihr vertretet Interessen der Studenten, aber wenn ihr euch schon als deren Repräsentanten seht, dann müsst ihr denen auch mal sagen, dass es eben nicht das Mittel der Wahl ist, das Studium leichter zu machen, sondern sich bestimmten Gegebenheiten auch anpassen zu müssen... Woraus entnimmst du, dass wir das nicht tun?
Deswegen ist man doch der Buhmann.


Und klar: "Tu mal was für dein Geld" ist gar nicht so falsch beim FR - "Geld" wäre hier durch "Vertrauen" oder "meine Stimme" zu ersetzen...
Richtig, es war aber nicht auf "Vertrauen" oder "meine Stimme" gemünzt.



Und genau das gelingt für meinen Geschmack viel zu wenig... Ich kann dir gerne was zu unserem Studiengang erzählen, aber nicht hier im Forum


Deinem letzten Satz muss ich widersprechen, denn es soll (!) keine Arbeit zum Profilieren sein, sondern in erster Linie der Verbesserung etc. dienen...Es kam aber der Vorwurf auf, dass man sich nur profilierne wolle. Wie denn, bei solchen Reaktionen? ;)


wie wir gesehen haben - an den falschen Punkten angesetzt Plural Majestatis?

Eliza Day
21.02.2009, 16:53
Mir war bis eben nicht bewusst, dass wir uns kennen... (Ich musste erst mal auf dein Profil klicken... haha...)

Verlagern wir es auf die PM-Schiene... Etwaige Fragen kommen demnächst...:)
:D

ich hab dich noch irgendwo im ICQ, glaube ich.

*Eve*
23.02.2009, 13:00
Herzlichen Glückwunsch...


Wer von euch aus der Fachschaft weiß denn, was eine Verbesserung der Lehre ist..? Gibt es da ein normatives Bild, das auch noch umsetzbar ist..?
Ihr führt Gespräche mit Dozenten..? Und ihr redet mit Fächern..?
Was kommt da so bei raus..?
Am Ende denken Leute in solchen Gremien eher daran, sich profilieren zu können...

Dass eine Fachschaft keinerlei Macht o.ä. hat, ist doch jedem Erstsemesterstudenten klar...

Partys können sie organisieren, lieblose Homepages mit Altklausuren basteln - das geht auch noch, aber dann ist schon Schluss...


Meinen Respekt für die Leute, die sich da engagieren - auch in Studienparlamenten, aber es fehlt leider schon an Potenzial an der Basis...


Das kann ich nicht so stehen lassen.

Anfangs war ich auch ziemlich gelangweilt von dem Teil der Fachschaft, der für so "wichtige" Sachen wie Parties zuständig ist. Aber es gibt ja noch andere Teile der Fachschaft, die meiner Meinung nach auch wirklich Sinnvolles auf die Beine stellen.

Die Fächergespräche fruchten in den meisten Fällen sogar wirklich, selbst wenn das nur heißt, dass das Skript überarbeitet und verbessert wird... Ich könnte Dir viele Beispiele nennen, aber die werden Dich wohl eh nicht interessieren. ;) Insofern ist unsere Arbeit nicht nur Beschäftigungstherapie... :D

Und zum Thema "Die Dozenten wissen, was sie lehren müssen": NEIN, TUN SIE EBEN NICHT!!! Bei uns ist es leider immer noch so, dass gerade die Dozenten der Nebenfächer bzw. der kleinen Fächer nicht genau wissen, was alles in unseren Examina dran kommt und was nicht... Traurig aber wahr.

Don Finanzio
23.02.2009, 19:52
Das kann ich nicht so stehen lassen.

Anfangs war ich auch ziemlich gelangweilt von dem Teil der Fachschaft, der für so "wichtige" Sachen wie Parties zuständig ist. Aber es gibt ja noch andere Teile der Fachschaft, die meiner Meinung nach auch wirklich Sinnvolles auf die Beine stellen.

Die Fächergespräche fruchten in den meisten Fällen sogar wirklich, selbst wenn das nur heißt, dass das Skript überarbeitet und verbessert wird... Ich könnte Dir viele Beispiele nennen, aber die werden Dich wohl eh nicht interessieren. ;) Insofern ist unsere Arbeit nicht nur Beschäftigungstherapie... :D

Ich warte auf Beispiele...



Und zum Thema "Die Dozenten wissen, was sie lehren müssen": NEIN, TUN SIE EBEN NICHT!!! Bei uns ist es leider immer noch so, dass gerade die Dozenten der Nebenfächer bzw. der kleinen Fächer nicht genau wissen, was alles in unseren Examina dran kommt und was nicht... Traurig aber wahr.

Ist das ein Argument..?

Oder eine These..?

Oder was..?

Eliza Day
23.02.2009, 20:15
Draußen regnets.
- nein, tut es nicht
Was ist das? Ein Argument? Eine These? Oder was?

nevertheless
23.02.2009, 20:18
ich engagiere mich zwar an meiner hochschule, aber nicht hochschulpolitisch bzw in einer fachschaft.
hin und wieder habe ich das gefühl, dass unsere fachschaft wirklich mal etwas sinnvolles bewirken könnte. nur leider besteht in solchen fällen seitens dieser kein interesse oder vielleicht kriegen sie es dann auch einfach nicht hin ...

naja, an meiner hochschule engagieren sich da leider auch definitiv die falschen :/

Don Finanzio
23.02.2009, 20:27
Draußen regnets.
- nein, tut es nicht
Was ist das? Ein Argument? Eine These? Oder was?


Entweder noch mal von Anfang an lesen und transferieren, oder mal in Sachen Gedankennachschub was auf die Theke bringen...


Aber in einer Fachschaft sind sicherlich andere Fertigkeiten von Nöten :D...

Eliza Day
23.02.2009, 21:06
Ja, ich hab mich hochgeschlafen.


Ich antworte dir später noch mal, wobei ich nicht glaube, dass es was bringt, das hat nix mit transferieren zu tun, sondern damit, dass dir jemand eine Aussage auftischt und du sie ablehnst, weil du ja sonst die Existenzberechtigung einer Fachschaftsvertretung anerkennen müsstest. :-p

Don Finanzio
23.02.2009, 22:49
Ja, ich hab mich hochgeschlafen.


Ich antworte dir später noch mal, wobei ich nicht glaube, dass es was bringt, das hat nix mit transferieren zu tun, sondern damit, dass dir jemand eine Aussage auftischt und du sie ablehnst, weil du ja sonst die Existenzberechtigung einer Fachschaftsvertretung anerkennen müsstest. :-p


Ich sagte bereits, dass ich mich gern überzeugen lasse, aber nicht mit "Is so..!"

Und wie kann denn ein ganzes Institut anscheinend nicht wissen, was im Examen erwartet wird..?

Das kann doch einfach nicht ernst gemeint sein...


Im Bett weiß ich doch auch, wen ich ficken muss - und wenn da mein Kumpel Karl drin liegt, mach ich das eben nicht...

Don Finanzio
23.02.2009, 22:50
Ja, ich hab mich hochgeschlafen.



Das würde ja implizieren, dass das noch jemand wollen würde...


;)

Eliza Day
23.02.2009, 23:21
Wer will denn immer unten liegen? :p

ichs
24.02.2009, 09:50
Ich find, das schreit gradezu nach Verzetteln ;)

*duck*

nicht zwingend. in meiner asta zeit etwa wurde der asta von der gleichen partei geführt wie die senatsbehörde für wissenschaft. da hat man als sonst relativ unbedeutender studi dann ganz andere zugangmöglichkeiten zu entscheidungsträgern. man kann einfach mal die senatorin anrufen z.b. bzw. sitzt in den wichtigen gremien der partei zu hochschulfragen selbst drin.

ichs
24.02.2009, 10:01
Dass eine Fachschaft keinerlei Macht o.ä. hat, ist doch jedem Erstsemesterstudenten klar...



wieviel einfluss eine fachschaft hat hängt ziemlich davon ab, wie die profs so drauf sind. gegen einen lehrkörper der nicht an zusammenarbeit interessiert ist, kann man tatsächlich sehr wenig machen, da die gremien nicht paritätisch besetzt sind. bei uns war es aber so, dass ca. 70% der profs sehr an einer zusammenarbeit interessiert waren, auch weil sie wußten, dass viele pläne des dekanast ohne mithilfe der studis überhaupt nicht umsetzbar gewesen wären (und wenn es nur organisation der sommerfeste war), d.h. es gab ein interesse zugeständnisse zu machen. auch weil sich die engagierten profs damit von den unengagierten abheben wollten. beispiele dafür was unser fsr erreicht hat:
-überarbeitung der studienordnung
-außer dienst stellen lassen eines profs
-einrichtung eines studentischen aufenthaltsraums
-neustrukturierung der sprachkurse

ah und das die profs nicht wissen was sie lehren soll natürlich heißen, sie wissen es schon, aber aus ihren interessen heraus und die sind nicht zwingend die gleichen wie die der studis. wenn ein prof jedes semester lehrveranstaltungen anbietet, die keine sau interessieren, damit er früher feierabend machen kann, ist es sicher im interesse der studis dagegen etwas zu tun.

Jemima
28.02.2009, 16:10
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*Eve*
28.02.2009, 17:42
Das sind sie aber leider oft nicht. Wenn neue DPOs oder LPOs eingeführt werden oder eben auf Bachelor/Master umgestellt wird versinken die Unis in vielen Fällen in heillosem Chaos, die Studenten der alten Ordnungen wissen nicht mehr, was sie noch belegen dürfen, bei den neuen blicken weder Dozenten noch Studenten durch weil Infos nur unvollständig weitergegeben werden und und und. Gerade in diesen Fällen sind gut organisierte Fachschaften/Fachschaftsräte oft eine große Hilfe, weil sie Infos sammeln und weitergeben und so gut wie möglich versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Und nochmal zum Thema Ersti-Veranstaltungen: die sind imo eine große Hilfe am Studiumsanfang und nicht nur da, um zusammen saufen zu gehen. Gerade bei weniger verschulten Studiengängen mit viel Wahlfreiheit ist man doch als unerfahrener Student am Anfang häufig erstmal überfordert. Viele Unis greifen inzwischen das Angebot der Fachschaften auf und etablieren offizielle Orientierungstage. Das ist wichtige Arbeit, die nicht genügend honoriert wird.


*unterschreib*

funkysun
03.03.2009, 17:12
ich engagiere mich zwar an meiner hochschule, aber nicht hochschulpolitisch bzw in einer fachschaft.
hin und wieder habe ich das gefühl, dass unsere fachschaft wirklich mal etwas sinnvolles bewirken könnte. nur leider besteht in solchen fällen seitens dieser kein interesse oder vielleicht kriegen sie es dann auch einfach nicht hin ...

naja, an meiner hochschule engagieren sich da leider auch definitiv die falschen :/
Oh ja das kenne ich... wir würden zwar gerne... aber wir haben keine Möglichkeiten :(