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Thema: entrümpeln!

  1. Senior Member Avatar von Caly
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    AW: entrümpeln!

    Ich hatte, als ich mal viel auf einmal überall drinstehen hatte, auch eine Liste auf Papier. Nur grob, also "Sonja Müller - schwarzes Shirt - bezahlt - verschickt" und bezahlt und verschickt dann jeweils abgehakt, wenn erfolgt. Hat gut funktioniert.

  2. Member Avatar von Tethys
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    AW: entrümpeln!

    Ich hol den Thread mal wieder hoch, da es mich grad wieder etwas packt. Im März und April war ich ja total mit meinen diversen Möbelprojekten beschäftigt und dann ab Mai ist das ganze Wohnungsthema aufgrund anderer Dinge erstmal in den Hintergrund gerückt.

    Neben dem neuen bzw. gebrauchten Kleiderschrank, den ich komplett überarbeitet habe, habe ich auch einen neuen Schreibtisch gebaut sowie einen kleinen Bücherschrank gekauft und gepimpt. D.h. dass ich eigentlich alle Hauptmöbel in meinem Wohn-Schlaf-Zimmer ausgetauscht habe und sich hier ziemlich was getan hat.

    Ich bin mit dem jetzigen Zustand im Großen und Ganzen auch recht zufrieden, allerdings sind halt trotzdem immer noch einige To-Dos offen und ich habe zuletzt auch gemerkt, dass sich hier und da wieder Kleinkram ansammelt, den ich nochmal kritisch durchschauen möchte.

    Außerdem will ich den Bücherschrank vermutlich noch dunkler ölen, hierfür habe ich mir auch schon Farbölproben besorgt. Den gebraucht-neuen Schreibtischstuhl will ich auch noch abschleifen und behandeln.

    Und hiiiierdrauf wollte ich auch schon die ganze Zeit antworten, kommt jetzt etwas spät, aber vielleicht interessiert es ja trotzdem noch:

    Zitat Zitat von Vitulina Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wie sehr krass du am Aussortieren warst/bist. Also du schriebst letztens glaube ich, dass du nicht nur ein bisschen aussortieren willst, sondern so richtig hart durchgreifen willst. Geht das in eine explizit minimalistische Richtung? Beziehungsweise was wäre dein gewünschter Fertig-Zustand?
    Ja, das geht definitiv in eine explizit minimalistische Richtung! Für mich ist gerade schon die Devise "Je weniger, desto besser", wobei ich aber nicht blind alles weghaue, was mir in die Finger kommt, sondern eben sehr genau überlege, was ich wirklich brauche und was entbehrlich ist bzw. sich durch andere Lösungen substituieren lässt.

    Also obwohl ich eben gerne so wenig wie möglich besitzen möchte, möchte ich trotzdem ohne ständige Leihgaben o.ä. selbstständig "lebensfähig" sein und auch nicht auf einen bestimmten Komfort verzichten.

    Ich würde beispielsweise niemals meinen Kühlschrank abschaffen, da habe ich überhaupt kein Interesse dran. Mein Hometrainer-Fahrrad ist sicherlich auch nicht sonderlich minimalistisch, aber ich nutze es seit ca. 20 Jahren regelmäßig mehrmals pro Woche und es hat für mich einen wirklichen Nutzen. Und so weiter. Es gibt bestimmt einige Dinge, die für andere nicht "minimalistisch" wären, die für mich aber sinnvoll und bereichernd/ komfortabel sind und die ich deswegen auch nie weggeben würde.

    (Ich habe zum Beispiel vergleichsweise recht viel Kosmetik, da ich eben sehr viele verschiedene Produkte nutze. Allerdings habe ich mich - im Vergleich zu früher - auch hier inzwischen extreeem reduziert und besitze bspw. von allen Produkten je nur eine Version statt wie früher mehrere. Viele Produktgruppen habe ich auch ganz abgeschafft. Und meine sehr krasse Vorratshaltung habe ich ebenfalls aufgelöst. Für mich ist es ein enormer Fortschritt, dass meine komplette gerade in Benutzung befindliche Kosmetik sowie sämtliche Vorräte in einen schmalen Lillangen-Hochschrank passen - andere kommen mit diesem Platz aber für eine fünfköpfige Familie aus. Das wäre für mich undenkbar, doch im Vergleich zu früher ist mein jetziger Stand eben schon echt sehr reduziert und es steht außerhalb des Schranks auch kaum noch was im Bad rum. Trotzdem werde ich eben nie der Mensch sein, der nur ein Stück Seife, eine Flasche Öl o.ä. und ein bisschen Natron braucht und davon seine komplette Körperpflege bestreitet. Möchte ich aber auch gar nicht sein, auch wenn ich solche Menschen durchaus sehr faszinierend finde.)

    Und hattest du irgendeinen Aha-Moment oder was hat dich überhaupt dazu gebracht, jetzt so krass zu entrümpeln? Oder hattest du das schonmal irgendwo geschrieben? Du liest dich hier für mich jedenfalls als eine der Härtesten (äh also nicht als eine der härtesten Fälle, sondern eine der am härtesten radikal Durchgreifenden)
    Bei mir war und ist es eher immer der Hotel-Ferienhaus-Charme gewesen. Ich finde es soo toll, in einer übersichtlichen Unterkunft zu sein und während manch andere Leute sich nach ihrem Zuhause mit all ihren Dingen sehnen, würde ich am liebsten sofort für immer in meinem Hotelzimmer bleiben. Ich habe jetzt auch nochmal neuen Schwung geholt, um meine Wohnung ferienhaushotelmäßiger zu machen. Es ist erstaunlich, wie viel sich doch immer wieder findet, was unnütz ist oder was sich anders besser umgestalten lässt.
    Ich hatte schon immer eine Faszination für dieses ganze Thema Ordnung, materielle Umgebung etc. In Marie Kondos Beschreibung von sich als Kind konnte ich mich in einigen Teilen ziemlich wiederfinden. Ich habe als Kind phasenweise alle paar Tage mein ganzes Zimmer umgestellt und fühlte mich vom Zustand meiner Wohnumgebung schon immer sehr stark beeinflusst.

    Ich glaub, ich hatte es schon mal erzählt: Eine retrospektiv ziemlich lustige Kindheitserinnerung ist zum Beispiel, als ich mal bei einem Nachbarskind nachmittags zum Spielen zu Besuch war und dann kurzerhand ihr völlig chaotisches Kinderzimmer alleine aufgeräumt habe, weil mich das (wirklich krasse) Chaos bei ihr völlig wahnsinnig gemacht hat. Sie stand dann irritiert und ratlos daneben, weil sie das überhaupt nicht nachvollziehen konnte und nur spielen wollte. Ich habe keine Ahnung, wie alt ich da genau war, würde aber auf frühes Grundschulalter tippen.

    Das heißt nicht, dass mein eigenes Kinderzimmer immer piccobello war - im Gegenteil, die meiste Zeit war es ebenfalls total chaotisch. Aber das hat mich definitiv gestört und ich habe auch immer wieder Aufräumaktionen gestartet, war aber einfach nicht in der Lage, die Ordnung länger als einen Tag aufrecht zu erhalten (könnte auch mit meiner vermuteten ADHS-Veranlagung zusammengehangen haben).

    Hinzu kommt, dass meine Schwester eher eine krasse Sammlerin war (und ist), wovon ich mich als Kind auch ziemlich beeinflussen ließ und dann mitsammelte, wenngleich ich zugleich von dem ganzen Kram eben total überfordert und überflutet war.

    Ich denke, schon da ist eben dieses Bedürfnis entstanden, meine materielle Umgebung "in den Griff zu bekommen", dauerhaft Ordnung aufrecht zu erhalten und ja - meine Sachen zu kontrollieren, statt mich von ihnen kontrolliert zu fühlen.

    Inzwischen bin ich ziemlich ordentlich und gewöhne mir auch immer besser an, Dinge nach ihrer Nutzung direkt wieder an ihren Platz zu stellen - aber ich habe definitiv immer noch das Talent, in kürzester Zeit extremes Chaos zu produzieren.

    Durch viele Umzüge, WG-Zimmer und kleine Wohnungen ist bei mir das Bedürfnis nach Reduktion auch nochmal befeuert worden. Ich sehne mich nach maximaler Mobilität, schnellen, unkomplizierten Umzügen und einer klaren, ruhigen Umgebung und Freiraum - eben auch in beengten Wohnverhältnissen.

    Ich denke, letztlich spielen viele verschiedene Faktoren in meine Entrümplungsbestrebungen rein, insgesamt ist es aber einfach so, dass sich eine reduzierte Umgebung extrem deutlich auf mein Wohlbefinden auswirkt und ich mich so einfach wohler fühle und es im Alltag in diversen Aspekten als extreme Erleichterung empfinde.


    Zitat Zitat von weinende rose Beitrag anzeigen
    Deswegen würden mich vorhernachher Fotos von deinem Umbauprojekt interessieren, wenn du sie hier einstellen magst.
    Ich habe darüber nachgedacht, ob ich vom Kleiderschrank Fotos teilen würde, muss aber sagen, dass es für mich in diesem Fall eher nicht in Frage kommt, da ich vorher eben noch nie was von dir in diesem Thread gelesen habe und dich auch nicht sonst aus dem Forum kenne. Ist nicht böse oder persönlich gegen dich gemeint, aber Fotos zu zeigen wäre mir dann einfach zu persönlich, sorry.

  3. Fresher Avatar von rauschgold
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    AW: entrümpeln!

    Wohnt ihr eigentlich alle allein und entrümpelt auch allein? Oder müsst ihr euch auch mit dem Partner/Familie/Mitbewohnern absprechen?

    Ich bin in einer Situation, die mir langsam ziemlich auf den Geist geht. Mein Freund und ich wohnen zusammen. Wir haben 65qm. Klar, dass ist nicht super viel, aber ohne Kinder müsste das gehen, wenn man nicht immer mehr Kram anhäuft. Als mir alles irgendwie zu voll wurde, habe ich bei mir angefangen auszusortieren und bin da einiges losgeworden. Auch unsere gemeinsamen Sachen sind wir durchgegangen und haben ausgemistet. Da hatte mein Freund auch gar kein großes Problem mit.
    Nur bei seinen eigenen Sachen ist alles totaaal wichtig und wird ganz ganz bestimmt noch gebraucht. Dieses war mal teuer, jenes könnte man 'irgendwann mal' zu xy umfunktionieren. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das alles ist, hauptsächlich Computer-/Spielekram, lauter Kisten mit Kabeln. Ich kann ihn aber auch nicht zwingen, sich damit zu beschäftigen.
    Würdet ihr das weiter thematisieren oder eher eine größere Wohnung suchen, wo er dann z.B. ein Zimmer für sowas hat?
    Eigentlich denke ich, das ist völliger Unsinn, weil es einfach nicht sein kann, dass er das alles behalten muss. Andererseits ist es halt sein Zeug und nicht meins...
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  4. Member Avatar von schokosalami
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    AW: entrümpeln!

    rechne ihm doch mal vor, wie viel mehr die größere wohnung kostet. sehr vermutlich ist das mehr als der krempel, den er unbedingt aufheben muss, wert ist.
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  5. Regular Client Avatar von BomChickaWahWah
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    AW: entrümpeln!

    Ich wohne (mittlerweile) allein, kenne das Problem mit dem nicht entrümpeln wollenden Partner aber auch. Bei meinem Ex waren's aber echt absurde Dinge wie ein Kalender von vor 10 Jahren, kaum Notizen drin, aber wegschmeißen konnte er das Ding nicht.

    Aber zu euch: wäre eine größere Wohnung ernsthaft notwendig? Vielleicht ist es ja schon ein erster Schritt, wenn er die Kabel sortiert, ordnet und ordentlich aufwickelt und in Kisten verstaut?

  6. Fresher Avatar von rauschgold
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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von schokosalami Beitrag anzeigen
    rechne ihm doch mal vor, wie viel mehr die größere wohnung kostet. sehr vermutlich ist das mehr als der krempel, den er unbedingt aufheben muss, wert ist.
    Natürlich! Aber es könnte ja noch gebraucht werden.
    Mit Vorrechnen komm ich leider bei ihm gar nicht durch. Das sieht er sofort als Angriff und reagiert schnippisch. Dann kommt 'Jaaa, ich schmeiß ja schon ALLES weg', was aber natürlich nicht passiert (und das will ich ja auch gar nicht).
    Eine größere Wohnung hätte halt den Vorteil, dass ich den Kruscht nicht sehen müsste, wenn er dafür ein Zimmer hätte. Im Moment haben wir zwei Zimmer und in beiden wird neben Sachen, die da sinnvoll hingehören, halt unser jeweils eigenes Zeug aufbewahrt. Dadurch wirkt alles schon sehr vollgestopft.
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  7. Fresher Avatar von rauschgold
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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von BomChickaWahWah Beitrag anzeigen
    Ich wohne (mittlerweile) allein, kenne das Problem mit dem nicht entrümpeln wollenden Partner aber auch. Bei meinem Ex waren's aber echt absurde Dinge wie ein Kalender von vor 10 Jahren, kaum Notizen drin, aber wegschmeißen konnte er das Ding nicht.

    Aber zu euch: wäre eine größere Wohnung ernsthaft notwendig? Vielleicht ist es ja schon ein erster Schritt, wenn er die Kabel sortiert, ordnet und ordentlich aufwickelt und in Kisten verstaut?
    Es ist ja schon in Kisten, und die Kisten stehen auch relativ geordnet im Regal. Also eigentlich sieht man gar nicht, was drin ist. Aber es ist einfach so viel... Wir haben z.b. im Schlafzimmer jeder einen Kleiderschrank, eine Kommode für Handtücher und Bettwäsche, einen kleinen Sekretär mit Computer, ein Kallaxregal mit Fernseher und Konsole (man sieht: Technik ist sein Ding...), das Bett halt UND dann noch ein Regal. Es passt alles wunderbar rein, es steht nichts im Weg, aber es erdrückt mich so.

    Also eine größere Wohnung ist natürlich nicht notwendig, aber ich habe das Bedürfnis nach ein bisschen mehr freiem Raum in der Wohnung. Jetzt habe ich schon wieder angefangen, bei mir noch mehr auszusortieren, aber das bringt es ja auch nicht. Ganz minimalistisch will ich gar nicht leben.
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  8. Alter Hase
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    AW: entrümpeln!

    Wir haben das Problem auch.
    Naja, ich raste in regelmäßigen Abständen aus, habe das mittlerweile unzählige Male thematisiert (sachlich, emotional, auf alle erdenklichen Weisen). Und naja, "gezwungen" hab ich ihn auch schon.
    Mein Mann sieht mittlerweile ein, dass er nicht alles braucht, hat aber keine Zeit, sich damit zu beschäftigen. Bzw. auch einfach keine Lust, seine rare Freizit mit dem ausmisten von Kram zu beschäftigen. Das sehe ich ein, aber dann ist die Lösung, dass der Kram wegkommt, und nicht, dass man einfach alles so läßt. Wir haben schon ganze Urlaubswochen ohne Kinder zum entrümpeln eingeplant und durchgezogen (das meinte ich mit "zwingen"), und da ist dann auch viel passiert.

    Ich meine, klar, es sind seine Sachen, aber es ist eben auch deine Wohnung. Und wenn du dich da nicht mehr wohlfühlst, dann muß man was ändern.

    Bei uns sind es nicht so sehr Kabel (wobei, schon auch), sondern Papier. Werkzeug auch, aber das darf sortiert in den Keller.

  9. Member Avatar von schokosalami
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    AW: entrümpeln!

    was bei uns relativ gut funktioniert hat (am beispiel der schublade descomputertisches): thematisch vorsortieren & dem mann dann jedes einzelne teil vor die nase halten, so dass er nur noch ja oder nein sagen musste.
    generell ist er aber auch der aufheber. hat man viel gekostet, könnte man noch mal brauchen etc.
    er merkt aber zb auch, dass wir inzwischen schon mehrfach irgendwas neu gekauft haben, weil wir schlicht gar nicht mehr wussten, dass wir das schon haben (verlängerungskabel zb) oder es nicht wiedergefunden haben...
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  10. Addict Avatar von Telekommanderin
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    AW: entrümpeln!

    vielleicht klappt es mit dem vorschlag, dass er einige dinge (auf die er noch am ehesten verzichten kann) in eine kiste packt, ihr schreibt das datum drauf, und wenn er in z.b. den nächsten 6/9/12 monaten nichts rausgeholt hat, kann es geschlossen weg?
    .
    es war nicht alles schlecht im kapitalismus

    .

  11. Member
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    AW: entrümpeln!

    Eine größere Wohnung würde vermutlich eher bedeuten, dass sich noch mehr Zeug ansammelt. Ich würde wohl eher erstmal versuchen, Dinge, die mehrfach vorhanden sind, loszuwerden.

    Ich habe im September wieder einen Stand auf dem Kinderbasar. Kinderkram ist hier so das, was am meisten nervt. Ständig werden Klamotten und Schuhe zu klein, dann hab ich jetzt auch mal gründlich Bücher, Puzzles, Spielzeug und Kleinkram aussortiert.

  12. Ureinwohnerin Avatar von phaenomenal
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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von algol Beitrag anzeigen
    Eine größere Wohnung würde vermutlich eher bedeuten, dass sich noch mehr Zeug ansammelt.
    ja!

    Wenn ihr zwei Zimmer habt, könntet ihr vielleicht umräumen, dass sein Zeug nur noch in dem einen und deins in dem anderen Zimmer ist? Dann hat er vielleicht die Chance, mitzubekommen, wie schön so ein leeres Zimmer ist.
    Andererseits ist das wohl einfach eine ähnliche Frage wie die nach der Farbe des Sofas o.ä. Manche Leute wollen mehr besitzen, als andere und da muss man als Paar einen Kompromiss machen.
    Die Sache ist ja auch, dass dieses Ausmisten definitiv eine Trendsache aktuell ist. Vielleicht ändert sich das auch bald wieder (man merkt das in den ganzen Interiormagazinen ja auch, dass es insgesamt wieder voller wird und gerade was Pflanzen oder so angeht, haben die Leute ja wieder viel Kram. 10 Pflanzen sind im Grunde aber das Gleiche wie 10 Staubfänger im Regal, was den reinen "Besitz" angeht.) Als ich jünger war, war ich schon recht ordentlich und habe nicht viel besessen und die Leute waren immer schockiert davon, wie mein Zimmer aussah. "Kahl und unpersönlich". Jetzt wohne ich im Grunde noch genauso und die Leute sagen jetzt aber "so schön ordentlich und fast schon minimalistisch. das fühlt sihc so richtig befreiend an, nicht?"
    „Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.“ R. P. Feynman

  13. Member Avatar von Tethys
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    AW: entrümpeln!

    Heute will ich mal die uralten ausgebauten Festplatten, die ich hier noch rumliegen hab, auf Daten überprüfen und diese auf die externen Platten umziehen, sodass die Uraltplatten dann nächste Woche zum Recycling können.

    Für die paar Video- und Audiokassetten, die ich noch hab (ausschließlich mit Privataufnahmen bespielt) werde ich nun wohl doch einen (bzw. zwei) Digitalisierungsdienst(e) in Anspruch nehmen. Ich wollte das eigentlich selbst machen und hatte mich auch schon in die Thematik eingelesen. Aber irgendwie ist mir das alles grad zu nervig: Die ganze Hardware, die ich dafür erstmal ranschaffen muss, die Software, die ich ebenfalls ranschaffen muss. Dann muss das ganze auch noch funktionieren und linuxkompatibel sein. Und ich sehs schon kommen, am Ende hakt es wieder an irgendeiner Stelle und ich muss tausendmal nachjustieren oder die Qualität ist unterirdisch, Ton und Bild kommen nicht zusammen etc.pp.

    Eigentlich waren mir 10 € pro Kassette echt zu viel, aber inzwischen denke ich mir, dass es mir bei insgesamt gerade mal 9 Kassetten die Ersparnis meiner Lebenszeit wert ist, n knappen Hunderter zu bezahlen und dafür den Stress nicht selbst an der Backe zu haben.

    Ich habe auch schon Digitalisierungsdienste recherchiert und da mal angerufen und werde die Kassetten dann nächste Woche wohl hinbringen. Ums Geld tuts mir schon etwas weh, aber andererseits ist die Erleichterung dafür enorm, mich nicht selbst damit auseinandersetzen zu müssen. Und ich würde diesen Punkt halt echt sehr gerne mal von der Liste streichen können.

    Oder ist das total dekadent und unverhältnismäßig?

  14. Member Avatar von schokosalami
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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von Tethys Beitrag anzeigen
    Oder ist das total dekadent und unverhältnismäßig?
    vor allem in anbetracht, was du für einen aufwand betreiben müsstest, um das selbst zu machen, find ich es schon legitim. du hast keinen aufwand, sparst zeit & nerven. machen! schenks dir selbst zu weihnachten.
    formerly known as virgin.suicides

  15. Member Avatar von Tethys
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    AW: entrümpeln!

    Jetzt wollte ich gerade schreiben, dass du recht hast und ich es mache - und dann habe ich nochmal in die Kiste geschaut, in der die Kassetten liegen, und es sind mir noch zwei in die Hände gekommen, die ich bisher irgendwie übersehen hatte. D.h. es sind insgesamt doch 11 Kassetten und 110 Euro! Puh.

  16. Addict Avatar von blauer_Engel
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    AW: entrümpeln!

    Hast du die Möglichkeit die Videokassetten vorher nochmal anzuschauen? Ich hab eine professionell digitalisieren lassen und man erkennt quasi nix mehr 😐
    War auch selbst aufgenommen und das Band wohl zu alt.

  17. Addict Avatar von weinende rose
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    AW: entrümpeln!

    Ich muss jetzt doch auch mal was fragen.
    Mein Zweitrad (MB) stand lange draußen und ist völlig verrostet, ich will es auch nicht mehr herrichten.

    Glaubt Ihr, wenn ich es bei den Kleinanzeigen zum Verschenken einstelle, lachen die Leute sich kaputt?
    Der Sattel ist auch verrottet, ich müßte es sonst auseinander nehmen und in meinem Miniauto zum Sperrmüll fahren 😒

  18. Urgestein Avatar von melody.
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    AW: entrümpeln!

    ich würde es reinstellen. mit fotos und hinweis, dass halt verrostet

    oder einfach draußen stehenlassen ohne schloss? je nachdem wo du wohnst, ist das weg ...

  19. Member
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    AW: entrümpeln!

    Ich würde es auch reinstellen. Erfahrungsgemäß geht eigentlich ALLES weg Oder mal mit "Zu verschenken"-Schild vors Haus stellen?

  20. Fresher
    Registriert seit
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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    oder einfach draußen stehenlassen ohne schloss? je nachdem wo du wohnst, ist das weg ...
    Das würde ich auch zuerst mal ausprobieren.

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