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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : politische Positionen: eure Eltern und ihr



Inaktiver User
17.02.2010, 13:01
Seid ihr da auf einer Linie mir euren Eltern, vorausgesetzt, ihr würdet euch beide irgendwie schon als links bezeichnen?

Meine Mama hat mir z.B. damals mit 12 den Arafat-Schal verboten. Find ich im Nachhinein gut. Andererseits benutzt sie so Wörter wie Turbokapitalismus und ich hab, was z.B. den Nahost-Konflikt betrifft, oft so ein Generationenkonflikts-Gefühl.

Inaktiver User
17.02.2010, 14:05
wir liegen ziemlich auf einer Linie, ja.
bei uns zuhause haben Diskussionen über Politik auch immer eine große Rolle gespielt und haben meine Sozialisation entscheidend mitgeprägt. Meine Eltern sind auch beide irgendwie politisch engagiert und ich halt auch...

feem
17.02.2010, 14:11
wir liegen ziemlich auf einer Linie, ja.
bei uns zuhause haben Diskussionen über Politik auch immer eine große Rolle gespielt und haben meine Sozialisation entscheidend mitgeprägt. Meine Eltern sind auch beide irgendwie politisch engagiert und ich halt auch...

bei uns genau so.
wobei ich manchmal das gefühl habe, dass meine eltern noch ein bisschen in ihrem 80er-bewegungs-milieu denken verhaftet und deshalb ein bisschen idealistischer sind als ich. und in manchen dingen auch ein bisschen realitätsferner.

Inaktiver User
17.02.2010, 14:16
Wie alt sind denn eure Eltern dann? Ich frag wegen '68.

Inaktiver User
17.02.2010, 14:22
meine sind 3 Jahre zu jung für 68. aber es geht schon klar in diese Richtung...die haben nur auch in falschen Landesteilen studiert...

Inaktiver User
17.02.2010, 14:27
Hm. Also, das hat mit denen auch was gemacht: große Bewegung, Idealismus, Ernüchterung, Frust. Und das war schon die Zeit, in der meine beiden Eltern am engagiertesten waren, danach kam außer 80er-Öko eben nicht mehr viel, d.h. dieser Schrulligkeitsfaktor kommt jetzt langsam dazu. Meine Mama z.B. überlegt sich in der Rente jetzt mal zu Attac zu gehen. Gleichzeitig hat sie - glaube ich - auch die Linkspartei gewählt u. so. Komische Sorte Naivität. Oder ist das jetzt einfach Altlinken-Tum, Schwerpunkt auf alt?! Das ist ja alles ihre Sache, aber in letzter Zeit gibt es halt immer häufiger Punkte, an denen es auseinandergeht mit unsern Meinungen.

feem
17.02.2010, 20:21
meine sind keine 68er, aber wie oben schon angemerkt halt 79er oder so. friedensbewegung, anti-akw, grüne der ersten stunde halt.

Inaktiver User
17.02.2010, 20:28
Ja und wie ist das dann bei dir mit den Werten von damals, also Kompostieren, Mülltrennnen, Vollkorn, alternative Energien, gegen Atomkraft usw. - bist du da noch bei den Positionen, mit denen du großgeworden bist?

Oder was so die feministische Schiene betrifft - pornographieablehnend usw.?

feem
17.02.2010, 20:48
Ja und wie ist das dann bei dir mit den Werten von damals, also Kompostieren, Mülltrennnen, Vollkorn, alternative Energien, gegen Atomkraft usw. - bist du da noch bei den Positionen, mit denen du großgeworden bist?

Oder was so die feministische Schiene betrifft - pornographieablehnend usw.?

meine eltern waren bis vor zehn, zwölf jahren vegetarier, kaufen nach wie vor fast alles im bioladen, beziehen ökostrom; mein vater hat lange jahre alle einkäufe mit einem leiterwagen gemacht und ist mit dem rad in die schule gefahren und zieht aus prinzip keine krawatten und jacketts an, war er ab mitte der achtziger der erste und lange zeit einzige grüne gemeinderat in einem kleinen kaff in der provinz.
äh ja.

grundsätzlich teile ich die positionen meiner eltern. allerdings ist es manchmal schwierig, weil für mich die zeit, aus der sie eben diese werte bezogen haben, quasi geschichte ist ;) ich hab darüber meine examensarbeit geschrieben und werde auch weiter in einem projekt darüber arbeiten. das birgt innerfamilär viel konfliktstoff.

achso: meine mutter ist die einerseits die emanzipierteste frau die ich kenne, andererseits würde sie ohne meinen vater ganz schön blöd da stehen (weil sie immer vergisst, dass so dinge wie ein überblick über die finanzen und einen nagel in die wand schlagen können eben auch zu einem unabhängigen leben gehören - theoretisch).

Inaktiver User
17.02.2010, 20:54
Also dann mal noch deutlicher gefragt: du bist auch immer noch gegen Atomkraft, Feem, ja? Und solche Forderungen wie: Atomkraftwerke alle abschalten, sofort, da würdest du mitgehen? Windräder u. bla sind sinnvoll?

Ich kann mich halt nur an das Theater zuhause erinnern, als mein Papa mal verkündete, Mülltrennung sei eh Quatsch und nicht rentabel.

feem
17.02.2010, 20:57
ja, auf jeden fall. aber z.b. nicht prinzipiell gegen hartz IV.

Inaktiver User
18.02.2010, 08:14
meine sind keine 68er, aber wie oben schon angemerkt halt 79er oder so. friedensbewegung, anti-akw, grüne der ersten stunde halt.

haha. meine auch.

allerdings eher so "Wohlstandsökos".
Meine Eltern kaufen z.B. alles im Bioladen, früher als Kind musste ich immer unter Reformhausessen leiden. Und meine Kindheit habe ich zum Teil auf irgendwelchen schützenswerten Obstwiesen verbracht.
Mit dem Alter sind sie allerdings etwas konservativer geworden und mein Vater hat sogar ketztens was von Schwarz-Grün gemurmelt...

Linkspartei käme bei denen nicht in Frage...

Inaktiver User
18.02.2010, 10:11
Meine Mutter hat überhaupt keine politische Meinung und wählt einfach nur das, was mein Vater auch wählt, ohne zu wissen, was die überhaupt wollen und mein Vater ist wesentlich linker als ich von der politischen Meinung her.
Ich bin zu Hause politisch auch erstmal so erzogen worden, als sei die CDU der absolute Teufel und würde die ganze Welt ins vollkommene Elend stürzen.

68er oder sowas in der Art ist mein Vater nicht, der hat ja aber auch nicht studiert. Der ist einfach vorbelastetes Arbeiterkind ;)

Benny
18.02.2010, 15:41
vorausgesetzt, ihr würdet euch beide irgendwie schon als links bezeichnen?

Was genau bezweckst Du mit dieser Einschränkung? Rund Fünfzig Prozent der Eltern und Kinder sind NICHT irgendwie links? Warum sind die weniger interessant? (keine Polemik! ich verstehe es wirklich nicht :) )

Inaktiver User
18.02.2010, 17:45
ich bin viel radikaler.
obwohl.. wenn meine mutter nen wutanfall hat, dann ist sie auf meiner linie. von wegen, wenns die raf noch gäb, dann .. äh ich red besser nicht weiter, sonst wird se noch verhaftet.

granny
18.02.2010, 17:51
wobei ich manchmal das gefühl habe, dass meine eltern noch ein bisschen in ihrem 80er-bewegungs-milieu denken verhaftet und deshalb ein bisschen idealistischer sind als ich. und in manchen dingen auch ein bisschen realitätsferner.

Ja, so ists bei meinem Vater auch.

chaos.
18.02.2010, 19:11
mein vater und ich sind da auf einer wellenlänge, meine mutter ist eher konservativ erzogen worden und sieht viele dinge anders. aber richtigen clinch hatten wir deshalb zu hause nie, nur mit dem vater meiner mutter bin ich schon mal böse aneinander geraten.

Inaktiver User
18.02.2010, 20:21
Was genau bezweckst Du mit dieser Einschränkung? Rund Fünfzig Prozent der Eltern und Kinder sind NICHT irgendwie links? Warum sind die weniger interessant? (keine Polemik! ich verstehe es wirklich nicht :) )

Das ist weil ich mich gern über Themen unterhalten will, mit denen ich mich identifizieren kann. Und weil meine Eltern und ich halt auch Positionen vertreten, die man so als "links" ansieht.

TerrorBarbie
18.02.2010, 23:13
Nein, meine Eltern wählen das eine Ende, ich eher das andere :D Mein Vater hat ne politische Meinung, auch wenn ich die dumm und merkwürdig finde, und meine Mutter ist da eher so Mitläuferin und lässt sich bissl manipulieren von ihm welche Partei gewählt werden sollte.

*inertia*
19.02.2010, 10:04
ich bin schon sehr viel radikaler als meine eltern und ich beschäftige mich auch viel mehr damit. meine eltern sind halt so "bauchlinke". und teilweise einfach bisschen hängengeblieben, z.b. meine mama im differenzfeminismus *grusel*

Inaktiver User
19.02.2010, 12:18
Früher waren wir immer auf einer Linie, außer dass ich "aktiv" war.
Heute haben sie sich ein wenig bewegt, allerdings nicht so sehr wie ich, denke ich. Mittlerweile wählen wir alle grün, bei meinen Eltern schlägt sich das aber im Lebenswandel weniger intensiv nieder als bei mir. Konflikte gibt es deswegen aber nicht. :mrnerd:

Inaktiver User
19.02.2010, 12:46
Ich glaub, mein Papa hat sich früher sehr für anarchistische Ideen interessiert. Das ist gar nicht mehr so, hat er jetzt gesagt und dass er desillusioniert ist. Dann halt doch Staat.

Softball-girl
20.02.2010, 20:01
mhm, ich bin sozialiberal. sie sind eher konservativ-liberal, erst fdp, dann cdu. aber keinswegs das bekloppte bild, das hier oft gemalt wird vonwegen katholisch und der mann dominiert :D nenen, gar nicht.

Inaktiver User
23.02.2010, 23:45
wird das hier so oft gemalt? ist mir irgendwie noch gar nicht aufgefallen...


edit:
und wie definierst du "sozialliberal", würde mich gerade im Hinblick auf Westerwelles Hartzer-Bashing mal interessieren.

the_fish
24.02.2010, 20:40
.

Softball-girl
26.02.2010, 10:08
wird das hier so oft gemalt? ist mir irgendwie noch gar nicht aufgefallen...


edit:
und wie definierst du "sozialliberal", würde mich gerade im Hinblick auf Westerwelles Hartzer-Bashing mal interessieren.

was hat denn eine einstellung mit einer einzigen person zu tun? also man waehlt ja nicht einen durchgeknallten hansel, der einfach nur provozieren moechte.

feem
26.02.2010, 10:23
was hat denn eine einstellung mit einer einzigen person zu tun? also man waehlt ja nicht einen durchgeknallten hansel, der einfach nur provozieren moechte.

angesichts der momentanen programmatik der partei kann man sich schon fragen, warum sich ein fdp-wähler als sozialliberal bezeichnet.

AliceLeftW.Land
26.02.2010, 10:35
Mein Vater ist - soweit ich weiß - relativ unpolitisch. Zumindest redet er nie drüber. Das einzige wo er wohl für ist, ist ne wesentlich härtere Bestrafung für Gewaltverbrecher. "Auf der Flucht erschießen" ist einer seiner Lieblingssätze :durchgeknallt:
Handelt sich aber meisten wohl eher um emotionsgeladene Urteile, wenn irgendwelche Kinderschänder mal wieder zu lächerlichen Bewährungsstrafen verurteilt werden.
Meine Mutter und ich liegen eher auf einer Linie. Viel Sozialpolitik, wenig Marktwirtschaftliches.

Softball-girl
26.02.2010, 19:00
angesichts der momentanen programmatik der partei kann man sich schon fragen, warum sich ein fdp-wähler als sozialliberal bezeichnet.

ich waehle aber eine partei nicht aufgrund ihres verhaltens in den letzten 3 wochen.

ach, aber solche diskussionen fuehren eh nie zu einem ergebnis. da sind alle viel zu leidenschaftlich dabei und jedes argument wird "das ist doc garkein argument!!'. also lassen wir es einfach.

feem
26.02.2010, 19:13
ich waehle aber eine partei nicht aufgrund ihres verhaltens in den letzten 3 wochen.

ach, aber solche diskussionen fuehren eh nie zu einem ergebnis. da sind alle viel zu leidenschaftlich dabei und jedes argument wird "das ist doc garkein argument!!'. also lassen wir es einfach.

okay, du hast recht :rose2:

em.kay
27.02.2010, 17:39
also meine mutter war wohl radikaler als ich. raf-sympathisantin, feministin und ökobraut.

mein vater war da eher verhaltener, da würde ich mich als politischer und auch radikaler einstufen. also so insgesamt zwischen den beiden.

trotzdem wählen wir irgendwie schon immer alle das gleiche. also die ganze familie.

Inaktiver User
27.02.2010, 19:40
ich waehle aber eine partei nicht aufgrund ihres verhaltens in den letzten 3 wochen.



wenn man sich so die Umfragen ansieht, dann scheinen das aber recht viele Menschen zu tun...aber gut, über den Sinn und Unsinn von solchen Umfragen lässt sich eh streiten.


weißt du, was ich eher meinte: Wie eine FDP für jemanden, der sich als sozialliberal bezeichnet, noch wählbar ist. Sozialliberal verbinde ich halt eher mit Menschen wie Hildegard Hamm-Brücher und Konsorten, welche eine für mich "symphatische" FDP symbolisieren...Mich hätte halt einfach mal interessiert, was man als intelligenter FDP-Sympatisant (zu denen ich dich jetzt einfach mal spontan zählen wollen würde) zu solchen Äußerungen sagt.
Aber gut, ihc kann verstehen, dass du das in diesem Forum nicht so gerne diskutieren willst. :mrnerd:
Schade eigentlich.

CatKitten
07.03.2010, 21:47
Wie alt sind denn eure Eltern dann? Ich frag wegen '68.

Mein Dad ist 63

und meine Mom 64 auf die Welt gekommen!

Tja ich bin 83 auf die Welt gekommen, und wir sind alle auf der gleichen politischen Welle. Bin aber nicht durch meine Eltern in die Richtung gekommen, sondern damals mit 15 als ich mit meinem Dad damals mit gegangen bin, als Erwin Teufel zu uns gekommen war als wir Wahlen hatten in BaWü.

Tja ich war so begeistert von ihm gewesen und hatte das Glück mit ihm noch ein Weilchen zu reden, das ich mich selbst dazu entschloss, Mitglied dort zu werden und immer auch noch bin.

Grüssle
CAT:cool:

Rumpelstiltskin
08.03.2010, 20:39
Meine Mutter hat keine Ahnung von Politik und wählt schon immer CDU, weil sie als katholische Bauerstochter so erzogen wurde.
Vor der letzten Bundestagswahl hab ich mit ihr gesprochen und ihr erklärt, dass die CDU zu wählen in ihrer Situation (seit 5 Jahren Hartz4) nicht die schlaueste Entscheidung ist. Hat sie auch verstanden. Dann hat sie trotzdem CDU gewählt und nach der Wahl zu mir gesagt, dass ich mich ja ganz schön vertan hätte beim Wählen, die meine Partei hätte ja verloren. Als ob Wählen wie Lotto spielen ist und man den Gewinner raten muss :durchgeknallt:

Also nein, wir haben nicht die gleiche Linie.

Eluee
08.03.2010, 22:39
passt schon sehr gut zusammen.
mein papa ist so klassischre alt-sozi und gewerkschaftsmensch. wie eigentlich alle in seiner familie (sein onkel war im landtag etc) meine mama feministin und eher etwas radikaler, konnte das ganze in den 70er/80ern aber nicht so gut ausleben dank arbeit und kind.
von der einstellung her pass ich eher zu meiner mama, nur dass ich einiges, dass sie lange zeit nicht ausleben konnte etwas konsequenter mache als sie. mein papa ist da doch eher gemäßigt.

Inaktiver User
09.03.2010, 13:11
Tja ich bin 83 auf die Welt gekommen, und wir sind alle auf der gleichen politischen Welle. Bin aber nicht durch meine Eltern in die Richtung gekommen, sondern damals mit 15 als ich mit meinem Dad damals mit gegangen bin, als Erwin Teufel zu uns gekommen war als wir Wahlen hatten in BaWü.

Tja ich war so begeistert von ihm gewesen und hatte das Glück mit ihm noch ein Weilchen zu reden, das ich mich selbst dazu entschloss, Mitglied dort zu werden und immer auch noch bin.


:eek:

feem
09.03.2010, 13:22
:eek:

haha, das dachte ich auch. im gegensatz zu späth muss teufel ja wirklich wie ein heilsbringer erschienen sein :D

Finally
09.03.2010, 20:44
Mein Vater war bei den '68ern mit dabei.

Politik war bei uns zu Hause schon immer Thema. Da mein Vater Unternehmensberater ist, selbstständig, schon ein paar Firmen aufgebaut hat ist er ein klassischer CDU Wähler. Mittlerweile auch FDP.
Allerdings verteufelt er im Moment sowieso alle Parteien :D

Und ja, ich bin auch CDU/FDP Wähler.

Teufelchen
09.03.2010, 22:05
wir sind uns recht einig. mein papa und ich eher als meine mama und ich. aber im großen und ganzen wählen wir ähnlich.

für manche aussagen köpft mich meine mama, mein papa gibt mir aber recht. :D dann sagt sie immer "das können nicht meine kinder sein" und früher hätte sie bestimmt genauso gedacht. ;)

Sternschnuppe22
10.03.2010, 00:48
Meine Eltern sind auch '68 und waren damals mit dabei. Mit den Jahren sind sie jedoch konservativer geworden. Politische Diskussionen gehörten bei uns immer mit dazu. Ich habe mich jedoch nie in eine bestimmte Richtung gedrängt gefühlt. Ich bin selber politsich engagiert und obwohl das nicht die Richtung meiner Eltern ist, finden sie mein Engagement gut.

nightscape
11.03.2010, 03:01
manchmal wünsche ich mir so eltern aus der '68 generation :-)
mein dad war da aber leider erst 9 und meine mum 6 :-D

CatKitten
16.03.2010, 17:11
:eek:

Hm ich fand Erwin Teufel um Welten besser, als diesen Depp Öttinger!

Späth war auch en Klasse Typ, aber da er damals leider einfach zu doof war und da en bissle Schmuh gedrieben hatte und deshalb abtretten musste, kam halt als Nachfolger der liebe Erwin nach, der wirklich so gern gesehen wurde und der auch Englisch sprechen konnte *lol* ;).:o im Gegensatz unserer Lachnummer der Nachfolger Öttinger. Da hat sich ja wohl jeder gegringelt vor lachen vor dieser Blamage

feem
16.03.2010, 17:14
Hm ich fand Erwin Teufel um Welten besser, als diesen Depp Öttinger!

Späth war auch en Klasse Typ, aber da er damals leider einfach zu doof war und da en bissle Schmuh gedrieben hatte und deshalb abtretten musste, kam halt als Nachfolger der liebe Erwin nach, der wirklich so gern gesehen wurde und der auch Englisch sprechen konnte *lol* ;).:o im Gegensatz unserer Lachnummer der Nachfolger Öttinger. Da hat sich ja wohl jeder gegringelt vor lachen vor dieser Blamage

so spricht das wahre cdu-mitglied :D

bei dir ist aber schon angekommen, dass nicht mehr oettinger, sondern jetzt mappus ministerpräsident ist?

Inaktiver User
19.03.2010, 12:33
bei dir ist aber schon angekommen, dass nicht mehr oettinger, sondern jetzt mappus ministerpräsident ist?

:D manchmal ist es so lustig hier.

raposa
22.03.2010, 18:45
Meine Eltern waren '68 Anfang/Mitte 20, aber ich glaube, die haben da nicht so mitgemischt.

Wir waehlen aehnlich, aber da hoert es schon auf. Mit meiner Mutter liege ich manchmal noch ein wenig auf einer Linie, aber mein Vater hat Ansichten, da wird mir ganz anders:

Thema Israel: 'da sollte man insgesamt eine Mauer drum bauen und dann Deckel drauf.'
Thema 09/11: 'mir tuts ja leid um jedes Opfer, aber die USA haben es auch verdient.'

Und seit meine Mutter irgendein Buch ueber die Tuerkei gelesen hat, hat sie ganz aberwitzige Meinungen zum Islam. Ist ja vieles Ansichtssache und kompliziert, aber generell gegen Islamschulen zu sein, wo es in so ziemlich jedem Land katholische Schulen und sogar deutsche Schulen gibt, ist dann doch etwas unreflektiert.

Tja, und mein Vater und Islam...als ich mit meinem Freund (Muslim!) zusammenkam, war die erste Reaktion 'ich mag DIE (=Muslime) ja nicht.' Erstaunlicherweise verstehen sie sich aber gut und die Vorurteile bauen sich ein wenig ab. Immerhin. Aber ich rede mit meinem Vater nicht so gerne ueber Politik, wie Ihr Euch vielleicht denken koennt...

CatKitten
24.03.2010, 15:25
so spricht das wahre cdu-mitglied :D

bei dir ist aber schon angekommen, dass nicht mehr oettinger, sondern jetzt mappus ministerpräsident ist?

Ich kenn Mapus sogar schon etwas länger.

Und natürlich is mir au klar das es den Deppen Öttinger nicht mehr gibt hier im schönen BaWü;)

Inaktiver User
24.03.2010, 23:16
Ich kenn Mapus sogar schon etwas länger.

Und natürlich is mir au klar das es den Deppen Öttinger nicht mehr gibt hier im schönen BaWü;)

:suspekt:

Inaktiver User
09.04.2010, 16:36
.

CatKitten
28.04.2010, 21:43
:suspekt:

Was hast du eigentlich mit meiner Ansicht was Politik betrifft?

Ich streck dir ja au net die Zunge raus, und verzieh mein Gesicht nur weil du vielleicht SPD Wähler bist! Is mir nämlichso was von egal!!!!!

coeurdepirate
19.08.2011, 00:19
Politische Diskussionen gehörten bei uns immer mit dazu. Ich habe mich jedoch nie in eine bestimmte Richtung gedrängt gefühlt. Ich bin selber politsich engagiert und obwohl das nicht die Richtung meiner Eltern ist, finden sie mein Engagement gut.
Ist bei mir auch so. Meine Mutter hält sich größtenteils raus, mein Vater ist eher ziemlich links und ich nunmal nicht, aber das war nie ein riesiges Problem oderso. Ich engagiere mich aktiv in meiner Partei und die Tatsache dass ich mich engagiere und hinter dem stehe, an das ich glaube, finden sie gut. Hin und wieder gabs schon auch an festlicheren Essen oderso die ein oder andere lebhafte Diskussion, aber das war immer absolut in Ordnung, weil wir voneinander irgendwie auch lernen und manchmal auch gar nicht SO unterschiedlich denken, sondern nur parteiverschiedene Schlüsse ziehen.

arjeta
20.08.2011, 11:40
da alle das links ignorieren mach ich das auch mal. meine mama ist sehr konservativ und ausländerfeindlich. mein vater einfach konservativ. sie waren aber auch nie politisch engagiert. ich hingegen engagier mich politisch ganz links. das gibt auch immer wieder streitstoff.

ohlserv
21.08.2011, 22:39
mittlerweile sehe ich alles genauso zynisch wie mein alter herr. mutti schwankt hingegen immer zwischen sozis, fdp und cdu - sogar die grünen haben manchmal recht in ihren augen - je nachdem welcher quatschkopp grad die schönsten märchen erzählt...

sora
30.08.2011, 15:56
die politische einstellung meiner mutter ist, finde ich, oft ein bißchen zu sehr durch mitleid gesteuert. ich bin zwar auch gegen allzu egoistisches "hauptsache, ich hab vorteile"-denken, das ist mir einfach unsympathisch, aber bei meiner mutter ist das, finde ich, oft nicht zu ende gedacht. mein vater spricht nicht viel über politik, er diskutiert eigentlich generell nicht viel mit uns kindern, aber ich kenne seine politische einstellung schon und arg auseinanderliegen tun wir nicht.

Akureyri
31.08.2011, 10:06
Meine Eltern sind da eigentlich wie ich so mehr sozial und öko, ich glaub sie sind durch meine schwester und mich etwas mehr öko geworden.

Luetjen
05.09.2011, 10:26
mein vater ist medienprofessor, meine mutter journalistin. er spricht von political correctness-problemen in deutschland, sie ist relativ rechtsliberal. deckt sich mti mir ziemlich.

Inaktiver User
15.09.2011, 14:30
.

whooop
22.09.2011, 12:06
Also meine Eltern sind FDP / CDU Wähler und das deckt sich prinzipiell auch mit meiner politischen Einstellung.

Inaktiver User
22.09.2011, 18:56
Die Richtung ist bei uns ähnlich. Mein Vater ist alt-sozi und Gewerkschaftsmitglied, für ihn sind die SPD und CDU noch meilenweit voneinander entfernt. Wenn in den frühen 90ern Kohl im Fernsehen war wurde entweder umgeschaltet oder der Fernseher mit einem Geschirrtuch abgehängt, haha. Als Kind hatte ich den Eindruck Kohl muss ein ganz schlimmer Finger sein ;)

Meine Mutter ist eine 80er Reformhaus-Fahrrad-Vollkorn-Mama und hat früher auf jeden Fall mit den Grünen sympathisiert. Mittlerweile ist sie konservativer geworden. Als in HH Schwarz/Grün dran war, fand sie das super.

melody.
23.09.2011, 23:52
:D manchmal ist es so lustig hier.

?

ringelpietz.
27.09.2011, 23:23
Was hast du eigentlich mit meiner Ansicht was Politik betrifft?

Ich streck dir ja au net die Zunge raus, und verzieh mein Gesicht nur weil du vielleicht SPD Wähler bist! Is mir nämlichso was von egal!!!!!

haha!

Burgfräulein
30.09.2011, 10:25
. Wenn in den frühen 90ern Kohl im Fernsehen war wurde entweder umgeschaltet oder der Fernseher mit einem Geschirrtuch abgehängt, haha.

ahahahahahaha :lof:

tennertsven
12.10.2011, 01:11
Früher, als ich noch jung war :D , empfand ich Politik als spannend und lehrreich. Heute, da ich nicht mehr ganz so jung bin, empfinde ich Politik als Spott, Hohn und trauriges Desaster. Egal ob Kohl, Schröder oder Merkel: Alle in einen Sack und kräftig draufhauen. Es trifft immer die Richtigen :mrnerd:
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