PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : sich vorschlagen lassen fürs Stipendium



amateur
30.03.2009, 23:50
Ich überlege gerade, ob ich mich für die Studienstiftung bewerben soll, bzw. mich von einem Prof vorschlagen lassen sollte.

Allerdings... weiß ich nicht so recht, wie ich da "rangehen" soll. Ich habe sehr gute Studienleistungen und kenne meine Professorin ganz gut. Sollte ich sie einfach mal fragen?

Wie habt ihr das gemacht?
und wie lief das Prozedere danach für euch ab?
Wie kann man sich vorbereiten?

Dampfwutz
01.04.2009, 12:50
Für welches Stipendium denn?

La Reina Roja
01.04.2009, 15:13
Studienstiftung des deutschen Volkes ist gemeint vermutlich.

kann dir leider nicht weiterhelfen, aber interessiert mich auch..

tin_shuki
01.04.2009, 16:40
Ja, einfach zum Professor hingehen. Auch wenn das für dich persönlich unangenehm oder komisch sein mag, für Professoren ist es nichts besonderes (es sei denn, du hast einen sehr aktive Dozenten, der seinerseits ständig Studenten vorschlägt). Geh einfach in die Sprechstunde oder schick eine Email mit CV und kurzem "Motivationsschreiben" bzw. Überblick über deine Leistungen, dann dürfte das überhaupt kein Problem sein.

air.sur.terre
01.04.2009, 17:55
woraus besteht die förderung bei der studienstiftung des deutschen volkes eigentlich? finanziell?

tin_shuki
01.04.2009, 17:56
Finanziell - je nach Einkommen (der Eltern) - plus Büchergeld. Dazu die ideelle Förderung durch Seminare und Workshops etc und natürlich die Reputation.

Generica
02.04.2009, 20:50
Es gibt aber auch einige Stiftungen wo du dich ohne vorgeschlagen zu werden bewerben kannst...FES, SDW etc.pp.

chaosmädchen
03.04.2009, 00:53
Es gibt aber auch einige Stiftungen wo du dich ohne vorgeschlagen zu werden bewerben kannst...FES, SDW etc.pp.

Bei den Stiftungen ist momentan ein kleiner Rueckstau - wegen der massigen Bewerbungen dauert es z.b. bei der FES grad schon mal ein Jahr, bis es zu einem ersten Auswahlgespraech kommt (statt der bisher veranschlagten 2-3 Monate).
Und ich hab den Eindruck, dass die Betreuung der Studienstiftung und der Ruf auf einem anderen Level sind als bei anderen Stiftungen..

Generica
04.04.2009, 23:29
Hm....also ich musste weder bei der FES noch bei der SDW mehr als 3 Monate warten...komisch....aber vielleicht hat sich das dieses Jahr geändert....Naja, aber die Studienstiftung hat schon ihren seeeeeeehr eigenen Ruf und bei uns gibt es auch ein paar Profs die die sehr kritisch sehen :D aber einen Versuch ist es immer wert ;)

pantoffelheldin
04.04.2009, 23:57
Naja, aber die Studienstiftung hat schon ihren seeeeeeehr eigenen Ruf und bei uns gibt es auch ein paar Profs die die sehr kritisch sehen
Inwiefern ? (nur interessehalber)

chaosmädchen
05.04.2009, 01:19
Hm....also ich musste weder bei der FES noch bei der SDW mehr als 3 Monate warten...komisch....aber vielleicht hat sich das dieses Jahr geändert....Naja, aber die Studienstiftung hat schon ihren seeeeeeehr eigenen Ruf und bei uns gibt es auch ein paar Profs die die sehr kritisch sehen :D aber einen Versuch ist es immer wert ;)

kommt drauf an, wann du dich beworben hast. ein freund von mir wartet seit nem jahr.. und die fes sagt selbst, dass es ang dauert. die mitarbeiter bleiben gleich in der anzahl.

klar, versuchen sollte man es. auch wenn ich bei manchen noch imme rnicht verstehe, wie sie es reingeschafft haben..

Generica
05.04.2009, 11:19
Haha....da kenne ich auch so ein paar Exemplare und frag mich warum geradie die....
Ich hatte mich Ende Mai beworben und hab glaub Anfang September bei der FES bescheid bekommen was Sache ist. War aber etwas überrascht, dass es doch so fix ging.

Inaktiver User
05.04.2009, 12:08
Haha....da kenne ich auch so ein paar Exemplare und frag mich warum geradie die....
Ich hatte mich Ende Mai beworben und hab glaub Anfang September bei der FES bescheid bekommen was Sache ist. War aber etwas überrascht, dass es doch so fix ging.
oh, mich würde auch grade interessieren, was pantoffelheldin gefragt hat :rose2:

Generica
05.04.2009, 13:15
Hm...also die gehen halt wirklich nur nach den Noten, und eine Kommilitonin hatte in ihren letzten Klausuren z.Bsp. "nur" 1,3 im Durchschnitt und da hieß es zu ihr sie solle sich doch mal ein bischen mehr anstrengen, das wäre nicht gut genug und haben ihr halt ziemlich Druck gemacht....Find ich persönlich etwas naja....
Und die Profs...naja konkret geäußert haben sie sich dazu nicht ( bis auf die oben genannte Notentatsache) sondern immer "nur" Bemerkungen losgelassen die ins negative gingen, kann aber auch mit der gemachten Erfahrung zusammenhängen. Und wie gesagt, wenn ich teilweise sehe was für "Granaten" von denen aufgenommen wurden....sind aber natürlich alles nur sehr subjektive Eindrücke.
wenn man jedoch gute Noten hat und die Chance hat in einer Stiftung aufgenommen zu werden sollte man es auf jeden Fall versuchen und sich nicht abschrecken lassen :D Man kann halt Glück haben mit der Stiftung bzw. den regionalen Gruppen oder halt auch nicht....

tin_shuki
05.04.2009, 16:19
Also ich hab schon von den meisten Stiftungen die haarsträubendsten Geschichten gehört...Vorreiter sind -bei mir pesönlich- in der Tat Studienstiftung und KAS.
Man muss aber beachten, dass dort auch nur Menschen sitzen, und die machen halt Fehler, haben schlechte Tage und persönliche Vorlieben etc. etc. Und obschon sich dies nicht auf die Entscheidungen auswirken sollte, so tut es das doch schonmal, würde ich behaupten.
Die "Oh, deine Noten sind mit Schnitt 1,3 aber nicht so pralle"-Geschichten können dir bei jeder Stiftung passieren, habe ich schon oft genug gehört...
Aber nichtsdestoweniger: Einfach ausprobieren, Glück kann man immer haben :)

Generica
05.04.2009, 17:06
:)