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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Promotion-halbe TVL 13-Stelle



SweetKeira
04.04.2009, 17:20
Sehe ich das richtig dass da rund 1000 Euro bei rauskommen?
Hab alte Threads gesucht aber nix Passendes gefunden...

Kann man dann in drei Jahren die Diss schaffen wenn man 20h/Woche noch anderweitig arbeitet???

tin_shuki
04.04.2009, 17:31
Mh, also das hängt bestimmt sehr vom Thema und der eigenen Persönlichkeit/Arbeitsmoral ab, aber ich halte es für extrem schwierig, innerhalb von 3 Jahren mit einer Habltagsstelle zu promovieren. Die meisten Leute schaffen es ja nicht mal ohne Job in 3 Jahren...
Was genau machst du denn?

Inaktiver User
04.04.2009, 17:41
Im ersten Jahr knapp unter 1000 Euronen, im zweiten Jahr etwa 1070 Euronen.

Ob man in drei Jahren promoviert werden kann, hängt von vielen Faktoren (Betreuer, Studiengang, Thema, Methodik) ab. Es soll ja auch Mediziner geben, die in drei Monaten promovieren.

Ich halte drei Jahre für, sagen wir mal, Jura mehr als machbar :P

SweetKeira
04.04.2009, 17:50
Es ginge um die Didaktik der Geschichte und ein Projekt was zu betreuen und asuzuwerten wäre. Also ich weiß dass ich sehr diszipliniert bin und diese Art von Arbeit wirklich sehr gern mag:lof: ...

Citronella
04.04.2009, 18:09
ist denn geklaert, dass halbe stelle wirklich nur halbe stelle arbeit meint? ich kenn das eigentlich meist eher so, dass diese bezahlte halbe stelle dann fuer sonstiges (lehre, meetings, sonstige arbeit im institut, ...) gilt und man dann eben die andere haelfte praktisch an seiner diss arbeitet.
ich hab auch so eine stelle und bin praktisch aber jeden tag fuer die volle zeit im buero und haette ueberhaupt keine zeit mehr, nebenher noch irgendetwas anderes zu machen.

White Lilly
05.04.2009, 12:18
Bei uns (Geowissenschaften) ist es so, dass die Doktoranden eben eine halbe Stelle an der Uni haben, bei einigen Seminaren/Exkursionen dem jeweiligen Dozenten eben zur Hand gehen und die andere Hälfte der Zeit in ihre Doktorarbeit investieren. Und 1000 €, die dabei rauskommen, das stimmt auch. Also, es ist mach- und schaffbar und bei uns gängig.

Edit: Mein Bürokollege ist Doktorand, er ist jetzt nicht nur 20h die Woche da, sondern wirklich 40h und mehr. Das wird nicht erwartet, ist aber natürlich gern gesehen und er meint, er braucht die Zeit einfach auch für seine Arbeit. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass er laufend seiner Dozentin "zuarbeiten" muss. Das kommt halt dann und wann mal vor ...

Inaktiver User
05.04.2009, 18:24
Im ersten Jahr knapp unter 1000 Euronen, im zweiten Jahr etwa 1070 Euronen.

Ob man in drei Jahren promoviert werden kann, hängt von vielen Faktoren (Betreuer, Studiengang, Thema, Methodik) ab. Es soll ja auch Mediziner geben, die in drei Monaten promovieren.

Ich halte drei Jahre für, sagen wir mal, Jura mehr als machbar :P

Bei Medizinern ist ne Promotion ja auch was ganz anderes. Die können die ja auch schon studienbegleitend im 4. Semester oder so anfangen. Also wer es sich ganz einfach machen will, hat nicht mehr Arbeit als bei einer Bachelorarbeit. Teilweise müssen die noch nichtmal praktisch arbeiten, bekommen TAs an die Hand die für sie die Versuche machen und werten nur aus.

wodka_lemon
05.04.2009, 23:06
Sehe ich das richtig dass da rund 1000 Euro bei rauskommen?
Hab alte Threads gesucht aber nix Passendes gefunden...

Kann man dann in drei Jahren die Diss schaffen wenn man 20h/Woche noch anderweitig arbeitet???
also ich kenn keinen einzigen doktorand, der nicht vollzeit an der diss / im institut gearbeitet hat. egal ob die stelle voll, halb oder drittel bezahlt wird.

Tinelli
05.04.2009, 23:11
Ich durfte so einen Extrazettel unterschreiben, dass ich für meine 20h-Stelle 40h anwesend bin :]

Tinelli
05.04.2009, 23:11
Das war der einzige Zettel, den ich nicht für meine Unterlagen doppelt bekommen habe :]

Inaktiver User
05.04.2009, 23:13
Das war der einzige Zettel, den ich nicht für meine Unterlagen doppelt bekommen habe :]

Hahaha. :D


Ich finds so gemein, bei uns an der Uni dürfen Biologen keine vollen Stellen bekommen. Aber Maschis und Ingenieure bekommen ne volle Stelle, auch wenn die in den gleichen Instituten (z.B. Bioverfahrenstechnik) promovieren ... :wirr:

Tinelli
05.04.2009, 23:17
Oh, bei uns ist das lehrstuhlabhängig. Sagt zumindest mein Bruder, aber keine Ahnung, ob der das wirklich weiss ;)

freckled
06.04.2009, 08:48
also ich kenn keinen einzigen doktorand, der nicht vollzeit an der diss / im institut gearbeitet hat. egal ob die stelle voll, halb oder drittel bezahlt wird.

also, es gitb schon welche, die halt 20h für das institut arbeiten und den rest der zeit vll am instiut sind, aber in der restlichen zeit halt was für ihre diss machen.
bei den meisten meiner freunden, die in den literaturwissenschaften mit stelle promovieren, ist das zumindest so. die forschen halt 20h für`s institut und dann "für sich". anscheinend bekommen die das auch ganz gut hin mit der zeit trennung und so...

SweetKeira
06.04.2009, 11:54
Ich würd ja auch die Zeit am Institut sein und da für meine Arbeit werkeln, die hängt ja im Projekt mit drinne.
Die Frage die ich mir stelle ist: werden die mich ausbeuten und kann ich die Diss trotzdem in 3 Jahrne schaffen?

Fettnäpfchen
06.04.2009, 14:19
Das ist aber ne Frage, die hier keiner beantworten kann. Kennst du denn niemanden an dem Institut bzw. direkt bei dem Prof oder in dem Projekt, dem du solche Fragen stellen könntest?
Bei uns ist das nämlich auch sehr lehrstuhlabhängig, ob man "ausgebeutet" wird und trotz einer halben Stelle nur abends oder am Wochenende zur Diss kommt, oder ob die 20 Stunden auch wirklich alles sind, was man für das Projekt macht.

SweetKeira
06.04.2009, 14:48
Das ist aber ne Frage, die hier keiner beantworten kann. Kennst du denn niemanden an dem Institut bzw. direkt bei dem Prof oder in dem Projekt, dem du solche Fragen stellen könntest?
Bei uns ist das nämlich auch sehr lehrstuhlabhängig, ob man "ausgebeutet" wird und trotz einer halben Stelle nur abends oder am Wochenende zur Diss kommt, oder ob die 20 Stunden auch wirklich alles sind, was man für das Projekt macht.

Da hast natürlich recht:)!

Citronella
06.04.2009, 16:03
achso, ich dachte du willst noch zusaetzlich 20h woanders arbeiten.

3 jahre +- (eher +) ein paar monate halte ich aber eigentlich fuer realistisch mit den voraussetzungen. eigentlich alle, die ich kenne, die normal arbeiten und nicht ewig rumtroedeln oder so, werden so in dem zeitrahmen fertig bei uns. es gibt dann aber auch lehrstuehle, wo die leute generell laenger brauchen, aber das kannst du ja vorher erfragen.

das mit den 20h pro woche wird sich sicher nicht woche fuer woche einhalten lassen, aber solange das so im grossen und ganzen stimmt ... wuerde deine arbeit in diesen 20h fuers institut denn auch irgendwas mit deiner diss zu tun haben? oft ist das ja so, dass da zumindest was halbwegs sinnvolles bei rum kommt.
ich hab jetzt z.b. das erste jahr quasi vollstaendig an anderen sachen gearbeitet, mache dafuer dieses und naechstes jahr aber ~ 75% meiner zeit was fuer die tatsaechliche arbeit und kann aber den kram, den ich im letzten jahr gemacht hab (jetzt mal von lehre und organisationsquatsch abgesehen) und jetzt noch nebenher mache als nettes zusaetzliches kapitel in meine arbeit einbringen, von daher hat's mir nicht geschadet.