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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angehende GrundschullehrerInnen- jetzt mal ehrlich....



Skye
09.03.2009, 14:59
Also ich studier jetzt im 3. Semester (hab voher Gym gemacht) und hab heute ersten Tag Praktikum gehabt, mit 4 anderen zusammen. Und ich muss sagen: bin ich die absolute Ausnahme, weil ich mal anmerke, dass 75h Praktikum bei angesetzten 42h vll doch bissle viel ist? Da kommen dann immer gleich diese Hypermotivierten, die am liebsten in der Schule schlafen würden, damit sie nix verpassen! Ich soll doch froh sein bla..... Und wenn man ihnen den Tip gibt, eine doch etwas nervige Pflicht-Vorlesung vll im Sommer zu machen, weil es weniger Wochen hat, wird man seeehr schief angesehen, im Winter hätte man doch so viel mehr Zeit, das zu verstehen. Bin ich die einzige, die sich in der Mauerblümchen-Grundschulstudentinnen-Meute irgendwie Fehl am Platz fühlt? Also mir macht das Studium super Spass und ich bin gut, aber bei dem Gym-Leuten war das irgendwie anders...

rhabarber*
09.03.2009, 15:01
habe nie einen wesentlichen mentalitätsunterschied zwischen den verschiedenen lehrämtern feststellen können ;)

Amylen
09.03.2009, 17:15
Vielleicht kommts auch einfach darauf an, wen man fragt. Ich hab solche Übermotivierten auch in meinem BWL-Studium gehabt und mich immer gefragt: Wie kann man sich so reinhängen in etwas dermaßen Stupides?! Denn seien wir doch mal ehrlich: Als Student/Praktikant kriegt man nie die spannendsten Aufgaben. In der Schule seh ich es auch so. Am Anfang fand ich es noch "aufregend" zu hospitieren und hier und da "mal rumzugehen", aber auch das ist nach 4-5 Unterrichtsstunden sehr ermüdend *find*. Selber Unterrichten hat einfach einen ganz anderen Anspruch und ist wirklich viel spannender. Mir machts auch sehr viel Spaß mit den Kleinen, aber im Praktikum war ich auch immer froh, wenn ich nach 5/6 Stunden nach Hause konnte, insbesondere dann, wenn ich eh nur 08/15-Unterrichtsstunden nach Buch beobachten durfte! Da ist ja dann doch eine Stunde wie die andere...

Also schau einfach, dass du vernünftige Leute kennen lernst...

want2be
11.03.2009, 19:52
darf ich fragen warum du von gym zu gs gewechselt hast?
Interessiert mich nur weil ich zwischen den beiden schwanke ... :-)

Skye
11.03.2009, 21:57
Klar darfst du:)

Ich hatte die Kombi Englisch und Geschichte und meine Uni hat leider den Ruf weg, das schwerste Studium zu haben, was Englisch betrifft, und sie versuchen auch wirklich seit dem ersten Semester die Studenten "rauszuekeln". Liegt daran, dass es sehr sehr viele studieren und sie die Zahlen einfach dezimieren wollen. Mir hat es also vom ersten Semester an einfach keinen Spass gemacht und ich dachte, es bessert sich noch, hat es aber nicht.
Also für Grundschule beworben und es hat geklappt:-)

Aber was ich dir echt nur ans Herz legen kann, mach dein Orientierungspraktikum (ich weiß gar nich, obs das in allen Bundesländern gibt) an beiden Schularten und (auch wenns natürlich viel chilliger is) nicht nur mit hintendrin sitzen, sonder bitte darum, auch mal eine Stunde vorbereiten zu dürfen. Da merkst du dann schnell, was dir eher liegt. Viel Glück:rose2:

dBambi
12.03.2009, 11:24
Sagt mal, ich weiß, dass passt nicht zum Thema aber ich wollte euch (angehende) Lehrerinnen mal etwas fragen.

Ich tu mir grad ziemlich schwer mit der Studienwahl. Hab mich da allzu sehr verrückt machen lassen. Also hab ich mich wieder daran erinnert, was ich ganz zu anfang eigentlich machen wollte ^^
Und eigentlich wollt ich immer Grundschullehrerin werden.
Jetzt weiß ich aber nicht, ob ich so große Lust hab die Kleinen so zu verhätscheln und so. Mit denen Singen etc. wär denk ich nich sooo mein Ding. Aber was beibringen würd ich ihnen schon gern ;) Also dacht ich, ich könnt ja ans Gymnasium.

Mein Sorge ist nur, dass ich eher ungern vor vielen Menschen rede und ich fürchte, dass ich dann merke, dass ich 'ne furchtbar miese Lehrerin bin, weil die Kleinen mir auf der Nase rumtanzen etc.
Meint ihr, das kann man lernen?
Oder würdet ihr mir davon dann eher abraten?

Danke schon mal :-)

Skye
12.03.2009, 12:09
Aber was ich dir echt nur ans Herz legen kann, mach dein Orientierungspraktikum (ich weiß gar nich, obs das in allen Bundesländern gibt) an beiden Schularten und (auch wenns natürlich viel chilliger is) nicht nur mit hintendrin sitzen, sonder bitte darum, auch mal eine Stunde vorbereiten zu dürfen. Da merkst du dann schnell, was dir eher liegt. Viel Glück:rose2:

same here, klar kann man es ein Stück weit lernen, aber wenn du eh ungern vor vielem Menschen redest, würd ich mir das echt nochmal überlegen^^

Amylen
12.03.2009, 12:56
Also, ich finde Gymnasium ist echt was extrem anderes als Grundschule. Das beste wäre wohl wirklich (so hab ich es auch gemacht) mal eine Woche mit einem Gymnasiallehrer unterwegs zu sein und anschließend eine Woche mit einem Grundschullehrer und in beiden Fällen auch mal VOR die Klasse stellen und reden und nicht nur DABEI sein.

Gymnasium ist eben auch Fachunterricht. Du hast immer nur 2 Fächer, den ganzen Tag lang. Das ist vielen nicht bewusst, Schüler haben ja viel mehr Abwechslung. Und es ist sooo anders mit großen Schülern zu arbeiten als mit den Kleinen. Gerade wenn man eher der Unsichere Typ ist, muss man doch auch sehr resolut rüberkommen in der Mittel-/Oberstufe.

Zum Singen: Ich bin auch nicht sonderlich musikalisch. Aber ich glaube das ist schon ok so. Jeder Lehrer kann etwas besser und andere Sachen liegen ihm nicht so sehr. Man macht dann mehr von dem, was einem liegt. So viel Gestaltungsfreiheit hat man ja immerhin. Ich finds toll, wenn eine Grundschullehrerin sehr musikalisch ist und viel mit den Schülern singt. Ich bins nicht so, dafür bastel ich für mein Leben gern und kann mir vorstellen, in der Richtung sehr experimentierfreudig zu sein. Also das muss man sich schon zugestehen, dass man ja irgendwo als Lehrer auch eine Persönlichkeit hat, die man den Kids zuliebe nicht völlig umkrempeln kann. Wichtig ist es den eigenen Stil zu finden.

Blixa
12.03.2009, 14:45
Mein Sorge ist nur, dass ich eher ungern vor vielen Menschen rede und ich fürchte, dass ich dann merke, dass ich 'ne furchtbar miese Lehrerin bin, weil die Kleinen mir auf der Nase rumtanzen etc.
Meint ihr, das kann man lernen?
Oder würdet ihr mir davon dann eher abraten?

Danke schon mal :-)

so etwas kann man lernen, wenn man es möchte. am besten machst du mal ein Praktikum und guckst dir das einfach mal an und bittest darum auch mal eine Stunde selber halten zu dürfen. dann merkst du schon ob du deine "angst" überwinden kannst.
ich rede ach nicht so super gerne vor großen gruppen, aber jetzt im o-praktikum hat das gut geklappt und klar muss ich weiter dran bleiben und dran arbeiten. ;)

dBambi
12.03.2009, 15:45
so etwas kann man lernen, wenn man es möchte. am besten machst du mal ein Praktikum und guckst dir das einfach mal an und bittest darum auch mal eine Stunde selber halten zu dürfen. dann merkst du schon ob du deine "angst" überwinden kannst.
ich rede ach nicht so super gerne vor großen gruppen, aber jetzt im o-praktikum hat das gut geklappt und klar muss ich weiter dran bleiben und dran arbeiten. ;)

super, das beruhigt mich ^^

Ich mein, ich denke es ist auch nochmal was anderes, wenn man da ein bisschen Routine drin hat.
Wir wurden zB bis zur Oberstufe mir Referaten total verschont und erst in der 12. und 13. ist man richtig zum "üben" gekommen. Und wenn ich mich echt gut auf ein Thema vorbereitet hatte, lief es auch echt gut. Klar, ich war vorher aufgeregt aber als ich erstmal gemerkt hab, dass ich sicher war in dem Thema hab ich mich wieder beruhigt... ^^

Amylen
13.03.2009, 09:11
Da will ich auch noch mal was zu sagen. Ich persönlich finde, dass Referate eine ganz andere Qualität haben als eine Unterrichtsstunde bzw. ein Unterrichtsgespräch. Bei Referaten bin ich auch nach 8 Jahren Uni immernoch nervös ehrlich gesagt. Gleichzeitig bin ich Übungsleiterin an der Uni und hab da auch manchmal so 40 Leute vor mir sitzen. Da bin ich nie nervös, obwohl ich da jede Woche anderthalb Stunden vorne rumturne. Das ist echt sowas ganz anderes, wenn man mit den Leuten interagiert und zwischendurch auch mal was von denen fordern kann. Und auch in Unterrichtsversuchen hat man ja IMMER eine Arbeitsphase zwischendrin, in der man als Lehrperson auch mal kurz durchatmen kann.

Für mein Empfinden ist das Nervositätslevel bei Referaten kein guter Indikator dafür, ob man ein guter Lehrer wird sein können. Du musst es wirklich mal ausprobieren wie es so ist, ne Stunde zu halten.

dBambi
13.03.2009, 11:15
Da will ich auch noch mal was zu sagen. Ich persönlich finde, dass Referate eine ganz andere Qualität haben als eine Unterrichtsstunde bzw. ein Unterrichtsgespräch. Bei Referaten bin ich auch nach 8 Jahren Uni immernoch nervös ehrlich gesagt. Gleichzeitig bin ich Übungsleiterin an der Uni und hab da auch manchmal so 40 Leute vor mir sitzen. Da bin ich nie nervös, obwohl ich da jede Woche anderthalb Stunden vorne rumturne. Das ist echt sowas ganz anderes, wenn man mit den Leuten interagiert und zwischendurch auch mal was von denen fordern kann. Und auch in Unterrichtsversuchen hat man ja IMMER eine Arbeitsphase zwischendrin, in der man als Lehrperson auch mal kurz durchatmen kann.

Für mein Empfinden ist das Nervositätslevel bei Referaten kein guter Indikator dafür, ob man ein guter Lehrer wird sein können. Du musst es wirklich mal ausprobieren wie es so ist, ne Stunde zu halten.

Okay, danke schön! :-) Find ich alles sehr interessant!

want2be
13.03.2009, 12:52
Danke!

Ich hab nur etwas angst im Orientierungspraktikkum schon ne ganze Englisch-Stunde vorzubereiten im Gym - wo ich doch eigentlich noch kein "Lehrer-Wissen" hab - glaub ich wär so nervös dass mir der Lehrer wohl eher raten würde nicht Engl. zu studieren ;-)

dBambi
13.03.2009, 12:57
Danke!

Ich hab nur etwas angst im Orientierungspraktikkum schon ne ganze Englisch-Stunde vorzubereiten im Gym - wo ich doch eigentlich noch kein "Lehrer-Wissen" hab - glaub ich wär so nervös dass mir der Lehrer wohl eher raten würde nicht Engl. zu studieren ;-)

Ja, das wär auch meine Befürchtung. Also dass einem da so das pädagogische Wissen fehlt, dass man ziemlich blöd vor der Klasse steht und einen das vllt eher demotiviert?! :durchgeknallt:

Lina88
13.03.2009, 13:07
ich hab auch gerade im praktikum (aber ein freiwilliges, nicht das pflichtpraktikum) für die 5. klasse zwei stunden gemacht. bin gerade erst im ersten semester, didaktisch ist bei uns also auch noch gar nix gelaufen und es hat sehr gut geklappt. denke also schon, dass das aussagekraft hat. andererseits erwartet auch niemand, dass es beim ersten mal gleich total perfekt läuft.

Amylen
13.03.2009, 14:53
Also für den Anfang würde ich mir jetzt auch keine Oberstufe in Englisch aussuchen, aber vielleicht gibt es ja noch ein anderes Fach, mit dem man mal in der 10 experimentiert (für eine Stunde kann man sich ja auch sehr gut vorbereiten) und in der 5 ne Englischstunde oder so wäre ja auch machbar. Zumindest sieht man dann ja auch, ob es einem liegt so da vorne zu stehen. Auch wenn man fachlich noch nicht perfekt ist.

Blixa
13.03.2009, 15:08
Ja, das wär auch meine Befürchtung. Also dass einem da so das pädagogische Wissen fehlt, dass man ziemlich blöd vor der Klasse steht und einen das vllt eher demotiviert?! :durchgeknallt:

keiner erwartet von dir, dass du da eine perfekte unterrichtsstunde hinlegst. es geht in erster Linie darum mal in die Lehrerrolle zu schlüpfen und mal zu sehen wie das so ist da vorne zu stehen. Und wenn du erst einmal kleine Aufgaben übernimmst und einfach mal siehst ob dir das liegt.

want2be
13.03.2009, 17:55
in ner grundschule und in ner hauptschule hab ich schon unterrichtsstunden gehalten - aber eben nicht auf englisch bisher...
Hat aber gut geklappt :-) (und das obwohl ich sonst so schüchtern bin...)

dBambi
13.03.2009, 17:59
in ner grundschule und in ner hauptschule hab ich schon unterrichtsstunden gehalten - aber eben nicht auf englisch bisher...
Hat aber gut geklappt :-) (und das obwohl ich sonst so schüchtern bin...)

In welchem Fach hast du denn dort Unterricht gehalten? :-)

want2be
13.03.2009, 19:40
Deutsch, Heimatkunde (oder wie man das nennt) und Englisch in der GS - allerdings in ner 3. Klasse - also nicht wirklich "auf englisch" eben nur leichte Sachen. - und in der HS Mathe und Deutsch. Und eben ein paar Vertretungsstunden (also vorallem arbeitsblätter mit denen machen und besprechen).

Nix weltbewegendes. Aber hat echt Spaß gemacht. :-)

dBambi
18.03.2009, 18:35
Ui, ich hab vorhin ganz unerwartet einen Anruf von einer Lehrerin bekommen :D
Und morgen darf ich mal zuschauen kommen an der Grundschule und dann besprechen wir alles weitere!!
Oh je, ich hoff ich stell mich nich dumm an...
Ich find bei Kindern, die man nicht kennt uns so, ist man manchmal so furchtbar vorsichtig, weil man ja nich so weiß, wie man mit denen umgehen kann/soll :o

Inaktiver User
18.03.2009, 19:42
.

Skye
18.03.2009, 21:42
Du hast die SCHULART gewechselt, weil das FACH an Deiner Uni scheiße gelehrt wurde? :suspekt:

Das ist mal eine tolle Begründung. Wie wäre es mit Uniwechsel gewesen? Nee, da wechselt man lieber gleich die Schulart. Nur dass Du dann dort 40 Jahre arbeitest.

Es gibt ja viele Gründe für nen Wechsel, und ich sage auch nicht, dass Du keine gute Grundschullehrerin sein wirst, bestimmt gefällt es Dir dann auch, also Studium und Job (wobei die Mentalität bei GS-Studenten und Gym-Studenten meiner Meinung nach wirklich anders ist...um mal in Schubladen zu denken :D)

Aber findest Du einen Wechsel aus dem Grund nicht selbst ein bisschen, naja sagen wir mal, fragwürdig?


Bevor du gleich anfängst, andere zu verurteilen, solltest du vielleicht in Erwägung ziehen, dass nicht alle einfach mal so mir nichts dir nichts in eine andere Stadt zum studieren können. Freut mich für dich, wenn du das kannst, bei mir ist das aus privaten Gründen leider nicht möglich. Ich hatte auch schon nach dem Abi den Gedanken, GS zu studieren, hab den dann aber wieder verworfen. Umso mehr hats mich gefreut, dass es jetzt eben doch noch geklappt hat.

Inaktiver User
19.03.2009, 20:38
.

Skye
20.03.2009, 12:51
Okay, es ist was anderes, wenn es schonmal zur Debatte stand. Aber es hörte sich eben in deinem Beitrag so an, als ob es GS und Gym ja nicht viel anders wären, und es Dir eben ums Fach geht. Und so ne Einstellung ist eben total daneben, vor allem in so einem Beruf.

Klar kann nicht jeder einfach die Uni wechseln bzw. die Stadt. Es geht aber schon, wenn man muss. Und auch, wenn man z.B. von zuhause kein Geld bekommt. Es ist nicht leicht, und das Studium dauert länger etc., aber es geht.

Manche Studienplätze werden ja auch zugeteilt. Da kann niemand sagen, och, nach X. will ich nicht oder kann ich nicht, dann studier ich eben BWL statt Medizin.
Du entscheidest fürs Leben, nicht nur für die nächsten 5 Jahre. Aber in dem Fall passt es ja dann ;)

Jo, das mag schon alles so sein, aber bevor du das nächste Mal andere als dumm hinstellst, solltest du vielleicht überlegen, ob da nicht noch andere Faktoren einen Rollen spielen könnten.
Ich hätte auch gerne im Ausland oder vielleicht auch einer anderen Stadt studiert, aber im Moment muss ich eben hier bleiben und ich finde das völlig ok so.

Inaktiver User
20.03.2009, 17:49
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SweetKeira
20.03.2009, 20:40
OT: Ich würde mir echt überlegen was ich an dem Lehrerberuf gerne mache. Hab ich in nem anderen Thread schon geschrieben...
Ich persönlich möchte ne Klasse führen und begleiten und ihnen solides FAchwissen vermitteln, aber es soll menschlich was bei rumkommen.

In der Oberstufe bin ich deshalb weniger glücklich, es ist lediglich ne Punktejagd und ich bin die Korrekturmaschine. Einige SuS sind wirklich sehr nett dort, aber wir haben gerad nen Jahrgang der noch drastisch ausgesiebt werden wird, da die absolut keine Einstellung haben die irgendwie zum Abitur führt.
Achja, ich bin Referendarin am Gy.

Ich denke in der Grundschule ist der Auftrag wieder anders, aber auch schön anders :rose2:
Es gibt durchaus Kandidaten die auf GS wechseln weils "leichter" ist. Ob die Vorbereitung tatsächlich leichter ist haben wir im Ref-Thread schon diskutiert. Fakt ist dass ich die Lernprozesse an der GS nicht planen möchte, finde ich heftigst schwierig, Respekt.

dBambi
26.03.2009, 12:05
Also seit einer Woche mach ich jetzt mein Praktikum an der Grundschule und die Kleinen sind ja echt total niedlich :lof: (bin in 'ner ersten Klasse)

Heute durfte ich meine erste "Englisch-Stunde" halten :D Und ich glaub es lief recht gut. Mittlerweile kann ich die Kinder auch recht gut ruhig halten und so. Bin ja soooo stolz auf mich :-)

Wollte dieses Erfolgserlebnis einfach nur mal mit euch teilen ^^

Amylen
26.03.2009, 12:48
Freut mich Bambi. Schön davon zu hören! Berichte mal weiter wie es läuft! Mir fehlt die Praxis im Moment total. Meine Praktika habe ich alle absolviert. Jetzt bin ich im Examensstress und muss dermaßen viel Theorie pauken und sitze nur zu Hause rum und beschäfte mich mit Folgen und Reihen und Kombinatorik und sowas...sehr grundschulnah. Nunja!

Letztens hab ich aber mal wieder zwischendurch eine Stunde Deutsch bei meiner Mutter in der Grudschule (4. Schuljahr) gehalten. Die Kids waren total begeistert, allein schon weil ich einen Sitzkreis gemacht hab (Jaja, meine Mama macht sowas seltener...hat sich jetzt aber vorgenommen, das noch mal häufiger zu machen) Das finde ich immer toll, dass ich zwischendurch einfach mal kommen kann, um eine Unterrichtsstunde zu halten. Und von meiner Mutter kann ich Kritik auch sehr gut annehmen. Weiß ja wie es gemeint ist!

Außerdem freue ich mich, wenn das Semester wieder anfängt und somit meine neuen Übungsgruppen. Auch wenn das was ganz anderes ist. Es macht irgendwie Spaß da vorne zu stehen!

So, ich widme mich weiter den trockenen Themen!