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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ARD ist auch mal in der Realität angekommen.



Inaktiver User
22.07.2010, 10:14
Vielleicht sollte der ein oder andere hier auch mal damit anfangen... (http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4980716)

Butterbrötchen*
22.07.2010, 10:16
Wdr :mrnerd:

Teufelchen
22.07.2010, 10:32
oh ja die diskussion hier wird sicherlich interessant.

Acrylium
22.07.2010, 10:33
Ich schau's mir gerade auf YouTube an ( YouTube - Kampf im Klassenzimmer - Schüler in der Minderheit 1/5 (http://youtu.be/Cax7maS4bk4) ).

Ich muss sagen ich bin fassungslos. Ich weiß auch gerade gar nicht was ich dazu schreiben soll. Ich kann nur absolut jedem empfehlen sich diese Reportage an zu sehen.

Wenn nichts unternommen wird, werden uns unsere Kinder dafür hassen dass wir untätig im Angesicht solcher Zustände geblieben sind. Wo bleibt der Aufstand der Anständigen? Wo die Lichterketten gegen Rassismus? Denn nichts anderes als schlimmster Rassismus ist es, was da praktiziert wird.

Wenn schon die Aussenseiter ihre Unbeliebtheit steigern indem sie mahnen "Deutsche sind auch Menschen", dann ist es eigentlich schon viel zu spät...

S.Less
22.07.2010, 10:49
ich finds ja immer wieder sehr interessant und sehr aufschlussreich über die betreffenden, dass behauptet wird hier im forum wären user die sagen es gäbe keine derartigen massiven probleme.

Nele84
22.07.2010, 12:17
Traurig, dass sowas um 0:15 ausgestrahlt werden muss. Da bekommen das doch viel zu wenig Zuschauer mit....

Acrylium
22.07.2010, 12:44
Ursprünglich lag der Sendetermin ja auch um 23:45 Uhr. Aber bei der ARD scheint man dann doch Angst bekommen zu haben, dass es selbst um die Zeit noch irgendwer mitbekommen könnte und hat den Termin nochmals um eine halbe Stunde nach hinten geschoben, so dass der arbeitende Zuschauer möglichst nichts davon mitbekommt.

Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und darüber berichtet oder gesprochen werden darf schon dreimal nicht.
Lieber publikumswirksam um 20:15 Uhr den "Kampf gegen Rechts" intensivieren.

Inaktiver User
22.07.2010, 13:07
ich finds ja immer wieder sehr interessant und sehr aufschlussreich über die betreffenden, dass behauptet wird hier im forum wären user die sagen es gäbe keine derartigen massiven probleme.

Natürlich gibt es die en masse und gerade dir sollte dies auch bekannt sein.

Darum gehts hier aber vorrangig nicht. Sondern um den Schritt weiter...

"Die Deutschen sind die Bösen. Die wollen alle unbedingt, aber ihr lasst sie nicht. Das sind Deutsche! Da gibts keine Unterschiede..." Und so weiter...sollte dir bekannt vorkommen, mein Lieber...

Lina88
22.07.2010, 13:10
eine sehr einseitige doku ist das geworden, sagte selbst die schulleiterin, die dabei mitgewirkt hat.
ich find das viel zu schwarz-weiß. natürlich gibt es solche probleme, aber nach dem film mobben doch die bösen türkischen kinder immer die armen braven deutschen. so kommen wir bestimmt weiter...

S.Less
22.07.2010, 13:11
ja genau weil eine sendung von viertel vor auf viertel nach mitternacht verschoben wird ist das ein zeichen von "angst". lächerlicher bitte.

und in 2 monaten kommt er 2 stunden früher aber dann ist das natürlich auch angst weil er nicht noch früher kommt.

echt bei so leuten wie dir muss ich mir immer an den kopf fassen und frage mich was passiert ist ... . du glaubst sicher auch das wir nicht auf dem mond gelandet sind, das der mensch nicht schuld sein kann am klimawandel bzw es diesen gar nicht gibt und sowieso sind alle mainstreammedien scheisse und wer nicht die richtigen blogs und quellen liest ist ein opfer.

S.Less
22.07.2010, 13:13
Natürlich gibt es die en masse und gerade dir sollte dies auch bekannt sein.
nein absolut nicht. es gibt hier lediglich user die sagen alle migranten sind scheisse, multikulti sowieso und andere die sagen man darf weder pauschal migranten verteufeln noch gründe für ein scheitern von integration einseitig bei den migranten suchen. das hier jemand sagte solche probleme gibt es nicht wirst du nicht belegen können.

ana.
22.07.2010, 13:16
nein absolut nicht. es gibt hier lediglich user die sagen alle migranten sind scheisse, multikulti sowieso und andere die sagen man darf weder pauschal migranten verteufeln noch gründe für ein scheitern von integration einseitig bei den migranten suchen.

schon gut, ich hab mich verlesen...

Inaktiver User
22.07.2010, 13:17
eine sehr einseitige doku ist das geworden, sagte selbst die schulleiterin, die dabei mitgewirkt hat.
ich find das viel zu schwarz-weiß. natürlich gibt es solche probleme, aber nach dem film mobben doch die bösen türkischen kinder immer die armen braven deutschen. so kommen wir bestimmt weiter...

Also bitte...wenn du das gegen die 3840204 Dokus stellst, in denen immer so getan wird, als wäre das Problem einzig das, dass die Deutschen den Migranten nicht noch 50 Schritte entgegenkommen (während die da eh absolut keinen Bock drauf haben)...

Die Schulleiterin sagts sehr schön. Immer wird so getan, als wäre alles toll und Multi-Kulti-Happy-Miteinander und alle haben sich lieb. Und das ist völliger Quatsch.

Man muss endlich anfangen, damit umgehen, dass man sich hier zu großen Teilen eine ausländische Unterschicht hergeholt hat (oder nicht nein sagen "konnte"), die weder Bock auf Deutschland, noch auf die Deutschen haben. Und oftmals auf vieles mehr auch nicht. Ich weiß nicht, wie viele Studien, Umfragen oder auf die Straße gehen es noch braucht, damit das mal endlich ankommt - auch wenns mit der schönen romantischen Stimmung nicht so einhergeht...wir sind hier nicht bei Wünsch dir was...

Ansonsten können die ganzen Gutmenschen auch noch 20 weitere Jahre an der Realität vorbei "Probleme lösen"...

Inaktiver User
22.07.2010, 13:19
nein absolut nicht. es gibt hier lediglich user die sagen alle migranten sind scheisse, multikulti sowieso und andere die sagen man darf weder pauschal migranten verteufeln noch gründe für ein scheitern von integration einseitig bei den migranten suchen. das hier jemand sagte solche probleme gibt es nicht wirst du nicht belegen können.

Nochmal: Darum geht es nicht. Es geht darum, was hier der Durchschnitt behauptet, woran es liegt...

Inaktiver User
22.07.2010, 13:32
Ursprünglich lag der Sendetermin ja auch um 23:45 Uhr. Aber bei der ARD scheint man dann doch Angst bekommen zu haben, dass es selbst um die Zeit noch irgendwer mitbekommen könnte und hat den Termin nochmals um eine halbe Stunde nach hinten geschoben, so dass der arbeitende Zuschauer möglichst nichts davon mitbekommt.

Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und darüber berichtet oder gesprochen werden darf schon dreimal nicht.
Lieber publikumswirksam um 20:15 Uhr den "Kampf gegen Rechts" intensivieren.

oh mann.

Lina88
22.07.2010, 13:32
Also bitte...wenn du das gegen die 3840204 Dokus stellst, in denen immer so getan wird, als wäre das Problem einzig das, dass die Deutschen den Migranten nicht noch 50 Schritte entgegenkommen (während die da eh absolut keinen Bock drauf haben)...

Die Schulleiterin sagts sehr schön. Immer wird so getan, als wäre alles toll und Multi-Kulti-Happy-Miteinander und alle haben sich lieb. Und das ist völliger Quatsch.

Man muss endlich anfangen, damit umgehen, dass man sich hier zu großen Teilen eine ausländische Unterschicht hergeholt hat (oder nicht nein sagen "konnte"), die weder Bock auf Deutschland, noch auf die Deutschen haben. Und oftmals auf vieles mehr auch nicht. Ich weiß nicht, wie viele Studien, Umfragen oder auf die Straße gehen es noch braucht, damit das mal endlich ankommt - auch wenns mit der schönen romantischen Stimmung nicht so einhergeht...wir sind hier nicht bei Wünsch dir was...

Ansonsten können die ganzen Gutmenschen auch noch 20 weitere Jahre an der Realität vorbei "Probleme lösen"...
und wie löst man dann "in der realität" die probleme? der film zeigt doch überhaupt keine ansätze dafür auf.

ich hab doch gar nicht behauptet, dass man das alles verklären sollte, aber behaupten, dass der großteil der kinder mit migrationshintergrund in der schule so negativ auffällt, wie das im film dargestellt ist, ist schwachsinn, bzw. habe ich auch an schulen mit ähnlichem sozialen einzugsbereich definitiv anders erlebt.

es ist halt bezeichnend, dass du glaubst, in der realität zu leben, aber gleichzeitig ausschließlich pauschale aussagen über die deutschen und die migranten an sich raushaust. an einer hauptschule mit schülern, die überwiegend einen deutschen hintergrund haben, sind es dann halt überwiegend deutsche kinder, die andere mobben und denen das leben schwer machen.

Inaktiver User
22.07.2010, 13:33
oh mann.

Genau so ist es doch.

Acrylium
22.07.2010, 13:34
du glaubst sicher auch das wir nicht auf dem mond gelandet sind, das der mensch nicht schuld sein kann am klimawandel bzw es diesen gar nicht gibt und sowieso sind alle mainstreammedien scheisse und wer nicht die richtigen blogs und quellen liest ist ein opfer.
Schöner Versuch mir zu unterstellen wie dumm ich doch sei, nur weil Dir meine Meinung nicht passt.

Du hast Dich mit Deinen haltlosen Spekulationen woran ich wohl so glauben würde auf die selbe Stufe mit denen gestellt, zu denen Du mich hier öffentlich dazustellen wolltest. Auf dem Niveau darfst Du gerne mit Deinen obskuren Verschwörungstheoretikern, Klimawandelleugnern und Mondlandungsexperten diskutieren, aber bitte nicht mit mir.

Inaktiver User
22.07.2010, 13:45
Hast du den Film eingentlich gesehen?


und wie löst man dann "in der realität" die probleme? der film zeigt doch überhaupt keine ansätze dafür auf.


In dem Film schildern einige Lehrer und Eltern, was sie nicht alles schon versucht haben. Aber das funktioniert eben nicht - wie gesagt: Dass man in D gut integriert ist, ist für viele Migranten doch überhaupt kein Ziel. Ganz im Gegenteil... Da interessiert es die wenig, wie die sich auf deutschen Schulen machen, ob sie ein paar Deutschen auf die Fresse geben oder nicht. Davon ab, dass man sich mit den meisten Eltern oder Mütter ja gar nicht unterhalten kann, weil die der Sprache nach 10, 20, 30 Jahren immer noch nicht mächtig sind...

Sanktionen gegen die Eltern. Wenn sie kein Teil der Gesellschaft sein wollen und sich dementsprechend arrangieren, können sie das frei entscheiden. Aber dann sind sie auch kein Teil mehr - in keinem Bereich.
Wenn ich nicht im Mindestmaß kooperiere und ab und an bei der ARGE vorbeischaue und Hallo sage, wird mir auch die Kohle gestrichen. Muss ich dann halt für mich entscheiden, was mir wichtig ist.




es ist halt bezeichnend, dass du glaubst, in der realität zu leben, aber gleichzeitig ausschließlich pauschale aussagen über die deutschen und die migranten an sich raushaust. an einer hauptschule mit schülern, die überwiegend einen deutschen hintergrund haben, sind es dann halt überwiegend deutsche kinder, die andere mobben und denen das leben schwer machen.

1. Gehts in dem Film längst nicht nur um das.
2. Kannst du mittlerweile Hauptschulen suchen, in der wenigstens noch die Hälfte Deutsche sind, wenn du nicht in Bayern auf der Alm bist, daher ist das Beispiel fiktiv...und völlig unnötig. "Mobben" hat hier eine ganz andere Bedeutung und einen völlig anderen Hintergrund.
Und 3. Kann mir kein Mensch erzählen, dass ihm sowas im Alltag nicht begegnet. Echt nicht. Ich lebe nun in der 3. Großstadt und da muss man schon im Villenviertel hausen, an der Eliteuni studieren und abends mit dem Taxi in den Nobelclub fahren, damit diese Probleme nicht ins Blickfeld geraten...so blind kann kein Mensch sein...

admin
22.07.2010, 13:47
Könntet ihr euch hier bitte auch austauschen ohne gleich persönlich zu werden und anderen Dinge zu unterstellen.

Gruß
der Admin

Inaktiver User
22.07.2010, 13:55
Genau so ist es doch.


du glaubst im ernst, die programmverantwortlichen sitzen da zusammen, und dann sagt einer "ey, super idee jetzt, wir zeigen den film ne halbe stunde später, dann sieht ihn keiner"?

Inaktiver User
22.07.2010, 14:00
du glaubst im ernst, die programmverantwortlichen sitzen da zusammen, und dann sagt einer "ey, super idee jetzt, wir zeigen den film ne halbe stunde später, dann sieht ihn keiner"?

Du glaubst doch bitte nicht im Ernst, dass die Öffentlich-Rechtlichen sich nicht ganz genau überlegen, was sie (gesellschafts-)politisch vermitteln und sehr klar gefärbt sind? ZDF, Brender und so, nicht mitbekommen? Die 4. Gewalt - oh, ganz was Neues. So naiv kann doch echt kein Mensch sein...

Acrylium
22.07.2010, 14:01
Na ja, so offen und direkt wird das wohl eher nicht abgelaufen sein, zugegeben. Aber es kommt schon der Eindruck auf, dass man versucht kritische Reportagen und Berichte die nicht auf der angesagten Multi-Kulti-Schiene fahren, auf Sendeplätze zu verlagern, auf denen sie für möglichst wenig Wirbel sorgen und bei denen die Programmverantwortlichen sich wenig Sorgen zu machen brauchen, danach bei zu viel Aufmerksamkeit zu Thilo in dessen Ecke gestellt zu werden und ihren Job zu verlieren, weil irgend ein Abgeordneter in einer Landesmedienanstalt nicht mit dem Tenor der Reportage einverstanden ist.

S.Less
22.07.2010, 14:22
Du glaubst doch bitte nicht im Ernst, dass die Öffentlich-Rechtlichen sich nicht ganz genau überlegen, was sie (gesellschafts-)politisch vermitteln und sehr klar gefärbt sind? ZDF, Brender und so, nicht mitbekommen? Die 4. Gewalt - oh, ganz was Neues. So naiv kann doch echt kein Mensch sein...

lol du denkst echt weil die den film ne halbe (!) stunde verschieben ist das ein zeichen von "angst" und gehst genauso wie acryl nicht darauf ein was es dann heißt das der film bei der wiederholung 2 stunden eher gezeigt wird (nach eurer logik wäre das dann mut oder wie, omg). haha.

S.Less
22.07.2010, 14:27
ach kann mal bitte jemand in eine normale offline-fernsehzeitung schauen ob das überhaupt wirklich verschoben wurde?

S.Less
22.07.2010, 14:34
ich warte übrigens noch auf die eine oder andere antwort hier bevor ich mich zum film selbst äußere. ich habe immerhin 3 jahre lang in zwei gehminuten entfernung von dieser schule gewohnt und einigen kindern von dort nachhilfe gegeben, 5 kinder aus dem familienkreis meiner ex-frau gingen / gehen dort zur schule.

Inaktiver User
22.07.2010, 14:34
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Inaktiver User
22.07.2010, 14:36
Du könntest ja mal mit gutem Beispiel vorangehen und dich an die deutsche Gesellschaft anpassen, hier hat die Entnazifizierung nämlich stattgefunden.

Ich erinnere mich gut daran, dass du mal gesagt hast, du hättest von Politik und Gesellschaft Null Ahnung und dein Freund sagt dir immer, was du zu wählen hast.. :)
Also mein Vorschlag: Weiter in anderen Threads über deinen Studienkram reden und das Wort Nazi mal nachschlagen. Danke.

Inaktiver User
22.07.2010, 14:42
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Inaktiver User
22.07.2010, 14:43
lol du denkst echt weil die den film ne halbe (!) stunde verschieben ist das ein zeichen von "angst" und gehst genauso wie acryl nicht darauf ein was es dann heißt das der film bei der wiederholung 2 stunden eher gezeigt wird (nach eurer logik wäre das dann mut oder wie, omg). haha.

Nein das tue ich nicht. Ich denke das, was da steht. Vielleicht liest du es nochmal und bist im Stande, die Meinungen von ganzen ZWEI Personen auseinanderzuhalten. Meine Zustimmung galt eines medialen Kalküls. Und wem dies scheinbar in der Tat neu ist, dem kann ich leider auch nicht helfen...

Inaktiver User
22.07.2010, 14:47
Oh ja, ich bin ja auch immer so meinungslos. Ich weiß nicht, an was du da denkst, aber ich hab sowas nie gesagt. Studieren tue ich auch nicht. Wirst du etwa dement?

Das ist mir bekannt. Das steht auch nicht da. Das mit dem Lesen ist echt eine harte Nuss wie mir scheint. Wenn die Grundlagen klappen, dann wieder vorbeischauen...

Und ich bin mir sehr sicher, dass du dies gesagt hast. Aber mit der Wahrheit hattest du es noch nie so und der Forumsphilosoph dazu ist auch nicht mehr aktuell, von daher...lass es mal gut sein.

Inaktiver User
22.07.2010, 14:49
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gueltig.

Inaktiver User
22.07.2010, 14:55
kannst du dir nicht ein paar beleidigungen ausdenken, die auch nur ein kleines bisschen substanz haben? Das ist doch echt nicht so schwer. So ist das etwas erbärmlich

Deine Standardantwort - die kennen hier schon einige zur Genüge, wie man immer wieder lesen darf.
Hast du nichts anderes zu tun, als deinen "Lieblingen" hier ständig in Threads zu folgen, um irgendwas ganz besonders Gehaltvolles loszuwerden, weil das Wissen zum eigentlichen Thema gen Null tendiert?

Inaktiver User
22.07.2010, 14:59
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Inaktiver User
22.07.2010, 15:00
Ich versuche halt, das beste aus dir rauszuholen. Kein einfacher Job.

Ich folge niemandem. Freu dich doch, ich versuche, dir bei deiner Integration in Deutschland zu helfen.

:suspekt:

Acrylium
22.07.2010, 15:10
Ihr entfernt euch vom Thema. Lasst doch bitte diese unkonstruktiven Beleidigungen sein.

In meiner Print-Ausgabe der TV Spielfilm ist die Reportage mit 23:45 Uhr angesetzt. Sie wurde also verschoben. Was der offizielle Grund dafür war ist mir jedoch unbekannt; meiner Ansicht nach spielen da jedoch sicherlich die ein oder andere Sorge der Programmverantwortlichen um ihren Arbeitsplatz eine Rolle.

Würde die Sendung wiederholt werden, und dann auch noch an einem früheren Sendeplatz, wäre das toll und begrüßenswert. Nur konnte ich bislang keinen Hinweis auf eine hypothetische Wiederholung finden. Solange sie also nicht zu einer besseren Sendezeit wiederholt wird, bleibt meine Ansicht bestehen, dass hier unliebsame Fakten auf unbedenklichere Sendeplätze verschoben werden sollten aus Angst vor der Reaktion der Abgeordneten in der Landesmedienanstalt.

S.Less
22.07.2010, 15:17
ich hab doch bereits geschrieben das sie wiederholt wird im september um 22 uhr irgendwas. und bei eins extra kommt sie in den nächsten tagen sogar um 20:15. aber böse böse böse verschiebung, und das weil sie ne reportage über die hitzewelle um 20 uhr irgendwas zwischengeschoben haben.

Inaktiver User
22.07.2010, 15:19
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gueltig.

admin
22.07.2010, 16:16
Und nochmals die Bitte: Lasst eure persönlichen Streitigkeiten hier raus, das trägt wirklich nicht zum Thema bei.

Inaktiver User
22.07.2010, 17:23
Ich find es gut, wenn die problematische Seite der Migration gezeigt wird, um es vllt in Zukunft besser zu machen.

Ich bin eindeutig pro Einwanderung, und das nicht nur von Akademikern, etc. - jedoch denke ich, dass Integration in vielen Fällen nur über Pflichten laufen kann. Für mich gehört der Erwerb der Sprache des Landes, in dem man wohnt, einfach dazu.

Ich würde nicht behaupten, dass ich aus einem typischen Brennpunkt komme. Und doch kenne ich viele Familien, in denen ein Elternteil kein Deutsch spricht.

Ich bin selber in meiner Jugend Opfer von rassistischer Gewalt und Mobbing geworden. Das Problem ist kein Hirngespinst.

Und nur weil S.Less keine schlechten Erfahrungen bei der Nachhilfe gemacht hat, heißt das nichts. Wer gleichaltrigen keinen Respekt gegenüber bringt, kann denen Erwachsenen durchaus rüberbringen. So wie ich im Sportverein behandelt wurde, hat niemand der Kinder/Jugendlichen den Trainer, der auch Deutscher war, behandelt.

Inaktiver User
22.07.2010, 17:25
zurück zum Thema:

krass :mrnerd:

Eine der Journalistinnen des Films (Güner Balci, ebenfalls Migrantin mit türkischer Herkunft) hat mal in einem Interview gesagt: "Vielleicht ist das eine Entwicklung, die man noch abwenden kann. Darüber offen sprechen, wäre ein Anfang.“
Ich finde auch, dass man das Integrationsproblem offen ansprechen dürfen sollte, es unter den Tisch zu kehren ist falsch und feige.

Übrigens finde ich es schlimm zu sehen wie scheißegal "Migranteneltern" die Schulbildung ihrer Kinder zu sein scheint.
Und ich verstehe es auch nicht, wie man freiwillig in einem Land lebt ohne sich dort integrieren zu wollen.

Ach übrigens, die weiteren Sendetermine des Films:
ARD heute nacht um 3 Uhr 40 (Freitag), außerdem auf EinsExtra am Samstag (24.7.) um 17 Uhr 03 und 23 Uhr 20, am Sonntag (25.7.) um 3 Uhr 05 sowie am Mittwoch (28.7.) um 20 Uhr 15. Am 16. September 2010 wird der Film um 22 Uhr 30 noch einmal im WDR Fernsehen wiederholt.



{...}
Ich bin eindeutig pro Einwanderung, und das nicht nur von Akademikern, etc. - jedoch denke ich, dass Integration in vielen Fällen nur über Pflichten laufen kann. Für mich gehört der Erwerb der Sprache des Landes, in dem man wohnt, einfach dazu. {...}


Genau!!!

Topolina
22.07.2010, 18:32
Ich find es gut, wenn die problematische Seite der Migration gezeigt wird, um es vllt in Zukunft besser zu machen.

Ich bin eindeutig pro Einwanderung, und das nicht nur von Akademikern, etc. - jedoch denke ich, dass Integration in vielen Fällen nur über Pflichten laufen kann. Für mich gehört der Erwerb der Sprache des Landes, in dem man wohnt, einfach dazu.

Ich würde nicht behaupten, dass ich aus einem typischen Brennpunkt komme. Und doch kenne ich viele Familien, in denen ein Elternteil kein Deutsch spricht.


Die problematische Seite der Migration wird doch eh schon ständig aufgezeigt. :suspekt:

Die Sprache zu sprechen ist auch absolut notwendig. Leider kenne ich jede Menge Familien, in denen zwar alle gut deutsch sprechen, niemand negativ auffällt und jeder einer geregelten Arbeit nachgeht, aber integriert, im Sinne von: wirklich hier angekommen, quer durch alle sozialen Schichten vertreten, viele deutsche Freunde etc. sind wenige. Eigentlich nur die, die mit einem/einer Deutschen verheiratet sind und dadurch praktisch in die deutsche Gesellschaft eingeheiratet haben. Ist aber vielleicht bei Deutschen im Ausland ähnlich.

l'impératrice
22.07.2010, 19:12
wäre es möglich, nicht pauschal von "migranten" zu reden, sondern von den muslimischen schülern der besagten schule? das ist ein nicht zu verachtender unterschied.

Inaktiver User
22.07.2010, 19:15
wäre es möglich, nicht pauschal von "migranten" zu reden, sondern von den muslimischen schülern der besagten schule? das ist ein nicht zu verachtender unterschied.

:D

l'impératrice
22.07.2010, 19:16
:D

wasn?

lady milford
22.07.2010, 19:25
erstaunlich, wie manche hier sich zu freuen scheinen, dass endlich ein feindbild da ist.
das bringt doch für die lösung des problems genausowenig wie die hundertste pädagogische kuschelmethode.
:durchgeknallt:

ich finde den film interessant, weil er zeigt, dass diese menschen, die in unseren supermärkten einkaufen und durch unsere straßen schlendern, innerlich so anders sind. das vergisst man zu gerne.
aber es ist ja auch klar, dass ein "die idioten wollen sich nicht anpassen!" zu einfach gedacht ist.

wen das thema interessiert, dem empfehle ich von john updike "terrorist" - es geht um einen jungen, der in einer gemischten klasse in amerika, in der nähe von ny, langsam zum attentäter wird, und welche prinzipien des korans ihn von der zu verabschauenden westlichen kultur trennen. hochinteressant, was für werte dahinter stecken.

denn darum geht es ja: die denkweise solcher integrationsunwilliger familien beruht nicht auf neuen, logischen entscheidungen, sondern das ist tradition. seit generationen. in dieser kultur sind dinge wie ausgehen und sex vor der ehe als mädchen schlecht. das sind überzeugungen! die alle sind mit solchen werten aufgewachsen, ebenso wie ihre eltern und deren eltern. die finden uns eklig. zu glauben, dass man einen schalter umlegen kann, finde ich sehr fragwürdig.

inwieweit druck (lernt die sprache, informiert euch über das land...) da allerdings was dran ausrichten kann, würde mich auch interessieren. (das meine ich völlig wert-neutral und un-ironische.) vielleicht sind sie dann tatsächlich offener für neue werte.

l'impératrice
22.07.2010, 19:40
erstaunlich, wie manche hier sich zu freuen scheinen, dass endlich ein feindbild da ist.
das bringt doch für die lösung des problems genausowenig wie die hundertste pädagogische kuschelmethode.
:durchgeknallt:

ich finde den film interessant, weil er zeigt, dass diese menschen, die in unseren supermärkten einkaufen und durch unsere straßen schlendern, innerlich so anders sind. das vergisst man zu gerne.
aber es ist ja auch klar, dass ein "die idioten wollen sich nicht anpassen!" zu einfach gedacht ist.

wen das thema interessiert, dem empfehle ich von john updike "terrorist" - es geht um einen jungen, der in einer gemischten klasse in amerika, in der nähe von ny, langsam zum attentäter wird, und welche prinzipien des korans ihn von der zu verabschauenden westlichen kultur trennen. hochinteressant, was für werte dahinter stecken.

denn darum geht es ja: die denkweise solcher integrationsunwilliger familien beruht nicht auf neuen, logischen entscheidungen, sondern das ist tradition. seit generationen. in dieser kultur sind dinge wie ausgehen und sex vor der ehe als mädchen schlecht. das sind überzeugungen! die alle sind mit solchen werten aufgewachsen, ebenso wie ihre eltern und deren eltern. die finden uns eklig. zu glauben, dass man einen schalter umlegen kann, finde ich sehr fragwürdig.

inwieweit druck (lernt die sprache, informiert euch über das land...) da allerdings was dran ausrichten kann, würde mich auch interessieren. (das meine ich völlig wert-neutral und un-ironische.) vielleicht sind sie dann tatsächlich offener für neue werte.


1. ich persönlich freu mich nicht, mir macht das angst. ich möchte nicht, dass meine kinder respektive enkel mal in einem land aufwachsen, in dem es (de facto oder per gesetz) eine staatsreligion gibt. jaja, übertrieben etc. aber wenn man diese tendenz konsequent zu ende denkt, nicht unrealistisch.

2.es GIBT nun mal eine gewisse gruppe, die sich nicht anpassen WILL. ich will nie und nimmer behaupten, dass von deutscher seite die integration nur erleichtert worden ist ( im gegenteil, mit mancher praxis schadet der deutsche staat nicht nur der integration sonder auch der eigenen wirtschaft; wenn zum beispiel ausländische hochschul(!)abschlüsse nicht anerkannt werden und qualifizierte arbeitskräfte verloren gehen), aber es existiert durchaus integrationsunwillen.

3.weder druck noch gutes zureden allein haben mMn erfolg. aber dass in den letzten jahren zu wenig druck da war, ist ja wohl offensichtlich.

lady milford
22.07.2010, 19:45
schon klar, dass die nicht wollen. sagt ja auch niemand was anderes.

das mit der staatsreligion in diesem zusammenhang habe ich nicht genau verstanden, kannst du das noch mal erklären? :rose2:

l'impératrice
22.07.2010, 19:48
schon klar, dass die nicht wollen. sagt ja auch niemand was anderes.

das mit der staatsreligion in diesem zusammenhang habe ich nicht genau verstanden, kannst du das noch mal erklären? :rose2:

nun ja, an dieser hauptschule gibt es schon mal eine schulreligion. es dauert natürlich, bis diese entwicklung um sich greift, aber prinzipiell unrealistisch ist das nicht, dass iwann die muslimische minderheit sich in eine mehrheit verwandelt. nicht mal der einwanderung wegen. es gibt ja auch genug konvertiten.


übrigens die andere seite, von der ich gesprochen hab. (http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4604374)

ana.
22.07.2010, 20:20
1. ich persönlich freu mich nicht, mir macht das angst. ich möchte nicht, dass meine kinder respektive enkel mal in einem land aufwachsen, in dem es (de facto oder per gesetz) eine staatsreligion gibt. jaja, übertrieben etc. aber wenn man diese tendenz konsequent zu ende denkt, nicht unrealistisch.

2.es GIBT nun mal eine gewisse gruppe, die sich nicht anpassen WILL. ich will nie und nimmer behaupten, dass von deutscher seite die integration nur erleichtert worden ist ( im gegenteil, mit mancher praxis schadet der deutsche staat nicht nur der integration sonder auch der eigenen wirtschaft; wenn zum beispiel ausländische hochschul(!)abschlüsse nicht anerkannt werden und qualifizierte arbeitskräfte verloren gehen), aber es existiert durchaus integrationsunwillen.

3.weder druck noch gutes zureden allein haben mMn erfolg. aber dass in den letzten jahren zu wenig druck da war, ist ja wohl offensichtlich.

4. das buch ist grottig. ;]

l'impératrice
22.07.2010, 20:21
4. das buch ist grottig. ;]

?

Inaktiver User
22.07.2010, 20:22
erstaunlich, wie manche hier sich zu freuen scheinen, dass endlich ein feindbild da ist.
das bringt doch für die lösung des problems genausowenig wie die hundertste pädagogische kuschelmethode.
:durchgeknallt:

ich finde den film interessant, weil er zeigt, dass diese menschen, die in unseren supermärkten einkaufen und durch unsere straßen schlendern, innerlich so anders sind. das vergisst man zu gerne.
aber es ist ja auch klar, dass ein "die idioten wollen sich nicht anpassen!" zu einfach gedacht ist.

wen das thema interessiert, dem empfehle ich von john updike "terrorist" - es geht um einen jungen, der in einer gemischten klasse in amerika, in der nähe von ny, langsam zum attentäter wird, und welche prinzipien des korans ihn von der zu verabschauenden westlichen kultur trennen. hochinteressant, was für werte dahinter stecken.

denn darum geht es ja: die denkweise solcher integrationsunwilliger familien beruht nicht auf neuen, logischen entscheidungen, sondern das ist tradition. seit generationen. in dieser kultur sind dinge wie ausgehen und sex vor der ehe als mädchen schlecht. das sind überzeugungen! die alle sind mit solchen werten aufgewachsen, ebenso wie ihre eltern und deren eltern. die finden uns eklig. zu glauben, dass man einen schalter umlegen kann, finde ich sehr fragwürdig.

inwieweit druck (lernt die sprache, informiert euch über das land...) da allerdings was dran ausrichten kann, würde mich auch interessieren. (das meine ich völlig wert-neutral und un-ironische.) vielleicht sind sie dann tatsächlich offener für neue werte.

weshalb glaubst, diese feindbilder müsste man sich suchen?! ich finde gar nicht, dass man da nach etwas suchen muss, was einem bitter aufstößt.

ich finds TOTAL wetlfremd, du glauben, msulime wachsen auf und dürfen nichts machen, müssen schleier tragen, mädchen dürfen nicht raus und müssen ihren cousine heiraten. was für muslime kennst du denn eigentlich, wenn das deine ansicht ist?! ich kenne auch viele deutsche familien, da werden mädchen so erzogen. und ich kenne viele muslimische familien, da haben die eltern schon längst das handtuch geworfen und völlig resigniert. da bumst sich die muslima in der großraumdisse genauso durch die nacht wie die deutsche. ich finds echt total erschreckend, dass du glaubst, das sei so, dass das typische muslime sind, die streng muslimisch erzogen werden. das ist doch nur ein kleiner teil.

und 'die idioten wollen sich nicht anpassen' kann man so ja auch gar nicht behaupten. wo und wie sollten sie sich denn anpassen?! wie sieht ein türke oder ein albaner aus, der sich hier angepasst hat? ich finde: er sieht genau SO aus wie in dieser reportage.
die gesellschaft verkommt und ob das ali is aus ankara, oleg aus polen oder russland oder sonst wer, ist doch scheißegal. das ist das ergebnis davon. das ist kein land mehr in dem man deutsch ist. hier is alles mittlerweile angekommen und hat sich zu irgendeinem ergebnis vermischt, das vor allem mal die regierung scheiße findet, das land sowieso, eigentlich auch seine bewohner außerhalb des eigenen ghettos und in dem man trotzdem bleibt weils andersow noch schlimmer is.

l'impératrice
22.07.2010, 20:28
und 'die idioten wollen sich nicht anpassen' kann man so ja auch gar nicht behaupten. wo und wie sollten sie sich denn anpassen?! wie sieht ein türke oder ein albaner aus, der sich hier angepasst hat? ich finde: er sieht genau SO aus wie in dieser reportage.


achso, der durchschittliche integrierte mitbürger mit migrationshintergrund

-mag deutsche nicht
-mag frauen nicht, die feiern gehen
-mag frauen nicht, kurze röcke tragen
-will mal eine jungfrau heiraten
-und geht ab auf seine "ehre"






:idee:

Inaktiver User
22.07.2010, 20:31
achso, der durchschittliche integrierte mitbürger mit migrationshintergrund

-mag deutsche nicht
-mag frauen nicht, die feiern gehen
-mag frauen nicht, kurze röcke tragen
-will mal eine jungfrau heiraten
-und geht ab auf seine "ehre"



:idee:

der typische deutsche mag ausländer nicht, ja.
der typische ausländer mag deutsche nicht, ja.
und ja, das HAT was mit stolz und ehre zu tun.

und dass es ausnahmen gibt, muss man nicht extra erwähnen, oder? man kann das auch einfach mal so hinnehmen, weil es eben so ist.

l'impératrice
22.07.2010, 20:36
der typische deutsche mag ausländer nicht, ja.
der typische ausländer mag deutsche nicht, ja.
und ja, das HAT was mit stolz und ehre zu tun.

und dass es ausnahmen gibt, muss man nicht extra erwähnen, oder? man kann das auch einfach mal so hinnehmen, weil es eben so ist.

ähm nein, es IST nicht einfach so? und was genau hat xenophobie mit stolz und ehre zu tun?

selbst wenn diese traurige tendenz besteht, MUSS man sie auch nicht hinnehmen.


und was ist eigentlich mit dem frauenhass?

Inaktiver User
22.07.2010, 20:41
es geht um eine bestimme schicht, bei der ich nicht unterscheide, ob onkel dieter seine gisela jeden abend schlägt und der kleine klaus völlig vernachlässigt wird oder ob es ayse und ufuk sind die ihre neun kinder nicht im griff haben.

mit stolz und ehre hat das zu tun, dass jeder gerne einen schuldigen für seine eigene misere sucht. man selbst und die eigene nation sind natürlich immer die guten.

und nein, man muss das nicht hinnehmen. aber dazu gehört auch mal, dass man einfach einsieht und die realität erkennt. danach kann man doch erst nach lösungen suchen. das hier ist eine katstrophe, die eben eine schicht betrifft, der du oder ich nicht angehören und die uns fremd ist. aber sie ist uns heute nicht mehr so fremd wie sie uns noch vor 10 jahren fremd war.

lady milford
22.07.2010, 20:45
ich finds TOTAL wetlfremd, du glauben, msulime wachsen auf und dürfen nichts machen, müssen schleier tragen, mädchen dürfen nicht raus und müssen ihren cousine heiraten. was für muslime kennst du denn eigentlich, wenn das deine ansicht ist?! ich kenne auch viele deutsche familien, da werden mädchen so erzogen. und ich kenne viele muslimische familien, da haben die eltern schon längst das handtuch geworfen und völlig resigniert. da bumst sich die muslima in der großraumdisse genauso durch die nacht wie die deutsche. ich finds echt total erschreckend, dass du glaubst, das sei so, dass das typische muslime sind, die streng muslimisch erzogen werden. das ist doch nur ein kleiner teil.
ich bezog mich auf den film und die diskussionsrunde, wo mehrere mädchen das angegeben haben. der film stellt doch den strengen islamglauben und dessen vorstellungen von ehre als problem in den mittelpunkt, die isolation der mädchen, die nicht rausgehen dürfen (um zum beispiel badminton mit deutschen zu spielen)...
oder haben wir nicht denselben gesehen? ;)

lady milford
22.07.2010, 20:46
nun ja, an dieser hauptschule gibt es schon mal eine schulreligion. es dauert natürlich, bis diese entwicklung um sich greift, aber prinzipiell unrealistisch ist das nicht, dass iwann die muslimische minderheit sich in eine mehrheit verwandelt. nicht mal der einwanderung wegen. es gibt ja auch genug konvertiten.


übrigens die andere seite, von der ich gesprochen hab. (http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4604374)

moment mal, glaubst du ernsthaft, dass deutschland bald komplett muslimisch sein könnte?

l'impératrice
22.07.2010, 20:46
es geht um eine bestimme schicht, bei der ich nicht unterscheide, ob onkel dieter seine gisela jeden abend schlägt und der kleine klaus völlig vernachlässigt wird oder ob es ayse und ufuk sind die ihre neun kinder nicht im griff haben.

mit stolz und ehre hat das zu tun, dass jeder gerne einen schuldigen für seine eigene misere sucht. man selbst und die eigene nation sind natürlich immer die guten.

und nein, man muss das nicht hinnehmen. aber dazu gehört auch mal, dass man einfach einsieht und die realität erkennt. danach kann man doch erst nach lösungen suchen. das hier ist eine katstrophe, die eben eine schicht betrifft, der du oder ich nicht angehören und die uns fremd ist. aber sie ist uns heute nicht mehr so fremd wie sie uns noch vor 10 jahren fremd war.


ok, dass die reportage das prekariat gezeigt hat, stimmt natürlich. stellt es denn die typischen vertreter der bevölkerung?


und dass die situation so ist, wie sie ist, kann man natürlich auch nicht bestreiten ;) aber von integration ist das mMn fern, die ist ja eher ein abstraktes konzept als der status quo.



moment mal, glaubst du ernsthaft, dass deutschland bald komplett muslimisch sein könnte?

moah, ich sagte doch extra, dass das ein langwieriger prozess werden würde. mehrmals. :durchgeknallt:

aber für prinzipiell unmöglich halte ich das szenario nicht.

l'impératrice
22.07.2010, 20:48
.

Inaktiver User
22.07.2010, 20:48
Also ich (obwohl ich ja nach der Meinung von S. Less absolut rechtsradikal bin) arbeite ja ehrenamtlich in einer Einrichtung für Kinder bzw. Jugendliche mit Migrationshintergrund, allerdings nur im Kinderbereich.

Schon bei diesen kleinen Kindern habe ich verschiedene Dinge mitbekommen, die ich absolut erschreckend finde. Die größte Beleidigung für diese Kinder (die überwiegend aus dem islamischen Kulturkreis stammen, in erster Linie aus der Türkei; Türken bzw. Kurden) ist es, wenn man sie als Deutsche bezeichnet. Sie fühlen sich nicht als Deutsche, egal ob sie die deutsche Staatsbürgerschaft haben bzw. hier geboren wurden. (Es wird ja häufig darüber gemeckert, dass die bösen Deutschen die Mitbürger mit Migrationshintergrund nicht als Deutsche anerkennen und somit diskriminieren bzw. nicht wirklich integrieren würden. Hier erlebe ich es eher umgekehrt: Die Kinder hier WOLLEN überhaupt keine Deutschen sein bzw. fühlen sich Deutschland nicht zugehörig.)

Beispiel: Ich rede mit einem der Praktikanten über das nächste Fußballspiel bei der WM. Mischt sich ein kleines Mädchen ein, deren Eltern aus der Türkei stammen. Diese Eltern gehören zwar zur sogenannten "bildungsfernen" Schicht, sind aber in Sachen Islam absolut liberal. Das kleine Mädchen könnte, wenn es von zu Hause aus vernünftig gefördert würde, von der Intelligenz her locker das Gymnasium schaffen. Die Kleine ist schlau ohne Ende und vom Ausdruck her Welten über praktisch allen Kindern mit oder ohne Migrationshintergrund, die ich kenne (10 Jahre). Allerdings wird sie wie ihre Schwestern auf die Hauptschule kommen, weil es ihr an der nötigen Disziplin und an jeglicher Förderung mangelt.

Das Mädchen: "Bei den Deutschen spielt doch Mesut Özil mit, oder?Ich: "Ja"
Das Mädchen: "Der ist aber eigentlich gar kein richtiger Deutscher. Der ist Türke."
Ich: "Der ist aber hier geboren und hat die deutsche Staatsangehörigkeit"
Das Mädchen: "Na und? Ich auch. Trotzdem."

Na ja, und das ist eben kein Einzelfall. Ein Junge (Förderschule, Eltern können so gut wie überhaupt kein Deutsch, recht religiös) ergeht sich gerne in Hasstiraden gegen das "Scheiß-Deutschland".
Neulich meinte er, nachdem er mir stundenlang erklärt hatte, wie Scheiße dieses Land doch ist: "Und wieso heißt das eigentlich "Deutsch"land? Hier sind total viele Ausländer. Das müsste eigentlich "Ausländer"land heißen." Er meinte auch noch, dass sein Vater nur für Kurden arbeiten würde (Schwarzarbeit neben Hartz 4), auf keinen Fall für Deutsche bzw. "Scheiß"Deutsche.

Na ja. Das ist der Kinderbereich. Die Jahrespraktikantinnen, die auch im Jugendbereich arbeiten, waren neulich mit einer Gruppe Jugendlicher in Berlin. Als sie zurückkamen, waren sie völlig empört bzw. verzweifelt über das Verhalten der muslimischen Jungen, deren frauenfeindliches Gerede, die Beleidigungen und die dummen Anmachsprüche unerträglich gewesen seien.

Was ich mit meinem Geschreibsel sagen will: In Deutschland gibt es, wie meine eigenen Erfahrungen und auch die Doku, die hier gepostet wurde (ich kannte vorher schon eine ähnliche Doku) zeigen, massivste Probleme mit Migranten bzw. insbesondere Migranten aus dem islamischen Kulturkreis. Natürlich gibt es auch muslimische Migranten, die sehr gut integriert sind (allerdings auch Fälle von "Pseudo"-Integration, wo die Betreffenden aus höheren sozialen Schichten stammen, studieren, aber trotzdem nur Freunde mit Migrationshintergrund haben, zu Ärzten mit Migrationshintergrund gehen, an der Uni unter sich bleiben, etc.). Das sind aber häufig Muslime, die nicht muslimischer sind als die meisten Christen Christen sind, sprich: sie haben mit dem Glauben wenig bis nix am Hut. Ich verstehe irgendwie auch nicht, weshalb S. Less hier immer tut, als wäre er DER Experte auf dem Gebiet Islam. Schon allein die Tatsache, dass seine muslimische Ex-Frau ihn überhaupt heiraten durfte, zeigt, dass sie bzw. ihre Familie absolut liberal sind. Mit dem orthodoxen Islam kann sie nix zu tun gehabt haben, und liberale Muslime sind ja eben KEIN Problemfaktor. Es geht ja bei den Problemenfällen um die weitaus religiöseren unter den Muslimen.

Ich bin - ist mir auch egal, wenn S. Less dann wieder die Nazi-Keule herausholt - der Ansicht, dass die westlich-säkulare Kultur und orthodox-islamisch geprägte kulturelle Vorstellungen einander diametral entgegengesetzt sind. Ein fröhliches Multi-Kulti dieser beiden völlig unterschiedlichen Kulturen ist meiner Ansicht nach eine Utopie (es sei denn, eine Gruppe ändert ihre Vorstellungen und nähert sich in diesen der anderen Gruppe an; sprich: Islamisierung auf der einen Seite - natürlich in unterschiedlichen Graden möglich - oder Verwestlichung auf der anderen Seite mit dafür nötiger Reformation des Islam). Wenn beide Gruppen ihre eigenen Werte bewahren, führt das Vorhandensein dieser beiden Gruppierungen auf engstem Raum im besten Fall zu einem gleichgültigen Nebeneinander; im schlimmsten Fall zu Gewaltausbrüchen und zum Verschwinden der schwächeren Kultur. Die schwächere Kultur in diesem Falle ist die deutsche, weil niemand gewillt ist, diese ebenso vehement zu verteidigen, wie dies bei der anderen Seite der Fall ist.

Ich denke nicht, dass sich in Deutschland an den gezeigten Zuständen irgendetwas ändern wird. Es ist politisch nicht gewollt und der Zug ist auch schon zum größten Teil abgefahren. Man hätte von Anfang an - aber da glaubte man ja auch noch, dass die damaligen Gastarbeiter in ihre Heimat zurückkehren würden - eine zukunftsorientierte Integrations- bzw. Zuwanderungspolitik betreiben müssen.

Sprich: Verhinderung von Ghettobildung, Durchmischung der Schulen, damit es nicht zu Klassen mit 80% Migrantenanteil kommt, Verpflichtung zu Sprach- bzw. Integrationskursen mit scharfen Sanktionen bei erkennbarem fehlendem Integrationswillen, Kriminalität, etc. Also Kürzung der Sozialhilfe oder im schlimmsten Falle Abschiebung, etc. Zudem müsste politisch auch endlich die Beleidigung von Deutschen auch unter den Straftatbestand der Volksverhetzung fallen. Dies wurde meines Wissens aber 2008 abgelehnt, als es solche Forderungen gab. Das wäre ein Zeichen, dass man sich nicht alles und jedes gefallen lässt. "Scheiß-Deutscher" ist nicht besser als "Scheiß-Türke". Es ist ein- und derselbe Rassismus, der zum Ausdruck kommt.

Da die Politiker aber keine Ansätze zu einer vernünftigen Integrationspolitik zeigen (was auch vielen Kindern - ich erlebe es ja in meiner Einrichtung - ihre Zukunftschancen raubt), werden die Zustände in dieser Hinsicht in Deutschland in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer weiter eskalieren. Bis es eventuell eines Tages sogar zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.

Zudem werden eine einheitliche Asylpolitik, die von der EU angestrebt wird sowie die zunehmenden Migrationsbewegungen im Zuge der Globalisierung dazu führen, dass immer mehr Menschen auf engstem Raum zusammengezwängt werden, die sich kulturell einfach nichts zu sagen haben. Deswegen (aber natürlich nicht nur deswegen, da gibt es auch viele andere negative Folgen) ist - und das ist nur meine persönliche Meinung - die Globalisierung der Sargnagel der westlichen Zivilisation. Es wird auf lange Sicht zu unglaublichen Gewaltausbrüchen kommen.

Noch zu dem Posting, in dem es hieß, dass an der in der Doku gezeigten Schule eben in erster Linie Migranten seien und an einer Schule mit überwiegend deutschen Kindern dann eben die mobben würden: Es geht darum, warum an der hier gezeigten Schule gemobbt wird. Die Deutschen werden gemobbt, weil man sie verachtet. Man verachtet sie, weil sie Nicht-Muslime sind. Es sind im Sinne des Islams Ungläubige, die weit unter denen stehen, die dem rechten Glauben angehören. Zu früheren Zeiten forderte man von diesen Gruppierungen Geld als Abgabe dafür, dass sie in Ruhe gelassen wurden. Koran und Hadithe werden unter orthodoxen Muslimen völlig anders interpretiert, als dies "normale" Christen mit der Bibel tun. Der Koran ist das unerschaffene, ewig gültige Wort Gottes - für sehr sehr viele Durchschnittsmuslime ohne reformatorischen Denkanspruch. Wenn dann im Koran gegen die Ungläubigen gehetzt wird, wird das völlig anders aufgefasst, als Hetzpassagen in der Bibel, die normalerweise heutzutage historisch-kritisch ausgelegt wird.

Aufgrund dieser Auslegung der religiösen islamischen Schriften und der daraus erwachsenen Mentalität gibt es die Probleme mit vielen muslimischen Zuwanderern. Ein gläubiger Moslem ist in erster Linie Moslem und nix anderes. Die Zugehörigkeit zur muslimischen Gemeinschaft zählt, alles andere ist nebensächlich. Neulich hat ein Jugendlicher einen kleinen Jungen in meiner Einrichtung gefragt (der ursprünglich aus der Türkei stammt): "Was bist du denn ursprünglich (gemeint war das Geburtsland der Eltern)?"
Die Antwort des Kleinen: "Ich bin Moslem."

Genau so ist es. Die Integration in einem Land, das in erster Linie von Ungläubigen bevölkert wird, KANN diesem Denkansatz zufolge gar keine Priorität haben.

Inaktiver User
22.07.2010, 20:49
ich bezog mich auf den film und die diskussionsrunde, wo mehrere mädchen das angegeben haben. film doch den strengen islamglauben und dessen vorstellungen von ehre als problem in den mittelpunkt, oder haben wir nicht denselben gesehen? ;)

doch. aber es geht doch eher darum, dass man deutsche halt scheiße findet weil einem das so beigebracht wird. und klein klaus lernt, wenn er jeden tag von den türken verprügelt wird, dass man ausländer grundsätzlich scheiße findet. im endeffekt ist beides nur eine form von ehre, bei dem es darum geht, einen schuldigen zu finden.

lady milford
22.07.2010, 20:49
4. das buch ist grottig. ;]

der updike? hm, es geht. ich finde trotzdem, dass man manche sichtweisen nachvollziehen kann. also verglichen mit der durchschnittsbymse und unabhängig von der art und weise, wie er es in die literarische form gebracht hat - ein wenig mehr ahnung vom koran, dessen prinzipien und von vorgehensweisen der terroristen hatte updike schon.

lady milford
22.07.2010, 20:51
doch. aber es geht doch eher darum, dass man deutsche halt scheiße findet weil einem das so beigebracht wird. und klein klaus lernt, wenn er jeden tag von den türken verprügelt wird, dass man ausländer grundsätzlich scheiße findet. im endeffekt ist beides nur eine form von ehre, bei dem es darum geht, einen schuldigen zu finden.

ach so, ok. den und seine mutter wurde fand ich auch sehr fragwürdig in dem film.

Inaktiver User
22.07.2010, 20:57
moment mal, glaubst du ernsthaft, dass deutschland bald komplett muslimisch sein könnte?

es ist doch heute schon so, dass es in vielen städten rein muslimische bezirke gibt, in die ZIEHT man als deutscher einfach nicht. das wird sich irgendwann vermutlich auf ganze städte ausweiten.

irgendwann wird es auch keine deutschen studentinnen mehr geben, die grund- und hauptschullehramt studieren, weil sich bald rumgesprochen haben wird wie undankbar sowas ist. ich kann gut verstehen, dass man resigniert und selbst irgendwann völlig gleichgültig wird. meine freundin wird selbst bei lehrproben 45 minuten lang nur als schlampe beschimpft und keiner hört ihr zu. wer unterrichtet solche klassen in 10 jahren noch?!
ich kann gut verstehen, dass man das bedürfnis hat, einfach das feld zu räumen.

l'impératrice
22.07.2010, 21:04
Ich bin - ist mir auch egal, wenn S. Less dann wieder die Nazi-Keule herausholt - der Ansicht, dass die westlich-säkulare Kultur und orthodox-islamisch geprägte kulturelle Vorstellungen einander diametral entgegengesetzt sind. Ein fröhliches Multi-Kulti dieser beiden völlig unterschiedlichen Kulturen ist meiner Ansicht nach eine Utopie (es sei denn, eine Gruppe ändert ihre Vorstellungen und nähert sich in diesen der anderen Gruppe an; sprich: Islamisierung auf der einen Seite - natürlich in unterschiedlichen Graden möglich - oder Verwestlichung auf der anderen Seite mit dafür nötiger Reformation des Islam). Wenn beide Gruppen ihre eigenen Werte bewahren, führt das Vorhandensein dieser beiden Gruppierungen auf engstem Raum im besten Fall zu einem gleichgültigen Nebeneinander; im schlimmsten Fall zu Gewaltausbrüchen und zum Verschwinden der schwächeren Kultur. Die schwächere Kultur in diesem Falle ist die deutsche, weil niemand gewillt ist, diese ebenso vehement zu verteidigen, wie dies bei der anderen Seite der Fall ist.



so ist es.

und was ist bitte daran "nazi" oder "rechts", sich mit einem kulturellen bereich kritisch auseinanderzusetzen?

lady milford
22.07.2010, 21:11
Ich bin - ist mir auch egal, wenn S. Less dann wieder die Nazi-Keule herausholt - der Ansicht, dass die westlich-säkulare Kultur und orthodox-islamisch geprägte kulturelle Vorstellungen einander diametral entgegengesetzt sind. Ein fröhliches Multi-Kulti dieser beiden völlig unterschiedlichen Kulturen ist meiner Ansicht nach eine Utopie (es sei denn, eine Gruppe ändert ihre Vorstellungen und nähert sich in diesen der anderen Gruppe an; sprich: Islamisierung auf der einen Seite - natürlich in unterschiedlichen Graden möglich - oder Verwestlichung auf der anderen Seite mit dafür nötiger Reformation des Islam). Wenn beide Gruppen ihre eigenen Werte bewahren, führt das Vorhandensein dieser beiden Gruppierungen auf engstem Raum im besten Fall zu einem gleichgültigen Nebeneinander; im schlimmsten Fall zu Gewaltausbrüchen und zum Verschwinden der schwächeren Kultur. Die schwächere Kultur in diesem Falle ist die deutsche, weil niemand gewillt ist, diese ebenso vehement zu verteidigen, wie dies bei der anderen Seite der Fall ist.
[...]
Man verachtet sie, weil sie Nicht-Muslime sind. Es sind im Sinne des Islams Ungläubige, die weit unter denen stehen, die dem rechten Glauben angehören. Zu früheren Zeiten forderte man von diesen Gruppierungen Geld als Abgabe dafür, dass sie in Ruhe gelassen wurden. Koran und Hadithe werden unter orthodoxen Muslimen völlig anders interpretiert, als dies "normale" Christen mit der Bibel tun. Der Koran ist das unerschaffene, ewig gültige Wort Gottes - für sehr sehr viele Durchschnittsmuslime ohne reformatorischen Denkanspruch. Wenn dann im Koran gegen die Ungläubigen gehetzt wird, wird das völlig anders aufgefasst, als Hetzpassagen in der Bibel, die normalerweise heutzutage historisch-kritisch ausgelegt wird.

Aufgrund dieser Auslegung der religiösen islamischen Schriften und der daraus erwachsenen Mentalität gibt es die Probleme mit vielen muslimischen Zuwanderern. Ein gläubiger Moslem ist in erster Linie Moslem und nix anderes. Die Zugehörigkeit zur muslimischen Gemeinschaft zählt, alles andere ist nebensächlich.

ja, genau darum geht es auch in updikes "grottigem" buch. dass diese verachtung mit dem islamischen glauben einhergeht, und wenn man von solchen strenggläubigen muslimen verlangt, diese verachtung abzulegen, dann verlangt man gleichzeitig die negation ihrer glaubensprinzipien.

nichts destotrotz glaube (hoffe) ich, dass das lernen der deutschen sprache sehr wohl zu mehr toleranz führen kann.

abgesehen davon kenne ich auch eine frau in meinem alter, das die totale christliche fundamentalistin ist. mir fällt der name dieser glaubensgemeinschaft gerade nicht ein, aber sie denkt jedenfalls auch über alle anderen, dass sie sich falsch verhalten und eh mal in der hölle schmoren werden. dennoch ist sie freundlich und offen. vielleicht ein widerspruch meines ersten absatzes!?

l'impératrice
22.07.2010, 21:13
ja, genau darum geht es auch in updikes "grottigem" buch. dass diese verachtung mit dem islamischen glauben einhergeht, und wenn man von solchen strenggläubigen muslimen verlangt, diese verachtung abzulegen, dann verlangt man gleichzeitig die negation ihrer glaubensprinzipien.

nichts destotrotz glaube (hoffe) ich, dass das lernen der deutschen sprache sehr wohl zu mehr toleranz führen kann.

abgesehen davon kenne ich auch eine frau in meinem alter, das die totale christliche fundamentalistin ist. mir fällt der name dieser glaubensgemeinschaft gerade nicht ein, aber sie denkt jedenfalls auch über alle anderen, dass sie sich falsch verhalten und eh mal in der hölle schmoren werden. dennoch ist sie freundlich und offen. vielleicht ein widerspruch meines ersten absatzes!?


ich hab das buch übrigens gar nicht gelesen, auch wenn Milchkaffeekeks das meinte.


die eine sache ist, jemanden in gedanken zu verachten und die andere, diese verachtung zu realisieren. daher kein widerspruch.

hey, bei zdf kommt mal wieder ne reportage über migranten.:D

Inaktiver User
22.07.2010, 21:15
ja, genau darum geht es auch in updikes "grottigem" buch. dass diese verachtung mit dem islamischen glauben einhergeht, und wenn man von solchen strenggläubigen muslimen verlangt, diese verachtung abzulegen, dann verlangt man gleichzeitig die negation ihrer glaubensprinzipien.

nichts destotrotz glaube (hoffe) ich, dass das lernen der deutschen sprache sehr wohl zu mehr toleranz führen kann.

abgesehen davon kenne ich auch eine frau in meinem alter, das die totale christliche fundamentalistin ist. mir fällt der name dieser glaubensgemeinschaft gerade nicht ein, aber sie denkt jedenfalls auch über alle anderen, dass sie sich falsch verhalten und eh mal in der hölle schmoren werden. dennoch ist sie freundlich und offen. vielleicht ein widerspruch meines ersten absatzes!?


mir fallen da in dem zusammenhang gern südbadische dörfer ein, in denen man einfach seit einhundert generationen schon christ ist und sonntags in die kirche geht. man akzeptiert in solchen gemeinden oft noch nicht einmal, wenn jemand aus der kirche austritt. das ist einfach 'falsch' - von anderen religionene mal gnaz abgesehen. ich erinner mich da zu gerne an meinen eigenen religionsunterricht, in dem die katholische lehrerin schon der ansicht war, das evangelium sei falsch und sei einfach die falsche religion. und das meine ich, es ist auf beiden seiten kaum toleranz vorhanden und an sich selbst zu arbeiten, steht NIE zur debatte.

freundlich und offen habe ich solche duetsche aber oft nicht erlebt.

der einzige unterschied ist ja die soziale schicht welcher man angehört. die eine erlaubt es einem nur die andere religion und herkunft im stillen zu verachten. die andere kennt halt die gewalt. die einen sprechen es aus, wenn man sie fragt, die anderen glauben, das gehört sich nicht, wenn man kein nazi sein will.

lady milford
22.07.2010, 21:17
ich kann gut verstehen, dass man resigniert und selbst irgendwann völlig gleichgültig wird. meine freundin wird selbst bei lehrproben 45 minuten lang nur als schlampe beschimpft und keiner hört ihr zu. wer unterrichtet solche klassen in 10 jahren noch?!
ich kann gut verstehen, dass man das bedürfnis hat, einfach das feld zu räumen.

ja, sowas ist traurig, da stimme ich dir zu. und das läuft falsch.

dennoch: davon, dass die muslime bald ganz deutschland einnehmen, sind wir noch unendlich weit entfernt. ich weiß, was du meinst. aber es gibt doch bereiche, in die diese "bildungsfernen"-muslim-familien nicht vordringen werden.

ich frage mich, woher eine solche angst vor dem vertriebenwerden kommt... nichts anderes ist das doch.

(den meisten deiner beiträge stimme ich zu, also ich will hier keine vehemente gegenposition aufmachen. es geht lediglich um diesen punkt :rose2: )

lady milford
22.07.2010, 21:19
mir fallen da in dem zusammenhang gern südbadische dörfer ein, in denen man einfach seit einhundert generationen schon christ ist und sonntags in die kirche geht. man akzeptiert in solchen gemeinden oft noch nicht einmal, wenn jemand aus der kirche austritt. das ist einfach 'falsch' - von anderen religionene mal gnaz abgesehen. ich erinner mich da zu gerne an meinen eigenen religionsunterricht, in dem die katholische lehrerin schon der ansicht war, das evangelium sei falsch und sei einfach die falsche religion. und das meine ich, es ist auf beiden seiten kaum toleranz vorhanden und an sich selbst zu arbeiten, steht NIE zur debatte.

freundlich und offen habe ich solche duetsche aber oft nicht erlebt.

der einzige unterschied ist ja die soziale schicht welcher man angehört. die eine erlaubt es einem nur die andere religion und herkunft im stillen zu verachten. die andere kennt halt die gewalt. die einen sprechen es aus, wenn man sie fragt, die anderen glauben, das gehört sich nicht, wenn man kein nazi sein will.

damit könntest du recht habe. die genannte habe ich auch an einer hochschule im ausland kennengelernt. sie war sehr wohl interessiert an einer vielfältigen bildung und kultur.

lady milford
22.07.2010, 21:22
ich hab das buch übrigens gar nicht gelesen, auch wenn Milchkaffeekeks das meinte.

ana meinte, es sei grottig. :mrnerd:

Inaktiver User
22.07.2010, 21:23
ja, sowas ist traurig, da stimme ich dir zu. und das läuft falsch.

dennoch: davon, dass die muslime bald ganz deutschland einnehmen, sind wir noch unendlich weit entfernt. ich weiß, was du meinst. aber es gibt doch bereiche, in die diese "bildungsfernen"-muslim-familien nicht vordringen werden.

ich frage mich, woher eine solche angst vor dem vertriebenwerden kommt... nichts anderes ist das doch.

(den meisten deiner beiträge stimme ich zu, also ich will hier keine vehemente gegenposition aufmachen. es geht lediglich um diesen punkt :rose2: )

ich weiss nicht, ob das so ist. du bekommst vielleicht mal kinder, denen du von anfang an ein hohes maß an bildung mit auf den weg gibst und die wie selbstverständlich aufs gymnasium gehen und danach irgendwas studieren. was ist wenn es anders wäre und deine kinder auf die hauptschule müssten?! es wäre mein persönlicher albtraum, wenn ich mir die zustände in den hauptschule hier so ansehe (und ich lebe vermutlich noch in einer region, der eher von der deutschen oberschicht bewohnt wird).

ich weiss gar nicht, ob es ist die angst ist vorm vertriebenwerden. ich glaube es ist eher der wunsch, dass das eigene kind eben nicht SO seinen alltag verbringen muss.

und wenn man schon die wahl hat: was würde einen ncoh dazu treiben, in so einem bezirk zu wohnen, nur weil man eben sein revier verteidigen möchte; vor allem wenn man merkt, es geht zu lasten der lebensqualität?

Inaktiver User
22.07.2010, 21:24
damit könntest du recht habe. die genannte habe ich auch an einer hochschule im ausland kennengelernt. sie war sehr wohl interessiert an einer vielfältigen bildung und kultur.

ich finde es toll, dass es menschen gibt, die vielleicht ihren glauben an erster stelle sehen, trotzdem aber so tolerant sind, dass sie andere ansichten akzeptieren. die kombination habe ich, wie gesagt, leider nur selten erlebt.

lady milford
22.07.2010, 21:30
ich weiss nicht, ob das so ist. du bekommst vielleicht mal kinder, denen du von anfang an ein hohes maß an bildung mit auf den weg gibst und die wie selbstverständlich aufs gymnasium gehen und danach irgendwas studieren. was ist wenn es anders wäre und deine kinder auf die hauptschule müssten?! es wäre mein persönlicher albtraum, wenn ich mir die zustände in den hauptschule hier so ansehe (und ich lebe vermutlich noch in einer region, der eher von der deutschen oberschicht bewohnt wird).

ich weiss gar nicht, ob es ist die angst ist vorm vertriebenwerden. ich glaube es ist eher der wunsch, dass das eigene kind eben nicht SO seinen alltag verbringen muss.

und wenn man schon die wahl hat: was würde einen ncoh dazu treiben, in so einem bezirk zu wohnen, nur weil man eben sein revier verteidigen möchte; vor allem wenn man merkt, es geht zu lasten der lebensqualität?

klar, alles klar. nur sehe ich da halt noch nicht sofort dahinter die drohende gefahr eines neuen deutschen staatsglaubens, dem islam. gerade WEIL das bildungsferne familien sind, müssten doch bereiche wie wirtschaft, politik, forschung, industrie immer in den händen von den nicht-muslimen bleiben.

l'impératrice
22.07.2010, 21:38
klar, alles klar. nur sehe ich da halt noch nicht sofort dahinter die drohende gefahr eines neuen deutschen staatsglaubens, dem islam. gerade WEIL das bildungsferne familien sind, müssten doch bereiche wie wirtschaft, politik, forschung, industrie immer in den händen von den nicht-muslimen bleiben.

es muss ja keine staatsreligion per gesetz sein.

Inaktiver User
22.07.2010, 21:44
bei der politik stimme ich dir zu. ich denke, was man grundsätzlich ablehnt, für dessen entwicklung interessiert man sich auch nicht; erst recht wenn schonmal keiner aus den eigenen reihen mitspielt und die, die vielleicht mitspielen, kennt man nicht, eben weil man desinteressiert ist.

bei der wirtschaft sehe ich das anders. der bedarf an rein türkischen oder muslimischen mitarbeitern in rein muslimischen unternehmen steigt natürlich. es gibt zig rein türkische reisebüros, ärzte, supermärkte, schulen, wetbüros,einrichtugen des täglichen zusammentreffens - und du glaubst ja auch nicht, dass die dann deutsche einstellen dort. ich beobachte hier in letzter zeit vor allem speditionen. der inhaber und alle mitarbeiter und alle fahrer und so weiter, sind gleicher herkunft. aber natürlich stellen die dann auch keine russen ein. firmensprache ist türkisch und man muss ich ja mit den deutschen iegentlich nie beschäftigen. im fernsehen läuft durch die schüssle am balkon auch nur das, was man sehen möchte und das ist bestimmt kein deutsches fernsehen. dass man sich als migrant hier gar nicht erst dazu angehalten fühlt, ein miteinander zu erproben, kann ich verstehen; es ist ja gar nicht nötig.

genauso gibt es dörfer mit deutschen bäckereien oder sowas, da würde niemals eine muslima mit kopftuch drin arbeiten können. aber: das sind dörfer, die überwiegend von leuten wie meiner oma bewohnt werden (und es ist ja leider eine tatsache, dass die langsam aber sicher aussterben!). wenn die von einem indischen arzt operiert wurde, sagt sie danach auch 'der konnte sogar richtig deutsch!' und kanns kaum fassen. wenn sie nicht automatisch mit ihnen konfrontiert werden muss, dann macht sie das auch nicht freiwillig.

lady milford
22.07.2010, 21:54
ach keine ahnung. ich finde trotzdem, dass solche gedanken nichts bringen außer hass und angst und verkrampfung bei manchen.
man will ja auch nicht beim türkischen gemüsemann denken "ja, in 10 jahren habt du und deine sippe euch so weit verbreitet, dass wir deutschen fliehen müssen."
das ist doch auch ne herangehensweise, die zu nix führt.

Inaktiver User
22.07.2010, 21:54
aber es ist die realität. und ich finde man kann die auch gnaz wertfrei erstmal einsehen und nach einer lösung suchen (und zwar ohne schuldigen!). wenn ich kein problem erkenne, agiere ich auch nicht, oder?! und is das das ziel?

lady milford
22.07.2010, 22:00
aber es ist die realität. und ich finde man kann die auch gnaz wertfrei erstmal einsehen und nach einer lösung suchen (und zwar ohne schuldigen!). wenn ich kein problem erkenne, agiere ich auch nicht, oder?! und is das das ziel?

hm. und was wäre eine (auch gerne nur halbe) lösung, deines erachtens?

Trudhildchen
22.07.2010, 22:02
Ich erlebe im Schulalltag an einer Hauptschule auch häufig, dass sich SchülerInnen mit Migrationshintergrund nicht ausreichend in die westliche Gesellschaft integrieren wollen. Sie selbst nicht und vorallem ihre Eltern wollen dies nicht. (Ausnahmen gibt es natürlich immer!) Meistens sind es die Normen und Werte ihres eigenen Herkunftlandes, die sie streng verfolgen. Insgesamt ist jedoch ein deutlicher Trend zu erkennen: Bestimmte (Gewalt-)Delikte sind nachweislich bei SchülerInnen mit Migrationshintergrund sogar deutlich höher (Vgl. Forschungsstudien um Pfeiffer oder Hummrich) und besonders auf Hauptschulen. Höher als bei deutschen Hauptschülern. Nachlesen könnt ihr das in den Berichten des KFN (http://www.kfn.de/home.htm).
Ich finde, es wird in dieser Gesellschaft immer viel zu schnell von Rassismus gesprochen. Schon allein die Tatsache, dass heute der verurteilt wird, der das Wort "Ausländer" ausspricht, zeigt doch, dass sich viele Leute nur oberflächlich mit dieser Thematik auseinander setzen.
Das Schlimme ist, viele sind was diese Thematik angeht immer übervorsichtig und versuchen bloß keine wertenden Begriffe zu verwenden, weil sie ja im Licht schlecht dastehen würden. Und übrigens: Es gibt zahlreiche empirische Studien darüber, dass gerade türkische Schüler besonders häufig über kriminelle bzw. gewalttätige Energien im Klassenzimmer verfügen. Ich bin der Meinung, da muss sich etwas ändern. Schon von der fünften Klasse an (wenn nicht sogar schon zu Beginn der Grundschule) müssen intensive Projekt(wochen) zum Thema Integration, Kooperation und kultureller Dialog eingeführt werden. Regeln, Trainings etc. die ganz intensiv über mehrere Wochen durchgeführt werden. Und zwar besonders an Schulen, wo ein Migrationsanteil von über 80% herrscht! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wenig diese Schüler manchmal zum Lernen bereit sind... Und leider besonders bei türkischen Jungen. Vielleicht nicht zuletzt, weil sie weibliche Lehrerinnen nicht als Respektperson anerkennen. Hingegen sind türkische o. muslimische Mädchen oft lernbereiter als die Deutschen.

Inaktiver User
22.07.2010, 22:25
wäre es möglich, nicht pauschal von "migranten" zu reden, sondern von den muslimischen schülern der besagten schule? das ist ein nicht zu verachtender unterschied.

Nö. Es geht hier um einen eklatanten kulturellen Hintergrund, der zu einem maßgeblichen Teil in der Religion begründet liegt. Die paar Frauen, die zum Islam konvertieren, weil sie sich in einen Moslem verliebt haben, kann man getrost außer Acht lassen.

Inaktiver User
22.07.2010, 22:28
hm. und was wäre eine (auch gerne nur halbe) lösung, deines erachtens?

ich weiss natürlich nicht wie realistisch das ist und ich habe mir auh über die umsetzung nie gedanken gemacht. ich finde, es ist aufgabe der politik und ziel kann nur sein, dass die menschen dazu gezwungen werden müssen, miteinander zu leben. das abgrenzen und ausgliedern und bilden einer eigenen gemeinschaft darf so gar nicht funktionieren.

ich weiss aber nicht obs nicht eh schon zu spät ist.

Inaktiver User
22.07.2010, 22:29
Ansonsten kann ich mich Snow5 auf ganzer Linie anschließen.

l'impératrice
22.07.2010, 22:34
Nö. Es geht hier um einen eklatanten kulturellen Hintergrund, der zu einem maßgeblichen Teil in der Religion begründet liegt. Die paar Frauen, die zum Islam konvertieren, weil sie sich in einen Moslem verliebt haben, kann man getrost außer Acht lassen.

ähm...es gibt auch migranten, die keine moslems sind?

Inaktiver User
22.07.2010, 22:37
ähm...es gibt auch migranten, die keine moslems sind?

Nein tatsächlich? Ich bin selbst einer.

l'impératrice
22.07.2010, 22:57
Nein tatsächlich? Ich bin selbst einer.

ja, sehr gut. dann differenzier auch.

gwendolynn
23.07.2010, 01:58
.

gwendolynn
23.07.2010, 02:02
.

hamilton
23.07.2010, 07:44
-> selbst mit meinem abi-pädagogikwissen, hab ich tatsächlich verständnis für dieses verhalten.



das musst du mir erklären

Acrylium
23.07.2010, 08:10
das musst du mir erklären
Verständnis für alltäglichen Rassismus ist weit verbreitet und gar nicht so ungewöhnlich. Dafür brauchen die meisten nicht mal Abi-Pädagogikwissen.

Inaktiver User
23.07.2010, 08:53
wieso dieses ständige schwarz-weiss? entweder multi-kulti, was es auch immer heißt oder dieses "kritische" auseinandersetzen. wobei man fallbeispiele beschreibt, ohne jegliche hintergründe. klar ist das rassismus und klar ist das scheisse, aber ein rassistischer deutsche und ein "rassistischer" türke der nicht deutsch sein will sind doch 2 paar schuhe.

weswegen haben denn diese kinder probleme? weswegen gibt es diese identifikationsschwierigkeiten mit dem deutschsein?

auch die anmerkung dazu:"es werde immer gesagt wir deutschen nähern uns nicht an, dabei sind es ja die ausländer, die das verweigern"

bloß verantwortung weiter abgeben. integrationspolitik klappt nicht, ausländerhass ist ein alltägliches problem-> plötzlich sehen die ausländer das deuschsein als negativ. muss ja an den ausländern liegen.

tut mir leid, aber gerade die überlegung, wieso es so stark im kinder/jugendbereich vorkommt, sollte es mal wert sein. vor allem für menschen, die da arbeiten. selbst mit meinem abi-pädagogikwissen, hab ich tatsächlich verständnis für dieses verhalten.

wobei verständnis keine respektable akzeptanz einschließt. aber auch so zu tun, als wäre es ein tabu-thema.oh man.

Eine vorbildliche Zusammenfassung dessen, was Staat und pseudo Politisch-Korrekte seit Jahren und Jahrzehnten annehmen, weil sie die Wahrheit nicht hören wollen, somit völlig am Problem vorbeiregieren und die Entwicklungen mitverschuldet haben: Die Muslime sind nicht hierher gekommen, weil sie Deutschland so spannend finden, weil sie unbedingt eine neue Religion bzw. Kultur kennenlernen wollen, weil sie Deutsch lernen wollen, weil sie Deutsche kennenlernen wollen und so weiter. Ich weiß auch nicht, wie man darauf kommen kann...das sollte doch auf der Hand liegen.

Und unter der Prämisse, dass wir ihnen einfach nur noch mehr Angebote machen müssen und Staat und Bevölkerung in der Bringschuld sind, wird alles ausgelegt.

Nochmal - so schwer zu verstehen ist das doch nicht: Wenn ich mich nicht integrieren will, weil die halbe Stadt eh aus Türken besteht, die meine Sprache, meine Kultur und meine Religion leben, dann tu ich das nicht. Da kann man sich auf den Kopf stellen, werd ich das nicht tun.

Unternimmst du denn Anstrengungen dahingehend, dich mit dem Nachbarn freiwillig eng anzufreunden, mit dem du zwar absolut nichts gemeinsam hast und wo du eigentlich genug andere Freunde hast...so einfach aus Prinzip? Nein? Na eben. Wann wirst du es tun? Wenn du was davon hast...

Inaktiver User
23.07.2010, 10:15
rassismus ist rassismus. ich kapier' nicht wieso man unterscheidet, WIESO jemand so ist. ist mir doch egal, ob einer ne schlechte kindheit hatte, der papa das schon war oder sich sonst nichts bietet wo man beitreten könnte.

grade bei sowas muss doch absolut gelten, das es keine unterscheidung gibt. wer für fremdenhass verständnis hat, kann auch irgendwie nicht ganz normal sein.

Acrylium
23.07.2010, 11:09
Es geht aber nicht um Fremdenhass, sondern um den Hass der Fremden gegenüber der einheimischen Bevölkerung; also praktisch Deutschenhass. Dafür bringt man jedoch enorm viel Verständnis auf, da wird ganz viel erklärt, gerechtfertigt und beschönigt. Da bleibt auch der kollektive Aufstand der Anständigen aus, und Lichterketten gibt's ebenfalls keine. Es wird einfach alles so hingenommen, da man als Deutscher aufgrund der deutschen Geschichte kein Recht hat, sich wegen Deutschenhass zu beklagen.

Ich habe den Eindruck, dass Hass gegenüber Deutschen zudem nicht auf einzelnen negativen Erfahrungen beruht, den einzelne Täter mit Migrationshintergrund gesammelt hätten, sondern dass dieser Hass institutioneller Natur ist, also systembedingt durch deren religiöse Ideologie gerechtfertigt wird und somit auch nicht mit den üblichen Mitteln die bei sonstigen Arten des Rassismus helfen würden bekämpft werden kann.

Es wäre aber schon ein erster Schritt in die richtige Richtung wenn man diesen Hass beim Namen nennen würde: Das ist blanker Rassismus im Mäntelchen einer religösen Weltanschauung.

Inaktiver User
23.07.2010, 11:23
Es geht aber nicht um Fremdenhass, sondern um den Hass der Fremden gegenüber der einheimischen Bevölkerung; also praktisch Deutschenhass. Dafür bringt man jedoch enorm viel Verständnis auf, da wird ganz viel erklärt, gerechtfertigt und beschönigt. Da bleibt auch der kollektive Aufstand der Anständigen aus, und Lichterketten gibt's ebenfalls keine. Es wird einfach alles so hingenommen, da man als Deutscher aufgrund der deutschen Geschichte kein Recht hat, sich wegen Deutschenhass zu beklagen.[...]


!!

Inaktiver User
23.07.2010, 11:38
ich glaube nicht mal, dass es reiner deutschenhass ist. in den hauptschulen verprügeln die türken doch auch die russen. ich glaube in ihren bezirken dulden sie generell sonst niemanden als sich selbst.

vor ein paar jahren gabs doch immer so einen witz 'in berlin gibts bezirke, da ziehen die russen schon weg, weil sie angst haben vor den türken'; aber ich glaub, so ists halt einfach mittlerweile. ich stimmt dir total zu: es ist und bleibt blanker rassismus.

Acrylium
23.07.2010, 11:52
Damit hast Du nicht ganz unrecht. Es ist möglicherweise kein spezifischer Deutschenhass, sondern ein Hass gegen alle die nicht der eigenen religiösen Ideologie bzw. sozialen Gruppe angehören.

Inaktiver User
23.07.2010, 11:56
ich weiss z.b. nicht wie die situation in anderen ländern mit hohen auswandereranteil aus muslimischen ländern ist. ist die situation dort genauso?! wie ist es denn in österreich und frankreich z.b.?

Inaktiver User
23.07.2010, 13:58
Auch in anderen westeuropäischen Ländern ist der Teufel los. Ob nun Schweden, Frankreich oder Großbritannien - die Probleme mit Migranten aus dem islamischen Kulturkreis sind dieselben. Aus genau den gleichen Gründen.

Wie Frogbabe es hier schon ganz richtig gesagt hat: Man muss sich wirklich mal von dem Gedanken verabschieden, dass die Zuwanderer, um die es in diesem Thread geht, in die westeuropäischen Staaten strömen, weil sie die ja so spannend finden würden oder eine neue Kultur/Religion kennenlernen möchten. Die kommen rein aus ökonomischen Gründen. Und es lässt sich - das lässt sich nicht bestreiten - an nicht wenigen Orten in Deutschland wunderbar z. B. als Türke leben, ohne auch nur den geringsten Kontakt mit der deutschen Kultur und der einheimischen Bevölkerung aufnehmen zu müssen.

Diese Zustände wurden aber politisch geschaffen. Da müsste die Politik etwas gegen tun, ebenso gegen Deutschenhass (null Toleranz dafür, als Volksverhetzung bestrafen, wie ich hier schon sagte) ebenso wie gegen ausufernde Kriminalität, etc. Die Einwanderung zu regeln ist Aufgabe der Politik. Aber die Politiker wollen die Realität ja nicht sehen. Sie sehen auch nicht, dass sie zig kleinen Kindern ihre Zukunft verbauen, weil sie ihre Eltern nicht zur Integration zwingen. Bei mir in der Einrichtung sind alle Kinder entweder auf der Haupt- oder der Förderschule, wenn es um weiterführende Schulen geht. Teilweise sind die Kinder auch schon im Grundschulalter auf der Förderschule. Es gibt aber nicht wenige Kinder darunter, die auf gar keinen Fall auf die Hauptschule gehören. Wenn ihre Eltern der deutschen Sprache mächtig wären, könnten sie besser mit den Lehrern zusammenarbeiten, Probleme erfassen, die ihnen aufgrund ihrer mangelnden Sprachkenntnisse nicht vermittelt werden können und sie könnten ihren Kinder zumindest ein wenig helfen bzw. sie zumindest ein wenig unterstützen. Das würde die Zukunftschancen der Kinder immens verbessern und sie würden zu viel zufriedeneren Erwachsenen werden. Was aber sollen die Mitarbeiter der Einrichtung tun? Sie können den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, aber nur soweit die Kinder sich helfen lassen. Und an den Zuständen zu Hause können sie nichts ändern. Es gibt ganz klare Grenzen für das, was der Staat leisten kann und was einzelne Mitglieder der Aufnahmegesellschaft für die Zuwanderer tun können. Wenn die Sozialhilfe gekürzt würde, wenn Migranten die Integration konsequent verweigern, würde sich sicherlich etwas ändern. Geld ist in den krassen Fällen nämlich das Einzige, was diese Zuwanderer mit der deutschen Gesellschaft verbindet. Die Alimentation durch den Staat ohne jegliche Gegenleistung von Seiten dieser Zuwanderer. Das ist ein Unding und das muss verhindert werden. Dies soll allerdings KEINE Verallgemeinerung sein. Es gibt sehr gut integrierte Zuwanderer und es gibt auch sehr gut integrierte Muslime, die ihrer Aufnahmegesellschaft viel zurückgeben. Gegen das Verhalten der anderen muss jedoch etwas unternommen werden.

An diejenigen, die immer noch meinen, wie etwa gwendolynn (wobei ich es ehrlich gesagt UNGLAUBLICH finde, dass ein "rassistischer Türke" und ein "rassistischer Deutscher" zwei paar Schuhe sein sollen - wie niedlich, es gibt also "guten Rassismus" und "bösen Rassismus", wobei der "böse Rassismus" selbstverständlich nur von Deutschen ausgehen kann? Da wird mir echt nur noch schlecht. Übrigens: Ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Türke ist längst nicht rassistisch, wenn er sich nicht deutsch fühlt. Er ist aber genauso rassistisch wie ein Deutscher, der "Scheiß Türke" brüllt, wenn er "Scheiß Deutscher" brüllt, Deutsche diskriminiert, verprügelt, etc. Rassismus ist Rassismus. Da gibt es keine Unterschiede.), dass ja in erster Linie die Aufnahmegesellschaft an den Problemen schuldig wäre:

Warum gibt es dann in sämtlichen westeuropäischen Staaten dieselben Probleme? Weil all diese Staaten ja ach so böse sind? Die Engländer kommen den muslimischen Zuwanderern schon so weit entgegen, dass Krippenspiele abgesagt werden (könnte die Muslime ja ausgrenzen, unangenehm berühren), christliche Feste umbenannt werden, muslimische Kassiererinnen für das Abkassieren von Schweinefleisch jemand anderen rufen dürfen; muslimische Verkäuferinnen keine Bibeln verkaufen müssen; es vereinzelte Scharia-Gerichte gibt - was soll Westeuropa bitte noch tun?! Kollektiv islamisch werden und jegliche Kritik am Islam unter Strafe stellen?

Es ist sogar schon soweit, dass Vorfälle wie in Malmö, wo jüdische Schweden von Muslimen durch die Stadt gehetzt wurden oder in Deutschland, wo eine jüdische Tanzgruppe von muslimischen Jugendlichen mit Steinen beworfen wurde, von den Medien nur selektiv berichtet werden. Das muss aufhören. Jede Art von Antisemitismus ist zu verurteilen. Genauso wie jede Art von Rassismus. Das dies nicht getan wird, ist Kern des Problems.

hamilton
23.07.2010, 17:08
Damit hast Du nicht ganz unrecht. Es ist möglicherweise kein spezifischer Deutschenhass, sondern ein Hass gegen alle die nicht der eigenen religiösen Ideologie bzw. sozialen Gruppe angehören.

der meinung schließ ich mich an.

Pausenaufsicht
23.07.2010, 17:08
die probleme an einigen/vielen deutschen schulen auf eine wie auch immer gestörte bevölkerungsgruppe zu schieben ist lächerlich und verschleiert doch nur, dass der staat zu wenig geld in das bildungssystem investiert. und ja, zu den notwendigen bildungsmassnahmen gehören auch sprachkurse für kinder mit sprachschwierigkeiten

Inaktiver User
23.07.2010, 17:19
@pausenaufsicht:Sicher, mit dem kulturellen Umfeld dieser Menschen haben die Probleme rein gar nichts zu tun. (Hast du den Beitrag, über den hier diskutiert wird, überhaupt gesehen? Kann ich mir nicht vorstellen...)Frauenunterdrückung, Diskriminierung von (religiösen Minderheiten), permanente Verletzungen der Menschenrechte - das hat auch in den islamisch geprägten Ländern mit der Lehre von Koran und Hadithen nicht das Geringste zu tun. Ist ein bedauerlicher, trauriger Zufall.

Meine Güte, pausenaufsicht, komm mal in der Realität an!

Und die Kinder mit denen ich zu tun habe, haben nicht die geringsten Sprachschwierigkeiten. (Hast du hier überhaupt Beiträge richtig gelesen?) Die können wunderbar Deutsch. Die Eltern integrieren sich nicht, können kein oder kaum Deutsch und verbauen ihren Kindern damit ihre Zukunft. Und das ändert sich nicht, wenn noch mehr Kohle in Bildung gesteckt wird, rein gar nix ändert sich. Es ändert sich erst etwas, wenn die Eltern sich endlich integrieren und Verantwortung für die Zukunft ihrer Kinder übernehmen! Wer in einem Land leben möchte, muss der Landessprache mächtig werden!

Pausenaufsicht
23.07.2010, 17:32
deine persönlichen Erfahrungen, bei denen ich davon aus gehe, dass davon auch einiges tark übertrieben und aus den fingern gesaugt ist, interessieren mich in dem zusammenhang wenig.

dass es solche fälle gibt, will ich nicht bestreiten, aber es ist nunmal tatsache, dass integration am besten und einfachsten über spracherwerb und bildung funktioniert (prof esser hat sich ganz gut mit dem thema auseinande gesetzt).

durch sprachunterricht in der vorschulischen bildung wird den kindern ja nicht nur sprache vermittelt, sondern auch kultur und grundwerte.

darin, dass man eine islamisierung der westlichen welt verhindern muss, stimmen wir beide wohl überein, die frage ist nur wie.

natürlich kannst du hingehen und sagen: das hier ist ab sofort standard bei uns in europa/deutschland und ihr habt euch alle dran zu halten.
sinnvoll ist es aber auch, die menschen dahin zu erziehen und das wurde in deutschland von anfang an versäumt

Inaktiver User
23.07.2010, 18:02
Sicher, meine Erfahrungen sind Einzelfälle, stark übertrieben, aus den Fingern gesaugt, sicher... Die Reportage auf ARD lügt genauso, sämtliche Reportagen, die die hier gezeigten Zustände anprangern, lügen oder zeigen Einzelfälle, bei Medien, die darüber berichten, ist es genauso...

Wir haben hier in Deutschland und in Europa nicht die geringsten Probleme mit muslimischen Zuwanderern. Alles nur dumme Hetze bzw. Miniproblemchen, die durch mehr Bildungsanstrengungen lösbar sind. Schick Kinder, die in ihren Familien völlig anders sozialisiert werden als Kinder ohne Migrationshintergrund, in einen Vorschulkurs, wo sie Deutsch lernen, und ihr gesamtes kulturelles Umfeld wird bedeutungslos. Diese Kinder orientieren sich dann streng am Grundgesetz und werden Vorzeigedemokraten. Genauso ist es mit Frauen, die z. B. Burka tragen. Setz die in einen Integrationskurs und schon nach ein paar Sitzungen sind die wie umgewandelt. Sehr sehr naiv.

Und komisch - in der Reportage, die hier gezeigt wurde (aber die lügt ja sicher) konnten die Machos, die die deutsche Kultur verabscheuten, wunderbar Deutsch. Da hat der Spracherwerb wohl nix gefruchtet.
Und ich kenne (ist aber natürlich auch nur meine Lügerei, starke Übertreibung oder Einzelfälle) allen Ernstes sogar Muslime, die studieren und trotzdem null integriert sind. Weil sie nämlich Kontakt mit Deutschen vermeiden und nur mit Migranten abhängen, zu Ärzten mit Migrationshintergrund gehen, etc. etc.

Die Kinder in meiner Einrichtung (aber meine Erfahrungen interessieren ja nicht), die am Besten Deutsch sprechen, unterscheiden sich in ihrer Ablehnung Deutschlands in keiner Weise von denen, bei denen das Deutsch schlechter ist. Aber es sprechen sowieso alle Kinder dort mehr oder weniger korrektes, akzentfreies Deutsch...

Du kennst mich nicht mal, kannst aber wunderbar beurteilen, dass meine Erfahrungen stark übertrieben oder aus den Fingern gesaugt sind. Schön. Soll ich dir mal die Handynummern der Jahrespraktikantinnen meiner Einrichtung oder der Leiter da vermitteln? Die erzählen dir noch ganz andere Dinge, als ich hier. Und wir leben in der Provinz und nicht in einem Brennpunktgebiet.

Außerdem: Es ist echt nur noch unverschämt, jemanden, den man nicht mal kennt, der Lüge zu bezichtigen ("aus den Fingern gesaugt", "stark übertrieben"). Alles, was ich hier geschrieben habe, entspricht haargenau dem, was ich erlebt habe. Ich wünschte, ich könnte schönere Dinge berichten, aber leider ist die Realität kein Wolkenkuckucksheim.

Zudem: Was ist mit anderen europäischen Ländern? Großbritannien, Schweden, Frankreich, die Niederlande... Die haben es sicherlich auch alle versäumt, rechtzeitig in Bildung zu investieren. Und warum können die "Problemfälle", also die entsprechenden Jugendlichen (wie in der Reportage) alle so wunderbar Deutsch? Irgendwo müssen sie es ja gelernt haben und zu Hause wohl nicht. Da hat der Spracherwerb im vorschulischen Bereich wohl nix gebracht. Vielleicht wurde da zu wenig das Grundgesetz behandelt.

Pausenaufsicht
23.07.2010, 18:33
ich bezichtige dich und die ard reportage nicht der lüge, sondern der manipulation. der bericht ist propaganda und verfälscht die realität genauso wie diese happy multi kulti beweihräucherungsberichterstattung

dein intellekt scheint etwas selektiv zu sein und nur das anzunehmen, was du auch zulassen willst. vorschulische bildung muss nicht nur spracherwerb sein, sondern kann und sollte auch wie schon erwähnt kulturelle und demokratische erziehung beinhalten. sozialisation findet nicht nur im elternhaus statt

und wenn wir schon bei beispielen aus dem persönlichen umfeld sind: ich arbeite nebenher an einer schule, die vor 10 jahren den schlimmsten ruf in der ganzen region hatte. nur das man in dieser schule nich "mimimimi" in eine fernsehkamera gemacht hat, sondern sich durch engagement und bildung zu einer der beliebtesten haupt- und realschulen hochgearbeitet hat.

und ja, auch in andern europäischen ländern wurde falsch mit der migration umgegangen. mmn haben wir europäer aber generell einen sehr starken hang zur doppelmoral, was migration angeht.

l'impératrice
23.07.2010, 18:50
und ja, auch in andern europäischen ländern wurde falsch mit der migration umgegangen. mmn haben wir europäer aber generell einen sehr starken hang zur doppelmoral, was migration angeht.

erklär das mal bitte.

Pausenaufsicht
23.07.2010, 18:53
deutsche migranten separieren sich, legen viel wert auf ihre sprache und ihre kultur und halten es sehr oft auch nicht für nötig, die sprache ihrer neuen heimat zu lernen, wenn es in dieser eine gewisse deutschsprachige gemeinde gibt

l'impératrice
23.07.2010, 19:17
deutsche migranten separieren sich, legen viel wert auf ihre sprache und ihre kultur und halten es sehr oft auch nicht für nötig, die sprache ihrer neuen heimat zu lernen, wenn es in dieser eine gewisse deutschsprachige gemeinde gibt

da ich bisher nur spärlichen kontakt zu deutschen migranten hatte, kann ich das schlecht beurteilen.

aber du hast auch von europäern gesprochen, nicht von deutschen.

Inaktiver User
23.07.2010, 19:17
deutsche migranten separieren sich, legen viel wert auf ihre sprache und ihre kultur und halten es sehr oft auch nicht für nötig, die sprache ihrer neuen heimat zu lernen, wenn es in dieser eine gewisse deutschsprachige gemeinde gibt

Und von welchen Ländern redest du beispielsweise?

Pausenaufsicht
23.07.2010, 19:25
Und von welchen Ländern redest du beispielsweise?

usa, spanien, thailand

Inaktiver User
23.07.2010, 19:28
usa, spanien, thailand

Der Unterschied zwischen ein paar Bayern, die sich einmal pro Monat in den Staaten zum Heimatabend treffen oder den Malle-Urlaubern und dem, um das es hier geht, ist dir schon bekannt oder? Und gerade die deutschen Herren bevorzugen unter anderem auch die Thai-Frauen, weil die kein Wort von ihrem Scheiss verstehen, den die von sich geben. Also behaupte doch hier nicht so einen Unsinn... Äpfel und Birnen in jeder Hinsicht. Aber viel Spaß beim USA-Trip ohne ein Wort Englisch zu sprechen...

Pausenaufsicht
23.07.2010, 19:33
es geht nicht um einen heimatabend pro monat und auch nicht um urlauber. es geht um (deutsche) auswanderer, die sich zu wenig integrieren und assimilieren.

dass deutsche oder europäische auswanderer einen weltoffeneren, demokratischeren und humanitäreren background haben als muslimische oder islamistische, ist eine andere sache und das bestreite ich auch nicht, dass es einen gewaltigen unterschied macht, ob man auswandert und seine neue heimat annimmt, akzeptiert und mag oder ob man sie hasst und unterwanderen oder ausnutzen will

Inaktiver User
23.07.2010, 19:41
@pausenaufsicht: Wo bitte manipuliere ich? Habe ich jemals behauptet, dass alle muslimischen Migranten "Problemfälle" sind? Ich habe mehrmals darauf hingewiesen, dass man das nicht verallgemeinern soll. Auch der Bericht der ARD ist keine Propaganda. Er schildert die Zustände an einer bestimmten Schule, ohne zu behaupten, dass es überall genauso wäre oder dass es keine positiven Beispiele für Integration gäbe. Noch einmal: Hast du die ARD-Reportage überhaupt gesehen? Dort wurde sogar das positive Beispiel eines libanesischen Mädchens geschildert, dass sich nicht von den Deutschen in gleicher Weise abgrenzte, wie die anderen Schüler.

Und eines verstehe ich immer noch nicht: Wird an deutschen Schulen also nur in Ausnahmefällen demokratische und kulturelle Erziehung praktiziert? Es liegt also in sämtlichen europäischen Ländern nur an der Aufnahmegesellschaft bzw. den überall grottenschlechten Schulen und Bildungseinrichtungen, dass Probleme existieren? Obwohl die Schulsysteme völlig unterschiedlich sind, gibt es einfach "zu wenig Bildung"? Und zu wenig demokratische Erziehung für die muslimischen Migrantenkinder?

Zu den deutschen Migranten: Es ist noch ein gewaltiger Unterschied zwischen "Separieren" und absolut rücksichtsloser Gewalttätigkeit in Kombination mit pausenlosen Forderungen an die Aufnahmegesellschaft. Im Übrigen leben diese Deutschen in den entsprechenden Ländern auch nicht von der dortigen Sozialhilfe (das lassen diese Länder überhaupt nicht zu), bzw. lassen ihre Großfamilien vom Staat alimentieren, während sie selbst ständig ihren Abscheu gegenüber ihren "Ernährern" zum Ausdruck bringen. Deutsche Jugendliche verprügeln und mobben zudem in den genannten Ländern nicht die einheimischen Jugendlichen, weil sie sie aufgrund kultureller Unterschiede als Menschen zweiter Klasse betrachten. Lehrer werden dort von den diesen deutschen Migrantenkinder auch nicht in großem Stil attackiert und beschimpft.

Dein Vergleich hinkt ganz gewaltig.

gwendolynn
23.07.2010, 19:51
.

Pausenaufsicht
23.07.2010, 19:52
Und eines verstehe ich immer noch nicht: Wird an deutschen Schulen also nur in Ausnahmefällen demokratische und kulturelle Erziehung praktiziert? Es liegt also in sämtlichen europäischen Ländern nur an der Aufnahmegesellschaft bzw. den überall grottenschlechten Schulen und Bildungseinrichtungen, dass Probleme existieren? Obwohl die Schulsysteme völlig unterschiedlich sind, gibt es einfach "zu wenig Bildung"? Und zu wenig demokratische Erziehung für die muslimischen Migrantenkinder?



nein

nein, nicht nur, aber grösstenteils. wenn ich will, dass ich immigranten in einer bestimmten weise verhalten, muss ich als gastland verbindliche regeln aufstellen und deren befolgung auch durchsetzen.

nein, es ist nicht "einfach nur" zu wenig bildung, das ist ein komplexes thema, vielleicht erkennst du das ja auch noch.

aber ja, es gibt zu wenug demokratische erziehung für migrantenkinder und migranten an sich. wie schon erwähnt, wenn man will, dass menschen sich an bestimmte regeln halten, so muss man diese auch aufstellen, mitteilen und die einhaltung kontrollieren und nichteinhaltung sanktionieren. ein glied in dieser kette ist es sicherlich, wenn man migranten diese regeln mitteilen und mit pädagogisch sinnvollen methoden beibringen würde.

du manipulierst insofern, als dass du nur die probleme anprangerst, aber weder auf andere ursachene ingehen willst, als die, die du auch siehst und auch keine besonders intelligenten lösungsvorschläge hast. du wälzt die verantwortung komplett auf andere, also die migranten, ab.

l'impératrice
23.07.2010, 19:55
! Ich hab auch das starke Gefühl die Verantwortung jetzt einfach auf die Ausländer zu schieben. und mit meinem ABI-päda wissen mein ich, welchen psychischen schwierigkeiten und krisen solch eine situation mit sich bringt. und als staat mit den strukturen einer schulpflicht, hab ich die pflicht!!! das ganze abzufedern. wenn nicht muss ich mit den konsequenzen leben.

ebenfalls mit meinem abi-päda-wissen plus meiner persönlichen erfahrung weiß ich, dass es trotz unbestreitbarer wie immer noch zahlreicher hürden seitens der aufnahmegesellschaft, auch anders geht als bei den jugendlichen aus der reportage.

Inaktiver User
23.07.2010, 20:29
{...}
und wenn wir schon bei beispielen aus dem persönlichen umfeld sind: ich arbeite nebenher an einer schule, die vor 10 jahren den schlimmsten ruf in der ganzen region hatte. nur das man in dieser schule nich "mimimimi" in eine fernsehkamera gemacht hat, sondern sich durch engagement und bildung zu einer der beliebtesten haupt- und realschulen hochgearbeitet hat. {...}

Interessant. Wie hat man das dort konkret geschafft?

Inaktiver User
23.07.2010, 20:34
@pausenaufsicht: Ich habe hier doch schon mehrfach geschrieben, dass ich die Integrationspolitik Deutschlands (und auch sämtlicher anderer europäischen Staaten) für völlig unzureichend halte. Natürlich werden zu wenige Regeln aufgestellt. Natürlich lässt man zuviel durchgehen. Das ist doch der Kern des Problems. Ich wälze die Verantwortung überhaupt nicht ausschließlich auf die Migranten ab.
Es wäre sehr wünschenswert, wenn die besagten Migrantenkinder in ein straffes System von besonders intensiver demokratischer Erziehung eingebunden würden.

Aber das Problem liegt nicht nur bei den Kindern. Es liegt auch in großem Maße bei den Eltern. Und was kann man da machen? Doch nun wirklich nicht mehr, als verpflichtende Integrations- und Sprachkurse anzubieten, bei Sanktionierung von Nicht-Teilnahme bzw. mangelndem Engagement. Das heißt, Kürzung der Sozialhilfe und im schlimmsten Falle, Abschiebung. Das habe ich hier doch auch schon geschrieben. Was soll man denn sonst mit diesen Eltern machen? Mit Menschen, die überhaupt kein Interesse an Integration haben? Wenn jemand integriert werden soll, dann muss er auch selbst den Willen dazu haben. Es kann die großartigsten Angebote geben - wenn jemand die Aufnahmegesellschaft ablehnt ("Das sind ja "die Ungläubigen", von denen lassen wir uns gar nichts sagen"), dann kann man da einfach nicht viel machen.

Und der Zug ist ja nun auch schon in großem Maße abgefahren, weil wir die unglaubliche Ghettobildung in sämtlichen deutschen Großstädten doch schon längst haben. Die hätte von Anfang an verhindert werden müssen, damit es erst gar nicht zu diesen Klassen mit 80% Migrantenanteil kommt. Dann hätten wir auch die dargestellten Probleme aus der ARD-Reportage nicht. Das habe ich hier auch schon geschrieben. Jetzt kann man nicht mehr Millionen Menschen in Deutschland mal so eben "umverteilen". Man könnte eventuell versuchen, die Schulen durchzumischen, aber das ist sicherlich auch nicht einfach. Wenn man Schüler einfach gewaltsam auf andere Schulen verfrachtet. Und in Ballungsgebieten von Migranten müssten diese Schulen erst einmal vorhanden sein (Schulen, die noch keinen so hohen Migrantenanteil aufweisen) und die Eltern mitspielen.

Eins ist aber wohl klar: Wenn ich in ein anderes Land einwandere, liegt der Großteil der Bringschuld in Sachen Integration bei mir und nicht bei dem Aufnahmeland. Ich muss mich anpassen, ich muss die Sprache lernen, ich muss mich mit der Kultur auseinandersetzen - das Land muss mir nicht den roten Teppich ausrollen.

Und ein bisschen merkwürdig finde ich das ehrlich gesagt schon, mit diesen "Regeln", die man den Migranten pädagogisch sinnvoll beibringen soll. Meinst du, z. B. die muslimischen Machos aus der ARD-Reportage wüssten nicht, dass man deutsche Frauen nicht als "Schlampe" zu titulieren hat? Dass Gewalt unerwünscht ist? Dass in der deutschen Gesellschaft "Ehrenmorde" als Verbrechen betrachtet werden? Natürlich wissen diese Migrantenkinder das alles. Das ist doch überhaupt nicht das Problem. Das Problem ist, dass es sie nicht im Mindesten interessiert, wie die Regeln in dieser Gesellschaft lauten. Weil sie der Ansicht sind, dass ihre Kultur höherstehend ist und dass sie demzufolge nur die Regeln ihrer eigenen Kultur zu befolgen haben. Das kam doch z. B. in der Reportage klar zum Ausdruck und das ist doch das generelle Problem bei Migranten, die die Integration verweigern.

Meinst du, schwerkriminelle Ausländerclans z. B. in Großstädten wie Berlin, wüssten einfach nicht, wie man sich zu benehmen hat? Sie halten Dealen, Überfälle und Körperverletzung unverständlicherweise für normale Gepflogenheiten? Und nach einem ruhigen, pädagogisch wertvollen Gespräch mit gemeinsamer Lektüre des deutschen Strafgesetzbuches sehen sie dann ein, dass man sich anders verhalten muss? Mit Gelaber löst man alle Probleme dieser Welt? Ich glaube nicht daran. Das ist doch echt naiv bis zum Abwinken. Es gibt Kulturen, die sich einfach auf engstem Raum nicht vertragen. Weil sie einander diametral gegenüberstehen. Es gibt Grenzen für Integration und fröhliches Multi-Kulti. Das ist nun einmal so.

Acrylium
24.07.2010, 01:00
Schön zu sehen dass in der ganzen Scheiße in der dieser Thread unter zu gehen droht sich noch solche Perlen an Postings wie das über mir von Snow5 finden lassen. Absolute Zustimmung!

lady milford
25.07.2010, 14:36
Interessant. Wie hat man das dort konkret geschafft?
ja, magst du erzählen? :rose2:

lady milford
25.07.2010, 14:40
Schön zu sehen dass in der ganzen Scheiße in der dieser Thread unter zu gehen droht sich noch solche Perlen an Postings wie das über mir von Snow5 finden lassen. Absolute Zustimmung!

:augenroll:
ich finde, das hier ist ein guter thread. im übrigen: ein DISKUSSIONSTHREAD. wenn andersartige meinungen deines erachtens scheiße sind, dann kannst du dich ja verkrümeln und bücher über deine eigene meinung schreiben. da widerspricht dann niemand.

Acrylium
26.07.2010, 08:30
Ich habe absolut nichts gegen andere Meinungen als meine eigene. Jedoch habe ich etwas dagegen, wie diese bisweilen vorgetragen werden und mit welchen Mitteln hier argumentiert wird. Diese ganzen persönlichen Anfeindungen stören mich beispielsweise ebenso sehr wie die ideologischen Fundamentalisten.

Dazu empfehle ich im SPIEGEL von letzer Woche die Seiten 126 bis 129 zu lesen. Da druckt der SPIEGEL Auszüge aus dem Buch "Das Ende der Geduld" der verstorbenen (oder möglicherweise ermordeten) Richterin Heisig.

Pausenaufsicht
26.07.2010, 09:21
Interessant. Wie hat man das dort konkret geschafft?

-einheitliches bestrafungssystem (trainingsraum), strenge einhaltung, einbindung der eltern in das bestrafungssystem (dazu gibts auch n belohnungssystem, wie hausaufgabenbefreiungsgutscheine)
-stärkung der klassengemeinschaft durch verschiedene massnahmen (kann man schon bei stöcker nachlesen)
-stärkung der jahrgangsgemeinschaft durch räumliche gliederung nach jahrgangsstufen
-einbindung von eltern und schülern in schulische aktivitäten, unter anderem in einen bistro-/cafe-betrieb
-fächerübergreifenden unterricht, selbstständiges arbeiten, klassenleiterstunden

am wichtigsten ist wohl eine engangierte und motivierte schulleitung und lehrer. wenn es um solche problemschulen geht, seh ich überwiegend frustrierte lehrer, die sich und die schüler aufgegeben haben

Pausenaufsicht
26.07.2010, 09:29
@pausenaufsicht: Ich habe hier doch schon mehrfach geschrieben, dass ich die Integrationspolitik Deutschlands (und auch sämtlicher anderer europäischen Staaten) für völlig unzureichend halte. Natürlich werden zu wenige Regeln aufgestellt. Natürlich lässt man zuviel durchgehen. Das ist doch der Kern des Problems. Ich wälze die Verantwortung überhaupt nicht ausschließlich auf die Migranten ab.

...

Meinst du, schwerkriminelle Ausländerclans z. B. in Großstädten wie Berlin, wüssten einfach nicht, wie man sich zu benehmen hat? Sie halten Dealen, Überfälle und Körperverletzung unverständlicherweise für normale Gepflogenheiten? Und nach einem ruhigen, pädagogisch wertvollen Gespräch mit gemeinsamer Lektüre des deutschen Strafgesetzbuches sehen sie dann ein, dass man sich anders verhalten muss? Mit Gelaber löst man alle Probleme dieser Welt? Ich glaube nicht daran. Das ist doch echt naiv bis zum Abwinken. Es gibt Kulturen, die sich einfach auf engstem Raum nicht vertragen. Weil sie einander diametral gegenüberstehen. Es gibt Grenzen für Integration und fröhliches Multi-Kulti. Das ist nun einmal so.

mir scheint es, als versuchst die versäumnisse von 4 generationen verpfuschter integrationspolitik innerhalb von 5 jahren wiedergutmachen zu wollen

so einfach geht das mit sicherheit nicht. ich gehe davon, dass, wenn man bei der ersten generation von einwanderern damit begonnen hätte, durch sprach-, kultur- und demokratieunterricht zu integrieren, bei der zweiten und dritten generation nicht alle kriminellen aktivitäten mit migrationshintergrund entschuldigt und herabgemildert hätte, sondern die volle härte des gesetzes hätte spüren lassen, hätten wir jetzt, mit der vierten generation nicht diese tragisch eskalierten probleme

und demokratieverständnis und gleichberechtigung unterrichtet man nicht durch gelaber oder frontalunterricht, sondern durch aktive beteiligung. das kann schon im vorschulalter beginnen. nur so wird das alles auch verinnerlicht (details nachzulesen in "neuzeitliche unterrichtsgestaltung", das buch gibts schon seit den 60ern, also schon zu beginn der gastarbeiterwelle)

und wenn du auch einmal kurz bedenken konntest, aus welchen verhältnissen (kriege und bürgerkriege) einige der migranten zu uns kommen, kannst du vielleicht ein klein wenig nachvollziehen, dass rausbüberfälle, dealen etc von manchen wirklich als "normal" angesehen wird. natürlich darf so ein verhalten hier keinesfalls toleriert werden, aber was soll so ein mensch denn hier lernen, wenn er für solche verbrechen keine oder kaum strafen bekommt? wie soll jemad unter diesen umständen sein verhalten ändern? nicht alle menschen sind so grossartig und einsichtig, dass sie von selber drauf kommen, wie der ideale mensch zu sein hat und dass sie doch bitte diesem ideal nacheifern

durga
26.07.2010, 17:45
ich gehe davon, dass, wenn man bei der ersten generation von einwanderern damit begonnen hätte, durch sprach-, kultur- und demokratieunterricht zu integrieren, bei der zweiten und dritten generation nicht alle kriminellen aktivitäten mit migrationshintergrund entschuldigt und herabgemildert hätte, sondern die volle härte des gesetzes hätte spüren lassen, hätten wir jetzt, mit der vierten generation nicht diese tragisch eskalierten probleme

und demokratieverständnis und gleichberechtigung unterrichtet man nicht durch gelaber oder frontalunterricht, sondern durch aktive beteiligung. das kann schon im vorschulalter beginnen. nur so wird das alles auch verinnerlicht (details nachzulesen in "neuzeitliche unterrichtsgestaltung", das buch gibts schon seit den 60ern, also schon zu beginn der gastarbeiterwelle)

Hatte das da denn schon was mit den Gadstarbeitern zu tun? Eine Huptquelle des Problems ist doch eben, dass viele Familien bzw. erstmal nur Männer/junge Leute vor 50 Jahren als Gäste kamen. Mit der Absicht, in ein paar Jahren wieder zu gehen. So war die Anwerbung auch von deutscher Seite gedacht. Keine Seite hatte da Interesse oder sah Bedarf an Integration. Die Spanier, Italiener, Jugoslawen, Griechen und Türken füllen den Bedarf an Arbeitern auf, gerne auch v.a. bei dreckiger und schwerer Arbeit und wenn der Arbeitsmarkt sich reguliert hat, gehen sie, die Deutschen sind glücklich und verschmerzen es, einige Zeit neben knoblauchstinkenden Itakern und Kümmeltürken zu wohnen und die Gastarbeiter sind glücklich, dass sie sich das Startkapital für ein besseres Leben in der Heimat erarbeiten können und verschmerzen es, ein paar Jahre Heimweh in der Kälte und Dunkelheit zwischen den Ungläubigen zu haben.
Hat nicht hingehauen. Inwieweit das 1960 oder 1970 absehbar war, kann ich nicht beurteilen. Und das, was als Heimwehüberbrückungsgeschäft für die Gäste anfing, wurde die Basis für die entsprechenden Parallelgesellschaften. Dass die christlichen Südeuropäer zum größten Teil besser integriert sind als viele Türken hat neben dem Religionsaspekt vielleicht auch noch andere Gründe, ich weiß z.B. nicht, wie die Zahlenverhältnisse da so sind und waren.

Ich stimme allen hier zu, die ein System konkreterer Forderungen und direkter Konsequenzen fordern.

Bessere Information über Recht, Rechte, Gesetze und Pflichten in den Schulen fände ich unabhängig von ethnischer und religiöser Zusammensetzung der Schülerschaft im Sinne der Demokratie sowieso wünschenswert. Ehrlich gesagt denke ich nämlich nicht, dass die meisten Schüler in Deutschland wissen (egal, ob es sie betrifft oder nicht), dass z.B. Körperstrafe in Deutschland verboten ist. Der eine Kurde in dem Film meinte doch "Ich lebe hier, aber in meiner Kultur. Hier halte ich mich an die Gesetze, aber ich hab trotzdem meine Kultur." Wenn man Schülern früh genug vor Augen führt, dass sie sich zu Widersprüchen stellen müssen, kann man vielleicht etwas erreichen. Bzw. wenn jemand sagt, ich will mich an bestimmte Gesetze nicht halten, muss klar sein, dass das dann Konsequenzen haben wird.
Und (wieder völlig unabhängig vom Hintergrund der Schüler) dass es nicht nur in der Wissenschaft sondern auch in der Gesellschaftsordnung und in Gesetzen Entwicklung gibt (und man sich auch dazu stellen muss), halte ich auch für einen wichtigen Punkt in einem solchen Unterricht. Dass es z.B. vor nicht allzu langer Zeit auch in Deutschland normal war, dass Eltern ihre Kinder schlagen. Dass sich dann aber die Ansicht durchgesetzt hat, dass es dem Kind schadet, seine Würde und EHRE verletzt und darum bei Strafe verboten wurde (erst in den 90ern, wenn ich mich recht entsinne).

Pausenaufsicht
27.07.2010, 10:49
Hatte das da denn schon was mit den Gadstarbeitern zu tun? Eine Huptquelle des Problems ist doch eben, dass viele Familien bzw. erstmal nur Männer/junge Leute vor 50 Jahren als Gäste kamen. Mit der Absicht, in ein paar Jahren wieder zu gehen.

ich nehme die gastarbeiterzeit nur so als anfangspunkt der migration und blende mal ein bisschen aus, dass es jedem menschen mit ein bisschen verstand klar sein sollte, dass ein eher grosser teil der "gast"arbeiter nicht nur gast bleiben mag, wenn er einmal von dem nektar gekostet hat, der was wirtschaftswunder bedeutete

Pausenaufsicht
27.07.2010, 10:51
Ich stimme allen hier zu, die ein System konkreterer Forderungen und direkter Konsequenzen fordern.



ich ja auch, aber ich finde, dass diese forderungen und konsequenzen für alle gelten müssen und dass das nicht alles sein kann.

marmeladenmaul
02.08.2010, 20:39
Und nochmals die Bitte: Lasst eure persönlichen Streitigkeiten hier raus, das trägt wirklich nicht zum Thema bei.

Admin, ganz ehrlich: du solltest härter durchgreifen! :mrnerd:

Inaktiver User
03.08.2010, 18:49
@marmeladenmaul: In diesem Forum dürfen die Leute fast alles. Den Admin interessiert das einen Dreck. Wenn in anderen Foren schon längst gesperrt worden wäre, ist der Admin hier der Ansicht, dass es nicht das geringste Problem gibt. Also: Admin ist hier völlig überflüssig.

Pilzchen
23.08.2010, 02:48
...

Pilzchen
23.08.2010, 03:06
...

kafkaesque
23.08.2010, 12:12
Studie: Türkische Familien besonders bildungsmotiviert.

Mannheim (dpa) - Bei gleicher Leistung und ähnlichem sozialem Hintergrund wechseln laut einer Untersuchung türkische Kinder häufiger auf die Realschule oder das Gymnasium als deutsche Kinder.

Der Bildungsanspruch in türkischen Familien sei höher als in deutschen, fand Jörg Dollmann vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung heraus. (...) (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1030158)

Softball-girl
23.08.2010, 17:32
gleich kommt jemand und sagt, dass die studien alle gefalescht sind :D

Inaktiver User
24.08.2010, 18:25
gleich kommt jemand und sagt, dass die studien alle gefalescht sind :D

Ach was...ich versteh nur nicht, was Tickermeldungen mit Umfrageergebissen hinsichtlich einer angeblichen Motivation aussagen sollen. Ich bin war heute auch höchstmotiviert, zum Sport zu gehen. Das sagt ähnlich viel aus, wie Umfragen vor einer Wahl.

Dann lieber Zahlen und keine Umfragen bitte. (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,603294,00.html)


Und nochmal.
(http://www.welt.de/politik/article3088721/Warum-Tuerken-bei-der-Integration-nicht-mitspielen.html)

S.Less
24.08.2010, 19:43
widerspricht sich doch nicht.

kafkaesque
24.08.2010, 22:50
@frogbabe:

Eine Umfrage war das in Sachen Diskriminierungserfahrungen, die höhere Bildungsmotivation wurde daraus geschlossen, dass mehr türkische Kids tatsächlich aufs Gymnasium und die Realschule gingen als die Hauptschule, wenn sie die Möglichkeit hatten, als deutsche Kinder. Das sind also "harte Fakten", keine Umfrage.

Und deine Links widersprechen ihr auch gar nicht.

Inaktiver User
25.08.2010, 08:19
Ich weiß wie gesagt nur nicht, was du damit sagen willst. Als hätte hier jemand behauptet, dass Türken/Muslime oder irgendwer von Natur aus dümmer, fauler oder sonst was sind. Das ändert an der Schicht, die in großer Überzahl zugewandert ist und sich nun so verhält, wie sie sich verhält, leider gar nichts, wenn ein paar Hanseln selbstverständlich die Hauptschule meiden, wo sie können. Das macht heutzutage jeder, der noch ein paar Gehirnzellen auftreiben kann. Genau aus dem Grund, den wir hier besprechen...

S.Less
25.08.2010, 17:33
achso, ich wollte ja eigentlich was zu der schule um die es hier geht schreiben weil ich jahrelang in 2 gehminuten entfernung davon gewohnt habe und vielen kindern von dort nachhilfe gegeben habe (bzw von der schule nur dreien, aber direkt daneben ist eine grundschule mit gemeinsamen pausenplatz usw).

und klar hat die schule dort heftige probleme, aber ich sehe da keinen unterschied zu anderen schulen hier in der gegend. 2 türkische jungs, meine ex-schwager, damals noch grundschule, wurden ständig abgezogen von schülern der hier angesprochenen hauptschule. (bis ihr cousin sich ein paar mal mit ihnen gezeigt hat, danach war ruhe) andere wurden geschlagen etc. aber da wurde eben nicht selektiert nach ethnie der opfer, opfer sind generell die schwächeren. in dem beitrag wird es aber so dargestellt, als ob die deutschen von den anderen nationen unterdrückt werden oder so. ich habe es da eher so erfahren, dass die türkischen jungs stolz waren wenn sie nen deutschen freund hatten, mithin mal jemanden wo sie zum spielen nach hause durften und nicht wie üblicherweise von schulschluss bis feierabend raus geschickt wurden zum spielen (und möglichst niemanden mit hausaufgaben, fragen oder einfach da-sein belästigen).

vor knapp 2 jahren gab es da auch nen größeren polizeieinsatz weil die libanesische familie von einem schüler schüler einer türkischen familie dort angegriffen hat, also die kamen da mit dem auto hin mit 5 mann und sind auf die schüler drauf, dabei wurde auch eine lehrerin verletzt usw, die typen selbst haben aber auch gut eingesteckt weil hier in der gegend recht viele jugendliche kampfsport machen nachdem quasi alle anderen freizeitmöglichkeiten weggespart wurden. stand allerdings nur in der lokalpresse. hätten die deutsche schüler überfallen (also urdeutsch gell, die meisten opfer hatten ja eh nen deutschen pass aber halt türkische namen) hätte es natürlich gehießen schaut euch die ausländer an, die hassen die deutschen und so manchen leuten hier wäre einer bei abgegangen weil das genau in ihr abartiges weltbild gepasst hätte.

die jugendlichen dort haben eigentlich nur ein problem, wie fast überall: kaum perspektiven. ein mädchen dem ich nachhilfe gegeben habe hat es zur jahrgangs-besten der schule gebracht und hat danach über ein jahr gebraucht um eine ausbildung zu finden dennoch, jetzt lernt sie frisöse und bekommt irgendwas um die 300 euro wovon sie knapp 150 behalten darf weil die eltern hartz IV beziehen. warum? sie ist türkin. bei ihr haben wir probiert wie die betriebe reagieren die ihr bei anrufen sagen sie bilden nicht aus wenn wir nen deutschen namen genannt haben: klar, schicken sie uns ihre unterlagen mal zu.

ein anderer junge hatte auch sehr gute noten, hat neben der schule ein jahr in nem projekt der stadt und schule mitgemacht wo es hieß wenn ihr ein jahr lang 2 mal pro woche hier hinkommt bekommt ihr danach ne zugesicherte ausbildung im kfz-bereich. er hat kein einziges mal gefehlt, die zugesicherte ausbildung danach hat sich als berufsvorbereitendes jahr mit praktikumsvertrag mit ner vergütung in höhe circa des kindergeldes herausgestellt und direkter ankündigung das niemand übernommen wird.

sowas bekommen natürlich auch die kinder mit die dort noch zur schule gehen, entsprechend hoch ist ihre motivation.

die schule wird übrigens geschlossen, das ist schon seit 3 oder 4 jahren beschlossen, nimmt schon keine neue klasse mehr an; im letzten oder vorletzten jahrgang gab es nur noch eine einzige klasse. ka warum das in dem beitrag nicht erwähnt wird.

der grund übrigens: es gibt kaum noch kinder in dem stadtteil. die deutschen in der einen hälfte in ihren einfamilienhäusern schicken ihre kinder natürlich nicht auf die hauptschule und die türken auf der anderen seite (essen karnap ist quasi zweigeteilt) bekommen viel weniger kinder als ursprünglich geplant (der übliche starke geburtenrückgang der migranten der 3. - 4. generation) oder ziehen gar weg zurück in die türkei weil es kindern hier so schwer gemacht wird teils.

meine ex-schwägerin ging auf ne gesamtschule in nem nachbarviertel, wurde dort derb belästigt, keine lehrerin wollte ihr helfen, danach ist sie mit ihrem vater in die türkei und studiert dort jetzt, wird tierärztin. an den schulen hier wurde ihr von den lehrerinnen gesagt sie wirds eh zu nichts bringen und eh ihr leben lang hartz IV beziehen.

Stella£Artois
26.08.2010, 21:59
Ich lebe im Ausland und frag mich schon laenger, ob ich hier eigentlich "integriert" bin. Woran erkennt man einen integrierten Einwanderer/ Migranten?

S.Less
26.08.2010, 23:10
wenn du von deinem kompletten verhalten her nicht mehr unterscheidbar bist von den ureinwohnern.

S.Less
28.08.2010, 19:54
so, nach meinem beitrag über die schule in essen-karnap um die es hier eigentlich mal ging und auf den keiner einging bisher leider, noch ein nachtrag:

grad den artikel hier gelesen, der nochmal dreister erlogen ist als der über die schule:
Integration: Bahnhof Altenessen entwickelt sich zur Angstzone - Essen - DerWesten (http://www.derwesten.de/staedte/essen/Bahnhof-Altenessen-entwickelt-sich-zur-Angstzone-id3603053.html)

ich wohne 5 minuten entfernt, arbeite da jeden tag, fast direkt neben dem bahnhof und zwar immer nachts, gehe meist zwischen 22 und 24 uhr nach hause. bzw bin ich freitag nacht auch da weil ich dann mit meinem sohn da aussteige, ebenso sonntag nacht auch gegen mitternacht wenn ich vom wegbringen zurückkehre. und ich hab noch nie auch irgendeinen diebstahl gesehen oder irgendein "klima" der angst. das ist ein ganz normaler regionalbahnhof der sogar relativ gut frequentiert wird, auch nachts, weil er eben auf der strecke oberhausen-gelsenkirchen liegt und damit für viele günstiger liegt als der hauptbahnhof.

klar gibt es in altenessen viele türken und libanesen, aber eigentlich prügeln sich deren jugendliche nur untereinander. ich habe schon den einen oder anderen schlägerei / polizeieinsatz mitbekommen, wir hatten schon einige mandanten von sowas, aber da waren deutsche nie im spiel, weder als opfer noch als täter, und von wegen in altenessen keine polizei: die polizeiwache ist bei mir um die ecke, mit dem auto 2 minuten bis zum altenessener bahnhof.

es ist auch keineswegs so das es keine überwachungskamera in den ubahnen gibt, ganz im gegenteil. es ist sogar zudem recht schwer mal ne ubahn zu erwischen in der nicht 2-4 uniformierte "ordner" (1 euro jobber) mitfahren.

und ja genau: die libanesischen gangster klauen die tageszeitungen :D. ging direkt mit nem lacher los der artikel.

lustigerweise unterstellt der artikel ein abbiegen in die palmbuschstraße wäre ausweichen vor dem sozialen brennpunkt. lächerlicher gehts nicht, in der palmbuschstraße gibt es fast nur sozialwohnungen, mit ohne ende vernachlässigten hartz IV kindern usw.

höhepunkt waren mandanten aus dem palmbuschweg deren kinder tagsüber in die wohnung eingesperrt wurden weil die eltern mit den nachbarn zusammen im aufblaspool im hinterhof, schön zu beobachten von den zimmern aus wo die kinder eingesperrt waren, regelrechte orgien abgehalten haben. (die wurden dann zu mandanten weil zwei der kinder sich an anderen kindern sexuell vergangen haben, was eine überraschung). der bericht vom jugendamt über nur das haus und das nachbarhaus war grob geschätzt so dick wie das deutsche steuerrecht.

Inaktiver User
16.10.2010, 01:09
.

Stacy
18.10.2010, 17:47
Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen. Ich kann nur so viel sagen: Ich bin Lehrerin an einer Brennpunktschule einer großen deutschen Stadt. Der Ausländeranteil beträgt bei uns rund 80%. Ich kann dort keine Deutschenfeindlichkeit feststellen! Allerdings etwas anderes: Wer Leistung zeigt wird gemobbt. Gute Noten gelten als uncool und diese Schüler werden als Streber beschimpft. Dies ist unabhängig von der Herkunft der Kinder. Der Umgangston unter den Kindern ist rau und es kommt oftmals zu körperlichen Übergriffen. Lehrer sind hier in der ersten Linie Therapeuten, Sozialarbeiter und Erziehungsberater. Unterricht im herkömmlichen Sinne ist zumindest in der Unterstufe (genau, Unterstufe) nicht möglich. Trotzdem stellt man sich auf die Situation ein und man macht mit den Kindern das, was im Rahmen ihrer Möglichkeit liegt. Und: Was im Rahmen der finanziellen Mittel zu erledigen ist! Denn: Nach wir gibt es keine regelmäßige Doppelsteckung in unser Schule. Das Geld dazu ist nicht da. So können diese KInder leider nicht optimal gefördert werden. Ob die Lehrer motiviert sind oder nicht... Mehr Lehrer an solche Schulen, bitte!
Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich gerne an dieser Schule unterichte und die Kinder zwar anders und echt anstrengend sind, aber auf ihre Art und Weise auch nett und lieb.

Inaktiver User
19.10.2010, 15:13
wdr ist teil von ard

S.Less
19.10.2010, 15:28
war übrigens klar das die leute die erst in die bresche des eigentlich tv-beitrages mit einschlagen die klappe halten wenns mal konkret wird. wie immer. bymm äh. bild-niveau.

Inaktiver User
19.10.2010, 15:40
und wie löst man dann "in der realität" die probleme? der film zeigt doch überhaupt keine ansätze dafür auf.


wie kommst du darauf, dass du ein universalrecht darauf hättest, leute, die probleme aufzeigen auch eine lösung abzunötigen .. zumal, man hierzulande ja anscheinend uneins ist über das, was überhaupt das problem ist.

Zoor
20.10.2010, 22:24
Ich hoffe ihr schaut gerade Stern TV.

Inaktiver User
22.10.2010, 16:26
war übrigens klar das die leute die erst in die bresche des eigentlich tv-beitrages mit einschlagen die klappe halten wenns mal konkret wird. wie immer. bymm äh. bild-niveau.

auf was bezieht sich das denn?

Zoor
22.10.2010, 22:46
Ach, er pöbelt doch nur ein wenig. Nicht weiter tragisch.

Inaktiver User
22.10.2010, 22:55
der will doch nur spielen

S.Less
22.10.2010, 23:45
klar ist das pöbeln, weil ich persönliche erfahrungen mit dieser schule um die es ursprünglich ging geschildet habe und aufzeigte was an dem beitrag falsch ist und seitdem keiner mehr drauf eingeht von wegen sonstwie schlimme schule. aber es als "nur" pöbeln hinstellen ist völlig falsch und zeigt das auch du nichts kapieren willst (denn können tust du ja, bist ja nicht dumm)