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bemsi
11.12.2014, 19:56
Was haltet ihr von diesen Demos ?

Akkordeon
11.12.2014, 19:59
Einfach nur ekelhaft! :uebel:

Und dass sie dafür den Begriff "Montagsdemo" und den Spruch "Wir sind das Volk" in Beschlag nehmen ist mehr als zynisch.

bemsi
11.12.2014, 20:08
Einfach nur ekelhaft! :uebel:

Und dass sie dafür den Begriff "Montagsdemo" und den Spruch "Wir sind das Volk" in Beschlag nehmen ist mehr als zynisch.

Wieso? Ich könnte mir denken, dass die Demonstranten mehr "Volk" sind als die üblichen vermutlich aus Parteimitgliedern und sonstigen Interessierten bestehenden Gegendemonstranten. Nicht zu vergessen die Antifas , die in Hannover einen friedlichen Demonstranten gegen Islamisierung fast totgeschlagen haben.

Akkordeon
11.12.2014, 20:13
Solches Volk (http://www.sueddeutsche.de/politik/pegida-initiator-lutz-bachmann-wortfuehrer-und-wutbuerger-1.2258901)!?

kaffeetante
11.12.2014, 20:53
Leider ist es so wie bemsi schreibt. Der Großteil der Demonstranten bei den Pegida-Demos sind Lieschen Müllers und Max Mustermanns von nebenan. Einige meiner Facebook-"Freunde" sind da auch mitgelaufen und die habe ich bisher auch als, nunja, normal und vor allem intelligent eingeschätzt :durchgeknallt:.

Discopumper
11.12.2014, 21:04
ich bin ja wahrlich kein fan von religionen, insbesondere nicht vom islam, den ich für besonders faschistisch halte und mehr als gefährliche ideologie und nicht als religion ansehe

pegida kommt für mich aber trotzdem nicht in frage aus den folgenden gründen:

1) pegida geht es nicht um den islam, es ist hetze gegen flüchtlinge und ausländer allgemein, mit dem üblichen undifferenzierten gewäsch (die nehmen uns unsere frauen/jobs und leben auf unsere kosten) und dumpfem rassismus

2) der initiator von pegida ist ein krimineller ossi, der selbst schon flüchtling war und ausgewiesen wurde

3) das p von pegida steht für patriotisch. bei patriotismus halte ich es mit schopenhauer

4) das a steht fürs abendland. diesen begriff finde ich auch eklig

cybershadow
11.12.2014, 21:34
Ich denke, dass eine Demokratie auch Idioten verkraften muss, die friedlich demonstrieren. Was ich schlimm finde ist die vollkommene Unreflektiertheit der Menschen, die bei diesen Demonstrationszügen mitlaufen. Es gibt kein generelles Kriminalitätsproblem, das von Asylbewerbern ausgeht, es gibt kein generelles Problem mit "integrationsunwilligen" Muslimen und es gibt in Deutschland keine "Parallelgesellschaften".

Ja, es gibt auch in Deutschland radikale Strömungen des Islam, auf dem Vormarsch sind (und in deren erster Reihe interessanterweise deutschstämmige Konvertiten stehen und keine Immigranten oder gar Asylbewerber). Kritik daran ist berechtigt und die Politik hat außer warmen Worten leider keine Strategie damit umzugehen.

Was gar nicht geht, ist diese kleine aber ausgesprochen laute Gruppe Radikaler mit "den Muslimen" in einen Topf zu werfen und von einer "Islamisierung" zu sprechen. Was noch weniger geht ist das als Vorwand zu benutzen, um Hetze gegen Asylbewerber zu betreiben.

Dem berechtigten Ziel der Bekämpfung des radikalen dschihadistischen Islamismus erweisen die Demonstrationsteilnehmer leider einen Bärendienst.

Akkordeon
12.12.2014, 10:01
Leider ist es so wie bemsi schreibt. Der Großteil der Demonstranten bei den Pegida-Demos sind Lieschen Müllers und Max Mustermanns von nebenan. Einige meiner Facebook-"Freunde" sind da auch mitgelaufen und die habe ich bisher auch als, nunja, normal und vor allem intelligent eingeschätzt :durchgeknallt:.

Hast du sie mal gefragt, wogegen sie genau demonstrieren? Ich versteh's nämlich nicht.

Weil:

Es gibt kein generelles Kriminalitätsproblem, das von Asylbewerbern ausgeht, es gibt kein generelles Problem mit "integrationsunwilligen" Muslimen und es gibt in Deutschland keine "Parallelgesellschaften".


Ich wohne in einer der Städte mit dem höchsten Anteil an Muslimen in Deutschland - ich kann von einer Islamisierung nichts erkennen. In Dresden wird der Anteil an Muslimen in der Stadt verschwindend gering sein. (Aber vielleicht ist auch genau das das Problem.)

Diesen Artikel (http://www.sueddeutsche.de/politik/faktencheck-zur-einwanderung-zahlen-gegen-vorurteile-1.2240831) könnte man vervielfältigen und per Hubschrauber über den selbsternannten Verfechtern des christlichen Abendlandes abwerfen.
Na ja, vermutlich werden sie dann behaupten, das wäre alles von der gleichgeschalteten Presse gefaked...:augenroll:

KloHans
12.12.2014, 11:06
ich bin ja wahrlich kein fan von religionen, insbesondere nicht vom islam, den ich für besonders faschistisch halte und mehr als gefährliche ideologie und nicht als religion ansehe

pegida kommt für mich aber trotzdem nicht in frage aus den folgenden gründen:

1) pegida geht es nicht um den islam, es ist hetze gegen flüchtlinge und ausländer allgemein, mit dem üblichen undifferenzierten gewäsch (die nehmen uns unsere frauen/jobs und leben auf unsere kosten) und dumpfem rassismus

2) der initiator von pegida ist ein krimineller ossi, der selbst schon flüchtling war und ausgewiesen wurde

3) das p von pegida steht für patriotisch. bei patriotismus halte ich es mit schopenhauer

4) das a steht fürs abendland. diesen begriff finde ich auch eklig

haha, ich sehe das zu 100% genauso.

Discopumper
12.12.2014, 11:59
da fällt mir noch ein, dass ich auch keine angst vor einer islamisierung habe. mir gefällt nur nicht, wie die säkularisierung in einigen bereichen wieder zurückgenommen wird und wie viel freiraum einer faschistischen ideologie gewährt wird
aber die angstmacherei von wegen dass in 17,287 jahren 70% der bevölkerung muslime sind und hier die scharia herrscht, ist dümmliche panikmache

kaffeetante
12.12.2014, 12:57
@Akkordeon: Nein, bisher nicht. Ich habe die Leute jetzt auch alle aus meiner Liste entfernt, ich mag nicht jeden Tag mit dieser Pegida-verherrlichenden Sch*** auf FB belästigt werden. Mir reicht, dass das jeden Montag in "meiner" Stadt passiert. Aber ich vermute einfach, das ist ein Gemisch aus Unwissenheit und Konsum falscher Medien (MoPo etc.). Wenn sie einfach mal ihre Augen aufmachen und sich ein BISSCHEN informieren würden, dann wüssten sie, dass der Ausländeranteil gerade in Dresden verschwindend gering ist und ihnen Asylsuchende definitiv NICHT ihre Arbeitsplätze wegnehmen, weil sie es schlichtweg vom Gesetz her nicht können. Anscheinend habe ich mich in der Einschätzung ihrer Intelligenz maßlos getäuscht.

KloHans
12.12.2014, 13:03
nicht, dass ich diese pegidavögel verteidigen möchte, aber ich glaube man tut den meisten dort unrecht, wenn man ihre aussagen auf "asylbewerber klauen unsere arbeitsplätze" reduziert. so dämlich ist nämlich kaum ein mensch.

es handelt sich meiner meinung nach eher um xenophobe leute, die angepisst davon sind, dass in der ubahn jemand arabisch oder türkisch spricht oder dass es irgendwo in der stadt eine moschee gibt oder ein ramadanfest. sie trauern vermutlich insgeheim den 50er jahren hinterher, als deutschland noch "deutsch" war und sind noch nicht auf den trichter gekommen, dass name und herkunft nichts bedeuten, während bildung alles ist.

Inaktiver User
13.12.2014, 12:22
Ich denke, dass bei Pegida der rechte Rand der Gesellschaft läuft. Diese Menschen fühlen sich von den Volksparteien nicht vertreten und meinen sich auf diese Weise Gehör zu verschaffen. Der Wandel der CDU von einer "rechten" Volkspartei zu einer Partei der Mitte geht schneller als der Wandel in den von ihr früher (TM) repräsentierten Milieus. Aussetzung der Wehrpflicht, Homo-Ehe, usw. waren Anfang der 90er für die CDU noch "kommunistisches Teufelszeug", heute akzeptiert. Die Menschen, die sich von der alten CDU repräsentiert gefühlt haben, sind immer noch da. Sie suchen einen politischen Vertreter Ihrer Ansichten. Pegida und AfD sind da aktuelle Repräsentanten. Mit einer guten Organisationsstruktur und fähigen Leitfiguren sind auch in D politische Verhältnisse wie in Östreich zu Haiderzeiten oder aktuell in Frankreich möglich.
Die Frage ist, ob es gesellschaftslich wünschenswert ist, dass es rechts 1 Volkspartei nur noch die Wand ist (frei nach F. J. Strauss) oder ob eine populistische Rechtspartei das entsprechende Wählerklientel besser in die Gesellschaft integriert.

Inaktiver User
13.12.2014, 12:34
da fällt mir noch ein, dass ich auch keine angst vor einer islamisierung habe. mir gefällt nur nicht, wie die säkularisierung in einigen bereichen wieder zurückgenommen wird und wie viel freiraum einer faschistischen ideologie gewährt wird
Es ist so, dass gerade extreme Gruppen (evangelissche Freikirchen, migrantische Religionen*) starke soziale Strukturen bilden, die weit über Beten und Predigten hören hinausgehen. Indem man sich aufeinander einläßt, bildet man soziales Kapital, welches bei der Bewältigung des Lebens hilfreich ist: Infos über Jobs, Hilfsangebote, Sozialleistungen etc.

Daher ist ein Angriff auf spezifische Formen der Religionsausübung (Burka) zugleich ein Angriff auf eine identitätsstiftende Gruppe, welche durchaus als Ablehnung der (Herkunfts-)Kultur wahrgenommen wird.
Es ist schwierig als demokratische Gesellschaft damit adäquat umzugehen.

*Migranten bilden meist herkunftsbezogene Gruppen: katholische Polen haben z.B. eigene katholische Gottesdienste, die moscheen sind auch häufig klaren Herkunftsländern zugeordnet (Maghreb, Türkei,...)

Hertzchen
16.12.2014, 11:13
Die Antwortmöglichkeiten dieser Umfrage bieten leider auch nicht mehr als Schwarz oder Weiß.

Arja
20.01.2015, 01:34
Die Antwortmöglichkeiten dieser Umfrage bieten leider auch nicht mehr als Schwarz oder Weiß.

Da muss ich leider zustimmen.


Pegida ist für mich der reinste Widerspruch in sich. Schon alleine der Name: "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Auch die Völker auf dem Balkan und in Osteuropa, die seit mehreren hundert Jahren dem Islam angehören, sind Europäer. Sind sie etwa nicht patriotisch und werden deshalb nicht dazu gezählt?
Und wo wäre Europa, wenn nicht in der Vergangenheit immer wieder Menschen aus allen Ecken der Welt hier hin gekommen wären und ihre Kultur und ihr Wissen mitgebracht hätten? Dann gäbe es das Europa, das Pegida so vehement zu verteidigen versucht, heute wahrscheinlich gar nicht.
Und überhaupt bin ich der Meinung, dass die Bezeichnung "Europäer" nur deshalb benutzt wird, weil man die Köpfe von Pegida sofort als Nazis enttarnen könnte, wenn von "patriotischen Deutschen" die Rede wäre. Ich habe bisher noch bei keiner der Demos eine Europaflagge gesehen. Nicht dass alle, die da mitlaufen, Nazis sind, das kann ich schon differenzieren. Auch meine Großeltern haben Sorgen, weil in ihrem Stadtteil immer mehr verschleierte Frauen und Personen, die kaum Deutsch reden, herumlaufen. Aber sie wissen, was sie mit so einem Protest kaputt machen würden.

Zum Teil kann ich die Ängste ja sogar selbst verstehen. Vor dem Fremden hat man meistens erst einmal Angst und wenn man dem Gegenüber nicht in die Augen blicken kann und seine Mimik nicht sieht (was für das Abschätzen können einer Person enorm wichtig ist), weil da ein Tuch drüber hängt, dann bereitet das einem auch zumindest erst mal Unbehagen.
Aber niemand hat das Recht, einem Anderen vorzuschreiben, dass er, wenn er nach Europa kommen möchte, dann doch bitte seine Religion und seine Kultur draußen vor der Tür lassen soll.

Ich glaube, es gibt einen Zusammenhang zwischen wie viel Kontakt man schon in der Kindheit zu Moslems oder Ausländern hatte und wie man im Erwachsenenalter zu ihnen steht. Ich hatte muslimische Kinder im Kindergarten, eine meiner besten Freundinnen in der Grundschule war aus einem türkischen Elternhaus. Manche waren streng gläubig, andere liberal.

Ach ja: Ich vertraue den Medien auch nicht 100%ig, weil ich weiß wie selektiv sie berichten. Aber deswegen die gesamte Presse als "Lügner" zu beschimpfen zeugt nur von der Dummheit und Engstirnigkeit der Pegida-Anhänger.


Puh, jetzt habe ich aber wirklich genug geschrieben^^

Kara2805
21.01.2015, 21:08
Ich finde Pegida einfach nur total idiotisch und nicht zu Ende gedacht. Nichts für ungut. Ich habe alte Klassenkameraden, die deutsche sind und zum Islam konvertierten. Sie sind wie früher nur mit ner anderen Religion. Sind die Leute jetzt auch unerwünscht? Als islamische Deutsche?

Mich nervt diese ganze "Über einen Kamm Schererei" echt wahnsinnig. Und zwar aus nem ganz einfachen Grund. Ich hab als Deutsche in mehreren Ländern gelebt. Teilweise wirst du bis heute mit dem Regime aus den Dritten Reich gleichgesetzt. Ja, das ist teilweise noch so. Sollen wir jetzt alle Menschen, die ne andere Religion haben gleichsetzen?

Ich fand neulich auch eines wirklich peinlich. Ich hab gearbeitet und hatte hintereinander mit einer Kopftuchträgerin, die allerdings das schönste Deutsch sprach und anschließend einer "Deutschen", die sich null ausdrücken konnte, zu tun. Eine der beiden Damen verdiente ganz gut. Die Deutsche war es nicht.
Für mich macht eben die Sprache die beste Integration aus. Und da muss ich noch einen Zusatz sagen. Man mag sich an Fremdsprachen oder fremden Kulturen stören. Ich behielt meine Muttersprache in jedem Land bei. Sie ist nämlich meine Heimat. Der stärkste Teil meiner Wurzeln. Keiner von den feinen Pegidaanhängern würde in einem anderen Land seine Sprache aufgeben...

Es ist doch daneben, dass die Massen nach den Pariser Anschlägen auf die Straße gehen und für die europäischen Grundwerte demonstrieren, dann aber so spießig sind, dass sie diese Rechte anderen Menschen absprechen...

anle
23.01.2015, 10:25
Man merkt doch schon dass es einen rechtsradikalen Hintergrund hat und das auch noch im Osten. Ohne jetzt jeden Ost-Deutschen Mitbürger damit zu beschuldigen, aber immer wenn es rechtsradikale oder anti islamische demonstrationen gibt sind die im Osten dabei...

Discopumper
23.01.2015, 11:18
Man merkt doch schon dass es einen rechtsradikalen Hintergrund hat und das auch noch im Osten. Ohne jetzt jeden Ost-Deutschen Mitbürger damit zu beschuldigen, aber immer wenn es rechtsradikale oder anti islamische demonstrationen gibt sind die im Osten dabei...

ja mir ist da vor allem diese schreckliche HoGeSa Demo in Köln an der Oder in Erinnerung geblieben

Fellfrosch
23.01.2015, 17:24
ja mir ist da vor allem diese schreckliche HoGeSa Demo in Köln an der Oder in Erinnerung geblieben

Das ist für mich der beste Post in diesem Thread. Ich musste richtig lachen. :D

Inaktiver User
27.01.2015, 13:44
Ich schäme mich auch einfach dafür, dass sich diese Bewegung bei uns entwickelt hat. Ich weiß dass ist jetzt stark vereinfacht aber: schön wieder Bild von Nazi-Deutschland in Erinnerung gerufen. Ich krieg dann einfach Angst. Lernen die Leute denn nix dazu?
Dann widerrum schäm ich mich genauso über die Gegendemonstranten, die auf die Polizei losgehen. Hallo?

Zoor
28.01.2015, 17:41
.

emiliana
29.01.2015, 00:00
Wieso? Ich könnte mir denken, dass die Demonstranten mehr "Volk" sind als die üblichen vermutlich aus Parteimitgliedern und sonstigen Interessierten bestehenden Gegendemonstranten. Nicht zu vergessen die Antifas , die in Hannover einen friedlichen Demonstranten gegen Islamisierung fast totgeschlagen haben.

auch wenn ich das aufwiegen linker gegen rechter gewalt etwas lächerlich (https://www.youtube.com/watch?v=c-ZaFtqvuLA) finde, aber: vergiss doch bitte nicht zu erwähnen, dass in leipzig 50 "friedlich demonstrierende" auf die lügenpresse losgegangen sind. .)

aber ach. das hat ja bestimmt nur die TAZ geschrieben, nech? :]

Discopumper
29.01.2015, 12:49
Das amerikanische State Department weist in Form eines Gefahrenhinweises inzwischen auf Pegida hin. :durchgeknallt:

ich mach mir erst sorgen, wenn fox news eine warnung ausspricht

wintermax
03.03.2015, 17:07
Jaa ist wirklich traurig, was da so abgeht/abging. Allerdings sieht man ja schon, dass die sich selbst der größte Gegner sind. Zerfallen in unzählige Splittergruppen, die am Ende dann auch nichtsmehr bewegen.
Letzten Endes gut so.

FlotteBiene
19.04.2015, 19:18
PEGIDA ist widerlich, genauso wie die ganzen Rechten, die diese "Wutbürger" für sich instrumentalisieren... einfach abartig, wie man Ängste in der Bevölkerung schürt und dann ausnutzt... PEGIDA ist nicht das Volk, PEGIDA ist Abschaum und jeder, der dort mitdemonstriert oder irgendetwas tut, um diese Bewegung zu unterstützen, ist für mich jemand so weit rechts außen, dass er sich gefallen lassen muss, als Nazi bezeichnet zu werden. Und wenn die Politik weiter nichts dagegen tut und sich unheimlich klar und deutlich distanziert, dann haben wir bald ein zweites Rostock Lichtenhagen, nur viel schlimmer als zu dieser Zeit.

BeEnvy1
09.12.2015, 10:45
Demos sind immer gut, denn zufrieden ist man sowieso nie, um was verändern zu wollen, muss man demonstrieren. Pegida ist ok, finde ich, solange die Menge auf der Straße steht, wird ein Zeichen gesetzt. Richtig so

Sabine91
12.02.2016, 17:01
Hallo ihr Liebe,

ich muss ja sagen, ich halte Pegida & Co für eine SCHANDE FÜR DEUTSCHLAND!
Und ich muss zugeben, ich fange langsam an mich zu schämen - für eines der reichsten Länder wer Welt.

Liebe Grüße
Sabine

Marinn
13.02.2016, 17:40
Was sind das eigentlich für bescheuerte Antwortmöglcihkeiten!

zadara
19.02.2016, 15:33
ich wünsche mir, pegida würde endlich im Boden versinken. Diese Mischung aus Kampfsport-Jungs und Alte-Herren-Mannschaft mit Deutschlandflaggen-Stirnband.

Ihre einizige Aktion besteht darin, im Minutentakt auf facebook neue strafteten-nachrichten posten, so dass eine gefühlte Gefahrenwelt entsteht. Jeder, der dann in dem Newsfeed drin ist, hat das Gefühl, es rollt wirklich eine Terrorwelle auf uns zu. so ist es nicht. ich glaub, uns gehts einfach noch viel zu gut.

zadara
19.02.2016, 15:46
Ist die Umfrage eine Satire-Umfrage?

Mango-Lassi
20.02.2016, 16:29
Das Problem sind nicht die von Pegida, sondern die Politiker. Würden die sich mal mit den Problemen der Menschen, die da jeden Montag auf die Straße gehen, beschäftigen, dann wären die schon längst wieder weg. Und das eine gewisse Islamisierung in den Großstädten stattfindet, kann ich zumindest nicht leugnen.

Inaktiver User
20.02.2016, 16:37
:schlafen:

Gelbes Auto
20.02.2016, 22:31
Zu hart, was in diesem Stranger-Unterforum los ist :D
Der andere Thread von bemsi ist noch besser!

zadara
23.02.2016, 10:41
ich kann in meiner Stadt keine Islamisierung feststellen. Ich weiß auch nicht, wie das aussieht. Aber wenn man es sich jeden Tag mantraartig in seinen sozialen Netzwerken gegenseitig vorbetet, dann kommt es einem wohl so vor.

ich erlebe in den Städten auch eine gefährliche Autofahrerisierung. Es wird immer gefährlicher für Radfahrer. DAS ist ein aktutes Problem!

Und: Wieso schieben eigentlich mündige Bürger die Verantwortung immer an die (gewählten) Politiker ab? "Wenns mir net passt, geh ich auf die Strasse und schlage zurück (oder zünde was an) und werde ein gefährlicher Frustbürger?" Ist doch Quatsch ... jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich,


Andererseits: Was die schleichende Christianisierung in BAyern angerichtet hat, sieht man ja. In der Politik, in der GEsellschaft: Auf dem Land laufen vielen ältere Frauen (meine Oma übrigens auch, katholisch) draußen nur mit Kopftuch rum.

kaffeetante
23.02.2016, 14:20
ich kann in meiner Stadt keine Islamisierung feststellen. Ich weiß auch nicht, wie das aussieht. Aber wenn man es sich jeden Tag mantraartig in seinen sozialen Netzwerken gegenseitig vorbetet, dann kommt es einem wohl so vor.

ich erlebe in den Städten auch eine gefährliche Autofahrerisierung. Es wird immer gefährlicher für Radfahrer. DAS ist ein aktutes Problem!

Und: Wieso schieben eigentlich mündige Bürger die Verantwortung immer an die (gewählten) Politiker ab? "Wenns mir net passt, geh ich auf die Strasse und schlage zurück (oder zünde was an) und werde ein gefährlicher Frustbürger?" Ist doch Quatsch ... jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich,


Andererseits: Was die schleichende Christianisierung in BAyern angerichtet hat, sieht man ja. In der Politik, in der GEsellschaft: Auf dem Land laufen vielen ältere Frauen (meine Oma übrigens auch, katholisch) draußen nur mit Kopftuch rum.

Danke, made my day! :lof:

Masterlike
15.08.2016, 16:52
Grundsätzlich soll jeder von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, wie er das für nötig erachtet. Inhaltlich kann man da als vernünftige Person aber aus meiner Sicht nicht hinterstehen..

ChrisB
15.08.2016, 17:34
am besten ist doch die aussage "Das sind doch alles Nazis, hab ich in der Taz gelesen" :grantler::mrnerd::sabber:


die demos sind der letzte schrott und haben schon einmal 1932-33 zu schei... geschehnissen geführt

Pinkmelon
15.08.2016, 18:59
Mir fehlt da eine Antwortmöglichkeit: Pegida affine Menschen haben so große Angst, dass sie die demokratischen Werte die in Deutschland erreicht wurden vergleichsweise / zu gering schätzen.

Arja +1

hipsterbart01
06.03.2017, 21:19
iich bin ja wahrlich kein fan von religionen, insbesondere nicht vom islam, den ich für besonders faschistisch halte und mehr als gefährliche ideologie und nicht als religion ansehe
Da würde ich Dir nicht widersprechen


pegida kommt für mich aber trotzdem nicht in frage aus den folgenden gründen:


3) das p von pegida steht für patriotisch. bei patriotismus halte ich es mit schopenhauer


Das klingt allerdings ein bischen dum.Das "Lumpenpack", über das Schopenhauer sich so echauffierte,war das revolutionäre Bürgertum von 1848.Schopenhauer war ein wohlhabender Rentier und ein grosser Fan des absolutischen Nachtwächterstaates,der Aufstand für Demokratie und die ersten Ansätze sozialrevolutionärer Aktivität waren ihm natürlich verhasst ,weil er sie als Bedrohung seiner behäbigen gutsituierten Bürgerexistenz betrachtete.Daher hat er sein Vermögen auch einer Stiftung für die Nachkommen der bei den Aufständen 1848 gestorbenen Soldaten vermacht.Kann man so sehen, auch heute noch, ist aber dum, wenn man nicht ein Vermögen von in heutiger Kaufkraft ca 10 Mio hat.

Pinkmelon
06.03.2017, 21:25
Was sind das eigentlich für bescheuerte Antwortmöglcihkeiten!
Finde ich auch!!!

miamimi24
14.07.2017, 18:27
Kann ich mich nur anschließen.

smaug277
17.07.2017, 21:04
Ich finde die Antwortmöglichkeiten hochintelligent.

*lalune*
22.08.2017, 20:31
Extrem. Intelligent.

praktinet
14.02.2018, 17:19
Die Pegida Gründer und Radikalen, die Montags durch Dresden ziehen haben es geschafft, dass immer mehr "normale", gemäßigte und intelligente Leute sich ihnen anschließen. Sie werden dabei leider durch die aktuelle politische Lage in Deutschland unterstützt. Wenn die Parteien sich kaum auf eine Koalition einigen können und Rassismus zugelassen wird, dann braucht man sich leider nicht wundern. Wenn es keine Probleme gäbe, dann wäre Pegida nie so groß geworden.

HCI
27.02.2018, 01:57
Hauptproblem scheint mir zu sein, dass manch unbedarfter verkennt, dass Pegida/AfD/Identitäre nicht Teild er Lösung, sondern Teil des Problemes sind.

SarahYasemin
27.02.2018, 06:58
Welche Probleme gibt es denn?

stepantrofimowi
28.02.2018, 19:02
Überfremdung,Kriminalitätl,Altersarmut,Eurodesaste r zB

SarahYasemin
28.02.2018, 19:19
Und offenbar der Untergang der Rechtschreibung....tragisch....