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Inaktiver User
13.03.2009, 16:56
...studiert das hier jemand?

Ich bin ja mit meinem Studium nicht allzu glücklich und bin, vor allem was den BWL-Anteil betrifft, ziemlich unmotiviert und auch notenmäßig relativ schlecht.
Und ich denke, es bringt mir nicht wirklich etwas, wenn ich jetzt noch 4 Semester weiter studiere und nachher mit einem 3,x-Bachelor da raus gehe.
Dieses Semester und die nächste Praxisphase (die am 11.05. anfängt) werd ich halt noch (zum Teil) abwarten, aber ich denke nicht, dass sich da die supergroße Erfüllung einstellen wird, was den Beruf an sich angeht und ich suche deswegen jetzt nach Alternativen, will ja auch keine Zeit verplempern.

Dabei bin ich halt auf ein paar Studiengänge gestoßen, die mich ziemlich interessieren würden.

Das wären Biomedizintechnik (in Saarbrücken oder Ilmenau dann wohl), Medizintechnik (wohl in Mannheim) und Biomathematik (in Remagen).

Studiert jemand hier eins von diesen Fächern?
Wenn ja wo (ruhig auch eine andere Hochschule als die genannten)?
Wie ist das so?
Wie schwer/ausgeprägt sind die Chemiesachen im Studium? (In der Schule war mein Chemieunterricht leider praktisch nicht vorhanden)
Bei (Bio)Medizintechnik: Wie siehts aus mit dem Physikanteil, mit welchem Niveau geht es da so los?
Und wo bewegen sich die Biosachen allgemein so in diesen Fächern, müsste ich da sehr sehr viel nacharbeiten, wenn ich in der 12 und 13 kein Bio hatte?

dBambi
13.03.2009, 17:42
Hattest du dann Physik in der Oberstufe?!
Weil wenn du weder Chemie noch Bio die letzten Jahre hattest, dann find ichs schon fragwürdig mit so 'nem naturwissenschaftlichen Studium anzufangen.
Nur, um dich vor einem weiteren Fehltritt zu bewahren, dieser kleine Gedanke, der mir beim Durchlesen in den Sinn gekommen ist ;)

Inaktiver User
13.03.2009, 17:55
Hattest du dann Physik in der Oberstufe?!
Weil wenn du weder Chemie noch Bio die letzten Jahre hattest, dann find ichs schon fragwürdig mit so 'nem naturwissenschaftlichen Studium anzufangen.
Nur, um dich vor einem weiteren Fehltritt zu bewahren, dieser kleine Gedanke, der mir beim Durchlesen in den Sinn gekommen ist ;)

ja, ich hatte Physik in der Oberstufe. Und Bio eben bis zur 11ten, nur in der 12 und 13 nicht (weil ich eben Physik hatte), ich habe aber öfter mitbekommen, was die anderen in Bio gemacht haben und es interessiert mich ja auch. Die Frage ist halt nur, wie viel es da nachzuholen gilt, bzw. wo da in etwa eingestiegen wird im Studium, welche Grundlagen mir da vielleicht fehlen.

Die Sache ist halt die, ich weiß echt gar nicht, was ich sonst irgendwie machen soll, denke aber, dass ich in meinem Studium jetzt wirklich auf Dauer nur unglücklich werde, vor allem auch wegen meinen Noten.

Aber ich weiß eben auch, dass nur Interesse nicht alles ist... :wolke:

rhabarber*
13.03.2009, 18:34
die dinge, die man an der schule im naturwissenschaftlichen unterricht noch gemacht hat, hat man an der uni ohnehin nach spätestens 2 wochen durch ;)

wenn dich der bereich grundsätzlich interessiert und du meinst, dass du dich da einarbeiten kannst, dann würde ich es machen.
du kannst dich ja vielleicht auch mal zur probe in die vorlesungen setzen, um zu gucken, ob das etwas für dich ist...bevor du jetzt das andere studium abbrichst.
was studierst du denn jetzt?

studiere jedenfalls auch recht erfolgreich (wenn man das so sagen darf ;)) eine naturwissenschaft, ohne in der oberstufe physik oder chemie gehabt zu haben. bio hatte ich auch nur als grundkurs und in mathe war ich in der schule ohnehin immer wahnsinnig schlecht. eigenartig, dass ich nach dem abitur überhaupt den mut dazu hatte, mit einen studium in diesem bereich zu beginnen ;)

Inaktiver User
13.03.2009, 19:07
die dinge, die man an der schule im naturwissenschaftlichen unterricht noch gemacht hat, hat man an der uni ohnehin nach spätestens 2 wochen durch ;)


Genau. :D

z.B. in der Grundvorlesung Zoologie hatten wir 90 Minuten Entwicklungsbio, da reißt man mal eben das ab, was in der Oberstufe in nem Quartal (eher noch nen Zacken mehr) gemacht wird.
Es wird halt nicht mehr alles Schritt für Schritt aufgedröselt.


Ich studiere Bio und es macht mir wahnsinnig viel Spaß.
Kann leider zu deinen speziellen Wünschen nichts sagen, außer dass ich mal in die Vorlesung Biomedizinische Technik reingeschnuppert habe (als evtl. nichtbiologisches Nebenfach), aber das war mir zu langweilig. ;)


Chemie war schon recht hart für die Leute, die weder Chemie noch Physik in der Oberstufe hatten. Es haben ne Menge Leute wegen Chemie aufgehört.

Ansonsten würd ich sagen besorg dir als Vorbereitung vllt eines von diesen dicken allumfassenden Biobüchern (fand im Abi den Campbell ganz nett zum schmökern) und evtl den Alberts, wenn du so motiviert bist, selbstständig etwas Chemie nachzuholen. Das würd ich an unserer Uni jedem empfehlen, der ohne Chemievorkenntnisse anfängt. Einfach ein bisschen einlesen, damit es nicht zackzackzack auf einen Niederprasselt. Vllt kommst du da ja jetzt an deiner Uni in der Bib auch ran.

sparklehorse
13.03.2009, 19:57
Hattest du dann Physik in der Oberstufe?!
Weil wenn du weder Chemie noch Bio die letzten Jahre hattest, dann find ichs schon fragwürdig mit so 'nem naturwissenschaftlichen Studium anzufangen.
Nur, um dich vor einem weiteren Fehltritt zu bewahren, dieser kleine Gedanke, der mir beim Durchlesen in den Sinn gekommen ist ;)
ich hatte weder physik noch bio in der oberstufe und studier was naturwissenschaftliches. und hatte keine probleme mit den physik-oder bioscheinen..

achso, mathe hab ich auch gehasst :D

asterias
13.03.2009, 20:33
ich hatte auch kein chemie oder physik in der oberstufe, mathe-gk (mehr schlecht als recht) aber immerhin bio-lk und hab (schließe mich rr an, "wenn man das so sagen darf") erfolgreich bio studiert. und wie nenichtwirklich schon sagte, was wir da ein halbes jahr lang im bio-lk durchgenommen haben, ist in ein paar stunden vorlesung behandelt worden. lernen musst du so oder so, ob du da jetzt noch ein paar stunden grundlagen nachholst oder nicht *schulterzuck

also nur weil du kein bio oder chemie in der oberstufe hattest, ist kein grund, nicht mit einem naturwissenschaftlichen studium anzufangen.

Inaktiver User
13.03.2009, 23:25
wenn dich der bereich grundsätzlich interessiert und du meinst, dass du dich da einarbeiten kannst, dann würde ich es machen.
du kannst dich ja vielleicht auch mal zur probe in die vorlesungen setzen, um zu gucken, ob das etwas für dich ist...bevor du jetzt das andere studium abbrichst.
was studierst du denn jetzt?

Im Moment mach ich ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik und hab grade Theoriephase. Allerdings ist mein Stundenplan so, dass ich mich nicht einfach so an der FH hier in die Vorlesungen in Medizintechnik reinsetzen könnte, denn um die Zeit, wo ich mal nix zu tun hab, sind die meisten anderen Studenten entweder zu Hause oder rennen im Labor oder so rum.



Ansonsten würd ich sagen besorg dir als Vorbereitung vllt eines von diesen dicken allumfassenden Biobüchern (fand im Abi den Campbell ganz nett zum schmökern) und evtl den Alberts, wenn du so motiviert bist, selbstständig etwas Chemie nachzuholen. Das würd ich an unserer Uni jedem empfehlen, der ohne Chemievorkenntnisse anfängt. Einfach ein bisschen einlesen, damit es nicht zackzackzack auf einen Niederprasselt. Vllt kommst du da ja jetzt an deiner Uni in der Bib auch ran.

Es geht nicht um etwas Chemie bei mir, das ist das Problem und das ist auch die Sache, vor der ich mich wirklich am meisten fürchte, sonst hätte ich jetzt schon grad alles weggeschmissen und gesagt "Ey, das mach ich".
Es geht quasi um fast die komplette Chemie leider :wein:.
Das einzige, was ich in vier Jahren Chemieunterricht in der Schule gelernt habe, war, Reaktionsgleichungen aufzustellen, da ich leider in zwei von den vier Jahren (und das erste Jahr war eigentlich nur sowas wie "Was ist Chemie" und Knallgasprobe und sowas) einen Lehrer hatte, der uns lieber erzählt hat, wie man ganz toll Räume entfeuchten kann, indem man einen Gipssack aufstellt :durchgeknallt:
Ob man das mit einem Buch schaff? :(

Aber ihr beruhigt mich schon ein bisschen, ich werd mich da jetzt wohl mal genau informieren.

sparklehorse
13.03.2009, 23:31
kasu, besorg dir mal den mortimer aus ner bücherei. wenn du das verstehst, wirst du keine probleme bekommen.

Inaktiver User
14.03.2009, 11:33
In der Chemievorlesung wird ja nochmal ganz bei Null angefangen - nur in nem etwas hohem Tempo.
Und vllt hast du ja Glück und es gibt einen Vorkurs bei dir an der Uni.

Und wenn du schon Reaktionsgleichungen aufstellen kannst ist das schonmal ziemlich gut. Ich denke wenn man das grundsätzlich verstanden hat, macht das einem vieles einfacher, Elektrochemie zB.

Bei uns gab es einen 3wöchigen Chemievorkurs, in dem super viel wiederholt wurde. Auf nem hohen Niveau, ich würd sagen wir haben mehr gemacht als in der Schule. Ich hab aber auch mehr verstanden - nach 45min in der ein Prof was erzählte, hab ich endlich das Orbitalmodell verstanden, das mir in der Schule immer ein Rätsel war und das ich trotz Lernens aus Schulbüchern nicht kapiert habe.

Laxe
14.03.2009, 17:28
Ich hab "nur" Biochemie, nicht die gesamte, aber das schafft man, auch wenn man in der Schule ne Niete war. Bio sowieso, weil es völlig anders ist, man lernt Sachen, an die man nicht mal gedacht hat, dass es sie gibt, und anderes, das in der Schule als A und O gegolten hat, wurden höchstens in nem Nebensatz erwähnt.
Bei uns ist gerade Physik, das natürlich fast alle erfolgreich abgewählt hatten, das, wo man Vorwissen mitbringen sollte.
Wenn man mathematisch denken kann und mit Formeln umgehen, ist Physik eigentlich kein Problem, und das scheint ja bei dir der Fall zu sein.
Aber das kann in jeder Uni anders sein.

air.sur.terre
14.03.2009, 22:15
ich hatte ja bio lk und da musst du dir keine sorgen machen, da hast du nicht viel verpasst.:D

Inaktiver User
15.03.2009, 10:27
ich hatte ja bio lk und da musst du dir keine sorgen machen, da hast du nicht viel verpasst.:D

Oh ja. :rotwein: