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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Doktorandenstelle FH



Efeu
24.03.2009, 13:11
Meine alte FH hat mich gefragt, ob ich Interesse an einer Doktorandenstelle habe. Ich selbst hab halt nen akkreditierten Master of Arts von einer FH, Bereich Medien, arbeite seit 4 Jahren in der freien Wirtschaft.

Rahmenbedingungen wären:
- halbe Stelle für Doktoranden, in meinem alten Fachbereich der FH abzuleisten
- zusätzlich ein paar Semesterwochenstunden unterrichten
- nebenbei die Dissertation anfertigen

Ich hab mich da zwar mal irgendwann mit beschäftigt, hab auch grundsätzlich Interesse, aber vielleicht kann mir ja jemand von euch noch mehr Infos geben:

- was verdient man da ungefähr? (müsste meinen Vollzeitjob ja kündigen, umziehen und alles)
- für wie lange sind solche Stellen i.d.r. befristet, 2 Jahre?
- der Doktorvater muss aber dann von der Uni kommen, oder?
- würdet ihr das machen?

Hab die Fragen auch schon an die FH gemailt, aber bislang keine Antwort....

Gerne auch Postings mit Erfahrungsberichten von Leuten, die als FH Absolvent sowas gemacht haben.

Carlotta die Fee
25.03.2009, 06:23
verdienst an öffentlichen unis: kommt bei ungefähr €1000 netto für halbe stelle mit master raus (gehaltsstufe war ehemals BAT 2a, heißt jetzt tvl 13, bezahlung hängt u.a. von alter und uni-abschluss ab). an staatlichen FHs müsste das ähnlich sein.

vielleicht kannst du ja mal direkt nen doktoranden an der FH kontaktieren und dich nach den bedingungen erkundigen. da gibt's vielleicht ehrlichere antworten als von der uni selbst.

frage wäre für mich, wofür du das machen wolltest? hast du berufsziele, die du nur mit doktortitel erreichen kannst oder ein spezielles projekt vor augen?

magda
25.03.2009, 07:45
verdienst an öffentlichen unis: kommt bei ungefähr €1000 netto für halbe stelle mit master raus (gehaltsstufe war ehemals BAT 2a, heißt jetzt tvl 13, bezahlung hängt u.a. von alter und uni-abschluss ab). an staatlichen FHs müsste das ähnlich sein.
http://www.tvoed-rechner.de/

Efeu
25.03.2009, 07:51
In meinem FB gibt es bislang keine Doktoranden, da kann ich also leider nicht viel vergleichen, denn in den anderen FBs wird das sicherlich anders sein, was die Arbeiten und Absprachen angeht.

Wofür ich das machen will.... mh ich denke eher für mich selbst. Ich war schon immer ehrgeizig und habe gerne alle Möglichkeiten genutzt, die mich persönlich weiterbringen. Das wäre jetzt eben eine einmalige Chance, noch dazu bei mir bekannten Leuten in einer mir bekannten Stadt, und mein Freund würde auch mitkommen. Lehre habe ich schon ein bißchen geübt durch Schulungen, Workshops im Job und eine Gastvorlesung letzes Jahr (also nur ein Termin, kein ganzes Semester). Also konkrete Berufsziele habe ich nicht, die ich damit verbinde. Als Projekt würd ich gerne was machen, was mit meinem jetzigen Job zu tun hat. Ist eine Wachstumsbranche, also könnte man da vielleicht später entweder in einem der größeren Unternehmen oder als Berater arbeiten.

Was mich aber noch etwas abhält... ich bin fast 32, so eine Dissertation dauert dann bestimmt doch so ihre 3 Jahre.

Andererseits bin ich seit 4 Jahren in der gleichen Firma und will auch mal wieder was anderes machen. Vielleich auch was ganz anderes, was mich auch mal wieder auf einem anderen Level fordert.

magda, danke für den Rechner. Da kommen bei Gruppe 13 mit 20 Stunden dann aber nur noch knapp 600 brutto raus??

magda
25.03.2009, 16:36
magda, danke für den Rechner. Da kommen bei Gruppe 13 mit 20 Stunden dann aber nur noch knapp 600 brutto raus??
Rechts bei Arbeitszeit sind es Prozentangaben, keine konkr. Stunden. Musst also bei einer halben Stelle dann 50 eingeben. ;)

Fellfrosch
25.03.2009, 22:16
Bei uns hatten sie immer noch einen Doktorvater an der Uni und mussten im laufe der Diss auch Prüfungen nachholen. Den Dr. gab es dann zusammen mit einem Univ. Diplom der Partnerhochschule.

Können FHs jetzt schon alleine einen Doktor machen? Da wehren sich doch die Unis so gegen dachte ich?

Efeu
26.03.2009, 12:45
Ich hab noch keine Infos, wo und wie es laufen soll, denke aber auch dass es ein externer Prof der Uni in der Stadt wäre/sein sollte.

feem
26.03.2009, 17:30
das soll jetzt echt kein angriff sein, aber darf ich mal ganz blöd fragen, was dir ein doktor bringen würde, wenn du bereits einen job in der freien wirtschaft hast?
du wirst, wenn du noch in der lehre eingesetzt wirst, einige jahre um einiges schlechter verdienen und sehr eingespannt sein. ist die frage, ob dir der dr. am ende so viel weiterhilft.

Rosinchen
26.03.2009, 18:34
Zum Thema "wozu":
Ich finde eigentlich eher, dass die Doktorarbeit ein Job ist (bei dem man zusätzlich noch einen Titel bekommt) und nicht dass es eine weitere Ausbildung ist, mit der man schnell/früh fertig werden muss.
Es ist noch dazu meist ein interessanter Job, der Spaß macht und bei dem man viel mehr Freiheiten hat, als in irgendwelchen Firmen. Außerdem ist der Alterschnitt der Kollegen ganz anders als in der freien Wirtschaft. Da muss man dann halt in Kauf nehmen, dass man weniger verdient. Aber oft ist es das schon wert :-)
Aber ich denke nicht, dass das für eventuelle Jobs danach zwingend "was bringen" muss. Das ist eher ein netter Nebeneffekt.

Efeu
26.03.2009, 20:55
Naja, ein Job in der Wirtschaft ist ja nicht immer das nonplusultra. Ich bin letztens grad an nem Burnout vorbeigeschrappt. Immer mit auf die Bilanzen schielen, statt zu 100% auf den Inhalt der Arbeit, kann auch frustrierend sein.
Ein Doktor wäre ein persönliches Ziel von mir. Sowas wie einen Marathon zu laufen. Etwas auf das man stolz sein kann.

Allerdings habe ich jetzt auch ein junges Team, das ich sehr mag, inkl. meiner Chefs, ich verdiene ganz gut, der Job macht Spaß...

feem
27.03.2009, 09:11
Zum Thema "wozu":
Ich finde eigentlich eher, dass die Doktorarbeit ein Job ist (bei dem man zusätzlich noch einen Titel bekommt) und nicht dass es eine weitere Ausbildung ist, mit der man schnell/früh fertig werden muss.
Es ist noch dazu meist ein interessanter Job, der Spaß macht und bei dem man viel mehr Freiheiten hat, als in irgendwelchen Firmen.

ich hab ein bisschen einblick in die ganze sache und mein chef, sowie die anderen professoren die ich kenne, werde alle nie müde zu betonen, dass eine promotion eben nicht berufserfahrung bedeutet, sondern dass das eine qualifikation ist.
natürlich ist das ein sehr interessanter job, aber du wirst genau so verheizt, wie in der wirtschaft. alle doktoranden mit stelle an der uni, die ich kenne, haben eine halbe stelle, arbeiten faktisch aber 100 %.
die stellen sind alle befristet, an postdoc-stellen kommt man höchstens noch als naturwissenschaftler leicht.
in einer der letzten zeit-campus-ausgaben war ein sehr guter, aber fürchterlich ernüchternder artikel dazu. ich schaue mal, ob ich finde.

feem
27.03.2009, 09:14
hier ist er (http://www.zeit.de/campus/2009/01/unikarriere-text)

Inaktiver User
27.03.2009, 11:21
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gueltig.

Efeu
27.03.2009, 15:24
Also ein Freund von mir hat auch grad den Doktor verliehen bekommen, bei ihm hat es drei Jahre gedauert, und er war voll der Überflieger. Er hat auch ne 50% Stelle gehabt, voll gearbeitet und seinem Prof den Arsch hinterhergetragen. Das war aber an ner Uni, also Doktorvater direkt dran und bei mir wäre es ja evtl (??) getrennt wegen der Stelle an der FH.

Rosinchen
27.03.2009, 16:52
Also bei uns ist es so, dass wir eine dreiviertel Stelle bezahlt bekommen und dafür während des Semesters einen Studenten im Seminarvortrag betreuen oder einmal in der Woche eine Übung halten oder ein Praktikum betreuen. Das ist die Arbeit, die wir für die Uni machen.
Alles darüber hinaus ist für unsere Doktorarbeit. Selbstverständlich arbeitet man da auch mal mehr Stunden als man bezahlt bekommt, aber die arbeitet man ja für niemanden außer für sich selbst.
Das ist etwas ganz anderes als wenn man in der Industrie arbeitet und dort promoviert und erst abends nach den 8 Stunden Arbeit damit anfangen darf sich mit seinem Promotionsthema zu beschäftigen.

Und mit "die Doktorarbeit ist auch ein Job" meine ich jetzt nicht, ob ich hinterher in meine Bewerbung schreiben darf, dass ich die drei oder vier Jahre irgendwo gearbeitet habe oder nicht und ob mir das als Berufserfahrung "anerkannt" wird. Die Frage ist eher, was man gegenüber dem "normalen" Job verliert? Ich arbeite, es macht mir Spaß und verdiene Geld. Warum sollte ich damit schnell fertig werden wollen - abgesehen davon, dass man natürlich schon rein aus Prinzip und Ehrgeiz nicht ewig brauchen möchte und auch nicht darf ;) - oder lieber einen "richtigen" Job haben wollen? Was fehlt mir denn?

Was die Befristung angeht: Es gibt ungefähre Richtwerte wie lange eine Promotion dauert. Das kann sich natürlich von Fach zu Fach unterscheiden. Wenn man deutlich zu lange braucht, kann es einem sicherlich passieren, dass der Betreuer irgendwann sagt, dass das nicht weiter finanziert werden kann. Aber im normalfall passiert es einem nicht, dass mitten in der Doktorarbeit der Vertrag plötzlich nicht verlängert wird. Jedenfalls nicht an der Uni. Das kann einem höchstens passieren, wenn man von einem Betrieb finanziert wird.

Wieviel Arbeit, die nicht direkt mit der Promotion zu tun hat, auf einen zu kommt, hängt sicherlich stark vom Fach ab sowie von den Betruern und auch von der Struktur in der Arbeitsgruppe.
Da muss man vorher einfach nachfragen.
Man kann aber auf keinen Fall sagen, dass alle Doktoranden ausgebeutet werden.
Es kann aber sicherlich auch schwer jemand, der nicht im gleichen Fachbereich und an der gleichen Hochschule arbeitet, abschätzen was auf einen Doktoranden zukommt.

Inaktiver User
27.03.2009, 20:53
ich hab ein bisschen einblick in die ganze sache und mein chef, sowie die anderen professoren die ich kenne, werde alle nie müde zu betonen, dass eine promotion eben nicht berufserfahrung bedeutet, sondern dass das eine qualifikation ist.
natürlich ist das ein sehr interessanter job, aber du wirst genau so verheizt, wie in der wirtschaft. alle doktoranden mit stelle an der uni, die ich kenne, haben eine halbe stelle, arbeiten faktisch aber 100 %.
die stellen sind alle befristet, an postdoc-stellen kommt man höchstens noch als naturwissenschaftler leicht.
in einer der letzten zeit-campus-ausgaben war ein sehr guter, aber fürchterlich ernüchternder artikel dazu. ich schaue mal, ob ich finde.

ich glaube, ich weiß, welchen artikel du meinst... fand den auch genial (die genaue ausgabe weiß ich aber leider auch nicht mehr).

Efeu
28.03.2009, 10:03
Der Link wurde doch oben schon gepostet. Fand den Artikel auch gut. Ob das wirklich überall so zutrifft, kann wohl keiner genau sagen.

Ich hab für mich jetzt folgendes überlegt, was dafür/dagegen spricht:
+ Neue Herausforderung, raus aus dem alten Trott, mal wieder den Kopf anstrengen und kreativ sein
+ Renommée, ein Doktortitel wäre ein großer persönlicher Erfolg
+ Arbeit für die Sache, den Inhalt, nicht für Bilanzen
+ Menschen etwas beizubringen mag ich, meine erste Vorlesung hat mir Spaß gemacht
+ Ich kenne die Leute in meinem FB, habe immer noch engen Kontakt nach 4 Jahren, kenne teilweise auch die Studenten
+ Freund würde mit umziehen
+ Studienstadt hat eine hohe Lebensqualität
+ Aussicht auf richtig guten Job danach ist vielleicht höher?

Dagegen spricht:
- Ich werde im Sommer 32, bis das alles losgeht und ich dann fertig wäre, bin ich mindestens 35
- Ich will gerne Kinder. Wenn ich mit 35 fertig bin, kriege ich dann überhaupt noch einen Job in der Wirtschaft? Für wie lange kann ich den machen, bis die Familienplanung losgehen muss?
- Wissenschaftliche Karriere wäre eher nix für mich, ich bin eher der Pragmatiker, wenn auch auf fundierter theoretischer Basis. Also wäre nach dem Doktor an der Hochschule für mich eher Schluss.
- Jetziger Job macht Spaß, arbeite viel mit Menschen, komme rum, habe eine Management Position, mittelfristig werde ich Führungskraft mit mehreren Mitarbeitern sein, es gibt Entwicklungsmöglichkeiten
- Wenn ich frei habe, habe ich frei und Zeit für Freunde und Hobbies
- Gehalt würde sich auf weniger als die Hälfte brutto verringern, Boni nichtmal mitgerechnet, damit auch persönliche Freiheiten und ein gewisser Lebensstandard
- Freund würde vielleicht parallel nen MBA machen, also auch da weniger Geld
- Zurück in die Studienstadt heißt weg von der Familie
- Heißt auch erstmal Abschied nehmen von mittelfristiger Familienplanung
- Ich habe eigentlich keinen Nerv darauf, auf das Wohlwollen von Professoren angewiesen zu sein, und denen den Arsch hinterherzutragen. Da hat mich mein Job in der Wirtschaft wohl ziemlich verdorben :D

Grundlegend kann man sagen, ich weiß nicht, ob sich das für mich alles so lohnen würde. Meine Professorin, die mich beim Master betreut hat, war damals auch grad um die 36, in der Diss und ist sofort nach der Fertigstellung schwanger geworden. Sie hat zwar sofort wieder gearbeitet, aber irgendwie... ich weiß nicht. Sie arbeitet da jetzt eben als festangestelte Professorin, aber das wäre wohl nichts für mich. Ich denke ich lege schon Wert auf eine gewisse "Professionalität" im Job, also ich meine, eine Distanz zwischen mir und dem "Kunden" (versteht ihr, was ich meine?).

Alternativ gibt es ja auch Promotionen in der Wirtschaft. Allerdings liegen zwischen meinem jetzigen Job und meiner FH gut 500km. Das wäre wohl mit der Lehrtätigkeit und Arbeit vor Ort nicht zu vereinbaren. Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, dass ich meinen Job auf 3 Tage reduziere und den Rest an der Diss arbeite.

Achja. Keine Ahnung. Ich weiß auch nich, was ich jetz machen soll. Am besten wohl erstmal mit dem Dekan telefonieren.

Inaktiver User
28.03.2009, 11:03
- du willst keine akademische karriere, sondern in die freie wirtschaft, wo der nutzen des dr.-titels eher zweifelhaft ist (so, wie es klingt, hättest du auch von deiner derzeitigen beruflichen basis aus gute entwicklungsmöglichkeiten, ohne dabei auf eine promotion angewiesen zu sein)
- familienplanung wird schwierig, aus zeitlichen gründen dann
- du hast "keine lust darauf, auf das wohlwollen von profs angewiesen zu sein" und denen hinterherschleimen zu sollen
(was ich verständlich finde, aber man muss dann eben auch bedenken, was die konsequenz daraus ist).

für mich spricht das alles eher nicht dafür, diese fh-stelle anzunehmen.

muss denn deine promotion an eine wiss. mitarbeiterstelle gebunden sein? denkbar wäre ja auch, teilzeit in einem job deiner derzeitigen branche zu arbeiten und dazu "nebenher" zu promovieren. dann wärst du örtlich und auch zeitlich flexibler und würdest den anschluss an die praxis und an deine branche in der promotionszeit nicht verlieren.

Efeu
28.03.2009, 11:27
Danke für das Feedback. Ja ich denke ich werde mal prüfen, ob es möglich wäre, auch "remote" zu promovieren. Wobei ich ja an einer FH studiert habe und dann ja eh noch woanders nen Doktorvater brauche... Da fragt sich dann, was das noch mit meinem FB zu tun hätte. Und ich kann nicht sagen, inwieweit es sich mit meinem Job vereinbaren lässt, da ich im Prinzip dauerverfügbar und flexibel sein muss. Da hätte ich Angst, dass es immer zu Lasten der Diss geht.

Inaktiver User
28.03.2009, 11:31
Danke für das Feedback. Ja ich denke ich werde mal prüfen, ob es möglich wäre, auch "remote" zu promovieren. Wobei ich ja an einer FH studiert habe und dann ja eh noch woanders nen Doktorvater brauche... Da fragt sich dann, was das noch mit meinem FB zu tun hätte. Und ich kann nicht sagen, inwieweit es sich mit meinem Job vereinbaren lässt, da ich im Prinzip dauerverfügbar und flexibel sein muss. Da hätte ich Angst, dass es immer zu Lasten der Diss geht.

ja, das hatte ich mir schon so etwa gedacht, die ideallösung wäre das sicher auch nicht. aber die ideallösung gibt es in dem fall wohl auch nicht, nur eine lösung, die prioritätensetzung einschließt.

Tinelli
28.03.2009, 14:01
Und die Kinderplanung kannnst du nicht während der Promotion starten? Hat eine aus meinem Studiengang auch so gemacht. Wenn du keine Präsenzzeiten ausser der Lehre hast, ist das doch weniger ein Problem als in einer Firma.

Efeu
30.03.2009, 07:39
Tinelli, da sind ja dann immer zwei beteiligt, und so wie ich meinen Freund kenne, ist er niemand für halbe Lösungen. Ich denke wenn er wirklich den MBA machen würde, würd er auch erstmal 1,2, 3 Jahre in einem festen Job sein wollen, bevor er mir Kinder macht.
Und mir ich weiß auch nicht, ob das so prickelnd wäre, das wäre für mich ein Lebensabschnitt mit einem konkreten Ziel, das ich in einer vorgegebenen Zeit schaffen will, zumal ich ja nicht mein Leben an der FH verbringen will.

@waldhörnchen: Ich werd wohl diese Woche einfach mal den Dekan anrufen. Und wenn ich mehr weiß, vielleicht einfach mal meine Professorin, ob sie mir da nen persönlichen Ratschlag geben kann. Wir haben eigentlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis.

Inaktiver User
30.03.2009, 12:00
ja, das klingt doch gut (also, freundschaftlichen rat einholen von wem, der den blick von innen hat und das gebiet bzw. die bedingungen gut kennt).

ich kenne auch eine junge wiss. mitarbeiterin (uni), die mit zwei kindern promoviert hat (das eine war wohl schon geboren, als sie damals angefangen hat, das zweite kam im laufe der diss dann zur welt). irgendwie hat sie's geschafft, aber ich muss ganz ehrlich sagen, für mich persönlich wäre das eher nichts. ein solches diss-projekt kostet viel kraft, zeit und energie, und ein zu betreuendes kleinkind fordert all das auch ein.

Efeu
30.03.2009, 16:53
Ich muss auch sagen, ich würde mir gerne Zeit für mein Kind nehmen, und die ersten Monate/Jahre einfach genießen. Sowas kommt doch nie wieder. Und wenn ich nicht absolut muss, dann möchte ich dann auch nicht arbeiten und mich zwischen allem zerreißen.