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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aktuelle Lage am Arbeitsmarkt in D



Sybilla
01.02.2018, 12:37
Hallo Forum ich bin die Sybilla.

Ich habe ein paar Fragen und Anmerkungen zum Arbeitsmarkt in D. Ich lese und höre in den Medien zum einem immer wieder vom niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit.... und einer Rekordbeschäftigung zum anderen lese ich dann wieder das die Quote der Personen die von Armut oder zumindest Armutsgefährdet sind mit rund 16 % der Bevölkerung im Nachkriegsdeutschland niemals höher war als heute.

Also habe ich das im Monatsbericht der Bundesagentur einmal nachgelesen und welche Zahlen ich dort gefunden habe, haben mich dann schon einerseits sehr überrascht anderseits verstehe ich jetzt auch warum sich so viele Menschen von den etablierten Parteien abwenden.

Arbeitsmarkt Januar 2018:

Im Januar 2018 waren beachtliche 6.782.896 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) das entspricht nach wie vor einer Hilfequote von 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Januar 2018 im BA Bericht auf 3.514.557 Personen 7,7 % beziffert.

Hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III im Januar 2018 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Januar Rekordtief “ von 2.570.311 arbeitslosen Personen beziffert wird.. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 846.404 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 736.231 BA-X 254 beziffert.

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für Januar 2018
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201801/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201801-pdf.pdf

2.3.7 Hilfequoten
Im Januar 2018 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,8 Prozent). 32 9,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,3 Prozentpunkte) und Personen (-0,1 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.

Quelle: Seite 23 BA Bericht Januar 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte
Im Januar 2018 lebten in 3.193.000 Bedarfsgemeinschaften 5.960.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.269.000) und 1.691.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht Januar 2018

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Januar
Tabellenanhang zum Monatsbericht Januar 2018 (Tabelle 1)

Im Januar 2018 waren "nur noch" 6.782.896 Personen im Leistungsbezug SGB II/III allerdings schwankt diese Zahl trotz Demographie vermehrter Eintritt in Rente (Altersarmut) je nach Jahreszeit seit Jahren um die Marke von 7 Millionen Personen. Von einen Rekord oder einer signifikanten Veränderung keine Spur.

823.079 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.268.861 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.690.956 Personen Sozialgeld

Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 7,8 %

Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 3.514.557 Personen 7,7 %

1.4.6 Unterbeschäftigung
In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild über die Zahl derjenigen Menschen gezeichnet, die ihren Wunsch nach einer Beschäftigung nicht realisieren können.

Quelle: Seite 15 BA Bericht Januar 2018

Rekordbeschäftigung?

Als erwerbstätig gelten, alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, geringfügig Beschäftigte, Soldaten) oder als Selbstständige beziehungsweise als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben beziehungsweise in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen. Also auch Personen in Elternzeit. Ebenso wird die Zahl der Erwerbstätigen durch den späteren Renteneintritt Geburtsjahrgang 1953 Altersrente 2018 mit 65 Jahre + 7 Monat

Wie ist das, mit der wunderbaren Vermehrung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen?

Diese Zahlen spiegeln dann schon eher die Erfahrungen wieder die ich im realen Leben mache, als die Medienberichte vom niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit.... und einer Rekordbeschäftigung.
Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

Heißt das jetzt das viele Arbeiten aber dennoch von von Armut oder zumindest Armutsgefährdet sind, weil sie alleinerziehend sind, weil sie nur wenige Wochenstunden arbeiten können (Bäckerei, Discounter...) über welche Erfahrungen könnt Ihr berichten. Ist die Idee des Jobhearings die zwar Beschäftigung schafft aber keine ausreichende Einkommen generiert ein Erfolg?

Cherrycoke
01.02.2018, 15:36
Für wen oder woran arbeitest Du?

Sybilla
01.02.2018, 23:55
Für wen oder woran arbeitest Du?

Hallo Cherrycoke es freut mich, das Du meinem Eintrag im Forum gelesen hast.

Zu Deinen Fragen, für wem mache ich dass, vor allem für meine Enkelkinder und ihre Generation,
Der Generation unserer Kinder geht erstmals in der Geschichte zu größeren Teilen wirtschaftlich schlechter als ihrer Elterngeneration.

Woran arbeite ich, an einen besseren Verständnis der Ursachen und wie diese von der Politik verursacht wurden/werden. Die Suggestion "uns geht es gut" ist eben nur eine Suggestion eines "Potemkinsches Dorf=Arbeitsmarkt " das an den Schauseiten attraktiv herausgeputzt wird, jenseits davon aber marode und schäbig ist.

Vielleicht hat die eine oder der andere auch eine Lebenserfahrung "vom Arbeitsmarkt" es wäre doch schön, wenn die tatsächliche vollumfängliche Lage am Arbeitsmarkt mehr allgemeine aufmerksamkeit finden würde.

Dampfwutz
04.02.2018, 13:58
Hallo Cherrycoke es freut mich, das Du meinem Eintrag im Forum gelesen hast.

Vielleicht hat die eine oder der andere auch eine Lebenserfahrung "vom Arbeitsmarkt" es wäre doch schön, wenn die tatsächliche vollumfängliche Lage am Arbeitsmarkt mehr allgemeine aufmerksamkeit finden würde.

Und dann? Hast du Verbesserungsvorschläge? Wie trägst du dazu bei, dass deine Enkel in einer besseren Welt aufwachsen? ^^

Sybilla
05.02.2018, 01:28
Und dann? Hast du Verbesserungsvorschläge? Wie trägst du dazu bei, dass deine Enkel in einer besseren Welt aufwachsen? ^^

Hallo Dampfwutz, meine Aufgabe sehe ich in einer ehrlichen Analyse mancher Probleme die ich sehe (früher war das der Part der Medien) die Lösungen (also nicht weiter so) sollen die suchen und finden die vom Volk dafür bezahlt werden......

Und Du worin siehst Du die Lösungen für die aktuellen Probleme, Armut, Kinderarmut,Altersarmut, Pflege, Bildung, Gesundheit, bezahlbarer Wohnraum....... was kannst Du zur Lösung beitragen?

SarahYasemin
05.02.2018, 06:55
Für einen Troll bist du aber ziemlich langweilig

Sybilla
05.02.2018, 22:08
Für einen Troll bist du aber ziemlich langweilig

Hallo SarahYasemin ich habe eine Frage an Dich. Was denkst Du zu folgendem Satz?

„Wenn du, mit einer Speise in der Hand, einen Armen erblickst, geh hin. Doch reich ihm die Speise nicht. Iss sie vor seinen Augen genüsslich auf.“

Ein Dreizeiler als Antwort reicht völlig aus.

Mohrrübe
06.02.2018, 07:52
Um mal bei der Sache zu bleiben. Wir wohnen hier nicht gerade im Stuttgarter SPeckgürtel, meine Generation ist mit arbeitslosen Eltern und wenig Perspektive aufgewachsen. Mittlerweile ist sogar hier sowas wie Fast-Vollbeschäftigung mit einhergehendem Wohlstand angekommen. Ich kenne NIEMANDEN der nicht arbeitet, der aufstocken muss weil 1 Job nicht ausreicht. Zumindest für ein gutes Auskommen reicht es HIER mittlerweile für jeden. Das ist aber gefühlt, da ich jetzt keine Zahlen zur Hand habe.

Sybilla
06.02.2018, 10:32
Um mal bei der Sache zu bleiben. Wir wohnen hier nicht gerade im Stuttgarter SPeckgürtel, meine Generation ist mit arbeitslosen Eltern und wenig Perspektive aufgewachsen. Mittlerweile ist sogar hier sowas wie Fast-Vollbeschäftigung mit einhergehendem Wohlstand angekommen. Ich kenne NIEMANDEN der nicht arbeitet, der aufstocken muss weil 1 Job nicht ausreicht. Zumindest für ein gutes Auskommen reicht es HIER mittlerweile für jeden. Das ist aber gefühlt, da ich jetzt keine Zahlen zur Hand habe.

Hallo Mohrrübe, vielen Dank für deinen Beitrag schön das Du Deine Erfahrungen mit uns teilst.

Meine Generation hat in den 1960ern und 1970ern noch echte Vollbeschäftigung erlebt. Wenn wir in einer Firma unserer Wahl im Personalbüro vorstellig wurden, wurden wir bei entsprechender Qualifikation sofort eingestellt. Ich begleite ab und zu Arbeitsuchende zum Amt ihre Erfahrungen sind das sie aufgrund einer Vielzahl von Mitbewerbern zahlreiche Absagen erhalten, im Besonderen wenn sie über 50 sind oder allein erziehend. Ich kenne auch NIEMANDEN der in seinem Freundes oder Bekanntenkreis thematisierst das er Arbeitsuchend ist oder mit Hartz IV aufstocken muss oder sich mit Lebensmittel von der Tafel versorgt.

Mohrrübe Du sprichst von Stuttgart aufgrund dessen möchte ich ein die Stuttgarter Sozialdaten 2017 betrachten.

Link zum PDF Faltblatt Stuttgarter Sozialdaten 2017 (https://service.stuttgart.de/lhs-services/komunis/documents/11596_1_Faltblatt_Stuttgarter_Sozialdaten_Ausgabe_ 2017.PDF)

Ich lese darin Empfänger Arbeitslosengeld II (Hartz IV) 2005 waren es 28.678 Personen zehn Jahre später bei "Fast-Vollbeschäftigung" finde ich für das Jahr 2015 die Zahl von 28.893 Personen. Ups sogar ein kleiner Anstieg!!! Also 28.893 "anonyme NIEMANDE" die sich vermutlich dafür schämen und das in ihren Freundes oder Bekanntenkreis wohl lieber verschweigen.

Auch der kurze Blick auf die Empfänger der sozialen Grundsicherung nach SGB XII zeigt eine deutliche Tendenz zur Armut so waren in Stuttgart 2005 nur 5754 Personen in der Grundsicherung nach SGB XII 2015 waren es schon beachtliche 8613 Personen.

Und die Gesamtzahl der "Empfänger insgesamt" für Stuttgart ist bei "Fast-Vollbeschäftigung" von 45.334 Personen auf 48.942 Personen angestiegen. (81 je 1000 Einwohner sowohl 2005 als auch 2015)

Immerhin gibt es die Tafel in Stuttgart

Schwäbische Tafel Stuttgart EV
Hauptstätter Str. 75, Stuttgart
Schwäbische Tafel
Böblinger Str. 149, Stuttgart
Schwäbische Tafel
Filderbahnplatz 23, Stuttgart

Zumindest aus diesen Zahlen kann ich nicht erkennen, dass es heute eine Generation gibt, die nicht mit arbeitslosen Eltern und wenig Perspektive aufwachsen muss, wenn ich zusätzlich die aktuellen Zahlen zur Kinderarmut bedenke. Befürchte ich, dass es sehr viele Kinder auch in Stuttgart bei "Fast-Vollbeschäftigung" gibt, die mit Eltern die zumindest im Leistungsbezug sind (Arbeit in Armut) und wenig Perspektive aufwachsen müssen.

Was ist ein gutes Auskommen das für jeden reicht?

Jemand der sein Monatseinkommen von 600 Euro (Hartz IV) auf 800 Euro (Teilzeit) steigern kann hat zumindest ein besseres Auskommen, hingegen jemand dessen Monatseinkommen von 1600 Euro (Vollzeit) auf 800 Euro (Teilzeit) einen erheblichen Wohlstandsverzicht empfindet. Das passiert dann wenn aus einem Arbeitsplatz zum Beispiel in einer Bäckerei zwei Teilzeitarbeitsplätze werden. Immerhin hat sich die Zahl der Beschäftigten verdoppelt.

OK wagen wir den Blick über den Tellerrand und sehen auf die Zahlen außerhalb von Stuttgart.

Zum Beispiel auf die Graphik der Friedberger Tafel (http://www.friedberger-tafel.de/wp-content/uploads/2015/11/csm_tafeln_jahre_2014_42f0276f98.jpg)

Zum einen sehen wir einen kontinuierlichen Anstieg der "Tafel-Abholer" und zum anderem den Sprung von 2005 zu 2006 von 480 auf 657 zuletzt waren es 919.

Und zum Schluss noch einmal einen Bericht aus einer Region mit "Fast-Vollbeschäftigung"

Osterhofen | 06.05.2017 | 15:10 Uhr Trotz niedriger Arbeitslosenquote: Rekordzulauf bei der Tafel (http://www.pnp.de/lokales/landkreis_deggendorf/osterhofen/2499047_Trotz-niedriger-Arbeitslosenquote-Rekordzulauf-bei-der-Tafel.html)

Ja Mohrrübe in den Medien wird die Suggestion der "Fast-Vollbeschäftigung" in unsere Gefühlswelt projiziert, hingegen der genaue Blick auf die Zahlen, die Lebenswirklichkeit vieler Menschen abbildet und diese ist eine andere, als die der Medien oder der BA Statistik.

Sybilla
28.02.2018, 11:58
Neue Zahlen vom Arbeitsmarkt in D

Arbeitsmarkt Februar 2018:

Im Februar 2018 ist die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) auf 6.796.683 Personen angestiegen + 13.787 Personen , das entspricht einer Hilfequote von 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Januar 2018 waren nur 6.782.896 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen). Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für Februar 2018 im BA Bericht auf 3.513.829 Personen 7,7 % beziffert. - 1.044 Personen. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III im Februar 2018 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „Februar Rekordtief “ von 2.545.936 arbeitslosen Personen beziffert wird. - 24.375 Personen. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 846.102 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 764.247 BA-X 252 beziffert.

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte
Im Februar 2018 lebten in 3.188.000 Bedarfsgemeinschaften 5.952.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.263.000) und 1.689.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht Februar 2018

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Februar
Tabellenanhang zum Monatsbericht Februar 2018 (Tabelle 1)

844.516 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.263.240 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.688.927 Personen Sozialgeld

2.3.7 Hilfequoten
Im Februar 2018 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen. (9,6 Prozent) Quelle: Seite 23 BA Bericht Februar 2018

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für Februar 2018 (https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201802/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201802-pdf.pdf)

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Wer ist wir ?

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu. (http://www.huffingtonpost.de/entry/ungleichheit-deutschland_de_5a325deae4b091ca268597aa)

Ein Land mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen in dem die Grundversorgung vieler Bürger, immerhin hat die die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Von 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende. (https://www.tafel.de/ueber-uns/die-tafeln/zahlen-fakten/)

Frage, warum benötigt ein Land in dessen Grundgesetz der Sozialstaat verankert ist, mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen, zur Versorgung der Personen rund 16 % (Nachkriegsrekord) der Bevölkerung die in Armut leben oder von Armut gefährdet eigentlich
" 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen sowie Suppenküchen"?

Akureyri
06.03.2018, 22:31
Ich wollte mich gerade äußern, da fiel mir auf, dass ich gar nicht in Deutschland arbeite, manchmal vergesse ich das. Ähmja, es lebe die EU!

Sybilla
29.03.2018, 18:01
Arbeitsmarkt März 2018: Die Zahlen

2.3.7 Hilfequoten

Im März 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,6 Prozent).*32 9,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,4 Prozentpunkte) und Personen (-0,3 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen.

*32 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 23 BA Bericht März 2018

2.3.4 Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte

Im März 2018 lebten in 3.180.000 Bedarfsgemeinschaften 5.950.000 Personen die einen Anspruch auf Regelleistungen nach dem SGB II hatten. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.260.000) und 1.690.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 97 Prozent.

Quelle: Seite 22 BA Bericht März 2018

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Deutschland März 2018 PDF Seite 48

Im März 2018 ist die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) auf 6.718.466 Personen beziffert, 768.058 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I) 4.260.469 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV) 1.689.939 Personen müssen Sozialgeld beziehen das entspricht einer Hilfequote von 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für März 2018 im BA Bericht auf 3.441.159 Personen 7,6 % beziffert.

Hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III im März 2018 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „März Rekordtief “ von 2.458.110 arbeitslosen Personen beziffert wird. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 852.494 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im BA Bericht auf 778.158 BA-X 251 beziffert.

1.4.6 Unterbeschäftigung
In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden.

Quelle: Seite 15 BA Bericht März 2018

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für März 2018
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201803/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201803-pdf.pdf


Arbeitsmarkt März 2018: Der Hintergrund der Zahlen

Soweit die „Jubelzahlen“ bei Licht betrachtet 3.441.159 Personen verstummt der Jubel schnell.
Jetzt noch ein paar Infos und Fragen zum nachdenken.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ?

Armut Viele Deutsche haben von Hartz IV gelebt (http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/armut-hartz-iv-grundsicherung-sabine-zimmermann)

Quelle: ZEIT NLINE, dpa, js, 25. März 2018, 9:51 Uhr

Frühjahrsaufschwung im*März*88.000 Menschen weniger arbeitslos (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenzahl-sinkt-im-maerz-auf-2-458-millionen-a-1200425.html)

Quelle: SPIEGEL ONLINE - Aktuelle Nachrichten (http://www.spiegel.de) 29. März 2018

HARTZ-IV-EMPFÄNGER Jobcenter stecken Klienten in Kurse – um eigene Ziele zu erreichen (http://www.pnn.de/wirtschaft/1269835/)

Quelle: http://www.pnn.de/wirtschaft/1269835/ 26.03.2018

Jobcenter haben Druckmittel, um Arbeitslose in Kurse zu zwingen - ….Eine Sanktion solle „durch eine Übernahme von Schulden zur Sicherung der Unterkunft oder Behebung einer vergleichbaren Notlage nicht konterkariert werden.“.... (http://www.pnn.de/wirtschaft/1269835/)

Quelle: http://www.pnn.de/wirtschaft/1269835/ 26.03.2018

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu. (http://www.huffingtonpost.de/entry/ungleichheit-deutschland_de_5a325deae4b091ca268597aa)

Ein Land mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen in dem die Grundversorgung vieler Bürger, immerhin hat die die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Von 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende. (https://www.tafel.de/ueber-uns/die-tafeln/zahlen-fakten/)

In Deutschland kann jeder zwischen zwei Realitäten wählen, die echte Realität im realen Leben ( für viele heißt das Arbeit in Armut und ergänzenden Hartz IV) oder die andere fiktive Realität mit alternativen Fakten (Arbeitsmarkt auf den Weg zur Vollbeschäftigung) in den „Qualitäts-Medien“. In der DDR gab es auch Vollbeschäftigung!

Damit sind die „Quallitäts-Medien-Mächtigen“ längst bei:

Wir gestalten die Wirklichkeit.
Wir schaffen die Wirklichkeit.
Wir erschaffen die Wirklichkeit.

So gesehen ist die Zensur das kleinere Übel.
PR-tauglich formuliert sind wir bei: Wahrheit ist machbar, Herr Nachbar!

Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

Welche Realität ist nun die wahrhaftige der Bürger?

Dampfwutz
30.03.2018, 12:11
Kannst du vielleicht ein anderes Forum damit zuspammen?

Sybilla
13.04.2018, 12:17
Markus Lanz Talkrunde am 12.04.18 Thema Hartz IV - Der Faktencheck

In der Diskussionsrunde war zu hören, dass wir in Deutschland auf Vollbeschäftigung zulaufen. Was verstehen diese Herrschaften unter Vollbeschäftigung? Das jede*r irgendwie aus der Statistik gerechnet wird oder das viele in 50 Stundenmonatsverträgen in Job Shearing beschäftigt werden oder das jede*r eine Arbeit hat, von der alle ohne ergänzendes Hartz IV für sich und ihren Familien den Lebensunterhalt finanzieren können. Was ist Vollbeschäftigung? In der DDR gab es Vollbeschäftigung? Auch in Deutschland gab es in den 1950er und 1960 er Vollbeschäftigung nach heutiger Definition auch in den 1970 er und 1980er.

Dann kam wieder das Beispiel des Busfahrers mit 2 Kindern der soviel verdient als eine Hartz IV Familie mit 2 Kindern. Ja ja der Busfahrer schon, aber seine Frau kann auch noch dazu verdienen und das Kindergeld erhält diese Familie zusätzlich.

Hingegen die Hartz IV Familie mit 2 Kindern nur die Regelsätze für vier Personen + Miete und Nebenkosten erhält das Kindergeld wird zu 100 % angerechnet. Jeder Verdienst/Einkommen innerhalb der Hartz IV Familie wird auf das ALG II angerechnet.

Und die Fabelei von 1,2 Mio offenen Stellen durfte natürlich auch nicht fehlen, selbst der BA ist nur ein Bestand von 778.158 gemeldeter Arbeitsstelle inklusive Mehrfachzählungen und Datenredundanzen bekannt. Von Mehrfachzählungen und Datenredundanzen haben diese Herrschaften offensichtlich noch nichts gehört. Seit 18 Jahren schreibe ich Monat für Monat eine umfangreiche Analyse der Zahlen des BA – Berichts, offensichtlich kann ich damit nicht in die Blase vordringen, in der diese Medienmenschen leben.

Oder diese Herrschaften sprechen absichtlich von alternativen Fakten. Es ist schon erschrekend wie sich die alternativen Fakten in den Echokammern der Qualitätsmedien zur gefühlten postfaktischen Wahrheit verstärken. Ein Realitätsverlust ohne Beispiel.

SarahYasemin
13.04.2018, 12:27
hurz

Sybilla
27.04.2018, 12:27
Neue Rekorde vom deutschem Arbeitsmarkt

April Rekord nur noch 6.617.138 Personen im Leistungsbezug
April Rekord nur noch 4.241.443 Personen müssen Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen

Arbeitsmarkt im April 2018:

Im April 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen) im BA Monatsbericht auf 6.617.138 Personen beziffert die Hilfequote bleibt unverändert bei 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.Die Zahl der Unterbeschäftigten, für April 2018 beträgt laut BA Bericht 3.353.847 Personen 7,4 % .
Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für April ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „April Rekordtief “ von 2.383.752 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] Der Rückgang hauptsächlich im Bereich des ALG I hingegen die Empfänger von ALG II/Sozialgeld nur marginal gesunken sind. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 849.602 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im April BA Bericht mit 784.206 Stellen BA-X 251 erfasst .

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht April
Tabellenanhang zum Monatsbericht April 2018 (Tabelle 1)

692.471 Personen erhalten Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit (ALG I)
4.241.443 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
1.683.224 Personen Sozialgeld

Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte 7,8 %

Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für April 2018
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201804/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201804-pdf.pdf

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“

Aber:

Wer ist wir ?

Die Ungleichheit in Deutschland ist so groß wie zuletzt vor dem 1. Weltkrieg - Die Reichen werden reicher, der Rest schaut dabei zu. (http://www.huffingtonpost.de/entry/ungleichheit-deutschland_de_5a325deae4b091ca268597aa)

Ein Land mit robuster Konjunktur und „Fast-Vollbeschäftigung“ sowie jährlich neuer Rekordsteuereinnahmen in dem die Grundversorgung vieler Bürger, immerhin hat die die Quote der Personen die in Armut leben oder von Armut gefährdet sind den Nachkriegsrekord von rund 16 % erreicht. Von 934 Tafeln mit mehr als 2.100 Tafel-Läden und Ausgabestellen abgedeckt werden muss. Unter Ihnen 23 Prozent Kinder und Jugendliche, 53 Prozent Erwachsene im erwerbsfähigen Alter (vor allem ALG-II- bzw. Sozialgeld-Empfänger, Spätaussiedler und Migranten), 23 Prozent Rentner und 19 Prozent Alleinerziehende. (https://www.tafel.de/ueber-uns/die-tafeln/zahlen-fakten/)

Ein Blick auf die2.3.8 Hilfequoten

2.3.8 Hilfequoten Im April 2018 hat fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (9,6 Prozent)*31 9,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 7,8 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Damit waren im Vergleich zum Vorjahresmonat anteilig etwas weniger Haushalte (-0,4 Prozentpunkte) und Personen (-0,3 Prozentpunkte) auf SGB II-Leistungen angewiesen. Das Risiko, hilfebedürftig zu sein, ist für verschiedene Haushaltsformen sehr unterschiedlich. Im Dezember 2017 waren – aktuellere detaillierte Werte liegen nicht vor – von den Haushalten Alleinstehender 11,9 Prozent hilfebedürftig. Die Hilfequote bei Alleinerziehenden-Haushalten lag bei 35,3 Prozent, bei Partnern mit Kindern dagegen nur bei 7,7 Prozent.

*31 Vgl. zur Ermittlung der Hilfequoten

Quelle: Seite 23 BA Bericht April 2018
Quelle der Zahlen:
Hier der Link zum BA Bericht für April 2018
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201804/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201804-pdf.pdf

Also nahezu Vollbeschäftigung? Ja regional sind vielleicht nahezu alle irgendwie oft nur in Maßnahmen oder in Teilzeit beschäftigt, allerdings nicht in Vollbeschäftigung. Beschäftigung bedeutet oft Arbeit in Armut.

Kein noch so toller April - Rekord ändert diese Fakten die Menschen Tag für Tag erleben.

SarahYasemin
27.04.2018, 12:32
Also es ist mir schon ein bisschen klar wieso du keinen Job findest, wenn du offensichtlich in einer Art copy-paste-Schleife hängst....das ist echt schlimm für dich.

Sybilla
27.04.2018, 13:12
Also es ist mir schon ein bisschen klar wieso du keinen Job findest, wenn du offensichtlich in einer Art copy-paste-Schleife hängst....das ist echt schlimm für dich.

In einer Art Copy-paste Schleife hängen? Was ist das denn?

Na ja die Zahlen vom Arbeitsmarkt wiederholen sich eben allmonatlich, in dieser Copy-paste Schleife hängen alle die allmonatlich vom Arbeitsmarkt berichten oder den Arbeitsmarkt analysieren, das liegt in der Natur der Sache.

@SarahYasemin Du solltest jetzt ganz tapfer sein, denn gleich bricht Deine Welt, die Du so gerne malst für Dich zusammen, es gibt Personen die Ruhegehalt erhalten, Ruhegehalt ist ein regelmäßig ausbezahltes Einkommen, das der Altersversorgung dient. Personen die ein Ruhegehalt erhalten müssen nicht zwingend einen Job suchen oder finden solange diese nicht und das ist leider immer öfter der Fall von Altersarmut bedroht sind.

@SarahYasemin ich bitte Dich Deine Schlussfolgerungen über andere im Forum für Dich zu behalten, Du hast keinerlei Kompetenz darüber zu entscheiden, wer warum welche Arbeitsstelle benötigt oder auch nicht.

Versuche es doch einmal mit einen sachlichen Beitrag zur Diskussion beizutragen. Ich bin sicher das Dir das gelingen kann, wenn Du möchtest.

SarahYasemin
27.04.2018, 13:22
Welche Diskussion? Du kopierst immer nur deinen Beitrag von vorher.

Also eigentlich sagst du gerade, du bist ein Rentner, der in einem Forum für junge Mädchen rumhängt, richtig?

Sybilla
27.04.2018, 19:20
Welche Diskussion? Du kopierst immer nur deinen Beitrag von vorher.

Also eigentlich sagst du gerade, du bist ein Rentner, der in einem Forum für junge Mädchen rumhängt, richtig?

Falsch.

Es könnte ja auch sein das eine*r Mann*Frau (SarahYasemin) vom Amt/Politik auftreten, die eventuell als eine Art von Agent Provocateur im Auftrag provozieren, damit diese Zahlen der Öffentlichkeit verborgen bleiben oder der Leumund (der Ruf und das Ansehen) der Autorin beschädigt wird.

Denn die Zahlen sind Fakt - wer die Zahlen nicht widerlegen kann provoziert eventuell im Auftrag oder aus Frust die Autorin.

Wenn Du meine Zahlen Analyse weiderlegen kannst, dann los.
Wenn nicht, dann suche Dir bitte einen anderen Thread zum trollen.

Dampfwutz
29.04.2018, 13:11
Lieber Admin,

gibt es nicht vielleicht hoffentlich irgendwelche Forenregeln, wegen denen man bestimmte User mal löschen könnte?

Vielen Dank!

Nutra
11.05.2018, 09:08
Ich kenne tatsächlich gar nicht wenige Menschen, die schon lange vergeblich auf Arbeitssuche oder aufstocken müssen, weil sie gerade mal den Mindestlohn bekommen. Und das im superreichen München :danke1:

Sybilla
30.05.2018, 10:34
Es ist wieder einmal Zeit für die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt.

In der die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Mai seit xx Jahren verkündet wird. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl an Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen sondern als „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Mai 2018:

Im Mai 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung) im BA Monatsbericht auf 6.575.141Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt wie seit Monaten unverändert bei 7,8 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 668.217 Personen in ALG II 4.225.308 Personen und in Sozialgeld 1.681.616 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.285.966 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Mai 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Mai Rekordtief “ von 2.315.487 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] Der Rückgang hauptsächlich im Bereich des ALG I hingegen die Empfänger von ALG II/Sozialgeld nur marginal gesunken sind. Allerdings gibt es auch (vorläufig und hochgerechnet) 855.918 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im April BA Bericht mit 792.637 Stellen BA-X 253 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Mai
Tabellenanhang zum Monatsbericht Mai 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201805/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201805-pdf.pdf

Den Schwerpunkt der Diskussion möchte ich im Monat Mai auf die daraus resultierende Gefahr der Altersarmut lenken.

Drohende Altersarmut in Deutschland:*Beängstigende Studie! So extrem stürzen deutsche Renten ab - Die aktuelle Studie "Pensions - The next leg of the crisis" (auf Deutsch: "Die Rentenversicherung – Die nächste Etappe der Krise") der Privatbank Berenberg (http://www.news.de/politik/855695629/rente-in-deutschland-auf-absteigendem-ast-renten-sinken-altersarmut-wird-vermutlich-steigen/1/)

Welche Hausaufgaben muss unsere Regierung in Berlin erledigen, dass nicht Millionen Menschen die jeden Tag früh aufgestanden sind und den ganzen Tag schwer gearbeitet haben, nach eintritt in den schwer verdienten Ruhesand, von Altersarmut bedroht werden?

Mein Vorschlag zur Diskussion gestellt.

Ich denke eine deutliche Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn ist zur Altersgrundsicherung ohne staatliche Hilfen zwingend geboten. Ebenso eine moderate Anhebung der Rentenbeiträge wobei die „Sandwichgeneration“ also Personen die zum einem ihre Kinder versorgen und zum anderen für ihre pflegebedürftigen Eltern betreuen , nicht überfordert werden dürfen. Hinzu kommt die allgemeine ToDo-Liste an die regierenden die Pflege neu und besser zu organisieren, kostenfreie Kita Plätze..., und die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, ….

Dampfwutz
09.06.2018, 18:39
Und dann noch eine Steuererhöhung, denn all diese Wünsche müssen ja auch irgendwie finanziert werden... ^^

Dampfwutz
17.06.2018, 13:00
Ich bin ein bisschen enttäuscht. :D
Ich dachte, du stellst jetzt wirklich mal was zur Diskussion. Aber irgendwie scheinst du kein Interesse an einer Diskussion zu haben.

Sybilla
29.06.2018, 11:35
Und dann noch eine Steuererhöhung, denn all diese Wünsche müssen ja auch irgendwie finanziert werden... ^^

Welche Steuererhöhung meinen Sie? Eine Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns auf eine Höhe die eine Altersgrundsicherungsrente ohne staatliche Zuschüsse garantiert, ist keine Steuererhöhung. Leider ist die Empfehlung der zuständige Kommission aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaftlern die sich auf eine Anhebung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns auf 9,19 Euro zum 1. Januar 2019 und auf 9,35 Euro zum 1, Januar 2020 geeinigt hat, dafür nicht ausreichend.

Sybilla
29.06.2018, 11:35
Es ist wieder einmal Zeit für die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt.

In der die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Juni seit xx Jahren verkündet wird. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl an Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen sondern als „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juni 2018:

Im Juni 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.544.989 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 660.496 Personen in ALG II 4.205.751 Personen und in Sozialgeld 1.678.742 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.240.406 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Juni 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Juni Rekordtief “ von 2.275.787 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] (vorläufig und hochgerechnet) 850.700 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im Juni 2018 BA Bericht mit 805.213 Stellen BA-X 254 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Juni
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201806/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201806-pdf.pdf

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?

Forengott2018
22.07.2018, 15:29
Es ist wieder einmal Zeit für die allmonatliche Jubelmeldung vom Arbeitsmarkt.

In der die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Juni seit xx Jahren verkündet wird. In den 1970ern und 1980ern wurde diese Zahl an Arbeitslosen nicht als „ Fast-Vollbeschäftigung“ gepriesen sondern als „Massenarbeitslosigkeit“ als Problem erkannt. Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Arbeitsmarkt im Juni 2018:

Im Juni 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.544.989 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Darunter im ALG I 660.496 Personen in ALG II 4.205.751 Personen und in Sozialgeld 1.678.742 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.240.406 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Juni 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst auf ein „Juni Rekordtief “ von 2.275.787 arbeitslosen Personen gesunken.[/B] (vorläufig und hochgerechnet) 850.700 Personen in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle wird im Juni 2018 BA Bericht mit 805.213 Stellen BA-X 254 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes BA Bericht Juni
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201806/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201806-pdf.pdf

Angesichts der verkündeten „historisch niedrigen“ Arbeitslosigkeit müsste es einen enormen Stellenabbau bei der BA geben die Zahl der Arbeitslosen hat sich ja mehr als halbiert. Hat jemand diesen Stellenabbau bei der BA wahrgenommen? Herrscht in den Jobcenter jetzt gähnende leere?
Oder ist das alles nur Psychologie für die Gesellschaft die eine andere Realität darstellt als sie tatsächlich Vorort für den Einzelnen erlebbar ist?



Mit Realität hat das nichts zu tun... und wenn ich lese "es wurden 100000 neue Jobs geschaffen"...ja toll, ich hab drei davon

Sybilla
31.07.2018, 13:18
Hurra Hurra Hurra Deutschland neuer Rekord vom Arbeitsmarkt? „Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Fast – Vollbeschäftigung und sinkende Kriminalität bessere Statistiken gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat, aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab in der die Bürger leben?

Wer ist wir ?

Fast jede zweite Altersrente liegt unter 800 Euro (https://rp-online.de/politik/deutschland/fast-jede-zweite-altersrente-liegt-unter-800-euro_aid-23904437)

Quelle: RP ONLINE 12.07.2018

Ich möchte mich gegen die vermeintlich herrschende Stimmung stellen, Deutschland geht es gut in Deutschland gibt es Fast-Vollbeschäftigung. Eine stundenweise Beschäftigung in prekären Verhältnissen (Job Shearing) bei 30, 40 oder 60 Monatsstunden kann die Not der betroffenen Menschen nicht lösen, sie und ihre Kinder bleiben vielfach in Hartz IV. Aufgrund dessen sind ihre Kinder von Kinderarmut bedroht, viele Personen in diesen Beschäftigungsverhältnissen sind früher oder später von Altersarmut bedroht.

Juli Rekord nur noch 6.551.574 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld)
(ohne Asylleistungen, Altersgrundsicherung sowie Personen in Sozialhilfe nach SGB XII)

Arbeitsmarkt im Juli 2018:

Im juli 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII (ohne Asylleistungen und Altersgrundsicherung seit 2015 stellten rund 1,4 Millionen Personen einen Asylantrag ) im BA Monatsbericht auf 6.551.574 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bleibt unverändert bei 7,7 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 704.684 Personen in ALG II 4.176.309 Personen und in Sozialgeld 1.670.581 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Mai 2018 beträgt laut BA Bericht 3.257.990 Personen 7,1 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für juli 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.324.746 Personen an.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es 811.107 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im juli 2018 BA Bericht mit 822.582 Stellen BA-X 256 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Seite 48 BA Bericht juli
Tabellenanhang zum Monatsbericht juli 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201807/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201807-pdf.pdf

Und noch ein Rekord:

Statistik - Fast jedes vierte Kind ist arm (https://www.rga.de/lokales/remscheid/fast-jedes-vierte-kind-10075758.html)

Quelle: Bertelsmann Stiftung herausgegebene Keck-Atlas für NRW

Auch NRW ist ein reiches Land es gibt so viele überschüssige Ressourcen warum werden diese oder zumindest ein Teil von den überschüssige Ressourcen nicht zum Abbau der Kinderarmut genutzt, Verbilligter Wohnraum oder mehr Ressourcen für die Eltern oder Schulen, Nachhilfeunterricht wäre ein Anfang, damit Kinder aus Working Poor Elternhäusern eine Chance erhalten.

Sybilla
30.08.2018, 13:38
Ein Blick auf die Fakten schafft Transparenz und offenbart die Wahrhaftigkeit der Lage am Arbeitsmarkt
Und mit den Blick über den Tellerrand in die öffentlichen Kassen.

Staat verbucht im ersten Halbjahr Überschuss von 48,1 Mrd Euro (https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-08/44615648-staat-verbucht-im-ersten-halbjahr-ueberschuss-von-48-1-mrd-euro-015.htm) Hauptsächlich aufgrund der EZB und der 0 Zins Politik erwirtschaftet der Bund die Länder und die Kommunen Überschüsse. Auch die üppig sprudelnde MwSt und Einkommenssteuer Steuer tragen dazu bei. Selbst Sozialversicherungen hatten zur Jahresmitte ein Plus von 9,0 Mrd. Euro auf den Konto allerdings stellt sich nun die Frage warum werden die geringen Renten nicht auf ein Grundsicherungsniveau angehoben? Warum gibt es nach Berechnungen des Kinderschutzbundes (DKSB) in D etwa 4,4 Millionen Kinder die von Armut betroffen sind. Warum werden weiterhin Krankenhäuser im ländlichen Bereichen geschlossen? Warum sind die Pflegekräfte in Krankenhäuser, Alten und Pflegeheime weiterhin aufgrund zu geringer Personalschlüssel extrem überbelastet? Warum befindet sich auf vielen Straße Schlagloch neben Schlagloch? Warum sind viele Brücken immer noch stark Renovierungsbedürftig? Warum sind viele Schulhäuser marode? Warum gibt es in vielen Bundesländern einen Mangel an Lehrer*innen? Warum gibt es in vielen ländlichen Gebieten kaum Polizeiwachen? Warum müssen die vorhandenen Polizisten einen Überstundenberg vor sich herschieben? Also wenn schon soviel Geld in der Kasse ist gibt es sicher sinnvolleres als dieses durch Steuersenkungen mit der Gießkanne zu verteilen.

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung soll ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte sinken. Hingegen der Beitragssatz zur Pflegeversicherung , wie bereits von Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt, ab Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte angehoben werden soll.

Arbeitsmarkt im August 2018:

Im August 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII mit 6.499.643 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 698.530 Personen in ALG II 4.139.381 Personen und in Sozialgeld 1.661.732 Personen Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Augus 2018 beträgt laut BA Bericht 3.236.078 Personen 7,0 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für August 2018 ist in de Statistik des BA Pressedienst stieg die Zahl der Arbeitslosen auf ein „August Rekordtief “ von 2.350.876 Personen an.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es in der Sommerferienzeit 762.769 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im August 2018 im BA Bericht mit 827.758 Stellen BA-X 252 erfasst.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht August 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht August 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201808/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201808-pdf.pdf

Volle Kassen auf der einen Seite, Kinderarmut, Altersarmut, Tafeln, eine reduzierte medizinische Versorgung in Kranhäuser oder in der Pflege, weniger Polizei auf den Straßen und Plätzen unserer Städte, schlechte Schulen wenig Lehrer und marode Straßen sind die andere Seite.

Ich denke es besteht Handlungsbedarf es gibt eben bei allen Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt immer noch 6.499.643 Personen im Leistungsbezug (ALGI;ALGII;Sozialgeld) (ohne Asylleistungen)
Und in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gab es laut destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_114_228.html) im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Personen als Leistungsbezieher.

Sybilla
28.09.2018, 11:53
Neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

September Rekord der BA Monatsbericht für September 2018 verkündet nur noch 6.390.596* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 (https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_114_228.html) erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat oder in Nordkorea.

Schwerpunkt in diesem Monat Konjunkturprogramm der EZB

Aber bildet der BA Bericht/Pressemeldung die Realität ab, in der die Bürger leben?

Nicht die Agenda 2010 stabilisiert die deutsche Wirtschaft sondern das Konjunkturprogramm der EZB.

Das Konjunkturprogramm der EZB ( EZB-Anleihekäufe erreichen ein Volumen von 2,5 Billionen Euro (https://www.wiwo.de/waehrungshueter-ezb-anleihekaeufe-erreichen-ein-volumen-von-2-5-billionen-euro/22885708.html) gepaart mit der jahrelangen 0 Zins Politik der EZB sorgten diese „Sondermaßnahmen der EZB“ in den letzten Jahren für ein moderates Wirtschaftswachstum in Deutschland. Allerdings nehmen die Ungleichgewichte der Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks zu. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins kontinuierlich auf 2,25 Prozent angehoben. Die EZB hält nach wie vor an der Null Zins Politik für alle Kreditgeschäfte fest. Ein übriges Risiko für das „Wachstum“ der deutschen Wirtschaft ist die US Amerikanische Handels- und Zollpolitik.

Anteil der Leiharbeiter auf Rekordhoch (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-09/zeitarbeit-leiharbeit-bundesarbeitsministerium-beschaeftigung-zahlen)

Das aktuelle Thema in diesem Monat der gefühlte Fachkräftemangel:

So führen uns Politiker und Lobbyisten in die Irre Das Märchen vom Fachkräftemangel (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647.html)

2. Teil: Das Limo-Beispiel (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647-2.html)

Quelle: manager magazin

Also Fachkräfte fehlen, das ist zutreffend vor allem aber weil in der Vergangenheit zu wenige Fachkräfte ausgebildet wurden oder die Arbeitsbedingungen nicht attraktiv sind. Das heißt wem Fachkräfte fehlen der muss ausbilden oder die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten.

Ein Blick in den BA Arbeitsmarktbericht für September 2018 zeigt das hohe Potential von Fachkräften die jederzeit aus- und weitergebildet werden können.

Arbeitsmarkt im September 2018:

Im September 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.390.596 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte bleibt unverändert bei 7,6 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Darunter in ALG I 659.548 Personen des weiteren 4.083.346 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.647.702 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für September 2018 beträgt laut BA Bericht 3.169.646 Personen 6,9 % . Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für September 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „September Rekordtief “ von 2.256.473 Personen gesunken.[/B] Vorläufig und hochgerechnet gibt es 809.582 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im September 2018 im BA Bericht mit 833.835 Stellen BA-X 257 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht September 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht September 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201809/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201809-pdf.pdf

admin
29.09.2018, 13:43
Da dieser Strang seit langem fast völlig ohne Diskussion läuft und die TE daran offensichtlich auch nicht interessiert ist, schließen wir ihn. Die Zahlen zur Arbeitsstatistik kann ja jeder bei Interesse selbst im Netz finden

Bitte nicht neu eröffnen, dann wird gelöscht.