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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stundenzahl Promotion



Inaktiver User
06.03.2017, 13:04
Wieviele Stunden habt ihr durchschnittlich pro Woche während eurer Promotion gearbeitet.

Ich habe erst vor kurzem angefangen und würde gerne einen Überblick darüber bekommen was normal ist.

sleepaholik
06.03.2017, 13:13
Ich habe eine halbe Stelle an der Uni, ich unterrichte einen Kurs und promoviere dann nebenbei.
Bei mir ist es tatsächlich sehr unterschiedlich. Erstmal abhängig davon, ob Semester ist oder nicht, weil ich schon lange brauche, um mich auf den Unterricht vorzubereiten und ihn nachzubereiten (Korrekturen etc.). Wenn dann der Chef gerade eine Phase hat, in der er irgendwas publiziert o.ä. komme ich schnell mal auf die doppelte Stundenanzahl und mehr. Jetzt in den Semesterferien kann ich dann auch an meiner Diss arbeiten, konzentrationsmäßig mache ich aber meist nach 6 Stunden am Tag Schluss.

alchimist
06.03.2017, 14:45
Unterschiedlich, aber im Schnitt ca. 40h pro Woche.

~snow06~
07.03.2017, 05:26
Ca. 15 h "aufgeschriebene" Arbeitszeit. Dazu kommt aber noch E-Mail-Kommunikation, das Schreiben von Rechnungen und Vorbereitungszeit für meinen Job. 18-20 Stunden plus Arbeitsweg, würde ich sagen.

Moment, das ist doch mehr. Ich arbeite auf Honorarbasis, deshalb "zähle" ich die Stunden nicht. Es sind aber eher 20 bis 25 h als weniger als 20 h.

engl
08.03.2017, 18:44
Also ich habe einen Vollzeitvertrag (40h). Innerhalb dieser 40h unterrichte ich je nach Semester 2-4 SWS, wobei das nicht sooo der große Aufwand ist. Zusätzlich betreue ich Abschlussarbeiten (wir haben da so eine Umrechnungsformel, nach der sind das nochmal ca. 6 SWS).
Ansonsten habe ich eben noch "Alltagsaufgaben", ich würde mal sagen, 4-10h/Woche.
In der restlichen Zeit kann ich mich um die Diss kümmern.

chaosmädchen
08.03.2017, 19:16
Ich habe neben meiner Arbeit (36stunden) promoviert. Ich hab pro Woche meist 15-20 Stunden dran gesessen. Im letzten semester vor abgab könnte ich Dank Überstunden und flexibler Arbeit ca 40 Std an der Diss arbeiten.

~snow06~
09.03.2017, 00:01
Sleepaholik, so ähnlich geht es mir auch in Bezug auf Konzentration bzw. Ausdauer.
Chaosmädchen, du hast mindestens zwei Jahre lang kontinuierlich ca. 56 h die Woche gearbeitet? Das finde ich wahnsinnig viel, jedenfalls, wenn deine Arbeit keine Routine-Arbeit war.

5% mehr
09.03.2017, 08:29
Bei mir hat es sehr variiert, manchmal war ich nicht so motiviert, manchmal sehr. Phasenweise habe ich 60+ Stunden gearbeitet (nie laenger als zwei oder drei Wochen), meistens ungefaehr 40, manchmal hatte ich ein Motivationsloch und hab wenig bis gar nichts gemacht. Am Wochenende war ich quasi nie da. Ich denk 40 Stunden im Durchschnitt kommt schon hin.

Ich hatte eine 2/3 Stelle und hab auch gelehrt, das fand ich besonders in motivationsarmen Zeiten super zum Struktur geben und das Gefuehl haben, dass man irgendwas geschafft hat.

re_voir
09.03.2017, 12:33
ich habe eine 75%-stelle an der uni (geisteswissenschaft), bei der gerade vor und zu anfang des semesters fast die gesamte arbeitszeit für die vorbereitung der seminare (2 stück je 2 sws) draufgeht. gegen ende des semesters kommen dann noch hausarbeiten und abschlussarbeiten hinzu. im durchschnitt arbeite ich jedoch ca. 4 bis 6 stunden am tag (5 tage/woche) an meiner eigenen arbeit.

weil ich gerade auch den exposé-thread gesehen habe: besteht vielleicht interesse an einer eigenen gruppe? ich würde mich gern mehr über die dissertation bzw. das leben/sich organisieren als doktorandin austauschen wollen. :rose2:

Inaktiver User
09.03.2017, 22:22
ich hätte daran interesse

chaosmädchen
10.03.2017, 16:25
Meersalz, ja ich hab regelmäßig sehr viel gearbeitet. Meine Arbeit war mal mehr mal weniger Abwechslungsreich. In den meisten Sachen hatte ich dann irgendwann Routine bzw. Hab immer die gleichen Kurse gehalten, um die Vorbereitungszeit zu minimieren. ☺

~snow06~
10.03.2017, 22:20
weil ich gerade auch den exposé-thread gesehen habe: besteht vielleicht interesse an einer eigenen gruppe? ich würde mich gern mehr über die dissertation bzw. das leben/sich organisieren als doktorandin austauschen wollen. :rose2:
Ich hätte auch Interesse daran.

sleepaholik
28.03.2017, 13:42
Ich auch!
Vor allem, wie ihr mit euren Doktorvätern/-müttern umgeht bzw. was ihr für Arbeiten für die machen müsst... ich habe manchmal das Gefühl, ich bin eher Hiwine als Doktorandin :durchgeknallt:
Und auch: Wie geht ihr mit eurer Motivation um? Ich habs gerade sehr schwer irgendwie...

Wiesgart
05.04.2017, 19:44
Meine Freunde hatten alle halbe Stellen und haben zwischen 50 und 60 Stunden gemacht bzw. sind noch dabei. Laborarbeit kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn man am Lehrstuhl wenig tun muss, kommt man schneller durch, sonst kanns halt auch sehr viel sein, wenn man nicht ewig verlängern will. Also meine Freundin (Juristin) arbeitet täglich von 9 - 18 Uhr und dann nach dem Sport/Freunde treffen noch ne Stunde oder zwei zuhaus. Am Wochenende ebenfalls. Da kommt ja noch Lehrtätigkeit dazu, die vorbereitet werden muss und alles mögliche. Dann gibt's Zeiten, wo sie um 17 Uhr nach Haus geht und "fertig" ist. Man kann ja immer noch was tun.

Im Labor saßen meine Freunde teilweise bis 0 Uhr, dann zur Party und morgens direkt wieder hin nach n paar Stunden Schlaf. Sind aber auch Workaholics. Da brannte auch in dem Fachbereich als einziges IMMER Licht am Institut. :D

Denke das kommt halt einfach mal sehr auf den Doktorvater an, wieviel der fordert und wieviel man fürs Fach an sich tun muss. Jura geht in der Regel deutlich schneller als Physik.

Also 40 Stunden macht eigentlich niemand. Die wollen ja alle schnell fertig sein, bei Jura kommt danach ja meistens noch das Ref, das haben die meisten nicht vorher in der Tasche. Und wenn man mit 30 Doktor und Studium ganz durchhaben will, kann man nicht trödeln.

~snow06~
06.04.2017, 19:47
Motivation habe ich... aber gerade auch Panik. Ich bin umgezogen und habe zu Hause immer noch kein Internet, erst ab nächste Woche Dienstag. Aber ohne vieles im Internet zu recherchieren, kann ich gerade nicht weitermachen. Ich sitze jetzt gerade schon in einem Café mit wifi, aber die Beleuchtung hier ist alles andere als toll...

~snow06~
17.04.2017, 13:39
Mir ist gerade ein Stein vom Herzen gefallen - ich dachte für einen Moment, dass ich in Fußnoten etwas erklären würde, das in meiner Disziplin im Text erklärt wird. Aber jetzt habe ich glücklicherweise bemerkt, dass Fußnoten doch üblich sind...

Wie sieht es aus bei euch, meine Lieben? Sleepaholik, konntest du die Situation mit deinem Doktorvater oder deiner Doktormutter klären?

~snow06~
24.04.2017, 19:25
Wie sieht es aus bei euch?
Ich bin gerade ziemlich froh, einen anderen Job neben der Diss zu haben... es gibt als Museumspädagogin spontanes Interagieren und dieses Übersetzen, das ich gerade für die Diss mache, ist gerade eine unglaubliche Erbsenzählerei...

sleepaholik
25.04.2017, 11:33
Wie sieht es aus bei euch, meine Lieben? Sleepaholik, konntest du die Situation mit deinem Doktorvater oder deiner Doktormutter klären?

Na ja, was heißt klären.. ich versuche im Moment auszuloten, was ich mir erlauben kann abzulehnen und was eben nicht. Das Problem ist, dass sein Hiwi keine festen Zeiten hat und nie am Insitut ist, sondern alles von zu Hause macht. Und ich bin eben immer die Dumme, die im Büro sitzt und keine gute Ausrede hat, warum ich das Buch nicht in die Bibliothek zurückbringen/1000 Kopien anfertigen/den Artikel eben mal Korrektur lesen kann. Und dann stehe ich am Kopierer und denke mir, dafür hast du 5 Jahre studiert und promovierst jetzt.
Zur Zeit ist aber auch eben viel Action nebenbei bei uns. Und ich habe eine Kollegin in meinem Fachbereich, die nie da ist, weil sie weit außerhalb wohnt und nur zwei Tage pendelt. Da bleiben die an uns beide gerichteten Anfragen eben an mir hängen.

Meine Motivation ist echt im Keller zur Zeit. Ich lese gerade viel Korrektur und mache Formatierungen für ein Werk meines Chefs, und das macht mir auch Spaß, aber eigentlich sollte ja meine Diss Priorität sein.
Und dann schwebt immer noch mein Rigorosum im Hinterkopf rum. Dafür muss ich nochmal richtig viel machen, weil ich im Studium nicht sehr fleißig war und überhaupt nicht weiß, wie ich überhaupt an diese Stelle gekommen bin. Und dann zweifel ich wieder an mir selber. Hmmmpf.

Snow, was übersetzt du denn? Museumspädagogin klingt auf jeden Fall toll! Ich wünschte, ich hätte auch so einen Ausgleich...

~snow06~
25.04.2017, 15:35
Na ja, was heißt klären.. ich versuche im Moment auszuloten, was ich mir erlauben kann abzulehnen und was eben nicht. Das Problem ist, dass sein Hiwi keine festen Zeiten hat und nie am Insitut ist, sondern alles von zu Hause macht. Und ich bin eben immer die Dumme, die im Büro sitzt und keine gute Ausrede hat, warum ich das Buch nicht in die Bibliothek zurückbringen/1000 Kopien anfertigen/den Artikel eben mal Korrektur lesen kann. Und dann stehe ich am Kopierer und denke mir, dafür hast du 5 Jahre studiert und promovierst jetzt.
Zur Zeit ist aber auch eben viel Action nebenbei bei uns. Und ich habe eine Kollegin in meinem Fachbereich, die nie da ist, weil sie weit außerhalb wohnt und nur zwei Tage pendelt. Da bleiben die an uns beide gerichteten Anfragen eben an mir hängen.
Ah... aber sag, kannst du dann nicht wirklich mal das Büro verlassen und in der Bib arbeiten? Oder hast du Anwesenheitspflicht im Büro?


Und dann schwebt immer noch mein Rigorosum im Hinterkopf rum. Dafür muss ich nochmal richtig viel machen, weil ich im Studium nicht sehr fleißig war und überhaupt nicht weiß, wie ich überhaupt an diese Stelle gekommen bin. Und dann zweifel ich wieder an mir selber. Hmmmpf.
Ah, das klingt aber nach typisch weiblicher Selbstunterschätzung... du wurdest bestimmt genommen, weil du gut und qualifiziert bist.


Snow, was übersetzt du denn? Museumspädagogin klingt auf jeden Fall toll! Ich wünschte, ich hätte auch so einen Ausgleich...
Ha, das ist eine hebräisch-aramäische Parodie aus dem Jahr 1911...

sleepaholik
26.04.2017, 15:13
Ja, ich könnte in der Bib arbeiten, aber das würde meinen Chef immer noch nicht davon abhalten, mich anzurufen wegen teilweise wirklich dummen Dingen (einmal sollte ich sein Büro aufräumen, weil er nicht da war, am nächsten Tag aber ein Interview darin führen wollte. Wenn er VL zu spät absagt, muss ich mich in den Raum stellen und die Leute wegschicken etc.). Und ich mag ja auch nicht immer nein sagen, weil ich ihm ja schon dankbar bin, dass ich diese Stelle haben kann und eine gewisse Stundenanzahl ja auch für ihn gedacht ist... Was für Aufgaben müsst ihr denn für eure Chefs übernehmen?
Snow, Deine Übersetzung klingt aber spannend! Hebräisch mochte ich auch gerne lernen. Leider ist nach vielen Jahren nicht mehr viel davon übrig geblieben :/

~snow06~
01.05.2017, 06:44
Ja, ich könnte in der Bib arbeiten, aber das würde meinen Chef immer noch nicht davon abhalten, mich anzurufen wegen teilweise wirklich dummen Dingen (einmal sollte ich sein Büro aufräumen, weil er nicht da war, am nächsten Tag aber ein Interview darin führen wollte. Wenn er VL zu spät absagt, muss ich mich in den Raum stellen und die Leute wegschicken etc.). Und ich mag ja auch nicht immer nein sagen, weil ich ihm ja schon dankbar bin, dass ich diese Stelle haben kann und eine gewisse Stundenanzahl ja auch für ihn gedacht ist... Was für Aufgaben müsst ihr denn für eure Chefs übernehmen?
Das ist nervig, wobei das mit dem Aufräumen immerhin nach einer einmaligen Aktion klingt...

Ich muss gar keine Aufgaben übernehmen, weil ich nicht mehr in der Stadt lebe, in der die Uni ist, an der ich promoviere, sondern einige hundert Kilometer davon entfernt.


Snow, Deine Übersetzung klingt aber spannend! Hebräisch mochte ich auch gerne lernen. Leider ist nach vielen Jahren nicht mehr viel davon übrig geblieben :/
Oh wow, wie kommt es, dass du Hebräisch gelernt hast, war das autodidaktisch oder in der Schule oder im Studium?

Das Hebräisch in dem Text ist echt ok... ich habe einen einigermaßen großen hebräischen Wortschatz und kann das teilweise echt runterübersetzen. Das Aramäisch ist eine ganz andere Angelegenheit, da tappe ich immer wieder in die Falle, zu denken, dass es ganz ähnlich ist wie Hebräisch, aber dann bedeuten sehr ähnlich aussehende Wörter etwas anderes...

In welchem Fach promovierst du eigentlich?

Chipsie
01.05.2017, 23:15
Ich hab eine Vollzeit-Zeiterfassung, dementsprechend arbeite ich genau das ab (teilweise auch im Homeoffice, aber das reiche ich dann auch als Arbeitszeit ein). Ich hab aber Gleitzeit, also mal Wochen mit Überstunden und mal eher gammelig. Ich bin immernoch eher unentschlossen, ob ich die Zeiterfassung gut finde oder eher nicht :D aber meine Finazierung läuft auch nur 3 Jahre, da muss ich schon ranklotzen.
Ah und ich bin externe Doktorandin, also lässt mich mein Doktorvater mit so Nervjobs ziemlich in Frieden. Mein direkter Chef will da schon ab und zu mal was, aber das ist echt im Rahmen und dafür wird mir auch viel zugearbeitet von meinen Studenten und teilweise unseren Laborassistenten

~snow06~
02.05.2017, 11:01
Ah und ich bin externe Doktorandin, also lässt mich mein Doktorvater mit so Nervjobs ziemlich in Frieden. Mein direkter Chef will da schon ab und zu mal was, aber das ist echt im Rahmen und dafür wird mir auch viel zugearbeitet von meinen Studenten und teilweise unseren Laborassistenten
Sag mal, Chipsie, wenn du externe Doktorandin bist, hast du dann trotzdem ein Semesterticket und zahlst Studiengebühren (den geringeren Betrag für Doktoranden)?

Chipsie
02.05.2017, 11:39
Nee ich nicht. Also gehen würde das problemlos, die meisten Kollegen von mir machen das auch, aber mein Doktorvater ist nicht hier an der Uni, sondern in meiner Studistadt und dann würde ich auch dort das Semesterticket kriegen, das bringt mir halt nix :D ich hatte aber schon mal überlegt mich für den Softwarezugriff an meiner uni einzuschreiben, die haben ein paar sehr teure und gute Programme

~snow06~
08.05.2017, 21:35
Nee ich nicht. Also gehen würde das problemlos, die meisten Kollegen von mir machen das auch, aber mein Doktorvater ist nicht hier an der Uni, sondern in meiner Studistadt und dann würde ich auch dort das Semesterticket kriegen, das bringt mir halt nix :D ich hatte aber schon mal überlegt mich für den Softwarezugriff an meiner uni einzuschreiben, die haben ein paar sehr teure und gute Programme
Danke für die Antwort!

rhabarber*
12.05.2017, 19:03
Etwas mehr als 40h im durchschnitt kommen wohl hin bei mir, denke ich. Phasenweise, und vor allem in den wochen und monaten vor der disputation, habe ich weit mehr als 60h gearbeitet...oft vom morgens um 9 bis mitternacht. Dafür habe ich in anderen phasen aber auch manchmal nur halbe tage gearbeitet und eigentlich freie tage rund um konferenzen und workshops musstennie als urlaubstage deklariert werden.
Hatte eine vollzeitpromotionsstelle, also 100%, und ohne regelmässige lehre. Mit meinen doktormüttern hatte ich ein gutes verhältnis, auch wenn es in einzelnen fragen natürlich auch mal unterschiedliche ansichten gab.

~snow06~
14.05.2017, 15:28
Etwas mehr als 40h im durchschnitt kommen wohl hin bei mir, denke ich. Phasenweise, und vor allem in den wochen und monaten vor der disputation, habe ich weit mehr als 60h gearbeitet...oft vom morgens um 9 bis mitternacht. Dafür habe ich in anderen phasen aber auch manchmal nur halbe tage gearbeitet und eigentlich freie tage rund um konferenzen und workshops musstennie als urlaubstage deklariert werden.
Danke! Das klingt auch nach viel Arbeit.


Mit meinen doktormüttern hatte ich ein gutes verhältnis, auch wenn es in einzelnen fragen natürlich auch mal unterschiedliche ansichten gab.
Dazu habe ich eine Frage... also dazu, wie man diplomatisch widerspricht... Im Bachelor und Master habe ich meiner jetzigen Doktormutter nie widersprochen, es sei denn, es ging um "Geschmacksfragen", zum Beispiel darum, in welche Richtung man einen Text interpretiert... Momentan übersetze ich ja erst mal einen Text, der dann ausgewertet wird, wenn er auf Deutsch ist.
Sie schrieb mir in einer E-Mail: "Im abgetippten Text [in der Originalsprache] habe ich zwei Stellen rot markiert, wo ich Tippfehler vermute, habe das aber nicht nachgeprüft." Hm, es gibt dort keine Fehler, ich habe es gecheckt...
Würdet ihr das in der E-Mail erwähnen, die ich ihr als Antwort schicke? Oder würdet ihr euch einfach nur für das Korrigieren bedanken?

chaosmädchen
14.05.2017, 19:32
Ich würde im Sinne von "vielen Dank für Ihre Anmerkung. Ich bin die von Ihnen angemerkten Stellen noch einmal durchgegangen und möchte kurz Rückmeldung geben,dass die kein Tippfehler / ... vorliegt."

~snow06~
14.05.2017, 21:50
Vielen Dank dir, das ist eine gute Formulierung! :rose2:

~snow06~
01.06.2017, 09:33
...

sommerlinde
02.06.2017, 10:42
einfach kommentarlos schicken, wenn du fertig bist. Entschuldigungen/Erklärungen nur im persönlichen Gespräch.

~snow06~
02.06.2017, 10:56
Ich dachte, niemand antwortet hier mehr und habe ihr gestern schon eine kurze E-Mail geschickt. Ist auch ok so, denke ich. Aber danke dir!

sleepaholik
07.06.2017, 12:44
Wie gehts euch allen? Kommt ihr voran?
Ich habe das Gefühl, ich schmore in meinem eigenen Saft so vor mich hin.
Im Moment ist üüüüberhaupt keine Motivation da, obwohl ich eigentlich einen festen Plan vor Augen habe, so schnell wie möglich fertig werden möchte uuund ich einfach keine Lust mehr habe. Nur die Arbeit, die ich jetzt in die Diss gesteckt habe, und die 'verlorenen' Jahre halten mich davon ab, zu kündigen. Argh.
Habt ihr irgendwelche Tipps, was man dagegen machen könnte?
Außerdem fühle ich mich so faul. Ich kann mich zur Zeit nur 3 Stunden am Tag konzentrieren, in der Zeit schaffe ich dann auch viel (schreibe meist so 3-4 Seiten dann) und sage mir, dass andere das in 5 Stunden machen würden und lasse es, weiter zu arbeiten. Und dann lese ich von Leuten, die 50 Stunden in der Woche arbeiten. Und fühle mich noch schlechter... :wirr:

~snow06~
07.06.2017, 14:51
Wie gehts euch allen? Kommt ihr voran?
Ich brauche momentan eher Informationen und überlege, wie ich am besten da rankomme, siehe anderer Thread...

Ich habe das Gefühl, ich schmore in meinem eigenen Saft so vor mich hin.
Im Moment ist üüüüberhaupt keine Motivation da, obwohl ich eigentlich einen festen Plan vor Augen habe, so schnell wie möglich fertig werden möchte uuund ich einfach keine Lust mehr habe. Nur die Arbeit, die ich jetzt in die Diss gesteckt habe, und die 'verlorenen' Jahre halten mich davon ab, zu kündigen. Argh.
Habt ihr irgendwelche Tipps, was man dagegen machen könnte?
Hm, du klingst ein bisschen urlaubsreif. Kannst du ein oder zwei Wochen frei nehmen und wegfahren? Vllt hast du dich auch ein bisschen in etwas verrannt. Mir haben letzte Woche zwei Tage Tapetenwechsel sehr (!) geholfen.

Außerdem fühle ich mich so faul. Ich kann mich zur Zeit nur 3 Stunden am Tag konzentrieren, in der Zeit schaffe ich dann auch viel (schreibe meist so 3-4 Seiten dann) und sage mir, dass andere das in 5 Stunden machen würden und lasse es, weiter zu arbeiten. Und dann lese ich von Leuten, die 50 Stunden in der Woche arbeiten. Und fühle mich noch schlechter... :wirr:
Hihi... aber du sagst doch selbst, dass du in drei bis vier Stunden so viel schaffst wie andere Leute in fünf Stunden... beim akademischen Arbeiten kann man schlecht Faustregeln mit Stunden aufstellen, finde ich.

sleepaholik
10.06.2017, 13:29
Snow,
ich würde sagen, wenn du jemanden hast, der dir wirklich gut helfen kann, du es dir finanziell erlauben kannst und auch Bock drauf hast: go for it. Gibt es vielleicht irgendeine Möglichkeit, sich das finanzieren zu lassen? Bei uns gibt es an der Uni extra Stipendien für Frauen in der Forschung, die ganz wenig ausgereizt werden wie ich gehört habe. Wäre das vielleicht eine Möglichkeit, selbst wenn du nur einen Teil der Kosten erstattet kriegen würdest? Wenn ich jemanden kennen würde, der sich mit mir mal fundiert über meine Diss unterhalten würde, ich würde es machen. Aber vielleicht auch nur, weil ich im Moment gerne raus möchte. Urlaub ist keine Option, da ich im September gerne ein paar Wochen wegfahren möchte und leider nur 15 Urlaubstage habe.

~snow06~
12.06.2017, 07:08
Snow,
ich würde sagen, wenn du jemanden hast, der dir wirklich gut helfen kann, du es dir finanziell erlauben kannst und auch Bock drauf hast: go for it. Gibt es vielleicht irgendeine Möglichkeit, sich das finanzieren zu lassen? Bei uns gibt es an der Uni extra Stipendien für Frauen in der Forschung, die ganz wenig ausgereizt werden wie ich gehört habe. Wäre das vielleicht eine Möglichkeit, selbst wenn du nur einen Teil der Kosten erstattet kriegen würdest? Wenn ich jemanden kennen würde, der sich mit mir mal fundiert über meine Diss unterhalten würde, ich würde es machen. Aber vielleicht auch nur, weil ich im Moment gerne raus möchte. Urlaub ist keine Option, da ich im September gerne ein paar Wochen wegfahren möchte und leider nur 15 Urlaubstage habe.
Das ist ganz schön wenig Urlaub pro Jahr! Wie sieht es denn einfach mit einem WE aus, dass du bei Freunden in einer anderen Stadt verbringst? Mehr war es bei mir auch nicht (also tatsächlich nur ungefähr 48 h weg), aber es hat schon geholfen.

Ja, die Reise nach Paris... da gibt es mehrere Einschränkungen/ Bedingungen: Die wichtigste ist wahrscheinlich, dass mein Freund, der dort wohnt, ab dem 7. Juli mit seiner Freundin auf Weltreise geht, das heißt. es muss einigermaßen schnell gehen. Die zweite Sache ist bei mir auch der Job, also ich bin für die entsprechende Zeit schon zum Arbeiten eingeteilt (also die Arbeitspläne gehen momentan bis Mitte Juli und ich arbeite auch jedes WE zumindest einen Tag).

Das Geld ist eigentlich fast der unwichtigste Faktor. ;) Also ich fand die Flüge nach Paris teurer als erwartet, als ich sie letzte Woche gecheckt habe, aber mittlerweile finde ich die Zeit eher problematisch... wie kann ich vor dem 7. Juli noch mal schnell drei Tage am Stück weg...

Edit: Ich habe jetzt günstige Flüge Anfang Juli nach Paris hin und zurück gefunden und gebucht. :)