PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Themenfindung Promotion



~snow06~
24.07.2016, 18:53
Liebe Promovierende und fertig Promovierte, :rose2: (vor allem in den Geisteswissenschaften) wie habt ihr euer Promotionsthema gefunden? Hattet ihr eine eigene Idee oder habt ihr euer Master-/ Magisterarbeitsthema weiterentwickelt oder wurde euch das Thema von eurem Professor/ eurer Professorin vorgeschlagen oder promoviert ihr innerhalb eines Projekts?

crazy mary
25.07.2016, 19:55
ich promoviere noch, hatte direkt nach dem abschluss ein eigenes thema gefunden und mich, als ich ein passendes graduiertenkolleg mit stipendium fand, mit diesem projekt dort beworben.

Inaktiver User
28.07.2016, 15:11
ich kann keine guten tipps beitragen, bin aber in der gleichen situation. ich muss für ein paar bewerbungen auf jeden fall auch ein thema finden und es fällt mir nicht leicht.

mais
29.07.2016, 11:12
Bei mir wie bei Meersalz. aber ich finde, es ist im Rahmen von Ausschreibungen für spezifische Programme/Stipendien/GraKos o.ä. auch wieder einfacher, weil man eben einen Rahmen hat. An einer solchen Bewerbung arbeite ich gerade, der Impuls ist hier allerdings ein Thema, das mich schon länger interessiert (bzw. hatte ich direkt zum Ende/nach dem Studium auch schon überlegt, zu promovieren und habe mir immer generell schon viele Notizen gemacht zu Themen, die mich interessierten, davon ist das eben jetzt eines; Rückblickend sind da aber bestimmt 2-3 Sachen dabei, die ich noch weiter verfolgen könnte zwecks Promotion). Methodisch würde ich wohl in eine ähnliche Richtung gehen wie bei der Magisterarbeit.

~snow06~
30.07.2016, 21:39
ich promoviere noch, hatte direkt nach dem abschluss ein eigenes thema gefunden und mich, als ich ein passendes graduiertenkolleg mit stipendium fand, mit diesem projekt dort beworben.
Das ist nicht schlecht... was ist deine Fachrichtung?

~snow06~
30.07.2016, 21:41
ich kann keine guten tipps beitragen, bin aber in der gleichen situation. ich muss für ein paar bewerbungen auf jeden fall auch ein thema finden und es fällt mir nicht leicht.
Ok... kannst du dich mit jemandem kurzschließen? Hast du schon eine/n Betreuer/in? Oder jemand anderen, der dir weiterhelfen kann?

~snow06~
30.07.2016, 21:54
Es freut mich sehr, dass Antworten zu dem Thread gekommen sind. :rose2:


Bei mir wie bei Meersalz. aber ich finde, es ist im Rahmen von Ausschreibungen für spezifische Programme/Stipendien/GraKos o.ä. auch wieder einfacher, weil man eben einen Rahmen hat.
Das stimmt...

An einer solchen Bewerbung arbeite ich gerade, der Impuls ist hier allerdings ein Thema, das mich schon länger interessiert (bzw. hatte ich direkt zum Ende/nach dem Studium auch schon überlegt, zu promovieren und habe mir immer generell schon viele Notizen gemacht zu Themen, die mich interessierten, davon ist das eben jetzt eines; Rückblickend sind da aber bestimmt 2-3 Sachen dabei, die ich noch weiter verfolgen könnte zwecks Promotion). Methodisch würde ich wohl in eine ähnliche Richtung gehen wie bei der Magisterarbeit.
Welches Fach ist es bei dir denn?

Ich schreibe jetzt doch etwas konkreter zu meiner Situation... ich habe vor vier Jahren meinen Master abgeschlossen und meine Masterarbeitsbetreuerin hat mir damals vorgeschlagen, zu promovieren. Meine Masterarbeit habe ich auch noch auf einem Symposium vorgestellt und zu einem Artikel umgearbeitet und veröffentlicht, aber dann wollte ich damals lieber etwas Praktisches machen. Das heißt, ich habe seitdem Praktika gemacht, gearbeitet und war im Ausland, um meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Jetzt zieht es mich doch wieder zum Forschen und Lesen...

Eine rein praktische Frage: Wie läuft es mit der Krankenversicherung, wenn man promoviert? Welche Krankenversicherung habt ihr und wie hoch sind die monatlichen Beiträge in etwa? (PMs sind vllt ganz gut geeignet zur Beantwortung dieser Frage.;) )

Inaktiver User
31.07.2016, 09:41
Ok... kannst du dich mit jemandem kurzschließen? Hast du schon eine/n Betreuer/in? Oder jemand anderen, der dir weiterhelfen kann?

Ich habe noch keinen Betreuer und ich weiß auch noch gar nicht welche Uni es wird. Ich brauche auch auf jeden Fall eine ausreichende Bezahlung oder ein volles Stipendium. Ich würde sehr gerne im Ausland promovieren und habe auch Kontakte zu Unis in den Niederlanden, Schottland und England. Ich hab im Studium aber immer Abschlussarbeiten über vorgegebene Themen geschrieben und ich mag das eigentlich auch deutlich lieber als mir selbst ein Thema zu überlegen. Jetzt komme ich aber höchstwahrscheinlich nicht drumherum. Ich sehe mich eigentlich auch nicht in der Forschung, aber es ist angesichts der Alternativen die beste Option und mir haben sehr viele Leute innerhalb des letzten Jahres gesagt, dass ich promovieren soll.

Ich denke ich werde in den nächsten zwei Monaten ein oder zwei Themen ausarbeiten und vielleicht dann auch die entsprechenden Kontakte bemühen, um Verbesserungsvorschläge zu bekommen.

Ich habe allerdings auch noch keine Veröffentlichungen, was auch ein Problem werden könnte. Ich hätte die Möglichkeit etwas zu einem paper, das mein früherer Arbeitgeber geschrieben hat, beizutragen, aber es ist leider ein Thema, das mir nicht liegt. Ich werde in den nächsten Wochen aber dennoch nochmal versuchen mich einzuarbeiten, um dann hoffentlich doch eine Veröffentlichung zu haben.

~snow06~
31.07.2016, 10:01
Ich habe noch keinen Betreuer und ich weiß auch noch gar nicht welche Uni es wird. Ich brauche auch auf jeden Fall eine ausreichende Bezahlung oder ein volles Stipendium. Ich würde sehr gerne im Ausland promovieren und habe auch Kontakte zu Unis in den Niederlanden, Schottland und England.
Wie kommst du gerade zu oder bzw. auf diese Länder?

Ich hab im Studium aber immer Abschlussarbeiten über vorgegebene Themen geschrieben und ich mag das eigentlich auch deutlich lieber als mir selbst ein Thema zu überlegen. Jetzt komme ich aber höchstwahrscheinlich nicht drumherum.
Ja, mir wurden die Themen im Studium auch vorgelegt... ich werde demnächst (erst mal habe ich noch eine Deadline bei der Arbeit) meine Masterarbeitsbetreuerin anschreiben und ihr ein oder zwei Themenvorschläge machen, die sich herauskristallisieren und ihr sagen, dass ich aber auch offen dafür wäre, ein Thema anzunehmen, das sie mir zuteilt.

Ich sehe mich eigentlich auch nicht in der Forschung, aber es ist angesichts der Alternativen die beste Option
Ha! Das ist so eindeutig 2016

und mir haben sehr viele Leute innerhalb des letzten Jahres gesagt, dass ich promovieren soll.
Weil es in deinem Fach üblich ist zu promovieren oder weil sie dich für besonders geeignet dafür halten?


Ich denke ich werde in den nächsten zwei Monaten ein oder zwei Themen ausarbeiten und vielleicht dann auch die entsprechenden Kontakte bemühen, um Verbesserungsvorschläge zu bekommen.
Das klingt doch gut.


Ich habe allerdings auch noch keine Veröffentlichungen, was auch ein Problem werden könnte. Ich hätte die Möglichkeit etwas zu einem paper, das mein früherer Arbeitgeber geschrieben hat, beizutragen, aber es ist leider ein Thema, das mir nicht liegt. Ich werde in den nächsten Wochen aber dennoch nochmal versuchen mich einzuarbeiten, um dann hoffentlich doch eine Veröffentlichung zu haben.
Ja, aber ist das wirklich ein Problem? Eigentlich braucht man keine Veröffentlichung, um zu promovieren... bei mir hat sich das ein bisschen zufällig mit dem Symposium ergeben, weil mein Thema gut gepasst hat. Zwischen dem Symposium, dem Einreichen meines Artikels und der Veröffentlichung des Buches, in dem der Artikel erschienen ist, lagen übrigens auch fast zwei Jahre... also bis zu dem Zeitpunkt hätte ich auf meinem CV das Symposium angeben können, aber ich weiß gar nicht, ob auch die Veröffentlichung.

mais
31.07.2016, 18:08
Snow, ich komme aus der Geisteswissenschaft, das Programm in dem ich mich bewerben möchte ist aber interdisziplinär. Genaueres dann eher per PM.

Bei mir war es für die Abschlussarbeit so, dass ich mein Thema da schon selbst gewählt habe, das war auch davor in den meisten Hausarbeiten schon so, aber die waren natürlich inhaltlich immer im Rahmen eines bestimmten Seminars.

Was die Frage mit der Versicherung angeht; da kommt es ja total darauf an, in wlechem Rahmen man promoviert? Bei Stipendien muss man sich zumeist selbst versichern, und wird von den Kassen dann oft nicht als Student eingeordnet, das kann dann teuer werden. Wie das läuft wenn man in einem GraKo ist, weiß ich nicht genau; wenn man eine normale (Teil)Stelle als wissenschafltiche Mitarbeiterin bekommt, dann ist man ja gesetzlich versichert.

Zoor
01.08.2016, 23:14
.

BlueLizard
03.08.2016, 11:38
Ich hatte große Probleme mit der Themenfindung, da ich keinerlei Einschränkung hatte. Meine einzige persönliche Motivation war, etwas zu wählen, für das ein Forschungsaufenthalt im Ausland nötig ist. Dann habe ich viel gelesen und irgendwann kam die rettende Idee.

Krankenversicherung: Ich bin an der Uni angestellt. So finanziere ich mir auch die Promotion. Mit der Situation bin ich nicht sehr glücklich, weil ich für die Diss dank Job eigentlich überhaupt keinen Kopf habe.

LotteLenya
06.08.2016, 10:15
Ich habe damals mein Magisterarbeitsthema ausgebaut und dementsprechend darauf aufbauend ein grobes Konzept erstellt. Mit diesem Exposé hab ich mich dann bei verschiedenen Graduiertenkollegs beworben. Ich kenn es aus meinem Fachbereich (Geisteswissenschaften) tatsächlich vorwiegend so, dass man sein eigenes Thema sucht und sich dann MIT diesem Thema auf Stellen/Stipendien bewirbt. Dass das Thema mit dem jeweiligen Projektrahmen zusammengehen sollte (bzw. daran angepasst werden muss) ist nochmal ein anderes Ding, ändert aber nichts daran, dass bei Bewerbungen in Grakos/SFBen meist ein Exposé zu einem bereits bestehenden Dissthema verlangt wird. Für die Stiftungsstipendien gilt das natürlich erst recht. Auch bei Mitarbeiterstellen wird normalerweise erwartet, dass man eine Kurzbeschreibung miteinreicht, aus der hervorgeht, woran man gerade so arbeitet. Trotzdem kann man sich zur Themenfindung natürlich mit einem Prof seines Vertrauens zusammensetzen und gemeinsam Ideen entwickeln. Nur die klare Themenvorgabe, die bei Projekten in den Naturwissenschaften ja eher die Regel sind, gibt es bei uns tendenziell eher nicht.

Krankenversicherung: Im Regelfall bist du irgendwo als Mitarbeiterin angestellt, da läuft das ganz normal über die Sozialabgaben wie bei jeder anderen Stelle auch. Bei Stipendien gilt dagegen Eigenversicherung (wobei Stipendien ja außerhalb der Stiftungen ja inzwischen kaum noch üblich sind - die DFG-Grakos laufen inzwischen ja auch fast nur noch über Stellen). Hier würde ich aufpassen, da das sehr schnell einen prekären Touch bekommt: In unserem Grako haben wir insgesamt 1100 Euro bekommen (davon 100 Euro eigentlich ausschließlich für Sachmittel); die meisten von uns hatten Krankenversicherungskosten rund um die 200 Euro (man zahlt in so einem Fall ja auch den Arbeitgeberanteil mit). Viel blieb da zum Leben nicht mehr übrig. Dass in der Zeit natürlich keine Einzahlungen in die Rentenversicherung und in die Arbeitslosenversicherung erfolgen, macht das ganze auch nciht leichter - ohne direkte Anschlussfinanzierung sitzt man, wenn man Pech hat, ganz schnell auf Hartz IV.

Zum Thema Veröffentlichungen: In den Geisteswissenschaften sind kumulative Promotionen extrem unüblich. Veröffentlichtungen un dvor allem Vernetzung braucht man aber natürlich trotzdem, wenn man mittel- bis langfristig in der Forschung bleiben will. D.h. zusätzlich zur Diss möglichst viele Tagungen mitnehmen, netzwerken und auch probieren, Aufsätze in den einschlägigen Fachzeitschriften unterzubringen.

~snow06~
15.08.2016, 22:28
Snow, ich komme aus der Geisteswissenschaft, das Programm in dem ich mich bewerben möchte ist aber interdisziplinär. Genaueres dann eher per PM.
Magst du mir mal schreiben, was du machst? :-)


Bei mir war es für die Abschlussarbeit so, dass ich mein Thema da schon selbst gewählt habe, das war auch davor in den meisten Hausarbeiten schon so, aber die waren natürlich inhaltlich immer im Rahmen eines bestimmten Seminars.
Das ist eine gute Übung... uns wurden die Themen im Studium wirklich immer vorgegeben.


Was die Frage mit der Versicherung angeht; da kommt es ja total darauf an, in wlechem Rahmen man promoviert? Bei Stipendien muss man sich zumeist selbst versichern, und wird von den Kassen dann oft nicht als Student eingeordnet, das kann dann teuer werden. Wie das läuft wenn man in einem GraKo ist, weiß ich nicht genau; wenn man eine normale (Teil)Stelle als wissenschafltiche Mitarbeiterin bekommt, dann ist man ja gesetzlich versichert.
Danke für deine Antwort! Ich habe mich jetzt auch mit jemandem in meinem Umfeld beraten und habe eine Vorstellung davon, wie es bei mir laufen könnte.

~snow06~
15.08.2016, 22:29
Für die Promotion selbst ist zwar zumeist nicht eine einzige vorherige Veröffentlichung (mit Ausnahme der Dissertationsschrift) notwendig, aber wer tatsächlich eine Professur anstrebt, sollte unbedingt kumulativ promovieren (sofern die Promotionsordnung diese Möglichkeit einräumt), da man ohne einschlägige Veröffentlichungen in den Berufungsverfahren eher chancenlos ist. Entfristete oder gar verbeamtete Postdoc-Stellen sind ebenfalls ziemlich rar in vielen Fachbereichen. Vielleicht stimmen diese beiden Punkte nicht für alle Fachrichtungen 100%ig, aber ich würde dringend zur Einholung entsprechender Informationen zu Beginn des Promotionsverfahrens raten.
Falls man den Titel nur für eine Selbstständigkeit oder ein Angestelltenverhältnis in der freien Wirtschaft benötigt, ist dieser Faktor im Allgemeinen deutlich unwichtiger.
Vielen Dank. Das stimmt! Aber das erhabene Ziel, nach der Promotion an die Uni zu gehen, habe ich nicht.

~snow06~
15.08.2016, 22:32
Ich hatte große Probleme mit der Themenfindung, da ich keinerlei Einschränkung hatte. Meine einzige persönliche Motivation war, etwas zu wählen, für das ein Forschungsaufenthalt im Ausland nötig ist. Dann habe ich viel gelesen und irgendwann kam die rettende Idee.
Das klingt gut... hast du gelesen, bis du etwas gefunden hast, das dich sehr interessiert hat oder bis du eine Forschungslücke in deinem Feld gefunden hast?


Krankenversicherung: Ich bin an der Uni angestellt. So finanziere ich mir auch die Promotion.
Das klingt ja eigentlich wunderbar, aber das...

Mit der Situation bin ich nicht sehr glücklich, weil ich für die Diss dank Job eigentlich überhaupt keinen Kopf habe.
:rose:

crazy mary
17.08.2016, 21:56
Das ist nicht schlecht... was ist deine Fachrichtung?

philosophie.

meine krankenversicherung wird derzeit noch – weil ich gleichzeitig noch an einer anderen uni beschäftigt bin – von der uni übernommen. normalerweise zahlt man da als stipendiatin leider selbst ziemlich viel pro monat, ca. 150–180 euro, glaube ich.

zum thema promotion im ausland: das ist auch von hier aus möglich, zum beispiel im rahmen einer cotutelle de thèse. an meinem graduiertenkolleg sind die meisten während ihrer promotion auch mal in die usa, nach kanada oder ins uk gegangen. die kosten werden ebenfalls größtenteils übernommen.

veröffentlichungen sind zwar i.d.r. kein muss, aber bei der bewerbung für einen platz in einem guten graduiertenkolleg schon sehr gern gesehen (und falls etwa ein artikel noch in vorbereitung ist, schreibt man eben den titel des geplanten aufsatzes ins cv und fügt ein "in vorbereitung" in klammern hinzu). ein zusätzliches plus sind vorträge, lehrerfahrungen, praktika und zusätzliche qualifikationen.

~snow06~
18.10.2016, 14:43
Vielen Dank für die Hinweise. :rose2:

Sagt mal, ich habe noch eine Frage, und zwar betrifft das die Kommunikation: Ende September hat mir die Professorin, bei der ich schreiben möchte, netterweise ziemlich viel Material per E-Mail geschickt und vorgeschlagen, dass wir uns im Oktober oder November treffen (die Stadt, in der sie arbeitet, ist einige Stunden Zugfahrt von der entfernt, in der ich lebe.) Leider bin ich momentan krank, also nicht ständig, aber ich habe möglicherweise Endometriose und ein bis zwei Wochen pro Monat ziemliche Beschwerden. Das hat meinen Plan ziemlich durcheinander gebracht, ich habe ziemlich viel Zeit mit Schmerzen und mit Arztsuche verbracht. Ich weiß nicht so genau, wie/ ob ich ihr das kommunizieren soll. Fühle mich ein bisschen wie Hillary Clinton im Wahlkampf mit der verschwiegenen Lungenentzündung, obwohl ich nur eine Anwärterin für ein Promotionsstudium bin. ;) Also ich weiß nicht, wieviel Schwäche ich zugeben soll, ob ich schreibe, dass ich krank war oder krank bin oder noch mehr Details wie z. B. die mögliche Diagnose schreibe. Habt ihr Tipps? :rose2:
Ich finde es gerade echt schwierig, mich auf so ein Thema wie "Zeitplanung der Doktorarbeit" einzulassen, wenn ich eigentlich ziemliche Angst vor meinem Arzttermin diesen Freitag und am 3.11. habe.

crazy mary
19.10.2016, 17:34
hm, klingt schwierig. hoffe, du bekommst das mit ärztlicher hilfe bald in den griff. :rose:

wenn sie dir ende september geschrieben hat: hast du schon geantwortet? das würde ich nicht zu lange aufschieben, ansonsten könnte das als desinteresse / zu wenig engagement verstanden werden.

ich würde ihr schreiben, mich nur kurz in einem halbsatz für die späte antwort entschuldigen (und da auch nur allgemein schreiben, dass du krank warst) und mich für die materialien bedanken. am besten gehst du da noch auf eine bestimmte sache ein, um zu signalisieren, dass du dich bereits mit den materialien befasst hast.

kannst du irgendwie absehen, in welchem zeitraum die beschwerden nicht allzu groß sein werden? dann würde ich für den zeitraum ein treffen vorschlagen. ein paar stunden zugfahrt sind zwar doof, aber machbar. ich hab damals auch fürs auswahlgespräch 700 km auf mich genommen, und das war's letztlich wert. zwei wochen zuvor hatte ich einen richtig fiesen hundebiss und konnte kaum gehen, aber das habe ich dem komitee verschwiegen. ob ich in deiner situation ins detail gehen würde – schwierig; tendenziell wohl eher nicht.

Inaktiver User
20.10.2016, 23:55
ich würde es auf keinen fall schreiben. so wie crazy mary auch vorgeschlagen hat: falls abzusehen ist, wann du die stärksten beschwerden hast, dann mach den termin so aus, dass er in einer guten zeit liegt.

~snow06~
24.10.2016, 12:09
hm, klingt schwierig. hoffe, du bekommst das mit ärztlicher hilfe bald in den griff. :rose:
Danke. :-)


wenn sie dir ende september geschrieben hat: hast du schon geantwortet? das würde ich nicht zu lange aufschieben, ansonsten könnte das als desinteresse / zu wenig engagement verstanden werden.

ich würde ihr schreiben, mich nur kurz in einem halbsatz für die späte antwort entschuldigen (und da auch nur allgemein schreiben, dass du krank warst) und mich für die materialien bedanken. am besten gehst du da noch auf eine bestimmte sache ein, um zu signalisieren, dass du dich bereits mit den materialien befasst hast.
Ja, jetzt habe ich ihr gerade geschrieben und deinen Tipp angenommen, vielen Dank. :rose2: Also ihr kurz geschrieben, dass ich krank war und mich dafür entschuldigt, dass es deswegen so lange gedauert hat. Ich schreibe ihr später am Tag noch mal eine stärker inhaltliche E-Mail, jetzt wollte ich erst mal ein Lebenszeichen von mir geben und zeigen, dass noch Interesse besteht. Wenn sie schreibt "wie wegen, eines kleinen Schnupfens haben Sie drei Wochen gebraucht, um auf die E-Mail zu antworten? Dann habe ich keine Lust, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.", dann kann ich immer noch genauer darauf eingehen, was ich habe und warum es so lange gedauert hat.



kannst du irgendwie absehen, in welchem zeitraum die beschwerden nicht allzu groß sein werden? dann würde ich für den zeitraum ein treffen vorschlagen. ein paar stunden zugfahrt sind zwar doof, aber machbar. ich hab damals auch fürs auswahlgespräch 700 km auf mich genommen, und das war's letztlich wert. zwei wochen zuvor hatte ich einen richtig fiesen hundebiss und konnte kaum gehen, aber das habe ich dem komitee verschwiegen. ob ich in deiner situation ins detail gehen würde – schwierig; tendenziell wohl eher nicht.
Ja, ich kann geradezu die Uhr nach den Schmerzen stellen ;) ... eine Woche vor der Periode eben und dann währenddessen...
Ich habe ihr jetzt ein Treffen in dem Zeitraum vorgeschlagen, in dem alles ok sein wird.

~snow06~
24.10.2016, 12:16
ich würde es auf keinen fall schreiben. so wie crazy mary auch vorgeschlagen hat: falls abzusehen ist, wann du die stärksten beschwerden hast, dann mach den termin so aus, dass er in einer guten zeit liegt.
Vielen Dank für die weitere Einschätzung der Situation. :rose2:

crazy mary
25.10.2016, 16:30
das klingt doch gut! ich drücke die daumen, dass sie sich nett zurückmeldet & auch bald ein produktives treffen zustande kommt! :rose2:

~snow06~
25.10.2016, 19:20
das klingt doch gut! ich drücke die daumen, dass sie sich nett zurückmeldet & auch bald ein produktives treffen zustande kommt! :rose2:
Hat sie, und zwar innerhalb von ein paar Stunden. Sie vertritt echt eine Förderkultur, die ich sehr schätze... :-)
Wie bzw. wo ist das mit dem Hundebiss denn eigentlich passiert?

crazy mary
26.10.2016, 02:01
sehr schön, das freut mich!

ach, das ist 'ne blöde geschichte mit dem hund. letztlich war ich jedenfalls selbst schuld, denn er war angekettet. aber die besitzerin meinte halt, er sei so lieb, und da hab ich ihn gestreichelt. ging auch erst gut. dann aber doch nicht, haha. meine lektion daraus: wenn ich schiss vor einem tier hab, muss ich nicht mutprobenmäßig gegen meine intuition agieren.