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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : als biologe in die medizin



freckled
31.03.2009, 21:59
also, ich (diplom-biologin freckled) hab ja letztens meine dr-stelle in der biologie gekündigt.
die arbeitsgruppe, wo ich war, hat sehr nah an einem medizinischen thema geforscht.
ich hätte jetz vielleicht ab juli ne neue stelle in einer medizinischen gruppe.

hab mich jetzt heute mal länger mit meinem jetztigen chef unterhalten, und der meinte, dass ich mir den wechsel in die medizin gut überlegen sollte, weil man danach nur ganz selten wieder in der bioltogie zurückkommt und in de rmedizin selber als biologie ja nur "mittel zum zweck" ist und mehr oder weniger ausgebeutet wird und hinterher weder in der biologie noch in der medizin in Deutschland richtig karriere macheen :augenroll: kann...

ist hier wer, der in der medizin promoviert hat? gern auch mediziner, die dann in ihrerer arbeitsgruppe mitbekommen haben, was aus den armen biologen geworden ist.... könnt ihr was sagen ? :rose2:

freefish
02.04.2009, 03:12
Ich habe einige Biologen erlebt, die in medizinischen Laboren diplomieren oder promovieren, insofern überrascht mich, daß das so ungewöhnlich sein soll. Mir wäre auch nicht bewußt, daß das Leute gewesen wären, die anderswo nichts bekommen haben oder so, sondern die schienen damit eigentlich ganz glücklich, auch wenn ich mich nie über Gründe unterhalten habe. Der Unterschied zu den Medizinern, die in den gleichen Laboren promovierten, war, daß die Biologen meines Wissens meistens über so ein Graduiertenkolleg da waren und für ihre Arbeit Geld bekamen. Teilweise investierten sie wohl auch mehr Arbeit(szeit) als die Mediziner. Ich hatte aber nie engere Kontakte zu solchen Biologen, deshalb kann ich mehr nicht sagen, und auch über deren spätere Chancen nichts.

freckled
05.04.2009, 22:09
danke :)

nein, ungewöhnlich ist das überhaupt nicht.
mein chef willl es mir halt etwas ausreden, aber der ist auch etwas paranoid, deshalb wollte ich mal nen paar mehr meinungen als seine ;)