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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : berliner: wo hinziehen in berlin?



ellalaine
25.01.2010, 12:44
ich werde im sommer nach berlin ziehen und dort ein einjähriges volontariat machen, danach vermutlich in der stadt bleiben. die institution, bei der ich arbeiten werde, liegt in mitte. wo würdet ihr an meiner stelle hinziehen? ich kenne die stadt bislang nur von wochenendbesuchen und habe kaum einen überblick. wichtig ist mir, abgesehen von einer guten verkehrsanbindung, dass es ein paar schöne, erschwingliche cafés und bars in der gegend gibt, kleine interessante geschäfte, gerne studentenviertel (wenn es soetwas gibt).
ich werde in zwei wochen nach berlin fahren und mich ein wenig umsehen. eure meinungen würden mich dennoch interessieren.
:rose2:

mimchen
25.01.2010, 14:44
Ich würde noch Mitte empfehlen. So um die Oranienburgerstraße herum. Da gibt es noch ganz viele Seitenstraßen mit schönen Cafés. Und auf der ganzen Oranienburger findet man lauter Restaurants. Thailändisch, Indisch,...Da gibt es halt auch eine Pommes Bude, Döner Bude, Sushi....xD Und da gibt es noch einige SecondHandShops, aber die Preise sind naja...trotzdem teuer.:) Und ganz bekannt natürlich: Tacheles. So mit Studio54 und Zapata. Und die Verkehrslage ist so gesehen top. Man kommt ziemlich fix fast überall hin.
Ansonsten ist die Rosenthaler auch ganz nett. Und wie wurst schon meinte...Prenzlauer Berg und Kreuzberg und so.
Ich hoffe, du findest was Schönes.

em.kay
25.01.2010, 17:04
nee, also nich die oranienburger!
da sind wirklich NUR touris. das is ultra anstregend da. und dauernd ziehen britische pubcrawls vorbei.

wenn du in mitte arbeitest, würde ich versuchen, was in der nähe zu finden. dann kannst du super mit dem rad fahren. und wenn mitte, dann eher auch da rosenthaler und richtung prenzlberg. obwohls da natürlich auch sehr touri is, aber besser als die oranienburger.

kreuzberg is ja auch nich weit von mitte.
ich hab ja die letzten jahre bei der oranien (nicht oranienburger) straße gewohnt, das war immer toll!:lof:
es gibt viele cafés, die preislich echt gehen und auch bars, wo man abends hingehen kann. und die guten clubs sind auch alle in der nähe.
aber ich hab gehört, dass man da kaum noch was bekommt.

kommt halt auch auf dein gehalt an. wenn du nach berlin frisch ziehst, werden dir die mieten eh eher niedrig vorkommen.

Softball-girl
26.01.2010, 14:09
ich wuerde friedrichshain, prenzelberg, kreuzberg, neukoelln nehmen. neukoelln ist oft besonders guenstig.
ich weurde bei bvg.de einfach schauen, ob gute verbdinungen ziwschen wohnung und zielort bestehen.

ellalaine
26.01.2010, 15:05
danke! :rose2:
weitere empfehlungen?

Inaktiver User
26.01.2010, 15:12
Berlin ist eine sehr ausgedehnte Stadt. Du musst dir klar sein, dass du da je nach Distanz schnell mal eine dreiviertel Stunde von A nach B unterwegs bist. Also warum nichts in der Nähe suchen?

Wo wirst du denn genau in Mitte arbeiten?

Eventuell bietet sich das Gebiet um die Torstrasse in Mitte an. Dies könnte ganz gut passen. Oranienburgerstrasse würde ich auch weiträumig meiden, und Hackescher Markt ist recht teuer und auch überlaufen. Noch schlimmer ist es an der Friedrichstrasse. Wenn du aber dort in der Nähe arbeiten wirst, warum dann nicht in der Nähe zu Kreuzberg suchen? Im angrenzenden Wedding gibts einige Schnäppchen, und so schlimm ist es da wirklich nicht. Und falls du aus dem Osten kommst: Einen gewissen Charme hat das Gebiet um den Alexanderplatz ja schon ;)

Arimal
26.01.2010, 16:59
Ich würde auch noch Schöneberg empfehlen.
Es gibt da ganz viele schöne Ecken (z.B. Akazienkiez) mit netten Cafes etc.. Und die Anbindung ist auch ziemlich gut. Liegt ja auch relativ zentral.

Inaktiver User
27.01.2010, 16:59
schon was gefunden?

ellalaine
27.01.2010, 21:38
danke für eure antworten. : )

ich werde in der nähe des alexanderplatzes arbeiten, parochialstraße (nahe klosterstraße). es macht mir aber nichts aus, mal länger in der bahn zu sitzen. solange ich nicht drei, vier mal umsteigen muss, ist es mir wichtiger, in einer netten straße in einer schönen wohnung zu wohnen.
vorgestern war ich bei einem freund, der in neukölln (nord, weserstraße) lebt, dort hat es mir auch ganz gut gefallen und er zahlt für eine wirklich tolle wohnung eine recht niedrige miete.
um mir wohnungen bzw. zimmer anzusehen, werde ich dann wie gesagt in nun knapp zwei wochen nochmal hinfahren und beginnen, mich ein wenig umzusehen. ich werde eure tipps dabei bestimmt berücksichtigen, danke nochmal. : )
falls euch noch weitere schöne ecken einfallen, gern auch konkrete straßen, schreibt sie mir gerne hier. :rose2:

Inaktiver User
27.01.2010, 21:41
Eventuell bietet sich das Gebiet um die Torstrasse in Mitte an. Dies könnte ganz gut passen. Oranienburgerstrasse würde ich auch weiträumig meiden...

Also "Oranienburgerstr weiträumig meiden" und "in/an die Torstr ziehen" ist doch n Widerspruch in sich, oder?!

Inaktiver User
27.01.2010, 21:42
danke für eure antworten. : )

ich werde in der nähe des alexanderplatzes arbeiten, parochialstraße (nahe klosterstraße)...

Würde da nicht auch Friedrichshain ganz gut passen?

Inaktiver User
27.01.2010, 22:15
Also "Oranienburgerstr weiträumig meiden" und "in/an die Torstr ziehen" ist doch n Widerspruch in sich, oder?!

Ich denke, man sieht den Unterschied sofort. Und die Linienstrasse ist ein guter Puffer.

Inaktiver User
27.01.2010, 22:17
In die Nähe von jemandem zu ziehen, den du kennst, ist sicher keine schlechte Idee.

Inaktiver User
27.01.2010, 22:18
Ich denke, man sieht den Unterschied sofort. Und die Linienstrasse ist ein guter Puffer.

Ja, stimmt schon. :) Ich fand nur "weiträumig" etwas missverständlich.

Nochmal zur TE: ich würd auch nicht so sehr gezielt in einzelnen Stadtvierteln nur suchen, sondern die Straße und direkte Umgebung anschauen. Was immer von den jeweiligen Stadtvierteln gedacht wird, ist oft auch einfach Image- und Klischeesache. Übrigens teilweise auch, was die Mietpreise angeht.

Inaktiver User
28.01.2010, 21:35
ich finds ja echt schön in wilmersdorf, so ecke bundesplatz/mainzer straße/hildegardstraße - ist auch echt gut angebunden, an der ringbahn und mit nähe zum bhf zoo.

ist halt einfach etwas gemütlicher da, vielleicht nicht so hip und jung usw. usf., aber ich mag's da, schöne atmosphäre :-)

wenn du alexanderplatz arbeiten musst, ist aber vielleicht etwas weiter im osten schon besser zum wohnen, auch wenn man durch die s-bahn ja gut angebunden ist.

Inaktiver User
29.01.2010, 18:46
nee, also nich die oranienburger!
da sind wirklich NUR touris. das is ultra anstregend da. und dauernd ziehen britische pubcrawls vorbei.


ich hab ja die letzten jahre bei der oranien (nicht oranienburger) straße gewohnt, das war immer toll!:lof:


Da waren dann sicher auch überhaupt keine Touris... ;)

Meine erste Wohnung in Berlin war auf der Oranienburger in Mitte. Aber unabsichtlich, also war quasi gratis beim Job dabei und ich wusste auch vorher gar nicht, wie zentral das ist und so. Als ich ganz neu in Berlin war, fand ichs toll, da doch sehr zentral zu sein. Dauerhaft würd ich da auch nicht hinziehen...

Ich bleibe Prenzlbergfan. Friedrichshain noch. Kreuzberg einige Ecken, da sollte man aber also Nicht-Ortskundiger nicht in der falschen landen. Ebenso in Neukölln...

Abraten würde ich immer vom näheren Westen. Tiergarten, Wedding, Charlottenburg...

Arimal
30.01.2010, 13:16
Da waren dann sicher auch überhaupt keine Touris... ;)

Meine erste Wohnung in Berlin war auf der Oranienburger in Mitte. Aber unabsichtlich, also war quasi gratis beim Job dabei und ich wusste auch vorher gar nicht, wie zentral das ist und so. Als ich ganz neu in Berlin war, fand ichs toll, da doch sehr zentral zu sein. Dauerhaft würd ich da auch nicht hinziehen...

Ich bleibe Prenzlbergfan. Friedrichshain noch. Kreuzberg einige Ecken, da sollte man aber also Nicht-Ortskundiger nicht in der falschen landen. Ebenso in Neukölln...

Abraten würde ich immer vom näheren Westen. Tiergarten, Wedding, Charlottenburg...

Wieso würdest du denn von Charlottenburg abraten?

sweet-janey
30.01.2010, 18:35
versteh ich auch nicht mit charlottenburg, ist doch nett da.

pinkie12
30.01.2010, 19:58
Warum soll den Neukölln bitte schlecht angebunden sein? Ringbahn mehrere Stationen, verschiedenste Buslinien, U7 und U8, was will man mehr?
Charlottenburg find ich auch doof und langweilig, Wedding hat aber nette Ecken. *find*

sweet-janey
31.01.2010, 13:44
ich mag die ecke rund um den savigny-platz. aber ich bin auch "erwachsen"... :-)

Inaktiver User
31.01.2010, 16:32
Ich würd generell innerhalb des Rings suchen und mir vorher Gedanken darüber machen, wie lange der Weg zu Arbeit maximal sein sollte und schauen, wo das passt. Das kann aber wirklich von Kilometer zu Kilometer total verschieden sein, finde ich und manchmal hört sich was voll weit weg an und der Weg ist gar nicht so weit.
Wenn du am Alex arbeiten wirst, würde ich erstmal entlang der U-, S- und Straßenbahn-Linien suchen, die am Alex halten und eben innerhalb des Rings (und noch kurz um den Ring herum).

(...ich zieh ja jetzt weit, weit nach draußen in ein Viertel mit gaaaanz bösem Ruf und ich bereue es nicht, aber ich brauch auch keine Cafés und nix in der Nähe, sondern einfach nur meine Ruhe und eine hübsche Wohnung.)

Majbritt
01.02.2010, 10:11
ich mag die ecke rund um den savigny-platz. aber ich bin auch "erwachsen"... :-)

:genau:
Ich mag auch die Pariser Straße/Ludwig-Kirch-Platz noch gerne, ist aber noch knapp Wilmersdorf glaub ich.

Ausgangsfrage:
Ich würde mir - wie von Kasu vorgeschlagen - auch das Liniennetz anschauen und dann überlegen, an welcher Station ich arbeite und was ich bereit bin, zu fahren. Und gucken, in welchen Gegenden ich ankomme. Wäre mein Vorgehen, wenn ich mich gar nicht auskenne. Zumal man eigentlich mit guter Anbindung auch von den Außenbezirken gut hinkommt. Von Steglitz bis Alex sinds z.B auch nur knapp 45 Minuten. Einmal s1 bis Friedrich und dort in eine der Ringbahnen und schwups ist man da. Und bis zum Sommer wird die SBahn ja vielleicht mal wieder richtig fahren:D
Und Oranienburger würden mich auch keine 10 Pferde hinkriegen, abgesehen davon, dass ich nicht neben nem Straßenstrich wohnen will (sofern der noch existiert), wäre mir das einfach viel zu voll, lärmig und alles. Auch wenn es in den Seitenstraßen Richtung Charite wohl einige nette Panoramawohnungen geben soll, aber an die muss man auch erstmal rankommen.

Arimal
01.02.2010, 11:27
ey, aber wenn man von studentisch ausgeht, dann müsst ihr schon zugeben, dass charlottenburg, wilmersdorf und steglitz nicht gerade die ersten bezirke sind, die einem einfallen, oder?

Mag sein. Aber ich stelle immer wieder fest, wie viele meiner Kommilitonen doch in Steglitz wohnen. Also so ist das ja nicht... Und ansonsten ist das auch ein netter Bezirk. Ich finde es nur etwas albern so zu tun, als würde Berlin generell nur aus Prenzlberg, Friedrichshain und vielleicht noch Kreuzberg und Neukölln bestehen und alles andere ginge gar nicht zum Wohnen.

Majbritt
01.02.2010, 12:03
ey, aber wenn man von studentisch ausgeht, dann müsst ihr schon zugeben, dass charlottenburg, wilmersdorf und steglitz nicht gerade die ersten bezirke sind, die einem einfallen, oder?

Da hast Du schon recht, aber es kommt auch immer auf den menschen an.Ich kenne nicht so viele, die am Wochenende nur Party gemacht haben, im Gegenteil.

Aber abgesehen davon bin ich sowieso in Berlin aufgewachsen, viele meiner Freunde wohnen in meinem Bezirk und Stadtteil, von daher...Wir haben halt unsere eigenen Treffpunkte, zum Weggehen sind wir früher auch nach Mitte und Friedrichshain gefahren, aber generell bin ich kein Partymensch, der am Ostbahnhof oder Warschauer Straße und Umgebung zu Hause ist am Wochenende. Und Kneipen sind auch nicht mein Ding.

Wem das natürlich wichtig ist und wer nachmittags im Café sitzen muss und die Leute beobachten will, ist sicherlich in den typischen szenebezirken besser aufgehoben.
Mir ist Ruhe, ein sauberer Kiez mit netten Geschäften (Bäcker, Bioladen, mehrere Supermärkte, Banken, Optiker, Ärzte, Drogerien, kleinen Restaurants, Cafés etc), wenig Straßenlärm wichtiger, zudem hasse ich Ubahnfahren und ziehe SBahn oder Regio vor.:-)

Inaktiver User
01.02.2010, 15:18
Mir ist Ruhe, ein sauberer Kiez mit netten Geschäften (Bäcker, Bioladen, mehrere Supermärkte, Banken, Optiker, Ärzte, Drogerien, kleinen Restaurants, Cafés etc), wenig Straßenlärm wichtiger, zudem hasse ich Ubahnfahren und ziehe SBahn oder Regio vor.:-)

Da hast du recht. Versuche mal vernünftiges Gemüse oder einen "richtigen" Metzger oder Bäcker in Friedrichshain, Mitte oder Prenzlauer Berg zu kaufen... Entweder billig oder teuer, eine Mitte existiert nicht. Da liegen Welten zu Schöneberg und Chralottenburg.

Majbritt
01.02.2010, 19:50
Ok, definieren wir mal studentisch bitte...ich hab keine Ahnung, was will der "klassische" Student, sofern es den überhaupt gibt?

- Kneipen im 200m-Umkreis?
- Kinos im 500m-Umkreis?
- zig Cafés im 200m-Umkreis?
- viele junge Leute (teils mit Kindern) auf den Straßen treffen? Wenn ja, was hat man davon?
- uninah wohnen, aber was ist "uninah", wieviele S-bahn, viele U-Bahn und wieviele Bus/Fahrrad/Gehminuten?


Ich find, wenn man es wirklich "studentisch" will, dass man dann in Berlin einfach am falschen Platz ist. Göttingen, Heidelberg oder so, DAS wären für mich typische Studentenstädte, alles schön nah erreichbar, überall trifft man junge Leute, keine große Auswahl an Kinos und Theatern, aber wenn man dorthin geht, fast Garantie, Bekannte zu treffen.
Berlin ist halt ne Großstadt, da muss man sich, egal wo man wohnt, erstmal seine Wohlfühlumgebung schaffen, da helfen auch Szeneviertel nicht, wenn man dort keinen einzigen Menschen kennt, weil eh alle über Berlin verstreut wohnen.

Ich würde im konkreten Fall, versuchen, in die Nähe des Freundes zu ziehen, dann hat die TS eine Anlaufstelle und muss nicht ewig fahren. Was nützt es ihr sonst, wenn sie keinen kennt, in der Torstraße zu wohnen. Da braucht sie vielleicht nur 15 min zum Alex, aber Leute lernt ja man selten auf der Straße kennen und von dort nach Neukölln, gerade spätabends und umgekehrt, ich würd mich bedanken.

Majbritt
01.02.2010, 20:09
:D Ja, besonders klasse ist es, wenn jemand wohin zieht, wo es nur ne Busverbindung und eine S-bahnlinie gibt und die natürlich nicht dahin führt, wo andere Freunde wohnen und dann immer sagt "ich hab aber kein Auto, kommt bitte zu mir"..:suspekt: Mit Öffentlichen bräuchten wir etwa eine Stunde zu ihm, mitm Auto 15 Minuten..

catherine197
01.02.2010, 20:25
ich wohne in der ecke steglitz-zehlendorf und ich möchte ehrlich gesagt nicht mehr hier weg. unsre freunde wohnen fast alle hier, ich mag das grüne und die gute u-bahn-anbindung zum zentrum -wenn wir umziehen, würde ich als erstes wieder drauf achten, dass ich ne gute u-bahn-anbindung um die ecke habe.
aber ich muss auch sagen, dass ich, wenn ich studentisch und alleinstehend wäre, wohl nicht unbedingt in diese ecke ziehen würde, das wäre mir dann doch etwas ruhig ;).
grundsätzlich schließe ich mich dem an, was hier schon ein paar mal betont wurde: die klischees bzgl. berliner stadtviertel schreien oft zum himmel, da kann ich nur den kopf schütteln. bei steglitz-zehlendorf denken viele, wir würden in so ner alten villa wohnen :D -ich hätte zwar nix dagegen ;), aber hier gibt's noch andere wohnmöglichkeiten...
ich hab zwar ne längere anfahrt zur arbeit, ca. 40 min. mit der u-bahn, aber das stört mich nicht, die zeit nutze ich zum lesen und arbeiten, außerdem finde ich, dass man als berliner relativ verwöhnt ist, was die öffis angeht: wenn man das s-bahn-chaos außer acht lässt, sind streiks, verspätungen, ausfälle u.ä. doch echt selten, solche verhältnisse hätte ich mir in meiner paris-zeit gewünscht!

Inaktiver User
01.02.2010, 21:18
bei mir war übrigens der ausschlaggebende Punkt für den Umzug die Nähe zur Tram. Ich liebe Straßenbahnen (also jetzt wirklich im Ernst, ich könnte stundenlang mit Straßenbahnen fahren) und dadurch bin ich da wo ich jetzt im Moment wohne sowieso völlig fehl am Platz, weil's da halt keine gibt.
Und ich bin unfassbar faul, wenn es ums Einkaufen geht - ab März wohn ich gegenüber dem Hintereingang eines Einkaufszentrums.

Ich möcht aber in so Studentenvierteln eh nicht wohnen, weil ich da gar nichts von hätte, da ich sowieso nichtmal einmal im Monat weggehe.

jordgubbe
03.02.2010, 11:33
mh, vielleicht könnt ihr mich auch beraten. also vermutlich werde ich ende des jahres wegziehen und habe gedacht, dass berlin ganz nett wäre. meine studentenstadt nervt und zurück nach hause will ich auch net.
aber ich kenne niemanden dort und bin fast 30. manchmal weggehen finde ich schon noch nett, aber nicht mehr so wie früher.
ich frage mich echt wie man dass machen soll: leute kennenlernen wenn man nicht emhr studiert und die richtige wohnung finden, da man die assiviertel nicht kennt.

alicée
03.02.2010, 15:06
Ich kenne relativ viele, die als Studenten in Steglitz wohnen bzw. gewohnt haben, aber auch aus rein praktischen Gründen, da die FU dann wirklich nah ist. Mich persönlich würde es nicht unbedingt nach Steglitz-Zehlendorf ziehen, wenn ich nicht dort arbeiten würde, aber es hat bestimmt auch Vorteile.

Inaktiver User
05.02.2010, 19:17
Wieso würdest du denn von Charlottenburg abraten?

Weil ich Berlin mag. Und wer Berlin mag, zieht wohl eher nicht nach Charlottenburg, denn die Ecke hat nichts von Berlin. Da schauts aus wie in Wien - nicht umsonst leben so viele Ösis da. Hat für mich kein Leben, kein Charisma und ist mir generell zu langweilig und ich bin auch keine 18 mehr und nicht mehr der Partymensch...aber das ist ja Geschmackssache.

Softball-girl
06.02.2010, 17:04
mhm, ich wohne in charlottenburg und mag es sehr. meine wohnung ist auh super aneboten (ubahn und metrobus vor der tuer, wenige minuten zur sbahn). und ich laufe 15 min zur arbeit. die restaurants (doener, asia,..) hier sind viel billiger als oft in fhain, prenzelberg, mitte oder sonstwo. man kann im tollen schlosspark laufen gehen.
ABER keiner meiener freunde wohnt hier und ich investiere dann fuer besuche in fahrtzeit. das finde ich aber wiedrum nicht schlimm. ich fahre viel fahrrad und an der spree entlang gehts in 30 min nach fhain.

Siziliana
07.02.2010, 14:23
Ich habe mal übergangsweise am S-Bahnhof Charlottenburg gewohnt und mir hat es wirklich nicht gefallen, aber ich kenn auch viele, die Savignyplatz und so sehr mögen, viel lieber als die Trendbezirke, aber das muss man wohl selber ausprobieren. Viele mögen auch Schöneberg sehr, da gibt's ganz viel, ist aber vielleicht nicht so "laut".

Inaktiver User
07.02.2010, 19:13
also jemand der sich gar nicht in berlin auskennt und hier nach tollen stadtteilen fragt, wird den westen wohl nie kennenlernen..;) wilmersdorf ist wohl noch ein echter geheimtipp ;)

Majbritt
08.02.2010, 11:40
Weil ich Berlin mag. Und wer Berlin mag, zieht wohl eher nicht nach Charlottenburg, denn die Ecke hat nichts von Berlin. Da schauts aus wie in Wien - nicht umsonst leben so viele Ösis da. Hat für mich kein Leben, kein Charisma und ist mir generell zu langweilig und ich bin auch keine 18 mehr und nicht mehr der Partymensch...aber das ist ja Geschmackssache.

:suspekt: Gerade Charlottenburg ist ein Teil des "alten" Berlins..., viele der heutigen "Randbezirke" sind erst im Laufe der Jahrzehnte an das urspruengliche Berlin rangewachsen, eben an Tiergarten, Charlottenburg, Mitte.
Dass in Charlottenburg bis heute halt diese eher "herrschaftlichen" Gebauedekomplexe stehen hat weniger mit Wien zu tun, als mit der Bauweise vor ueber 100 Jahren - und netterweise wurde vieles auch wieder versucht, originalgetreu wieder aufzubauen.

Die Aussage, wenn man Berlin mag, zieht man da nicht hin, finde ich etwas seltsam. Wohnen wollen wuerde ich da auch nicht, was aber andere Gruende hat, aber Charlottenburg gehoert halt bis heute mit zur Berliner Innenstadt. Dass dort kein Leben mehr herrscht, stimmt leider schon, ein Dank an die Wende sozusagen, mit der alles in die Ostbezirke verlagert wurde. Ein klassischer Partybezirk ist das doch eh nicht..

Inaktiver User
10.02.2010, 20:56
:suspekt: Gerade Charlottenburg ist ein Teil des "alten" Berlins..., viele der heutigen "Randbezirke" sind erst im Laufe der Jahrzehnte an das urspruengliche Berlin rangewachsen, eben an Tiergarten, Charlottenburg, Mitte.
Dass in Charlottenburg bis heute halt diese eher "herrschaftlichen" Gebauedekomplexe stehen hat weniger mit Wien zu tun, als mit der Bauweise vor ueber 100 Jahren - und netterweise wurde vieles auch wieder versucht, originalgetreu wieder aufzubauen.

Die Aussage, wenn man Berlin mag, zieht man da nicht hin, finde ich etwas seltsam. Wohnen wollen wuerde ich da auch nicht, was aber andere Gruende hat, aber Charlottenburg gehoert halt bis heute mit zur Berliner Innenstadt. Dass dort kein Leben mehr herrscht, stimmt leider schon, ein Dank an die Wende sozusagen, mit der alles in die Ostbezirke verlagert wurde. Ein klassischer Partybezirk ist das doch eh nicht..

Ähm..."Das hat weniger mit Wien zu tun..." Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, wie die Argumentationsabfolge war:
"Charlottenburg wirkt kleinstädtisch und passt überhaupt nicht zu Mitte, Prenzlberg, Fhain, Kreuzberg... => sieht eher aus wie Wien => das haben wohl auch viele heimatverbundene, in Berlin gestrandete Ösis bemerkt und wohnen alle da..."

Und zur Berliner Innenstadt gehört Charlottenburg für mich jedenfalls nicht.

Ist ja auch egal und Geschmackssache. Was ich sagen wollte: Wenn jemand sagt, Berlin wäre anders, speziell, dynamisch und in Bewegung wird er damit wohl kaum Ecken wie Charlottenburg meinen. Deshalb "untypisch Berlin"...