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Thema: entrümpeln!

  1. Senior Member

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    AW: entrümpeln!

    Ich fliege wahrscheinlich gleich hochkant aus dem Thread raus, aber für mich ist entrümpeln einfach nur ein notwendiges Übel.
    Ich mag Sachen. Ich mag es, Sachen zu haben. Ich mag es, Schränke aufzumachen und darin lauter angestaubte Schätze zu finden, an die ich mich gar nicht mehr erinnern kann.
    Ein grosses Haus mit jeder Menge Platz für allen möglich Kram wäre mein Traum. Gerne auch für den Kram mehrerer Generationen.
    Dass ich das ganze auch irgendwie halbwegs sauber halten müsste und dass ich eigentlich nicht den Rest meines Lebens an einem Ort verbringen möchte und ein Umzug so wohl ein echter Alptraum wäre blende ich ganz gerne aus.
    Also, das ist schon eine recht romantisierte Idee. Aber toll wär's trotzdem!
    Tatsächlich muss ich eben kucken, was ich auf 55qm so unterkriege. Und wenn ich auch noch ein bisschen Luft zum atmen haben will muss einfach ab und an mal was raus.

    Aber ich sehe schon das grundsätzliche Problem des ungebremsten Konsums. Wenn es schon überall schöne Sachen gibt will man doch wenigstens ein paar davon haben. Obwohl man kaum etwas davon wirklich braucht.
    Mir fällt es schwer, da eine vernünftige Grenze zwischen "brauchen" und "wollen" zu ziehen.

  2. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Ich kann Dich sehr gut verstehen! Mir gings wie gesagt lange ganz genauso.

    Aber ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, an dem ich gefühlt die Kontrolle über den ganzen Kram verloren und mich davon komplett erdrückt gefühlt hab und das ist für mich dann schon ein Stück über der Grenze gewesen.

    Ich werde niemals eine Minimalistin werden, aber ich weiß, dass es für mich leider nicht realistisch ist, dass ich mit so viel Zeug auch nur ansatzweise Ordnung halten kann.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  3. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Ich äußere mich mal als jemand, der Kram mag und gleichzeitig gerne entrümpelt
    Ich mag es einfach gerne, die Übersicht zu haben und die Schränke nicht so voll zu stopfen. Also zB. unpassende Klamotten, die zwicken oder Löcher haben, die nicht emhr zu stopfen sind etc. belasten mich einfach richtig.
    Und ich habe in diesem Jahr zwei Wohnungen von Verstorbenen entrümpelt und es ist schon krass, was das Leben einfach so anhäuft und was dann weggeschmissen wird. Aber das ist dann wiederum auch der Grund, warum ich gerne schöne Sachen habe. Ich hätte und kaufe gerne Dinge, die eben nicht all ihren Wert verlieren, sobald man sie kauft oder benutzt. Natürlich haben auch die meisten Dinge jetzt nicht gerade einen Wertzuwachs, aber ich finde es zB. schön, dass ich mittlerweile Geschirr habe, was nicht einfach weggeschmissen werden wird, wenn ich tot umkippe (und das Geschirr habe ich aus zweiter Hand). Und viele dieser Sachen sind sicherlich auch weitaus überflüssiger als Geschirr, aber das sind halt Sachen, die ich sehr schön finde oder die mir viel bedeuten.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  4. V.I.P.

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    AW: entrümpeln!

    Ich müsste gerade ziemlich dringend ausmisten. Und ich kann mich nicht überwinden.
    Es geht dabei um Sachen, die ich mag, schön finde, die nützlich waren und für andere noch sein könnten, die ich aber nie wieder verwenden werde. Und den Anwesenheit hier mich belastet.
    Meine drei Fahrräder, die ich nie wieder fahren kann, diverse Kleidungsstücke (unter anderem alle meine relativ teuren BHs, mehrere Kleider, die ich selbst mit Hilfe nicht mehr anziehen kann, meine Gitarre, mein Klavier.

    Problematisch ist da, dass ich gerade wirklich am liebsten alles anzünden, zerstören möchte, auf jeden Fall soll alles bitte möglichst schnell weg sein, aber den Prozess des Verkaufens ertrag ich nicht.

    Hat irgendwer hier vielleicht Tipps, wie man das überwindet?

  5. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Vio, sowas ist ganz oft ein emotionaler Prozess und ich kann verstehen, dass das für dich gerade mega schwer ist. Mir würden zwei Varianten einfallen:
    a) Habt ihr Fläche, damit man das ganze Zeug erstmal wegpacken kann? Also in den Keller o.ä.? Dann könntest du das danach entweder stückchenweise machen, oder es einfach so erstmal ruhen lassen und dir später ansehen.
    b) Hast du vielleicht irgendwen, der dir dabei helfen kann? Ich mache das oft für Freunde, weil mir das Verkaufen Spaß macht und leicht fällt. Vielleicht hast du so jemanden im Umkreis?
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  6. Member

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen
    Ich mag es, Schränke aufzumachen und darin lauter angestaubte Schätze zu finden, an die ich mich gar nicht mehr erinnern kann.
    Ein grosses Haus mit jeder Menge Platz für allen möglich Kram wäre mein Traum. Gerne auch für den Kram mehrerer Generationen.
    ich find das durchaus auch gut. ich stöbere gern, entdecke sachen usw.
    aber das zeug selbst besitzen & damit wohnen will ich halt nicht.
    formerly known as virgin.suicides

  7. Addict

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von viole(n)t eyes

    Hat irgendwer hier vielleicht Tipps, wie man das überwindet?
    Wie weit bist du denn finanziell darauf angewiesen, dass du die Sachen verkaufst bzw zu einem guten Preis verkaufst?

    Vielleicht würde es dir leichter fallen, wenn du Sachen an Bedürftige spendest oder bei Herzenssachen an Leute gibst/verkaufst, bei denen du denkst, sie wissen diese zu würdigen.

  8. Urgestein

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    AW: entrümpeln!

    Ich würde auch erstmal ein storage oder so mieten, wenn ihr keinen Platz habt
    Dann hast du ja eine räumliche Distanz, wenn es belastend ist. Aber die Sachen gehören noch dir und du musst dich nicht übereilt entscheiden

    Das liest sich ja echt schlimm, wenn du soviel nicht mehr machen kannst

  9. Member

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    Ich würde auch erstmal ein storage oder so mieten, wenn ihr keinen Platz habt
    geld zahlen, um sachen unterzustellen, die man eigentlich loswerden will (& dafür im besten fall geld dafür bekommen)?
    formerly known as virgin.suicides

  10. Urgestein

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    AW: entrümpeln!

    Ja.
    Dann kann man später nochmal draufzurückgreifen, falls man will. Außerdem geht ein Verkauf ja auch nicht von heute auf morgen, zu einem angemessenen Preis.
    In einem storage sind die Sachen auf jeden Fall gleich weg aus der wohmung, ohne dass man sich damit beschäftigen muss.
    Das geld wäre es mir Wert, wenn ich es mir leisten kann.

  11. Get a life!

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von melody. Beitrag anzeigen
    Ja.
    Dann kann man später nochmal draufzurückgreifen, falls man will. Außerdem geht ein Verkauf ja auch nicht von heute auf morgen, zu einem angemessenen Preis.
    In einem storage sind die Sachen auf jeden Fall gleich weg aus der wohmung, ohne dass man sich damit beschäftigen muss.
    Das geld wäre es mir Wert, wenn ich es mir leisten kann.
    Das was ein Lagerraum kostet muss man halt auch vom angemessenen Preis, den man dann Monate später vielleicht erzielt wieder abziehen. Da ist dann die Frage, ob man den Umweg tatsächlich gehen will, oder ob direkt ggf. zu einem etwas niedrigeren Preis verkaufen nicht letztendlich weniger schmerzvoll ist.

  12. Urgestein

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    AW: entrümpeln!

    Man muss halt schauen, wie gross das storage sein muss, weil man Instrumente ja nicht stapeln kann. Hier würde ein storage in der grösse ~45 Euro im Monat kosten, monatlich kündbar. Ja, wie gesagt, man hat die Sachen halt noch, falls man sie wieder will. Ich habe zwar nichts so schlimmes wie violetteyes erlebt und kann es mir deshalb auch nicht vorstellen, aber von meiner Position sehe ich das halt so

    Musikinstrumente aus dem storage zu verkaufen, wird eh schwierig sein.

  13. Addict

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    AW: entrümpeln!

    Ich muss sagen, dass mich so "schöne" Sachen eigentlich wenig reizen. Also vor allem, wenn sie halt "nur" schön sind und keine für mich relevante Funktion oder persönlichen Bezug haben.

    Das heißt nicht, dass ich mich nicht an Schönem erfreuen kann oder dass mir die Ästhetik von Dingen egal ist. Im Gegenteil, mir ist es sehr wichtig, dass mich die Sachen, die ich besitze, ästhetisch ansprechen. Aber ich komme eigentlich kaum in die Situation, mir irgendwas gerne kaufen zu wollen, nur weil es "schön" ist.

    Insbesondere bei Deko habe ich da echt ne innere Blockade. Eigentlich alle Dekoteile, die ich besitze, wurden mir geschenkt oder ich habe sonstwie einen persönlichen Bezug zu ihnen. Und es sind nur wenige Teile, einiges habe ich in meinen Entrümpelphasen auch rausgeworfen (aber es war auch vorher nicht wirklich viel in dem Bereich).

    Aktuell habe ich:
    - 1 große grafische Zeichnung, die ein Kumpel für mich gemacht hat
    - 1 kleine Lithographie eines Künstlers, hat mir die Mutter eines Ex-Freundes geschenkt
    - 1 aufwändig gefalteter Papierstern mit Beleuchtung, ebenfalls von der Mutter des Ex' (schalte ich jeden Abend ein, macht sehr schönes Licht)
    - 1 handgefertigter Typographie-Druck, hat ein früherer Kumpel für mich gemacht
    - 1 Kohleskizze, die eine Künstlerin auf einem Kongress für mich gemacht hat
    - 1 Foto(serie) von einer Mondfinsternis, von meinem Vater fotografiert
    - 1 kleine alte Messingdose, habe ich meiner Mutter mal abgeluchst
    - 1 Eule aus bunten Bügelperlen, hat ein befreundeter 4-Jähriger für mich gemacht <3
    - 1 Eulenfigur aus Holz, bekam ich von meiner ehemaligen Chefin zum Abschied geschenkt
    - 1 handverziertes Windlicht, hat mir meine Lieblingskollegin zu ihrem Abschied geschenkt

    Außerdem habe ich immer eine Kerze rumstehen, die könnte man vielleicht auch als Deko bezeichnen, ich zünde sie aber auch tatsächlich jeden Abend an. Und an zwei Stellen in der Wohnung liegen diese typischen Wasserhyazinthe-Platzsets von Ikea, einfach, weil ich es so schöner finde als ohne. Und naja, meine vier Pflanzen könnte man vielleicht auch als Deko bezeichnen.

    Ansonsten habe ich noch ein großes vom Ex für mich gemaltes Bild auf Leinwand und ein paar kleine Dekoteile, die ebenfalls Geschenke waren und die ich aber momentan nicht offen in der Wohnung stehen habe (wäre mir sonst zu viel).

    Alle genannten Dekoteile finde ich ästhetisch sehr ansprechend und ich habe einen persönlichen Bezug zu ihnen. Es käme mir irgendwie komisch vor, mir jetzt ein Dekoteil selbst zu kaufen, welches dann "nur" schön wäre. (Auch wenn daran natürlich überhaupt nichts verwerflich ist, ich spreche nur von meinem persönlichen Empfinden.)

    Insgesamt finde ich halt auch einfach die Ästhetik des reduzierten Gesamtbildes der Wohnung so ansprechend und beruhigend, dass ich sie mir nicht durch das Anhäufen von schönem Kram zerstören will.

  14. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Tethys Auch sehr bezeichnend dass das meiste an "Deko" nur sehr wenig Platz verbraucht (also die Bilder).
    Wenn ich anfangen würde, zu erzählen, was für Kram ich habe, wäre ich übermorgen noch nicht fertig...
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  15. Addict

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von phaenomenal Beitrag anzeigen
    Tethys
    Was denn?

    Wenn ich anfangen würde, zu erzählen, was für Kram ich habe, wäre ich übermorgen noch nicht fertig...
    Kein Problem, ich hab grad Urlaub.

  16. Addict

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    AW: entrümpeln!

    Tethys, weil du ja schreibst, dass du schon Wert drauf legst, dass die Sachen, die du hast, ästhetisch sind: gilt das auch (oder gerade insbesondere) für Gebrauchsdinge? Töpfe, Tassen, Bettwäsche, was weiß ich? Das wäre nämlich glaube ich so mein Plan: einfach die nützlichen Dinge noch mehr als bisher nach ihrer besonderen Hübschheit auswählen.

  17. V.I.P.

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von nannena Beitrag anzeigen
    Wie weit bist du denn finanziell darauf angewiesen, dass du die Sachen verkaufst bzw zu einem guten Preis verkaufst?
    Nee, finanziell ist es egal (DINKs und mein Mann ist in der IT); ich hab ernsthaft überlegt, ein paar Sachen einfach in den Kamin zu werfen. Das soll einfach alles schnellstmöglich weg. Ich will's aber auch nicht fotografieren, ich möchte mich gar nicht damit befassen. Verschenken ist aber gut, meine Mutti hat quasi denselben Körper wie ich und könnte mit den Fahrrädern sicher was anfangen.


    Storage Room ist zwar eine gute Idee, aber passt für mich nicht. Das ist dann wieder noch mehr Investition in die Sachen, die einfach nur weg sein sollen.
    Am liebsten hätte ich, dass weranders den Scheiß verkauft und ich muss es einfach nicht mehr sehen.

  18. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Wenn Dir bei kleineren Sachen nach wegwerfen ist, mach das vielleicht auch einfach! Vielleicht tut Dir das dann auch gut!

    Manchmal muss man einfach zwischen Nachhaltigkeit und psychischer Gesundheit abwägen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

  19. Addict

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    AW: entrümpeln!

    Zitat Zitat von Vitulina Beitrag anzeigen
    Tethys, weil du ja schreibst, dass du schon Wert drauf legst, dass die Sachen, die du hast, ästhetisch sind: gilt das auch (oder gerade insbesondere) für Gebrauchsdinge? Töpfe, Tassen, Bettwäsche, was weiß ich? Das wäre nämlich glaube ich so mein Plan: einfach die nützlichen Dinge noch mehr als bisher nach ihrer besonderen Hübschheit auswählen.
    Ja, das gilt absolut für Gebrauchsdinge! Denn abgesehen von den o.g. Dekoteilen sind ja quasi alle Sachen, die ich besitze, Gebrauchsgegenstände. (Abgesehen von einigen wenigen Erinnerungsteilen.)

    An Bettwäsche besitze ich z.B. insgesamt zwei Garnituren, die echt nicht so billig waren, aber dafür eben auch schön und qualitativ überzeugend. Gerade Bettwäsche nimmt ja rein flächenmäßig so viel visuellen Raum ein, da ist es mir auf jeden Fall sehr wichtig, dass die hübsch ist.

    Dann musste ich mir dieses Jahr z.B. einen neuen Ventilator kaufen und es war echt ein Akt, bis ich mal einen gefunden hatte, den ich ästhetisch ansprechend fand und der meinen funktionalen Anforderungen entsprach. So ein hässliches Baumarktteil hätte ich mir da niemals reingeholt. Schließlich steht der Ventilator viele Monate im Jahr permanent auf meinem Schreibtisch und damit total im Sichtfeld.

    Liegt aber auch u.a. daran, dass ich halt so viel Arbeit in das Bauen meiner Möbel gesteckt habe, da ist es mir dann auch irgendwie wichtig, dass das Gesamtbild stimmt und ich es mir nicht mit unästhetischem Kram versaue.

    Töpfe und Geschirr sind nochmal eine andere Baustelle bei mir.
    Meine Töpfe habe ich mir nicht selbst gekauft, sondern einen Teil hatte ich damals von meinen Großeltern übernommen (alte, aber hochwertige WMF-Töpfe) und einen Teil hatte mir meine Mutter von sich gegeben. Die sind alle ok, immer noch funktional und auch nicht wirklich hässlich. Aber dem modernen Topfstyle entsprechen sie dann doch nicht ganz. Ist mir in dem Fall aber eher egal, da sie eben funktionieren und an sich auch schlicht und nicht irgendwie auffallend hässlich sind oder so. Gute Töpfe sind halt auch einfach sauteuer und bisher war es mir das nicht wert, sie auszutauschen. Sollte ich aber kurzfristig im Lotto gewinnen, würde ich mir durchaus neue zulegen.

    Mein Geschirr ist überwiegend Ikea-Zeug (365-Serie), das ich mir vor ungefähr 10 Jahren kaufte. Das finde ich ebenfalls immer noch total ok und so vom Ding her auch schön. Auch wenn es sicherlich schöneres gäbe. Aber es stört mich nicht.
    Bei den Tassen habe ich aber schon rigoros ausgemistet, da das so ein wilder Mix war, wovon einige echt hässlich waren. Und ich habe mir da ein paar einzelne, schöne zusammengekauft (als Ergänzung zu denen, die nicht rausgeflogen waren).

    Besteck ist auch ein ganz schlichtes, aber nicht hässliches von Ikea. Das passt so für den Moment absolut.

    Insgesamt ist das bei mir aber auch einfach eine Frage der Prioritäten. Mir ist es halt erstmal wichtiger, dass die Dinge in meinem Wohn-/Schlafzimmer schön sind. Das Küchenzeug auszutauschen, würde halt echt ins Geld gehen. Ob Töpfe, Geschirr oder Besteck: Das ist ja alles nicht wirklich billig, wenn man da auf Ästhetik + Qualität achtet. Und wenn ich das Geld eben nicht in die Hand nehme, bringt es auch nix, das vorhandene auszutauschen.

    Außerdem ging und geht für den Möbelbau so viel Zeit und Geld drauf, daher ist nicht alles gleichzeitig möglich. Wenn ich dann aber irgendwas austausche, achte ich schon auf die genannten Punkte. (Beispiel: vergleichsweise teurer Messbecher aus Edelstahl statt ein billiges Plastikteil für nen Euro und ich suche mittlerweile bestimmt schon seit einem Jahr nach einer Suppenkelle, die meinen Ansprüchen genügt. So lange nutze ich dann halt die alte hässliche aus Plastik weiter.)
    Geändert von Tethys (01.10.2020 um 15:36 Uhr)

  20. Ureinwohnerin

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    AW: entrümpeln!

    Ich würde ja voll gerne mal Fotos von deiner Wohnung sehen. Wie du das beschreibst, ist es voll plastisch für mich und ich habe Bilder im Kopf, die ich sozusagen voll gerne mal abgleichen würde :')

    Deko im aktuellen Sichtfeld:
    auf / in kleinem Billy-Bücherregal:
    3 Aschenbecher und 1 Vase aus so dickem Glas (so ähnlich)
    alter Keramik Kerzenständer mit Igeln, den ich von meinem Urgroßvater geerbt habe
    alte kleine Tischlampe, die nicht angeschlossen ist, die ich von meinen ehemaligen Nachbarn geschenkt bekommen habe
    anderes Regal:
    zwei Orchideen in Übertöpfen
    kleine Edelstahlschale aus den 70ern
    Weidenkorb, in dem Dokumente lagern
    Glasvase, die ich mal in Basel auf der Straße gefunden habe
    Weinballon/Vase, die ich als Kind in dem motz-Laden (die Berliner Straßenzeitung) geschenkt bekommen habe

    Schreibtisch:
    flache Schale aus Silber, die aus einem ehem. Berliner Hotel stammt, hat meine Oma mal auf dem Flohmarkt gefunden und mir geschenkt
    Kerze

    dann kommt noch ein Regal, wo jede Menge Krempel draufsteht. Hier ist ein Foto.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

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