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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie soll lohn berrechnet werden?



p. langstrumpf
22.03.2009, 13:00
ich sitze gerade über einer hausarbeite und quäle mich durch klassiker der ökonomie..und bin dabei auf die interessante frage gestoßen:

nach was soll eurer meinung nach 'gerechter' eurer meinung lohn bemessen werden?

ich habe mir einige mögliche antworten ausgedacht..euch fallen sicherlich noch mehr ein..freu mich auf antworten :)

RubyGloom
22.03.2009, 13:11
http://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Schema

p. langstrumpf
22.03.2009, 13:16
ich wollte eigentlich nicht die bwl-meinung wissen, sondern eure persönliche..hab ich wohl falsch ausgedrückt.

RubyGloom
22.03.2009, 13:21
ok, dann nehme ich verantwortung.

und ich hätt dann gern bessere bezahlung für kindergärtner:genau:

maude.
22.03.2009, 13:52
und ich hätt dann gern bessere bezahlung für kindergärtner:genau:
Da hast du allerdings Recht.

Zoor
22.03.2009, 16:44
.

p. langstrumpf
22.03.2009, 16:52
wie misst man nutzen für die gesellschaft?

Zoor
22.03.2009, 17:33
.

p. langstrumpf
22.03.2009, 17:57
ne..warum sollte sie sinnbefreit sein? das interessante ist doch gerade, dass bestimmte quantitativ-messbare faktoren zur bemessung von löhnen benutzte werden. andere (qualitative) faktioren nicht. warum? weil eine einheitliche bemessung schwieriger erscheint, denke ich.

ich hinterfrage genauso, wie ich 'verantwortung' hinterfragen muss, den 'nutzen'. weil mir persönlich die qualitativen bemesseungs-faktoren besser erscheinen, ich aber überlegen muss, wie ich sie messbar mache.

ich wollte dich also nicht angreifen, sondern lediglich fragen, wie du meinst, 'nutzen' messbar machen zu können. ich habe darauf gehofft, dass du eine idee hast.

Teufelchen
22.03.2009, 18:41
n mix aus allem wär glaub am besten.

Inaktiver User
22.03.2009, 19:40
die fragestellung an sich ist schon völlig schwachsinnig. was soll an lohn "gerecht" sein? die lohnhöhe ist nur durch gesellschaftliche machtverhältnisse bestimmt. untere schranke der lohnhöhe sind die kosten zur reproduktion der arbeitskraft. und inzwischen nicht mal mehr das, da es weltweit andere oft noch billiger machen. das gerede von gerechtigkeit ist reine bemäntelung der verhältnisse.

p. langstrumpf
22.03.2009, 20:12
@lupusir:

ich finde meine fragestellung nicht schwachsinnig. weil ich mal davon ausgehe, dass es eine art gäbe, löhne gerecht zu gestalten. und mit dieser einstellung kann ich meine frage stellen - und beantworten. oder es zumindest versuchen.

Inaktiver User
23.03.2009, 00:24
@lupusir:

ich finde meine fragestellung nicht schwachsinnig. weil ich mal davon ausgehe, dass es eine art gäbe, löhne gerecht zu gestalten. und mit dieser einstellung kann ich meine frage stellen - und beantworten. oder es zumindest versuchen.

das mit dem schwachsinn ist nicht persönlich gemeint. es drückt eher meinen ärger über den ganzen ideologischen unfug aus, der zu solchen hausarbeiten und fragestellungen führt. deine fragestellung ignoriert die gesellschaftliche und ökonomische realität. auf falsche fragen bekommt man nur selten richtige antworten. viel interessanter ist die frage, was lohn und lohnarbeit eigentlich ist. dann wird auch deutlich, woher die riesigen einkommensunterschiede herrühren, die von jeder gerechtigkeit galaxien entfernt sind.

p. langstrumpf
23.03.2009, 15:09
@lupo

hm..ich habs auch nicht persönlich genommen, aber ich finde, dass du dich auch hättest geschickter ausdrücken können. da du die fargestellung meiner arbeit nicht kennst, hättest du auch ein bisschen differenzierter antworten können.

und: interessant ist, dass ich das gefragt habe, weil ich in meiner arbeit eine theorie betrachten möchte, die das geltende lohnsystem in frage stellt. der autor beschäftigt sich mit alternativen wegen der lohnfindung. ich fand es interessant, die frage zustellen, weil ich wissen wollte, was andere menschen unter 'gerechtem' lohn verstehen (also im bezug auf meine meinung und der meinung des theoretikers).

dass man damit das gesamte wirtschaftssystem in frage stellt, ist eine folge der auswertung dieser umfrage und auch teil meiner arbeit. ich finde, dass man hier die methode des nichtwissen anwenden kann, also 'wenn ich es ändern könnte, wie würde ich es gestalten?'.

ich denke, dass anders auch keine veränderungen herbeigeführt werden können, als das bestehende zu hinterfragen und das eigene gerechtigkeitsgefühl ins spiel zu bringen.

beste grüße,
p.

Zoor
24.03.2009, 00:04
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p. langstrumpf
26.03.2009, 20:26
die frage ist, ob es nicht eine art bündel von werten geben kann, die es ermöglichen, zu einer art 'gerechtigkeit der massen' zu gelangen. im falle des theoretiker, den ich gerade bearbeite wären das:

- Solidarität
- Selbstbestimmung
- Vielfalt
- Nachhaltigkeit

ich finde das auch äußert fragwürdig, darum interessiere ich mich ja auch so sehr für die frage.