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  1. Inaktiver User

    AW: Konsumverhalten

    . (egal)

  2. Urgestein

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    AW: Konsumverhalten

    ich kaufe durchaus teures zeug an wohnungseinrichtung, allerdings nicht primär aus optischen Gründen (klar, gefallen muss es uns natürlich auch), sondern materialabhängig - ich mag keine Möbel aus spanplatten, sperrholz, furnier, mdf-platte etc (hauptsächlich wegen der Ausrüstung von schadstoffen), und deshalb haben wir fast nur massivholzmöbel - oft ziemlich teuer (unsere Küche 🙈 ), teilweise auch selbstgebaut (mehrere betten) oder im arbeitszimmer eine wand mit verschieden hohen ivar-regalen (ikea). mir gefallen holzmöbel auch vom Aussehen sehr (besonders kernbuche kombiniert mit schwarz), aber von der Optik her gäbe es viele sachen, die mir auch gut gefallen und günstiger wären, aber aus materialgründen rausfallen.

    so ein murmeltyp bin ich aber gar nicht, ich mag kein rumstehzeug. solche Sachen würde ich dann eher als Schmuck suchen. in den wohnungen, bevor ich kinder hatte, hab ich immer viel aufwand in die gestaltung der wände gesteckt (mit spiegeln, fotos/postkarten, eisenketten etc), das fand ich schon sehr schön und fände es auch jetzt nett, aber inzwischen fehlt mir die Energie für den Aufwand. generell suchen wir, v.a. ich, aber schon immer sehr lange, bis uns was vom design und Material zusagt (möbel, teppich), und kaufen eher nix als was, was uns nicht richtig gut gefällt.

  3. Addict

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    AW: Konsumverhalten

    Das mit den Murmeln und dass sie sich daran so erfreuen kann, finde ich sehr süß, aber das sind so Dinge, auf die ich gar nicht kommen würde. Also dass man überhaupt so eine Schale aufstellen und dann regelmäßig Murmeln dafür nachkaufen könnte. Schöne Möbel, Lampen und so was sind mir schon wichtig, aber so rumstehendes Zeug, das "nur" gut aussieht und keine Funktion hat, gar nicht. Ich bewundere es aber immer, wenn es bei anderen Leuten in der Wohnung so aussieht wie im Depot-Katalog.

  4. V.I.P.

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    AW: Konsumverhalten

    Ich hätte es zwar gern schön, aber letztlich steht es in meiner Prioritätenliste ganz unten und mag da weder Zeit und Geld investieren. Sieht man leider auch. Andere Dinge sind mir einfach wichtiger.

    Bei anderen finde ich Dekosachen manchmal hübsch, selbst sehe ich mich an sowas aber schnell satt und ständig verändern würde mir keinen Spaß machen.

  5. Inaktiver User

    AW: Konsumverhalten

    Ich bin ein Freund von schönen Dingen, aber ich bin auch ein Freund von Trödel

    Deko kaufe ich viel second hand, wenn wir in Dänemark oder Schweden sind.
    Allerdings kaufe ich da auch gerne mal was Neues, das kann auch schon mal teuer sein. Allgemein hält es sich aber sehr in Grenzen.
    Generell bin ich aber auch für Qualität statt Quantität.

  6. Inaktiver User

    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von rubysoho Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne mehr Wert auf Einrichtung legen.
    Also, irgendwie ist mir das schon wichtig und ich werde immer ganz neidisch wenn ich in schöne, liebevoll eingerichtete Wohnungen komme. Aber um das selber umzusetzen fehlt mir dann meistens die Energie. Es gibt so viele tolle Sachen. Da kann ich mich erstmal gar nicht entscheiden. Und dann will ich auch nichts ersetzen, das eigentlich noch funktionstüchtig ist. Auch wenn es jetzt nicht besonders schön ist.
    So ist das bei mir auch. Bei Freundinnen sehe ich, wie viel man aus seiner Wohnung machen kann, wenn man Zeit und Lust hat sich damit zu befassen. Die stöbern aber auch lange online und offline, bis sie was finden, das zum Stil passt. das macht dann einfach viel her, wenn alles ein stimmiges Gesamtbild ergibt.
    Ich hab an sich auch schöne Möbel und Deko, aber irgendwie nie die Muße das so ganz passend zu arrangieren oder zu schauen was am besten zusammenpasst. Und bin auch nicht ordentlich genug. Das macht auch viel aus finde ich.

  7. V.I.P.

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    AW: Konsumverhalten

    Ich gebe fast gar kein Geld für die Wohnung aus, aber liebe dekosachen, bei denen man entdecken kann. Ich mag Wohnungen, wo ich bei der Deko auf suche gehen kann, weil es so vieles kleines ist, dass sich angesammelt hat und arbeite selber dahin, auch im Interesse von Besuch
    Nur, wichtig ist mir dabei, dass die Sachen eine Geschichte haben (und billig sind). Vieles habe ich tatsächlich gefunden, oder es ist von trödlern oder dem Flohmarkt. Ein oder zwei Sachen kommen auch aus Läden aber dann eher aus der Fundstückecke.
    Ich finde immer wieder auch Stücke in „normalen“ Möbel- oder Einrichtungsläden sehr schön, nur ist mir das irgendwie zu glatt. Und meist auch einfach zu teuer.
    Wenn ich mal mehr verdiene werde ich da wohl auch mal zielgerichtet was kaufen, nur gerade ist das nicht in meinem Budget.

    Bei Möbeln ist es eine Mischung aus Ikea, selbstgebaut und gefunden. Ich bin wahnsinnig mäkelig und die Sachen sollen perfekt passen, wenn ich sie kaufe und habe dann lieber nichts als eine, in meinen Augen schlechte, Alternative. Und zur Not bei den wichtigsten Sachen als Übergang dann Ikea. Aber selbst bei einem Bett konnte ich mich dazu nicht hinreißen und habe deswegen entweder selbstgebaute oder schlafe auf dem Boden. Der häufige Wechsel kommt durch die häufigen Umzüge. Beim nächsten soll es wieder ein Bett geben, gerade gibt es keins.
    Wir wohnen nicht in erster Linie, um zu repräsentieren, sondern um uns wohlzufühlen.


  8. Urgestein

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    AW: Konsumverhalten

    Habe den thread gerade mal wieder gelesen, denn das Thema beschäftigt mich immer noch

    Die Freundin von mir hat mittlerweile ihre gesamte Wohnung umgestaltet für irrsinnig viel Geld (für unsere Verhältnisse, geht natürlich immer noch teurer), es sieht wirklich toll aus jetzt. Und sie kauft ihrem Kind echt tolle Spielsachen, auch für irrsinnig viel Geld.
    Wenn ich überlege, mir EINE Sache davon zu kaufen, kann ich mich fast nicht dazu durchringen.

    Es ist auch der unterschiedliche Umgang mit Geld, der mich beschäftigt. Kann natürlich jede(r) machen, wie er / sie möchte, das ist nicht die Frage.

    Also kauft ihr öfter / gelegentlich Dinge, die nicht nötig wären, einfach weil wir sie schön findet oder gern hättet?
    Now is the winter of our discontent

  9. Ureinwohnerin

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    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Also kauft ihr öfter / gelegentlich Dinge, die nicht nötig wären, einfach weil wir sie schön findet oder gern hättet?
    Ja. Also, wie ich in meinem Post von 2018 schon angedeutet habe, finde ich zB. in der Wohnung auch immer wieder Ecken, die ich verändern möchte und dann gebe ich Geld dafür aus. Ich verkaufe dann aber auch immer mal wieder Sachen.
    Ich bin halt eher verrückt nach alten (schönen) Sachen. Dem ganzen neuen Kram kann ich nicht oft was abgewinnen und dass das quasi "extra für mich" produziert wurde, finde ich irgendwie doof. Also ich finde zB. diese Karaffe von Hay total hübsch und würde sie gerne haben, aber neu kaufen kommt für mich nicht in Frage. Aber wenn ich die dann zufällig gebraucht irgendwo sehe oder was ähnliches sehe (und ich bin sehr viel in Secondhandgeschäften, auf Basaren und in Auktionshäusern unterwegs), dann kaufe ich das schon.
    Und wie gesagt, es ist mir persönlich auch sehr wichtig, dass gerade Alltagsgegenstände "schön" sind. Also sich gut anfühlen, Wiedererkennungswert haben, wertig verarbeitet sind etc. Das trifft auf Papierkörbe zu (das Bsp. kam ja auf der vorhergehenden Seite, ich habe auch welche von Ikea, aber diesen finde ich zB. ganz grausig) oder auch auf tatsächlich Dinge, die man ständig in der Hand hat (ich habe zB. ein Dupont Feuerzeug anstatt eines "normalen").
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  10. Enthusiast

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    AW: Konsumverhalten

    Ich habe gerade meine neue Wohnung eingerichtet und ja, da habe ich schon mehr investiert, als ich gemusst hätte. Ich habe mir die schönsten Sachen ausgesucht, die ich gefunden habe, das meiste Second Hand/Antiquitäten. Beispielsweise hab ich für den Kleiderschrank 900€ bezahlt, mein teuerstes Möbelstück bis jetzt und das wäre für eine Person natürlich auch günstiger gegangen, aber ich freue mich jeden Tag drüber, er ist ein sehr schönes Jugendstilmöbel.
    Mir ist es schon wichtig, dass ich mich da, wo ich wohne und mich daher auch meistens aufhalte (grad jetzt im Home Office) wohlfühle und dazu trägt es enorm bei, wenn ich mich mit schönen Gegenständen umgebe. Es ist aber nicht so, dass ich dauernd umgestalten würde, ich denke, die jetzige Einrichtung wird mindestens ein paar Jahre bleiben, wahrscheinlich länger (bzw. dann in die nächste Wohnung mitgenommen werden).

    Im Grunde fällt mir immer was ein, wofür ich Geld ausgeben könnte Neben Möbeln liebe ich auch Kleidung, da auch gerne teuer. Was ich habe, gebe ich zu großen Teilen auch aus, wobei ich dazu sagen muss, dass es sich dabei um mein monatliches Einkommen handelt, Ersparnisse und Aktien lasse ich größtenteils unangetastet bzw. da gehe ich nur zu besonderen Anlässen (zb Umzug) ran. Zudem habe ich einige finanzielle Sicherheit durch Verwandte, daher kommt glaube ich auch eine gewisse Sorglosigkeit, auch wenn ich manchmal am Ende des Monats bei Null bin. Wenn ich keine Rücklagen o.ä. hätte, würde ich wahrscheinlich anders mit Geld umgehen.
    Geändert von jadore (07.04.2021 um 20:36 Uhr)

  11. Urgestein

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    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von jadore Beitrag anzeigen
    Im Grunde fällt mir immer was ein, wofür ich Geld ausgeben könnte Neben Möbeln liebe ich auch Kleidung, da auch gerne teuer. Was ich habe, gebe ich zu großen Teilen auch aus, wobei ich dazu sagen muss, dass es sich dabei um mein monatliches Einkommen handelt, Ersparnisse und Aktien lasse ich größtenteils unangetastet bzw. da gehe ich nur zu besonderen Anlässen (zb Umzug) ran. Zudem habe ich einige finanzielle Sicherheit durch Verwandte, daher kommt glaube ich auch eine gewisse Sorglosigkeit, auch wenn ich manchmal am Ende des Monats bei Null bin. Wenn ich keine Rücklagen o.ä. hätte, würde ich wahrscheinlich anders mit Geld umgehen.
    Ja. Vielleicht ist es auch das, was mich bei meiner Freundin irritiert. Sie hat ein sicherers regelmäßiges Einkommen, wenn auch eher gering. Und sie hat vor ein paar Jahren angefangen, größere (nötige) Möbelstücke auf Kredit zu kaufen. Klar, weil sie vorher nichts sparen konnte. Aber es kommen immer mehr Sachen hinzu, die auf Kredit laufen und nicht mehr "nötig" sind. Sie überschuldet sich nicht, sondern hat das gut im Blick.
    Aber keine Rücklagen haben, keine sonstigen Sicherheiten (Verwandte z.B.), und dann dauernd teures Zeug zu kaufen, finde ich halt merkwürdig.

    Es ist immer diese Argumentation: Das will ich haben, und dann ist es halt mal ein paar Monate eng, aber das nehme ich gern in Kauf, weil ich mich an dem Ding ja dann dauerhaft freue. Und das tut sie wirklich. Ich mache es anders und kaufe oft auch Dinge nicht, selbst wenn ich das Geld hätte.
    Now is the winter of our discontent

  12. Ureinwohnerin

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    AW: Konsumverhalten

    Das hast du ja auch 2018 ein bisschen angedeutet und das finde ich auch komisch.
    Und Möbelstücke auf Kredit zu kaufen, finde ich echt suspekt, wenn es sich nicht um Notlagen handelt (wenn jemand zB. Student:in ist und dringend eine Waschmaschine braucht oder so). Wenn jemand irgendwie gleichzeitig Sofa, Handy, Laptop und Spülmaschine abzahlen muss, finde ich, dass das – gerade bei keinen Rücklagen und nur geringem Einkommen – durchaus in die Richtung geht, sich zu überschulden. Also das tritt ja dann einfach ein, sobald irgendwas unerhofft passiert, wie zB. und längerer Krankenhausaufenthalt und daraus folgend Krankengeld o.ä.
    „Jeder Mensch muss sich verschleißen. Wenn man noch gut ist, wenn man stirbt, ist das Verschwendung. Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod.“ J. Beuys

  13. Addict

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    AW: Konsumverhalten

    Ich denke, das liegt einfach am finanziellen Mindset und den "Werten" die man so hat. Und die werden ja auch u.a. durch Erziehung beeinflusst, hängen aber sicher auch mit Charakter etc. zusammen. Sehe ich z.B. an meinem Bruder und mir. Sind beide gleich bzgl. finanziellen Themen aufgewachsen. Er "haut Geld raus", z.B. wenn er ein neues Hobby beginnt, holt er einfach mal die ganze Ausrüstung & Klamotten (z.B. Kitesurfen, Snowboarden, Rennrad) etc. und meist nicht gebraucht und das Beste vom Besten. Obwohl er nicht weiß, ob er das lange macht. Oder z.B. ein neues Snowboard oder neue Wandersachen, neues Macbook, iPhone etc. obwohl ältere Version noch ok, weil, muss mal was neues, schöneres, besseres her. Ich ticke komplett anders. Wir haben beide ähnlich gute Jobs und verdienen nicht schlecht. Aber ich bin viel "geiziger" und generell wohl eher ein sparsamer Mensch.

    Ich würde niemals Konsumgüter/Urlaube auf Kredit kaufen. Dennoch, bei schönen Wohnungssachen und Urlaub gebe ich am Ehesten viel Geld aus. Mir ist es wichtig, dass ich die Dinge schön finde und kaufe dann z.B. auch mal eher Küchenzeug einer Designmarke als das 5 x günstigere Teil von IKEA. Aber muss mir dann oft eher aktiv ins Gedächtnis rufen, mir das mal zu gönnen.

  14. Newbie

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    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von ;1072894113
    Ich bin ein Freund von schönen Dingen, aber ich bin auch ein Freund von Trödel

    Deko kaufe ich viel second hand, wenn wir in Dänemark oder Schweden sind.
    Allerdings kaufe ich da auch gerne mal was Neues, das kann auch schon mal teuer sein. Allgemein hält es sich aber sehr in Grenzen.
    Generell bin ich aber auch für Qualität statt Quantität.
    Daran hat sich eigentlich wenig geändert - außer, dass ich dank Corona seit 2019 nicht mehr im Ausland war. Ich kaufe aber wenn nach wie vor gerne gebraucht, hier vor Ort gibt es auch einen schönen Vintage-Laden. Ansonsten via Ebay Kleinanzeigen oder Sperrmüll, da finde ich manchmal auch tolle Sachen, die höchstens mal einen neuen Anstrich benötigen

  15. Urgestein

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    AW: Konsumverhalten

    Anin, ja, ich glaube so ähnlich wie bei deinem Bruder ist das, bloß in eine andere Richtung. "Geld raushauen" für Zeugs, das meinte ich.
    Now is the winter of our discontent

  16. Addict

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    AW: Konsumverhalten

    Wobei mein Bruder durchaus auch Geld spart/investiert und vermutlich nie auf Kredit konsumieren würde.
    In den meisten Finanzgruppen, in denen ich mitlese (moneypenny, finanzfluss usw.) fällt mir auf, dass es komplett verschiedene (und sich teilweise widersprechende) Einstellungen gibt (besonders bei Paaren natürlich viel Konfliktpotenzial). Die einen, die eher im Hier und Jetzt leben (carpe diem), wie vllt. deine Freundin und die anderen, die eher ausgefuchste Sparpläne haben. Sehr vereinfacht ausgedrückt.
    Bei manchen kommt es aus der Familie: z.B. früher wenig Geld gehabt, jetzt verdiene ich und kann mir endlich kaufen, was ich möchte.
    Oder aber "wohlhabendes" Umfeld: sehe nicht den Sinn mich einzuschränken "ich erbe ja sowieso". Ist auf jeden Fall ein spannendes Thema.

  17. Get a life!

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    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Also kauft ihr öfter / gelegentlich Dinge, die nicht nötig wären, einfach weil wir sie schön findet oder gern hättet?
    Also für mich müssen Dinge irgendeinen Zweck erfüllen.
    Wenn der Zweck ist, dass ich mir das Ding jeden Tag anschauen und mich dran erfreuen möchte und kann, dann wär das für mich OK, und dann würde ich mir das auch kaufen - auch wenn es objektiv betrachtet nicht wirklich notwendig wäre.

    Wir haben uns in den letzten Jahren bewusst einige Dinge neu gekauft, die wir schön fanden, obwohl sie nicht wirklich notwendig gewesen wären, weil eh wir entsprechende Pendants gehabt hätten. Das war z.B. Geschirr von Villeroy & Boch, und Terrassenmöbel von Stern. Aber ich freue mich echt täglich darüber, wenn dieses Geschirr auf dem Tisch steht und ich freue mich jedes Mal, wenn wir draußen sitzen, dass wir endlich hochwertige Möbel haben. Beides wird jetzt hoffentlich auch mind. 10 Jahre halten, insofern relativiert sich der Preis dann auch wieder.
    Auch ansonsten verändern wir gerade einiges in unserer Wohnung, was natürlich Geld kostet, aber das passiert tatsächlich auch, weil z.B. Platz brauchen für einen Kindertisch im Wohnzimmer. Einfach nur aus optischen Gründen hätten wir schon seit Jahren Dinge verändern wollen, aber haben uns das "verkniffen", weil ausschließlich die Optik für uns tatsächlich kein gut genuges Argument gewesen wäre, so viel Geld zu investieren. Zumal wir vor 5 Jahren ja noch gar nicht unsere aktuellen Anforderungen gekannt hätten, d.h. wir hätten vielleicht doppelt investieren müssen innerhalb von ein paar Jahren.
    Jetzt wo wir das in Angriff nehmen, sind wir aber auch bereit für ein paar Dinge mehr auszugeben als rein objektiv tatsächlich notwendig wäre... weil wir es können und weil ich z.B. original String-Regale auch deutlich ansprechender finde als einen billigen Abklatsch von Ikea & Konsorten. Insgesamt wirds aber ein Mix aus teureren und günstigeren Dingen, ich würde auch nicht einfach so was teureres kaufen, wenn ich was günstiges genauso schön und zweckmäßig finde.

  18. Get a life!

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    AW: Konsumverhalten

    Konsumgüter auf Kredit finde ich übrigens maximal suspekt, käme für mich niemals in Frage. Also wenn wir von Dingen sprechen, die nicht absolut lebenswichtig sind.

  19. Ureinwohnerin

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    AW: Konsumverhalten

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    "Geld raushauen" für Zeugs, das meinte ich.
    Gehts Dir da denn mehr um Geld raushauen oder mehr um das, was sie kauft? In Deinen ersten Beiträgen klang das eher so, als würdest Du Dich wundern, für was sie so Geld ausgibt und jetzt klingt es aber doch eher so, als würdest Du Dir vor allem Sorgen machen. Das ist dann ja schon nochmal ein Unterschied.

    Letzteres kann ich absolut nachvollziehen, bei ersterem würde ich wohl auch sagen, dass das einfach unterschiedliche Prioritäten sind.

    Zitat Zitat von Whassup Beitrag anzeigen
    Also kauft ihr öfter / gelegentlich Dinge, die nicht nötig wären, einfach weil wir sie schön findet oder gern hättet?
    Bei Klamotten und Büchern schon, ja. Ich brauche zB definitiv keine vier Hufflepuff-Shirts/-Pullis, aber ich mag die alle sehr.

    Mit klassischer Deko kann ich meistens nichts anfangen, aber ich hab vor ein paar Monaten trotzdem für meine Verhältnisse relativ viel Geld für ein Dekoelement ausgegeben, weil es einfach perfekt an eine Wand passt, für die wir seit Jahren was suchen und nichts finden und es macht mich echt jedesmal glücklich, wenn ich es anschaue, insofern kann ich das schon ein Stück weit nachvollziehen.
    „Sie schauen mich grad an als bräuchte ich eine Farbberatung, aber ich bin ganz zufrieden mit schwarz!“

    Borte bra, men hjemme best.

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