+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 25
  1. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    Leben in den USA?

    Für meine Traumstelle (zumindest von außen betrachtet) werde ich nächstes Jahr nun wirklich in die USA gehen. Mich haben die Staaten an sich nie so gereizt - also so, wie viele sie verklären - und von der politischen Situation... Aber gut ;P

    Momentan fühle ich mich etwas überfordert mit den ganzen neuen Sachen (credit score, US Steuererklärung, etc.). Auch wenn ich noch etwas Zeit habe, mich damit zu beschäftigen.
    Deswegen freue ich mich über (Über)lebenstipps jeglicher Art! Was sind die besten Portale zur Wohnungssuche, größten Unterschiede zu D im täglichen Leben, etc.?

  2. Urgestein Avatar von pantoffelheldin
    Registriert seit
    15.02.2006
    Beiträge
    9.736

    AW: Leben in den USA?

    Wohin geht es? Ich lebe seit zwei Jahren hier - was willst du wissen?

  3. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Nach Cambridge, MA, ab April Wo bist denn du, und wie gefällt es dir dort? Mittlerweile bin ich schon ziemlich aufgeregt Momentan versuche ich einen Überblick über den Wohnungsmarkt zu bekommen. Dann brauche ich ja ein Konto, Handy, ... das läuft wie in D, oder? Gibt es vielleicht etwas, wo man aufpassen muss und worauf man erst einmal nicht kommen würde?

    Kennst du vielleicht gute Überblicksseiten mit Links etc.? Im Amerika Forum ist irgendwie nicht so viel los...
    Geändert von jippie (29.12.2017 um 18:04 Uhr)

  4. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Ich habe noch eine konkrete Frage In der Hausratversicherung (renters insurance) ist ja so eine Art Haftpflichtversicherung integriert. Eine Haftpflichtversicherung darüber hinaus ist sinnvoll bis notwendig, oder? Und hast du da zufällig einen Tipp? Ein Auto will ich mir erst einmal nicht zulegen, das spielt da ja wohl auch mit rein...

  5. Member Avatar von ellefolk
    Registriert seit
    10.02.2008
    Beiträge
    1.563

    AW: Leben in den USA?

    Ich hab leider keine Tipps, da ich nicht in den USA wohne, aber: NEIIIIIDDD! Cambridge und Boston sind super und ich bin mir sicher, dass es sich dort supergut leben lässt.
    Und du könntest jeden Tag in mein Lieblingscafé dort gehen: Tatte Bakery. Die haben einige Filialen.

  6. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Ich war noch nie in der Gegend, aber habe nach den Beschreibungen entschieden, dass die Stadt am besten zu mir passt (ich hatte mehrere Labs zur Auswahl). Und danke für den Tipp! Eins der Cafes ist fast gegenüber von meiner Arbeit

  7. Urgestein Avatar von pantoffelheldin
    Registriert seit
    15.02.2006
    Beiträge
    9.736

    AW: Leben in den USA?

    Hey, dort habe ich auch mal gewohnt - wunderschöne Stadt Ich bin etwas weiter südlich, Richtung NYC
    Für Wohnungen ist Craigslist ganz gut, oder eine real estate agency (wobei ich nicht weiß, ob du die in MA selbst zahlen müsstest). Da der Wohnungsmarkt in den USA extrem schnelllebig ist, würde ich für die ersten Wochen ein AirBnB nehmen und dann vor Ort suchen.
    Konto ist kein Problem; allerdings sind amerikanische Banken...speziell. Aber besondere Voraussetzungen musst du vermutlich nicht erfüllen, evtl. brauchst du eine social security number (ich meine mich aber zu erinnern, dass ich die nachliefern konnte).
    Manche Landlords wollen einen Scheck beim Einzug haben; hierfür ein Scheckbuch beantragen. Eine "gute" Kreditkarte kriegt man erst, wenn man eine credit history hat, für die man eine bestimmte Zeit lang eine US-Kreditkarte haben muss. Es gibt aber auch welche, die man sofort bekommt (Chase Slate z.B.).
    Handyverträge laufen idR über zwei Jahre, allerdings gibt es - glaube ich - bei Metro PCS und Konsorten auch monatliche Verträge.
    Renters Insurance: Hier steht das in vielen Mietverträgen als requirement, ich kenne aber niemanden, der sie abgeschlossen hat (lohnt sich aber evtl. wenn man in einer unsicheren Gegend wohnt und kostet so 20 USD im Monat Generell habe ich den Eindruck, dass man hier als Mieter gefühlt nur sehr wenige Rechte hat, aber irgendwie geht es dann doch all es ganz gut *g*

  8. Urgestein Avatar von pantoffelheldin
    Registriert seit
    15.02.2006
    Beiträge
    9.736

    AW: Leben in den USA?

    In Cambridge/Boston brauch man imho kein Auto, da die T sehr gut ausgebaut ist und es genügend Carsharing-Möglichkeiten gibt. Je nach Bundesstaat würde ich jedoch gleich im ersten Monat zum DMV (KFz-Amt) gehen, um einen amerikanischen Führerschein zu beantragen (in manchen Staaten ist das wohl nur innerhalb der ersten x Monate möglich, danahc muss man ne Prüfung machen).
    Steuererklärung: Ist halb so wild, wichtig ist nur, dass du eine federal und eine state tax machen musst. Und in den ersten zwei Jahren bist du wsl eh befreit wg. Doppelbesteuerungsabkommen. Falls du am MIT oder Harvard bist, kann dir da das international office sicher weiterhelfen.

    Melde dich einfach bei Fragen

  9. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    Heyho, ich war auch beruflich für ein paar Jahre in den USA. Melde Dich gern wenn Du Fragen hast

  10. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    Achso und was generelles: Das wichtigste für alles weitere in den USA ist eine SSN zu bekommen. Die musst Du also so früh wie möglich beantragen aber vorsicht, nicht zu früh: Dafür müssen erst Deine Daten von der Einreise mit dem Visum an das Social Security Office übertragen worden sein. Dauerte damals 3-4 Wochen, genaueres kann Dir sicher Deine HR Abteilung sagen. Wenn Du zu früh kommst bricht der ganze Prozess ab und startet von vorne!!!
    Kreditkarte bekommst Du erstmal nicht ohne history, brauchst Du aber auch nicht. Du kannst von Deiner Bank eine Debit Card bekommen, die wie eine CC aussieht und analog verwendet werden kann, außer dass sie eben direkt von Deinem Konto abbucht wie in D eine EC Karte.

  11. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Vielen Dank ihr beiden, das ist gut zu wissen! Momentan hoffe ich, dass das mit dem Visum durchgeht. Eigentlich sollte es ein H1B sein, aber da es die ja erst ab April gibt wird es doch J1. Das gute ist, dass das wohl nicht so kompliziert ist.

  12. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    Die sind aber so gar nicht vergleichbar... J1 ist ja ein Praktikumsvisum.
    Du wirst also nicht von einer deutschen Firma entsendet oder so?

  13. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Nein, so ganz passt das auch nicht Ich arbeite dann bei einem US Unternehmen. Aber in der Forschung. Und ich kann dann wohl noch als "research scholar" gelten.

  14. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    OKay, kann sein dass das klappt. Aber pass da gut auf, das J1 hat Beschränkung, z.b. Bei der maximalen Aufenthaltsdauer. Und daraus in ein echtes h1b zu wechseln ist kein selbstgänger. Evtl bekommst Du ne 2jahres Sperre, dann hat sich das eh erledigt. Und es braucht gutes timing, da man ja immer nur im April beantragen kann und es dann zum Herbst bekommt und die Kontingente stark limitiert sind. Jetzt mit Trump wird das sicher nicht besser...

  15. Urgestein Avatar von pantoffelheldin
    Registriert seit
    15.02.2006
    Beiträge
    9.736

    AW: Leben in den USA?

    Quatsch - alles halb so wild 😉. J1 ist absolut üblich in der Forschung/an Unis und kein Praktikumsvisum. H1Bs werden v.a. seit Trump ungern vergeben, da teurer und mehr Papierkram, weshalb man typischerweise mit J1 "einsteigt". Falls du eineN EhepartnerIn hast, wäre es für dessen Arbeitsgenehmigung jedoch sinnvoll.

    Und für das two yr home requirement kriegt man als DeutscheR ziemlich problemlos einen waiver und kann auf H1B wechseln, sofern der Arbeitgeber an einem interessiert ist; ganz abgesehen davon ist es unwahrscheinlich, dass man es bekommt, wenn man von einem US-Arbeitgeber angestellt wird.

    Und wie oben geschrieben, es gibt definitiv "richtige" credit cards ohne credit history und ssn.
    Geändert von pantoffelheldin (15.01.2018 um 17:19 Uhr)

  16. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    Na dann ist doch alles prima. Ich kenne eben eher die Welt in der freien Wirtschaft.
    Und das mit der CC mag sein, ich hab sie in den Jahren einfach nie vermisst weil DebitCard easy war und für mich keinerlei nachteile hatte.

  17. Stranger
    Registriert seit
    04.02.2018
    Ort
    Langscheid
    Beiträge
    11

    AW: Leben in den USA?

    Hi,
    Was du dort auf jedenfall benutzen musst ist Tinder . Benutzen dort viiieel mehr Leute und du kannst super Menschen kennenlernen.
    LG

  18. Fresher Avatar von planetenteamII
    Registriert seit
    05.01.2017
    Beiträge
    352

    AW: Leben in den USA?

    ich bin seit 3 jahren hier (erst ostküste, jetzt südstaaten), meld dich bei mir auch gerne mit fragen! tinder würde ich z.b. zum leute kennenlernen nie benutzen, aber definitv meetup.
    sorry to barge in, i'm afraid we're having a slight apocalypse.

  19. Stranger
    Registriert seit
    01.06.2013
    Beiträge
    76

    AW: Leben in den USA?

    Oh, danke für die ganzen Antworten!

    @planetenteamII
    Vielen Dank für den Tipp, das kannte ich noch nicht und klingt echt gut. Ich bin glaube auch nicht so der Typ für Tinder

    @pantoffelheldin
    Das klingt beruhigend. Ich war erst einmal ziemlich genervt, weil mir meine ganzen HR Kontakte ziemlich ahnungslos scheinen und damit als Ansprechpartner eher ausfallen. Aber an sich lief das jetzt ganz gut, und ich habe das Visum wirklich schnell bekommen. Und das two yr home requirement gilt für mich auch nicht.

    Zumindest kommt das relocation Team langsam in Gang. Die haben mir ein expat Konto bei HSBC empfohlen, das sich auch von D aus eröffnen lässt. Meint ihr so etwas ist praktisch? Eigentlich hatte ich gedacht, ich eröffne dort dann ein Konto bei Charles Schwab weil die wohl ganz gut sein sollen. Eine richtige Credit Card brauche ich glaube ich auch nicht.

    Ich komme gerade irgendwie in der Wohnsitz/Steuerfrage nicht weiter

    Wisst ihr zufällig, ob man als J1 research scholar die ersten zwei Jahre immer als non-resident alien gilt, bei der Steuer? Im Internet finde ich vom IRS irgendwie keine genauen Angaben wie das ist, wenn das Visum von einem Unternehmen finanziert wird und man gar keine Lehre macht etc. Und wie das DBA da hineinspielt ist mir auch nicht klar. Ich gehe davon aus, mein Gehalt muss ich normal dort versteuern? So etwas habe ich zumindest von deutschen J1 "Interns" gehört. Und
    Foreign Student Foreign Scholar Filing Requirements for U.S. Federal Income Tax Form 1040NR or 1040NR EZ | Internal Revenue Service
    legt das auch nahe, Punkt 1 unter 2).

    Das mit den 2 Jahren (von pantoffelheldin erwähnt) gilt ja nicht allgemein für Deutsche, wegen dem DBA, oder? Als resident alien würde ich ja normal dort Steuern zahlen. Das wäre evtl. günstiger für mich wegen der Kapitalertragssteuer. Aber, dumm ist, dass ich nicht weiß, wie ich herausbekommen soll, was wirklich besser wäre, und ob man überhaupt eine Wahl hat. Wegen dem J1 ist man als non-resident alien z.B. von den FICA taxes befreit.

    Und evtl. damit verbunden ist die Frage mit dem offiziell in D angemeldeten Wohnsitz (da könnte ich mich bei meinen Eltern mit anmelden). Ich habe mich jetzt noch einmal rückversichert, der ist kein Kriterium für das Visum. Praktisch wäre es im Hinblick auf Versicherungen, weil meine Haftpflicht (begrenzt) und Unfallversicherung dann weiter gelten würden. Aber wäre ich dadurch auf jeden Fall in D unbeschränkt steuerpflichtig (evtl. wegen dem DBA?)?

    Wie war das denn bei euch? Manches davon ist ja auch nicht vom Visum abhängig...
    Geändert von jippie (17.02.2018 um 15:40 Uhr)

  20. V.I.P. Avatar von Philip
    Registriert seit
    11.05.2001
    Beiträge
    16.994

    AW: Leben in den USA?

    In unserer Firma herrschte die Meinung vor, dass die ganze Doppelbesteuerung so kompliziert ist, dass man das unbedingt einer internationalen Steuerberatungsgesellschaft überlässt. Ich musste jedes Jahr sowohl in D als auch in den USA einreichen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •