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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : tschechien legalisiert die drogen.



slackerbitch
06.01.2010, 23:24
von hasch bis heroin, zumindest in geringer menge und für den eigenbedarf, der verkauf bleibt weiterhin strafbar. klick. (http://www.tagesschau.de/ausland/tschechien186.html)
was sagt ihr: ist das ein richtiger schritt in eine moderne drogenpolitik?
das klassische modell 'allroundverbot' funktioniert nun nicht gerade optimal.

BaDa
06.01.2010, 23:37
Na jetzt wirds rund gehen, das neue Holland für Deutsche, Österreicher, Polen und Slowaken. Soll jetzt nicht rassistisch klingen. Aber es wird sicher in die Richtung gehen!

milajessica
06.01.2010, 23:38
Ich glaube eher, dass hier der tschechische Staat als Transitland gegenüber der Tatsache, nur ein "Handelsweg" für die Drogen nach dem Westen zu sein, die "Waffen streckt".

milajessica
06.01.2010, 23:45
Na jetzt wirds rund gehen, das neue Holland für Deutsche, Österreicher...

Nun, war es das nicht auch schon bisher? Wenn auch illegal?

BaDa
06.01.2010, 23:46
Naja, aber jetzt wirds so richtig rund gehen weil's "legal" ist.

milajessica
06.01.2010, 23:50
Ja :suspekt: Und die Tschechen werden den 01.01.10 irgendwann verfluchen :D Na Hauptsache gegen die EU.

S.Less
06.01.2010, 23:57
inkonsequente regelung; genauso wie in deutschland. wenn etwas besessen werden darf sollte man es auch legal erwerben dürfen. ich hoffe ja nach wie vor das zumindest weiche drogen bald mal in drogerien oder so legal verkauft werden dürfen, deutschland/eu-weit. und härtere auf rezept inner apotheke.

milajessica
07.01.2010, 00:05
Ja, aber dann müsste es auch einmal eine EU-Richtlinie diesbezüglich geben. Wäre auf jeden Fall einmal an der Tagesordnung :lof:

neonblond
07.01.2010, 00:58
finde ich gut, ein schritt in die richtige richtung.
kleinkonsumenten verfolgen ist doch vollkommen sinnlos, da kann der staat gleich das fenster öffnen und das geld mit beiden händen rauswerfen.

Inaktiver User
07.01.2010, 08:20
finde ich gut, ein schritt in die richtige richtung.
kleinkonsumenten verfolgen ist doch vollkommen sinnlos, da kann der staat gleich das fenster öffnen und das geld mit beiden händen rauswerfen.

Warum?

S.Less
07.01.2010, 16:15
weil es nur kostet und nichts bringt?

Spicy McHaggis
07.01.2010, 17:55
Der Staat könnte ganz im Gegenteil sogar sehr gut an den Drogen verdienen. Wie er es bei Tabak und Alkohol ja auch tut. Und er könnte endlich mal was vernünftiges in Afghanistan bewirken

S.Less
07.01.2010, 19:36
ganz genau, steuereinnahmen einerseits und kriminalitätsbeseitigung andererseits. was wiederum geld spart / resourcen freisetzt. alle drogenfahnder umsatteln lassen auf schwarzarbeit- und steuerhinterziehungsfahndung.

afghanistan hilft das aber gar nichts, vor dem neuerlichen afghanistan krieg gab es dort nahezu null drogenanbau, das hatten die taliban nämlich mal abgeschafft.

neonblond
07.01.2010, 20:54
weil es nur kostet und nichts bringt?
genau. ich denke der staat hat wirklich drängendere aufgaben als einzelne kiffer und raver zu verfolgen. die ressourcen dafür kann man viel sinnvoller einsetzen. abgesehen davon bin ich der meinung, daß es mit volljährigkeit jedem selbst überlassen sein sollte, was er seinem körper zuführen will.

Inaktiver User
07.01.2010, 21:25
Eine rein wirtschaftliche Maßnahme.

Ich bin einerseits auch der Meinung, dass man ab der Volljährigkeit selbstverantwortlich entscheiden muss. Bin mir aber auch sicher, dass so mehr Leute diverse Drogen konsumieren, die so nicht so leicht mal in das einschlägige Hinterzimmer gegangen wären und sich was geholt hätten oder eben nicht die bösen Jungs der Schule gut kennen oder was.

Und gerade bei Drogen, die körperlich abhängig machen, ist das doch eine Gefahr. Denn dass dies durch die Legalität an Attraktivität verliert, stimmt ja schon beim Alkohol, der bei uns mehr als nur gesellschaftlich akzeptiert wird, keinesfalls. Und das seh ich dann auch bei Gras, Koks oder H nicht.

Denn dass eine Abhängigkeit, wenn sie erstmal da ist, dann durch die Illegalität und so weiter diverse Folgen hat, könnte man auch anders aushebeln.

S.Less
07.01.2010, 22:05
nur weil die bisherigen legalen drogen so wahnsinnig viele tote verursachen wäre das doch bei keiner generellen legalisierung von leichten drogen und einer verabreichung harter drogen auf rezept genauso ..

Spicy McHaggis
08.01.2010, 09:11
Ich bin einerseits auch der Meinung, dass man ab der Volljährigkeit selbstverantwortlich entscheiden muss. Bin mir aber auch sicher, dass so mehr Leute diverse Drogen konsumieren, die so nicht so leicht mal in das einschlägige Hinterzimmer gegangen wären und sich was geholt hätten oder eben nicht die bösen Jungs der Schule gut kennen oder was.

Und gerade bei Drogen, die körperlich abhängig machen, ist das doch eine Gefahr. Denn dass dies durch die Legalität an Attraktivität verliert, stimmt ja schon beim Alkohol, der bei uns mehr als nur gesellschaftlich akzeptiert wird, keinesfalls.

Ich denke schon, dass vielleicht auch für viele Konsumenten gerade dieses illegale einne Reiz aus macht. Ich trau mich was, was sich andere nicht trauen. Oder das dieses einschlägige Hinterzimmer für viele auch nochmal einen zusätzlichen Kick bedeutet.

Nicht für alle, das ist schon klar. Aber auch, wo du den Alkohol ansprichst, da trinken sich ja auch viele Jugendliche ins Koma, die eigentlich noch keinen Alkohol konsumieren dürften.

Also ich glaube, dass es sich in etwa die Waage hält, zwischen denen, die jetz meinen, wir müssen unbedingt Drogen nehmen, die sind ja jetzt legal und denen, für die mit einer Legalisierung ein wenig der Reiz der verbotenen Früchte wegfällt

S.Less
08.01.2010, 09:21
und wenn halt mehr leute dann zumindest leichte drogen konsumieren, finde ich jetzt nicht schlimm, ist ja deren problem und nicht meins.

rein prinzipiell müssten aufgrund der hohen todeszahlen durch alkohol und nikotin entweder diese beiden verboten oder aber alles andere auch erlaubt sein. wenn dann schon so zeug wie heroin wenigstens rezeptpflichtig bleibt ist das zwar ein fauler aber ein halbwegs guter kompromiss.

die vorteile einer legalisierung überwiegen die nachteile extrem. extrem extrem.

Spicy McHaggis
08.01.2010, 09:27
Wir sind eben eine christlich geprägte Kultur und wir Christen wissen schon lange "Doppelmoral hält besser"

S.Less
08.01.2010, 09:27
lass nur eine million cannabis raucher jede woche 5 euro steuern dafür zahlen. macht einnahmen von 250 mio jährlich, vernichtet komplett den entsprechenden schwarzmarkt, schafft legale arbeitsplätze die ebenfalls besteuert werden und entlastet sowohl polizei als auch die gerichte. kiffen tut eh jeder der es will, es ist ja nun nicht so das man da nur rankommt wenn man ganz böse dunkle quellen kennt.

einen zusammenhang mit dem christentum sehe ich übrigens nicht; derartige doppelmoral gibt es in jeglichen gesellschaften.

Inaktiver User
08.01.2010, 10:07
ganz genau, steuereinnahmen einerseits und kriminalitätsbeseitigung andererseits. was wiederum geld spart / resourcen freisetzt. alle drogenfahnder umsatteln lassen auf schwarzarbeit- und steuerhinterziehungsfahndung.

Sorry, das ist doch wirklich kurz gedacht:

Wir sollen Strafgesetze ändern, weil sie angeblich kaum durchsetzbar sind, und die frei gewordenen Ressourcen dann dafür nutzen, andere Gesetze durchzusetzen, die bislang erwiesenermaßen auch kaum durchsetzbar sind? Und dies wird gefordert, obwohl die Gesetze, die dann verstärkt durchgesetzt werden sollen, nach Ansicht ziemlich aller Experten, dringend reformbedürftig sind?

Die Umsatzsteuer gehört abgeschafft, da sie Konsum (nein, nicht Drogenkonsum) bestraft und zudem konzeptionell zum Betrug einlädt. Die Einkommensteuer gehört vereinfacht (so grob nach Kirchhoff, mit dem konkreten Steuersatz und Freibeträgen kann man noch variieren), damit Schwarzarbeit finanziell nur noch wenig Anreize bietet. Für die Sozialversicherung gibt es einen ähnlichen Ansatz. Kontrolle und Sanktionen werden dennoch erforderlich bleiben, den Erfolg sehe ich in der Mischung auf geringem finanziellem Anreiz und hohem Risiko.

Und zum Thema Drogen:

Rauchen und Trinken gefährdet die Gesundheit, primär aber, wenn es langfristig oder im Übermaß geschieht. Regulierende Maßnahmen wie Besteuerung, Werbeverbot, Abgabebeschränkungen, Null-Promille-Grenze etc. und die konsequente Umsetzung, auch von Sanktionen, wären daher Optionen.

Besser wäre es vermutlich, wenn diese "Volksdrogen" nie legal gewesen wären, aber es ist weitaus schwieriger, den Schritt zum Verbot zu machen, als ein Verbot aufrechtzuerhalten.

Konsequent wäre die Kriminalisierung des Besitzes/Konsums und Handels von Drogen unabhängig von Mengen. Für den Besitz/Konsum bieten sich - wie auch bei den Vorksdrogenvergehen, etwa alkoholisierten/rauchenden Jugendlichen - empfindliche Strafen an: umfangreiche Sozialstunden, Entzug der Fahrerlaubnis/MPU, Geldstrafen, Freiheitsstrafen etc. gestaffelt. Auffällig Gewordene sollten später auch regelmäßig auf Konsum getestet werden. Ausgenommen wären natürlich Personen in Therapie/Entzug, solange diese ernsthaft betrieben werden.

Verdachtsunabhängige Kontrollen, also Drogentests analog zu den Alkoholtests bei Autofahrern, würden das Risiko des Erwischtwerdens erhöhen.

Für "einfache" Drogenhändler, dazu zählt auch die Verfügbarmachung von Volksdrogen für Jugendlichen, sollte ein weitaus höheres Strafmaß angelegt werden, damit sich das "Geschäft" nicht mehr lohnt. Es sollte daher aber nicht nur der nachgewiesene Handel geahndet werden, sondern zugleich auch festgestellt werden, dass eine Gewerbe ohne Anmeldung betrieben wird. In der Folge sollten erwischte Drogenhändler auch mit der ganzen Härte der Steuerstrafgesetze belangt werden - bis hin zur Schätzung und Nachversteuerung der Einkünfte für mehrere Jahrerückwirkend, falls keine glaubhafte Buchführung vorliegt. Liegt eine glaubhafte Buchführung, so erlangen die Ermittlungsbehörden natürlich auch Zugriff auch die Lieferanten. (Hierbei greift der Mechanismus: wer seine Lieferanten und Lieferungen nicht nachweisen kann, kann auch keine Bezugskosten aka. Betriebsausgaben nachweisen, d.h. alle geschätzen Umsätze sind Gewinn.)

Für Drogengroßhändler - also die Lieferanten der Drogeneinzelhändler und aufwärts - müssen die Strafen drakonisch ausfallen, heißt in jedem Fall mehrjährige Freiheitsstrafen (5 Jahre und aufwärts) und immense Nachbesteuerungen.

Kronzeugenregelungen könnten helfen, ganze Netze oder Hierarchieren aufzudecken.

Die Legalisierung allein aus dem Grund, dass Durchsetzung schwierig und umfassend nicht möglich ist, ist Irrsinn, denn:

* da man nicht alle Waffen "finden" kann, müsste man den Waffenbesitz, auch von Kriegswaffen (etwa: Maschinenpistolen) legalisieren.

* da man nicht alle Raser erwischen kann, müssten Tempolimits aufgehoben werden.

* da man nicht alle Steuerbetrüger erwischen kann, müsste man die Steuerstrafgesetze abschaffen.

* da man nicht alle Vergewaltiger erwischen kann und viele, um nicht erwischt zu werden, sogar morden, müsste man...

Hallo? Das ist doch Irrsinn³!

Inaktiver User
08.01.2010, 10:09
Qvrf ahe, hz qre Qvfxhffvba rva jravt Yrora rvamhunhpura.

Spicy McHaggis
08.01.2010, 11:32
Ich plädiere für das Recht auf den Rausch!

Inaktiver User
08.01.2010, 13:41
nur weil die bisherigen legalen drogen so wahnsinnig viele tote verursachen wäre das doch bei keiner generellen legalisierung von leichten drogen und einer verabreichung harter drogen auf rezept genauso ..

Was willst du mir jetzt damit sagen?

Mein Argument war doch nur, dass legale Drogen trotz Legalität sehr attraktiv sind...und nichts weiter...

Inaktiver User
08.01.2010, 13:43
Ich denke schon, dass vielleicht auch für viele Konsumenten gerade dieses illegale einne Reiz aus macht. Ich trau mich was, was sich andere nicht trauen. Oder das dieses einschlägige Hinterzimmer für viele auch nochmal einen zusätzlichen Kick bedeutet.

Nicht für alle, das ist schon klar. Aber auch, wo du den Alkohol ansprichst, da trinken sich ja auch viele Jugendliche ins Koma, die eigentlich noch keinen Alkohol konsumieren dürften.

Also ich glaube, dass es sich in etwa die Waage hält, zwischen denen, die jetz meinen, wir müssen unbedingt Drogen nehmen, die sind ja jetzt legal und denen, für die mit einer Legalisierung ein wenig der Reiz der verbotenen Früchte wegfällt

Das glaub ich nicht...also dass sich das die Waage hält.

Inaktiver User
08.01.2010, 13:50
und wenn halt mehr leute dann zumindest leichte drogen konsumieren, finde ich jetzt nicht schlimm, ist ja deren problem und nicht meins.


Natürlich ist es deren Problem, aber ich habe einfach genug Leute gesehen, die sich schon mit Gras ihr Leben verbaut haben und zumindest 2 davon haben auch körperliche Schäden davon getragen, die sie heute noch spüren. Also ich weiß nicht, wie viel Drogenerfahrung ihr hier habt...

Die waren auch 18 und ja, das ist dann deren Sache, klar...aber ob man mit 18 vielleicht so "dumm" ist und sich jedes Wochenende besäuft ohne Ende oder ob man sich ne Kokssucht anzüchtet, sind trotzdem nochmal zwei Paar Schuhe. 18 ist Volljährig, aber total reif und erwachsen sehr oft nicht.



rein prinzipiell müssten aufgrund der hohen todeszahlen durch alkohol und nikotin entweder diese beiden verboten oder aber alles andere auch erlaubt sein. wenn dann schon so zeug wie heroin wenigstens rezeptpflichtig bleibt ist das zwar ein fauler aber ein halbwegs guter kompromiss.

Erstens mal kannst du Alk und Nikotin schwer vergleichen. Zweiteres hat zumindest keine Bewusstseinsveränderung - ich kann also problemlos während des Konsums weiterleben. Damit unterscheidet sich das schon mal sehr von Gras, Koks oder H weil da geht das bei starkem Konsum in keinster Weise.

Dafür ist es ebenso stark abhängig machend wie Heroin. Und ja, wie viele Leute kennst du, die mit 25 anfangen zu rauchen? Keiner. Viele fangen mit 12, 14 oder 16 an, viele lassen es wieder und andere eben nicht. Heute wäre ich nicht mehr so blöd das anzufangen...

Spicy McHaggis
08.01.2010, 14:19
Das glaub ich nicht...also dass sich das die Waage hält.

Nun gut. Aber der Staat und die Gesellschaft sind ja skrupellos genug und nehmen Tausende Tote durch Tabak und Alkohol in Kauf, dafür, dass genug Geld damit gemacht wird.
Wieso sollte bei noch illegalen Drogen auf einmal Skrupel da sein?

Spicy McHaggis
08.01.2010, 14:25
Erstens mal kannst du Alk und Nikotin schwer vergleichen. Zweiteres hat zumindest keine Bewusstseinsveränderung - ich kann also problemlos während des Konsums weiterleben. Damit unterscheidet sich das schon mal sehr von Gras, Koks oder H weil da geht das bei starkem Konsum in keinster Weise.



Nikotin verändert das Bewusstsein von Rauchern sehr wohl, wenn auch nur psychisch
"Ich stör damit doch keinen"
"Wir Raucher sind die Opfer"
"Sollen die Nichtraucher doch woanders hingehen, wenn's ihnen nicht pass"

Inaktiver User
08.01.2010, 15:43
Nikotin verändert das Bewusstsein von Rauchern sehr wohl, wenn auch nur psychisch
"Ich stör damit doch keinen"
"Wir Raucher sind die Opfer"
"Sollen die Nichtraucher doch woanders hingehen, wenn's ihnen nicht pass"

Ähm ja. Genau so ist das. Und natürlich absolut vergleichbar wie nach einem Heroin-Schuss...

Fette Leute reden sich auch ein, sie würden gar nicht so viel essen und hätten nur schwere Knochen. Irgendwie gehts darum aber grade nicht...

Spicy McHaggis
08.01.2010, 15:57
Es geht auch nicht wirklich drum, ob bewusstseinsverändernde Drogen besser oder schlechter sind

S.Less
08.01.2010, 16:23
[..]
ich hab ehrlich gesagt keine großartige lust auf deine ausführungen einzugehen, erwähne das hier auch nur damit du dich nicht überlesen fühlst und den unsinn nochmal aufschreibst oder so. ich versteh dein problem nicht, hast du irgendwie wahnvorstellungen? umsatzsteuer abschaffen und die einzige große übrig bleibende steuer derart umbauen das schwarzarbeit sich nicht lohnt; obwohl sie dann eigentlich bei viel höher als jetzt liegen müsste um unseren staat nicht innerhalb von monaten finanziell vor die hunde gehen zu lassen? kannst du nicht rechnen / nachdenken? weil bestimmt keiner schwarzarbeiten geht wenn die lohnsteuer erhöht und waren verbilligt werden! der rest ist mir noch blöder drauf einzugehen.


Was willst du mir jetzt damit sagen?
Mein Argument war doch nur, dass legale Drogen trotz Legalität sehr attraktiv sind...und nichts weiter...
ich hab ja auch nie damit argumentiert das eine legalisierung konsum vermindert. es ist aber einfach so das jeder der kiffen will es jetzt schon kann. jeder kennt irgendjemanden der zumindest gras besorgen kann.

es wird kein mensch kiffer nur weil es legal wäre, genausowenig wie niemand alkoholiker wird weil es legal ist. eine droge bewußt und wiederholt zu nehmen ist einstellungs- und nicht legalititssache.


Natürlich ist es deren Problem, aber ich habe einfach genug Leute gesehen, die sich schon mit Gras ihr Leben verbaut haben und zumindest 2 davon haben auch körperliche Schäden davon getragen, die sie heute noch spüren. Also ich weiß nicht, wie viel Drogenerfahrung ihr hier habt...

ich hab null drogenerfahrung, alkohol ist das einzige was ich je an mich rangelassen habe und werde. ich kenne aber ebenfalls menschen die sich durch kiffen quasi ihr "leben" zerstört haben. ich kenne aber auch genug andere die sich durch sonstwas für nen anderen scheiss viel kaputt gemacht haben; wollen wir auch faulheit verbieten, alkohol, berufliche fehlentscheidungen und unfälle? ein staat sollte möglichst nur dort reglementieren wo eine person einer anderen schaden zufügt und nicht da wo man sich selbst schaden zufügt. selbstmord ist ja auch nicht verboten, bzw. wird man nicht bestraft wenn man es erfolglos versucht hat



Erstens mal kannst du Alk und Nikotin schwer vergleichen. Zweiteres hat zumindest keine Bewusstseinsveränderung - ich kann also problemlos während des Konsums weiterleben. Damit unterscheidet sich das schon mal sehr von Gras, Koks oder H weil da geht das bei starkem Konsum in keinster Weise.

sicher kann ich das wenn ich von todeszahlen spreche. beides tötet mehr menschen als alles andere.



Dafür ist es ebenso stark abhängig machend wie Heroin. Und ja, wie viele Leute kennst du, die mit 25 anfangen zu rauchen? Keiner. Viele fangen mit 12, 14 oder 16 an, viele lassen es wieder und andere eben nicht. Heute wäre ich nicht mehr so blöd das anzufangen...
doch, solche leute gibt es auch. und den spruch von wegen heute wäre ich nicht mehr so blöd nochmal anzufangen bringt doch fast jeder raucher und bei jedem einzelnen davon ist es totaler bullshit. wärs ernst gemeint würden sie nämlich aufhören nach dieser erkenntnis.

Inaktiver User
08.01.2010, 17:23
Meine Fresse...ja, wir wollen Faulheit verbieten. Wir können auch an jeden Schusswaffen und Atomwaffen austeilen. Schließlich sterben die Leute auch an Faulheit...und wenn man das nicht verbieten kann, sollen sie halt gleich durch eine Atombombe sterben. Argumentativ eine wahre Meisterleistung...

Ich hab eigentlich keine Lust mit den gleichen dummen Nasen hier wieder zu diskutieren. Und ich rechtfertige mich hier sicher nicht zu meinen Rauchgewohnheiten. Wer keine Ahnung und Erfahrung hat, sollte vielleicht mal die Klappe halten. Ich gebe ja auch weder dir Verhütungs- noch Turbospicy Abnehmtipps...

S.Less
08.01.2010, 19:48
äh, bitte was ist los? mir ist sowas von egal ob du rauchst oder nicht, ich kenn nichtmal irgendwelche nichtraucher außer mir selbst, meiner mutter, oma und einem freund 400km weit weg; ich hatte auch noch nie ne nichtrauchende freundin. nur weil jemand was übers rauchen sagt tickst du gleich völlig aus? ist ja geil.

oder willst du einfach nicht argumentieren? dann sags gleich und such nicht irgendwelche ausflüchte mit irgendner nichtraucherphobie oder was auch immer das da grad war.

deine anspielung auf meinen sohn verstehe ich nicht; wie kommst du drauf das ich ihn nicht wollte? hab ich das gesagt oder haben dir das deine asozialen freunde hier erzählt? oder halt einfach wieder austicken?

Inaktiver User
09.01.2010, 00:29
ich hab ehrlich gesagt keine großartige lust auf deine ausführungen einzugehen, erwähne das hier auch nur damit du dich nicht überlesen fühlst und den unsinn nochmal aufschreibst oder so. ich versteh dein problem nicht, hast du irgendwie wahnvorstellungen? umsatzsteuer abschaffen und die einzige große übrig bleibende steuer derart umbauen das schwarzarbeit sich nicht lohnt; obwohl sie dann eigentlich bei viel höher als jetzt liegen müsste um unseren staat nicht innerhalb von monaten finanziell vor die hunde gehen zu lassen? kannst du nicht rechnen / nachdenken? weil bestimmt keiner schwarzarbeiten geht wenn die lohnsteuer erhöht und waren verbilligt werden!

Es gibt in unserem Steuersystem zumindest folgende gravierende Probleme, die ich angeschnitten haben:

a) Die Steuersätze für "Einkünfte aus Arbeit" reichen bis 42%. Dagegen sind die Steuersätze für "Einkünfte aus Kapitalerträgen" sind mit 25% gedeckelt. Steuerlich ist es somit attraktiver, sein "Geld arbeiten zu lassen" als "selbst zu arbeiten".

b) Das Umsatzsteuersystem verführt durch den Vorsteuerabzug geradezu zum Betrug. Die Schäden gehen in die Milliarden. Daneben trifft es einzig den Verbraucher. Es handelt sich somit effektiv um eine Besteuerung von Konsum. Erneut trifft es vor allem diejenigen, die einen Großteil ihres Geld ausgeben müssen.

Ich bin daher durchaus der Ansicht, dass man die Umsatzbesteuerung entfallen lassen kann und diesen Ausfall von Einnahmen auf die Einkommensteuer aufschlägt, welche man wiederum gerechter gestalten kann, indem man alle Einkunftsarten gleichmäßig besteuert.

Aber das hat mit dem Thema nur so viel zu tun, dass ich ad absurdum führen wollte, dass Probleme bei der Kriminalitätsbekämpfung oder Ressourceneinsparung ein ernsthaftes Argument für Legalisierung sein könnte. Sprich: ich halte es für Unsinn Drogenermittler abzuziehen, um sie auf Steuersünder anzusetzen - während das Steuersystem marode ist, das Strafrecht im Bezug auf Drogen/Betäubungsmittel aber eher nicht.



Qvrf ahe, hz qre Qvfxhffvba rva jravt Yrora rvamhunhpura.

heißt übrigens (ROT13):

Dies nur, um der Diskussion ein wenig Leben einzuhauchen.

eatmyshorts
09.01.2010, 22:26
ein staat sollte möglichst nur dort reglementieren wo eine person einer anderen schaden zufügt und nicht da wo man sich selbst schaden zufügt. selbstmord ist ja auch nicht verboten, bzw. wird man nicht bestraft wenn man es erfolglos versucht hat


harte drogen, drogenabhängigkeit etc schaden aber oftmals nicht nur der einen person, sondern auch dem umfeld, den kindern oder möglichen opfern, wenn drogenabhängige "durchdrehen" oder im Rausch Mist bauen.

Und ja, ich wäre dafür, dass Alkohol gesellschaftlich nicht so anerkannt wäre und auch nicht in solchen extremen Massen ausgeschenkt werden würde.

funkysun
10.01.2010, 12:51
finde ich gut, ein schritt in die richtige richtung.
kleinkonsumenten verfolgen ist doch vollkommen sinnlos, da kann der staat gleich das fenster öffnen und das geld mit beiden händen rauswerfen.
Ich glaube das Verfolgen der Kleinkonsumenten soll in erster Linie abschrecken.
Andererseits wird es dann auch denjenigen erschwert, die den Kleinkonsumenten ihren konsum sichern. Außerdem kommt man so an die ganzen "Großanbieter" ran.
Ich finde ein Marihuanaverot auch nicht gut, andererseits ist es halt doch die Einstiegsdroge. Ich glaube allerdings, dass man an Drogen rankommt, wenn man sie nehmen möchte. Egal ob es verboten is oder net.

Spicy McHaggis
10.01.2010, 12:54
Ich glaube das Verfolgen der Kleinkonsumenten soll in erster Linie abschrecken.
Andererseits wird es dann auch denjenigen erschwert, die den Kleinkonsumenten ihren konsum sichern. Außerdem kommt man so an die ganzen "Großanbieter" ran.
Ich finde ein Marihuanaverot auch nicht gut, andererseits ist es halt doch die Einstiegsdroge. Ich glaube allerdings, dass man an Drogen rankommt, wenn man sie nehmen möchte. Egal ob es verboten is oder net.

DIE Einstiegsdrogen sind Zigaretten und Alkohol. Cannabis steht da eher an 2ter Stelle in der Kette / Drogenkarriere

sparklehorse
10.01.2010, 23:39
und härtere auf rezept inner apotheke.

das ist ja schon so, du brauchst nur die entsprechende erkrankung dazu. :P

wurst: klar sterben mehr mengen an alkohol als an heroin. aber es gibt halt auch sehr viel mehr alkoholabhängige als heroinabhängige.
am rauchen sterben garantiert auch mehr leute.
trotzdem ist das für mich eher kein argument für die legalisierung von heroin, eher dafür, dass man in der gesellschaft mal umdenken müsste, was den umgang mit alkohol angeht. (also nicht genusstrinken oder saufen einmal im monat oder so, aber regelmäßiges trinken eben)

Brockenhexe
22.01.2010, 21:08
genau. ich denke der staat hat wirklich drängendere aufgaben als einzelne kiffer und raver zu verfolgen. die ressourcen dafür kann man viel sinnvoller einsetzen. abgesehen davon bin ich der meinung, daß es mit volljährigkeit jedem selbst überlassen sein sollte, was er seinem körper zuführen will.

Ich bin zwar eigentlich auch gegen Drogen aber ich denke auch dass jeder ab 18 selbstverantwortlich für seine Gesundheit ist. Kritisch wird es natürlich mit den Folgekosten die daraus entstehen können (Suchttherapien / Entzug), die zahlt nämlich der Staat...d.h. WIR :durchgeknallt: