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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bedenken: nach der Uni & vor dem ersten Job



White Lilly
24.02.2009, 20:33
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babe121
24.02.2009, 20:50
mir geht es genauso wie dir, es gehen mir genau die gleichen gedanken durch den kopf, werde im april fertig sein mit dem studium und bis jetzt ist noch kein job in aussicht, zudem gibt es in den bereich in den ich will auch nur sehr wenig stellen, sodass das ganze noch hoffnungsloser ist.
jedenfalls ist mir schon sehr bang um meine zukunft

White Lilly
24.02.2009, 20:56
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babe121
24.02.2009, 23:26
ich studier internationale bwl und will, wie wahrscheinlich viele andere auch, die bwl studiert haben mal im personalbereich arbeiten, grad mit der wirtschaftskrise ist es nicht mehr so einfach da jetzt nen job zu finden, deswegen stell ich mich jetzt schon darauf ein, das ich evtl. längere wartezeiten bis zum ersten job eben wie du auch schon sagtest durch nebenjobs etc. überrücken muss.

Inaktiver User
25.02.2009, 10:07
Wenn du noch zuhause wohnst, ist das doch alles gar nicht so schlimm oder? Ich weiß noch nicht, wovon ich nach Ende des Studiums meine Miete zahlen soll, aber alles klappt immer irgendwie! :-)

Lucaa
25.02.2009, 10:16
ich hatte mich auch auf ein paar monate loch eingestellt.
mir hat sehr geholfen, das meine mutter immer gesagt hat, dass sie mich noch 4 monate bei sich mitversichern kann und dass ich noch eine weile zuhause wohnen bleiben kann, auch wenn ich einen job hab. einfach, um was für die eigene wohnung auf der seite zu haben.

das hat mich sehr beruhigt.
letztendlich hatte ich dann einen job, bevor ich überhaupt mein zeugnis in den händen hatte. manchmal kommt es doch ganz anders. also keine panik. absichern, soweit es geht. alles andere hat man sowieso nicht in der hand.

Amylen
25.02.2009, 12:41
Ähm, wie wäre es, wenn ihr euch arbeitslos meldet?! Dann seid ihr zumindest abgesichert. Ihr bekommt ALG II (mit dem man als Ex-Student übrigens wunderbar hinkommt) und die Krankenversicherung wird übernommen. Dann kann man zumindest in Ruhe ohne Geldsorgen leben und einen Job suchen. Zusätzlich sind ja auch Nebenjobs oder Praktika möglich. Zumindest hab ich das ne zeitlang so gehandhabt. Es ging ja auch gar nicht anders!

White Lilly
25.02.2009, 13:54
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Amylen
25.02.2009, 14:45
Ja klar, kann natürlich schnell gehen. Mich musst du nicht fragen. Ich bin diesbezüglich sehr desillusioniert (da trotz Examen von 1,5, Auslandserfahrung, mehrerer Praktika während des Studiums, meines jugendlichen Alters (26) und zahleicher Zusatzqualifikationen 6 Monate arbeitslos gewesen). Ich wünsche euch aber natürlich mehr Glück!

Also wenn du noch zu Hause wohnst, dann seid ihr - denke ich - eine Bedarfsgemeinschaft und das Gehalt deiner Mutter wird angerechnet. Dann kann es natürlich passieren, dass du gar nichts oder nur wenig bekommst. Aber zumindest versichert wärst du dann ja schon mal.

rhabarber*
25.02.2009, 15:06
Ja klar, kann natürlich schnell gehen. Mich musst du nicht fragen. Ich bin diesbezüglich sehr desillusioniert (da trotz Examen von 1,5, Auslandserfahrung, mehrerer Praktika während des Studiums, meines jugendlichen Alters (26) und zahleicher Zusatzqualifikationen 6 Monate arbeitslos gewesen). Ich wünsche euch aber natürlich mehr Glück!

in welchem bereich hast du denn gesucht?
das klingt wirklich nicht gerade so mutmachend.

Inaktiver User
25.02.2009, 15:07
2 absagen sind doch noch gar nichts, ich denke, das sollte dich nicht entmutigen.
und ansonsten, so ganz generell gesprochen: das ist wohl einfach eine sehr schwierige phase, durch die man dann einfach durchmuss. es ordnet und sortiert sich einfach enorm viel neu, und das ist anstrengend. dass man abundzu mal ein "loch" hat und nur noch schwarz sieht, ist da so ungewöhnlich nicht. entscheidend ist, dass man sich anschließend wieder fängt und weitermacht.

Inaktiver User
25.02.2009, 15:10
Wie schauts denn mit dem ALG II aus, wenn man noch daheim wohnt? Irgendwann, wenn ein Job wirklich lang auf sich warten lässt, werde ich da wohl nicht drum herumkommen. Bis Ende Mai/Juni werde ich wohl erst einmal eingeschrieben bleiben. Besonders wegen des Hiwi-Jobs.

wenn du im haushalt der mutter wohnst und über kein eigenes einkommen verfügst, kannst du alg II beantragen. der satz ist dann etwas niedriger als der, den du bekämst, würdest du unabhängig von muttern alleine in einer eigenen wohnung wohnen.
allerdings schließen sich der studierendenstatus und alg II beziehen aus, soweit ich weiß. da müsstest du dich nochmal genauer erkundigen, etwa beim amt selbst.

Amylen
25.02.2009, 17:27
@rr: Ich hab BWL (Uni) mit Schwerpunkt Personalmanagement studiert und im Personalbereich gesucht. Meine heutige Diagnose lautet: Ich kam einfach zu jung, zu lieb, zu nett und zu unerfahren rüber. Für den Personalbereich brauchts halt knallharte Kerle! Jetzt studier ich ja Grundschullehramt.

@waldhörnchen: Ja, das stimmt. Studentenstatus geht dann nicht. Man muss sich exmatrikulieren lassen und arbeitssuchend melden. Meiner Erfahrung nach lassen die Akademiker aber völlig in Ruhe (also man muss keine Kurse besuchen oder wird ständig zu Vorstellungsgesprächen geschickt). Offenbar gehen sie davon aus, dass sich das Problem bald von alleine löst.

*rosalie*
25.02.2009, 17:32
@amylen...soweit ich mich erinnnert habe warst du aber nicht sonderlich motiviert was zu bekommen (und das merkt man sicherlich im vorstellungsgespräch)

@threaderstellerin...ich selbst hab gleich im anschluss an mein studium was gefunden aber ich kenn viele die sich in der zwischenzeit arbeitslos gemeldet und auch geld bezogen haben

White Lilly
25.02.2009, 17:47
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Amylen
25.02.2009, 17:48
@rosalie: Ja, mit Sicherheit auch das! Aber ich hatte soooo viele Gespräche. Und bei dem ein oder anderen bin ich relativ sicher, doch sehr motiviert rübergekommen zu sein (obwohl ichs nicht war). Am Ende hatte ich ja sogar ein Stellenangebot. Ne Promotionsstelle an der Uni Essen für 4 Jahre. Ich habe abgelehnt und gesagt, dass ich lieber Lehrerin werden möchte! Das hat meinem Ego am Ende gut getan!

Inaktiver User
25.02.2009, 19:03
@waldhörnchen: Ja, das stimmt. Studentenstatus geht dann nicht. Man muss sich exmatrikulieren lassen und arbeitssuchend melden. Meiner Erfahrung nach lassen die Akademiker aber völlig in Ruhe (also man muss keine Kurse besuchen oder wird ständig zu Vorstellungsgesprächen geschickt). Offenbar gehen sie davon aus, dass sich das Problem bald von alleine löst.

hm. da ich selbst noch keine leistungen beziehe, kann ich nichts entsprechendes berichten. ;)
habe aber von wem anders gehört, dass der betreffende dann innerhalb einer bestimmten, relativ kurzen zeit 30 bewerbungen losschicken musste... da war meine einzige reaktion nur noch ":durchgeknallt:".
klar, dass es nicht zu wenige sein dürfen, aber dieses erzwungene sich-auf-fast-alles-wahllos-bewerben kann es ja dann auch nicht sein.

es scheint da auch große ermessensspielräume von seiten der einzelnen sachbearbeiter beim aa zu geben. ich weiß von fällen, bei denen die betreffenden arbeitssuchenden weitgehend ihre ruhe hatten, aber auch von solchen, bei denen auch akademiker zu putzjobs verdonnert worden sind ("hauptsache, sie haben arbeit und können ihren lebensunterhalt verdienen, alles andere interessiert hier nicht").
nunja.

Amylen
25.02.2009, 19:25
Hmm, ok..das wäre echt übel! Ich habe mich andererseits total vernachlässigt gefühlt und mir etwas mehr Engagement seitens des AA gewünscht. Allerdings natürlich nicht in Hinblick auf einen Putzjob, sondern auf Stellen, die mir eine dauerhafte Beschäftigung ermöglicht hätten, also mit meiner Ausbildung in Zusammenhang gestanden hätten. Alles andere bringt ja immer nur temporär was und nach 3 Wochen hätt ich dann wieder da gestanden. Kann ja eigentlich nicht deren Zielsetzung sein. Hat sich bei dir denn inzw. was aufgetan?

Inaktiver User
25.02.2009, 19:30
@rosalie: Ja, mit Sicherheit auch das! Aber ich hatte soooo viele Gespräche. Und bei dem ein oder anderen bin ich relativ sicher, doch sehr motiviert rübergekommen zu sein (obwohl ichs nicht war). Am Ende hatte ich ja sogar ein Stellenangebot. Ne Promotionsstelle an der Uni Essen für 4 Jahre. Ich habe abgelehnt und gesagt, dass ich lieber Lehrerin werden möchte! Das hat meinem Ego am Ende gut getan!

ich denke, dass man gerade in den personalbereich auch der persönlichkeit nach einfach reinpassen muss. wenn das innerlich nicht stimmt, dann merkt man das.
auf grundschullehramt zu studieren war dann sicherlich die bessere entscheidung, in deinem fall.

Inaktiver User
25.02.2009, 19:39
Hmm, ok..das wäre echt übel! Ich habe mich andererseits total vernachlässigt gefühlt und mir etwas mehr Engagement seitens des AA gewünscht. Allerdings natürlich nicht in Hinblick auf einen Putzjob, sondern auf Stellen, die mir eine dauerhafte Beschäftigung ermöglicht hätten, also mit meiner Ausbildung in Zusammenhang gestanden hätten. Alles andere bringt ja immer nur temporär was und nach 3 Wochen hätt ich dann wieder da gestanden. Kann ja eigentlich nicht deren Zielsetzung sein. Hat sich bei dir denn inzw. was aufgetan?

ja, eben... das ist kurzfristig gedacht.

die resonanz auf bisherige bewerbungen war in meinem fall bis dato eigentlich ganz gut. die unterlagen scheinen anklang zu finden, gesprächseinladungen gibt es auch immer wieder. anfang letzter woche hatte ich ein gespräch, das ganz gut verlaufen ist... da hoffe ich jetzt natürlich, dass daraus dann am ende was festes wird. ;) muss mich aber noch etwas gedulden, die sagen leider erst im märz bescheid. und in der zwischenzeit bewerb ich mich natürlich weiter.
heute kam sogar eine aufforderung seitens meiner eigenen uni, man würde sich freuen, wenn ich mich auf eine kürzlich ausgeschriebene wiss. mitarbeiterstelle bewerbe... aber darüber muss ich nochmal nachdenken. so einfach ist das alles nicht... leider.

Ananasringi
25.02.2009, 21:28
Ich war nach dem Studium ein halbes Jahr arbeitslos und, naja, "überlebt" trifft's wohl :durchgeknallt:. Das war schon eine sehr scheißige Zeit. Ich hab' wieder bei meinen Eltern gewohnt und deswegen kein ALG II bekommen, musste mich selbst krankenversichern und gelebt hab' ich in erster Linie von Ersparnissen, weil ich auch keinen Nebenjob gekriegt hab'. (Denen, wo ich mich beworben hab', war auch klar, dass ich beim ersten richtigen Angebot weg bin.) Also hab' ich die Zeit mit Bewerben und Vorstellungsgesprächen verbracht.

Mir war zwar im Vorfeld klar, dass es nicht einfach sein würde, in meiner angepeilten Branche was zu kriegen, aber dass es dann trotz dtl. weiter Bewerbungen auf nahezu alle Stellen dieses Bereichs doch SO lange dauern würde, hat mich ziemlich geplättet. Aber man übersteht das schon.

Viel Erfolg dir/euch. :rose2: