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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neonazi im Fußballverein



Shalom
13.06.2010, 10:36
...hat das Jemand mitbekommen? War ganz groß in der letzten "Zeit".
Wenn man das ließt, kommt einem das kalte Grauen. Warum werden solche Leute geduldet? Es kann nicht sein, dass sich Neonazis in Sportvereinen so unentbehrlich machen, dass man sie nicht aussschließen will (obwohl man es mit rechtlichen Mitteln und einen Satzungsänderung garantiert könnte).

Zusammenfassung hier
YouTube - Sachsen-Anhalt Heute: Neonazis in Fußballvereinen (http://www.youtube.com/watch?v=huF_7GwpfN4)

:boese::boese::boese::boese:

Sorglos
14.06.2010, 10:19
Solange sie ihre Ideologie nicht verbreiten und es nur um Sport geht, ist das doch relativ gut kontrollierbar. Meines Erachtens wäre es schlimmer, den Neofaschisten noch zuzuarbeiten, indem man sie aus den Vereinen ausschließt. Das wäre doch für die eine gefundene Opferrolle, die sie dann einnehmen könnten.

ichs
14.06.2010, 10:46
naja trotzdem würde ich so jemanden keine jugendlichen anvertrauen. die sollen sich ruhig in der opferrolle fühlen.

in der zeit gerade noch ein artikel dazu:
Antisemitismus in Sachsen-Anhalt: Angriff auf Noam | Gesellschaft | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/2010/24/DOS-Antisemitismus-Laucha)

Sorglos
14.06.2010, 12:27
Bei nem Fascho als Trainer hätte ich auch irgendwie was dagegen, kann das aber nicht genau begründen. Bei nem Spieler wär mir das halbwegs egal.

durga
14.06.2010, 13:05
Warum werden solche Leute geduldet?

Naja, was denkst Du? Für sehr viele Leute sind Neonazis keine Leute, mit denen man nur mit zusammengebissenen Zähnen zur allergrößten Not zu tun hat, sondern Leute, die halt vielleicht den Mund ein bisschen weiter aufmachen und manchmal vielleicht auch ein bisschen in der Wahl ihrer Mittel übertreiben. Aber an sich sehr ordentliche Leute. Halten sich an die Regeln des ziviliesierten Umgangs (in der Ingroup, und solange man selbst dazu gehört und keine größeren zwischenmenschlichen Sorgen hat, als das so zu belassen, interessiert der Rest auch eher nicht, v.a. wenn der Rest eher abstrakt existiert wie in homogenen Kleinstädten), was wichtig ist, wenn alle verlottert ihre Rechnungen nicht pünktlich bezahlen würden, wäre man als kleiner Mittelständler schnell am Ende. Nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung war (wieder nur in der Ingroup, aber s.o.). Haben Rückgrat, lassen sich nichts gefallen, trauen sich, das zu sagen, was in diesem verlogenen Staat, der uns kleine Leute hängenlässt und in dem die reichen Politiker da oben uns hier unten bluten lassen, von offizieller Seite nicht gern gehört wird. Und eigentlich haben sie damit ja auch recht. Können das auch mit Zahlen belegen.

Die werden nicht geduldet, die sind für viele Lichtgestalten.

Wenn einer unter deren Einfluss dann mal austickt und jemanden umbringt, oder zumindest krankenhausreif schlägt, ist das vielen dann schon unbehaglich, aber man löst sich nicht gern von seiner Lichtgestalt, also betreibt man ordentlich Dissonanzreduktion und da sind Menschen halt ganz groß drin... Ist ja auch manchmal nötig, aber beileibe nicht immer, wenn man es aus Bequemlichkeit macht.



Es kann nicht sein, dass sich Neonazis in Sportvereinen so unentbehrlich machen, dass man sie nicht aussschließen will (obwohl man es mit rechtlichen Mitteln und einen Satzungsänderung garantiert könnte).


Sich mit Leuten anlegen, ist immer Stress. Stress will man nicht. Schon gar nicht, wenn der, mit dem man sich anlegen sollte, vielleicht nicht die eigene Lichtgestalt ist, aber doch nur eine graduell und nicht qualitativ andere Meinung als man selbst vertritt. Wer eine extreme Überzeugung hat (extrem jetzt nicht primär als Rand eines Spektrums, sondern im Sinne von sehr stark ausgeprägt), entwickelt er große Energien, um sich dafür direkt oder indirekt zu engagieren. Sich mit so jemandem anzulegen, ohne selbst entsprechend Feuer zu haben, ist nicht nur noch mehr Stress, sondern scheint vielleicht auch auswegslos. Oder auch gefährlich, vielleicht tickt der nächste dann gegen einen selbst aus. Oder die heile Ingroup kriegt Risse, das kann man ja auch nicht wollen...

durga
14.06.2010, 13:12
Bei nem Fascho als Trainer hätte ich auch irgendwie was dagegen, kann das aber nicht genau begründen. Bei nem Spieler wär mir das halbwegs egal.

Kann ich schon begründen, selbst wenn er auf dem Fußballfeld tatsächlich kein abfälliges Wort etwa über die undeutsche Nationalmannschaft (drei von vier Toren gestern von Leuten mit Migrationshintergrund :party: :fussball: :party:) verliert o.ä. oder generell rechte Sprüche loslässt, ein Trainer, v.a. ein guter ist für Kinder und Jugendliche ja auch allgemein oft ein Vorbild. Das ist ja auch nicht verkehrt, wenn derjenige dann aber insgesamt doch auch sehr mit rechten Positionen auffällt, hat das halt u.U. auch Einfluss auf seine Spieler (oder seine ehemaligen Spieler, die noch gerne daran denken, wie er ihnen damals das Kicken beigebracht hat, und die das Gefühl haben, dass sie ihm viel verdanken, was ja vielleicht auch stimmt).

AliceLeftW.Land
14.06.2010, 13:48
Das Problem ist doch, dass sich z.B. die Vereinsleitung immer damit rausreden kann, dass die NPD doch eine legale Partei ist. Vom Ge3dankengut her ist das was der NPD-Abgeordnete sagt genauso legal wie das, was der SPD-Abgeordnete sagt.

Paare das mit dörflichem Traditionsbewusstsein und bildungsferner Perspektivlosigkeit und genereller Unzufriedenheit und du bekommst die Art von dörflicher Gemeinde, die man im Zeit-Artikel bzw. im Youtubevideo bestaunen kann.

Es ist meiner Meinung nach ein Unding, dass formbare Kinder und Jugendliche von Personen mit derart menschenfeindlichem Gedankengut betreut werden dürfen. Und in Sportvereinen verbringt man als Kind nunmal einen Großteil seiner Kindheit.

Wenn so ein Kind 4x in der Woche im Sportverein unterschwellige Ausländerfeindlichkeit präsentiert bekommt, hinterwäldlerische Polemik an Papas Stammtisch belauscht und dann im Elternhaus auf ein tolerierendes Verhalten der ganzen Sache stößt, kann aus den Kindern per se kein weltoffener, toleranter Heranwachsender mehr werden.

Inaktiver User
14.06.2010, 21:33
Mit den Argumentationen gehören auch alle kirchlichen oder kirchennahen Freizeitgruppen und Co. verboten und ein Pfarrer nicht als Bundespräsident aufgestellt.

Shalom
14.06.2010, 21:46
Es ist meiner Meinung nach ein Unding, dass formbare Kinder und Jugendliche von Personen mit derart menschenfeindlichem Gedankengut betreut werden dürfen. Und in Sportvereinen verbringt man als Kind nunmal einen Großteil seiner Kindheit.

Wenn so ein Kind 4x in der Woche im Sportverein unterschwellige Ausländerfeindlichkeit präsentiert bekommt, hinterwäldlerische Polemik an Papas Stammtisch belauscht und dann im Elternhaus auf ein tolerierendes Verhalten der ganzen Sache stößt, kann aus den Kindern per se kein weltoffener, toleranter Heranwachsender mehr werden.

Genau. Da züchtet man dann fein noch mehr braune Brut heran.
Aber in so einem Dorf herrscht halt ein ganz anderer Mikrokosmos als wir als "aufgeklärte" und offene Bürger aus eher weltoffenen Familien es kennen. Trotzdem glaube ich, das man solche Menschen dann aus Vereinen ausschließen muss, wenn sie menschenverachtendes Gedankengut verbreiten. Mag sein, dass sie Sport und Politik "nach Außen hin" trennen können, aber es wäre verdammt blind, zu sagen, dass die Kinder davon nichts mitbekommen. Und in diesem Fall ist die Sachlage wohl klar, wenn der Tariner sich von den Kindern mit "unser Führer" ansprechen lässt. Naja, ich als Eltern würde mein Kind aus dem Verein nehmen, wenn der Verein schon den Trainer nicht entlässt. Aber wie gesagt, in so einem Dorf... da bestehen ganz andere Strukturen und genau diese Strukturen machen sich NPD und Co. zu Nutze.

Shalom
14.06.2010, 21:48
Mit den Argumentationen gehören auch alle kirchlichen oder kirchennahen Freizeitgruppen und Co. verboten und ein Pfarrer nicht als Bundespräsident aufgestellt.


ich kenne keinen Pfarrer, der menschenverachtende und verfassungsfeindliche Grundsätze hat

Inaktiver User
14.06.2010, 21:49
ich kenne keinen Pfarrer, der menschenverachtende und verfassungsfeindliche Grundsätze hat

Es gibt in der katholischen Kirche keine menschenverachtenden Grundsätze?
Aha. Dann ist die Diskussion wohl hier beendet.

Sorglos
14.06.2010, 21:51
Auf welche Grundsätze beziehst du Dich konkret?

Ich bin zwar nicht bibelfest, aber das Wichtigste sind die 10 Gebote. Eines davon: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst".

Inaktiver User
14.06.2010, 22:03
Abtreibung ist Mord. Geschieden wird nicht. Verhütung ist böse. Sex eigentlich auch. Außer mit kleinen Jungs. Es gibt nur eine richtige Religion. Der Rest verreckt in der Hölle.

[....]

Aber darum ging es nicht. Es ging darum, dass es meiner Meinung nach purer, kurzgedachter Schwachsinn mal wieder ist, zu fordern, jemand, der in irgendeiner Form mit Kindern zu tun hat oder ein öffentliches Amt hat, müsse gesinnungslos sein. Er muss diese Dinge außen vor lassen, ja. Aber jeder Lehrer hat auch seine politische Einstellung, seine persönlichen moralischen Werte, seine Religion.
Würde ich hier sagen: "Ein buddhistischer Mathelehrer käme ja gar nicht in Frage!" wär das Geschrei groß.

Wo kommen wir denn da hin, müsste jeder Fußballtrainer oder Kindergärtner erst mal das richtige Parteibuch haben oder jeden Sonntag in die Kirche gehen...

Langspielplatte
14.06.2010, 22:04
Mit den Argumentationen gehören auch alle kirchlichen oder kirchennahen Freizeitgruppen und Co. verboten und ein Pfarrer nicht als Bundespräsident aufgestellt.

Im Normalfall weiß man aber über die Kirchennähe dieser Gruppen bescheid bevor man sich da anschließt. Und im Normalfall sind die Betreuer in solchen Fällen auch durchaus bereit, Auskunft darüber zu geben, inwiefern die Kirchenzugehörigkeit bei der Betreuung eine Rolle spielt.

So einen offenen Umgang mit den Themen politische Einstellung, Parteizugehörigkeit und mögliche Beeinflussung der Kinder gibt es im Fall dieser Fußballvereine aber wohl kaum.

Brausefrosch
14.06.2010, 22:04
Der Anti-Nationalsozialismus ist das Fundament unseres Staatswesens. Neonazis werden sicher auch noch in 50 Jahren unter gesonderter Betrachtung stehen. Und das war auch immer so gewollt.
Es ist doch auch ein Akt des Protests wenn man Neonazis bewusst ausgrenzt. Die grenzen doch selber ohne Ende aus...

Inaktiver User
14.06.2010, 22:06
Im Normalfall weiß man aber über die Kirchennähe dieser Gruppen bescheid bevor man sich da anschließt. Und im Normalfall sind die Betreuer in solchen Fällen auch durchaus bereit, Auskunft darüber zu geben, inwiefern die Kirchenzugehörigkeit bei der Betreuung eine Rolle spielt.

So einen offenen Umgang mit den Themen politische Einstellung, Parteizugehörigkeit und mögliche Beeinflussung der Kinder gibt es im Fall dieser Fußballvereine aber wohl kaum.

Na geh, in so Kaffs im Osten weiß man das mit Sicherheit. Bei dem Kaff meiner Eltern kann ich dir aufzählen, wer was wählt so ungefähr. Als wüsste man das nicht, so ein Unsinn...

Inaktiver User
14.06.2010, 22:08
Der Anti-Nationalsozialismus ist das Fundament unseres Staatswesens. Neonazis werden sicher auch noch in 50 Jahren unter gesonderter Betrachtung stehen. Und das war auch immer so gewollt.


Richtig. Kann man jetzt bewerten, wie man will.



Es ist doch auch ein Akt des Protests wenn man Neonazis bewusst ausgrenzt. Die grenzen doch selber ohne Ende aus...

Das steht doch jedem frei. Ich kann Neonazis ausgrenzen, indem ich meine Kinder nicht mehr zu dem Training schicke, sicher. Das ist doch legitim.

Ich hätte nur ungern einen Staat, der das tut.

Sorglos
14.06.2010, 22:09
Mal vom ersten Abschnitt abgesehen, stimm ich Dir zu.

Die Abtreibungsdiskussion geht schon Jahre und ich kann die Position der Kirche bzw. der Gläubigen verstehen, teile sie aber nicht. Ich verstehe jedoch nicht, was an der Ablehnung von Sex oder anderen Religionen menschenverachtend sein soll. Ist ja deren freier Wille... und die anderen Religionen z.B. werden ja durchaus als Konkurrenz akzeptiert, weniger verachtet.

Langspielplatte
14.06.2010, 22:13
Na geh, in so Kaffs im Osten weiß man das mit Sicherheit. Bei dem Kaff meiner Eltern kann ich dir aufzählen, wer was wählt so ungefähr. Als wüsste man das nicht, so ein Unsinn...

Es geht nicht darum ob man es weiß oder nicht (wobei da ja auch im Film schon deutlich wird, dass da viel auf der "Ich habe gehört, dass..."-Schiene abläuft) sondern inwiefern man als Elternteil zu dem jeweiligen Betreuer hingehen kann um darüber zu sprechen, welche Art von Beeinflussung man zu erwarten hat. Pfarrer geben durchaus Auskunft über gemeinsame Gebete, Kirchenbesuche etc. Wenn man Interesse hat und nachfragt, kann man also erfahren worauf man sich da einlässt.

Aber du glaubst doch nicht ehrlich, dass so ein Fußballtrainer offen mit den Eltern darüber spricht, inwiefern er Einfluss auf die politische Einstellung der Kinder und Jugendlichen ausüben möchte. Das ist Unsinn.

Inaktiver User
14.06.2010, 22:18
Es geht nicht darum ob man es weiß oder nicht (wobei da ja auch im Film schon deutlich wird, dass da viel auf der "Ich habe gehört, dass..."-Schiene abläuft) sondern inwiefern man als Elternteil zu dem jeweiligen Betreuer hingehen kann um darüber zu sprechen, welche Art von Beeinflussung man zu erwarten hat. Pfarrer geben durchaus Auskunft über gemeinsame Gebete, Kirchenbesuche etc. Wenn man Interesse hat und nachfragt, kann man also durchaus erfahren worauf man sich da einlässt.


Das stimmt doch nicht. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, da war jeder Grundschullehrer tief-katholisch und hat das in jedes Unterrichtsfach reingebracht. Von Gebeten oder Bla red ich da nicht, sondern eher von Unterschwelligem. Da waren die Leseübungen Bibelstellen, die als toll angepriesen wurden, im Musikunterricht wurden Kirchenlieder gesungen und weiß der Geier was.

Der Neonazi-Fussballtrainer wird doch auch kaum mit der Mannschaft den Hitlergruß üben. Diese Angst wird doch keiner haben. Es geht doch wohl um unbewusste Beeinflussung.

Ich hatte im Gymnasium Oberstufe einen Geschichtelehrer, der für eine Partei im Landtag kandidiert hat. Na denkst du, der hat den Eltern gesagt, dass er die jüngere Geschichte für die Christdemokraten was Positiver aufrollt? Das ist wie bei einer Zeitung. Die kommuniziert ihre Subjektivität auch nicht offen.

Brausefrosch
14.06.2010, 22:24
man will aber keine festigung in vereinen und institutionen. bei den feuerwehren ist das ja mittlerweile ein großes problem. das is dann ja auch schön traditionell und urdeutsch, sowas mögen die burschis bekanntlich gern. da feiert man dann wieder alte wikingerfeste etc. und und damit das gar nicht erst zur gewohnheit wird, werden die rausgeworfen oder gar nicht erst aufgenommen. das is doch der grund für die ausgrenzung

Inaktiver User
14.06.2010, 22:26
Vielleicht sollte man auch mal Rechte mit politischem Hintergrund und Dorf-Proleten-Londsdale-Onkelz-Menschen unterscheiden, die einfach gerne irgendwo gerne saufen und zu Schlägereien kommen wollen.

Langspielplatte
14.06.2010, 22:28
Das stimmt doch nicht. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, da war jeder Grundschullehrer tief-katholisch und hat das in jedes Unterrichtsfach reingebracht. Von Gebeten oder Bla red ich da nicht, sondern eher von Unterschwelligem. Da waren die Leseübungen Bibelstellen, die als toll angepriesen wurden, im Musikunterricht wurden Kirchenlieder gesungen und weiß der Geier was.

Ja, nur ist das - in Bezug auf unbewusste Beeinflussung - ein ganz anderes Thema als die kirchlichen Freizeitgruppen, die du eben als Beispiel gebracht hast und auf die ich mich bezogen habe.

S.Less
14.06.2010, 22:56
mal zurück zum thema: neonazis und alle anderen die ultrarechte meinungen vertreten sind nirgendwo zu tolerieren.

auri_aureola
14.06.2010, 23:00
mal zurück zum thema: neonazis und alle anderen die ultrarechte meinungen vertreten sind nirgendwo zu tolerieren.


israelis aber auch nicht.

S.Less
14.06.2010, 23:04
hä?

Inaktiver User
14.06.2010, 23:33
mal zurück zum thema: neonazis und alle anderen die ultrarechte meinungen vertreten sind nirgendwo zu tolerieren.

Aber Kindeficker, die jedem in die Hölle wünschen, der abtreibt.

Was du tolerierst oder nicht, ist deine Sache. Schwer zu verstehen?

auri_aureola
14.06.2010, 23:36
hä?

ja HÄ kurbel mal dein hirn an.

S.Less
14.06.2010, 23:38
ich verstehs halt nicht. erklär oder lass es bleiben und frage dich aber bitte was du in nem _forum_ machst.

frogbabe: habe ich irgendwo gesagt ich toleriere kinderficker? davon ab bin ich eh völlig unreligiös.

und klar ist das meine sache. das hier ist ein platz um meine meinung zu sagen.

auri_aureola
14.06.2010, 23:40
ich versteh nicht was ihr beide jetzt sagen wollt.

dann streng dich doch mal an - nämlich DANN könnte man auch wirklich mal ein gespräch mit dir führen anstatt NUR parolen zu hören.

auri_aureola
14.06.2010, 23:41
editieren zeugt von wenig entschlossenheit - aber du kannst dir ja für die antwort zeit lassen...

S.Less
14.06.2010, 23:44
betreffend dir habe ich nichts editiert sondern nur was für frogbabe hinzugefügt und es ist ja nicht irgendwie so das ich lange zum editieren gebraucht habe :-)

nochmal: ich habe keine ahnung was du von mir willst. ich lasse mich aber gerne dazu hinreissen dir zu antworten: wenn du es mir nicht sagen willst zeugt das von wenig entschlossenheit.

Brausefrosch
14.06.2010, 23:46
du redest doch immer so ein verworrenes rätselhaftes zeugs und antwortest ständig mit gegenfragen. also mit DIR kann man jedenfalls kein normales gespräch führen

auri_aureola
14.06.2010, 23:47
betreffend dir habe ich nichts editiert sondern nur was für frogbabe hinzugefügt und es ist ja nicht irgendwie so das ich lange zum editieren gebraucht habe :-)

nochmal: ich habe keine ahnung was du von mir willst. ich lasse mich aber gerne dazu hinreissen dir zu antworten: wenn du es mir nicht sagen willst zeugt das von wenig entschlossenheit.

ich glaub ich will von dir hören, dass der islam manchmal scheiße ist.

S.Less
14.06.2010, 23:55
ich finde den islam genauso scheisse wie alle anderen religionen. ich finde auch das es anteilig an der jeweilig eigenen gläubigerschar mehr "schlechte" (im sinne von verachtenswert) moslems gibt als schlechte katholiken oder juden oder sonstwas. und ich habe nie was anderes behauptet. ich ziehe lediglich andere kausalitäten als manch andere und pauschalisiere trotz allem nicht.

(halb) zufrieden?

ich verstehe den sinn dessen hier im neonazifußballthread dennoch nicht ~

durga
15.06.2010, 00:37
Das stimmt doch nicht. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, da war jeder Grundschullehrer tief-katholisch und hat das in jedes Unterrichtsfach reingebracht. Von Gebeten oder Bla red ich da nicht, sondern eher von Unterschwelligem. Da waren die Leseübungen Bibelstellen, die als toll angepriesen wurden, im Musikunterricht wurden Kirchenlieder gesungen und weiß der Geier was.

Der Neonazi-Fussballtrainer wird doch auch kaum mit der Mannschaft den Hitlergruß üben. Diese Angst wird doch keiner haben. Es geht doch wohl um unbewusste Beeinflussung.

Ich hatte im Gymnasium Oberstufe einen Geschichtelehrer, der für eine Partei im Landtag kandidiert hat. Na denkst du, der hat den Eltern gesagt, dass er die jüngere Geschichte für die Christdemokraten was Positiver aufrollt? Das ist wie bei einer Zeitung. Die kommuniziert ihre Subjektivität auch nicht offen.

Latente religiöse Beeinflussung gerade bei jüngeren Schülern find ich auch etwas schwierig, nicht, weil ich soviel gegen die katholische Kirche hätte, sondern weil es eine Ungleichbehandlung von Schülern unterschiedlichen Glaubens über das unvermeidbare Maß hinaus darstellt. Ich bin auch gegen Kruzifixe in staatlichen Schulen. Aber ich bin sehr dafür, mal bitte einen Unterschied zwischen dem Unterrichtsgeschehen und dem Schulgebäude und seiner Ausstattung einerseit und der Person des Lehrers andererseits, im sinne der Demokratieerziehung würde ich es sehr begrüßen, Lehrer vieler verschiedener nicht verfassungswidriger Gesinnungen zu haben, damit Pluralität auch in der Schule normal ist und so gelernt wird. Z.B. auch, dass ne Lehrerin natürlich, wenn sie möchte, Kopftuch tragen darf, es gibt halt solche Frauen in unserem Land, es ist nicht schädlich, es ist nicht verboten. Wenn es was mit dem Fach zu tun hat, sollte man die Gesinnung auch altersangemessen thematisieren.
In der Oberstufe haben im Geschichts- und Politikunterricht bei uns alle ihre Karten auf den Tisch gelegt und sich ausgetauscht und mal andere Perspektiven eingenommen. Der JU-ler hat das Referat über die Geschichte der Sozialdemokratie gehalten. Der liberale Politiklehrer hat die linksaktiven Schüler nach ihrer Sicht und ihren Argumenten zu diesem und jenem gefragt usw.

Gesinnungslosigkeit halte ich nicht für erstrebendswert, aber es gibt natürlich bestimmte Gesinnungen, die nicht OK sind und zwar nicht aufgrund von Naturgesetzen, sondern ausgehend von den Grundsätzen unseres Staates. Das muss in seinen Einrichtungen der Staat auch durchsetzen, anderswo ist das schwieriger und liegt an den Betroffenen selbst. Aber da besteht halt dann oft kein Bedarf in deren Augen...

Inaktiver User
15.06.2010, 09:37
frogbabe: habe ich irgendwo gesagt ich toleriere kinderficker? davon ab bin ich eh völlig unreligiös.

und klar ist das meine sache. das hier ist ein platz um meine meinung zu sagen.

Sicher. Das war bezogen auf: Ich will nicht, dass der Staat - noch verstärkter als bisher schon - da eingreift und Leute aussortiert, so lange ihre politische oder religiöse Meinung in ihrem Job keine Rolle spielen, denn das halte ich grundsätzlich für eine nicht-begrüßenswerte Tendenz. Wenn ich mein Kind zum Gitarrenunterricht oder in den Sportverein gebe, will ich da absolut keine politische oder religiöse Meinungsbildung haben, aus. Hab ich schon Probleme mit der leitenden Person ansich, geht mein Kind woanders hin.

Inaktiver User
15.06.2010, 09:49
Latente religiöse Beeinflussung gerade bei jüngeren Schülern find ich auch etwas schwierig, nicht, weil ich soviel gegen die katholische Kirche hätte, sondern weil es eine Ungleichbehandlung von Schülern unterschiedlichen Glaubens über das unvermeidbare Maß hinaus darstellt. Ich bin auch gegen Kruzifixe in staatlichen Schulen. Aber ich bin sehr dafür, mal bitte einen Unterschied zwischen dem Unterrichtsgeschehen und dem Schulgebäude und seiner Ausstattung einerseit und der Person des Lehrers andererseits, im sinne der Demokratieerziehung würde ich es sehr begrüßen, Lehrer vieler verschiedener nicht verfassungswidriger Gesinnungen zu haben, damit Pluralität auch in der Schule normal ist und so gelernt wird. Z.B. auch, dass ne Lehrerin natürlich, wenn sie möchte, Kopftuch tragen darf, es gibt halt solche Frauen in unserem Land, es ist nicht schädlich, es ist nicht verboten. Wenn es was mit dem Fach zu tun hat, sollte man die Gesinnung auch altersangemessen thematisieren.
In der Oberstufe haben im Geschichts- und Politikunterricht bei uns alle ihre Karten auf den Tisch gelegt und sich ausgetauscht und mal andere Perspektiven eingenommen. Der JU-ler hat das Referat über die Geschichte der Sozialdemokratie gehalten. Der liberale Politiklehrer hat die linksaktiven Schüler nach ihrer Sicht und ihren Argumenten zu diesem und jenem gefragt usw.

Gesinnungslosigkeit halte ich nicht für erstrebendswert, aber es gibt natürlich bestimmte Gesinnungen, die nicht OK sind und zwar nicht aufgrund von Naturgesetzen, sondern ausgehend von den Grundsätzen unseres Staates. Das muss in seinen Einrichtungen der Staat auch durchsetzen, anderswo ist das schwieriger und liegt an den Betroffenen selbst. Aber da besteht halt dann oft kein Bedarf in deren Augen...

Nein, sehe ich absolut nicht so. Ich hab keine Lust auf eine erneute Kopftuchdebatte, aber: Dann sollte der rechts-gesinnte Lehrer auch die entsprechende Symbolik tragen dürfen, weil: Verfassungswidrigkeiten gibts bei rechts, bei links, bei Katholiken, bei Muslimen und wo überall noch. Und es gibt auch "solche Leute in unserem Land".

Es gibt nicht nur Rechte, die Ausländer zusammenschlagen, sondern auch Linke, die die Mauer wieder haben wollen, Katholiken, die sich an Kindern vergehen und Muslime, die ihre Töchter anzünden.

Ich brauche wirklich keinen Pluralismus in Form eines Lehrers - mittlerweile sitzen in Schulen ohnehin viele verschiedene Nationalitäten, Religionen und Sprachen, das ist doch pluralistisch genug.

Also wenn man sowas fordert, dann aber bitte allgemein. Und nicht "die sollen Lehrer werden, weil die mag ich"...

S.Less
15.06.2010, 11:37
Sicher. Das war bezogen auf: Ich will nicht, dass der Staat - noch verstärkter als bisher schon - da eingreift und Leute aussortiert, so lange ihre politische oder religiöse Meinung in ihrem Job keine Rolle spielen, denn das halte ich grundsätzlich für eine nicht-begrüßenswerte Tendenz. Wenn ich mein Kind zum Gitarrenunterricht oder in den Sportverein gebe, will ich da absolut keine politische oder religiöse Meinungsbildung haben, aus. Hab ich schon Probleme mit der leitenden Person ansich, geht mein Kind woanders hin.
die haltung eines neonazis oder eines islamisten ist aber derart tiefgreifend und potentiell extrem gefährlich, so dass ich beide nicht in irgendwelchen auch nur halbwegs für andere verantwortlichen / prägenden positionen sehen will. da geht ein islamistischer lehrer genausowenig wie ein neonazi als trainer im sportverein. ein paar abwertende sprüche hier und da mögen kaum auffallen, können aber langfristig und wenn von autoritätspersonen gesprochen durchaus kindliche meinungen beeinflussen.

durga
15.06.2010, 12:40
Nein, sehe ich absolut nicht so. Ich hab keine Lust auf eine erneute Kopftuchdebatte, aber: Dann sollte der rechts-gesinnte Lehrer auch die entsprechende Symbolik tragen dürfen, weil: Verfassungswidrigkeiten gibts bei rechts, bei links, bei Katholiken, bei Muslimen und wo überall noch. Und es gibt auch "solche Leute in unserem Land".

Es gibt nicht nur Rechte, die Ausländer zusammenschlagen, sondern auch Linke, die die Mauer wieder haben wollen, Katholiken, die sich an Kindern vergehen und Muslime, die ihre Töchter anzünden.

Also wenn man sowas fordert, dann aber bitte allgemein. Und nicht "die sollen Lehrer werden, weil die mag ich"...

Hab ich sowas geschrieben? Es geht nicht darum, wen ICH mag (oder wen DU magst), sondern ALLE Menschen, die das möchten und von ihren Fähigkeiten her dazu in der Lage sind, BESCHNITTEN durch die Gesetze unseres Landes. Natürlich darf keiner mit verfassungswidrigen Ansichten Lehrer sein, egal ob er die kommunistisch, religiös oder faschistisch begründet.
Wenn Dir über vom Staat im Schuldienst zu unterbindende Positionen hinaus irgendwas an einer Lehrperson nicht passt, steht es Dir doch frei, Dein Kind woanders hinzuschicken, aber das ist dann Deine Geschmacksache.


Ich brauche wirklich keinen Pluralismus in Form eines Lehrers - mittlerweile sitzen in Schulen ohnehin viele verschiedene Nationalitäten, Religionen und Sprachen, das ist doch pluralistisch genug.

Natürlich nicht in Form eines Lehrers, wie soll das denn gehen? Es macht schon was aus zu sehen, dass es nicht an Herkunft, Glaube oder Hautfarbe hängt, ob man Lehrer werden kann, gerade wenn man als Jugendlicher aus eben den Gründne diskriminiert wird. Zeig mir mal bitte ne pluralistische Lehrerschaft.

Inaktiver User
15.06.2010, 13:48
die haltung eines neonazis oder eines islamisten ist aber derart tiefgreifend und potentiell extrem gefährlich, so dass ich beide nicht in irgendwelchen auch nur halbwegs für andere verantwortlichen / prägenden positionen sehen will. da geht ein islamistischer lehrer genausowenig wie ein neonazi als trainer im sportverein. ein paar abwertende sprüche hier und da mögen kaum auffallen, können aber langfristig und wenn von autoritätspersonen gesprochen durchaus kindliche meinungen beeinflussen.

Und wer entscheidet das? Du?

Ich wiederhol mich jetzt nicht 1000 Mal...lies oben was ich zu katholischer Beeinflussung geschrieben habe.

Es geht darum, dass man seine Meinung AUSSEN VOR LÄSST in so einer Position und nicht, dass man KEINE HAT. Welcher Lehrer hat keine moralische, politische, religiöse Haltung? Wie willst du denn da ein Neutrum hinsetzen?

Inaktiver User
15.06.2010, 14:00
Hab ich sowas geschrieben? Es geht nicht darum, wen ICH mag (oder wen DU magst), sondern ALLE Menschen, die das möchten und von ihren Fähigkeiten her dazu in der Lage sind, BESCHNITTEN durch die Gesetze unseres Landes. Natürlich darf keiner mit verfassungswidrigen Ansichten Lehrer sein, egal ob er die kommunistisch, religiös oder faschistisch begründet.
Wenn Dir über vom Staat im Schuldienst zu unterbindende Positionen hinaus irgendwas an einer Lehrperson nicht passt, steht es Dir doch frei, Dein Kind woanders hinzuschicken, aber das ist dann Deine Geschmacksache.


Ich halte von Religion gar nichts, Religion hat in einer Schule nichts, aber gar nichts zu suchen, Religion schadet der Welt seit Jahrhunderten und wenn ich meine Religion zelebrieren will, dann bitte in der Kirche, in der Moschee oder wo auch immer. Punkt aus. Die SPD oder die CDU ist auch nicht verboten - sollen deshalb überzeugte Unions-Lehrer mit einem CDU-Schal in die Klasse gehen?

Wenn ich nicht bereit bin, mich in meinem Beruf entsprechend zu kleiden, vor allem wenn ich Kinder vor mir sitzen habe, dann muss ich mir einen anderen suchen. Das ist in jedem anderen Beruf auch so und fängt schon viel früher an, als bei irgendeiner religösen Symbolik, die nicht nur für so viel Tolles, sondern auch für ganz viel Dreck steht.



Natürlich nicht in Form eines Lehrers, wie soll das denn gehen? Es macht schon was aus zu sehen, dass es nicht an Herkunft, Glaube oder Hautfarbe hängt, ob man Lehrer werden kann, gerade wenn man als Jugendlicher aus eben den Gründne diskriminiert wird. Zeig mir mal bitte ne pluralistische Lehrerschaft.

Wer sagt denn, dass es keine muslimischen oder schwarzen oder mexikanischen Lehrer geben soll? Keiner. Aber Lehrer sind verdammt nochmal nicht dafür da, ihre eigenen Überzeugnungen in die Klasse zu tragen. Sonst könnte man in der Tat gleich anfangen, sich seine potentielle Wählerschaft ab der Grundschule heranzuerziehen. Solche Dinge gibt es eh schon mehr als genug - Stichwort katholische Kleinstädte, klar geprägte journalistische Ausbildungen, Unis/FHs, die von Unternehmen geführt werden und so weiter. Halte ich für absolut gefährlich und scheisse.

durga
15.06.2010, 14:49
Ich halte von Religion gar nichts, Religion hat in einer Schule nichts, aber gar nichts zu suchen, Religion schadet der Welt seit Jahrhunderten und wenn ich meine Religion zelebrieren will, dann bitte in der Kirche, in der Moschee oder wo auch immer. Punkt aus. Die SPD oder die CDU ist auch nicht verboten - sollen deshalb überzeugte Unions-Lehrer mit einem CDU-Schal in die Klasse gehen?

Wenn ich nicht bereit bin, mich in meinem Beruf entsprechend zu kleiden, vor allem wenn ich Kinder vor mir sitzen habe, dann muss ich mir einen anderen suchen. Das ist in jedem anderen Beruf auch so und fängt schon viel früher an, als bei irgendeiner religösen Symbolik, die nicht nur für so viel Tolles, sondern auch für ganz viel Dreck steht.


Berufsentsprechende Kleidung bei Lehrern :D Manchmal hätt ich mir ja primär für Lehrer ne Schuluniform gewünscht, damit einem farbenblinde Kombinationen und ungewaschene Cordhosen und Strandoutfits erspart bleiben. Mir persönlich wär ne Lehrerin mit Kopftuch sehr viel lieber gewesen als die ihr Bauchnabelpiercing präsentierenden Referendarinnen. Es ist wahrscheinlich sinnlos, mit Dir über Unterschiede zwischen Religion und Politik und die damit im schulischen Kontext einhergehenden verfassungsrechtlichen Fragen zu diskutieren, Du hast ja auch geschrieben, dass Du das nicht willst, also lassen wir das.



Wer sagt denn, dass es keine muslimischen oder schwarzen oder mexikanischen Lehrer geben soll? Keiner. Aber Lehrer sind verdammt nochmal nicht dafür da, ihre eigenen Überzeugnungen in die Klasse zu tragen. Sonst könnte man in der Tat gleich anfangen, sich seine potentielle Wählerschaft ab der Grundschule heranzuerziehen. Solche Dinge gibt es eh schon mehr als genug - Stichwort katholische Kleinstädte, klar geprägte journalistische Ausbildungen, Unis/FHs, die von Unternehmen geführt werden und so weiter. Halte ich für absolut gefährlich und scheisse.

Da sind wir uns doch fast einig, man kann da kein Neutrum hinsetzen. Am wichtigsten in dem Kontext finde ich deshalb, dass Lehrern in der Ausbildung beigebracht wird, ihre Überzeugungen und den Umgang damit zu reflektieren. Aber wo ziehst Du die Grenze zu den "eigenen Übverzeugungen" der Lehrer, die sie nicht einbringen sollen? Die Schule hat ja immerhin auch einen Erziehungsauftrag. Und der geht über rein sachlichen Unterrichtsstoff hinaus, sonst könnte man die Kinder auch einfach so vor das Mathebuch setzen oder so. Die Schule, also die LEHRER, soll dazu beitragen, Kinder zu mündigen Bürgern in einer Demokratie erziehen. Sollen die Lehrer das tun, ohne davon überzeugt zu sein? Oder ist das dann nicht mehr ihre "eigene Überzeugung"? :verwirrt:

Inaktiver User
15.06.2010, 15:46
Mir persönlich wär ne Lehrerin mit Kopftuch sehr viel lieber gewesen als die ihr Bauchnabelpiercing präsentierenden Referendarinnen.

:durchgeknallt:

Gut, ich glaube, es ist nicht so ganz klargeworden, worum es geht. Auch egal.

durga
15.06.2010, 17:39
Gut, ich glaube, es ist nicht so ganz klargeworden, worum es geht. Auch egal.

Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Nicht gut, aber was soll's...