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shine.on.
14.08.2018, 16:28
So ein paar davon gibt's hier doch - habt ihr Lust auf Austausch?

Wie alt seid ihr?
Was studiert ihr?
In welchem Semester seid ihr?

Probleme, Ängste, Sorgen? :D

gewitter
14.08.2018, 16:35
1. fast 33
2. kunst
3. im 8ten (von 10 bzw. 12)

geld.

shine.on.
14.08.2018, 16:49
ich mach auch gleich mal mit:

fast 31
lehramt
3.

probleme: auch v.a. geld! aber auch, dass ich nicht mehr so äh "leistungsfähig" bin, ich schon zwei prüfungen wegen zeitmangel geschoben habe, aber insgesamt ganz gute bis sehr gute noten habe.

hui
14.08.2018, 16:57
ICh bin ab September dabei. Hab meinen ersten Master geschmissen und fange jetzt einen neuen an. Ich muss mal gucken, wie es wird, weil das Studium ganz anders und, wie ich hoffe, besser aufgebaut ist.

Ach so und ich bin 30, etwas fast 31 :D

shine.on.
14.08.2018, 17:03
wie macht ihr das mit der finanzierung? v.a. bezüglich krankenkasse und die zeit, die ihr investieren müsst.

wie ist so das verhältnis zu den teils sehr viel jüngeren studenten?

gewitter
14.08.2018, 17:44
ich bin mittlerweile bei der ksk, deshalb muss ich zum glück nur noch 90€ kk zahlen. PUH!
ich kriege wohngeld, arbeite einfach sehr viel (freiberuflich und studienrelevant), aber eben auch an der hochschule und habe einen wirklich phantastischen und extrem gut bezahlten kurzzeitjob, in dem ich innerhalb weniger wochen die reserven immer mal wieder auffüllen kann. und meine eltern zahlen den semesterbeitrag und die studiengebühren. es ist anstrengend, aber es geht.
das verhältnis ist wie es ist. manchmal nervts aber auch krass, einfach weil mein studium eben auch ein sehr persönliches und auch in der kommunikation sehr intensives ist. gerade da, wo wir eigeninitiativ werden müssen, was wir eben ständig sein müssen.

Sidonie
14.08.2018, 21:33
ich weiß nicht so recht, ob ich hier rein passe - ich studiere berufsbegleitend, habe aber vor vier Monaten ein Kind bekommen und komme derzeit zu kaum was leider.

Ich werde bald 39, studiere Jura im Fernstudium (nicht Hagen), Semester ist nicht recht aussagekräftig - bin am Anfang des Hauptstudiums.

Probleme - leider hat Jura einige ganz riesige Prüfungen, die erste Hürde im Hauptstudium habe ich (schwanger, mit Vollzeitjob) gleich mal vermasselt, jetzt weiß ich nicht recht, wie ich weitermachen soll.

Ich hab schon einen (bzw. zwei) Abschlüsse in einem anderen Fach, nicht zu arbeiten kommt daher nicht wirklich in Frage.

blauer_Engel
18.08.2018, 09:00
Wie alt seid ihr? 30
Was studiert ihr? Medizin
In welchem Semester seid ihr? 2; allerdings hab ich bisher nicht so viel gemacht, weil mein Kind erst kurz vor Semesterbeginn geboren wurde.


Probleme, Ängste, Sorgen?
Am meisten Sorge macht mir die Finanzierung. Und das Zeitmanagement mit Kindern.

Krankenversicherung ist zum Glück kein Problem, ich bin noch in Elternzeit.

Sternenratte.1
20.08.2018, 11:48
oh toller thread, ich überlege noch mal was anderes zu studieren. wäre dann aber wohl auch im fernstudium, übersetzen. Wäre dann knapp 32, mit zwei kleinen Kindern. Es kann aber auch sein, dass ich das Juraref erst noch mache und den Übersetzer erst mit 34+ drauf setze :magie:

Sidonie, das ist ja interessant, dass du noch Jura angefangen hast. was hast du vorher gemacht? ich bin gerade eher auf dem trip, von Jura den Absprung zu schaffen :')

Sidonie
22.08.2018, 20:55
Sternenratte, puh, schwierige Frage.... irgendwie fühl ich mich zu jura hingezogen, arbeite auch seit Jahren viel juristisch, aber das fundamentale wissen fehlt eben.
Ich hab BWL studiert.

hcschaf
23.08.2018, 14:45
Oh hier.
Ab Oktober. Berufsbegleitender Master. Ich arbeite 34 h und hab 2 Kinder.
Ist ein pädagogisches Fernstudium in Hagen: Medien und Bildung.
Ich hab den Bachelor schon in Hagen gemacht, weiss also so halbwegs was auf mich zukommt.
Und ich bin 35.
Größtes Problem wird vermutlich die Zeit werden. Aber ich hoff mal dass es halbwegs klappt ohne mich zu arg zu stressen.

Loreley
03.09.2018, 10:01
Ach Mann, ich schreib hier ja schon ewig nicht mehr, aber mit diesem Thema habt ihr mich. Ich überlege mit 32 oder bald 33 noch ein Lehramtsstudium zu machen. Könnte mir einiges anrechnen lassen, aber 6 Semester wären es wohl noch.

Meine Ängste: Die Außenwirkung. Ich hab für den Master schon viel länger gebraucht und jetzt noch ein Studium. Ich glaub einige denken ich spinne.
Sorgen: Ich will eigentlich alles gleichzeitig: Weiter in meinem Job arbeiten, ein Kind bekommen, studieren.

Darf ich noch ne Frage hinzufügen? Wie und warum habt ihr euch dafür entschieden? Fehlende Jobperspektive, starkes Interesse....?

lillyla
03.09.2018, 11:09
Meine Ängste: Die Außenwirkung. Ich hab für den Master schon viel länger gebraucht und jetzt noch ein Studium. Ich glaub einige denken ich spinne.
Sorgen: Ich will eigentlich alles gleichzeitig: Weiter in meinem Job arbeiten, ein Kind bekommen, studieren.

Darf ich noch ne Frage hinzufügen? Wie und warum habt ihr euch dafür entschieden? Fehlende Jobperspektive, starkes Interesse....?

Scheiß drauf was die anderen denken, ehrlich. Wenn du Lust drauf hast, es zeitlich einrichten und finanzieren kannst, mach es.

Ich bin 25, studiere Wirtschaftsrecht und bin in den letzten Zügen meiner BA. Ab Oktober fange ich an Informatik zu studieren. Der Studiengang interessiert mich schon länger, habe auch einige Zusatzveranstaltungen in meinem Bachelor gemacht. Außerdem hätte ich später gerne einen Beruf wo man gut verdient und ich hätte wahnsinnig Lust mich in dem Bereich selbstständig zu machen.

shine.on.
03.09.2018, 12:07
Ach Mann, ich schreib hier ja schon ewig nicht mehr, aber mit diesem Thema habt ihr mich. Ich überlege mit 32 oder bald 33 noch ein Lehramtsstudium zu machen. Könnte mir einiges anrechnen lassen, aber 6 Semester wären es wohl noch.

Meine Ängste: Die Außenwirkung. Ich hab für den Master schon viel länger gebraucht und jetzt noch ein Studium. Ich glaub einige denken ich spinne.
Sorgen: Ich will eigentlich alles gleichzeitig: Weiter in meinem Job arbeiten, ein Kind bekommen, studieren.

Darf ich noch ne Frage hinzufügen? Wie und warum habt ihr euch dafür entschieden? Fehlende Jobperspektive, starkes Interesse....?

da geht's dir ja ein bisschen ähnlich wie mir :-)

Bei mir war die Außenwirkung tatsächlich gar nicht so schlimm wie gedacht - alle fanden das irgendwie gut. (lag aber wahrscheinlich wirklich am Lehramt, weil das ja eh seit ein paar Jahren in aller Munde ist).

Ich hab mich v.a. wegen fehlender Jobperspektiven dafür entschieden. Ich habe nach fast 8 Jahren Selbstständigkeit festgestellt, dass ich lieber angestellt arbeiten möchte und dass ich eine Planungssicherheit (Geld, Freizeit) haben will. Ich habe dann erstmal entfernt in meinem Bereich angestellt gearbeitet, wurde da aber auch nicht glücklich. Nebenbei habe ich in einer WG gewohnt und meine Mitbewohnerin hat damals Lehramt studiert - ich habe immer mal wieder mit ihr geübt :') und fand dann nach zwei Jahren wirklich Gefallen daran.

Mir haben immer schon "alle" gesagt, ich solle "was mit Kindern machen" - aber so richtig konnte ich mich selbst nicht davon überzeugen.

Ausschlaggebend war aber letztlich auch: sicherer Job, deutlich mehr Geld als bisher und eben ein sicherer Hafen.

Loreley
04.09.2018, 07:58
Ja, die Jobaussichten, verbunden mit mehr Geld, sind es bei mir auch, wegen denen ich Lehramt studieren würde. Und einfach, dass es mir unglaublich Spaß macht. Unterrichtserfahrung hab ich ja schon viel gesammelt, aber mit meinem DaF-Studium unterrichte ich eben gerade Erwachsene an einer Sprachschule, und das ist nicht so unbedingt das, was ich lebenslang machen möchte. Und ich denke auch, dass die Jobsituation da nicht mehr ewig so rosig bleibt.

Habt ihr in der Zeit nebenher gearbeitet oder nen Studienkredit genommen? Fandet ihr es schwer, wieder aus dem Arbeitsleben zurück an die Uni zu gehen und da mit so einem Haufen "Kleiner" zu sitzen?


@shine.on
Darf ich fragen, welche Fächer du studierst und welche Schulart?
Ich hab mich jetzt mal für den Seiteneinstieg beworben, aber das ist nicht so aussichtsreich, da mir ein zweites Fach fehlt.
Würde ich noch einen normalen Informatikbachelor machen, würde das zur Anerkennung wohl auch reichen, um in den Vorbereitungsdienst zu kommen, da das so gesucht ist. Aber das trau ich mir so gar nicht zu

shine.on.
04.09.2018, 12:17
Habt ihr in der Zeit nebenher gearbeitet oder nen Studienkredit genommen? Fandet ihr es schwer, wieder aus dem Arbeitsleben zurück an die Uni zu gehen und da mit so einem Haufen "Kleiner" zu sitzen?

ich arbeite nebenbei 20h / Woche. Es ist ziemlich schwierig, finde ich - v.a. weil man durch die Arbeit sehr eingeschränkt ist, was außerstudentische Sachen angeht (zum Kennenlernen von Leuten, auf die man im Lehramtstudium wirklich angewiesen ist) und auch oft wenig flexibel. Ich werde das Studium auf jeden Fall strecken müssen, weil es wirklich viel Kraft kostet.
Entgegen meiner Befürchtung, komme ich mit den 18/19-jährigen wirklich gut klar. Das war von Anfang an kein Problem, was mich echt überrascht hat.
Das einzige, was ich echt unterschätzt habe, ist, wie langsam man lernt, wenn man älter ist. Weiß nicht, ob das nur auf mich zutrifft, aber ich brauche deutlich länger als mit Anfang 20, um mir Sachverhalte zu merken.




@shine.on
Darf ich fragen, welche Fächer du studierst und welche Schulart?
Ich hab mich jetzt mal für den Seiteneinstieg beworben, aber das ist nicht so aussichtsreich, da mir ein zweites Fach fehlt.
Würde ich noch einen normalen Informatikbachelor machen, würde das zur Anerkennung wohl auch reichen, um in den Vorbereitungsdienst zu kommen, da das so gesucht ist. Aber das trau ich mir so gar nicht zu


Grundschule und da "alle Fächer" (4 Fächer + Bildungswissenschaft) - gerade hier sind aber auch eine handvoll älterer Studenten (so um die 25-45 geht es bei uns). Die Masse ist natürlich 18/19.

Loreley
05.09.2018, 07:26
Das einzige, was ich echt unterschätzt habe, ist, wie langsam man lernt, wenn man älter ist. Weiß nicht, ob das nur auf mich zutrifft, aber ich brauche deutlich länger als mit Anfang 20, um mir Sachverhalte zu merken.


Grundschule und da "alle Fächer" (4 Fächer + Bildungswissenschaft).

Puh, den geistigen Verfall unterschätze ich wohl auch ... Will ich mir garnicht vorstellen, weil ich schon in meinem Erststudium in Klausuren nicht gerade geglänzt hab. Hausarbeiten ging irgendwann echt gut, aber für Klausuren lernen....

Du musstest 4 Fächer studieren? Krass, in meinem Bundesland muss man für Grundschule nur zwei studieren. Wie lange ist da denn dann die Regelstudienzeit?

Ich denke ich würde aber wenn dann Oberschule machen. Wenn die Kids ein bisschen älter sind liegt mir das glaub ich mehr. Aber eigentlich weiß ich das nicht so genau. Gibt's nen speziellen Grund, warum du dich für Grundschule entschieden hast, oder war das eher so ein Gefühl?

shine.on.
05.09.2018, 08:50
Puh, den geistigen Verfall unterschätze ich wohl auch ... Will ich mir garnicht vorstellen, weil ich schon in meinem Erststudium in Klausuren nicht gerade geglänzt hab. Hausarbeiten ging irgendwann echt gut, aber für Klausuren lernen....

Du musstest 4 Fächer studieren? Krass, in meinem Bundesland muss man für Grundschule nur zwei studieren. Wie lange ist da denn dann die Regelstudienzeit?

Ich denke ich würde aber wenn dann Oberschule machen. Wenn die Kids ein bisschen älter sind liegt mir das glaub ich mehr. Aber eigentlich weiß ich das nicht so genau. Gibt's nen speziellen Grund, warum du dich für Grundschule entschieden hast, oder war das eher so ein Gefühl?


Ja, leider ist das mit den vier Fächern hier so. Ich fände eins weniger schon irgendwie auch nett. Ein Fach studiert man mit den “normalen“ Bachelor Studenten zusammen, die anderen eher mit den Lehramtsstudenten. Man muss zwingend Mathe, Deutsch und Sachunterricht studieren und kann sich dann noch zwischen Werken und Sport (oder Musik und Kunst, wenn man die normale Aufnahmeprüfung für die Bachelorstudenten schafft)

Zum einen war mir von Anfang an klar, dass die Größeren für mich irgendwie nix sind, zum Anderen habe ich schon Sportkurse (eins meiner Fächer) mit Grundschülern gegeben :-) aktuell im Praktikum an einem Gymnasium wurde mir noch mehr klar, dass die Großen gar nix für mich sind :D ich hab am liebsten 2./3. Klasse um mich.

Loreley
05.09.2018, 09:18
Ich geb auch nen Sportkurs mit sehr gemischten Altersgruppen, da finde ich manche im Grundschulalter schon toll, aber wenn die dann ab der 3. Klasse teilweise so komisch pseudo-teeniehaft werden ....dann schon lieber richtig pubertär. ;-)
Aber wie gesagt, so genau weiß ich es auch noch nicht, vielleicht täusche ich mich auch.

Burgfräulein
07.09.2018, 03:28
Ach Mann, ich schreib hier ja schon ewig nicht mehr, aber mit diesem Thema habt ihr mich. Ich überlege mit 32 oder bald 33 noch ein Lehramtsstudium zu machen. Könnte mir einiges anrechnen lassen, aber 6 Semester wären es wohl noch.

Meine Ängste: Die Außenwirkung. Ich hab für den Master schon viel länger gebraucht und jetzt noch ein Studium. Ich glaub einige denken ich spinne.
Sorgen: Ich will eigentlich alles gleichzeitig: Weiter in meinem Job arbeiten, ein Kind bekommen, studieren.

Darf ich noch ne Frage hinzufügen? Wie und warum habt ihr euch dafür entschieden? Fehlende Jobperspektive, starkes Interesse....?

ich schließe mich meinen vorrednerinnen an: machen!
ich habe selbst nach einem zuvor abgeschlossenem fachwissenschaftlichen studium (BA/MA germanistik und geschichte) und etwas berufstätigkeit (kommunikation und marketing) nochmal auf lehramt studiert - und gerade mit dem StEx abgeschlossen. da ich vor dem studium sogar schon eine ausbildung gemacht hatte, hatte ich zu beginn die 30 auch geknackt. ;)
meine gründe sind u.a. ähnliche wie die von shine.on: sicherer, solider job, (relativ) gutes gehalt, vielleicht etwas mehr freizeit und eine aus meiner sicht sinnvolle tätigkeit, die ich weitgehend selbständig und eigenverantwortlich ausüben kann. ganz "neu" war das vorhaben allerdings nicht. ich hatte den lehrberuf schon zu beginn meines fachstudiums im auge, bin aber damals am NC gescheitert und habe zunächst ein BA-studium aufgenommen. in den job bin ich dann über eine broterwerbs-werkstudententätigkeit so reingerutscht. dort habe schnell festgestellt (oder es wurde mir bestätigt...) , dass ich das keinesfalls 40 jahre lang machen will und wohl auch nicht kann. das abschreckende beispiel war dann auch meine hauptmotivation, zig pädagogikseminare mit tw. 19-jährigen kommilitonen durchzustehen. ;)
mir wurden alle fachwissenschaftlichen scheine angerechnet, sodass ich nur noch die fachdidaktiken und einen großen teil der bildungswissenschaften draufsatteln musste. wirklich hart (wenngleich total interessant und wertvoll!) fand ich nur die praktika, weil ich parallel recht viel gearbeitet und hausarbeiten geschrieben habe. aber gut, das haben viele andere auch mehr oder weniger...
gearbeitet habe ich auch als DaZ-Lehrkraft. das gefiel mir gut, weil die stundenzahl grundsätzlich recht flexibel war, die bezahlung (gemessen an anderen "studentenjobs") gut und die tätigkeit angenehm und nah am studienfach/berufswunsch. besonders langfristig gesehen hat das lehramt aber doch einige vorteile ggü. DaZ an sprachschulen... könntest/möchtest du das nicht während eines möglichen studiums (mit ggf. begrenzter stundenzahl) weitermachen, Loreley?

ich hatte zwar besonders im endspurt, auch zuweilen den eindruck, nicht mehr so aufnahmefähig wie früher zu sein. das kann aber auch am notendruck im gym-LA liegen. Noten haben in meinem fachstudium kaum eine rolle gespielt... insgesamt habe ich mit ü30 und klarem ziel vor augen wohl etwas zielstrebiger studiert als im erststudium und sogar noch ein drittes fach dazugenommen (reduzierte studienleistungen). das StEx für mein drittfach englisch steht anfang 2019 an. das mangelfach physik hatte ich mir für einen nachmittag an meiner uni angesehen - mich aber sehr schnell für untauglich befunden. :D

der ganze spaß hat noch insgesamt 4 semester gedauert, mit drittfach 5. doch recht kurz im hinblick auf noch folgende 35+ berufsjahre, finde ich.

Burgfräulein
07.09.2018, 03:40
ergänzung: tatsächlich hatte ich viele junge kommilitonen, aber auch einige im zweitstudium (häufig nach BA/MA oder magister in den/einer der fachwissenschaften). wir sind/waren also nicht allein. :rose2:

zu schulart und alter der SuS: ich habe ja für gym studiert, also 5. - 13. klasse. meine praktika, vertretungstätigkeiten etc. bestätigten mir, dass ich am liebsten in der oberstufe arbeite. hätte ich iiiiirgendwas "praktisches" gekonnt, hätte ich vielleicht von anfang an berufsschullehramt studiert. aber vielleicht klappts ja auch mit dem gym-studium an einem beruflichen gym und fos/bos oder an einem oberstufengymnasium. jugendliche finde ich aber auch okay, jüngere kinder naja... gibt schlimmeres. ;‘)

shine.on.
07.09.2018, 05:24
wirklich hart (wenngleich total interessant und wertvoll!) fand ich nur die praktika, weil ich parallel recht viel gearbeitet und hausarbeiten geschrieben habe. aber gut, das haben viele andere auch mehr oder weniger... .

So geht's mir gerade. 4 Wochen Praktikum während der Semesterferien mit 20 Stunden in der Schule, ca 15 Stunden Vor- und Nachbereitung und 20 h arbeiten zum Broterwerb sind echt nicht ganz ohne .. insgesamt ist die Finanzierung nicht ganz ohne, weil sich bei mir zumindest viel danach richtet und ich dadurch vermutlich auch länger brauchen werde.

Loreley
07.09.2018, 11:10
Also bei nur 4 Semestern (auch wenn ich jetzt damit deine Leistung nicht schmälern will, Burgfräulein!) würde ich gar nicht lang überlegen und es definitiv machen!

Ich hab mit einer Bekannten gesprochen, die den gleichen Masterabschluss hat wie ich und die hat aber -trotz Anerkennung des ersten und zweiten Fachs- die Regelstudienzeit von 8 Semestern gebraucht.
Das zweite Fach würde mir aber auch noch fehlen, habe eben leider leider nur eins, könnte fürs zweite höchstens 20 Punkte anerkannt bekommen.

Burgfräulein
07.09.2018, 11:37
Hm. Vielleicht findet sich ja ein nicht so aufwändiges Zweitfach...? Alles Gute jedenfalls! Ich freue mich über jede Kollegin/jeden Kollegen mit ebenfalls „ungeradem“ Lebenslauf und Erfahrungen auch jenseits der Schule. :rose2:

Burgfräulein
07.09.2018, 11:58
Eine „Sorge“ ist bei mir tatsächlich auch die Familienplanung. Irgendwie macht es mir Bauchschmerzen, erst mit Mitte 30 so richtig „fertig“ zu sein. Und selbst dann will ich ja auch nicht unmittelbar in Elternzeit gehen. Dabei haben wir immerhin einen Beruf, in dem Elternzeit nicht existenzbedrohend ist und mein Mann (auch im öD) würde auch in Elternzeit gehen. Also, so überlegen wir, wäre ein Kind auch im Ref denkbar... Andererseits wurde ihm gerade eine interessante, perspektiveneröffnende Verwendung für 2 Jahre in einer anderen Stadt angeboten... und nach Jahren des Verzichts im Studium wollen wir uns auch nicht schon wieder finanziell stark einschränken. Und mir würde es generell schwerfallen, der finanziell abhängige Partner zu sein. Die „Außenwirkung“ fürchte ich leider auch, haha. Mir geht es etwas wie Loreley - ich will gerne alles auf einmal. *seufz

blauer_Engel
08.09.2018, 16:01
...und nach Jahren des Verzichts im Studium wollen wir uns auch nicht schon wieder finanziell stark einschränken. Und mir würde es generell schwerfallen, der finanziell abhängige Partner zu sein. Die „Außenwirkung“ fürchte ich leider auch, haha. Mir geht es etwas wie Loreley - ich will gerne alles auf einmal. *seufz

Die Umstellung fiel mir auch deutlich schwerer als gedacht. Im ersten Jahr hat das Elterngeld das noch super abgefedert, aber jetzt müssen wir unsere Ausgaben doch ziemlich im Blick behalten. Ich bin aktuell abhängig von meinem Partner, zusätzlich sind Sozialleistungen beantragt.

Loreley
09.09.2018, 15:33
Ja, Burgfräulein, uns scheint es ähnlich zu gehen! Kann deinen Konflikt vollkommen nachvollziehen.
Ich für mich habe entschieden, meinen Kinderwunsch nicht in einem starken Maß von der beruflichen Situation abhängig machen, weil da der Beruf einfach so h nicht im Vordergrund meines Lebens stehen soll. Auch wenn mein Kinderwunsch gar nicht so drängend ist. Aber man weiß ja auch gar nicht ob es gleich klappt, so wie man das jetzt vorstellt, sowohl beruflich als auch (v.a.!) Mit einer Schwangerschaft.....
Aber diesen inneren Zwiespalt habe ich auch.

Und auch volle Zustimmung zu "ungeraden Bildungswegen"! Hab ja auch ne Ausbildung vorher gemacht und mein Abi nachgeholt, und ich sehe das auch als Chance, aufzuzeigen/vorzuleben, dass es das gibt und es für manche genau das richtige sein kann. Hab ich tatsächlich auch in meiner letzten Bewerbung erwähnt.

melody.
09.09.2018, 17:01
zusätzlich sind Sozialleistungen beantragt.

was bekommt ihr denn? wenn du studierst?

blauer_Engel
09.09.2018, 18:40
was bekommt ihr denn? wenn du studierst?
Hoffentlich bald Wohngeld und Erlass der Kitagebühren. Daran gekoppelt ist eine Art Sozialfonds, dass Ausflugsgebühren etc der Kita übernommen werden. Allein die Gebühren für die Kita sind >500€, das macht schon was aus für uns.

Malve
12.09.2018, 14:41
ich bin 30 und im 2. Mastersemester meines Zweitstudiums. Fertig werde ich wohl kurz vor meinem 32. Geburtstag.

Sorgen: Geld ist momentan ok, aber Familienplanung und Berufseinstieg kollidieren in meinem Kopf total. Ich bin seit knapp 5 Jahren in einer Beziehung und Kinderkriegen steht schon irgendwie im Raum für die nächsten Jahre. Es wär für mich auch ok, quasi erst mit 34 oder so damit anzufangen, aber meine Sorge ist, dass es dann nicht mehr klappt. Oder nicht mehr für 2 Kinder reicht. Oder wasauchimmer passiert.

Vancouver-Girl
30.09.2018, 18:46
Ich bin zwar keine Zweitstudentin, habe mich aber auch für eine zweite "Karriere" als Lehrerin entschieden. :-)

Von Haus aus bin ich Dolmetscherin und Übersetzerin. Zweimal habe ich probiert, über den Vorbereitungsdienst, also über die Landeschulbehörde, den Weg ins Lehramt zu finden. Das ist ja der Weg, den auch die LehramtsstudentInnen nehmen. Bei den Vorstellungsgesprächen wurde mir allerdings schon signalisiert, dass es aufgrund meiner Fächerkombi (Englisch/Russisch) ziemlich schwer werden wird. Es wäre übrigens Lehramt für Gymnasien gewesen. Ich habe dann auch tatsächlich zweimal eine Absage erhalten.

Über eine ganz herkömmiche Stellenanzeige bin ich jetzt aber an einer Oberschule gelandet und unterrichte die Klassen 5 - 10. Später soll fachfremd noch Französisch hinzukommen. Berufsbegleitend mache ich 18 Monate lang eine Art Ref (so möchte ich es mal nennen). Mir gefällt es wahnsinnig gut!

Wir können uns auch gerne per PM oder in einem eigenen Thread, einer Gruppe austauschen. Ein Lehramtsstudium (Zweitstudium) hatte ich übrigens auch nicht ausgeschlossen, aber dann kam halt die Stelle.

Burgfräulein
02.10.2018, 06:37
Vancouver-Girl, so was wie Seiteneinstieg (berufsbegleitendes „Ref“) also? Sehr schön, dass das geklappt hat. :-)

Burgfräulein
02.10.2018, 06:45
Ja, Burgfräulein, uns scheint es ähnlich zu gehen! Kann deinen Konflikt vollkommen nachvollziehen.
Ich für mich habe entschieden, meinen Kinderwunsch nicht in einem starken Maß von der beruflichen Situation abhängig machen, weil da der Beruf einfach so h nicht im Vordergrund meines Lebens stehen soll. *Auch wenn mein Kinderwunsch gar nicht so drängend ist.* Aber man weiß ja auch gar nicht ob es gleich klappt, so wie man das jetzt vorstellt, sowohl beruflich als auch (v.a.!) Mit einer Schwangerschaft.....
Aber diesen inneren Zwiespalt habe ich auch.


Meiner auch nicht, das kommt noch dazu. Ich will heute und morgen kein Kind - sehe aber schon auch, dass ich mit Anfang und bald eher Mitte 30 nicht mehr ewig Zeit habe. :ups1: Das „Problem“ ist vielleicht eher, dass ich gerne nochmal 22 wäre (und eben alles noch ewig Zeit hätte). *seufz

Loreley
04.10.2018, 20:14
Meiner auch nicht, das kommt noch dazu. Ich will heute und morgen kein Kind - sehe aber schon auch, dass ich mit Anfang und bald eher Mitte 30 nicht mehr ewig Zeit habe. :ups1: Das „Problem“ ist vielleicht eher, dass ich gerne nochmal 22 wäre (und eben alles noch ewig Zeit hätte). *seufz

Ja, ganz genauso geht es mir auch.....!

Schokovanille
17.10.2018, 15:03
Ich bin letzten Monat 34 geworden, studiere GS Lehramt im 5. Semester und komme soweit ganz gut mit meinen Komillitonen klar.
Allerdings habe ich immer ein wenig Angst davor was die denken könnten, ich schäme mich nämlich schon ein wenig in meinem Alter quasi noch immer nicht am Ziel zu sein :durchgeknallt:

Zum Glück werde ich meistens auf Mitte/Ende 20 geschätzt (und ehrlich gesagt fühle ich mich auch so). Trotzdem habe ich manchmal Angst dass das Thema Kinderwunsch damit eigentlich schon abgehakt ist (gut, der Partner dafür fehlt mir aktuell sowieso, aber grundsätzlich halt.).

Schwierig finde ich die Sache mit der Krankenkasse & Lebensunterhalt. Gehe momentan 20h/Woche arbeiten, trotzdem bleibt da nicht viel übrig, gerade jetzt zu Semesterbeginn (viele neue Bücher, etc.).

~snow06~
17.10.2018, 21:17
Hallo! :rose2:

Wie alt seid ihr? 33
Was studiert ihr? Ich promoviere in Judaistik (hebräische und aramäische Literatur)
In welchem Semester seid ihr? Im 4.

Probleme, Ängste, Sorgen? :D
Ich habe fünf Jahre lang nach dem Studium gearbeitet und die Dinge waren meistens so, wie sie auf den ersten Blick aussahen... jetzt gerade habe ich das Gefühl, dass die am wenigsten wahrscheinliche Hypothese sich beim Forschen oft bewahrheitet. Also ich scheine etwas den Spezialistenblick verloren zu haben. Mir war nicht mehr klar, wie tief man sich häufig in ein Problem hineinknien muss, um es zu lösen.

Und ich habe Computerprobleme... also ich kann nicht richtig formatieren und es wird erwartet, dass ich alles perfekt formatiert einreiche. Das ist schon fast ein Oma-Problem. ;)

LaStella
19.10.2018, 08:42
Wie alt seid ihr?
31

Was studiert ihr?
Richtung Informatik


In welchem Semester seid ihr?
Im ersten Mastersemester (total 4 Semester)


Nach meinem Bachelor habe ich einige Jahre in einer Branche gearbeitet, in der man zwar viel erlebt (war unter anderem im Ausland, hatte viel Kontakt mit Menschen aus aller Welt), jedoch waren halt die Rahmenbedingungen nie gut (Arbeitszeiten, Gehalt). Mittlerweile wünsche ich mir doch eine etwas "solidere" Anstellung.
Geldtechnisch geht es eigentlich, da ich nebenher noch ca. 25h pro Woche arbeite und ich auch während der Jahre, in denen ich Vollzeit gearbeitet habe, immer sehr bescheiden gelebt habe. Klar muss ich jetzt alles gut budgetieren aber meinen Lebensstil muss ich nicht gross ändern.
Mehr Mühe macht mir das Lernen an sich. Ich war aber schon immer mehr der praktische Typ und war nie gerne Studentin ;)

An Schokovanille:
Alterstechnisch bin ich ca. im Durchschnitt. Die Leute haben die verschiedensten Hintergründe, das geht vom Karrieremensch bis zum Langzeitstudenten Ü30. Und über keinen wird irgendwie blöd geredet. Im Gegenteil, die verschiedenen Backgrounds machen die Sache eher interessant. Und gerade bei Lehramt kann es doch auch ein Vorteil sein, wenn man bereits etwas mehr Lebenserfahrung mitbringt.

~snow06~
23.10.2018, 11:23
geld.
Ha. Bei mir auch. Ich dachte, von meinem Stipendium könnte man gut leben, aber ich habe total unterschätzt, wie hoch die Krankenkassenbeiträge sind, muss bald meine Steuern für 2017 bezahlen und das ist eben doch einiges etc...

mauri
28.10.2018, 08:25
Das Thema interessiert mich auch, weil ich schon länger überlege noch einen Master zu machen und dadurch noch eine zweite Option (auch Lehramt wie bei vielen hier) zu bekommen.

Da ich das Studium eventuell auch über ein Fernstudium machen könnte, meine Frage an diejenigen mit Fernstudium: Habt ihr Kontakt und Austausch zu Kommilitonen? Oder seid ihr mehr auf euch alleine gestellt? Geht es gut nebenher zu arbeiten oder habt ihr Stunden reduziert?

Ich hab halt Bedenken, dass ich bei einem erneuten Vollzeitstudium einen Schock bekomme. Bin mittlerweile doch ein Lebensstil mit regelmäßigem Einkommen gewohnt und könnte mir vorstellen, dass die Umstellung schwierig werden könnte.

shine.on.
28.10.2018, 12:38
ich hab vorher auch gearbeitet, aber leider sehr wenig verdient - daher war der finanzielle umstieg für mich nicht so krass. ich hab mir das erste semester auch zeit gegeben und von erspartem (und ALG 1) gelebt, um richtig reinzukommen und zu schauen, ob es wirklich das ist, was ich machen möchte.


ansonsten: wie läuft es bei euch?

mich hat gleich der ganze wahnsinn wieder erfasst nach der zweiten woche :') ich hatte leider keine semesterferien wegen eines pflichtpraktikums und fühle mich eeeetwas ausgelaugt, aber ich habe mir vorgenommen, dass es dieses semester nicht so zum chaos zwischen arbeit und studium kommt und das klappt nach zwei wochen ganz gut.

ich setze mich jetzt bewusst von bekannten weg und passe dadurch tatsächlich viel besser auf. ich versuche auch, direkt im anschluss nachzubereiten und sachen deutlich vor ihrer fälligkeit fertig zu machen. zwei der drei lehrproben hab ich direkt an den semesteranfang gelegt, damit es nach hinten raus nicht so stressig wird. beide sind auch schon nächste woche dran und eine hab ich schon fertig, juhu.

hui
28.10.2018, 12:56
Für mich war es am Anfang, das Semester hat im September begonnen, sehr viel auf einmal durch den Umzug. Deswegen habe ich meine Kurse reduziert, um mich besser konzentrieren zu können, die vorhandenen Kurse bewusst zu machen und nicht durch alles hektisch durchzurauschen.
Geld bzw Nebenjob ist natürlich so eine Sache :augenroll:
Aber ich bin immer noch hochzufrieden mit meiner Entscheidung.

Zum Fernstudium: ich habe engeren Kontakt zu einer Kommilitonin, wir treffen uns alle paar Wochen und schreiben dazwischen öfters. Ansonsten bin ich in einer WhatsApp-Gruppe mit drei anderen, das ist allerdings sehr wenig. Was wohl auch daran liegt, dass zwei von ihnen zu 80-100% arbeiten und das Studium als Weiterbildung sehen, was sie nicht unbedingt durchziehen müssen für den Abschluss.
Ich finde diesen Aspekt, dass es wenig Austausch gibt, etwas schade. Gleichzeitig ist die Stimmung in den Vorlesungen gut und da gibt es Austausch. Und ich will irgendwie auch nicht wieder in einem „normalen“ Uni-Umfeld sein, sehe es daher auch nicht nur negativ.

Schokovanille
31.10.2018, 10:52
Eine kurze Zwischenfrage:
Arbeitet jemand von euch auch als Werkstudent?

Muss man der Krankenkasse oder dem Arbeitgeber jedes Semester eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen?
(Bin ja freiwillig versichert, da ü30, also kein Studententarif. Und bisher habe ich KV&PV ganz normal selbst gezahlt)

Wurde jetzt nämlich diesen Monat als SV pflichtiger Arbeitnehmer bezahlt (=mehr Abzüge) und jetzt frage ich mich gerade ob ich da was verpasst habe :-/
(Bei der Arbeit frage ich natürlich auch nach, geht aber erst in ein paar Tagen).

gewitter
31.10.2018, 11:09
Ja muss man. Logo.

SallyBray
31.10.2018, 11:39
Eine kurze Zwischenfrage:
Arbeitet jemand von euch auch als Werkstudent?

Muss man der Krankenkasse oder dem Arbeitgeber jedes Semester eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen?
(Bin ja freiwillig versichert, da ü30, also kein Studententarif. Und bisher habe ich KV&PV ganz normal selbst gezahlt)

Wurde jetzt nämlich diesen Monat als SV pflichtiger Arbeitnehmer bezahlt (=mehr Abzüge) und jetzt frage ich mich gerade ob ich da was verpasst habe :-/
(Bei der Arbeit frage ich natürlich auch nach, geht aber erst in ein paar Tagen).

Also bei mir KK nein, AG ja. Die Krankenkasse fragt irgendwann selbst nach, ob ich immer noch studiere. (bzw. wie ich das verstanden habe bei Dir egal, weil Du ohnehin keinen Studententarif hast?)

Schokovanille
31.10.2018, 12:37
Hm ok. Meine Kollegen (auch Studenten) mussten keine neue Bescheinigung abgeben, nur bei der Einstellung damals, habe eben nachgefragt.

(Und ja: KK will keine Bescheinigung mehr seit ich keinen Studententarif mehr bekomme).

Na mal sehen was mein AG dazu sagt.

Danke auf jeden Fall <3

blauer_Engel
01.11.2018, 15:57
Eine kurze Zwischenfrage:
Arbeitet jemand von euch auch als Werkstudent?

Muss man der Krankenkasse oder dem Arbeitgeber jedes Semester eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen?
(Bin ja freiwillig versichert, da ü30, also kein Studententarif. Und bisher habe ich KV&PV ganz normal selbst gezahlt)

Wurde jetzt nämlich diesen Monat als SV pflichtiger Arbeitnehmer bezahlt (=mehr Abzüge) und jetzt frage ich mich gerade ob ich da was verpasst habe :-/
(Bei der Arbeit frage ich natürlich auch nach, geht aber erst in ein paar Tagen).
Aber lohnt sich das nicht trotzdem? Dann trägt doch der AG die Hälfte der KK.

shine.on.
01.11.2018, 15:58
ja eben. ich mach das auch so, weil der KK-beitrag trotz verhältnismäßig gutem verdienst immer noch deutlich weniger ist als wenn ich freiwillig pflichtversichert bin und ~200 euro zahlen müsste.

SallyBray
01.11.2018, 16:00
Ab wann kriegt man eigentlich keinen Studententarif mehr? Ich bin jetzt 28 und zahle den noch.

Atair
01.11.2018, 16:11
Kommt auf die krankenkasse an, ich glaube bei der tk ist die grenze 30 Jahre oder eine bestimmte semesterzahl, so in der Größenordnung 14 oder 16.

shine.on.
01.11.2018, 16:14
Ab wann kriegt man eigentlich keinen Studententarif mehr? Ich bin jetzt 28 und zahle den noch.

genau, bei mir war das 30. lebensjahr (also mit 29) ausschlaggebend bei der TK.

SallyBray
01.11.2018, 16:20
genau, bei mir war das 30. lebensjahr (also mit 29) ausschlaggebend bei der TK.

Oha, da muss ich mich wohl mal überraschen lassen, ich mach noch 4 Semester (inkl. des aktuell laufenden) :bier:

Atair
01.11.2018, 16:26
Mal eine andere Frage: versucht ihr, möglichst schnell zu studieren? Oder ist es euch wichtiger, alles ordentlich zu machen und dann eventuell etwas länger zu brauchen?

Ich schwanke gefühlt ständig, einerseits studiere ich gerne und freue mich über die Möglichkeit und das Wissen das ich erlange aber ich sehne mich auch danach, mal fertig zu sein und vor allem möchte ich gerne mal finanziell halbwegs unabhängig sein. Mit master (der für meinen bereich bzw das, was ich mir später mal vorstelle als job, notwendig ist) hab ich noch mindestens 3 jahre vor mir.

shine.on.
01.11.2018, 16:30
Mal eine andere Frage: versucht ihr, möglichst schnell zu studieren? Oder ist es euch wichtiger, alles ordentlich zu machen und dann eventuell etwas länger zu brauchen?

Ich schwanke gefühlt ständig, einerseits studiere ich gerne und freue mich über die Möglichkeit und das Wissen das ich erlange aber ich sehne mich auch danach, mal fertig zu sein und vor allem möchte ich gerne mal finanziell halbwegs unabhängig sein. Mit master (der für meinen bereich bzw das, was ich mir später mal vorstelle als job, notwendig ist) hab ich noch mindestens 3 jahre vor mir.

ich versuche schon, irgendwie in regelstudienzeit zu bleiben, allerdings stresst mich das mit dem teilzeitjob schon sehr. ich überlege auch immer wieder hin und her, ob es nicht sinnvoller wäre, eine zeitlang teilzeit zu studieren und teilzeit zu arbeiten, weil ich merke, wie ich absolut an meine (psych.) grenzen komme. meine noten sind entsprechend auch eher im schlechten 2er und 3er bereich. das stört mich insgesamt wenig, aber die psych. belastung finde ich immer wieder zu hoch. andererseits bedeutet es eben, dass es alles noch viel länger dauert .. ich hab allerdings auch noch 3 jahre vor mir + 1,5 jahre ref danach.

SallyBray
01.11.2018, 16:39
Ich studiere 8 statt 6 Semestern und mache aber auch nur meinen Bachelor, u.a. weil ich nur des Abschlusses wegen studiere (hab bislang nur ein abgebrochenes Studium, ne Ausbildung und in dem Beruf ein paar Jahre gearbeitet) und ich das Studium/ Studieren ganz furchtbar finde. Werde also mit 99%iger Wahrscheinlichkeit auch keinen Master machen, allein weil überhaupt nicht wüsste wofür. Also ich studiere nicht mit einem bestimmten Berufsziel. Leider.

Achso, ja und ich studiere länger als Regelstudienzeit, weil ich Pendler bin und dafür sehr viel Zeit drauf geht und ich 20 Stunden die Woche arbeite. Ich mache also nicht die 30 vorgesehenen CPs pro Semester, weil mich das einfach noch mehr stresst als es das Studium an sich schon tut :>

Silverbabe
01.11.2018, 18:00
So ein paar davon gibt's hier doch - habt ihr Lust auf Austausch?

Wie alt seid ihr?
Was studiert ihr?
In welchem Semester seid ihr?

Probleme, Ängste, Sorgen? :D

Ich schließe mich auch mal an, etwas Austausch kann ja nicht schaden.
Bitte nicht zitieren, denke ich lösche die Kerndaten wieder:

Probleme: Vereinbarkeit von Studium und Beruf: viel zu tun im Beruf, Studium leidet.
Plus: Zeit und Motivation. Bin oft Matsch abends, hab dann aber noch online-Vorlesung.
Und außerdem teilweise auch fachlich schwer sich einzuarbeiten, wenn man dafür möglichst wenig Zeit verbrauchen will.
Ebenso nerven mich die Gruppenarbeiten, da sie unglaublich viel Aufwand und Koordination benötigen ... :augenroll:

Geld ist glücklicherweise kein Problem, da ich Vollzeit arbeite.

Das Studium soll mir langfristig beruflichen Aufstieg bescheren ...

Und mich nervt, dass ich für Prüfungen und lernen oder so keinen Bildungsurlaub beantragen kann. So muss ich immer Urlaub dafür nehmen oder Überstunden abbauen (die ich ja auch erstmal machen muss).

blauer_Engel
03.11.2018, 13:59
Mal eine andere Frage: versucht ihr, möglichst schnell zu studieren? Oder ist es euch wichtiger, alles ordentlich zu machen und dann eventuell etwas länger zu brauchen?


Ich brauche mindestens 7 Jahre (1 Jahr über Regelstudienzeit).

shine.on.
06.11.2018, 18:06
meine kommilitoninnen sind so jung, dass ihr eltern sie nach figuren aus harry potter benannt haben :')

SallyBray
06.11.2018, 20:13
Haha, lass mal sammeln :'D

Meine sind so jung, dass sie nicht wissen wer Paul McCartney ist :') (Und wenn man aufklärt, dann kennen sie die Beatles auch nicht :wein: )

shine.on.
06.11.2018, 20:27
Wir sollten in einem Seminar einen Gegenstand aus unserer Kindheit mitbringen. Ein Walkman war außer mir und dem Dozenten unbekannt und ich hab mich ein bisschen zum Affen gemacht :')

SallyBray
06.11.2018, 21:00
Ach Du je.

Mir fällt spontan leider nichts anderes mehr ein :(

hui
07.11.2018, 08:20
:o

Ich schwanke auch zwischen durchziehen und 50% studieren. Gibt hier nur die zwei Möglichkeiten. Und auch wenn ich gerne das studieren hinter mir haben will, merke ich, dass es mir psychisch nicht gut tut, nur zu studieren und quasi den ganzen Tag am Schreibtisch zu kleben. Das ist mir auch zu eintönig, ich brauch Abwechslung in meinen Aufgaben. Momentan kann ich mir das finanziell auch nicht leisten, später vielleicht. Vollzeit studieren und daneben noch jobben ist mir zu viel. Ich habe allerdings die Option, dass ich mir frühere Leistungen anrechnen lassen kann, das wären 30 Punkte/1 Semester. Das will ich auf jeden Fall machen. Und, wenn es finanziell geht, will ich wohl auch die Masterarbeit in einem Semester schreiben statt auf 2 verteilt. Weil ich weiß, dass ich sonst dafür zu viel machen würde und das will ich nicht. Somit würde ich „nur“ 2,5 Jahre statt 1,5 bzw 3 Jahren brauchen.

SallyBray
07.11.2018, 11:59
Wir sollten in einem Seminar einen Gegenstand aus unserer Kindheit mitbringen. Ein Walkman war außer mir und dem Dozenten unbekannt und ich hab mich ein bisschen zum Affen gemacht :')

Mir fiel noch ein, ob die ganz jungen Studenten es dann wohl auch nicht kennen, dass man zu ner Kassette einschläft und dann vom Klacken des Kassettenrekorders wieder aufwacht? Das war furchtbar :(

hui
07.11.2018, 12:38
Das kenne ich auch nicht. Welches klacken meinst du? Ich glaube, es war dann einfach still, wenn die Kassette zu Ende war? Oder höchstens ein einzelnes leises klacken?

SallyBray
07.11.2018, 12:40
Also ich hab so einen kleinen Kassettenrekorder (auch immer noch zum Radio hören im Bad :danke1:) von vor 20 Jahren und wenn die Kassette durchgelaufen ist und der Anknopf hochschnackt nach dem Ende des Bandes, dann klackt der sehr laut. War aber bei dem CD Player den ich hatte auch so.

hui
07.11.2018, 21:49
Ah ok, ich glaube das meine ich mit nicht so laut :D
Ich dachte zuerst, dass du meinst, dass es dann dauernd klackt, weil die Kassette quasi im Leerlauf läuft. Und daran konnte ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern :D

engl
10.11.2018, 00:46
Ich studiere Psychologie an der Fernuni Hagen und arbeite ansonsten Vollzeit.
Beruflich passt das zwar grob zu dem, was ich arbeite, aber es ist auch in keinster Weise notwendig oder wird mich jemals irgendwie weiterbringen. Also die einzige Motivation war wirklich Interesse (ich hätte auch gerne vorher schon Psychologie studiert, aber mein Abi war viel zu schlecht :D), aber das ist natürlich auch nicht bei jedem Fach gleich hoch :schlafen:

Ich bin jetzt im letzten Semester, insgesamt habe ich dann... ich glaube 11 Semester gebraucht, die Regelstudienzeit ist im Teilzeitstudium 12 Semester. Es war mir aber eigentlich nicht wichtig, schnell fertig zu sein, ich habe zwischendurch auch mal 1 oder 2 Semester gar nix gemacht, sondern war nur eingeschrieben. Ich habe da dann aber gemerkt, dass dieses Pausieren auch für mich nicht zu lang sein darf, weil ich es sonst ganz bleiben lasse. Dass ich überhaupt einen Abschluss bekomme, war mir aber schon wichtig; ich habe das einfach als "übergeordnetes Ziel" während der Klausurphasen gebraucht.

Die KommilitonInnen sind tendenziell eh etwa im gleichen Alter, aber ich habe mit denen eigentlich auch nix zu tun, höchstens mal in WhatsApp/Facebook-Gruppen.

Probleme und Sorgen sind das eher nicht, aber im Moment überlege ich, ob ich den Master dranhängen sollte. Und falls ja, ob dann an der Fernuni (was mich aus diversen Gründen nicht so sehr reizt) oder dann hier an der Präsenzuni (was vermutlich eher der Wahnsinn wird neben dem Vollzeitjob, da es sehr viele Seminare mit Anwesenheitspflicht gibt). Und ja, ich habe schon auch Bedenken, ob ich so sehr Lust habe, mit 10-15 Jahre jüngeren Leuten zu studieren :fwp: Aber ich habe ja noch ein paar Monate Zeit, mir das zu überlegen.

Schokovanille
11.11.2018, 22:44
Aber lohnt sich das nicht trotzdem? Dann trägt doch der AG die Hälfte der KK.

Das wollte mein Arbeitgeber bisher nicht, bzw. hat behauptet das würde Probleme geben. Jetzt habe ich aber noch mal nachgefragt und plötzlich geht es doch? Das finde ich super :-) - Danke also noch mal an alle die mich darauf aufmerksam gemacht haben!
Kann jetzt auch mehr Stunden arbeiten weil ich ab jetzt (eigentlich seit Oktober) kein Werkstudent mehr bin.

Dumme Frage: Mein AG zahlt ja einen Teil der KV + PV... muss ich den Rest selbst zahlen oder ist das das was mir vom Gehalt abgezogen wurde? Bisher hab ich die 180€ ja immer per Dauerauftrag an die KK überwiesen und hab keine Ahnung wie das so läuft :ups1:

Oh und zum Thema sehr junge Kommilitonen: Ein Dozent meinte letztens: "Sie sind eine Generation die nicht mehr mit Telefonzellen aufgewachsen ist."
Und da kam mir erst dass die ja wirklich alle als Kinder/Jugendliche schon ein Handy hatten und sowas wie Telefonkarten nie benutzt haben :eek:
Mein erstes Handy hatte ich mit 16. Da kam ich mir das erste Mal so RICHTIG alt vor haha.

shine.on.
12.11.2018, 05:06
Das. verhält sich dann wie ein normales Arbeitsverhältnis, du zahlst natürlich nichts extra.

Schokovanille
12.11.2018, 10:01
Ah prima, danke!

Atair
13.11.2018, 18:06
:o

Ich schwanke auch zwischen durchziehen und 50% studieren. Gibt hier nur die zwei Möglichkeiten. Und auch wenn ich gerne das studieren hinter mir haben will, merke ich, dass es mir psychisch nicht gut tut, nur zu studieren und quasi den ganzen Tag am Schreibtisch zu kleben. Das ist mir auch zu eintönig, ich brauch Abwechslung in meinen Aufgaben. Momentan kann ich mir das finanziell auch nicht leisten, später vielleicht. Vollzeit studieren und daneben noch jobben ist mir zu viel. Ich habe allerdings die Option, dass ich mir frühere Leistungen anrechnen lassen kann, das wären 30 Punkte/1 Semester. Das will ich auf jeden Fall machen. Und, wenn es finanziell geht, will ich wohl auch die Masterarbeit in einem Semester schreiben statt auf 2 verteilt. Weil ich weiß, dass ich sonst dafür zu viel machen würde und das will ich nicht. Somit würde ich „nur“ 2,5 Jahre statt 1,5 bzw 3 Jahren brauchen.

Ja, "nur" studieren tut mir auch nicht gut, ich arbeite auch einfach effektiver wenn ich weniger Zeit hab und mir geht es auch sehr auf die Nerven, wenn sich alles nur um die Uni dreht. Ein Großteil meiner FreundInnen studiert halt auch (und davon nochmal ne Menge das gleiche wie ich) das heißt es wird sowieso viel über Uni gequatscht. Kannst du das denn theoretisch jedes Semester ändern, also ob Vollzeit oder Teilzeit? Oder gibt es da irgendwelche Regelungen, dass das nicht möglich ist?

shine und Sally: Dh wie sehr bemüht ihr euch gute Noten zu schreiben oder überlegt ihr immer, wie das Verhältnis von Aufwand zu erwartender Note ist? Theoretisch denke ich halt auch, ich studiere nicht um super Noten zu schreiben und bei manchen der geforderten Aufgaben sehe ich halt auch einfach nicht ein, mir den wahnsinns-Stress zu machen und gehe den Weg des geringsten Widerstands (zB Klausuren von strangen Profs wo man wochenlang lernen müsste für ne gute Note oder halt ein bisschen was macht um die Klausur zu bestehen oder irgendwelche Gruppenarbeiten in riesigen Gruppen bei der am Ende alle die gleiche Note bekommen). Andererseits würde ich schon gerne einen interessanten Master machen und dafür wäre es schon sinnvoll wenn mein Schnitt nicht allzu schlecht ist. Ist er momentan auch nicht, aber wirklich gut halt auch nicht.

shine.on.
13.11.2018, 20:51
Ich bemühe mich eigentlich nur ums Bestehen :'D die Note an sich ist mir eigentlich sehr egal und sie liegen auch eher im unteren mittleren Bereich. Ich studiere halt aber auch Lehramt: da sind Noten im Moment nicht sooo wichtig. Darauf ruhe ich mich ein bisschen aus und hoffe, dass es in 3 Jahren noch immer so ist.

Aktuell überlege ich allerdings mal wieder, ob ich, zweitweise, offiziell Teilzeit studiere. Hier muss man nämlich seine StEx-Prüfungen spätestens 4 Semester nach Ende der Regelstudienzeit abgelegt haben. Das könnte unter Umständen knapp werden. Allerdings fühle ich mich mit Arbeit und Studium gerade so überlastet, dass ich Angst habe, längerfristig auszufallen. Das wäre zum Einen für meine Motivation nicht nützlich und zum anderen, sollte ich mich krankschreiben lassen müssen, für die Verbeamtung nicht wirklich förderlich. Ich hab dazu übermorgen ein Gespräch.
Ich bekomme zwar alles "irgendwie" hin, aber ich geh total auf dem Zahnfleisch und hab seit ca. einem Jahr kein Privatleben mehr.

hui
13.11.2018, 21:14
Ich kann hier problemlos zwischen voll- und Teilzeit switchen.

Shine, was ist daran dein allerdings? Weil du schnellstmöglichst durch sein willst? Ansonsten klingt es danach, als ob Teilzeit nicht schlecht ist.

shine.on.
13.11.2018, 21:24
Ja genau, weil es die Situation ja nicht zwingend besser macht - neben dem Studium arbeiten werde ich immer müssen und so zieht sich alles noch mehr in die Länge.

Hier ist es in den LA-Studiengänge nicht so einfach in Teilzeit zu wechseln, weil es eigentlich eine Begründung wie Kind, chronische Krankheiten, Pflege eines Angehörigen usw. braucht.

SallyBray
14.11.2018, 12:25
shine und Sally: Dh wie sehr bemüht ihr euch gute Noten zu schreiben oder überlegt ihr immer, wie das Verhältnis von Aufwand zu erwartender Note ist? Theoretisch denke ich halt auch, ich studiere nicht um super Noten zu schreiben und bei manchen der geforderten Aufgaben sehe ich halt auch einfach nicht ein, mir den wahnsinns-Stress zu machen und gehe den Weg des geringsten Widerstands (zB Klausuren von strangen Profs wo man wochenlang lernen müsste für ne gute Note oder halt ein bisschen was macht um die Klausur zu bestehen oder irgendwelche Gruppenarbeiten in riesigen Gruppen bei der am Ende alle die gleiche Note bekommen). Andererseits würde ich schon gerne einen interessanten Master machen und dafür wäre es schon sinnvoll wenn mein Schnitt nicht allzu schlecht ist. Ist er momentan auch nicht, aber wirklich gut halt auch nicht.

Ich wünschte ich könnte da dem 'Rat' meiner Mutter folgen und einfach nur aufs Bestehen hinarbeiten, aber bin am Ende doch immer sehr perfektionistisch und sehr selbstkritisch. Das einzige, was durch die Bank weg schlechte Noten bringt, sind meine Klausuren (d.h. zwischen 2,7 und 3,7), aber da versuche ich auch so wenig wie möglich Kurse zu belegen, die das als Prüfungsleistung haben, weil mich Klausuren so sehr stressen. Grundsätzlich ist das Studium für mich der absolute Stress- und Hassfaktor und quält mich so sehr, aber es war für mich aus verschiedenen Gründen keine Option es abzubrechen, und jetzt versuche ich es irgendwie noch über die Bühne zu bringen. Beim Erasmus bin ich bislang sehr, mh, unbedarft und guck mal, was passiert. Liegt einerseits daran, dass ich mir so gar nicht vorstellen kann, wie mündliche Prüfungen aussehen zu einer Vorlesung/ Lektüre von 3 Büchern und zum anderen ruhe ich mich glaub ich darauf aus, dass mir schon sehr häufig gesagt wurde, dass Erasmusstudenten nicht durchfallen (sollen) und freundlicher behandelt werden. Mal sehen...

(Tatsächlich wäre es wahrscheinlich so unglaublich egal wie ich das Studium abschließe, auch weil ich aus oben genannten Gründen keinen Master machen will, aber ich neige auch in meinem Leben sehr stark zum Vergleichen und das eben auch beim Studium. Und in meinem Freundes- und Familienkreis haben fast alle ihr Studium zwischen 1,1 (0?) und 1,6 abgeschlossen und das belastet mich dann auch noch :') )

hui
14.11.2018, 15:07
Ja genau, weil es die Situation ja nicht zwingend besser macht - neben dem Studium arbeiten werde ich immer müssen und so zieht sich alles noch mehr in die Länge.

Hier ist es in den LA-Studiengänge nicht so einfach in Teilzeit zu wechseln, weil es eigentlich eine Begründung wie Kind, chronische Krankheiten, Pflege eines Angehörigen usw. braucht.
Das wusste ich nicht, dass es so streng ist, wer Teilzeit machen darf (wtf, warum?).
Du musst es demnach durchziehen?

LaStella
26.03.2019, 18:06
Ich muss hier mal etwas jammern, habe meinen berufsbegleitenden Master letzten Herbst begonnen und arbeite nebenbei 25h pro Woche. Und irgendwie habe ich den Aufwand total unterschätzt, mit der Folge, dass ich seit September kein Privatleben mehr habe. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, ein Semester dranzuhängen, obwohl ich eigentlich so schnell wie möglich fertig sein wollte :augenroll:.

Wie läufts bei euch denn so?

hcschaf
26.03.2019, 19:46
Ich hab mich letztes Semester wegen eines Todesfalls in der Familie wieder von der Prüfung angemeldet, weil ich meine Energie in meinem Privatleben gebraucht hab und ernsthaft befürchtet hab, dass es mir die Füße wegzieht wenn ich's auf biegen und brechen durchzieh. Ich starte also erst dieses Semester durch. Ist mir auch egal ob ich jetzt 1 Semester mehr oder weniger brauche. Ich hab keine Eile.

hui
26.03.2019, 21:44
Ich mach 50% und überlege, ob ich mir eher schlechte Noten von früher anrechnen lassen soll, um ein Semester mehr zu sparen. Die Kurse hier sind inhaltlich sehr spannend, aber teilweise muss man sehr viel Arbeit aufwenden und ich hab die Energie einfach nicht, glaube ich.

gewitter
26.03.2019, 22:27
Toll, ich hab nächstes Semester wohl keine Professorin und kann deshalb meinen wichtigsten Schein nicht machen. :danke1:

~snow06~
27.03.2019, 14:58
Toll, ich hab nächstes Semester wohl keine Professorin und kann deshalb meinen wichtigsten Schein nicht machen. :danke1:
Oh je. Kannst du das verschieben? Machst du einen Master?

gewitter
27.03.2019, 15:33
Ich bin noch auf Diplom. Und ich muss jedes Semester meine Fachklasse besuchen und brauche ein Testat. Nennt sich dann ‚künstlerische Arbeit’. Pro Semester gibt es eins. Mehr ist nicht. Kann man also nicht nachholen in dem Sinne. Wenn’s keine Fachklasse gibt, gibts kein Testat.

hui
27.03.2019, 15:59
musst du dir dann eine andere fachklasse suchen? geht das? oder sind das diese klassen, wo die profs entscheiden, wer bei ihnen reinkommt?

gewitter
27.03.2019, 16:02
Genau das. Und wenn ich jetzt wechsel wird das erste Semester als interdisziplinärer Schein gezählt. Aber nicht als künstlerische Arbeit.

hui
27.03.2019, 16:06
klingt ziemlich unfair? und äh auch respektlos den profs gegenüber, bei denen die vorherigen scheine abgelegt wurden. muss dich jemand aufnehmen oder kann es passieren, dass du deswegen deinen abschluss nicht mehr machen kannst?

gewitter
27.03.2019, 19:15
Ich nehme mal an, dass die Professur nächstes Semester kommt. Wechsel ich die Fachklasse für mehr als ein Semester kann ich in der neuen auch wieder ne künstlerische Arbeit testiert bekommen. Ich will aber ja nicht in ne andere Klasse, die hat ja dann nen anderen Schwerpunkt.

shine.on.
28.03.2019, 15:07
Ich muss hier mal etwas jammern, habe meinen berufsbegleitenden Master letzten Herbst begonnen und arbeite nebenbei 25h pro Woche. Und irgendwie habe ich den Aufwand total unterschätzt, mit der Folge, dass ich seit September kein Privatleben mehr habe. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, ein Semester dranzuhängen, obwohl ich eigentlich so schnell wie möglich fertig sein wollte :augenroll:.

Wie läufts bei euch denn so?

ich hab jetzt ab dem 4. semester auch auf teilzeitstudium (50% - aber individuelle erweiterbar, und wenn ich lust hab, auch wieder 100%) umstellen dürfen, weil ich auch aktuell 20 stunden (naja mit überstunden eigentlich immer 25 stunden) arbeite und es die ersten 3 semester so extrem geschlaucht hat, dass ich schon gar nicht mehr weiterstudieren wollte.

ich bin gespannt, wie es mir nächstes semester dann geht :-)

LaStella
28.03.2019, 18:54
Gewitter das klingt echt mühsam :/

shine.on, so geht es mir auch. Dieser Stress nimmt mir einfach total die grundsätzliche Motivation zum studieren. Meine Noten sind auch eher schlecht (für den Aufwand) weil ich als Quereinsteigerin einen technischen Master mache.
Morgen habe ich aber ein Beratungsgespräch, mal schauen, was sich da machen lässt.

engl
29.03.2019, 19:10
Ich studiere Psychologie an der Fernuni Hagen und arbeite ansonsten Vollzeit.
(...)
Probleme und Sorgen sind das eher nicht, aber im Moment überlege ich, ob ich den Master dranhängen sollte. Und falls ja, ob dann an der Fernuni (was mich aus diversen Gründen nicht so sehr reizt) oder dann hier an der Präsenzuni (was vermutlich eher der Wahnsinn wird neben dem Vollzeitjob, da es sehr viele Seminare mit Anwesenheitspflicht gibt). Und ja, ich habe schon auch Bedenken, ob ich so sehr Lust habe, mit 10-15 Jahre jüngeren Leuten zu studieren :fwp: Aber ich habe ja noch ein paar Monate Zeit, mir das zu überlegen.

ja, also ich bin jetzt soweit fertig und warte nur noch auf die letzte Note und dann das Zeugnis.
Ich habe mich entschlossen, mich für den Master an der Präsenzuni hier in meiner Heimatstadt zu bewerben. Erstmal schauen, ob ich überhaupt genommen werde, und falls ja, wie ich das mit der vielen Anwesenheitspflicht gemanagt bekomme. Wenns nicht klappt, kann ich ja immer noch zurück zur Fernuni.

~snow06~
30.03.2019, 05:57
Ich nehme mal an, dass die Professur nächstes Semester kommt. Wechsel ich die Fachklasse für mehr als ein Semester kann ich in der neuen auch wieder ne künstlerische Arbeit testiert bekommen. Ich will aber ja nicht in ne andere Klasse, die hat ja dann nen anderen Schwerpunkt.
Das heißt, dein Studium liegt erst mal auf Eis, bevor die Professur nächstes Semester kommt?

Schokovanille
25.04.2019, 11:47
Wie läuft es momentan so bei euch? :-)

Hier hat gerade das neue Semester begonnen und ich muss mich erst wieder an all das gewöhnen.
Komme mir gerade vor wie so eine Oma, allein von den Outfits her :-D
Komme mir neben den Mädls um die 20 so bieder und langweilig vor. Als ob auf meiner Stirn ein fettes Ü30 stehen würde.
Muss die nächsten Tage shoppen gehen, fühle mich total unwohl.

Hatte heute morgen eine Nachholklausur (wegen Krankheit), aber die lief leider alles andere als gut.
Ansonsten passts schon, hab vor viel zu schaffen dieses Semester und hoffe ich halte es dieses Mal durch.

lil..
29.04.2019, 20:58
Wie alt seid ihr?
fast 36


Was studiert ihr?
Erziehungswissenschaften - Bachelor, Zweitstudium, ganz normal Präsenzstudium


In welchem Semester seid ihr?
12tes :durchgeknallt:
(und insgesamt 30 oder so...)


Probleme, Ängste, Sorgen? :D

Geld.

Beziehungsweise "Jobfindung" - ich mach dazu aber gleich noch nen Thread auf; deswegen bin ich ämlich grad hier ins Forum gekommen :D

Und so langsam sieht mein Lebenslauf irgendwie ziemlich kacke aus; jedenfalls so garnicht nach "Karriere".

lil..
29.04.2019, 22:14
PS.: Könntet ihr evtl kurz in meinen erwähnten Thread gucken (Regelungen Studium + Arbeiten - wer kennt sich aus? (https://www.bym.de/forum/campus/496080-regelungen-studium-arbeiten-kennt.html))? - Ich hab hier beim Überfliegen gesehen, dass einige von euch 25h die Woche arbeiten; und das ist jamit das, um das es mir da ging. Wollte hier allerdings nicht o.T. in den Thread spammen :D

Sublus
30.04.2019, 09:09
So viele im Lehramt?

Ich bin 36 und bekomme bald ein Kind und überlege schon länger, noch mal was anderes zu studieren. Ich habe was technisches studiert und jetzt fast 10 Jahre in dem Beruf gearbeitet, aber es ist nur noch Routine und langweilt mich. Informatik finde ich toll, aber da müsste ich wahrscheinlich ganz von vorne anfangen, weil ich kaum was von damals übertragen könnte. Hm...

Ich habe letztens sogar ein berufsbegleitendes Studium in der Nähe gefunden, da stand aber dabei, dass es sinnvoll wäre, während dem Studium auch schon in dem Bereich zu arbeiten. Wie soll denn das gehen? So ganz ohne Ausbildung?

Burgfräulein
30.04.2019, 10:33
ja, also ich bin jetzt soweit fertig und warte nur noch auf die letzte Note und dann das Zeugnis.


Yay! Glückwunsch! :kuss2:

engl
04.05.2019, 18:01
Yay! Glückwunsch! :kuss2:

Danke :kuss2:

~snow06~
11.05.2019, 09:07
Schön, dass hier mal wieder was los ist! :rose2:

Wie läuft es momentan so bei euch? :-)
Im Wintersemester war es bei mir so, dass ich von Oktober bis Dezember ziemlich hypermotiviert und immer am Ball war. Seit Januar gibt es bei mir einige gesundheitliche Baustellen (die Zähne, Migräne und Rückenprobleme, was eventuell ein Bandscheibenvorfall sein könnte), also war ich weniger aktiv. Anfang dieser Woche war ich aber bei einem Kolleg von meinem Studienwerk und das hat mir wieder ziemlichen Auftrieb gegeben - sowohl endlich mal aus Berlin rauszukommen und an einem neuen Ort zu sein als auch mich mit einem spannenden Thema zu befassen als auch zu sehen, dass die anderem Promovierenden mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie ich.


Hier hat gerade das neue Semester begonnen und ich muss mich erst wieder an all das gewöhnen.
Komme mir gerade vor wie so eine Oma, allein von den Outfits her :-D
Hihi... was tragen die denn so?


Hatte heute morgen eine Nachholklausur (wegen Krankheit), aber die lief leider alles andere als gut.
Ansonsten passts schon, hab vor viel zu schaffen dieses Semester und hoffe ich halte es dieses Mal durch.
Alles Gute dafür! :rose2: